Archiv für ‘Glaube’ Kategorie
Was Worte bewirken
Auf der Buchmesse in Leipzig kam ich mit einer Mitarbeiterin eines Verlags ins Gespräch. Ihr Verlag publiziet unter anderem kleine Karten mit grafisch gestalteten Bibelversen. Sie erzählte mir von einer Begegnung mit einem Kunden.
“Der Mann hat extra unseren Stand gesucht. Bei einer der vorigen Buchmessen ging es ihm sehr schlecht. Eine lebensbedrohliche Operation stand an. Er kam bei uns am Stand vorbei uns zog eine unserer Karten. Auf der Karte stand folgender Text: “Ich werde nicht sterben, sondern leben und die Werke des Herrn verkündigen.” (Psalm 118, 17).
Für den Mann war das nicht nur eine Ermutigung vor den schweren Operationen. Es war auch der Beginn eines Weges zum Glauben. Er begann zu beten und seinen Glaubensweg zu finden.”
Die Arbeit im Verlag kann manchmal sehr isoliert sein. Man sitzt alleine hinter seinem Computer. Kommuniziert vor allem elektronisch. Es sind solche Geschichten wie diese, die mir neu Kraft geben, weiterzumachen. Und Freude. Worte können das Leben von Menschen verändern. Gewaltig.
Transforum – eine Konferenz, die transformiert
Es gibt Konferenzen, zu denen geht man. Die genießt man. Und dann geht man wieder. Mit einigen schönen Impulsen und Erinnerungen. Gut war´s. Schön war´s. Das war´s.
Und dann gibt es andere, bei denen man ahnt, dass das, was da geschah, etwas bewegt hat. Einen nicht mehr loslässt. Das Transforum 2012 gehört für mich zur letzteren Sorte.
Thema: Hinsehen. Aufstehen. Einmischen. Gerechtigkeit für die Stadt.
Dass die Konferenz bewegt hat, fing schon damit an, dass sie auf vielen Ebenen stimmig war. Da wurde Geld nicht für teure Deko ausgegeben, sondern der Raum mit Tulpen in beklebten Milchtüten und Tüchern aus recycelten Putzlappen dekoriert.
Da waren Berliner aus einem halben Dutzen Herkunftsländern in der Band vertreten. Da wurden die Teilnehmer nicht mit endlos langen Vorträgen zugetextet. Sondern durch prägnante, relativ kompakte Vorträge ergänzt von Interviews, Gesprächsrunden, Filmen und poetisch -musikalischen Beiträgen. So dass das Hirn aufnahmebereit blieb. Wozu übrigens auch vernünftiges Essen beitrug. Obst als Pausensnack und lecker gekochtes Essen und viele Salate statt Konferenz-Junkfood. Herrlich. Und natürlich Fair Trade Tees und Kaffee. Logisch. Stimmig.
Persönliche Highlights. Vortrag von Harald Sommerfeld zum Thema “Hinsehen”. Er zeigte in gewohnter Spitzzüngigkeit und Kreativität auf, wo wir eine verzerrte Perspektive haben. Wenn wir an Missbrauch von Steuergeldern denken, haben viele oft als erstes den Missbrauch durch Leute, die Hartz IV bekommen, ohne es wirklich zu brauchen, im Kopf.
Harald zeigte dann mal einige (sehr konservative) Schätzungen auf. Geschätze Höhe des Missbrauchs von Hartz IV: 3 Milliarden Euro pro Jahr. Geschätze Höhe der Wirschaftskriminalität: 100 Milliarden

Autsch. Wer sind da die Verbrecher?
Szenenwechsel: Tottenham Riots 2011. Harald ging besonders auf eine realtiv große Gang (600+ Mitglieder), die mitverantwortlich für die Gewaltexzesse waren und auf deren Konto noch ein paar andere Verbrechen gingen wie etwa Mißhandlung ihrer Frauen, Körperverletzung, Einlösen ungedeckter Schecks, Ladendiebstähle, Betrug, Trunkenheit am Steuer (84!).
Die Mitglieder dieser “Gang” – das sind die ehrwürdigen Menschen, die als Abgeordnete im Britischen Unterhaus sitzen.
Holla, das hat mich erwischt. Ich denke bei Verbrechen wie viele andere zuerst an die sozial Schwachen. Nicht an die “da oben”.
Hinsehen. Oder Hinhören. Auch als – als Teil der Vortrags – junge Rapper aus dem Soldiner Kiez erzählten: “Ich hab es satt, dass alle denken, ich wäre für den 11. September verantwortlich – nur weil ich Moslem bin.” “Ich möchte so gern einen guten Weg gehen, aber wenn man in einer Schulklasse ist, in der fünf Schurken sind, ist das ganz schön schwer.” “Oft kann ich nachts nicht schlafen, weil mir so viele Fragen durch den Kopf gehen.”
Und dann. Freitag Morgen. Aufstehen. Sr. Margit Forster von Solwodi (Solidarity with Women in Distress). Sie erzählte von dem Schicksal von Frauen, die von Menschenhändlern verschleppt und in die Sex-Sklaverei verkauft werden. Auch hier in Deutschland. Etwa 10.000 Prostituierte gibt es schätzungsweise allein in Berlin. Sie arbeiten auf der Straße, in Bordellen, in Hinterzimmern von Kneipen. Einige, freiwillig, um Geld zu verdienen (freiwillig, wenn es keinen anderen Weg zu geben scheint, um der Armut zu entkommen?), viele, um ihre Drogensucht zu finanzieren (ist Sucht freiwillig?).
Dann noch etwa 70 % der Frauen, die von Zuhältern oder Zuhälterinnen kontrolliert werden. Manche eingesperrt und wirklich physisch gefangen. Andere gefangen in den Drohungen: “Wenn du abhaust bringen wir dich um.” oder “Wir wissen, wo deine Familie lebt. Wenn du nicht mitmachst, bringen wir sie um.”
Was mich besonders betroffen gemacht hat. Viele der afrikanischen Prostituierten sind Christinnen. Eine Frau, die sie in den Bordellen besucht, sagt, dass sie oft Lobpreismusik hören und eine Bibel in ihren Zimmern liegen haben. Nein, sie wollen diese “Arbeit” nicht tun. Sind gefangen in den Zwängen. Mich hat das sehr betroffen gemacht. Die Bibel sagt, dass wir uns um alle Menschen sorgen und kümmern sollen, aber ganz besonders um unsere Geschwister im Glauben.
In Berlin komme ich oft mit dem Rad an einer der Straßen vorbei, an der die Frauen stehen. Ich habe mich oft gefragt, warum sie nicht abhauen…die nächste Ubahn ist nur 100 Meter entfernt. Jetzt weiß ich es. Und ich habe mich gefragt, was ich tun kann. Ich bin beruflich so viel unterwegs, dass ich mich nirgendwo regelmäßig engagieren kann. Aber ich habe mit Sr. Margit gesprochen. Sie brauchen Frauen, die ehemalige Prostituierte, die aussteigen wollen, bei Ämtergängen begleiten. Als Übersetzer. Innere Stärke. Ab und zu. Nach Bedarf. Das kann ich. Ich habe weiche Knie. Weiß nicht genau, worauf ich mich da einlasse. Neuland. Doch die Frauen haben viel mehr Grund, Angst zu haben als ich. Da kann ich mein bisschen Angst ruhig mal überwinden. Heute habe ich Sr. Margit geschrieben: “Ich mache mit.”
PS: Es lohnt sich, auf der Internet-Seite des Transforum vorbeizuschauen. Dort werden bald die Hauptvorträge zum Download erhältlich sein.
Zauberhafter Tag

Heute war einer dieser Tage, die man nur als zauberhaft bezeichnen kann. Bezaubernd, weil mir so viel Schönes geschenkt wurde. Zauberhaft auch, weil ich meinen Teil dazu beigetragen haben, Chancen auf glückliche Momente zu nutzen. Arnold Retzer, ein kluger und retzfrecher Psychologe und Coach sagt, dass man jede Paarbeziehung dadurch ruinieren kann, wenn man von ihr ständiges Glück erwartet. Und besser damit fährt, mit dem zufrieden zu sein, was ist, statt ständig nach (mehr) Glück im Miteinander zu streben. Und die unverhofften Glücksmomente dann umso mehr zu genießen.
Ich fragte mich, ob das auch auf Gottesbeziehung zutrifft. Ob man sich mit der (oft angeheizten) Erwartung, man müsste Gott noch mehr, noch tiefer, noch intensiver erleben, sich um das Glück der Beziehung bringt. Und ob man entspannter nicht viel mehr Glück erfahren kann.
So wie heute.
- Das Glück Morgens in den Fluss zu springen und eine halbe Stunde zu schwimmen und das bitterkalte, aber samtweiche Wasser zu genießen. Mein Anteil: Den inneren Schweinehund überwinden und reinspringen…ähm…bibbernd tastend reingehen.
- Herrlich frühstücken, mit Brötchen, Ei und Obstsalat (Mein Anteil: Mich an den gedeckten Tisch setzen…
- Von wildfremden Menschen, die ich auf dem Fluss traf, ein Kajakpaddel ausgeliehen zu bekommen….nachdem sie gesehen hatten, wie ich mich mit dem 1er Kanu-Paddel schwer tat, das große Kanu vorwärtszubekommen. Mein Anteil daran: Zugeben, dass es wirklich schwer war…und das Geschenk dankend annehmen….und die weitere Strecke doppelt zu genießen.
- Eine große Tasse Kaffee in einem Lokal geschenkt zu bekommen. Mein Anteil: Obwohl “Geschlossene Gesellschaft” an der Tür stand, mutig und freundlich zu fragen, ob ich trotzdem einen Kaffee haben könnte. Die geschlossene Gesellschaft war eine Hochzeit und Kindstaufe. So kam ich auch noch in den Genuss von klassischer Musik, einer romantischen Liebesgeschichte, zwischen Frederike und Axel (oder Alex), wo tatsächlich der Blitz eingeschlagen hatte (in eine Wiese), als sie sich verliebte. Mein Anteil: Da sein, Kaffee trinken, Zuhören und genießen…und dem Brautpaar alles Gute wünschen…
- Ein verzauberter Moment als ein Libellen-Paar sich auf meinem Arm niederlies, um sich zu paaren und ich sie aus nächster Nähe beobachten und fotografieren konnte (mit ausgestrecktem linken Arm). Mein Anteil: Da sein, ruhig sein, beobachten und genießen.
- Die letzten Sonnenstrahlen auf dem Gesicht. Mein Anteil: Aus dem schattigen Uferplatz wegpaddeln als mich
die laute Musik vom Nachbargrundstück nervte.
- Zum Tagesabschluss: Vollmond und ein Feuerwerk – nicht schlecht für einen Tag, an dem ich kein besonderes Glück erwartet hatte.
Ich würde mal sagen, mein Gott und ich wir hatten heute einen ganz schön guten Tag. Er hat beschenkt, ich hab´s genommen und genossen.
Ein friedlicher 1. Mai
Manchmal fragt man sich ja schon, was man tut. Seit Jahren engagiere ich mich gemeinsam mit anderen Christen dafür, dass der 1. Mai in Berlin friedlicher verläuft. Mit Gebet, einem Gottesdienst oder auch ganz praktisch, indem wir Flaschen wegräumen oder mit Menschen reden. Gebet kann man nicht messen – trotzdem ahne ich, dass das, was wir getan haben, dass dieser 1. Mai einer der friedlichsten seit langem war. Und bin einfach dankbar.
Die Presse hat dieses Jahr ausgesprochen positiv über den Open Air Gottesdienst berichtet – ich habe dort eine Ansprache gehalten und der Journalist hat richtig zugehört. Im Internet kann man sogar ein bisschen reinhören.
Und wer will, kann sogar – von uns organisiert – ganz praktisch etwas für Kreuzberg tun. Müll aufsammeln in Parks zum Beispiel. Gehört auch dazu.
Good Friday…
I thank you, Lord Jesus, for becoming a human being
so I do not have to pretend or try to be God.
I thank you, Lord Jesus, for becoming finite and limited
so I do not have to pretend that I am infinite and limitless.
I thank you, crucified God, for becoming mortal
so I do not have to try to make myself immortal.
I thank you, Lord Jesus, for becoming inferior
so I do not have to pretend that I am superior to anyone.
I thank you for being crucified outside the walls,
for being expelled and excluded like the sinners and outcasts,
so you can meet me where I feel that I am,
always outside the walls of worthiness.
I thank you for becoming weak, Lord Jesus,
so I don’t have to be strong.
I thank you for being willing to be considered imperfect and strange,
so I do not have to be perfect and normal.
I thank you, Jesus, for being willing to be disapproved of,
so I do not have to try so hard to be approved and liked.
I thank you for being considered a failure,
so I do not have to give my life trying to pretend I’m a success.
I thank you for being wrong by the standards of religion and state,
so I do not have to be right anywhere, even in my own mind.
By Richard Rohr / Meditations
[Den Text habe ich leider nur auf Englisch]
Pilgerreise
Die ZEIT Autorin Özlem Topçu schreibt von einer Pilgerreise: “Diese Reise: Zu einer Gläubigen hat sie mich nicht gemacht – aber zu jemandem, der sich seines Nichtglaubens nicht mehr sicher ist. “
Ich finde das sehr schön formuliert…sich seines Nichtglaubens nicht mehr so sicher sein. Es berührt mich, wenn Menschen unterwegs sind – und ich wünsche ihnen, dass sie da ankommen, wo sie zu Hause und geborgen sind. Voll Glauben und Vertrauen.
Noonsong – a Lestival of nine Lessons and Carols
Unter diesem Titel hat der Berliner Noonsong letzten Samstag eine bewegende Stunde gestaltet. Gemeindeglieder, Pfarrer, Lokal- und Bundespolitiker lasen Bibeltexte. Von Schöpfung und Sündenfall bis Weihnachten – die Geschichte der Menschheit von der Trennung von Gott bis zur Geburt des Erlösers in ausgewählten, eindrücklichen Texten.
Dazwischen traumhaft schön gesungene mehrstimmige Kompositionen von Renaissance bis 2010 – zwei Welturaufführungen. Kirche, Politik und Kunst, verkünden gemeinsam die Botschaft der Hoffnung. Eindrücklich und bewegend.
Auf der Website von Noonsong könnt ihr reinhören und euch auch inspirieren lassen.
@vent = wenn alles anders kommt
In der Adventszeit gehörte ich zu einer @ventsgemeinschaft. Jeden Tag schickt ein anderer den Mitgliedern der Gemeinschaft Gedanken, Impulse, Lied- oder Bibeltexte zur Inspiration. Hier meine Gedanken für heute.
Gott entdecken
Im Advent feiern wir, dass Gott in unsere Welt kommt. Manchmal haben wir da eher süssliche Bilder im Kopf, voll Glitter, Kerzenschein, Lametta, Wärme und Licht und Zuckerware. Das gehört dazu. Doch manchmal ist es rauer als wir denken, wenn Gott in unsere Welt hineinbricht.
Gerade habe ich bei einem Freund ein Stück von Nina Hagens Autobiographie als Hörbuch gehört. Sie erzählt, wie sie als Kind umgetrieben war von der Frage, ob es Gott gibt oder nicht. Sollte sie ihrem klugen Pflegevater Wolf Bierman vertrauen, der angesichts des Leids der Welt nicht mehr an Gottes Existenz glauben wollte – oder ihrer einfachen Tante “Muschel”, für die Gott so real war wie der Mensch, der neben einem saß. Nina wollte es herausfinden. Der einzige Test für Gottes Existenz, der ihr einfiel, war Gott die schlimmsten Beleidigungen an den Kopf zu werfen, die sie sich denken konnte – so dass er einfach reagieren und sich zeigen musste. Sie tat es an einem Abend – und war ganz enttäuscht, als nicht einmal die Wände wackelten. Doch am nächsten Tag stürzte sie so unglücklich vom Schwebalken, dass sie ihr Bein brach und erst im Krankenhaus erwachte.
Sie sah den Gips an ihrem Bein. Ihr war sonnenklar: “Gips – Gott. Gott gips wirklich…” Sie war überglücklich. Gott war im wahrsten Sinne des Wortes in ihre Welt hinein-gebrochen und hatte sich ihr gezeigt.
Nein, ich glaube nicht, dass Gott Menschen, die ein schlechtes Wort über ihn verlieren, immer einen Denkzettel verpasst. Aber ich glaube, dass er gern mit uns auf die Art und Weise kommunizieren will, die wir verstehen – und wenn es ein Gips ist, der einem Kind, so wie sie es verstehen kann, zeigt…Gott gips wirklich. Bis aus dieser ersten Gotteserfahrung vertrauensvoll gelebter Glaube wurden, sollten bei Nina Hagen noch einige Jahrzehnte vergehen…aber ein Anfang war gesetzt.
Gott im Ungewollten sehen
Zurück zu Weihnachten. Mich hat in den letzten Monaten die Geschichte von Joseph bewegt. Der wird – als in gewisser Weise Unbeteiligter – in Gottes Geschichte hineingezogen. Gestern wurde die kleine Sophia operiert. Sie brach ungeplant in ihre Familie herein. Und kam obendrein mit einer Gaumenspalte und anderen gesundheitlichen Problemen zur Welt. Alles anderes als erwartet.
Mit ungeplanten Lebenssitutionen klarkommen – und darin mit Gottes Hilfe bestehen – das ist wahre Weisheit. Ihr Vater, Christoph Schalk hat, als er mit dieser ungeplanten Situation gut umgehen lernen wollte, viel vom biblischen Joseph gelernt. Auch der wurde in eine ungeplante, keinesfalls so gewollte Situation hineingeworfen. Joseph ist zum Vorbild im vertrauensvollen Umgang mit ‘unmöglichen Situationen’ geworden. Die Kunst, ‘Ja’ zu ungeplanten Wegen zu sagen und das Beste daraus zu machen beschreibt er in dem Quadro - Inspirations- und Andachtsbuch Weisheit entwickeln, das mich in den letzten Wochen sehr bewegt hat.
Wie unmöglich das ist, wird mir gerade deutlich, wenn ich im Internet auf Twitter die Einträge von Joseph von Naza lese. Da erzählt Jospeh seine Geschichte. Jeden Tag ein Stück. Die unerwartete und unerklärliche Schwangerschaft seiner Verlobten. Dann zu allem Überfluss die Volkszählung. Die Reisevorbereitungen. Der Stress. All das, was er nicht wollte….und dennoch…. geplant von Gott, um seine Pläne mit ihm, Joseph, und weit darüber hinaus zur Erfüllung zu bringen.
In jedem Leben ist vieles ungeplant und ungewollt. Oft auch unerwünscht. Sicher nicht so wie erhofft. Manches ist sicher einfach Zufall oder Pech. Doch könnte es sein, dass manche der Dinge, die geschehen, ein Stück dessen sind, wie Gott in die Welt, auch in unsere eigene Welt hineinbrechen will. Unbequem. Ohne Zuckerguss. Aber auf seine Art. Um sich zu zeigen. Damit wir IHN sehen und begreifen können – auf unsere Art.
Segen
Dieser Segen ist heute zu mir hereingeflattert und hat mich berührt. Ich wollte ihn gern mit euch teilen.
Gott segne euch, die ihr warten könnt,
und öffne euch Seine Türen
zu Seiner Zeit.
Gott segne euch, die ihr lauschen könnt,
und senke in eure Ohren
Sein gutes Wort.
Gott segne euch, die ihr staunen könnt,
und erfülle eure Herzen
mit Seinem Licht.
Gott segne euch, die ihr glauben könnt,
und lasse euch schauen
Seine Verheißung.
Gott segne euch, die ihr lieben könnt,
und mache euch zu Feuern
in Dunkel und Eis.
Reisen und schreiben
Hier auf dem Blog war es etwas still…was vor allem daran lag, dass ich viel zu Vorträgen und Terminen unterwegs war und bin. In diesem Monat: Stuttgart, Esslingen, Kirchheim, Hagen, Gießen, Siegen, Halle, Bernburg.
Und dass ich nebenbei mein neues Buch fertig gemacht habe: Gebet. Schlicht und ergreifend. Jetzt ist noch der letzte Feinschliff dran, dann geht es in den Druck. Ich hab gestern vor Glück gejubelt, als ich die Endfassung gesehen habe – ich finde es wunderschön. Eben schlicht und ergreifend.




