Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Eine Gemüsekiste voll Dankbarkeit

Gerade eben habe ich für eine Zeitschrift einen Artikel über Dankbarkeit geschrieben. Und dann, dankbar, dass ich mein Nr. 1 Aufgabe des Tages erledigt habe, eine kleine Pause gemacht. Und meine erste Gemüsebox von Etepetete in Empfang genommen. Die retten Gemüse, das sonst weggeworfen wird, weil es irgendwelchen Normen nicht entspricht.
In mener Box waren: 

  • riesige Äpfel
  • Monsterkarrotten
  • Bomben Auberginen
  • Kleine Kiwi
  • Kleine Orangen
  • zierliche Kartoffel
  • Avocados mit Fehlern an der Schale
  • und einige andere Sachen, die ziemlich normal aussahen. Leckerer Spargel zum Beispiel.

Ich freu mich riesig, dass ich das entdeckt habe….

  • Weil es meinen Werten entspricht, mit Ressourcen achtsam umzugehen. Ich mag es beispielsweise total, dass Jesus, nachdem er durch ein Wunder Brot vermehrt hat, um Leute vor dem Umkippen vor Hunger zu retten, den Jüngern sagt, sie sollen die Reste einsammeln. Er hätte ja vielleicht wieder ein Wunder tun können – aber nein, er geht sorgsam mit Ressourcen um. Das finde ich gut.
  • Weil es eine riesige Entlastung ist, das viele Gemüse, das ich in Smoothies etc. verzehre, nicht selbst schleppen zu müssen. Ich habe kein Auto und der nächste Biomarkt ist 5 km entfernt. Selbst das Geschleppe zur Tram nervt. 

Für mich ist so etwas alles andere als Selbstverständlich. Ich bin dankbar, dass Obst und Gemüse wächst. Und dankbar für Menschen, die sich so was ausgedacht haben wie Etepetete. Ich bin dankbar für die Post, die es liefert. Und dankbar, dass ich es – ohne Allergien oder sonst welche Hindernisse – essen kann und darf. Und dankbar für die kleine Pause eben. Und das Teilen…und

Ach ja, Dankbarkeit kann man lernen. Ich bringe es dir gerne bei – z. B. in meinen Büchern dazu (einfach bei uns im Shop „DANK“ als Suchbegriff eingeben. Oder in meinem Onlinekurs DAN. Dankbar alles nehmen.

Schlank und fit – drei kleine Tricks

Ich liebe es, Menschen dabei zu unterstützen, zu Leichtigkeit und Lebenskraft zu finden. In den letzten Jahren habe ich mehrfach Menschen als Coach begleitet, die Unterstützung dafür suchten, Übergewicht nachhaltig und gesund zu reduzieren. Mir hat der – im übrigen erfolgreiche – Prozess sehr viel Spass gemacht – es war berührend, Menschen bei so einem persönlichen und auch sensiblen Thema zur Seite zu stehen. Und ich habe selbst viel gelernt.
Manche Menschen tun sich schwer mit der Geichtsreduktion, weil sie es gewohnt sind, schnell zu essen und sich so kein Sättigungsgefühl einstellt.
Ein anderen Oder weil sie es gewohnt sind, zu große Mengen zu essen und der Magen größer ist als wünschenwert und sich das Sättigungsgefühl erst nach einer bestimmten Füllmenge einstellt.
Schlank und fit - Grundlagen und Tricks für einen gesunden und starken Körper
Trick zu gesunder Sättigung
  • Eine halbe Stunde vor dem Essen ein großes Glas Wasser trinken
Das Wasser füllt den Magen schon mal und reduziert das Hungergefühl. Wichtig: Wasser zum Essen verdünnt die Verdauungssäfte und erschwert das Verdauen – Das ist also nicht so gut.
  • Ballaststoffreiche Nahrung essen, die den Magen gut füllt

Lieber Roggenbrot als Baguette, lieber einen Apfel, an dem du kauen musst, als einen Smoothie, lieber Salat als Pasta.

  • Häufig Suppen essen
Suppen muss man langsam löffeln. Und Suppe füllt den Magen sehr gut.
Ganz klar: das dicke Fett wird man damit nicht weg. Aber die Tricks können eine weiter gute Gewohnheit werden, die dabei hilft, schlank zu werden oder zu bleiben.
Weitere Grundlagen zum Thema gesund abnehmen und Tipps und Tricks, um wieder zu dem Körper zu finden, in dem du dich wohlfühlst, gibt es in meinem Quadro schlank und fit 
Und falls du dich für Coaching interessierst, kannst du dich auf meiner Internet-Seite KerstinHack.de informieren.

Im Alltag keine Spuren hinterlassen – wie ich die besondere Form der Achtsamkeit lerne

Gerade übe ich mich darin, keine Spuren zu hinterlassen.

Das ist ein Bild, das Jan von Wille in seinem Quadro Achtsamkeit verwendet. Damit beschreibt er, dass man bei einer Sache bleibt, bis sie ganz fertig ist.  So dass ein Detektiv nicht erkennen könnte, dass man da gewesen ist.
Für mich heißt das:

  • Tassen nicht vor, sondern sofort in die Spülmaschine stellen
  • Dokumente, mit denen ich gearbeitet habe, gleich wieder zurück legen.
  • Eine Seite, auf der ich gesurft habe, wenn ich fertig bin, gleich schließen.
  • Kleidung nach dem Ausziehen gleich zusammenlegen und an den richtigen Platz bringen usw.

Das klingt erst mal anstrengend – ist es auch ein bisschen.

Gerade für jemanden wie mich, der den Kopf schnell voll neuer Ideen hat, noch bevor die alten abgeschlossen sind. Es ist viel leichter, etwas Neues zu beginnen, als das alte komplett fertig zu stellen.

Doch zugleich erlebe ich es als ungemein entlastend, mich darin zu üben.

Es liegt nichts rum. Weder in der eigenen Umgebung. Noch im Kopf.

Es ist immer noch herausfordernd

Gerade habe ich Erdbeeren, Himbeersträucher und Geranien gepflanzt. Ich habe mich riesig gefreut. Zum einen, weil ich sie geschenkt bekommen habe – und Geschenke sind eine meiner Liebessprachen – ich freue mich immer, wenn ich was geschenkt bekomme – egal ob es ein Schokoriegel oder ein Beitrag zu nem Gästesofa ist – Geschenke tun meiner Seele richtig gut.

Außerdem freue ich mich, dass das Obst meine Haushaltskasse ein bisschen entlasten wird. Das ist auch bitter nötig.

In den letzten Tagen habe ich mal wieder Bilanz gezogen, Die allerschlimmste Krise im Verlag, als wir fast zahlungsunfähig waren, ist vorbei. Doch es ist nach wie vor so, dass Verlag und Schiff mich mehr kosten, als sie einbringen. Das wird abgefangen, indem immer mal wieder das eine oder andere Wunder passiert. Ich fange das zum Teil ab, indem ich recht sparsam lebe … kein Auto, Fernseher… Nur Biogemüse gönne ich mir… hab jetzt ein Abo für eine Gemüsekiste abgeschlossen und freu mich auf 7,5 Kilo Gemüse pro Woche. Das sollte für Smoothies und Kochen reichen. Hoffe ich. Die für dich ich mich entschieden habe, Etepetete, ist genial, weil sie Gemüse versenden, das sonst weggeworfen würde, weil es irgendwelchen Normen nicht entspricht.

Dennoch: Es ist sehr anstrengend! 

Ich habe heute mal durchgerechnet. Wenn ich  in den nächsten Wochen ca. 10.000 Artikel (von Postkarte bis Buch) verkaufen, dann ist die  Lage entschärft.

Wenn mir das gelingen würde, würde das bedeuten

  • Ich kann die vorhandenen Schulden abbauen
  • Ich kann die noch offenen und kommenden Rechnungen zahlen
  • Ich spare im Monat ca. 100 Euro an Überziehungszinsen und Lagerkosten ein.

EinTeil von mir ist müde und entmutigt. Der andere Teil will anpacken und Lösungen suchen. Und ich lade dich ein, Teil der Lösung zu sein.

Was du tun kannst

Einfach

  • Flyer verteilen: Du kannst mir sagen, ob du Flyer, Prospekte, Lesezeichen haben möchtest – zum Verteilen in Cafes, Gemeinde, Freundes-und Kollegenkreis. Und mir sagen,  wie viele. Das würde die Lagerbestände auch reduzieren.
  • Einkaufen für dich…egal ob einen Titel oder viele.
  • Beten…ich weiß nicht, ob das immer und für alle einfach ist, ich packe es einfach mal hier rein. Gebet und Segen ist mir sehr kostbar. Da die bisherigen Maßnahmen noch nicht erfolgreich genug waren, brauche ich neue Lösungen. Die sind immer ein Geschenk.

Mittel 

  • Postkarten und Impulskarten bestellen. Daran verdienen wir fast nichts und die stopfen uns das Lager voll. Schau dich mal bei uns im Shop um.
  • Bei Schnäppchen zuschlagen und schon mal gleich ein paar Geschenke für die nächsten Monate kaufen.
  • Verlagsvorschau weitergeben. Wenn du im Shop bestellt, bitte einen Stapel der Verlagsvorschau mitbestellen – so viele, wie du verteilen magst.

Herausfordernd (vielleicht)

  • Einen Sammelbestelleung in deinem Umfeld organisieren. Oder überlegen, was deine Freunde und Bekannten interessieren könnte und mal eine (kleine) Kiste zum Weiterverkaufen bestellen (Kommission machen wir eher ungern, das kostet mehr Zeit und Energie als die Sache wert ist).
  • Von uns erzählen: Mal in deinem Umfeld (Beruf, Gemeinde, Verein) auf unsere Titel hinweisen
  • Social Media (und sonstige Medien) nutzen: In sozialen Medien unsere Sachen bewerten (z.B. Im Shop, bei Amazon) und deinen Freunden empfehlen.

Impulsheft Krisen10.000 Stück ist herausfordernd.

Aber ich habe absolut keine Lust,  monatelang unter den Engpässen leiden.

Sondern hoffe, bete und arbeite, dass die Krise schnell gemeistert ist.

Ach ja, apropos Krise: Vom Impulsheft „Krisen“ habe ich auch noch mehr als genug auf Lager… das ist richtig gut und zeigt ganz praktische Schritte auf, wie man Krisen meistert. Das könnt ihr auch bestellen. Und ich sollte es vielleicht mal wieder lesen.

Und ja, Beiträge zu Gemüsekisten sind nach wie vor herzlich willkommen, um mich über Wasser zu halten.

 

 

Ich lade dich ein, dein Leben zu verändern…und begleite dich

Mich fasziniert derzeit ein Zitat des Apostels  Paulus. Er schreibt an seine Freunde in Thessaloniki

Gott bewahre euch, damit ihr fehlerlos seid an Geist, Seele und Leib.  – 1. Thessalonikerbrief 5,23

Mich berührt es, dass es dem großen Apostel nicht nur um das spirituelle Wohlergehen seiner Leser geht, sondern dass für ihn Geist, Seele und Körper untrennbar zusammengehören.

Er wusste schon damals: Damit es uns gut geht, brauchen wir Stärke in allen drei Bereichen:

  • Geist: gelebte Spiritualität – Pflege unserer Verbindung zu Gott.
  • Seele: gesundes Innenleben – emotionale und mentale Freude und Kraft.
    Körper: ganzheitliche Gesundheit – Fürsorge für unseren Leib.

Wie schön wäre es, wenn es uns tatsächlich auf allen Ebenen gutginge!

Aber ein solches Rundumprogramm kann auch als herausfordernd empfunden werden. Das erlebten offensichtlich auch die Adressaten von Paulus so – sonst hätten sie wohl kein Gebet gebraucht.

Und ich als Coach stelle natürlich gern Fragen dazu.

Wie könntest du zu mehr Wohlergehen finden?

Träumen
Ich finde es hilfreich, erst einmal zu träumen: Wie sähe es aus, wenn es mir an Geist, Seele und Leib rundum gutgehen würde? Was wäre das optimale Wohlbefinden für mich?
Wenn innerlich ein lebendiges, attraktives Bild entstanden ist, kannst du anschließend eine Bestandsaufnahme machen:

  • Wie geht es meinem Geist, meiner Seele, meinem Körper?
  • Was ist gut? Was fällt mir schwer?

Und dann erst konkret überlegen:

  • Was möchte ich gern verändern?
  • Womit kann und will ich beginnen?

Analysieren
Auch Skalen von 0 (schlecht) bis 10 (spitze) können hilfreich sein.
Male für jeden Bereich eine Skala – einen Strich mit Zahlen von 0 bis 10 – und trage ein:

  • Aktueller Zustand: Wo stehe ich gerade? Notiere dazu: Was kennzeichnet den Zustand?
  • Wunschzustand: Wo möchte ich demnächst sein? Markiere den Punkt auf der Skala, schreibe das Datum dazu und beschreibe in Stichworten, was den verbesserten Zustand kennzeichnet.
  • Ideen: Notiere 10 Möglichkeiten, die dich vom aktuellen Zustand zum Wunschzustand bringen. Wähle 1 bis maximal 3 aus, die du konkret umsetzen willst.

Training – du musst es nicht alleine schaffen

Für diejenigen von euch, die so richtig weiterkommen möchten, biete ich auch Online-Trainingskurse an, die euch drei Monate auf eurem Weg begleiten.

Geist:

  • WUM – Wunder unter Menschen. Natürlich Gottes Kraft erfahren.
    http://dte-training.de/wum
    Der Kurs ist ideal für alle, die darin wachsen wollen, Gottes übernatürliche Kraft zu erleben und weiterzugeben.

Seele:

  • DAN. Dankbar alles nehmen [Das Glas ist voller als du glaubst!]
    http://dte-training.de/dan
    Die Wissenschaft bestätigt: Das Einüben von Dankbarkeit führt zu mehr Lebensfreude und Gesundheit.
  • SAM. Seine Arbeit meistern. Gelassen und entspannt arbeiten lernen.
    http://dte-training.de/sam
    Wer die Dinge im Griff hat, lebt mit mehr Ruhe und Kraft.
  • Dein gutes Leben. Jahrestraining nach dem SWING-Konzept.
    http://dte-training.de/swing
    Der Kurs ist ein Rundumprogramm für Körper, Seele und Geist.

Körper:    

  • LEA. Lebe endlich anders. Leichtigkeit, Energie und Ausstrahlung gewinnen.
    http://dte-training.de/lea
    Körperlichen und seelischen Ballast loswerden und neue Stärke gewinnen.

Die Kurse beginnen am 1. Tag eines Quartals.

NEU: Du kannst dir aber auch einen individuellen Starttermin auswählen und zum Beispiel sofort beginnen.

Ich hoffe, dass die Tipps und Ideen zu mehr Wohlbefinden an Geist, Seele und Leib zu finden – das ist mein Wunsch und mein Gebet für dich.

Und wo ich dich durch die Kurse oder Coaching dabei unterstützen kann, tue ich das gern.

Traumsofa- Suche – ein kleiner Alptraum

2014-07-16-19-42-41Das Gästezimmer im Schiff ist wunderbar. Man wird beim Schlafen sanft von den Wellen hin – und hergezogen. Draußen vor den Bullaugen plätschert die Spree vorbei. Die Wände sind mit hellem Holz getäfelt, der Boden mit fuasangenehmen Kork belegt – ein Traum.

Es hat nur ein paar kleine Nachteile. 

  • Es ist schief. „Schiff kommt von schief“ sagt Bootsbauer Helge immer. Im Gästezimmer heißt das: Die Wand an der Backbordseite ist oben breiter als unten (ca. 40 cm) und hinten breiter als vorn. Um das abzufangen, haben wir schon ein Podest gebaut. Aber nur ganz oben unter der Decke wäre das Schiff breit genug, um zwei Menschen nebeneinander schlafen zu lassen. Aber da kriegt man dann keine Luft mehr!
  • Schmale Schlafecke: Der Schlafplatz ist an drei Seiten 1,50 breit, an der vierten 1,80. Das ist ok, um eine Person dort schlafen zu lassen (eine Matratze, die man schräg zuschneidet, kriegt man dort rein), aber für zwei ist es nicht ideal.  Mit nebeneinander liegenden Matratzen ist nicht ausreichend Fläche für zwei Menschen zu schaffen – es sei denn einer ist kürzer als 1,50 cm.
  • Die Treppe und die Tür sind schmal.

Da ich auch Paaren ermöglichen will, am Schiff zu schlafen war klar: Es musste ein Bettsofa her. Nur welches?

Bootsbauer Helge und ich haben neulich von 8.00 Abends bis 1.00 Morgens gegoogelt, um passende Modelle zu finden. Das sind die Stunden „Bauzeit“, die keiner sieht und die doch so wichtig sind, damit am Ende alles schön ist.

schlafsofa-frizzo-webstoff-stoff-zahira-tuerkis-3966968Ergebnis 

  • 90%  lösen bei mir das Gefühl aus, ästhtische Körperverletzung erlitten zu haben (Farbe, Form) z. B. Black-Red-White
  • 80% passen nicht durch die Tür des Gästezimmers
  • 70% sind von der Statik her nicht geeignet, der Schwerpunkt ist zu weit vorn, sie würden vom Podest kippen.
  • 40% sind unbezahlbar

Am Ende haben wir ein traumhaftes Schlafsofa. gefunden, das alle Kriterien erfüllt. Und es in einem Showroom in Berlin genau angesehen, vermessen – es passt wirklich.

Einziger Haken, der noch bleibt. Ich habe gerade keine 679,99 Euro, um das gute Stück zu kaufen. Das Konto ist fast bis zum Anschlag in den roten Zahlen. Jetzt Sachen für die Einrichtung kaufen, geht gar nicht.

Mein Wunsch wäre es, bis zu meinem Geburtstag Ende April, wenn ich viele Gäste erwarte, das gute Stück einsatzbereit zu haben. Wenn du mithelfen willst, dass der Traum vom Traumsofa wahr wird, dann frag mich nach meiner Paypal Mail oder Kontonummer. Wenn ich – wenigstens –  die Hälfte geschenkt bekomme, werde ich es bestellen. Dann ist es hoffentlich bis zum Geburtstag einsatzbereit.

Wenn ich das Geld nicht zusammenbekomme, muss ich halt warten und improvisieren…

Aber…Ich würde mich riesig freuen, wenn es klappt.

 

 

Wunderbar und zum Wundern

2017-03-12-18-19-00In meiner Zeit in den USA habe ich auch Matthias Beyer und seine Familie besucht. Matthias ist ein alter, lieber Freund, der wie ich Coach ist, jedoch vor zwei Jahren einen schlimmen Schlaganfall hatte, der ihn an die Schwelle des Todes brachte – und wieder zurück zu den Lebenden – was man wohl ohne zu übertreiben als ein Wunder bezeichnen kann – Details hab ich in einem Blogbeitrag beschrieben:  Das zweitbeste Ostern aller Zeiten .

Matthias und Kim und Kims Eltern haben sich sehr gefreut, mich zu sehen.  Ich fand es auch sehr schön, an ihrem Leben Anteil zu haben. Und selbst zu sehen, wie es Matthias jetzt geht. Es ist zum einen wunderbar, dass so ein riesiges Wunder geschehen ist – und es wundert mich manchmal, dass das Wunder nicht alles abgedeckt hat und eine ganze Menge zum Glauben, Hoffen und Trainieren übrig bleibt.

Wenn ich jetzt an den Besuch denke, spüre ich eine Mischung aus Dankbarkeit und Traurigkeit. Und ich bete.

Ich bin dankbar

  • Matthias lebt. Er lebt wirklich. Genießt manche Dinge wie draußen sein. Spazieren gehen. Helfen.
  • Er kann mit den Kindern spielen, kommt die Treppe zu ihrem Zimmer hoch (beides war beim letzten Besuch vor 14 Monaten noch nicht der Fall)
  • Es geht Matthias jetzt schon besser als die Ärzte es bei der Schwere seines Aneurysmas jemals für möglich gehalten haben – er läuft, spricht – in zwei Sprachen! – und versteht vieles.
  • Kim hat eine 30-Stunden Stelle in der Gemeinde angenommen, blüht darin auf und kann mit dem Gehalt zum Familieneinkommen beitragen
  • Er kann wenn er von sich aus etwas sagt, meist recht klar und deutlich sprechen.
  • Er hilft viel im Haushalt (Spülmaschine ein- und ausräumen, Wäsche zusammenlegen usw.

Ich bin traurig 

  • Müdigkeit: Das engste Unterstützer-System ist erschöpft. Kims Frau Matthias und seine Schwiegereltern. Sie tragen durch die Behinderung von Matthias viel zusätzliche emotionale. praktische und finanzielle Last. Bei den Finanzen hilft die Familie von Matthias, bei vielen praktischen Dingen – wie Fahrten zu Therapien, helfen Freunde. Dennoch ist sowohl Kim als auch ihren Eltern anzumerken, dass die zusätzliche Belastung an ihren Kräften zehrt und ihnen die Ruhe- und Erholungszeiten fehlen.
  • Wahrnehmung: Matthias spürt jetzt viel mehr als früher, was er verloren hat – an Bewegungs- Denk- und Sprachfähigkeit. Das belastet ihn und macht ich traurig. Immer wieder sagte er „Ich kann nicht mehr zurück!“. Es verunsichert ihn, dass niemand sagen kann, ob wann und wie sich sein Zustand weiter verbessern wird.
  • Gedächtnis: Matthias rutscht immer wieder sprachlich in Schleifen – erzählt die gleichen drei bis vier Dinge immer wieder – selbst in Kontexten, wo sie nicht wirklich passen. Manchmal schimpft er sich dann selbst „STOP. Du weißt das schon.“ Zugleich ist er hilflos.
  • Doppelsicht: Matthias sieht nach wie vor alles doppelt. Das ist schon besser als alles mehrfach zu sehen. Aber dennoch eine starke Belastung. Stelle dir mal vor, du müsstest dich konzentriert mit jemandem unterhalten, den du ständig doppelt siehst. Das irritiert gewaltig.

Ich bete

  • Erholung: Dass Matthias und die Menschen, die ihn stärken, immer wieder gute Phasen tiefer Regeneration und Gottesbegegnung erleben.
  • Finanzen: Dass die deutsche Rentenversicherung greift, Kim eine Gehaltserhöhung bekommen kann, Matthias einen Mini-Job speziell für Menschen mit Einschränkungen und die Familie insgesamt entlastet wird.
  • Heilung: Dass Gott weiter Schritt für Schritt oder dramatisch Heilung schenkt.
  • Ermutigung: Dass Matthias konkrete Fortschritte sieht und Hoffnung sch-öpft – und Kraft, weiter zu üben.

Ich fände es schön, wenn du dir nach dem Lesen des Artikels ein paar Momente Zeit nehmen würdest, um Matthias und seiner Familie Gutes zu wünschen und / oder von Gott zu erbitten.

DANKE! 

 

 

 

 

Bethel – meine Erfahrungen

2017-03-05-14-43-48Einige meiner Freunde haben mich gebeten, meine Erfahrungen in der Bethel Church in Redding aufzuschreiben, die ich von Freitag bis Sonntag besucht habe. Die Gemeinde ist bekannt für ihre vielfältigen Erfahrungen mit,  körperlicher und  innerer Heilung – das Sozo-Konzept wurde dort entwickelt und für ihre Musil.

Freitag – Einstieg

Ich war gespannt, als ich am Freitag ankam und habe erst mal noch zwei Stunden im Gebetsraum, der eigenes für stilles, persönliches Gebet reserviert ist, verbracht. Herrlicher Ausblick durch große Glasfenster auf die hügelige Gegend, ein (etwas laut) plätschernder Brunnen in der Mitte des Raumes, sanfte Musik und Material für Malen und Abendmahl luden zum Gebet ein. Mich hat besonders eine Weltkarte beeindruckt, die zeigte, wo auf der Welt es gerade Tag war – für mich ein Ausdruck dafür, dass die Gemeinde die Welt im Blick hat, was auch in vielfältigen Aktivitäten zum Ausdruck kommt.

Im Freitag Abend Gottesdienst sprach jemand  über das Gleichnis in dem Jesus davon erzählt, dass die Jungs, die erst spät für die Arbeit angeheuert wurden, den gleichen Lohn bekamen wie die, die von Anfang an geschuftet hatten. Er hat sehr anschaulich beschrieben, welche Gefühle das auslöst, wenn man denkt, der andere bekommt etwas von Gott, das man sich selbst gewünscht hat.

Der Prediger sagte, dass wir es selten als unfair empfinden, wenn wir selbst das größte Stück Kuchen abkriegen und sagte: „Wenn Gottes Großzügigkeit bei dir negative Gefühle auslöst, dann berührt das eine Ebene, in der Du noch wachsen und die Werte seines Reiches tiefer verinnerlichen kannst. In einer (heilen) Familie freut man sich, wenn ein Familienmitglied beschenkt wird!“

Mir wurde bewusst, dass ich manchmal ein Problem mit Gottes Großzügigkeit anderen gegenüber habe – gerade wenn sie etwas bekommen, was ich mir auch wünschen würde. Dabei erlebe ich Gott mir gegenüber als denjenigen, der seine Versprechen hält, mich zu versorgen.

Samstag – Healing Rooms

Der Samstag Vormittag war für Gebet für Heilung für diejenigen reserviert, die es wollten und brauchten. Was mich beeindruckt hat: Erst gab es eine kurze, klare Einführung über den Ablauf – es war den Verantwortlichen wichtig, dass Menschen wussten, was auf sie zukam. Dann eine kompakte, fundierte Lehre über Heilung und erst dann Gebet. Ich fand das sehr angenehm, weil das einen sehr klaren, sicheren Rahmen schuf.

Dann wurde in Teams für die Leute gebetet. Ich habe davon erzählt, dass ich eine Reihe von größeren und kleineren Unfällen hatte, von Sturz auf den Nacken über Bänder- und Muskelrisse, die alle nicht richtig verheilt sind. Das Team, das für mich gebetet hat, hat sich viel Zeit genommen und beim Gebet habe ich weniger körperlich als vielmehr seelische Veränderung gespürt: Es fühlte sich an, als ob sich viel von der Angst und inneren Anspannung, die sich durch die Unfälle in mir angesammelt hatte, sich gelöst hat.

Das war so intensiv, dass ich anschließend drei Stunden geschlafen habe. Und noch einen Abenspaziergang durch die Hügel gemacht habe. Das war es dann auch.

Sonntag – Volles Programm

Sonntag Morgens ging es in der Predigt darum Freund Gottes zu sein. Eric Johnson hat gepredigt. Über Mose, der mit seinem Gott wie ein Freund geredet und mit ihm Dinge unternommen hat. Solide. Gut. Bewegend.

Der Gemeinde ist es wichtig, dass die Menschen aktive Gmeeindeglieder sind und so gibt es Sonntags und auch an anderen Tagen Trainingskurse. Ich war bei den Firestarters, die vermitteln, wie man Gottes Kraft im Alltag einsetzen kann. So was ähnliches, wie mein WUM-Wunder unter Menschen – online Kurs – nur eben live. Solide, klar und immer mit Austausch- und Übungseinheiten.

Und später am Tag gab es noch die Möglichkeit, sich für hörendes Gebet einzuschreiben – wo zwei Menschen innerlich auf Gott hören und einem die Impulse  weitergeben. Auch hier – solide, kompakte Einführung. Viel Sicherheit. Und zwei Menschen, die einfühlsam das weitergaben, was sie als Impulse empfangen hatten.

Abends dann noch einen Gottesdienst in dem Kris Valvation. Vor der Predigt noch Gebet für die Verbindung zwischen den USA und Russland. Die Perspektive, dass die aktuellen Verbindung dieser beiden Nationen zum Frieden in der Welt beitragen soll und könnte, war für mich erst mal gewöhngsbedürftig – wie manch andere Perspektiven mancher amerikanischer Christen auf Politik. Dass ich zufällig neben einer Russin sass, als wir aufgefordert wurden, für eine segensreiche Verbindung zwischen Russland und den USA  zu beten, nahm ich als Gottes Augenzwinkern zur Kenntnis. Viele politische Haltungen kann und muss ich nicht teilen – und kann dennoch von Herzen für Segen beten und empfangen, was Menschen mir zu geben haben.

Kris Valatton sprach darüber, dass das Justizsystem in der ganzen Region / County nicht funktioniert – es gibt nicht genügend Gefängnisplätze, was dazu führt, dass Menschen nicht verurteilt werden und die Zahl von Einbrüchen, Autodiebstählen und anderen Verbrechen eine der höchsten des Landes ist. Er sagte, dass sie bisher als Gemeinde ratlos sind, wie sie in guter Weise dazu beitragen können, dass sich das verbessert. Er machte deutlich, dass es ihn nicht darum geht, dass die Christen das Ruder übernehmen, wohl aber dass sie mithelfen, dass die Dinge in eine gute Richtung kommen.

Als eine Frau, die selbst ein großes Herz dafür hat, dass unsere Städte und Regionen von uns gesegnet und in positiver Weise durch uns geprägt werden, hat mich das sehr bewegt – auch seine Offenheit zu sagen, dass ihnen bisher die Schlüssel fehlen. Und zugleich der Mut und Glauben, dass sie dranbleiben wollen, bis sie Veränderung sehen. Als Gemeinde haben sie der Stadt Geld gespendet, um Stellen in dem Bereich zu finanzieren. Ihnen war klar, dass das die Sache nicht löst, aber sie wollten wenigstens etwas beitragen. Die Transparenz, Ehrlichkeit und Sehnsucht hat mich berührt.

Großzügigkeit

Was mich in den Tagen am meisten beeindruckt hat, war die Großzügigkeit der Menschen. Ich hatte kein Auto, wohnte etwa 5 km von der Gemeinde entfernt und habe an allen Tagen erlebt, dass die erste Person, die ich ansprach, ob sie mir eine Mitfahrgelegenheit anbieten könnte, das auch tat – selbst wenn mein Quartier nicht auf der Strecke lag.

Ebenso großzügig waren Menschen mit Segen. Man kam mit jemandem ins Gespräch. Und wenn die Person mitbekam, dass ich Besucher war, fragte sie, ob sie segnend für mich beten darf. Ich hab den Überblick verloren, aber meiner Schätzung nach haben 50 oder mehr Menschen in den Tagen für mich gebetet. Viele haben auch von Gott Sachen für mich gehört.

Die Menschen in der Gemeinde werden trainiert,bei der Weitergabe von Impulsen darauf zu achten, dass die Impulse ermutigend und stärkend sind – aus ihrer Sicht ist Kritik und Zurechtweisung den Leitern der jeweiligen Person vorbehalten und sollte im segneten Gebet keinen Raum haben.

Manchmal sagt Gott Sachen, die einfach nur bestätigen, was man schon weiß: „Ich sehe, dass du ganz viele Bücher schreibst!“ (lustig, wenn die Person, die das innerlich gesehen hat, völlig überrascht ist, wenn man erklärt, dass man das bereits tut). Oder Gott beschreibt einfach nur, wie er einen sieht – auch das ist extrem ermutigend und berührend. Und gelegentlich gibt es auch Impulse, die wegweisend für die Zukunft sind. Ich hab in den drei Tagen dort die ganze Bandbreite  erlebt; Beschreibung, Bestätigung, Ausrichtung. .

Zusammenfassung

Was ich in den Tagen erlebt habe, war eine – gerade auch in der Anbetung – auf Jesus und sein Erlösungswerk fokussierte Gemeinde, die nicht vollkommen ist, aber Gott zutraut, mit ihnen und durch sie zu handeln.  Und die großzügig, wirklich großzügig weitergibt, was sie empfangen hat.

Gerade lese ich das Buch von Beni Johnson 40 Days to Wholeness, die zusammen mit ihrem Mann die Gemeinde leitet, ein Buch über gesunden Lebensstil, der auf angenehmene und berührende Weise das natürliche, aber auch das Seelische und Geistliche verbindet.

Als kleines PS sass ich beim Rückflug neben einer Frau aus der Gemeinde, als der Pilot ansagte, dass wir wegen schlechten Wetters nicht landen könnten, sondern 30 Minuten kreisen müssten, bis es vielleicht besser oder wir zu einem anderen Flughafen umgeleitet werden müssten. Unser Flug hatte wegen des Wetters schon 2 Stunde Verspätung. Wir beteten gemeinsam, dass Gott die Wolken wegschiebt. und keine 30 Sekunden nach unserem „Amen“  sagte der Pilot „Gute Nachrichten. Das Wetter hat sich plötzlich aufgeklärt. Wir können in 10 Minuten landen!“ Gut so.

Freundschaft leben

2017-03-06-15-16-32Gerade sitze ich bei Freunden auf einem Balkon mit Blick auf den Pazifik und lasse die letzten Tage Revue passieren.

Erst mal von Anfang an.

Als ich zu Beginn des Jahres betend überlegt habe, was 2017 wichtig sein könnte, war Freundschaft das erste Wort, das mir in den Sinn kam. Ich empfand, dass ich in diesem Jahr, in dem ich 50 werde, die Freundschaften, die mein Leben geprägt haben,  feiern und genießen sollte. Dazu gehören auch eine Reihe von Freunden in den USA., die ich wegen der Entfernung nicht oft sehe.

  • Die Jones Family. Andrew und Debbie und  ihre fünf Kinder. Ich kenne die Familie seit 2001 und hab die Kinder heranwachsen sehen. Debbie ist letztes Jahr sehr plötzlich verstorben – ich konnte nicht zur Beerdigung kommen und so war es mir besonders wichtig, in dieser Trauerphase Zeit mit ihnen zu haben. Ich habe Sohn und Schwiegertochter und Vater und zwei der anderen Töchter an der Westküste besucht. Da bin ich gerade noch. Und ich genieße neben Gesprächen, Gebeten und gutem Essen auch den Pazifik und das sonnig-milde Wetter.
    2017-02-28-12-33-17
  • Derek und Amy C.: Die beiden kenne ich auch seit 2001. Aufgrund logistischer Komplikationen hat es bei dieser Reise nicht mit  einen Besuch bei ihnen geklappt – aber ich habe Drecks Eltern, von denen ich schon viel gehört und mit denen ich auch schon gemailt habe, zum Essen treffen.  Es war spannend und berührend, Menschen, die indirekt schon lange zum Leben gehören, kennenzulernen. Am Ende der Begegnung gab mir Dereks Mutter eine warme Umarmung und sagte: „Ich liebe dich – ich weiß, dass Derek dich liebt, deshalb liebe ich dich auch!“ (Das amerikanische „Love“ ist in dem Fall so eine Mischung aus „schätzen, wertvoll finden, mögen usw.)
  • 2017-03-01-19-14-35Amy P., die ich seit 20 Jahren kenne. Sie und ihr Mann konnten – nach langen Jahren der Hoffnung und des Gebets vor 10 Jahren zwei Kinder adoptieren. Zwei Jahre nach der Adoption starb plötzlich ihr Mann innerhalb von 11 Wochen an einem Hirntumor. In meinem Buch „Die Hütte und ich“ habe ich über sie geschrieben. Sie hat später wieder geheiratet und der Tag, an dem ich bei ihr ankam, war „zufällig“ der 10. Jahrestag des Tages, an dem die Kinder zu ihr kamen. Das haben wir natürlich gefeiert. Mit einem leckeren Essen, einem Museumsbesuch und Gebet und Segen.
  • Bauteam: Ein Bauteam aus Kalifornien hat mal auf dem Schiff gearbeitet. Drei von ihnen haben mich am Flughafen getroffen und zu Andrew und seinen Töchtern gebracht. Wir kennen uns ja nur von einer Woche bauen, aber dennoch war viel Herzlichkeit und Verbundenheit da.
  • Matthias und Kim und ihre Familie. Matthias ist ein langjähriger Freund, mit dem mich eine innige Nähe verbindet. Er hat vor zwei Jahren einen extrem heftigen Schlaganfall gehabt, von dem er weitgehend genesen ist. Die Zeit bei ihnen ist der krönende Abschluss meiner Reise…

Ich spüre den Reichtum dessen, was es heißt, mit Menschen verbunden zu sein – in leichten wie in schweren Tagen….

Dankbar für Freundschaft.

 

Christlichen Konvertiten Asyl gewähren

1-antiabschiebungIn den letzten Jahren haben Tausende von Menschen aus dem Iran, Afghanistan, Pakistan und anderen Ländern die Religion gewechselt. Sie sind  – heimlich – im Heimatland oder nach der Flucht in Deutschland Christen geworden, da in  vielen Ländern ein Übertritt in eine andere Religion strafbar ist.

Allein in Berlin leben über 2000 Iraner, Afghanen, Irakis und Pakistanis, um nur einige Ländern zu nennen,
die Christen wurden, sich taufen Liesen und aktiv am Gemeindeleben teilnehmen, Die beiden größten Gemeinden, haben aktuell 1200 bzw. 850 Gottesdienstbesucher.

3-antiabschiebung Viele der sogenannten Konvertiten, also Menschen, die die Religion gewechselt haben, beantragen Asyl.

In Berlin erhalten derzeit ca. 90% einen Ablehnung ihres Asylantrags.  In andern Bundesländern dürfte es kaum anders sein.

Soweit ich das erkennen kann hat die hohe Zahl der Ablehnungen  vor allem  folgende  Gründe:

  • Schlechte Qualität der  Übersetzung bei der Anhörung. Viele – meist moslemische – Übersetzer können oder wollen 4-antiabschiebungchristliche  Begriffe nicht korrekt übersetzen. Dadurch kommt es zu Unklarheiten und Fehlern im Protokoll.
  • Unklarheit über Prüfkriterien: Es schient die Klarheit zu fehlen,  wie man herausbekommt, ob ein Mensch tatsächlich gläubig ist. Anhörer stellen Fragen wie „Wann war Luthers Geburtstag?“ oder „Was ist der Unterschied zwischen den christlichen Konfessionen?“, um die Ernsthaftigkeit das Glaubens zu prüfen. Taufbescheinigungen und Bestätigungen von Pfarrern werden oft nicht berücksichtigt.
  • Fehlende Sachkenntnis: Manche – oft dem Glauben fernstehende – Entschleider schwer damit, sich vorzustellen, dass jemand wegen des Glauben große Risiken und Nachteile auf sich nimmt. Einigen scheint 5-antiabschiebungauch das Wissen darüber zu fehlen, wie in den Heimatländern  mit Menschen, die sich vom Islam  abwenden, umgegangen wird.

Ich kenne persönlich einige Menschen, die ich als lebendig und tief gläubige Menschen erlebe, mit denen ich beten und Glauben teilen kann und die hier kein Asyl bekommen haben. Sollten sie abgeschoben werden, droht ihnen in ihrer alten Heimat Gefängnis oder gar Todesstrafe. Das würde ich gern verhindern.

Was du tun kannst

Die Situation betrifft allein in Deutschland Tausende von  Menschen brauchen unseren Schutz.

Ein praktischer Weg dazu ist, die politisch Verantwortlichen auf die Situation aufmerksam zu machen.

Bitte unterschreibe und verbreitete die Petition „Christlichen Konvertiten Asyl gewähren“  2-antiabschiebung

Die Bilder auf dieser Seite habe ich zusammen mit einer Grafikerin entwickelt. Die darfst du  gern nutzen,  teilen und verbreiten.

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