Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Kategorie: Bücher (Seite 1 von 8)

Wie gehen wir mit Frauen um?

„Der Maßstab für jede Gesellschaft liegt darin, wie sie ihre Frauen und Mädchen behandelt“ –  Michelle Obama

In einer westlichen Demokratie brüstet sich ein Präsidentschaftskandidat damit, dass ein Mann, so bald er Macht hat, mit Frauen machen kann, was er will – und damit durchkommt. Michelle Obamas Satz bezieht sich auf ihn, doch geht weit darüber hinaus.

Starke Frauen. Von Kerstin HackIch habe mich in den letzten Monaten intensiv mit der Frage beschäftigt, ob das Kleinhalten und Ausgrenzen von Frauen, das in manchen christlichen Kreisen noch praktiziert wird, tatsächlich vom Wort Gottes her haltbar ist. Und das Quadro Starke Frauen. Befreiende biblische Perspektiven zu dieser Frage veröffentlicht.

Für mich ist klar:  Ja, auch die Gesundheit einer christlichen Gemeinde kann man daran erkennen, wie sie mit Frauen umgeht, sie fördert, schätzt und ihnen den Raum gibt, die Gaben auszuleben, die der Vater ihnen zum Wohl aller anvertraut hat.

Kürzlich habe ich, weil ich das Thema gern noch tiefer verstehen will, das Buch Fashioned to reign  von Kris Vallotton gelesen. Er setzt sich darin mit zwei Fragen auseinander:

  • Dürfen Frauen in Gemeinde und Gesellschaft leiten?
  • Wie sieht weibliche Leiterschaft aus?

Zur ersten Frage kommt er nach gründlicher Analyse der biblischen Texte zu einem klaren „Ja“.  Er findet fundierte, plausible Erklärungen für einige der „schwierigen Stellen“. Eine Sache, die für mich neu war: Es gibt in den 66 Büchern der Bibel nur drei Bücher, in denen Stellen vorkommen, die die Leitung von Frauen einzuschränken scheinen. Das sind Briefe von Paulus an Gemeinden oder Leiter von Gemeinden, die sich in Ephesus, Korinth und Kreta (Titusbrief) an Orten.

Dort gab es einen sehr stark ausgeprägte Verehrung weiblicher Gottheiten gab – mit den dazugehörigen Vorstellungen, von denen sich auch die jungen Christen noch nicht gelöst hatten.  Bei vielen seiner Briefe schreibt Paulus am Ende, dass auch andere Gemeinden sie lesen sollen. Bei den drei Briefen mit den schwierigen Stellen tut er das nicht. Das kann als ein Hinweis darauf verstanden werden, dass die Ausführungen sich auf eine spezifische Situation, nicht auf alle Frauen an allen Orten zu verstehen sind.

Bemerkung von mir: Es kommt ja auch niemand auf die Idee, die Aufforderung an den an Magenproblemen leidenden Timoteus „Nimm etwas Wein für deinen Magen, trink nicht nur Wasser!“ als allgemeingültige Regel für alle Christen zu verstehen.

Interessanterweise schreibt Vallotton, dass die Frage nach der Art wie Frauen leiten für ihn weit herausfordernder war als die Frage, ob und wo sie leiten dürfen?

Wie leitet eine Frau?

Er gibt die Antwort, indem er fünf verschiedene Frauen beschreibt, die auf ganz unterschiedliche Weise leiten: Durch Sensibilität gegenüber dem Heiligen Geist, durch starkes Durchhaltevermögen und Solidarität, durch die Fähigkeit, Vision vor Augen zu malen, durch tiefes Mitgefühl mit den Armen und Schwachen und Vorbild sein oder auch durch gelebte Integrität.

Leiter sein kann heißen, vorne zu stehen und anderen zu sagen, wo es lang geht. Es kann aber auch heißen, etwas zu entwickeln, zu gestalten.

Ich bin glücklich, dass wir im Verlag eine Reihe von Kompaktbiographien über einige leitende Frauen herausgegeben haben und jeweils beschreiben, was diese Frauen in der Welt geleistet haben.

Weltveränderer Frauen

  • Sophie Scholl
  • Margarethe Steiff
  • Aung San Suu Kyi
  • Hildegard von Bingen
  • Marie Curie
  • Helen Keller
  • Coco Chanel
  • Mutter Teresa
  • Astrid Lindgren

Sie haben Spuren hinterlassen.

Sie haben unsere  Welt schöner, freier, mutiger und gesünder gemacht. Es lohnt sich, ihre Geschichten zu kennen und sie den eigenen Söhnen und Töchtern zu erzählen. Damit sie auch zu Menschen werden, die etwas in dieser Welt prägen.

Ich wünsche mir, dass in unserer Gesellschaft und gerade auch in den christlichen Gemeinden, Frauen Raum gegeben wird, das Potential zu leben, das in ihnen steckt – ob as nun Lehre oder Forschung, Politik oder Wirtschaft, Seelsorge oder Design ist.

 

Im Alltag keine Spuren hinterlassen – wie ich die besondere Form der Achtsamkeit lerne

Gerade übe ich mich darin, keine Spuren zu hinterlassen.

Das ist ein Bild, das Jan von Wille in seinem Quadro Achtsamkeit verwendet. Damit beschreibt er, dass man bei einer Sache bleibt, bis sie ganz fertig ist.  So dass ein Detektiv nicht erkennen könnte, dass man da gewesen ist.
Für mich heißt das:

  • Tassen nicht vor, sondern sofort in die Spülmaschine stellen
  • Dokumente, mit denen ich gearbeitet habe, gleich wieder zurück legen.
  • Eine Seite, auf der ich gesurft habe, wenn ich fertig bin, gleich schließen.
  • Kleidung nach dem Ausziehen gleich zusammenlegen und an den richtigen Platz bringen usw.

Das klingt erst mal anstrengend – ist es auch ein bisschen.

Gerade für jemanden wie mich, der den Kopf schnell voll neuer Ideen hat, noch bevor die alten abgeschlossen sind. Es ist viel leichter, etwas Neues zu beginnen, als das alte komplett fertig zu stellen.

Doch zugleich erlebe ich es als ungemein entlastend, mich darin zu üben.

Es liegt nichts rum. Weder in der eigenen Umgebung. Noch im Kopf.

Es ist immer noch herausfordernd

Gerade habe ich Erdbeeren, Himbeersträucher und Geranien gepflanzt. Ich habe mich riesig gefreut. Zum einen, weil ich sie geschenkt bekommen habe – und Geschenke sind eine meiner Liebessprachen – ich freue mich immer, wenn ich was geschenkt bekomme – egal ob es ein Schokoriegel oder ein Beitrag zu nem Gästesofa ist – Geschenke tun meiner Seele richtig gut.

Außerdem freue ich mich, dass das Obst meine Haushaltskasse ein bisschen entlasten wird. Das ist auch bitter nötig.

In den letzten Tagen habe ich mal wieder Bilanz gezogen, Die allerschlimmste Krise im Verlag, als wir fast zahlungsunfähig waren, ist vorbei. Doch es ist nach wie vor so, dass Verlag und Schiff mich mehr kosten, als sie einbringen. Das wird abgefangen, indem immer mal wieder das eine oder andere Wunder passiert. Ich fange das zum Teil ab, indem ich recht sparsam lebe … kein Auto, Fernseher… Nur Biogemüse gönne ich mir… hab jetzt ein Abo für eine Gemüsekiste abgeschlossen und freu mich auf 7,5 Kilo Gemüse pro Woche. Das sollte für Smoothies und Kochen reichen. Hoffe ich. Die für dich ich mich entschieden habe, Etepetete, ist genial, weil sie Gemüse versenden, das sonst weggeworfen würde, weil es irgendwelchen Normen nicht entspricht.

Dennoch: Es ist sehr anstrengend! 

Ich habe heute mal durchgerechnet. Wenn ich  in den nächsten Wochen ca. 10.000 Artikel (von Postkarte bis Buch) verkaufen, dann ist die  Lage entschärft.

Wenn mir das gelingen würde, würde das bedeuten

  • Ich kann die vorhandenen Schulden abbauen
  • Ich kann die noch offenen und kommenden Rechnungen zahlen
  • Ich spare im Monat ca. 100 Euro an Überziehungszinsen und Lagerkosten ein.

EinTeil von mir ist müde und entmutigt. Der andere Teil will anpacken und Lösungen suchen. Und ich lade dich ein, Teil der Lösung zu sein.

Was du tun kannst

Einfach

  • Flyer verteilen: Du kannst mir sagen, ob du Flyer, Prospekte, Lesezeichen haben möchtest – zum Verteilen in Cafes, Gemeinde, Freundes-und Kollegenkreis. Und mir sagen,  wie viele. Das würde die Lagerbestände auch reduzieren.
  • Einkaufen für dich…egal ob einen Titel oder viele.
  • Beten…ich weiß nicht, ob das immer und für alle einfach ist, ich packe es einfach mal hier rein. Gebet und Segen ist mir sehr kostbar. Da die bisherigen Maßnahmen noch nicht erfolgreich genug waren, brauche ich neue Lösungen. Die sind immer ein Geschenk.

Mittel 

  • Postkarten und Impulskarten bestellen. Daran verdienen wir fast nichts und die stopfen uns das Lager voll. Schau dich mal bei uns im Shop um.
  • Bei Schnäppchen zuschlagen und schon mal gleich ein paar Geschenke für die nächsten Monate kaufen.
  • Verlagsvorschau weitergeben. Wenn du im Shop bestellt, bitte einen Stapel der Verlagsvorschau mitbestellen – so viele, wie du verteilen magst.

Herausfordernd (vielleicht)

  • Einen Sammelbestelleung in deinem Umfeld organisieren. Oder überlegen, was deine Freunde und Bekannten interessieren könnte und mal eine (kleine) Kiste zum Weiterverkaufen bestellen (Kommission machen wir eher ungern, das kostet mehr Zeit und Energie als die Sache wert ist).
  • Von uns erzählen: Mal in deinem Umfeld (Beruf, Gemeinde, Verein) auf unsere Titel hinweisen
  • Social Media (und sonstige Medien) nutzen: In sozialen Medien unsere Sachen bewerten (z.B. Im Shop, bei Amazon) und deinen Freunden empfehlen.

Impulsheft Krisen10.000 Stück ist herausfordernd.

Aber ich habe absolut keine Lust,  monatelang unter den Engpässen leiden.

Sondern hoffe, bete und arbeite, dass die Krise schnell gemeistert ist.

Ach ja, apropos Krise: Vom Impulsheft „Krisen“ habe ich auch noch mehr als genug auf Lager… das ist richtig gut und zeigt ganz praktische Schritte auf, wie man Krisen meistert. Das könnt ihr auch bestellen. Und ich sollte es vielleicht mal wieder lesen.

Und ja, Beiträge zu Gemüsekisten sind nach wie vor herzlich willkommen, um mich über Wasser zu halten.

 

 

2016-12-30-08-12-13Mein aktuelles Lieblingszitat:

Die Gelassenheit

ist eine anmutige Form des Selbstbewusstseins.

– Marie von Ebner-Eschenbach

Advent, Jan Hus und andere Revolutionen

nl-header_wunschzeit„Unerwarteter Gott. Dein Kommen schreckt uns auf!“

So lautet das traditionelle Adventsgebet der Anglikanischen Kirche: „Unexpected God, your advent alarms us.“

Das passt nicht unbedingt zu süßlicher Musik, Dekoration und ebenso süßem Gebäck, das wir kulturell mit der Adventszeit verbinden und zu Recht lieben. Ich zumindest liebe Adventskalender, Adventskränze und andere Traditionen. Auf Kaufhausmusik kann ich jedoch gern verzichten.

Aber das anglikanische Gebet passt auch zu der Tatsache, dass Gottes Kommen oft einiges durcheinander bringt.

 

Dort wo Dinge gott-los sind, ist was los, wenn Gott kommt.

 

Gerade lese ich einen biographischen Roman über den Tschechischen Reformator Jan Hus, der wie ein Löwe gegen die Missstände in der Kirche von damals gekämpft hat. Nur ein paar wenige: Drei Päpste waren mindestens zwei zu viel, Priester, die sich Ämter kaufen und finanziell von den Zwangsabgaben der Gläubigen profitieren konnten, ohne vor Ort seelsorgerlich tätig zu sein, Ablasshandel um den Krieg, den die Päpste gegeneinander führten, zu finanzieren.

Das Kommen Gottes – in Form des Reformators Jan Hus und seiner Freunde – brachte Licht in die damalige Finsternis. Es hat viele aufgeschreckt. Manche zu Erschütterung und Umkehr und neuer Freude und Freiheit in Gott. Andere zu noch mehr Hass und Grausamkeit, um die Finsternis – erfolglos – gegen das eindringende Licht zu verteidigen.

Das packend geschriebene Buch Jan Hus, der Feuervogel von Konstanz hat mich aufgewühlt. So sehr, dass ich heute einige Stunden nicht einschlafen konnte. Es ist so krass, wie ein Mann und seine Freunde Schritt für Schritt Wahrheit erkannten und Licht in die stockfinstere Dunkelheit brachten.

Weniger wie ein Scheinwerfer, der auf einmal alles erhellt. Sondern eher wie Kerzen, die nacheinander angezündet wurden. Kerzen, deren Leuchtkraft begrenzt war, aber sich Kerze um Kerze, Erkenntnis um Erkenntnis, weiter in dunkle Ecken ausbreitete.

Was Jan Hus und seine Freunde – unter großen persönlichen Opfern – geleistet haben, um auch nachfolgenden Generationen Licht zu bringen, bringt mich zum Weinen. Vor Schmerz. Und Dankbarkeit.

Gottlos muss ja nicht unbedingt verdorben und ausbeuterisch heißen, wie in der Kirche vor Hus.

Gott-los kann einfach nur heißen – da ist Gott noch nicht hingekommen.

Ich frage mich:

Wo bin ich gott-los?

  • Wo ist Gott in meinem Leben bisher noch nicht hingekommen?
  • Welche Ecken meines Herzens halte ich noch verschlossen?
  • Wo ist es dunkel in mir, meinem Handel, meinem Herzen, meinem Denken?

 

Das wird mein Gebet für die Adventszeit sein:

Unerwarteter Gott. Da, wo ich gott-los bin, schrecke mich auf. Zur Erneuerung. Zu mehr Licht. Zu mehr Leben. 

stapel-bild0006Ganz praktisch Licht bringen 

Die Pragmatikerin in mir, will auch ganz praktisch und handfest Licht ins Leben von Menschen bringen.

In Form von Bäumen, die ich in Afghanistan pflanzen will. Dort, wo finstere Kräfte in grausamen Kriegen Millionen von Obstbäumen abgehackt haben, will ich Hoffnung pflanzen.

Hoffnung wie Kerzen. Die Stück um Stück Licht bringen.

Mein Ziel: 100 Bäume für Afghanistan. Oder mehr.

Einen Obstbaum zu pflanzen kostet nur 5 Euro.

Ein Baum  kann zur Ernährung und zum Einkommen einer Familie entscheidend beitragen.

Ich würde mich freuen, wenn du mitmachst. Aktuell (Stand 1. Advent Morgens)  warte ich noch auf eine Antwort, dann wird das Projekt zum Spendensammeln freigeschaltet. Aber du kannst jetzt schon Fan werden. Und dann mitmachen, sobald es losgegangen ist.

Licht nach innen. 

Licht nach außen. 

Das wird ein guter Advent. 

Advent … ist bald

Der klügste Adventskalender der Welt Ich gestehe – ich liebe Adventskalender.
Es ist einfach so schön, jeden Tag etwas geschenkt zu bekommen. Fast egal, ob es Schokolade ist (Schokolade geht immer!), etwas Inspiration oder eine nette Kleinigkeit für Haushalt oder Körper…
Manchmal – wenn liebe Menschen besonders gut zu mir waren – habe ich sogar mehrere davon, die ich zu unterschiedlichen Tageszeiten öffne.
Unser eigener Adventskalender – richtig klug 
Im Verlag haben wir 25 Impulshefte über Weltveränderer mit dem nicht-nur Adventsheft Wunschzeit zu einem inspirierenden Adventskalender zusammengestellt. Also Kurzbiographien über Menschen,  die die Welt durch ihr Leben etwas gerechter, sozialer, besser, schöner, kreativer, bunter gemacht haben.
Die 25 Biographien haben wir zu einem SUPERschlauen Adventskalender zusammengestellt.
Das finde ich einfach inspirierend fürs eigene Leben. Und auch für Paare und Familien finde ich es als Gesprächsimpuls klasse – gemeinsam überlegen: Ich bin keine Sophie Scholl, aber was kann ich gegen rechts tun. Ich bin keine Astrid Lindgren, aber wie kann ich zu mehr Ungezwungenheit inspirieren. Ich bin kein Martin Luther, aber wo kann ich Reformationen anregen. 
Wem das zu viel Inspiration oder Geld ist, der kriegt die Impulshefte auch einzeln. Zu ganz verschiedenen Themen oder mit ermutigenden und inspirierenden Zitaten
Wunschzeit. Von Kerstin HackWas ich auch ganz wunderschön finde und jeden Advent selbst nutze ist Wunschzeit. Das ist ein Adventskalender in
Heftform, bei dem man jeden Tag den eigenen Wünschen nachspüren kann. Und natürlich wäre ich nicht ich, wenn es nicht auch in die Umsetzung ginge. Jeden Tag gibt es die Frage: Was könnte ich tun, um der Erfüllung des Wunsches ein Stück näher zu kommen?
Wunschzeit finde ich auch als kleinen Gruß für Kollegen, Freunde oder andere liebe Menschen richtig schön.
Es ist noch etwas Zeit bis dann, aber Ich wünsche euch allen schon mal einen ganz wunderbaren Advent… mit viel Ruhe, Zeit zur Besinnung und viel Inspiration für ein gut gelebtes Leben.

Auf zu neuen Ufern

2016-06-14-14-23-30Die letzten Wochen waren intensiv. Anfang September habe ich die abschließende Jahresabrechnung 2015 erhalten, die deutlich machte, dass der Verlag defizitär wirtschaftet. Zugleich wurde mir klar, dass ich zwar sehr kreativ bin, aber nicht sehr analytisch. Das wusste ich eigentlich schon vorher, aber wie stark sich das auf das Führen eines Unternehmens auswirkt wurde mir erst durch das Lesen von Rock your idea bewusst.

Klar, auf eine ganze Reihe von Faktoren habe ich keinen Einfluss. Darüber habe ich im Blog von Down to Earth geschrieben. Dass Zwischenhändler von uns Verlagen bis zu 60% Rabatt verlangen – daran kann ich erst einmal mit meinen vorhandenen Mitteln nichts ändern.

Aber der Hebel, an dem ich immer ansetzen kann, bin ich selbst.

Seit ich erkannt hatte, Ich will lernen, mich weiterentwickeln, eine bessere Unternehmerin werden. Oder überhaupt Unternehmerin. Es gibt einen großen Unterschied, zwischen jemandem, der selbstständig arbeitet, für das meiste selbst zuständig ist und jemandem, der ein Unternehmen führt, etwas unternimmt, aber nicht alles selbst macht.

Mit Down to Earth bin ich irgendwo dazwischen. Ich leite ein geniales Team, das in weiten Bereichen eigenständig arbeitet, aber so ein Verlag plus Coaching plus Seminare ist doch ziemlich aufwändig und komplex. Am Ende laufen sehr viele Fäden doch wieder bei mir zusammen. Was manchmal gut ist. Häufig auch anstrengend.

Hier würde ich gern lernen, unternehmerischer zu agieren. Besser zu strukturieren. Prozesse zu optimieren.

Ich würde gern.

Ich würde gern… das kann ja jede*r sagen.

Ich tue es.

Ich lerne es, Entrepreneurin zu werden.

Jawohl.

Ich habe mich entschieden, am Call to Action der Stiftung Entrepreneurship teilzunehmen.

Das ist ein Einjahres-Training in Entrepreneurship (Entrepreneure, das ist das zeitgemässere Wort für Menschen, die Lösungen entwickeln,  eher vegan und fair produzierte Sneaker tragen als Anzüge und teure Lederschuhe und die eher in Cafes sitzen als in dicken Chefsesseln.

Das sind die Äußerlichkeiten. Innerlich geht es darum, Lösungen für diese Welt zu entwickeln, die den Menschen dienen. Ob es fair gehandelter Tee ist wie bei der Teekampagne oder technische Lösungen, die das Leben leichter machen.

Ich erwarte mir von dem Programm zum einen Impulse, mein bestehendes Unternehmen zu optimieren. Und vielleicht gründe ich auch noch ein oder zwei neue Unternehmen, wenn mir etwas einfällt, was  ich entwickeln kann, um diese Welt ein kleines Stück besser zu machen.

Weil ich mich schnell für Dinge begeistern kann,  habe ich vorsichtshalber meine zwei besten Freundinnen um Rat gefragt, ob ich das tatsächlich tun soll. Schließlich kostet so was Geld und Zeit. Die eine meinte „Das scheint der beste Weg zu sein, wie du die Dinge, die du lernen willst, effektiv lernen kannst.“ 

Die andere meinte trocken „Du bist nicht glücklich, wenn du nichts Neues lernen kannst. Ich würde es dir empfehlen! Außerdem könnte ich wetten, dass du, kaum dass du etwas gelernt hast, es wieder an andere weitergibst. Das kann auch ein Segen sein.“ 

Also: Diese Woche geht es los.

Klar… das ganze kostet. Zeit und Geld. Nicht superviel. Aber 550 Euro + ca. 200 Euro Seminargebühren ist einiges, wenn man gerade Schulden bis über die Ohren hat. Falls du ein paar Tage oder Wochen oder einen Monat Lernen mitfinanzieren möchtest, würde ich mich freuen.

Und jetzt: Auf zu neuen Ufern!

Wie Bücher prägen. Oder: Warum „Rock your idea“ mich zum Heulen brachte

Es gibt in meinem Bücherregal Bücher, die haben fast ein ganzes Lebensjahrzehnt geprägt.  Oder waren für mich so wichtig, dass ich genau weiß, in welchem Alter ich sie gelesen habe und welche Auswirkungen sie auf mein Leben hatten.

Die springende Flut1 – 10

Was ich in den ersten 10 Jahren meines Lebens gelesen habe, weiß ich nicht mehr so genau. Aber es war einiges. Nachmittage im Liegestuhl mit Enid Blyton (ja, ich gebe es zu, Hanni und Nanni, alle Bände), Astrid Lindgren und Michael Ende.

Heraus sticht dieses eine, kleine Buch von Pearl S. Buck, „Die springende Flut„. Das Buch war  das einzige griffbereite Buch auf dem Nachttisch meiner Eltern – eigentlich diente es nur zur Dekoration. Sie lasen sie eher im Wohnzimmer oder auf dem Balkon. Ich hab es wohl ein paar Duzend Male gelesen, weil es einfach da war. Und hoffnungsvoll.

Das Buch spricht über Zerstörung durch einen Tsunami und Neuanfang, darüber dass ein Fischerjunge durch einen Tsunami zum Waisenkind wird. Später, erwachsen, kehrt er an den Strand zurück, der seiner Familie das Leben geraubt hat. Er gründet eine Familie, Baut ein Haus. Seine Vorfahren hatten – um sich vor möglichem Unheil zu schützen, keine Fenster zur Meerseite hingebaut. Er baut sein Haus mit einem Fenster zum Meer. Ein Buch voller Hoffnung.

11 – 20

In meinen Teenagerjahren habe ich unzählig viele Biographien gelesen. Vor allem von Revolutionären wie Savanarola und Menschen, die in der Welt etwas verändert haben – wie Sophie Scholl,  Albert Schweizer und viele andere. Das ist geblieben. Bis heute liebe ich Biographien. Weil nicht jeder so viel liest, wie ich gebe ich eine Serie von knackigen und zugleich tiefen Kompaktbiographien für die Hosentasche heraus: Die Weltveränderer.

Neben den Biographien und C.S. Lewis – von Screwtape bis Narnia hat mich vor allem ein Buch geprägt: Bete und Staune. Die Autorin Catherine Marshall beschreibt ganz unterschiedliche Formen des Gebets. Mich hat es inspiriert und mir die Augen dafür geöffnet, dass Glaube sehr vielfältig gelebt und zum Ausdruck gebracht werden kann. Auch das prägt mich bis heute.

21 – 30

Das Buch des Zwanziger-Jahrzehnts war Robinson Crusoe. Ich habe meine Magisterarbeit über „Das Bild des Fremden in Robinson Crusoe“ geschrieben und fand die Auseinandersetzung damit extrem spannend. Größte Erkenntnis: Der einzelne Fremde – wie etwa Freitag – kann leicht zum Freund werden.  Sich der Gruppe der Fremden, „die Kannibalen“  anzunähern ist mit weit größeren Ängsten verbunden. Ich konnte es mir auch angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation (ich weigere mich, die Aufnahme von geflüchteten Menschen in unser Land als „Krise“ zu bezeichnen) nicht verkneifen,  meine Robinson und Freitag Erkenntnisse zu einem Artikel zu verarbeiten – natürlich darüber, wie Fremde zu Freunden werden können,

Völlig unnötige Info, aber irgendwie cool. Seit meiner Robinson-Zeit weiß ich, dass das Wort „Barbecue“ vom karibischen „Barbucan“ kommt, was so viel bedeutet wie „Seine Feinde braten!“ – diese Info kann man sehr effizient bei Grillparties einsetzen, wenn nur noch ein Steak auf dem Grill liegt und man den anderen den Appetit verderben möchte…. (ich käme natürlich nie auf den Gedanken). Und seit meiner Robinson-Zeit hängt ein Schild an meiner Bürotür „The only person getting his work done by Friday was Robinson Crusoe!“ 

30 – 40

In den Jahren haben ich mehrere Bücher gelesen, de mich stark geprägt haben :Vor allem die Bücher von Steven Covey über die Sieben Wege zur Effektivität (Wobei ich den deutschen Titel immer noch grausam schlecht übersetzt finde, weil es Covey um sieben Gewohnheiten geht, die man für ein gutes, erfolgreiches Leben einüben kann und darf.  Seine Bücher, aber auch Good to Great / Der Weg zu den Besten haben mir einiges über Fokus und Ausrichtung fürs Leben vermittelt. Einiges. Nicht alles.  Dazu später mehr.

40 – 50

Da bin ich noch drin. In diesem Jahrzehnt standen Coaching-Bücher im Vordergrund: Lösungsorientierte Beratung  von Bamberger habe ich regelrecht verschlungen. Und natürlich Marshall Rosenberg Gewaltfreie Kommunikation und viele andere Titel, die mich in meiner Praxis als Coach gestärkt und geprägt haben. Außerdem eine ganze Reihe von Büchern von Menschen wie Aliss Cresswell, Bill Johnson und Kris Valatton und anderen, die meinen Glauben herausgefordert und gedehnt haben – mehr in die Vorstellung hinein, dass Gott nicht alleine handeln will, sondern gern mit und durch uns.

Rock your ideaUnd jetzt gibt es ein neues Buch, von dem ich ahne, dass es vor allem mein Berufsleben im nächsten Jahrzehnt prägen wird Martin Gaedts Buch:  Rock your idea.

Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich um Ideen selten erlegen bin. Wenn die einen vor Schreck erstarren,  regen mich Krisen zur Kreativität an. Beispielsweise wenn es auf dem Balkon  7 Meter entfernt, schräg von mir brennt, weil Teenie-Gäste bei einer Geburtstagsfeier Wunderkerzen-Weitwerfen gespielt haben !!!! und zielsicher einen vertrockneten Weihnachtsbaum trafen, der lichterloh in Flammen aufging.

Während alle anderen Gäste erstarrt vor Schreck das Feuer betrachteten, rannte ich in Küche und Bad, holte Teekannen und was ich sonst noch fand, und versuchte, schräg über den Hof Wasser auf den entfernten Balkon zu schütten. Und traf. Zumindest oft genug, um die Flammen zu löschen noch bevor die Feuerwehr mit drei Löschzügen eintraf.

Doch witzig, originell und kreativ denken zu können, allein reicht nicht, damit eine Idee erfolgreich umgesetzt wird.

Das habe ich jetzt beim Lesen von Rock your idea verstanden. Die Originalität und Offenheit braucht als Gegenpol immer die Analyse und das achtsame Hinschauen, damit etwas gelingt. Das A und O.

Beim Lesen wurde mir klar, warum viele meiner eigentlich im Ansatz guten Ideen nicht funktioniert haben. Ich habe wunderschöne Postkarten produziert, umweltfreundlich, originell mit gutem Design. Nur unpraktischerweise die Vertriebskosten nicht genau berechnet (schon allein deshalb, weil ich gar nicht weiß, wie man so was kalkuliert). Und nicht richtig nachgefragt, ob die Kunden meines Verlags, die meine Bücher und Trainingsmaterialien sehr schätzen, auch auf Postkarten stehen. Tun sie nicht. Das weiss ich jetzt.  9875 unverkaufte Postkarten später.

Und meine Kunden mögen noch nicht mal alle meine Bücher. Ich hab Buchtitel gemacht, von denen ich begeistert war, ohne vorher zu prüfen, ob andere Menschen davon auch begeistert sind. Und natürlich ob sie die Titel tatsächlich auch kaufen würden.  Das kann man natürlich nie genau sagen, das typischte an der Zukunft ist ja, dass sie ungewiss. Das Interesse und die Resonanz ungefähr zu erfragen, wäre das gute, ergänzende A zum sprudeligen O gewesen. Das hat in den meisten Fällen gefehlt.

Zu allem Überfluss habe ich gerade in der Anfangsphase – Buchcover gemacht, die auf dem Computer gut aussahen, aber im Laden überhaupt nicht wirkten.  Das ist eine andere Geschichte.

Als ich Rock your idea zu Ende gelesen hatte, hab ich erst mal eine Runde geweint.

Es tat einfach weh, zu realisieren, wie viel Ideen mit Potential misslungen oder nicht zur vollen Entfaltung gekommen sind, weil mein A-Flügel sich nicht entfaltet hat…ich gar nicht wusste, dass es ihn gibt. Und ich mag gar nicht erst anfangen zu spüren oder gar zu rechnen, wie viel emotionale, aber auch finanzielle Energie mich die fehlende Analyse gekostet hat. Das ist wirklich zum Heulen.

Im Coaching sagt man oft: Wenn etwas nicht funktioniert, verdoppeln Menschen ihre Anstrengungen. Der Partner hört nicht zu. Also redet man lauter oder mehr.  Das Ding klemmt, also zerrt man mehr. Abstand nehmen, eine ganz andere Strategie entwickeln, ist meist die bessere Alternative.

Dumm, wenn man den Fehler dann selbst macht. Ich hab eine Idee entwickelt. Wenn es dann schwierig wurde, hab ich einfach die nächste Idee entwickelt, statt etwas anderes zu tun. Genau analysieren zum Beispiel. Ideen entwickeln, das kann ich. Irgendetwas fällt mir immer ein. Also hab ich meine Anstrengungen verdoppelt. Und um nicht allzu hart, mit mir selbst zu sein: Eine ganze Reihe der Ideen waren auch gut.

Aber ich ahne, wie viel besser meine Verlagsarbeit funktioniert hätte, wenn ich das mit dem Hin- und Her von Originalität und Analyse vor 10 Jahren gewusst und eingeübt hätte. Glücklicherweise ist es noch nicht zu spät. Ich habe – vermutlich – noch einige Jahre, oder ein oder zwei Jahrzehnte Berufsleben vor mir. Und werde versuchen, meinen  A – Flügel zu stärken. Denn wenn man nur mit einem O – Flügel fliegt, fliegt man im Kreis. Und ich habe mir ganz neu eine A-Frau an Bord und einen Super-A-Berater ins Team geholt, um mich darin zu unterstützen.  Und eine dritte A Frau kam in dieser Woche einfach von selbst an. Ich bin am Staunen.

Jetzt gilt es erst mal achtsam hinzusehen: Was funktioniert? Was nicht?

Und wenn wir dann die nächste Idee, die natürlich schon da ist, weiterentwickeln, wird zu dem O eine gute Portion A kommen.

Mich zum Weinen bringen – das hat bisher noch kein „Business“ Buch geschafft.

Aber ich weiß, dass ich in ein paar Jahren lachend sagen werde: Die Gedanken aus Rock your idea, vor allem der Grundgedanke von A und O, hat etwas verändert. Hat verbessert, wie ich ich Projekte angehe. Es hat jemanden verändert. Mich.

Meine Lieblingssprüche auf Postkarten

Www.down-to-earth.deWusstet ihr eigentlich, dass wir bei uns im Verlag auch Postkarten haben? Ich hab einige meiner liebsten Sprüche und Zitate mit schönen Bildern auf Karten drucken lassen. Natürlich umweltfreundlich, klar!
So sehr ich die Effizienz von Email und sozialen Medien liebe, so schön finde ich es, einem Menschen ab und zu eine „echte“ Karte zukommen zu lassen: Den Gästen bei mir an Bord zur Begrüssung oder auch mal einem Freund oder einer Freundin.
Leider werden wir den Sektor zum Jahresende aufgeben müssen, weil der organisatorische Aufwand sehr hoch ist und das Ganze sich leider nicht rechnet.
Mein Tipp:
Deck dich ein, so lange sie noch bei uns im Shop zu haben sind.

Als Frau in christlichen Kreisen stark sein – erlaubt?

45443_10150269187565249_4517196_n„Was – in der Gemeinde hat noch nie eine Frau gepredigt – und die nehmen als erste dich – mit deiner ganzen Unkonventionalität – nicht eine gesetztere Frau?“ Meine beste Freundin sprach mal wieder ziemlich direkt aus, was sie dachte.

Es war tatsächlich so – in dieser modern-konservativen Gemeinde (modern von Musik und Technik her, konservativ von den Traditionen) war es einer Frau noch nie erlaubt worden, sich in einem Sonntagsgottesdienst hinter das Rednerpult zu stellen. Bei Seminaren, in der Jugendgruppe ja  – aber nicht im Hauptgottesdienst.  Die traditionelle Meinung war. Lehre und Predigt ist Männern vorbehalten.

Diese Tradition überprüfte man, betrachtete die biblischen Aussagen genauer und der Großteil der Leitung kam zu dem Ergebnis: Einige der Bibelstellen, die Frauen das Leiten und Lehren verbieten zu scheinen, sind tendenziös übersetzt oder aus dem Kontext gerissen: die berühmte Stelle mit dem Schweigen der Frau in der Gemeinde befindet sich in einer Passage, wo den unterschiedlichsten Gruppen gesagt wird, sie sollen – zu bestimmten Zeiten und in bestimmten Kontexten – schweigen. Bei den Frauen bezieht sich das Schweigen auf Fragen,  die sie nicht zwischendurch stellen, sondern liebe zu Hause den (damals meist gebildeteren) Mann fragen soll.

Die Gemeinde hatte sich also entschieden, eine Frau sprechen zu lassen – mich. Protest gab es trotzdem. Einige, die mit der Entscheidung nicht einverstanden waren,  verließen demonstrativ den Raum, als ich zum Sprechen nach vorne ging. Andere kritisierten hinterher meine Brille, die mein Gesicht verdeckt hat (ich hatte eine Bindehautentzündung und trug ausnahmsweise keine Kontaktlinsen – werden predigende Männer auch für ihre Brillenmode  kritisiert?). Oder auch dafür, dass ich kein Power Point verwendet hatte (ähm… hat Paulus Power Point genutzt).

Nichtsdestotrotz: Ich hab´s überlebt. Die Gemeinde auch. Seitdem sind 10 Jahre vergangen.  In vielen Christlichen Gemeinden hat man ein wertschätzendes Miteinander zwischen Männern und Frauen gefunden, die gemeinsam ihre von Gott geschenkten Gaben – auch die Gaben von Lehre und Leitung – zum Wohl aller einsetzen. Hat Worte wie Gal. 3, 28, die betonen, dass Christus die herkömmlichen Beurteilungs- und Bewertungskategorien (Rasse, Herkunft, Status, Geschlecht) aufgelöst hat: „in Christus zählt weder Mann-Sein noch Frau-Sein etwas).

An anderen Orten und in manchen Gemeinden hat man noch keine klare Position gefunden. Und manche Frauen suchen nach wie vor für sich den Weg, wie sie sowohl ihre von Gott geschenkten Gaben nutzen, aber auch  die Bibel ehren und achten können, die das Ausleben dieser Gaben an manchen Stellen einzuschränken scheint.

Für die Männer und Frauen, die diese Fragen bewegen, habe ich mich in den letzten Monaten noch einmal intensiv mit den ganzen Fragen, Meinungen und Positionen rund um das Thema „Frauen, die leiten und lehren“ auseinandergesetzt. Und dann habe ich dazu ein neues Quadro geschrieben:

Starke Frauen. Befreiende biblische Perspektiven.

45494_10150269190115249_2221367_nMir war wichtig, zuerst einmal deutlich zu machen, wozu es keinen Zweifel gibt. Das Quadro zeigt deshalb zuerst das Viele auf, was klar ist: Dass Gott Männer und Frauen begabt und beauftragt hat, dieser Erde und den Menschen und Geschöpfen auf ihr Gutes zu tun. Sie sollen Gottes liebevolle Herrschaft als seine Gesandten auszubreiten.

Das ist der Auftrag. der beiden Geschlechtern gemeinsam gegeben wurde und den Gott zu keinem Zeitpunkt zurückgenommen oder nur noch einem der beiden Geschlechter anvertraut hätte. Und das, obwohl natürlich manches in beiden Geschlechtern zerbrochen ist und geheilt werden darf.

Klar ist auch, dass es durch die biblische und weltliche Geschichtsschreibung hindurch unzählige Frauen gab, die genau das getan haben. Sie haben die Welt mit ihren Gaben und Talenten und mit ihrem Mut gesegnet – manchmal still im Hintergrund, manchmal vorne dran. Einige der Frauen, die auf ihre Art und Weise geleitet und ihre und unsere Welt geprägt und verändert haben, stelle ich in dem Quadro ebenfalls vor.

Neben dem Vielen, was klar und eindeutig ist, gibt es einiges, was verwirrt und nicht zu passen scheint. Ich bin in dem Quadro auch auf diese schwierigen Stellen eingegangen – manche Spannungen lassen sich relativ leicht auflösen, wenn man den Kontext näher betrachtet. Andere nicht. Das habe ich ehrlich formuliert und stehen gelassen.

Mir hat es gut getan, mich noch einmal intensiver mit all dieser Thematik  zu beschäftigen. Es hat mir – neben einigen Fragen, die bleiben – vor allem neu die Klarheit geschenkt. Es kommt nicht so sehr darauf an, welche Chromosomen wir in uns tragen, sondern welchen Herrn!

Soweit in Kürze. Ausführlicher zu all den Themen dann in dem Quadro, von dem ich mir erhoffe, dass es vielen beim Sortieren hilft und Klarheit schenkt.

Mein Tipp:

Bestelle es dir gleich hier – am besten gleich einen 10er Pack– eines für dich und neun zum Verschenken an andere, die sich bei der Fragestellung Klarheit und einen festen Stand wünschen oder es gebrauchen könnten! 

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