Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Kategorie: Ordnung

Im Alltag keine Spuren hinterlassen – wie ich die besondere Form der Achtsamkeit lerne

Gerade übe ich mich darin, keine Spuren zu hinterlassen.

Das ist ein Bild, das Jan von Wille in seinem Quadro Achtsamkeit verwendet. Damit beschreibt er, dass man bei einer Sache bleibt, bis sie ganz fertig ist.  So dass ein Detektiv nicht erkennen könnte, dass man da gewesen ist.
Für mich heißt das:

  • Tassen nicht vor, sondern sofort in die Spülmaschine stellen
  • Dokumente, mit denen ich gearbeitet habe, gleich wieder zurück legen.
  • Eine Seite, auf der ich gesurft habe, wenn ich fertig bin, gleich schließen.
  • Kleidung nach dem Ausziehen gleich zusammenlegen und an den richtigen Platz bringen usw.

Das klingt erst mal anstrengend – ist es auch ein bisschen.

Gerade für jemanden wie mich, der den Kopf schnell voll neuer Ideen hat, noch bevor die alten abgeschlossen sind. Es ist viel leichter, etwas Neues zu beginnen, als das alte komplett fertig zu stellen.

Doch zugleich erlebe ich es als ungemein entlastend, mich darin zu üben.

Es liegt nichts rum. Weder in der eigenen Umgebung. Noch im Kopf.

Kostbare Räume schützen

In der Bibel wird beschrieben, wie Jesus an einem Tag alle Händler aus dem Tempel vertreibt: Er sah im Tempel viele Händler, die Ochsen, Schafe und Tauben als Opfertiere verkauften. Auch Geldwechsler saßen hinter ihren Tischen.Jesus knüpfte aus Stricken eine Peitsche und jagte die Händler mit all ihren Schafen und Ochsen aus dem Tempel.“ Aus Johannesevangelium Kapitel 2

Ziemlich radikal, mit handfestem Körpereinsatz und drastischen Worten. Eine der härtesten Geschichten im neuen Testament. Das Auftreten ungewöhnlich intensiv und heftig. Nirgendwo sonst wird in der Bibel erzählt, dass Jesus körperlich gegen Menschen vorging. Warum ist er da so heftig?

Das ist schon hart! Was daran ist denn eine „gute Nachricht?“ kann man sich fragen. Bei einem Gespräch über diesen Text kam mir ein interessanter Gedanke.  Jesus hat nichts gegen Handel. Im Alten Testament erlaubt Gott klar, dass Leute, die auf Grund der Entfernung selbst keine eigenen Opfertiere zum Tempel bringen können, diese vor Ort kaufen und dann opfern können. Jesus hat nichts gegen Handel. Er hat aber etwas gegen Handel an diesem Ort.

Warum? Jesus weiß, dass wir Menschen Räume brauchen. FreiRäume. Zum Beispiel den Raum, um Gott zu begegnen. Ist dieser Raum mit allem möglichen vollgestellt, dann wird es erschwert, fast unmöglich, die Seele auf Gott auszurichten.

Wir Menschen brauchen unterschiedliche Räume: Raum für Stille und Gebet. Raum für Begegnung. Raum für Zartheit und Intimität. Raum für Freude und Spiel. Raum für konzentriertes Arbeiten. Das können physische Räume sein, die extra für diesen Zweck vorgesehen sind: Eine Kapelle, ein Schlafzimmer, ein Squash Court.

Es können aber auch Freiräume, die wir uns durch Definition schaffen. Etwa: „Das ist unsere Spiel-Zeit.“ Oder: „Jetzt ist Zeit zu reden.“ „Ich will nun konzentriert an diesem Projekt arbeiten.“ Oder „Lass uns diesen Abend für tiefe Begegnung nutzen.“

Kostbare Räume wollen geschützt werden. In der Regel drängen sich immer andere Dinge in die Frei-Räume rein. Verstopfen sie. Da wird der Ruheraum plötzlich vollgestellt mit allem möglichen Kram. Papiere auf dem Schreibtisch oder der Posteingang vom Computer lenken vom konzentrieren Arbeiten ab. Die Steuererklärung will noch gemacht werden oder die Wäsche gebügelt, oder…Plötzlich ist keine Zeit mehr – oder kein Raum mehr im Kopf – für entspanntes Miteinander.

Von einem Ehepaar habe ich gelesen, dass sie sich in allen Räumen der Wohnung stritten. Wenn sie sich stritten und einer wegging lief der andere hinterher. So dass alle Räume mit Streit gefüllt waren. Irgendwann einigten sie sich. „Streit ist normal. Er zeigt, dass wir Dinge verschieden sehen und erleben und noch keine Einigung gefunden haben. Doch wir wollen nicht, dass der Streit sich überall ausbreitet. Wir streiten nur noch auf der Bank im Flur.“ Wenn Streit aufkommt, gehen sie dorthin, streiten sich gründlich, bis sie fertig sind. Und dann ist gut. FreiRaum zum Streit.

Letztlich ist das ganze Swing-Konzept ein Konzept, um Räume zu schützen. Mir wurde vor Jahren bewusst: Damit das Leben gut und ausgewogen ist, brauchen wir Menschen als einzelne, Paare, Teams und Gruppen acht wesentliche Elemente: Kreativität, Ordnung, Sinn (etwas beitragen zu können), Höhepunkte, Energiespender, Beziehung, Reflexionszeiten und Ruhe. Fehlt etwas davon,verkümmert das Leben.

Wenn ich Swing-Seminare mache oder Leute zum Thema Leben in Balance coache, dann geht es letztlich immer darum: Wie kann ich diese Räume schützen. Wie kann ich dafür sorgen, dass nicht die ganzen anderen Dinge, die „man“ noch tun sollte, den LebensRaum nicht erdrücken. Vielleicht sollten wir lernen, mit der gleichen Radikalität, mit der Jesus es tat, Dinge aus den Räumen zu vertreiben, in die sie nicht gehören. Kostbare FreiRäume notfalls auch mit Körpereinsatz schützen.

Letztlich geht es auch auf dem Schiff um Räume. Es soll ein Ort sein, wo Menschen FreiRaum finden, über sich und ihr Leben, ihre Beziehung zueinander und zu Gott nachzudenken. Ein ganz realer Raum mit Wänden. Und ein zeitlicher, geschützter, begleiteter FreiRaum, der hilft, innerlich Raum zu schaffen.

Der erste Schritt auf dem Schiff war übrigens aufzuräumen. Es standen überall im Vorraum noch verschiedenste Gegenstände und Baumaterial voTriton, Hauptraum, m Vorbesitzer herum. Man konnte kaum durchlaufen. Das ist jetzt alles auf die Seite geräumt. Jetzt ist Raum da.  Raum zum Arbeiten, neu gestalten. FreiRaum.

Eines nach dem anderen

10 Tage war ich weg – und im Büro hat mich der übliche Berg Arbeit begrüßt…

Schön ist, dass mein Team die wichtigsten Dinge bereits vorsortiert hat.

Ich mache eines nach dem anderen. Früher habe ich nach dem Urlaub immer versucht, alle Mails schnell mal zu überfliegen, um erst mal einen Überblick zu haben. Das bedeutet aber doppelte Arbeit.

Jetzt mache ich es lieber konzentriert: Ich lese eine Mail, überlege gleich, was ich antworte. Dann erst die nächste.

Berge kann man eben auch Stein für Stein versetzen.

wurde von eine

Sammel Druckerpatronen – mit Spende für guten Zweck

Es gibt Ideen, die mich begeistern, weil sie unglaublich einfach, praktisch und wirkungsvoll sind. Aktuell ist das die Aktion Sammel mit.

Es ist eine Möglichkeit, wie Privatpersonen, Vereine, Gemeinden, Gruppen

  • zu Geld kommen können / anderen zu Spenden verhelfen können
  • Arbeit reduzieren können
  • und der Umwelt Gutes tun können.

Wie?

Indem man gebrauchte Druckerpatronen sammelt, deren Erlös an den gewünschten Verein gespendet wird.

So geht´s?

1. Anmelden

Sich bei www.sammel-mit.de anmelden. Dort kann man angeben, wer den Erlös der Sammelaktion bekommen soll. Das darf auch gern man selbst, die eigene Gemeinde, der eigene Verein, die eigene Schule, der eigene Club sein.

2. Sammelbehälter erhalten und befüllen

Sammel-mit liefert – kostenlos – die Sammelbehälter.

3. Abholen lassen
Wenn der Sammelbehälter voll ist, schickt man ein Fax an Sammel-mit. Die holen – kostenlos – den vollen Behälter ab, liefern einen neuen.

4. Geld bekommen
Man erhält eine Abrechnung auf das eigene Konto oder das des Vereins, den man angibt.

5. Multiplikatoren gewinnen
Wer mag, kann Vereins- und Gemeindemitglieder, Eltern, Freunde bitten, in ihren Büros oder Wohnungen auch Sammelboxen aufzustellen und als Empfänger für den Erlös den eigenen Verein angeben.

Für die meisten Büros ist das eine echte Entlastung, weil es Müll reduziert. Oder  – oder wenn man schon recyclet die Abläufe weniger umständlich macht (normalerweise muss man die leeren Patronen zur Post bringen usw.)

6. Extras
Ein Sponsor, der die Aktion unterstützt, stellt jährlich Sportgutscheine im Wert von 10.000 Euro zur Verfügung, die unter allen teilnehmenden Sammelstellen verlost werden…gerade für Schulen, Kinderclubs etc. ein schönes Extra.

Ich hab mit dem Initiator der Aktion gesprochen und er sagte, dass es Schulen gibt, die damit jährlich ihr Budget um 5000 Euro (!) aufstocken. Und das bei minimalem Aufwand (5 min für die Anmeldung und ab und zu ein Fax). Und  ohne, dass es sie einen Cent kostet.

So, jetzt hoffe ich, dass ich euch Appetit gemacht habe…..und euch die Aktion gefällt und viel bringt.

Und klar – ich hab mein Verlagsbüro heute auch gleich als Sammelstelle angemeldet.

Wenn ihr keinen Verein wisst, den ihr als Empfänger angeben könnt, empfehle ich euch zwei meiner Lieblingsvereine. Ich würde mich freuen, wenn ihr sie unterstützt.

1. Gemeinsam für Berlin e.V.

Gemeinsam für Berlin bringt Gemeinden und Organisationen zusammen, um gemeinsam in der Hauptstadt Gutes zu tun. Für diese Wichtige Netzwerkarbeit Spenden zu bekommen, ist oft nicht leicht (keine hungernden Kinder nur orientierungsloste Hauptstädter). Deshalb fände ich es toll, Gemeinsam für Berlin auf diese Art und Weise zu unterstützen.

Gemeinsam für Berlin Kastanienallee 71, 10435 Berlin

Tel: (030) 23 00 34 03
Fax: (030) 25 79 89 03
info@gemeinsam-fuer-berlin.de
www.gfberlin.de

Spendenkonto

GEMEINSAM FÜR BERLIN e.V.
Konto Nr. 320 66 00
BLZ 100 205 00 (Bank für Sozialwirtschaft)

Shelter Now

Shelter arbeitet seit über 25 Jahren in Pakistan und Afghanistan.  Sie machen fantastische, nachhaltige Arbeit – in einer Region, in die sich sonst keiner traut.  Jeder Cent ist dort gut angelegt.

Shelter Now Germany e. V.

Waisenhausdamm 4
D – 38100 Braunschweig

Tel. ++49 – (0)5 31 – 8 85 39 57
Fax ++49 – (0)5 31 – 8 85 39 59
E-Mail: info@shelter.de
Web: www.shelter.de

Spendenkonto

Norddeutsche Landesbank Hannover
Kto. 25 23 058
BLZ 250 500 00

Wie ich die Dinge geregelt kriege – 2

Jetzt habe ich das Buch Wie ich die Dinge geregelt kriege halb durchgelesen und schon einiges gelernt.
Besonders hilfreich fand ich folgende Ratschläge:
– Wann immer man ein Projekt oder eine Aufgabe ansieht, gleich zu überlegen: Was ist die nächste Handlung, die ich tun kann.
Alle , wirklich alle, Dinge, die man erledigen muss, auf eine Liste, die man regelmäßig durchsieht, aufzuschreiben. Nicht nur die Wichtigen, sondern wirklich alles, was einem durch den Kopf geht, was man tun sollte. Um dann den Kopf für die anstehenden Aufgaben frei zu haben.
Ausnahmen:

– Termine. Die kommen in den Terminkalender
– Dinge, die weniger als zwei Minuten dauern. Die werden gleich erledigt.

Ich habe das jetzt mal eine Woche lang gemacht und merke, wie entlastend das ist, nicht mehr denken zu müssen „das darf ich nicht vergessen“…sondern statt dessen zu wissen, es ist alles festgehalten.

Ich habe letzte Woche mal alles, was ich von der Liste erledigt habe, festgehalten, um zu sehen, wie viel es ist. Das Ergebnis:

– Rezepteschubfach aufräumen
– Bad aufräumen
– Geschenke-Liste ausdrucken
– Ordner „Aktuelle Projekte“ starten
– Uhrenarmband kaufen
– Kundenmail schreiben: Kalender kreativ / Stille / Notizbücher Reflexion Hand Methode
– Sachen für F. vom Dachboden
– 40 Tage prüfen
– Geplante Bücher auf Monate+Leute verteilen
– Schreibtisch 10 Sachen wegsortieren
– Liste Artikel aktuell aufräumen
– Bestellung Impulshefte erledigen
– Gebet prüfen Illustration
– Eltern (Freitag)
– Aktenordner anbieten
– Schweizer Preise eintragen
– Neue Titel eintragen
– S. anmailen – Bedienungsanleitung
– Termin klären Fr 12.20 – 13.00
– Geschenken für M. + B. besorgen
– Schnell-Lesekurs recherchieren
– Januar – Reflexionstage organisieren
– Manuskript Gebet – Änderungen prüfen
– Vorschau – Bearbeiten
– Termin Mi absagen telef.
– Vorschau – fehlende Texte schreiben
– Schreibtisch 6 Sachen
– Konto kündigen
– Fotos besprechen für Paket
– Vorschau ausdrucken
– Intro-Text Vorschau schreiben
– Hr. B. anrufen
– Frank Sch. Kurse anfragen
– Überweisungen
– M. – Unterlagen für Seminar klären
– Paket – Inhalt + Verpackung entscheiden (Kunst-Kiste, Beziehungskiste, Zitate-Kiste, Alles auf einmal – Kiste)
– Konto 01 Schreiben an Bank + MC
– Rechnungen schreiben
– Aquisemail Landlust
– Aquisemail home + more
– Libreka-Vertrag ausfüllen und absenden
– Display Fotos machen
– Texte schreiben für Paket Basic / Premium
– Werkhaus Display entscheiden und bestellen
– CM – Info lesen
– Paket –Verpackung entscheiden
– Intro für Wazala Store schreiben
– Mentoring-Konzeption für Stiftung
– Päckchen zur Post
– Schreibtisch 6 Sachen
– Marketing – einzelne Projekte ausdrucken
– Gebet prüfen Texte
– Geschenk für S. kaufen
– Schreibtisch 5 Sachen wegsortieren
– Auslandskrankenvers.+ Lebensvers. + Reiserücktrittvers. Prüfen
– Termine 2011 eintragen
– Impftermin machen
– C. – Gefällt mir / Share für Lesbar erklären
– Akku Mr. President kaufen
– Orga: Fotos für Facebook Shop
– Mail an C. – Handy Nr. erbitten
– Buchführung



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Schicht um Schicht


Vor 6 Tagen habe ich erfahren, dass der Dachboden, in dem ich hier in Berlin eine Menge Bücher gelagert habe, wärme isoliert wird. Das ist ja an und für sich sehr zu begrüßen. Ich bin immer für sinnvollen Umwelt- und Klimaschutz. Nur praktisch bedeutet das: Ich muss fünf Tonnen Bücher und sonstiges Material anderswo unterbringen.
Zuerst hat mich die Vorstellung ziemlich erschlagen. In meinem 9qm großen Büro ist kein Platz dafür. Aber Jammern hilft auch nicht. Eine Lösung muss her. Eine praktikable und finanzierbare Lösung für alles, fiel mir nicht ein. Also mache ich es wie so oft, Schicht um Schicht. Ein oder zwei Mal am Tag gehe ich auf den Dachboden, schaue mir die Sachen an und lasse mir für ein oder zwei Dinge etwas einfallen.
Ich habe zwei Kunden, die mir in den Sinn kamen, angeschrieben. Beide sagten zu, einige Bücher (ca. 150 Kilo) abzukaufen. Ein Schritt weiter. An anderen Stellen ließ sich durch Umräumen Platz schaffen. Manches kommt zum Gebrauchtwarenhaus. Und für die anderen Sachen muss ich mir noch was einfallen lassen. Schicht um Schicht.
Ich erlebe das oft so. Wenn es keine große Lösung gibt, dann kann man etwas angehen, indem man es Schicht um Schicht angeht. An einer Stelle, an der man ein bisschen Lösung sieht, anfängt. Und dann weiter macht. Und irgendwann erstaunt feststellt, dass das scheinbar Unlösbare sich am Ende doch gelöst hat. Schicht um Schicht.


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Die Info-Flut bewältigen

In dieser Woche habe ich eine kleine Statistik darüber geführt, wie viele Seiten mit Informationen ich von Montag bis Freitag erhalten habe. Das, was direkt zu meiner beruflichen Tätigkeit gehört, habe ich nicht mitgezählt.
Ergebnis:
In fünf Tagen in Seiten (Din A4):
Magazine: 128
Anschreiben per Post: 15
Infomails: 28

Insgesamt 171 Seiten.
Oder 34 Seiten pro Tag.

Bei einer Lesegeschwindigkeit von ca. 3 Minuten pro Seite wäre ich also 2 Stunden pro Tag damit beschäftigt, all das zu lesen, was Leute mir zusenden, weil sie denken, ich sollte es lesen.

Da ich ein freier Mensch bin und bleiben möchte, habe ich Strategien entwickelt, wie ich damit umgehen so umgehen kann, dass ich am Ende nur das lese, was mir Freude macht oder mich weiterbringt.

Abbestellen

Vor etwa einem Jahr war die Menge an Infomails und Infobriefen, die bei mir eintraf noch fast drei mal so groß. Ich habe radikal alle postalischen Sendungen und Infoamails, die ich nicht mehr erhalten wollte, abbestellt. Und ich vermisse nichts.

Man kann mit einer kurzen Notiz zu tun: „Aus Zeitgründen [oder auch: aus ökologischen Gründen] möchte ich Sie bitten, mich aus Ihrem Verteiler zu löschen und mir keine Post / Mails mehr zu senden.“

Wegwerfen und löschen

Dingen, bei denen man auf den ersten Blick erkennen kann, dass sie keine relevanten Informationen enthalten, kann man sofort ungelesen löschen. Bei Magazinen, die nur zum Teil relevante Informationen enthalten, kann man kurz das Magazin durchblättern, die relevanten Artikel ausschneiden, den Rest gleich entsorgen.

Schutz vor wachsenden Lesestapeln

Am besten sofort, wenn man ein neues Magazin (oder Teile davon) auf den Lesestapel legt, ein oder zwei alte Magazine oder Artikel entsorgen. Die Wahrscheinlichkeit, dass die alten gelesen werden, schwindet mit jedem neuen Lesestoff, der neu dazu kommt.
Gleiches kann man auch im Email – Eingang machen – wenn eine neue Infomail dazu kommt, die man tatsächlich lesen will, gleich zwei oder drei alte löschen, bei denen man vor ein paar Wochen dachte, dass man sie mal lesen würde.
Eine andere Möglichkeit, ist an einen festen Tag pro Woche z. B. Freitag Zeit zum Durchsortieren, Löschen und Wegwerfen von Info-Sachen einzuplanen. (Ich halte es allerdings empfehlenswerter, es möglichst sofort zu machen.)

Mit diesen Maßnahmen habe ich die 128 Seite auf 40 reduziert, die ich tatsächlich gerne lesen möchte.

Die besten Lesezeiten finden

Jeder hat Zeiten, in denen er gerne Informationen liest. Manche auf der Toilette, andere in einer Pause bei einer Tasse Kaffee.  Ich selbst lese gerne, wenn ich in der U-bahn oder im Zug unterwegs bin. Das hat den schönen Nebeneffekt, dass man die nicht mehr benötigten Informationen gleich am nächsten Papierkorb entsorgen und mit leichtem Gepäck weiterreisen kann.


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