Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Meine Lieblingssprüche auf Postkarten

Www.down-to-earth.deWusstet ihr eigentlich, dass wir bei uns im Verlag auch Postkarten haben? Ich hab einige meiner liebsten Sprüche und Zitate mit schönen Bildern auf Karten drucken lassen. Natürlich umweltfreundlich, klar!
So sehr ich die Effizienz von Email und sozialen Medien liebe, so schön finde ich es, einem Menschen ab und zu eine „echte“ Karte zukommen zu lassen: Den Gästen bei mir an Bord zur Begrüssung oder auch mal einem Freund oder einer Freundin.
Leider werden wir den Sektor zum Jahresende aufgeben müssen, weil der organisatorische Aufwand sehr hoch ist und das Ganze sich leider nicht rechnet.
Mein Tipp:
Deck dich ein, so lange sie noch bei uns im Shop zu haben sind.

Neu durchstarten

hippo1Du willst wissen, warum ich dich zu meinen Online-Kursen einlade?
Klar, erzähle ich dir das – gern.
Oder genauer gesagt: Ich hab es schon erzählt.
Schau mal in den Blogbeitrag vom März.
 

IDA – eines meiner Lieblingskinder

2013-01-10-15-50-41Ida ist eins meiner Lieblingskinder.
IDA steht für „In deinen Armen“.Viele Menschen glauben im Kopf, dass Gott sie liebt, aber im Herzen ist es nicht richtig angekommen.
IDA ist ein Online-Kurs, den ich entwickelt habe, um dabei zu helfen, dass das Wissen um Gottes Liebe mehr vom Kopf ins Herz oder den Bauch rutscht. Und innere Sicherheit und Geborgenheit schenkt.
Drei Monate lang wöchentlich zwei tiefe intensive Mails. Viele Fragen, die dir helfen, Blockaden und Lösungen auf die Spur zu kommen. Und viele Anregungen, was du ganz praktisch tun kannst, um Gott näher zu kommen und es auch zu spüren.
Der Kurs startet am 1. 10.
Ich würde mich sehr freuen, wenn du dabei bist und ich dir etwas von dem weitergeben darf, was ich zu dem Thema gelernt und erfahren habe. Herzliche Einladung!
Auf unserer Trainingseite kannst du dich über IDA und die anderen Kurse informieren und anmelden.
 

Mein neuer Kurs

2016-09-23-15-42-20Das Leben bleibt herausfordernd.

Zum einen mache ich mir viele Gedanken um Optimierung und Verbesserung der Struktur von Down to Earth, weil wir in den letzten Jahren viel Kraft und Geld an unnötigen Stellen verloren haben. Die Analyse, das Überprüfen, Nachdenken und Entwickeln sinnvoller Strategien kostet jetzt eine Menge Energie und Zeit – ich denke, dass es aber auf Dauer Zeit und Kraft spart, sonst würde ich es ja nicht machen.

Als eine Maßnahme um recht hohe Lagerbestände zu reduzieren – die viel Geld kosten – gibt es jetzt jede Woche Montag ein neues Sonderangebot.  So lange Vorrat reicht. Schaut da gern vorbei, wenn ihr euch und mir etwas Gutes tun wollt.

Gutes. Das ist das Stichwort.

Was ist gut? Was macht ein gutes Leben aus?

Das fragen sich viele. Ich möchte – basierend auf meinen Gedanken zu Swing. Dein Leben in Balance einen Online-Kurs entwickeln. Anders als die bisherigen Kurse DAN, IDA, LEA, SAM, WUM soll der neue Kurs zu SWING er etwas weniger intensiv sein. Geplant ist nur eine Mail pro Woche, dafür aber wird der Kurs dich ein ganzes Jahr lang dabei begleiten, ein gutes Leben zu entwickeln.

2016-09-23-15-42-13Eben habe ich mich mit der Illustratorin Monika Avakian zusammengesetzt. Wir haben uns über mögliches Design des neuen Kurses auszutauschen. Der soll natürlich 1 A schlicht und ergreifend schön werden.

Es ist noch superviel zu tun, aber wer verrückt oder vertrauensvoll genug ist, zu glauben, dass und das bis zum 1. 1. 2017 gelingen wird, der kann den Kurs nur noch bis 30. 9. zum Sonderpreis von 69 Euro (statt 120) buchen.

Und wer nicht so lange warten will, kann natürlich einen der aktuellen Kurse buchen, die am 1. 10. beginnen.

Hier noch mal die Übersicht:

Und…das hatte ich ja schon erwähnt….

Ich freu mich einfach, mit meinen Kursen dazu beitragen zu können, dass das Leben von Menschen stärker wird und besser gelingt. Das ist zumindest mein großer Wunsch und von dem, was ich bisher an Feedback zu den Kursen bekommen habe, klappt das auch recht häufig.

Die fünf Phasen einer Vision und woran man sie erkennt

Sommerwetter im September. Es war einer dieser strahlenden, warmen Tage. Ich hatte zum Tag der offnen Tür an Bord eingeladen.

Ich genoss die Kommentare der staunenden Gäste:

„Ich hätte nicht gedacht, dass das so groß ist!“

„Boah, das schön….“

Viele kannten das Projekt bisher nur von Facebook oder von meinem Blog und staunten über das, was geschehen war, seit ich das rostige DDR – Torpedoschiff gekauft hatte, um daraus einen Ort zu machen, an dem Menschen Inspiration und Orientierung finden können.

Nach einigen Führungen fing ich an, darüber zu flachsen, dass man als Visionärin die fünf Phasen der Umsetzung einer Vision an den Kommentaren der anderen erkennen kann…

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Seminarraum 2011 – bevor ich das Schiff kaufte.

Phase 1 – Beginn: „Du bist verrückt!“

Die einen sagen es offen, die anderen denken es nur. Sie gestanden mir dann später „Als du damit begonnen hast, dachte ich: `Jetzt ist sie wirklich verrückt geworden!“  Derartiges Feedback bekommt man meistens nur dann, wenn man es tatsächlich wagt, eine Idee oder einen Traum tatsächlich umzusetzen. Es gibt jede Menge Visionäre, die von Dingen, die man verändern könnte, träumen.

Aber nur Umsetzer-Visionäre übernehmen Verantwortung für ihre Idee und wage es, die Dinge tatsächlich anzupacken. Eine Idee ohne Umsetzung ist ein netter Geanke. Keine kraftvolle Vision. Hätte ich nur geträumt, auf dem Wasser einen Inspirationsort zu schaffen, hätten die meisten das vermutlich okay gefunden.  Schöner Traum. Nette, originelle Idee. Wäre ja toll, wenn so was ginge.

Aber als ich tatsächlich ein altes fast schrottreifes Schiff kaufte, löste das bei vielen Kopfschütteln bis hin zum Entsetzen aus.  Natürlich gab es 1000 Gründe, die dagegen sprachen, mich in so ein Abenteuer zu stürzen,. Da war zuerst einmal die mangelnde handwerkliche Erfahrung. Ich besaß nur einen Hammer, eine Säge und eine Zange – und auch nur gerade mal die Fähigkeit, um diese drei Werkzeuge einzusetzen. Das reicht nicht, um ein Schiff zu bauen. Dann natürlich das fehlende Geld. Und eigentlich – neben meinen anderen Aufgaben auch die fehlende Zeit…

Und                             und                               und.

Glücklicherweise gab es einige Menschen – keine Bank – die mich lange genug kannten, um zu vertrauen, dass das Projekt – so verrückt es war – Hand und Fuss haben würde. Und mir ihr Vertrauen aussprachen und zum Teil auch in Darlehn handfest zeigten.

Schlamm und Rost rausholen.

Schlamm und Rost rausholen.

Phase 2 – Umsetzung: „Du tust mir leid!“

Natürlich gibt es in einem Projekt Krisen. Die kleinen, wenn man sich mit dem Hammer auf den Daumen haut. Die großen, wenn der angeblich gute Stahl der Außenwand des Schiffes plötzlich daumengroße Löcher hat. Und man in die Werft muss, um das Schiff vor dem Untergang zu bewahren. Und noch größere Löcher in den Stahl schneidet, um später neue, schöne, teure Stahlplatten aufsetzen zu können.

Grenzwertig. Sehr grenzwertig.

Doch:

Nur wer an seine Grenzen geht, kann sie erweitern. – Martin Gaedt

Und dann just in dem Moment als lauter Löcher im Schiffsrumpf sind, von einem Hochwasser überrascht wird, das durch die Löcher ungehindert ins Innere des Schiffes dringen, aber später nicht mehr abfließen kann. Die unteren Räume stehen kniehoch voll Wasesr. Dümmer kann es nicht kommen. Mehr als grenzwertig. Einer der schlimmsten Momente.

Erfahrene Schiffbauer sagten mir: Es ist extrem selten, dass so etwas auf einer Werft passiert. Alle paar Jahrzehnte mal. Seltenes Pech, dass es gerade mich trifft. Und richtig gründlich. Versicherungen fühlen sich für höhere Gewalt kaum zuständig.

Bei zehn Grad Minus Außen- und Innentemperatur auf Metallstangen zu liegen und kopfüber von Hand das Wasser und den Schlamm abzuschöpfen  (siehe Bild) – nein, das macht wirklich keinen Spass. Neben den großen Krisen gab es 250 kleine von der Sorte, wie sie zu jedem Projekt gehören. „Du tust mir leid!“ wurde in dieser Phase zum Dauerkommentar. Gelegentlich tat ich sogar selbst mir leid. Ich finde, das darf – wenn es nicht zu lange anhält – auch mal sein.

Renovierung 2013

Renovierung 2013

Phase 3 – Fortschritt:  „Ich bewundere dich!“

Egal, in welcher Phase wir steckten und stecken: Das Ziel, alles fertig zu habe, schien noch unendlich weit weg. Doch es rückte jede Woche näher:

  • Der erste Raum ist fertig entrostet und mit Isolierung versehen
  • Das Schiff hat einen Kaminofen
  • Es gibt jetzt einen Trinkwassertank (nach 2 Jahren Wasserflaschen Schleppen ein Traum!)
  • Wir haben eine funktionierende Toilette!
  • Die ersten Gäste sind an Bord und empfangen Coaching und Orientierung
  • Das erste Mini-Seminar findet – sehr improvisiert auf einem Fussbodenbelag aus alten Kartons – statt.
  • Die Decke im Hauptraum ist fertig. Und die Küche für Gäste.
  • Es gibt Licht – aus der eigenen Solaranlage!

Ich habe in dieser Phase gelernt, mich nicht so sehr auf das Ziel zu fokussieren, so wichtig das ist. Sondern vielmehr meine emotionale Energie aus jedem geleisteten Zwischenschritt zu ziehen. Mit jedem Arbeitsschritt,  den meine Freunde und ich auf dem Schiff leisteten und dokumentierten, wuchs das Staunen: Sie bleibt ja dran.

10  bis 20 Stunden. Jede Woche. Sommer und Winter. Sie  schafft es tatsächlich! Und immer mehr Menschen stiegen ein, und halfen mit, indem sie mir den einen oder anderen Eimer Farbe schenkten, für mich Baumaterial besorgten oder selbst Hand anlegten.

Morgens - Blick aufs Wasser.Und als das Schiff tatsächlich so 70% fertig war, fingen die ersten Besucher an, zu sagen:

„Ich kann mir vorstellen, wie das mal werden soll!“

Morgens – Blick aufs Wasser.

Schmunzelnde Anmerkung: Man bemerke den Unterschied zur Visionärin: Die sah, was es bereits werden soll schon bei 0%….

Ok. Um ehrlich zu sein: Ich sah das Potential des Schiffes auch erst nach 30 Minuten Besichtigung auf dem von den Vorbesitzern vollgestellten Schiff – siehe Bild). Aber für viele, nicht so stark visionäre Menschen ist es tatsächlich eine Leistung, sich schon bei 70% das Endprodukt vorstellen zu können, wohingegen es für Visionäre meist eher unmöglich ist, das Potential nicht in allem zu entdecken.

Phase 4 – Erfolg „Ich beneide dich!“

Fertig ist das Schiff noch nicht. Wenn alles gut geht und ich genug Hilfe habe, ist der Seminarraum Ende September einsatzbereit.

Und an anderen Ecken wie Lüftung, Treppe nach unten, meinem Büro und anderen Stellen wird es wohl noch sich bis neun Monate Arbeit geben. Dennoch höre ich jetzt viele Kommentare wie

„Immer wenn ich die Bilder sehe, die du auf Facebook postest, werde ich doch ein bisschen neidisch!“

„Du lebst deinen Traum – das wünsche ich mir auch.“

Das Nachbarschiff - wer will es haben?Phase 5 – Neue Vision „Was ist dein nächster Traum?“

Neben meinem Schiff liegt die Edelweiß, ein uraltes, riesiges Schiff, das zwar noch edel, aber nicht mehr weiß ist. Viele Besucher, die wissen, dass bei einer Visionärin der nahende Abschluss einer Idee nur den Beginn der nächsten markiert, zeigen auf das alte Schiff und fragen: „Wird das dein nächstes Projekt?“ Ich lächle und sage: „Ich hab ja schon ein Schiff!“ Zwei Mal den gleichen Traum träumen und umsetzen wäre irgendwie langweilig.

So ganz fertig ist das Schiff ja noch nicht. Ich denke, das wird – ja nach Unterstützung noch so ca. 6 Monate dauern. Und fürs Erste hab ich auch genug Rost und Sägespäne geschluckt. Ich will nun – hoffentlich bald – Schritt für Schritt die  Darlehn zurückzahlen. Und mehr noch als schon bisher – das auszuleben, wofür ich das Schiff umgebaut habe:

  • Leben: Ein Ort, wo andere und ich Wind, Wasser und Wellen genießen und sich begegnen können.
  • Orientierung: Menschen, die Orientierung brauchen, die Möglichkeit geben, eine kürzere oder längere Zeit hier mitzulesen, aufs Wasser zu starren und auf Wunsch Unterstützung beim Sortieren  zu erhalten.
  • Inspiration: Events zu veranstalten oder anderen den Raum dafür zu bieten, die Menschen inspirieren, stärken, weiterbringen….

Auch wenn ich noch Aber abgesehen davon träume ich natürlich schon von dem nächsten großen Projekt. Ich beginne, mir über die Umsetzung Gedanken zu machen und Pläne zu schmieden… Was es genau ist, wird noch nicht verraten. Nur so viel: Es hat eher mit Rost in den Köpfen zu tun als mit Korrosion auf Metall. Und ja, es ist eine Vision, die mich zum Lächeln bringt, meine Phantasie anregt. Und am Ende hoffentlich vielen Menschen Gutes bringt.

Auch wenn sie zwischendrin vielleicht zuerst einmal  sagen

„Du bist verrückt!“

„Du tust mir leid.“

„Ich bewundere dich!“

und vielleicht irgendwann auch mal

Ich beneide dich!“

Möbel für Visionäre

2016-09-06-08-25-42Ein Tisch, ein Bilderrahmen, ein Wandhaken?

Was kann das sein?

Was kann das werden?

Ich biete Visionären Gegenstände aus meinem Schiff als künftige Möbel an. Dinge, die Jahrzehntelang auf meinem Schiff gelebt haben. Dinge, die jetzt ein neues Zuhause brauchen.

Schiffs-Fenster aus Glas / Glasplatten oder Metallfenster eingebaut in große Platte 

Fenster, die viel gesehen haben. Wind und Wellen an der Ostsee als das Schiff Ausflugsdampfer MS Triton war, Hafenanlagen in Hamburg-Harburg, eine Tour von Hamburg nach Berlin. Etwa  1 m x 80 cm mit abgerundeten Ecken…

2016-09-07-19-50-18Daraus könnte werden 

  • Ein Couchtisch
  • Ein Tisch in einem Café oder Esstisch
  • Ein Raumteiler
  • Eine Duschwand
  • ….


Kultiges Schiffsfenster mit Metallrahmen… 

  • Ein Couchtisch
  • Ein Tisch in einem Café oder Esstisch
  • Ein Spiegel
  • Eine Notiztafel
  • Ein Teil eines Kinderspielhauses
  • Eine Durchreiche


Ein Bullauge aus echtem Messing. Superschwer. Superschön. 

Daraus könnte werden 2016-09-06-08-25-28

  • Ein Couchtisch
  • Ein Spiegel
  • Ein ultrastylischer Toilettendeckel (ok…)
  • ….

 

 

 

2016-09-06-09-20-43Das Ruder vom Schiff 

Das rote halbrunde Etwas  im Hintergrund

Daraus könnte werden

  • Ein Wandschmuck
  • Eine Lampe (wenn die Decke das aushält)
  • Ein Trainingsgerät (es hat sein Gewicht)…

 

 

 

2016-09-06-08-27-28Einen, vielleicht auch zwei Sessel aus dem alten Zeiss-Planetarium 

Daraus könnte werden

  • Ein ganz spezieller Platz zum Sitzen, denken, Träumen , Visionen entwickeln
  • Der Sitzplatz für die Schwiegermutter
  • Möbelstück für Warteraum
  • Spielplatz für Kinder

 

 

2016-09-08-06-41-46Ein Kaminofen (erst ab Oktober / November)

Daraus könnte werden

  • Ein Kaminofen – der Klassiker
  • Gartendeko
  • Gastraum-Deko

 

 

2016-09-06-08-28-09Kultige Schwimmvesten aus der Zeit als Fahrgastschiff 

Daraus könnte werden

  • Wanddekoration fürs Badezimmer, Bootshaus, Kinderzimmer
  • Spielzeug für Kinder
  • Schutzveste für die Nacht (die haben Leuchtstreifen!)

 

 

 

2016-09-06-09-19-06Der Mast vom Schiff

  • Ein Willkommensschild
  • Gartendeko
  • Gastraum-Deko
  • Ein Sportgerät

Uralt Feuerlöscher (ohne Bild)

Daraus könnte werden

  • Raumdeko
  • Ein Schirmständer
  • Ein Toilettenrollen-Aufbewahre (ok. da muss man oben erst ein Loch reinsägen)

Jede Menge Einzelteile, Gitter, Roste, Räder, Schrauben, Bolzen, Maschinenteile, 20 Liter silberne Metallfarbe….

Daraus könnte werden ….

Welche Ideen hast du noch?

Ich bin gespannt auf deine Kommentare!

Mein Wunsch

  • Ich wünsche mir, dass jeder Gegenstand von meinem Schiff im Leben von Menschen dazu beiträgt, Mut zu machen und Leben zu fördern..
  • Und natürlich auch Schönheit und Spass zu verbreitet, weil die Dinge einfach so kultig, historisch und cool sind.
  • Ich wünsche mir,  dass die Schätze von meinem Schiff zu Menschen kommen, die sich davon inspirieren lassen, etwas Neues zu schaffen. Die sich inspirieren lassen von den Dingen und von der Geschichte dieses Schiffes, das mal für Krieg gebaut war und jetzt Menschen Frieden bringen soll – mit sich selbst und anderen.
  • Ich wünsche mir, dass die Dinge in die Hände, Wohnungen, Cafés, Büros  und Gärten von Menschen kommen, die jedes Mal, wenn sie ein Schiffsteil sehen:

Es ist möglich, dass ein Traum wahr wird – auch mein eigener!  

Ganz praktisch

Wenn  dich eins oder mehrere der Dinge interessieren, dann erzähle mir, warum du gerade dieses gute Stück haben möchtest und schick mir ein Angebot. Als Kommentar oder per Mail an info (ähmat) Kerstinhack.de

Wenn du selbst nicht bauen und basteln kannst, könnten wir unter Umständen etwas für dich bauen.

Lass es mich wissen.

Kreissäge bringt Kreissegen

Diese Woche ist was Lustiges passiert. Wir haben mit meiner Kreissäge altes Holz zersägt. Dann hat mein Bootsbauer heftig geschimpft, weil die Frau, die gesägt hat, eine Schutzbrille mit herunterhängenden Bändeln trug.   Die Bänder hätten sich  in der Kreissäge verfangen könnten…

Er schaute sich daraufhin die Säge genauer an und meinte,  dass die alte Säge mit relativ hoch heraus stehendem  Sägeblatt zu gefährlich für Menschen ohne viel Erfahrung ist, weil Holz sich verkanten, hochfliegen usw. kann. Außerdem ist Platz auf dem Schiff gerade sehr knapp, weil wir unser Ersatzlager aufgeben mussten. Er empfahl mir,  die Säge an jemanden zu verschenken, der handwerkliche Erfahrung hat.
2016-06-30-19-57-21
Ich machte also am Tag der offenen Tür ein Schild an die Kreissäge. Ein Gast sah das… und meinte, er könnte eine gebrauchen… weil er Brennholz bisher immer mühsam mit der Stichsäge zersägt.  Er hat sich dann geweigert, sich die Säge schenken zu lassen. Hat darauf bestanden, sie zu bezahlen und den Preis ultra-supergroßzügig selbst festgelegt…. ein richtiges Geschenk für mich…. das wird in den neuen Kaminofen für den Seminarraum investiert. (Siehe Septemberziel).

Das wirklich Lustige: Der Sägen-Käufer ist ein langjähriger Freund des Sägen-Spenders. Eigentlich hätten die zwei das auch ohne mich schaffen können.

Aber so hat die Kreissäge Kreissegen gebracht …

Unerwartete Probleme – unerwartete Lösungen

edelweiss-4Heute bin ich zur Abwechslung mal nicht von Heinz, dem Hahn in der Nachbarschaft, geweckt worden. Sondern von Muskelkater. Intensiven, heftigen Muskelkater. Bin zu früh wach – und bis auf die Knochen müde. Und auch ein bisschen in der Seele. Der Grund: Gestern habe ich mit mehreren anderen Tonnen von Material umgelagert…

Aber erst mal der Reihe nach.

Im Seminarraum sind derzeit dunkle Siebdruckplatten am Boden. Es fehlt noch der Korkfussboden für mehr Helligkeit, Weichheit und vor allem für mehr Wärme an den Füssen. In  den Schlafzimmern liegt er schon. Und sieht wunderschön aus. Im Seminarraum wollten wir ihn eigentlich im gleichen Zug verlegen und haben den Besitzer des großen Schiffes, das neben mir liegt, gefragt, ob wir für die Zwischenzeit das Bauholz aus dem Seminarraum in seinem nicht benutzen Schiff lagern könnten.

Das war eigentlich so geplant…

Dann hat es alles länger gedauert als geplant und wir haben es nicht mehr im Frühjahr hinbekommen. Und auch nicht gleich jetzt. Weil das gute Wetter sich dafür anbot, Dachfenster zu setzen…und wir dann die Probleme m,it dem Abwasser hatten, das uns fast eine Woche Zeit gekostet hat. Und weil, bevor man den Fussboden machen kann, erst die Decke fertig montiert und vor allem gestrichen sein muss. Und dafür erst mal die Elektrizität fertig sein muss…

Mitten in all das hinein kam die Mail mit einer Nachricht vom Besitzer des Nachbarschiffes, wir sollten unser Material da wieder ausräumen…da er das Schiff auch Besuchern zeigt… puh….richtig, richtig blöde….ich hatte total Verständnis für ihn – er will sein Schiff ja verkaufen und es in schönem Zustand den Interessenten zeigen. Und wir haben seine Gastfreundschaft für unser Holz wirklich lange genutzt.

Trotzdem war ich erst mal superfrustriert. Wir haben, da das Schiff schon ziemlich weit gebaut ist, kaum mehr Lagerplatz. Und Holz ist sooo schwer. Ich wusste gar nicht, wie ich das schaffen sollte. Und dann fiel mir ein: Eine Gruppe von Helfern hatte sich für Mittwoch Abend angemeldet. Ich dachte: Gemeinsam mit ihnen könnte ich das Holzlager räumen. Und so haben wir es dann auch gemacht: Von 17 – 21.00 haben sechs engagierte Menschen und ich Holz und anderes Material geschleppt und zersägt und nebenbei noch geordnet, sortiert und geputzt.

2016-09-08-06-41-46Für mich war das so ein Geschenk, dass die Gruppe genau zum richtigen Zeitpunkt kam. Ich dachte an ein Versprechen Gottes aus der Bibel „Noch bevor sie zu mir rufen, werde ich sie schon erhören!“ Das war in dem Fall so. Und ich bin dankbar.

Im Seminarraum muss jetzt noch die Elektrik und die Decke fertiggestellt werden. Wenn das fertig ist, muss alles Holz, was wir dann noch übrig ist und was wir da zwischengelagert haben, wieder raus. Und dann kann endlich der Korkfussboden rein. Und hoffentlich auch der neue Kaminofen….aber das ist eine andere Geschichte…

Septemberziel: Seminarraum winterwarm

2016-08-14 15.00.59Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Das ist beim Schiffbau genauso wie im sonstigen Leben. Man braucht einen Plan, aber auch die Flexibilität auf aktuelle Gegebenheiten einzusteigen.

Der Plan für August war….

Wir hatten geplant, den Seminarraum weiterbauen, so dass ab Oktober dort Coachings und Seminare stattfinden können. Durch die Spendenaktion für die Stühle war genug Geld zusammengekommen, um die Stühle für den Seminarraum zu bestellen… ich dachte: Kein Problem, den Seminarraum in ein paar Wochen einsatzfertig zu haben…

Aber erstens….die schöne Realität

2016-08-23 07.19.04Das gute Wetter bot sich dafür an, eine Klappe als Zugang zum Boot zu bauen, und endlich im Eingangsbereich und im Steuerhaus Dachfenster einzusetzen. Das heißt: Stahl bzw. Alu aufschneiden, verzaubern, streichen, abdichten, Rahmen bauen, in den man die Fenster stabil einsetzen kann und das Glas austauschen – die sonst sehr teuren Fenster hatte ich gebraucht geschenkt bekommen, aber das Glas war halt kaputt….

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Eingang ist schön, hell und kann künftig gut belüftet werden (oben das Bild, wie es vorher aussah).

Und zweitens… die weniger schöne Realität

In den letzten Wochen breitete sich im untern Bereich des Schiffes ein muffeliger Geruch aus. Zuerst dachte ich, das kommt von Lebensmitteln. Doch den Kühlschrank zu putzen half nicht wirklich. Erst nach einer Weile stellten wir fest, dass durch ein Scharnier Brauchwasser ausgetreten war und sich am tiefsten Punkt des Schiffes unter dem Fussboden gesammelt hatte.

Den Fussboden in Schiffen verlegt man schwimmend, um für solche Fälle gerüstet zu sein. Ich dachte an einem Sonntag: „Ich wische das eben mal schnell auf!“ Das eben mal schnell waren drei Stunden, weil von oben immer mehr Wasser nachfloss.  Wasser ist noch die nette Beschreibung.  Bilder des „Wassers“ hab ich zwar gemacht, aber die erspare ich euch.

Ich hing also auf den Knien kopfüber auf dem Schiffsboden, schmiss Lappen nach unten, zog sie wieder raus und wrang sie aus… drei Stunden lang. In den nächsten Tagen kippten wir Frischwasser hinterher und  machte das ganze Spielchen nochmal. Puh. Fehlersuche und Beseitigung kostete ein paar Tage Arbeitszeit.

Der „Spass“ kostete ein paar Hundert Euro für neue Pumpen, damit uns das künftig nicht mehr passiert. Am wichtigsten: Eine ganz kleine, flache Pumpe im untersten Bereich des Schiffes, die Wasser, was da hinkommt, sofort wegpumpt. Das passiert bei einem Schiff immer. Da muss nur mal jemand einen Putzeimer umkippen – Wasser findet immer seinen Weg und sammelt sich am tiefsten Punkt. Kondenswasser tropft ebenfalls nach unten.

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Jetzt aber wirklich: Weiterbauen und  Kaminofen 

Die neuen Pumpen müssen zwar noch geliefert und eingebaut werden, aber trotzdem wollen wir jetzt mit Hochdruck am Seminarraum weiterbauen. Damit wir das Ziel erreichen und ab Oktober die ersten Seminare hier laufen können. Holz für die Regale und Kork für den Fussboden sind schon vorhanden.

Neben den noch fehlenden Türen ist die letzte große Anschaffung ein Kaminofen. Wir haben zwar einen kleinen Ofen, aber der zieht Sauerstoff aus dem Raum. Das ist ok wenn ein oder zwei Menschen am Schiff arbeiten. Aber es ist schwierig bis gefährlich,  wenn ein Dutzend Menschen in einem Seminar sitzt, atmet und Sauerstoff verbraucht. Mal abgesehen davon, dass Sauerstoffmangel müde macht, was bei Seminaren etwas kontraproduktiv ist.

Deshalb brauchen wir einen sogenannten raumluftunabhängigen Kaminofen. Die kosten ca. 800 Euro, mit Rohren und Einbau ca. 1000 Euro. Puh. Der nächste Große Brocken für den gerade kein Geld da ist.

Klar kannst du mithelfen…

Du kannst z. B. ein Stück Kamin sponsoren… 20 Menschen, die mit 50 Euro helfen, wären gerade eine große Entlastung. Oder wenn das nicht in deinem Budget ist – vielleicht magst du uns einen Tag Wärme schenken. Wir heizen den größten Teil des Schiffes (Eingang, Hauptraum, Schlafzimmer, Steuerhaus) bereits mit einem großen Pelletofen. Der verbraucht im Winter ca. 1 Sack Pellets (an sehr kalten Tagen etwas mehr). Ein Sack Pellets kostet ca. 3 – 4 Euro. Mit 5 Euro schenkst du uns garantiert einen ganzen Tag Wärme.

Wenn du mithelfen willst, dass wir es auch im Winter schön warm haben, kannst du Paypal nutzen (info(äääääät)down-to-earth.de) oder mich nach der Kontonummer fragen.

Andere Idee: Du gönnst dir einen von unseren Online-Trainingskursen, die dich im Leben und Glauben stärken. Das tut dir gut und uns – die Einnahmen aus den Kursen helfen natürlich beim Weiterbauen.

Wir schaffen das. Tatsächlich! 

DANKE!!!

Und übrigens:

Am 11. September gibt es von 10 – 16.00 einen Tag der offenen Tür für alle, die das Schiff gern mal sehen wollen. Herzliche Einladung.

 

Als Frau in christlichen Kreisen stark sein – erlaubt?

45443_10150269187565249_4517196_n„Was – in der Gemeinde hat noch nie eine Frau gepredigt – und die nehmen als erste dich – mit deiner ganzen Unkonventionalität – nicht eine gesetztere Frau?“ Meine beste Freundin sprach mal wieder ziemlich direkt aus, was sie dachte.

Es war tatsächlich so – in dieser modern-konservativen Gemeinde (modern von Musik und Technik her, konservativ von den Traditionen) war es einer Frau noch nie erlaubt worden, sich in einem Sonntagsgottesdienst hinter das Rednerpult zu stellen. Bei Seminaren, in der Jugendgruppe ja  – aber nicht im Hauptgottesdienst.  Die traditionelle Meinung war. Lehre und Predigt ist Männern vorbehalten.

Diese Tradition überprüfte man, betrachtete die biblischen Aussagen genauer und der Großteil der Leitung kam zu dem Ergebnis: Einige der Bibelstellen, die Frauen das Leiten und Lehren verbieten zu scheinen, sind tendenziös übersetzt oder aus dem Kontext gerissen: die berühmte Stelle mit dem Schweigen der Frau in der Gemeinde befindet sich in einer Passage, wo den unterschiedlichsten Gruppen gesagt wird, sie sollen – zu bestimmten Zeiten und in bestimmten Kontexten – schweigen. Bei den Frauen bezieht sich das Schweigen auf Fragen,  die sie nicht zwischendurch stellen, sondern liebe zu Hause den (damals meist gebildeteren) Mann fragen soll.

Die Gemeinde hatte sich also entschieden, eine Frau sprechen zu lassen – mich. Protest gab es trotzdem. Einige, die mit der Entscheidung nicht einverstanden waren,  verließen demonstrativ den Raum, als ich zum Sprechen nach vorne ging. Andere kritisierten hinterher meine Brille, die mein Gesicht verdeckt hat (ich hatte eine Bindehautentzündung und trug ausnahmsweise keine Kontaktlinsen – werden predigende Männer auch für ihre Brillenmode  kritisiert?). Oder auch dafür, dass ich kein Power Point verwendet hatte (ähm… hat Paulus Power Point genutzt).

Nichtsdestotrotz: Ich hab´s überlebt. Die Gemeinde auch. Seitdem sind 10 Jahre vergangen.  In vielen Christlichen Gemeinden hat man ein wertschätzendes Miteinander zwischen Männern und Frauen gefunden, die gemeinsam ihre von Gott geschenkten Gaben – auch die Gaben von Lehre und Leitung – zum Wohl aller einsetzen. Hat Worte wie Gal. 3, 28, die betonen, dass Christus die herkömmlichen Beurteilungs- und Bewertungskategorien (Rasse, Herkunft, Status, Geschlecht) aufgelöst hat: „in Christus zählt weder Mann-Sein noch Frau-Sein etwas).

An anderen Orten und in manchen Gemeinden hat man noch keine klare Position gefunden. Und manche Frauen suchen nach wie vor für sich den Weg, wie sie sowohl ihre von Gott geschenkten Gaben nutzen, aber auch  die Bibel ehren und achten können, die das Ausleben dieser Gaben an manchen Stellen einzuschränken scheint.

Für die Männer und Frauen, die diese Fragen bewegen, habe ich mich in den letzten Monaten noch einmal intensiv mit den ganzen Fragen, Meinungen und Positionen rund um das Thema „Frauen, die leiten und lehren“ auseinandergesetzt. Und dann habe ich dazu ein neues Quadro geschrieben:

Starke Frauen. Befreiende biblische Perspektiven.

45494_10150269190115249_2221367_nMir war wichtig, zuerst einmal deutlich zu machen, wozu es keinen Zweifel gibt. Das Quadro zeigt deshalb zuerst das Viele auf, was klar ist: Dass Gott Männer und Frauen begabt und beauftragt hat, dieser Erde und den Menschen und Geschöpfen auf ihr Gutes zu tun. Sie sollen Gottes liebevolle Herrschaft als seine Gesandten auszubreiten.

Das ist der Auftrag. der beiden Geschlechtern gemeinsam gegeben wurde und den Gott zu keinem Zeitpunkt zurückgenommen oder nur noch einem der beiden Geschlechter anvertraut hätte. Und das, obwohl natürlich manches in beiden Geschlechtern zerbrochen ist und geheilt werden darf.

Klar ist auch, dass es durch die biblische und weltliche Geschichtsschreibung hindurch unzählige Frauen gab, die genau das getan haben. Sie haben die Welt mit ihren Gaben und Talenten und mit ihrem Mut gesegnet – manchmal still im Hintergrund, manchmal vorne dran. Einige der Frauen, die auf ihre Art und Weise geleitet und ihre und unsere Welt geprägt und verändert haben, stelle ich in dem Quadro ebenfalls vor.

Neben dem Vielen, was klar und eindeutig ist, gibt es einiges, was verwirrt und nicht zu passen scheint. Ich bin in dem Quadro auch auf diese schwierigen Stellen eingegangen – manche Spannungen lassen sich relativ leicht auflösen, wenn man den Kontext näher betrachtet. Andere nicht. Das habe ich ehrlich formuliert und stehen gelassen.

Mir hat es gut getan, mich noch einmal intensiver mit all dieser Thematik  zu beschäftigen. Es hat mir – neben einigen Fragen, die bleiben – vor allem neu die Klarheit geschenkt. Es kommt nicht so sehr darauf an, welche Chromosomen wir in uns tragen, sondern welchen Herrn!

Soweit in Kürze. Ausführlicher zu all den Themen dann in dem Quadro, von dem ich mir erhoffe, dass es vielen beim Sortieren hilft und Klarheit schenkt.

Mein Tipp:

Bestelle es dir gleich hier – am besten gleich einen 10er Pack– eines für dich und neun zum Verschenken an andere, die sich bei der Fragestellung Klarheit und einen festen Stand wünschen oder es gebrauchen könnten! 

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