Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Archiv für ‘Ideen’ Kategorie

Transforum – eine Konferenz, die transformiert

27.02.2012 um 2:49 Uhr | Kerstin Hack | Thema: Allgemein,Glaube,Ideen

Es gibt Konferenzen, zu denen geht man. Die genießt man. Und dann geht man wieder. Mit einigen schönen Impulsen und Erinnerungen. Gut war´s. Schön war´s. Das war´s.
Und dann gibt es andere, bei denen man ahnt, dass das, was da geschah, etwas bewegt hat. Einen nicht mehr loslässt. Das Transforum 2012 gehört für mich zur letzteren Sorte.
Thema: Hinsehen. Aufstehen. Einmischen. Gerechtigkeit für die Stadt.
Dass die Konferenz bewegt hat, fing schon damit an, dass sie auf vielen Ebenen stimmig war. Da wurde Geld nicht für teure Deko ausgegeben, sondern der Raum mit Tulpen in beklebten Milchtüten und Tüchern aus recycelten Putzlappen dekoriert.
Da waren Berliner aus einem halben Dutzen Herkunftsländern in der Band vertreten. Da wurden die Teilnehmer nicht mit endlos langen Vorträgen zugetextet. Sondern durch prägnante, relativ kompakte Vorträge ergänzt von Interviews, Gesprächsrunden, Filmen und poetisch -musikalischen Beiträgen. So dass das Hirn aufnahmebereit blieb. Wozu übrigens auch vernünftiges Essen beitrug. Obst als Pausensnack und lecker gekochtes Essen und viele Salate statt Konferenz-Junkfood. Herrlich. Und natürlich Fair Trade Tees und Kaffee. Logisch. Stimmig.

Persönliche Highlights. Vortrag von Harald Sommerfeld zum Thema “Hinsehen”. Er zeigte in gewohnter Spitzzüngigkeit und Kreativität auf, wo wir eine verzerrte Perspektive haben. Wenn wir an Missbrauch von Steuergeldern denken, haben viele oft als erstes den Missbrauch durch Leute, die Hartz IV bekommen, ohne es wirklich zu brauchen, im Kopf.
Harald zeigte dann mal einige (sehr konservative) Schätzungen auf. Geschätze Höhe des Missbrauchs von Hartz IV: 3 Milliarden Euro pro Jahr. Geschätze Höhe der Wirschaftskriminalität: 100 Milliarden

Autsch. Wer sind da die Verbrecher?

Szenenwechsel: Tottenham Riots 2011. Harald ging besonders auf eine realtiv große Gang (600+ Mitglieder), die mitverantwortlich für die Gewaltexzesse waren und auf deren Konto noch ein paar andere Verbrechen gingen wie etwa Mißhandlung ihrer Frauen, Körperverletzung, Einlösen ungedeckter Schecks, Ladendiebstähle, Betrug, Trunkenheit am Steuer (84!).

Die Mitglieder dieser “Gang” – das sind die ehrwürdigen Menschen, die als Abgeordnete im Britischen Unterhaus sitzen.

Holla, das hat mich erwischt. Ich denke bei Verbrechen wie viele andere zuerst an die sozial Schwachen. Nicht an die “da oben”.

Hinsehen. Oder Hinhören. Auch als – als Teil der Vortrags – junge Rapper aus dem Soldiner Kiez erzählten: “Ich hab es satt, dass alle denken, ich wäre für den 11. September verantwortlich – nur weil ich Moslem bin.” “Ich möchte so gern einen guten Weg gehen, aber wenn man in einer Schulklasse ist, in der fünf Schurken sind, ist das ganz schön schwer.” “Oft kann ich nachts nicht schlafen, weil mir so viele Fragen durch den Kopf gehen.”

Und dann. Freitag Morgen. Aufstehen. Sr. Margit Forster von Solwodi (Solidarity with Women in Distress). Sie erzählte von dem Schicksal von Frauen, die von Menschenhändlern verschleppt und in die Sex-Sklaverei verkauft werden. Auch hier in Deutschland. Etwa 10.000 Prostituierte gibt es schätzungsweise allein in Berlin. Sie arbeiten auf der Straße, in Bordellen, in Hinterzimmern von Kneipen. Einige, freiwillig, um Geld zu verdienen (freiwillig, wenn es keinen anderen Weg zu geben scheint, um der Armut zu entkommen?), viele, um ihre Drogensucht zu finanzieren (ist Sucht freiwillig?).
Dann noch etwa 70 % der Frauen, die von Zuhältern oder Zuhälterinnen kontrolliert werden. Manche eingesperrt und wirklich physisch gefangen. Andere gefangen in den Drohungen: “Wenn du abhaust bringen wir dich um.” oder “Wir wissen, wo deine Familie lebt. Wenn du nicht mitmachst, bringen wir sie um.”
Was mich besonders betroffen gemacht hat. Viele der afrikanischen Prostituierten sind Christinnen. Eine Frau, die sie in den Bordellen besucht, sagt, dass sie oft Lobpreismusik hören und eine Bibel in ihren Zimmern liegen haben. Nein, sie wollen diese “Arbeit” nicht tun. Sind gefangen in den Zwängen. Mich hat das sehr betroffen gemacht. Die Bibel sagt, dass wir uns um alle Menschen sorgen und kümmern sollen, aber ganz besonders um unsere Geschwister im Glauben.

In Berlin komme ich oft mit dem Rad an einer der Straßen vorbei, an der die Frauen stehen. Ich habe mich oft gefragt, warum sie nicht abhauen…die nächste Ubahn ist nur 100 Meter entfernt. Jetzt weiß ich es. Und ich habe mich gefragt, was ich tun kann. Ich bin beruflich so viel unterwegs, dass ich mich nirgendwo regelmäßig engagieren kann. Aber ich habe mit Sr. Margit gesprochen. Sie brauchen Frauen, die ehemalige Prostituierte, die aussteigen wollen, bei Ämtergängen begleiten. Als Übersetzer. Innere Stärke. Ab und zu. Nach Bedarf. Das kann ich. Ich habe weiche Knie. Weiß nicht genau, worauf ich mich da einlasse. Neuland. Doch die Frauen haben viel mehr Grund, Angst zu haben als ich. Da kann ich mein bisschen Angst ruhig mal überwinden. Heute habe ich Sr. Margit geschrieben: “Ich mache mit.”

PS: Es lohnt sich, auf der Internet-Seite des Transforum vorbeizuschauen. Dort werden bald die Hauptvorträge zum Download erhältlich sein.

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Sammel Druckerpatronen – mit Spende für guten Zweck

24.01.2011 um 10:01 Uhr | Kerstin Hack | Thema: Allgemein,Besser Leben,Ideen,Ordnung

Es gibt Ideen, die mich begeistern, weil sie unglaublich einfach, praktisch und wirkungsvoll sind. Aktuell ist das die Aktion Sammel mit.

Es ist eine Möglichkeit, wie Privatpersonen, Vereine, Gemeinden, Gruppen

  • zu Geld kommen können / anderen zu Spenden verhelfen können
  • Arbeit reduzieren können
  • und der Umwelt Gutes tun können.

Wie?

Indem man gebrauchte Druckerpatronen sammelt, deren Erlös an den gewünschten Verein gespendet wird.

So geht´s?

1. Anmelden

Sich bei www.sammel-mit.de anmelden. Dort kann man angeben, wer den Erlös der Sammelaktion bekommen soll. Das darf auch gern man selbst, die eigene Gemeinde, der eigene Verein, die eigene Schule, der eigene Club sein.

2. Sammelbehälter erhalten und befüllen

Sammel-mit liefert – kostenlos – die Sammelbehälter.

3. Abholen lassen
Wenn der Sammelbehälter voll ist, schickt man ein Fax an Sammel-mit. Die holen – kostenlos – den vollen Behälter ab, liefern einen neuen.

4. Geld bekommen
Man erhält eine Abrechnung auf das eigene Konto oder das des Vereins, den man angibt.

5. Multiplikatoren gewinnen
Wer mag, kann Vereins- und Gemeindemitglieder, Eltern, Freunde bitten, in ihren Büros oder Wohnungen auch Sammelboxen aufzustellen und als Empfänger für den Erlös den eigenen Verein angeben.

Für die meisten Büros ist das eine echte Entlastung, weil es Müll reduziert. Oder  – oder wenn man schon recyclet die Abläufe weniger umständlich macht (normalerweise muss man die leeren Patronen zur Post bringen usw.)

6. Extras
Ein Sponsor, der die Aktion unterstützt, stellt jährlich Sportgutscheine im Wert von 10.000 Euro zur Verfügung, die unter allen teilnehmenden Sammelstellen verlost werden…gerade für Schulen, Kinderclubs etc. ein schönes Extra.

Ich hab mit dem Initiator der Aktion gesprochen und er sagte, dass es Schulen gibt, die damit jährlich ihr Budget um 5000 Euro (!) aufstocken. Und das bei minimalem Aufwand (5 min für die Anmeldung und ab und zu ein Fax). Und  ohne, dass es sie einen Cent kostet.

So, jetzt hoffe ich, dass ich euch Appetit gemacht habe…..und euch die Aktion gefällt und viel bringt.

Und klar – ich hab mein Verlagsbüro heute auch gleich als Sammelstelle angemeldet.

Wenn ihr keinen Verein wisst, den ihr als Empfänger angeben könnt, empfehle ich euch zwei meiner Lieblingsvereine. Ich würde mich freuen, wenn ihr sie unterstützt.

1. Gemeinsam für Berlin e.V.

Gemeinsam für Berlin bringt Gemeinden und Organisationen zusammen, um gemeinsam in der Hauptstadt Gutes zu tun. Für diese Wichtige Netzwerkarbeit Spenden zu bekommen, ist oft nicht leicht (keine hungernden Kinder nur orientierungsloste Hauptstädter). Deshalb fände ich es toll, Gemeinsam für Berlin auf diese Art und Weise zu unterstützen.

Gemeinsam für Berlin Kastanienallee 71, 10435 Berlin

Tel: (030) 23 00 34 03
Fax: (030) 25 79 89 03
info@gemeinsam-fuer-berlin.de
www.gfberlin.de

Spendenkonto

GEMEINSAM FÜR BERLIN e.V.
Konto Nr. 320 66 00
BLZ 100 205 00 (Bank für Sozialwirtschaft)

Shelter Now

Shelter arbeitet seit über 25 Jahren in Pakistan und Afghanistan.  Sie machen fantastische, nachhaltige Arbeit – in einer Region, in die sich sonst keiner traut.  Jeder Cent ist dort gut angelegt.

Shelter Now Germany e. V.

Waisenhausdamm 4
D – 38100 Braunschweig

Tel. ++49 – (0)5 31 – 8 85 39 57
Fax ++49 – (0)5 31 – 8 85 39 59
E-Mail: info@shelter.de
Web: www.shelter.de

Spendenkonto

Norddeutsche Landesbank Hannover
Kto. 25 23 058
BLZ 250 500 00

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Noonsong – a Lestival of nine Lessons and Carols

23.12.2010 um 7:34 Uhr | Kerstin Hack | Thema: Allgemein,Glaube,Ideen,Kunst und Kultur

Unter diesem Titel hat der Berliner Noonsong letzten Samstag eine bewegende Stunde gestaltet. Gemeindeglieder, Pfarrer, Lokal- und Bundespolitiker lasen Bibeltexte. Von Schöpfung und Sündenfall bis Weihnachten – die Geschichte der Menschheit von der Trennung von Gott bis zur Geburt des Erlösers in ausgewählten, eindrücklichen Texten.

Dazwischen traumhaft schön gesungene mehrstimmige Kompositionen von Renaissance bis 2010 – zwei Welturaufführungen. Kirche, Politik und Kunst, verkünden gemeinsam die Botschaft der Hoffnung. Eindrücklich und bewegend.

Auf der Website von  Noonsong könnt ihr reinhören und euch auch inspirieren lassen.

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Neues Buch. Gebet. Basics von A – Z

11.09.2010 um 6:51 Uhr | Kerstin Hack | Thema: Allgemein,Buchtipps,Glaube,Ideen

Ab Montag beginne ich mit dem Schreiben von meinem neuen Buch. Es ist eine Einführung ins Gebet, die den Buchstaben des Alphabets folgt.

Gebet von A – Z

A Anbetung. Über das Staunen über Gott.

B Bitten. Über die Herausforderung konkret zu werden.

C Christus-zentriert beten. Über die Brücke zum Vater

D Danken. Über die Kunst, das Leben von der positiven Seite zu sehen

E Einfach beten Über  Zutrauen zu Gott. Glaubensvoll beten.

F Für andere beten / Fürbitte. Über die Bereitschaft, für andere einzustehen

G Gemeinsam beten. Über die Freude und Herausforderung mit anderen zu beten.

H Hören. Über die Kunst, Gott wahrzunehmen

I Innerlich beten. Über die Kunst, mit Gott verbunden zu sein.

J Jubeln. Über die Kunst, Gott und das Leben zu feiern.

K Klagen. Über die Kunst, das Herz vor Gott auszuschütten

L Laut und Leise. Über die Kunst, die richtige Form zu finden.

M Meditativ beten. Über die Kunst, sich auf einen Aspekt zu konzentrieren.

N Namen Gottes beten. Über die Kunst, sich von Gottes Wesen inspirieren zu lassen.

O Ohne Worte …Über die Kunst, wortlos zu beten.

P Politisch beten. Über die Kunst, sich einzumischen

Q Quirlig und kreativ. Über die Kunst, anregende Formen zu finden.

R Rituale und Traditonen. Über den reichen Schatz der gesammelten Gebete

S Segnend beten. Über die Kunst, anderen Gutes zuzusprechen.

T Themenorientiert beten. Über die Kunst, für bestimmte Anliegen zu beten.

U Umkehr. Die Kunst, Fehler einzugestehen. // Beichte. Bußgebet

V Verheißungsorientiert beten. Über die Orientierung an Gottes Zusagen.

W Wort Gottes beten. Über die Verankerung in Gottes Wort  // Bibelstellen beten //

X X-beliebig beten. Über die kindliche Freiheit, alles mit Gott zu besprechen.

Y Yes we can. Über die Freude, Gott als Partner zu haben (Bund)

Z Zuversichtlich beten Über die Kunst, dran zu bleiben // Unerhörte Gebete //  Wenn Gott schweigt.

Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat. Dann gibt es einen kurzen Text zum Thema, Praxistipps, Buch- und Medientipps (auch Internet-Seiten) und ein Modellgebet.

Bitte schreibt einen Kommentar, falls ihr Ideen, Gedanken, Zitate, Anregungen, Lieblingsbücher und Gebete habt, die zu dem Buch passen könnten. Ich freue mich über jede Anregung.


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Urlaubsvorbereitungen – ebook

24.07.2010 um 1:34 Uhr | Kerstin Hack | Thema: Buchtipps,Ideen

Ich genieße einen entspannten Samstag, an dem ich dies und jenes tun kann. Ich bin am Packen für den Urlaub und versuche mit so leichtem Gepäck wie möglich zu reisen… Ein paar Bücher kommen mit. Aber ich lade mir bei textunes gerade von Leseproben herunter.

Die produzieren die für Smartphones und Ipad (was ich noch nicht habe!) und ich will mal ausprobieren, wie das Lesegefühl so ist. In ein paar Wochen gibt es nämlich auch eine ganze Anzahl von Impulsheften und Quadros von Down to Earth für SmartPhones und Ipads.

Ich bin mal gespannt, wie mir das Lesen auf dem Iphone gefällt und wie mir die wilde Mischung bekommt:

- Knigge

- Biographie von Jens Lehmann

- Veränderung meistern

- Antworten auf die Rästel des Alltags

- Die 10 Gebote für den geschäftlichen Misserfolg

- Professionell Moderieren

- Kooperieren mit dem Unvermeidbaren

Auf Origami mit Geldscheinen und Draculas Wiederkehr hab ich berr dann aber doch verzichtet.


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Behali – Fair Trade Möbel

15.07.2010 um 11:34 Uhr | Kerstin Hack | Thema: Beziehungen,Erlebnisse,Ideen

Als Kind und Teenager hatte ich den Traum, irgendwann mal ins Ausland zu gehen, und dort etwas zu bewegen und zu verändern.  Das Leben hat mich anders geführt. Dennoch bewegen mich Schicksale wie die der Menschen im Hunza Tal in Pakistan, deren Häuser nach wie vor überflutet sind.  Mich bewegt das sehr und ich überlege seit Wochen, ob und wie ich da effektiv helfen kann.

Es begeistert mich, wenn ich Projekte entdecke und unterstützen kann, die auf konkrete,  nachvollziehbare und nachhaltige Art und Weise helfen.  Wie Safran statt Opium oder Behali.  In Pakistan fertigen Schreiner wunderschöne Möbel aus alten Türen und Fensterrahmen, die sonst weggeworfen werden. Die Leute von Behali zahlen faire Preise, importieren die Möbel und verkaufen sie in Berlin.

Ich finde das genial. Das ist ein Projekt, das auf so vielen verschiedenen Ebenen gut ist: Es schafft Arbeitsplätze – in einer Bevölkerungsgruppe, die sonst wenig Perspektiven hat. Wunderschönes altes Handwerk wird erhalten und die Techniken an eine neue Generation weitergegeben. Und nicht zuletzt bekommen Menschen in Berlin Kontakt zu einer faszinierenden Kultur und die Möglichkeit, sich ein Stück davon in ihre eigene Welt zu holen.

Ich finde es sehr schön. Und überlege, wie ich das weiter unterstützen kann.


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Bedürfnisse und Strategien

10.06.2010 um 7:57 Uhr | Kerstin Hack | Thema: Allgemein,Coaching,Erlebnisse,Ideen

Zur Zeit mache ich ja eine Ausbildung in Gewaltfreier Kommunikation. Ein großes Thema dabei ist das Thema Bedürfnisse. Was brauche ich, um gut leben zu können?
Für jedes Bedürfnis z. B. Nähe, Sicherheit usw. gibt es ganz viele Wege, wie man es erfüllen kann. Meist fallen einem selbst nur wenige ein. Wir haben deshalb heute eine interessante Übung in der Arbeitsgruppe gemacht. Jeder hat ein Bedürfnis, das ihm wichtig ist, auf einen Zettel geschrieben und dann alles, was ihm einfällt, wie er dieses Bedürfnis erfüllen kann. Das Bedürfnis nach Sicherheit kann man z. B. durch Brandmelder und Einbruchsicherung erfüllen, aber auch zur Erwerb von neuen Fähigkeiten, klare Kommunikation, Strukturen, Gebet, Krafttraining usw.
Wir hatten am Ende ganz viele unterschiedliche Wege zu Bedürfnissen wie Sicherheit, Klarheit, Sinnlichkeit und Leichtigkeit gesammelt. Ich fand das sehr bereichernd und inspirierend, von den anderen zu hören, wie sie sich ein bestimmtes Bedürfnis erfüllen. Das hat mir ganz neue Ideen gegeben.


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Menschen mit guten Ideen anstecken

07.06.2010 um 6:20 Uhr | Kerstin Hack | Thema: Ideen

Ich freue mich immer, wenn ich Menschen mit guten Ideen anstecken kann. Gestern erzählte mir eine Freundin, dass sie meine Idee mit der “Sommerarbeitszeit” aufgegriffen hat und es jetzt den Sommer über so macht wie ich: Nur bis zum frühen Nachmittag arbeiten und den Rest der Zeit für Lesen und Weiterbildung nutzen. Oder die Zeit einfach alleine oder mit Freunden entspannt genießen. Der Herbst mit seinem intensiven Seminar- Coaching- und Vortragsprogramm kommt noch früh genug.


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