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Ein Traum wird wahr – es geht weiter
Die letzen Wochen waren spanned. Vor allem die Frage der Finanzierung. Und ich habe einfach nur gestaunt wie viel Unterstützung und Hilfe ich bekommen habe. Da waren zum einen Geschenke. Das kleinste waren 50 Cent. Das größte über 1000 Euro. Eine Frau, die im medizinischen Bereich arbeitet, schenkte mir den Lohn einer 24-Stunden-Schicht. Ein Tag geschenkt fürs Boot. Gerade sind Federzeichnungen aus Island auf dem Weg zu mir – mit der Erlaubnis sie zu verkaufen und den Erlös fürs Boot zu nehmen. Kurz: Ich staune einfach nur. Und bin dankbar. Jedes trägt dazu bei, die Last ein Stück leichter zu machen.
Daneben halfen eine Reihe größerer und kleinerer zinsloser Kredite, den ersten großen Berg zu stemmen, ohne teure Bankkredite aufnehmen oder meine Altersversorgung angreifen zu müssen. 50% des Kaufpreises und ca. 50% der Renovierungskosten mussten jetzt gezahlt werden – und konnten. Heute habe ich den letzten Betrag überwiesen. Und bin einfach nur dankbar.
Daneben bekam ich Zusagen für praktische Hilfe, Unterstützung bei der Ausgestaltung. Und auch der Bootsbauer erle
bt das eine oder andere kleine Wunder. Er bekam z. B. Balken, die man braucht, um das Boot sicher zu lagern, statt für 300 Euro für nur 80 Euro das Stück….wir brauchen 15 davon. Außerdem entdeckte er ein Glasdach für das Schiff. Und eine hochwertige Heizungsanlage hat er auch schon besorgt – zu weniger als 50% des Preises, die eine gleichwertige Anlage sonst kostet. Lustige Nebengeschichte: Der Verkäufer wollte die Anlage nur komplett mit Heizkesseln und Heizkörpern abgeben, die wir aber gar nicht bauchen (Das Schiff hat schon einen Tank und Heizkörper haben wir auch). Er schickte ein Stoßgebet gen Himmel: “Die Dinger will ich nicht…” und stellte dann fest, dass Bauarbeiter kurz zuvor das Gebäude so “geschickt” renoviert hatten (enge Türen), dass es unmöglich war, die Sachen zu entfernen…
Doch nun geht es erst mal rückwärts. Alle hohen Teile müssen vom Schiff abgebaut werden, damit es von Hamburg bis zur Werft hinter Berlin transportiert werden kann – eine logistische Meisterleistung. Aber die “Jungs” sind dran. In etwa 3 Wochen ist es so weit – dann ist das Schiff endlich auf der Werft.
Dann wird erst einmal ausgeräumt und entkernt. Das sieht dann etwa so aus wie das Bild (nicht mein Schiff, sondern ein baugleiches Schiff). Eine Menge Arbeit. Dann wird das Schiff isoliert und mit Elektrik und Wasser versorgt. Das wird seine Weile dauern. Aber das ist auch gut so. Denn das ganze will gut durchdacht und geplant sein. Am Ende soll ja alles gut funktionieren – so ökologisch wie möglich. Und es soll vor allem ein wunderbarer Ort zum Leben teilen werden. Ich freue mich!
Ein Traum wird wahr
Es ist mein Traum, Menschen zu inspirieren, zu prägen, zu fördern, dass sie ihr Leben stark und ihren Glauben fröhlich leben können. Ich tue dazu, was ich kann: Ich schreibe Bücher und lese aus ihnen vor. Ich halte Seminare und Vorträge. Und ich coache und begleite so Menschen bei Veränderungsprozessen. Ich gebe das Beste, was ich kann – und freue mich, wenn es im Leben von Menschen Veränderung bewirkt.
Die prägendste Veränderung geschieht jedoch oft, wenn man einige Tagen oder Wochen mit einem Menschen verbringt und ihn im Alltag erlebt. Wenn man miterleben kann, wie er oder sie Probleme löst und das Leben gestaltet. Und so für sich selbst ganz neue Wege entdeckt.
Seit über 12 Jahren träume ich davon, Raum dafür zu haben, Menschen für eine begrenzte Zeit genau dies zu ermöglichen: Eine Weile bei mir zu sein und mit mir und von mir zu lernen. Ein paar Tage oder vielleicht auch Wochen.
Meine derzeitige Wohnung ist dafür zu klein. Das Wohnzimmer ist ein Durchgangsraum und das Büro brauche ich zum Arbeiten. Da ist es schwierig, jemanden länger mitleben zu lassen. Vor einigen Jahren fand ich die perfekte Wohnung…und konnte sie mir nicht leisten. Ich hab bitterlich geweint, als andere sie bezogen haben. Aber es war halt nicht möglich. Auch eine zweite Möglichkeit, den Traum zu verwirklichen, scheiterte. Der Traum schien tot.
Dann las ich im Herbst von Hausbooten. Ich hatte schon immer davon geträumt, am Wasser zu wohnen. Ich finde das so schön, inspirierend und beruhigend. Und Hausboote kosten einen Bruchteil dessen, was eine gleich Große Wohnung an Land kostet. Durch “Zufall” – eine Nebenbemerkung bei einem Frühstück bei Freunden in Salzburg – lernte ich einen sehr genialen, engagierten, professionellen Berliner Bootsbauer kennen, der Lust auf ein Projekt mit mir hatte. Und obendrein den perfekten Liegeplatz für das Schiff mitten im Herzen von Berlin gefunden hat.
Und dann fand ich bei Ebay mein Schiff. Ein altes Torpedoboot der DDR Kriegsmarine. Groß genug, um darauf zu leben, kleinere Seminare zu halten und Gäste zu beherbergen, ohne dass man sich auf die Füsse tritt. Die Grundsubstanz ist ok. Das haben mir ein erfahrener Kapitän, ein Gutachter und der Bootsbauer bestätigt.
Diese Woche werde ich voraussichlich den Kaufvertrag unterschreiben. Dann zieht das Schiff um – von Hamburg in die Werft bei Berlin. Anschließend wird ein Jahr lang geschweißt, gelötet, renoviert, umgebaut. Wenn alles klappt wie geplant, kann ich im Frühjahr / Sommer 2013 einziehen, dort selbst leben und mit anderen das Leben gestalten.
Natürlich stehe ich jetzt auch vor dicken Herausforderungen – in erster Linie finanzieller Natur. In den nächsten zwei Wochen muss ich gut 54.000 Euro aufbringen, um die erste Rate für das Schiff, den Transport und das Baumaterial zu finanzieren. Dann monatliche Raten, bis es fertig ist.
Wenn ihr mich bei dem Projekt unterstützen wollt, könnt ihr mir helfen
- durch Geschenke: Egal ob ein paar Euro für Schrauben oder ´nen Topf Farbe – oder eine Palette Holz…ich freue mich über jede Unterstützung in Finanzen oder Naturalien. Wenn ihr wollt, fragt mich nach meiner Bankverbindung oder nutzt Paypal: Mein Konto dort ist: Kerstin (ähttttt) down-to-earth.de
- durch Darlehn: Ich bin nicht scharf darauf einer Bank fast 10% Zinsen zu zahlen. Mal abgesehen davon, dass die mir so viel Geld gar nicht geben würden. Größere und kleinere Darlehn für 6 – 12 Monate wären eine große Hilfe – und wären durch meine Altersvorsorge auch 100% abgesichert. Meldet euch einfach bei obiger Email, wenn ihr mich da unterstützen könnt.
- durch Ermutigung: Es ist ein großes Projekt. Ich und freue mich darauf…und habe ab und an auch weiche Knie. Deshalb bin ich für ermutigende Worte und Gebete sehr dankbar.
Für mich ist es sehr bewegend, einen zwei Mal geplatzten Traum nun zu neuem Leben erwachen zu sehen. Ich bin berührt, überwältigt und gespannt, wie sich alles entwickelt.
Ich halte euch auf dem Laufenden, wie es mit dem Projekt weitergeht.
Transforum – eine Konferenz, die transformiert
Es gibt Konferenzen, zu denen geht man. Die genießt man. Und dann geht man wieder. Mit einigen schönen Impulsen und Erinnerungen. Gut war´s. Schön war´s. Das war´s.
Und dann gibt es andere, bei denen man ahnt, dass das, was da geschah, etwas bewegt hat. Einen nicht mehr loslässt. Das Transforum 2012 gehört für mich zur letzteren Sorte.
Thema: Hinsehen. Aufstehen. Einmischen. Gerechtigkeit für die Stadt.
Dass die Konferenz bewegt hat, fing schon damit an, dass sie auf vielen Ebenen stimmig war. Da wurde Geld nicht für teure Deko ausgegeben, sondern der Raum mit Tulpen in beklebten Milchtüten und Tüchern aus recycelten Putzlappen dekoriert.
Da waren Berliner aus einem halben Dutzen Herkunftsländern in der Band vertreten. Da wurden die Teilnehmer nicht mit endlos langen Vorträgen zugetextet. Sondern durch prägnante, relativ kompakte Vorträge ergänzt von Interviews, Gesprächsrunden, Filmen und poetisch -musikalischen Beiträgen. So dass das Hirn aufnahmebereit blieb. Wozu übrigens auch vernünftiges Essen beitrug. Obst als Pausensnack und lecker gekochtes Essen und viele Salate statt Konferenz-Junkfood. Herrlich. Und natürlich Fair Trade Tees und Kaffee. Logisch. Stimmig.
Persönliche Highlights. Vortrag von Harald Sommerfeld zum Thema “Hinsehen”. Er zeigte in gewohnter Spitzzüngigkeit und Kreativität auf, wo wir eine verzerrte Perspektive haben. Wenn wir an Missbrauch von Steuergeldern denken, haben viele oft als erstes den Missbrauch durch Leute, die Hartz IV bekommen, ohne es wirklich zu brauchen, im Kopf.
Harald zeigte dann mal einige (sehr konservative) Schätzungen auf. Geschätze Höhe des Missbrauchs von Hartz IV: 3 Milliarden Euro pro Jahr. Geschätze Höhe der Wirschaftskriminalität: 100 Milliarden

Autsch. Wer sind da die Verbrecher?
Szenenwechsel: Tottenham Riots 2011. Harald ging besonders auf eine realtiv große Gang (600+ Mitglieder), die mitverantwortlich für die Gewaltexzesse waren und auf deren Konto noch ein paar andere Verbrechen gingen wie etwa Mißhandlung ihrer Frauen, Körperverletzung, Einlösen ungedeckter Schecks, Ladendiebstähle, Betrug, Trunkenheit am Steuer (84!).
Die Mitglieder dieser “Gang” – das sind die ehrwürdigen Menschen, die als Abgeordnete im Britischen Unterhaus sitzen.
Holla, das hat mich erwischt. Ich denke bei Verbrechen wie viele andere zuerst an die sozial Schwachen. Nicht an die “da oben”.
Hinsehen. Oder Hinhören. Auch als – als Teil der Vortrags – junge Rapper aus dem Soldiner Kiez erzählten: “Ich hab es satt, dass alle denken, ich wäre für den 11. September verantwortlich – nur weil ich Moslem bin.” “Ich möchte so gern einen guten Weg gehen, aber wenn man in einer Schulklasse ist, in der fünf Schurken sind, ist das ganz schön schwer.” “Oft kann ich nachts nicht schlafen, weil mir so viele Fragen durch den Kopf gehen.”
Und dann. Freitag Morgen. Aufstehen. Sr. Margit Forster von Solwodi (Solidarity with Women in Distress). Sie erzählte von dem Schicksal von Frauen, die von Menschenhändlern verschleppt und in die Sex-Sklaverei verkauft werden. Auch hier in Deutschland. Etwa 10.000 Prostituierte gibt es schätzungsweise allein in Berlin. Sie arbeiten auf der Straße, in Bordellen, in Hinterzimmern von Kneipen. Einige, freiwillig, um Geld zu verdienen (freiwillig, wenn es keinen anderen Weg zu geben scheint, um der Armut zu entkommen?), viele, um ihre Drogensucht zu finanzieren (ist Sucht freiwillig?).
Dann noch etwa 70 % der Frauen, die von Zuhältern oder Zuhälterinnen kontrolliert werden. Manche eingesperrt und wirklich physisch gefangen. Andere gefangen in den Drohungen: “Wenn du abhaust bringen wir dich um.” oder “Wir wissen, wo deine Familie lebt. Wenn du nicht mitmachst, bringen wir sie um.”
Was mich besonders betroffen gemacht hat. Viele der afrikanischen Prostituierten sind Christinnen. Eine Frau, die sie in den Bordellen besucht, sagt, dass sie oft Lobpreismusik hören und eine Bibel in ihren Zimmern liegen haben. Nein, sie wollen diese “Arbeit” nicht tun. Sind gefangen in den Zwängen. Mich hat das sehr betroffen gemacht. Die Bibel sagt, dass wir uns um alle Menschen sorgen und kümmern sollen, aber ganz besonders um unsere Geschwister im Glauben.
In Berlin komme ich oft mit dem Rad an einer der Straßen vorbei, an der die Frauen stehen. Ich habe mich oft gefragt, warum sie nicht abhauen…die nächste Ubahn ist nur 100 Meter entfernt. Jetzt weiß ich es. Und ich habe mich gefragt, was ich tun kann. Ich bin beruflich so viel unterwegs, dass ich mich nirgendwo regelmäßig engagieren kann. Aber ich habe mit Sr. Margit gesprochen. Sie brauchen Frauen, die ehemalige Prostituierte, die aussteigen wollen, bei Ämtergängen begleiten. Als Übersetzer. Innere Stärke. Ab und zu. Nach Bedarf. Das kann ich. Ich habe weiche Knie. Weiß nicht genau, worauf ich mich da einlasse. Neuland. Doch die Frauen haben viel mehr Grund, Angst zu haben als ich. Da kann ich mein bisschen Angst ruhig mal überwinden. Heute habe ich Sr. Margit geschrieben: “Ich mache mit.”
PS: Es lohnt sich, auf der Internet-Seite des Transforum vorbeizuschauen. Dort werden bald die Hauptvorträge zum Download erhältlich sein.
Entdeckungsreise
Es gibt Phasen, da hält einen der Alltag gut fest. So war es bei mir in den letzten Monaten. Viele größere Projekte von neuem Shop bis zu den schlicht + ergreifend Büchern erforderten meine Aufmerksamkeit. Für weitere Entdeckungen blieb nur wenig Energie. Das war ok – für eine Phase.
Jetzt merke ich, dass ich schon wieder mit den Hufen scharre. Zum einen will ich neue Dinge lernen. Gerade beschäftige ich mich intensiv mit verschiedenen Ernährungskonzepten, um beim LEA Training fundiertes Wissen weitergeben zu können. Und natürlich auch, weil es mich selbst interessiert.
Daneben beschäftige ich mich aus gleichem Grund mit engpasskonzentrierter Strategie und mache eine Coachingausbildung dazu. Der Begriff ist etwas sperrig. Doch dahinter verbirgt sich ein sehr geniales Strategie-Konzept für Selbständige, Unternehmer und Angestellte, die entdecken wollen, wo und wie sie am wirksamsten handeln können. Da ich immer mal wieder Selbständige oder Menschen, die beruflich weiterkommen wollen, coache, ist es für mich gut, eine sehr fundierte Beratungsstrategie gründlich zu lernen. Und in ein paar Wochen erscheint ein Quadro zu dem Thema “Fokus finden”, das EKS Expertin Kerstin Friedrich geschrieben hat und das ich gerade lektoriere.
Und nicht zuletzt will ich mich in Berlin auf Entdeckungsreise begeben. Gestern habe ich mir das Buch “111 Orte, die man in Berlin gesehen haben muss” gekauft – da ich etwa 80 der beschriebenen Orte tatsächlich noch nicht kenne, freue ich mich auf spannende Entdeckungen in den nächsten Wochen und Monaten.
Es ist ein Geschenk für mich, dass die super-intensive Produktionsphase gerade zu Ende geht und ich Raum – und zunehmend Energie – habe, um mich auf Entdeckungsreise zu machen! Wie schön!
Fundis und Realos oder Kaffeesatz und Pilze
Kürzlich war ich beim Entrepreneurship Summit, einer Tagung für Menschen, die in dieser Welt etwas bewegen wollen. In einem Workshop wurde ein Projekt vorgestellt, das mich begeistert hat. Auf Kaffeesatz und anderen organischen Abfällen, werden Pilze gezüchtet. Der Kaffeesatz kommt von Berliner Cafés, die ihn normalerweise wegwerfen würden.
Weniger begeistert hat mich der Kommentar eines Zuhörers: Das Beste wäre, wir würden überhaupt keinen Kaffee importieren. Stimmt natürlich irgendwie. Aber wenn man das konsequent zu Ende denkt, dann müssten wir alle zurück in die Wälder und Beeren sammeln. Also keine perfekte Lösung.
Und: Ich mag es nicht, wenn erste Schritte klein geredet werden. Weder bei Projekten noch beim Coaching. Jeder Schritt in die richtige Richtung ist ein Grund zum Feiern. Finde ich. Ganz fundamental.
Zauberhafter Tag

Heute war einer dieser Tage, die man nur als zauberhaft bezeichnen kann. Bezaubernd, weil mir so viel Schönes geschenkt wurde. Zauberhaft auch, weil ich meinen Teil dazu beigetragen haben, Chancen auf glückliche Momente zu nutzen. Arnold Retzer, ein kluger und retzfrecher Psychologe und Coach sagt, dass man jede Paarbeziehung dadurch ruinieren kann, wenn man von ihr ständiges Glück erwartet. Und besser damit fährt, mit dem zufrieden zu sein, was ist, statt ständig nach (mehr) Glück im Miteinander zu streben. Und die unverhofften Glücksmomente dann umso mehr zu genießen.
Ich fragte mich, ob das auch auf Gottesbeziehung zutrifft. Ob man sich mit der (oft angeheizten) Erwartung, man müsste Gott noch mehr, noch tiefer, noch intensiver erleben, sich um das Glück der Beziehung bringt. Und ob man entspannter nicht viel mehr Glück erfahren kann.
So wie heute.
- Das Glück Morgens in den Fluss zu springen und eine halbe Stunde zu schwimmen und das bitterkalte, aber samtweiche Wasser zu genießen. Mein Anteil: Den inneren Schweinehund überwinden und reinspringen…ähm…bibbernd tastend reingehen.
- Herrlich frühstücken, mit Brötchen, Ei und Obstsalat (Mein Anteil: Mich an den gedeckten Tisch setzen…
- Von wildfremden Menschen, die ich auf dem Fluss traf, ein Kajakpaddel ausgeliehen zu bekommen….nachdem sie gesehen hatten, wie ich mich mit dem 1er Kanu-Paddel schwer tat, das große Kanu vorwärtszubekommen. Mein Anteil daran: Zugeben, dass es wirklich schwer war…und das Geschenk dankend annehmen….und die weitere Strecke doppelt zu genießen.
- Eine große Tasse Kaffee in einem Lokal geschenkt zu bekommen. Mein Anteil: Obwohl “Geschlossene Gesellschaft” an der Tür stand, mutig und freundlich zu fragen, ob ich trotzdem einen Kaffee haben könnte. Die geschlossene Gesellschaft war eine Hochzeit und Kindstaufe. So kam ich auch noch in den Genuss von klassischer Musik, einer romantischen Liebesgeschichte, zwischen Frederike und Axel (oder Alex), wo tatsächlich der Blitz eingeschlagen hatte (in eine Wiese), als sie sich verliebte. Mein Anteil: Da sein, Kaffee trinken, Zuhören und genießen…und dem Brautpaar alles Gute wünschen…
- Ein verzauberter Moment als ein Libellen-Paar sich auf meinem Arm niederlies, um sich zu paaren und ich sie aus nächster Nähe beobachten und fotografieren konnte (mit ausgestrecktem linken Arm). Mein Anteil: Da sein, ruhig sein, beobachten und genießen.
- Die letzten Sonnenstrahlen auf dem Gesicht. Mein Anteil: Aus dem schattigen Uferplatz wegpaddeln als mich
die laute Musik vom Nachbargrundstück nervte.
- Zum Tagesabschluss: Vollmond und ein Feuerwerk – nicht schlecht für einen Tag, an dem ich kein besonderes Glück erwartet hatte.
Ich würde mal sagen, mein Gott und ich wir hatten heute einen ganz schön guten Tag. Er hat beschenkt, ich hab´s genommen und genossen.
Im Alter fit
“Ich studiere gerade mit Gewinn die Hefte Zoll, “erfolgreich schreiben” und Huith, Kreativität. Mir gefällt die klare Struktur mit dem Zitat und den Aufgaben Denk mal, Mach mal.”
Solches Feedback bekommen wir relativ häufig. Außergewöhnlich ist in diesem Fall das Alter des Lesers. Er ist 84 Jahre alt. Und schrieb mir, dass es Demenz um etwa 5 Jahre verzögert, wenn man sich mit neuen Themen auseinandersetzt.
Es begeistert mich, wenn ein Mensch in diesem doch schon relativ fortgeschrittenen Lebensalter aktiv bleibt und sich weiterentwickelt. Das ist etwas, das ich mir auch für mich selbst wünsche. Im Alter geistig noch so agil zu sein, dass ich Bücher und Quadros wie “Erfolgreich schreiben” und “Kreativität entwickeln” lesen werde.
Ich habe den Mann gefragt, ob er nicht Lust hätte, ein Quadro zum Thema “Fröhlich altern” zu schreiben. Er denkt jetzt über ein Konzept nach. Ich würde mich freuen!
Grenzen erweitern
Gestern saß ich nach der Bürozeit im Park. Ich bin dort öfters. Zum Lernen. Von meiner Ausbildung her bin ich Geisteswissenschaftlerin (Englisch, Völkerkunde). Wie man einen Verlag führt, habe ich nie formal gelernt, viele betriebswissenschaftliche Hintergründe sind mir stellenweise bis heute ein Buch mit sieben Siegel. Doch mich möchte das, was ich mache, gut machen. Also lerne ich dazu, um Lücken zu schließen.
Während ich in einem Trainingsbuch las, spielte Lara mit ihrem Opa fangen. Lara ist etwa vier Jahre alt und ihren Namen weiß ich, weil ihre Freunde nach ihr riefen. “Lara, Lara.” Lara ließ sich davon nicht beirren. Sie hatte ein Ziel: “Opa erwischen.” Und dieses Ziel verfolgte sie mit ganzer Energie.
Mich hat das sehr berührt. Gelegentlich habe ich Ziele z. B. meine Blumen zu gießen, gehe dann in die Küche, um Wasser zu holen, dort fällt mir auf, dass die Teller noch nicht aufgeräumt sind und ein Milchkaffee wäre ja auch nicht schlecht. Warte mal, was wollte ich eigentlich?
Gestern habe ich etwas gelernt. Aus meinem schlauen Buch über Unternehmensführung und von Lara. Ich lerne gern. Jede neue Fähigkeit vergrößert unsere Freiheit und Sicherheit. Ein neugeborenes Baby hat nur wenige Freiheiten. Es ist abhängig davon, dass andere es füttern, anziehen, transportieren und versorgen. Wer nur wenige Möglichkeiten zur Verfügung hat, kann kaum wählen. Wer hingegen über viele Möglichkeiten verfügt, kann in größerer Freiheit handeln. Deshalb bringt die Erweiterung der eigenen Fähigkeiten immer ein Mehr an Freiheit und Lebensfreude.
Ich lerne gern – und helfe anderen gern beim Lernen. Das ist der Hauptgrund, weshalb wir die Quadros produzieren und warum mich dieses Format so begeistert. Ich möchte Menschen dabei unterstützen, neues Wissen, aber vor allem neue Fähigkeiten zu erlernen. Mit dem Quadro kann man in vier Wochen etwas zu einem Thema lernen. Ganz konkret und praktisch – mit Impulsen, wie man das Gelernte gleich umsetzen kann, so dass es hängen bleibt. Die Quadros sind auch ideal für den Urlaub. Wasserfest und inspirierend.
Quadros gibt es bisher zu mehr als 20 Themen z. B. Gebet, Weisheit, Sanftmut, Coaching, Mitarbeiterführung, Schreiben, Kreativität entwickeln usw. Kurz: Es begeistert mich, dass ich lernen kann – und mit den Quadros ein Format entwickelt habe, das vielen anderen beim Lernen hilft.
Bitte mal kreativ mitdenken
Vor ein paar Tagen erzählte mir eine Frau: “Dein Coaching-Quadro wurde uns kürzlich bei einer Weiterbildung empfohlen.” Ich habe mich riesig gefreut. Ich kannte weder das Weiterbildungsinstitut noch wusste ich, wie mein Quadro da hingekommen war. Klar war lediglich: Jemand muss es bekannt gemacht haben. Das hat mich riesig gefreut.
Wir sind ein kleiner Verlag und machen – wie ich finde – spannende Sachen: Bücher, Impuslhefte, Quadros, Seminare. Gern möchten wir, dass noch mehr Menschen davon erfahren: Damit ihr Leben bereichert wird und wir die Ressourcen haben, Neues zu entwickeln.
Doch wir haben nicht die Marketing-Power der großen Verlage, um unsere Angebote bekannt zu machen. Wir können uns keine großen Anzeigen und Kampagnen leisten. Von daher sind wir darauf angewiesen, dass Menschen freiwillig unsere Sachen in ihrem Umfeld bekannt machen.
Ein paar Ideen:
- SEMINARE
Mein Team und ich kommen gerne und halten Seminare bei Euch vor Ort, WENN Jemand die Organisation übernimmt. Vorträge, Tagesseminare zu Themen wie: Die Hütte und ich / Enttäuscht von Gott, Swing – dein Leben in Balance, Lebensfreude, Vergebung. Wenn Ihr Lust und Kapazitäten habt, etwas auf die Beine zu stellen – lasst es uns wissen.
Aktuelle Termine findet ihr hier.
- BÜCHER, IMPULSHEFTE
- Die aktuelle, kostenlose Verlagsvorschau bei eurer nächsten Bestellung (mit)bestellen und in eurem Umfeld verteilen
- Erzählt euren Freunden von euren Lieblingsbüchern und empfehlt uns weiter.
- Schreibt einigen Freunden eine Mail mit dem Tipp unsere Seite(n) zu besuchen.
- Setzt einen Link zu unserer Homepage auf eure Homepage, euren Blog. Twittert, Facebooked oder kommuniziert sonstwie über uns.
- Schreibt bei einem Internet-Portal z. B. aus unserer Homepage oder bei Amazon eine Buchrezension
- Mache einen Mini-Büchertisch: Bestellt eine Auswahl an Büchern bestellen (sogar mit Rabatt) und in eurem Freundeskreis oder eurer Gemeinde verkaufen. Tipp: Fangt klein an: Mit 10 oder 20 Sachen. Wenn es funktioniert, dann baut es aus. Auf diese Art und Weise könnt ihr sogar ein kleines Nebeneinkommen erzielen.
- Veranstalte eine Impulsheft-Tupperparty: Lade nette Menschen zu einen kleinen Snack einladen. Und ihnen von euren Lieblings-Impulsheften / Quadros erzählen. Und natürlich welche zum Mitnehmen / Kaufen dahaben.
Habt ihr noch weitere Ideen, was ihr und andere tun könnt, um uns zu helfen, bekannter zu werden? Oder Berichte, was ihr schon getan habt. Dann schreibt doch bitte einen Kommentar. Ich bin gespannt.
Ein friedlicher 1. Mai
Manchmal fragt man sich ja schon, was man tut. Seit Jahren engagiere ich mich gemeinsam mit anderen Christen dafür, dass der 1. Mai in Berlin friedlicher verläuft. Mit Gebet, einem Gottesdienst oder auch ganz praktisch, indem wir Flaschen wegräumen oder mit Menschen reden. Gebet kann man nicht messen – trotzdem ahne ich, dass das, was wir getan haben, dass dieser 1. Mai einer der friedlichsten seit langem war. Und bin einfach dankbar.
Die Presse hat dieses Jahr ausgesprochen positiv über den Open Air Gottesdienst berichtet – ich habe dort eine Ansprache gehalten und der Journalist hat richtig zugehört. Im Internet kann man sogar ein bisschen reinhören.
Und wer will, kann sogar – von uns organisiert – ganz praktisch etwas für Kreuzberg tun. Müll aufsammeln in Parks zum Beispiel. Gehört auch dazu.




