Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

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Mein gutes Leben – dein gutes Leben

Heute war ein wunderbarer Tag – zumindest, nachdem ich den Schrecken, von einem lauten Kompressor geweckt worden zu sein, mit einem Sprung in die Spree verdaut habe…

Montag ist mein Kreativtag. Kreativ bin ich zwar meistens. Doch am ersten Arbeitstag der Woche, nehme ich mir besonders – gemäß dem SWING – Konzept viel Zeit dafür. Und heute lief das Schreiben einfach. Das ist nicht immer so. Aber vielleicht hat es geholfen, dass ich alle zwei Stunden mal kurz in die Spree springen und mich erfrischen konnte, bevor ich weitergemacht habe.

Ich habe intensiv an weiteren Kurlektionen für mein Online-Training Dein gutes Leben gearbeitet und war um 18.00 richtig zufrieden mit der Ausbeute. Und hatte sogar noch die Energie, mir auf dem Weg zum Einkaufen eine Lektion eines Online-Trainingskurses anzuhören.

Ein Grund, warum ich gerade wie eine Weltmeisterin an dem Kurs arbeite ist, dass ich bereits von etwas neuem träume: Ich möchte mal wieder ein Buch schreiben.

Wer mich kennt, kennt einige der Sätze, die ich öfter sage:

  • Es darf sein, was ist. Ich gestalte, was wird. 
  • Wer aus jeder Mücke einen Elefanten macht, braucht sich nicht wundern, wenn er bald von einer Elefantenherde überrannt wird. 
  • Es gibt mehr Probleme als Lösungen
  • Gut gedacht ist halt gemacht. 
  • Ob das Glas halb voll oder halb leer ist, ist unwichtig. Wichtig ist, zu wissen, wo der Wasserhahn zum Nachfüllen ist. 
  •  Und viele mehr.

Ich habe in den knackigen, zum Teil sicher auch kontroversen Sätzen für mich die wichtigsten Erkenntnisse meines Lebens zusammen gefasst. Und ich träume davon, die Erkenntnisse mit euch zu teilen – zu jedem Satz etwas Erklärendes und ein paar Geschichten zu schreiben. Iin der Hoffnung, dass es auch euer Leben stärkt.

Das kleine Problem: Derzeit reicht das Budget nicht, um die 5 – 10.000 Euro vorzufinanzieren,  die so ein Projekt von Lektorat über Grafik bis hin zum Druck locker kostet.

Aber – ich hab ja meine Sätze. :

  • Es darf sein, was ist. Das die Kohle nicht reicht, ist gerade die Realität. Die Realität zu leugnen, hilft nichts. Ich akzeptiere: So ist es gerade. Und :  Ich gestalte, was wird. Ich denke mir Lösungen aus.
  • Wer aus jeder Mücke einen Elefanten macht, braucht sich nicht wundern, wenn er bald von einer Elefantenherde überrannt wird. Okay. Das mit der fehlenden Kohle ist wirklich blöd. Aber ich hab schon ganz andere Herausforderungen gemeistert. Aus der Mücke „Finanzmangel“ werde ich jetzt nicht den Bimbo Elefanten „Riesenproblem“ machen. Die Mücke ist lästig. Aber nicht zu viel Aufregung wert.
  • Es gibt mehr Probleme als Lösungen. Den Satz finde ich  richtig cool. Und total wahr. Für jedes dumme Problem gibt es ein paar, vielleicht sogar  Hunderte von Lösungen. Für meines fällt mir ein: Von Millionär heiraten, Dinge bei Ebay verkaufen, Kredit aufnehmen, Singen auf der Strasse bis hin zu Crowdfunding.
  • Gut gedacht ist halt gemacht. Wenn man ein Problem erst mal gut durchdacht hat, ist der Rest relativ einfach. Der Millionär fiel aus Zeitgründne aus – einen Menschen so gut kennen zu lernen, dass man ihn gern heiraten möchte, dauert halt doch eine Weile, ebenso wie Verkauf von Dingen bei Ebay. So lang will ich mit dem Buch nicht warten. Singen auf der Straße will ich der Menschheit nicht zumuten und Kredite machen mir Druck.

Also scheint Crowfunding die beste Lösung zu sein. Crowdfunding heißt: Eine Menge Menschen (Crowd) bringt etwas gemeinsam auf die Reihe – indem sie zusammen das Geld für ein Projekt aufbringen (funding).

Ich mag Crowd funding. Da kann jemand sagen: „Das finde ich gut. Da mache ich mit meinem Geld mit – und vielleicht auch mit meiner Zeit, indem ich anderen davon erzähle.“ 

Und wer mitmacht, bekommt am Ende das coole Dankeschön, das er sich für seinen Beitrag auswählt zum Beispiel Ein handsigniertes Buch oder mehrere. Ein Coaching zum Sonderpreis, zwei Tage auf dem Schiff usw. Ihr könnt selbst bei der Plattform Startnext nachsehen, was es alles gibt.

Die Spielregeln: Wenn genug Leute mitmachen, kommt das Ding zustande. Wenn nicht, dann eben nicht. Dann fließt auch kein Geld. Und wenn es klappt, kriegst du ein cooles Dankeschön für deinen Beitrag.

Soweit ist das durchgedacht. Soweit schon halb gemacht.

Jetzt bist du dran.

Du kannst noch mitmachen. Ich bitte dich sogar darum. Denn derzeit ist erst – oder schon – knapp die Hälfte der für das Buch benötigten Summe zusammen gekommen.  Aber wie ich selbst sage:

  • Ob das Glas halb voll oder halb leer ist, ist unwichtig. Wichtig ist, zu wissen, wo der Wasserhahn zum Nachfüllen ist. 

Von daher – herzliche Einladung, das Glas  noch weiter aufzufüllen.

Bei der Crowdfunding Plattform Startnext findest du alle weiteren Details. Und wenn ihr gerade kein Geld erübrigen könnt, ist es auch ein Geschenk, wenn ihr FAN werdet, Kommentare abgebt usw.

Hier noch mal der Link:

https://www.startnext.com/dasguteleben

Ich bin gespannt, ob wir es gemeinsam schaffen, Das gute Leben wahr werden zu lassen. Das wäre ein Traum.  Ich hoffe, er wird Realität. Und ich schreibe jetzt schon mal wie ne Weltmeisterin meine anderen Projekte, damit ich dann, wenn ihr mir hoffentlich in zwei Wochen den Startschuss für mein neues Buch gebt, alle Energie dafür verwenden kann.

Schiff: 99,5% fertig – mit Ballsaal

Flur Anfang Mai

Nach einem langen, intensiven Tag, genieße ich jetzt an Deck die Abendstille und die noch immer laue Luft .

Heute Morgen ist Bootsbauer Helge von Bord gegangen, nachdem er mal wieder zwei Wochen hier war, um weiterzubauen.

Schwerpunkt neben 10.000 Kleinigkeiten war der Eingangsbereich. Da gib es jetzt

  • Korkfussboden im Eingangsbereich
  • Eine leicht abklappere Arbeitsplatte in der Gästeküche
  • Eine ordentliche Sammelstelle für Flaschen
  • Zwischenböden im Schuhregal
  • Ein extra Ablage für meine 20 Schals
  • Einen eingebauten Filter für Trinkwasser
  • Eine ordentliche Abfall-Sammelstelle
  • Eine Kaffeemaschine – vor allem für Seminarbesucher und Gäste
  • Einen sicheren Stehplatz für die Queen (die war am Tag des Brexit von ihrem Platz gestürzt und hatte ihren Kopf verloren. Den haben wir wieder fest geklebt. Und ihr einen neuen, sicheren Standort spendiert,

Flur Mitte Juni

Jede einzelne bauliche Veränderung macht das Leben an Bord leichter oder schöner. Emotional und optisch macht der hell lasierte Kork natürlich den größten Unterschied. Statt das Empfinden zu haben, in einer engen Höhle zu sein, fühlt man sich nun wie in einem Tanzsaal.

99,5 % Basis-fertig 

Mit so einem Projekt ist man nie richtig fertig. Natürlich fehlen noch 1000 Kleinigkeiten und ein paar Großigkeiten z. B. ein guter Kamin für den Seminarraum.   Doch wenn man immer auf das was rein theoretisch perfekt fertig sein und noch gemacht werden könnte, schaut, wird man nie fertig. Und hat nie den Genuss, diese wunderbaren drei Worte auszusprechen: „Ich bin fertig!“

Deshalb habe ich für mich drei Stufen definiert

Stufe „Basis-fertig“ heißt: Alles funktioniert. Dazu fehlen aktuell noch

  • Eine Tür im Seminarraum
  • Ein Aufbewahrungsschrank für die Gästeküche (obwohl die dafür improvisierten Obstkisten auch einen guten Dienst tun)
  • Schubladen im Badezimmer
  • Funktionierender Herd in meiner Küche

Stufe „Luxus fertig“ heißt: Alles ist schick

  • Im Seminarraum gibt es einen guten Kamin und einen edlen Tisch für Coaching
  • Die Treppe nach unten ist auch für ungeübte Kletterer gut zu bewältigen
  • Alle Ecken und Kanten sind verkleidet
  • Der Maschinenraum hat Wandverkleidung satt tiefschwarzer Isolierung
  • Der Weg zu den Gästezimmern hat auch Korkfussboden
  • Einbauschrank im Gästezimmer oder Schubladen.
  • Lüftung fürs ganze Schiff (80% fertig)
  • Schicke Lampen… zum Teil improvisieren wir noch mit an die Decke geschraubten Marmeladegläsern

Stufe „Außen fertig „ heißt: Auch außen ist alles ist schick

  • Gute Sitz- und Liegemöbel für alle Besucher und Gäste (ok, für mich auch)
  • Holzfussboden statt Metall, das im Sommer sehr heiß und im Winter sehr glatt wird
  • Blumenkästen am Dach
  • Gute, leicht tragbare Kajaks oder Kanus
  • Eine angenehme Feuerstelle / Feuerkorb
  • Erweiterung der Solaranlage, damit das Schiff aus im Winter gut Licht hat.
  • So sah es am Anfang aus…

    ,,,

Es bleibt noch einiges zu tun. Aber fürs Erste freue ich mich über all das, was geworden ist.

So sah es am Anfang aus…99,5 & ist schon ganz schön weit, wenn man daran denkt, wie es am Anfang aussah.

Aber das Schönste ist: Das Schiff erfüllt – egal ob 70 oder 99% fertig, seinen Zweck. Vor ein paar Tagen waren mal wieder drei junge Frauen an Bord, die nach Orientierung für ihr Leben suchen und sich fragen, ob Deutschland und eventuell Berlin der Ort sein könnte, an dem sie einen Auftrag haben. Sie zu beherbergen, mit ihnen zu sprechen und sie bei der Suche nach Antworten zu unterstützen, das ist der Auftrag des Schiffes und von mir ganz persönlich.

Und es macht glücklich, wenn wir – mein Schiff und ich – das Leben können, was unsere Bestimmung ist.

 

50 – wie wunderbar

Es ist jetzt schon gut zwei Wochen her, doch es fühlt sich immer noch wunderbar an, jetzt 50 zu sein.

Ich habe den großen, runden Geburtstag mit bisher über 30 großen und kleinen Feiern zelebriert.

Unter anderem gab es ein Kaffeetrinken mit Patenkind und seinen Eltern, ein Jazz- ein Lud- und ein persisches Konzert, zwei leckere Essen, ein Bananenmilchschake am Morgen, ein Ausstellungsbesuch , eine großen Party an Bord.

Und ich habe den Geburtstag auch mit dem Pflanzen von vielen Erdbeeren, Tomaten, Blumen und vier Bäumen markiert. Auch wenn ich nicht glaube, dass Morgen die Welt untergeht.

Für mich war dieser Geburtstag der wohl schönste meines Lebens. Es war und ist so eine Freude, zu leben. Für mich ist das absolut nicht selbstverständlich. Es gab in meinem Leben mehrere Unfälle, die mich auch das Leben hätten kosten können.

Und es war wunderbar, zu sehen, zu lesen und zu hören, dass ich mit dem, was ich bin und geben kann, das Leben anderer Menschen bereichere.

Auch das ist alles andere als selbstverständlich. Von daher bin ich rundum tief dankbar.

Und freue mich an den Worten, den Geschenken und am Leben selbst.

Eine Gemüsekiste voll Dankbarkeit

Gerade eben habe ich für eine Zeitschrift einen Artikel über Dankbarkeit geschrieben. Und dann, dankbar, dass ich mein Nr. 1 Aufgabe des Tages erledigt habe, eine kleine Pause gemacht. Und meine erste Gemüsebox von Etepetete in Empfang genommen. Die retten Gemüse, das sonst weggeworfen wird, weil es irgendwelchen Normen nicht entspricht.
In mener Box waren: 

  • riesige Äpfel
  • Monsterkarrotten
  • Bomben Auberginen
  • Kleine Kiwi
  • Kleine Orangen
  • zierliche Kartoffel
  • Avocados mit Fehlern an der Schale
  • und einige andere Sachen, die ziemlich normal aussahen. Leckerer Spargel zum Beispiel.

Ich freu mich riesig, dass ich das entdeckt habe….

  • Weil es meinen Werten entspricht, mit Ressourcen achtsam umzugehen. Ich mag es beispielsweise total, dass Jesus, nachdem er durch ein Wunder Brot vermehrt hat, um Leute vor dem Umkippen vor Hunger zu retten, den Jüngern sagt, sie sollen die Reste einsammeln. Er hätte ja vielleicht wieder ein Wunder tun können – aber nein, er geht sorgsam mit Ressourcen um. Das finde ich gut.
  • Weil es eine riesige Entlastung ist, das viele Gemüse, das ich in Smoothies etc. verzehre, nicht selbst schleppen zu müssen. Ich habe kein Auto und der nächste Biomarkt ist 5 km entfernt. Selbst das Geschleppe zur Tram nervt. 

Für mich ist so etwas alles andere als Selbstverständlich. Ich bin dankbar, dass Obst und Gemüse wächst. Und dankbar für Menschen, die sich so was ausgedacht haben wie Etepetete. Ich bin dankbar für die Post, die es liefert. Und dankbar, dass ich es – ohne Allergien oder sonst welche Hindernisse – essen kann und darf. Und dankbar für die kleine Pause eben. Und das Teilen…und

Ach ja, Dankbarkeit kann man lernen. Ich bringe es dir gerne bei – z. B. in meinen Büchern dazu (einfach bei uns im Shop „DANK“ als Suchbegriff eingeben. Oder in meinem Onlinekurs DAN. Dankbar alles nehmen.

Schlank und fit – drei kleine Tricks

Ich liebe es, Menschen dabei zu unterstützen, zu Leichtigkeit und Lebenskraft zu finden. In den letzten Jahren habe ich mehrfach Menschen als Coach begleitet, die Unterstützung dafür suchten, Übergewicht nachhaltig und gesund zu reduzieren. Mir hat der – im übrigen erfolgreiche – Prozess sehr viel Spass gemacht – es war berührend, Menschen bei so einem persönlichen und auch sensiblen Thema zur Seite zu stehen. Und ich habe selbst viel gelernt.
Manche Menschen tun sich schwer mit der Geichtsreduktion, weil sie es gewohnt sind, schnell zu essen und sich so kein Sättigungsgefühl einstellt.
Ein anderen Oder weil sie es gewohnt sind, zu große Mengen zu essen und der Magen größer ist als wünschenwert und sich das Sättigungsgefühl erst nach einer bestimmten Füllmenge einstellt.
Schlank und fit - Grundlagen und Tricks für einen gesunden und starken Körper
Trick zu gesunder Sättigung
  • Eine halbe Stunde vor dem Essen ein großes Glas Wasser trinken
Das Wasser füllt den Magen schon mal und reduziert das Hungergefühl. Wichtig: Wasser zum Essen verdünnt die Verdauungssäfte und erschwert das Verdauen – Das ist also nicht so gut.
  • Ballaststoffreiche Nahrung essen, die den Magen gut füllt

Lieber Roggenbrot als Baguette, lieber einen Apfel, an dem du kauen musst, als einen Smoothie, lieber Salat als Pasta.

  • Häufig Suppen essen
Suppen muss man langsam löffeln. Und Suppe füllt den Magen sehr gut.
Ganz klar: das dicke Fett wird man damit nicht weg. Aber die Tricks können eine weiter gute Gewohnheit werden, die dabei hilft, schlank zu werden oder zu bleiben.
Weitere Grundlagen zum Thema gesund abnehmen und Tipps und Tricks, um wieder zu dem Körper zu finden, in dem du dich wohlfühlst, gibt es in meinem Quadro schlank und fit 
Und falls du dich für Coaching interessierst, kannst du dich auf meiner Internet-Seite KerstinHack.de informieren.

Im Alltag keine Spuren hinterlassen – wie ich die besondere Form der Achtsamkeit lerne

Gerade übe ich mich darin, keine Spuren zu hinterlassen.

Das ist ein Bild, das Jan von Wille in seinem Quadro Achtsamkeit verwendet. Damit beschreibt er, dass man bei einer Sache bleibt, bis sie ganz fertig ist.  So dass ein Detektiv nicht erkennen könnte, dass man da gewesen ist.
Für mich heißt das:

  • Tassen nicht vor, sondern sofort in die Spülmaschine stellen
  • Dokumente, mit denen ich gearbeitet habe, gleich wieder zurück legen.
  • Eine Seite, auf der ich gesurft habe, wenn ich fertig bin, gleich schließen.
  • Kleidung nach dem Ausziehen gleich zusammenlegen und an den richtigen Platz bringen usw.

Das klingt erst mal anstrengend – ist es auch ein bisschen.

Gerade für jemanden wie mich, der den Kopf schnell voll neuer Ideen hat, noch bevor die alten abgeschlossen sind. Es ist viel leichter, etwas Neues zu beginnen, als das alte komplett fertig zu stellen.

Doch zugleich erlebe ich es als ungemein entlastend, mich darin zu üben.

Es liegt nichts rum. Weder in der eigenen Umgebung. Noch im Kopf.

Es ist immer noch herausfordernd

Gerade habe ich Erdbeeren, Himbeersträucher und Geranien gepflanzt. Ich habe mich riesig gefreut. Zum einen, weil ich sie geschenkt bekommen habe – und Geschenke sind eine meiner Liebessprachen – ich freue mich immer, wenn ich was geschenkt bekomme – egal ob es ein Schokoriegel oder ein Beitrag zu nem Gästesofa ist – Geschenke tun meiner Seele richtig gut.

Außerdem freue ich mich, dass das Obst meine Haushaltskasse ein bisschen entlasten wird. Das ist auch bitter nötig.

In den letzten Tagen habe ich mal wieder Bilanz gezogen, Die allerschlimmste Krise im Verlag, als wir fast zahlungsunfähig waren, ist vorbei. Doch es ist nach wie vor so, dass Verlag und Schiff mich mehr kosten, als sie einbringen. Das wird abgefangen, indem immer mal wieder das eine oder andere Wunder passiert. Ich fange das zum Teil ab, indem ich recht sparsam lebe … kein Auto, Fernseher… Nur Biogemüse gönne ich mir… hab jetzt ein Abo für eine Gemüsekiste abgeschlossen und freu mich auf 7,5 Kilo Gemüse pro Woche. Das sollte für Smoothies und Kochen reichen. Hoffe ich. Die für dich ich mich entschieden habe, Etepetete, ist genial, weil sie Gemüse versenden, das sonst weggeworfen würde, weil es irgendwelchen Normen nicht entspricht.

Dennoch: Es ist sehr anstrengend! 

Ich habe heute mal durchgerechnet. Wenn ich  in den nächsten Wochen ca. 10.000 Artikel (von Postkarte bis Buch) verkaufen, dann ist die  Lage entschärft.

Wenn mir das gelingen würde, würde das bedeuten

  • Ich kann die vorhandenen Schulden abbauen
  • Ich kann die noch offenen und kommenden Rechnungen zahlen
  • Ich spare im Monat ca. 100 Euro an Überziehungszinsen und Lagerkosten ein.

EinTeil von mir ist müde und entmutigt. Der andere Teil will anpacken und Lösungen suchen. Und ich lade dich ein, Teil der Lösung zu sein.

Was du tun kannst

Einfach

  • Flyer verteilen: Du kannst mir sagen, ob du Flyer, Prospekte, Lesezeichen haben möchtest – zum Verteilen in Cafes, Gemeinde, Freundes-und Kollegenkreis. Und mir sagen,  wie viele. Das würde die Lagerbestände auch reduzieren.
  • Einkaufen für dich…egal ob einen Titel oder viele.
  • Beten…ich weiß nicht, ob das immer und für alle einfach ist, ich packe es einfach mal hier rein. Gebet und Segen ist mir sehr kostbar. Da die bisherigen Maßnahmen noch nicht erfolgreich genug waren, brauche ich neue Lösungen. Die sind immer ein Geschenk.

Mittel 

  • Postkarten und Impulskarten bestellen. Daran verdienen wir fast nichts und die stopfen uns das Lager voll. Schau dich mal bei uns im Shop um.
  • Bei Schnäppchen zuschlagen und schon mal gleich ein paar Geschenke für die nächsten Monate kaufen.
  • Verlagsvorschau weitergeben. Wenn du im Shop bestellt, bitte einen Stapel der Verlagsvorschau mitbestellen – so viele, wie du verteilen magst.

Herausfordernd (vielleicht)

  • Einen Sammelbestelleung in deinem Umfeld organisieren. Oder überlegen, was deine Freunde und Bekannten interessieren könnte und mal eine (kleine) Kiste zum Weiterverkaufen bestellen (Kommission machen wir eher ungern, das kostet mehr Zeit und Energie als die Sache wert ist).
  • Von uns erzählen: Mal in deinem Umfeld (Beruf, Gemeinde, Verein) auf unsere Titel hinweisen
  • Social Media (und sonstige Medien) nutzen: In sozialen Medien unsere Sachen bewerten (z.B. Im Shop, bei Amazon) und deinen Freunden empfehlen.

Impulsheft Krisen10.000 Stück ist herausfordernd.

Aber ich habe absolut keine Lust,  monatelang unter den Engpässen leiden.

Sondern hoffe, bete und arbeite, dass die Krise schnell gemeistert ist.

Ach ja, apropos Krise: Vom Impulsheft „Krisen“ habe ich auch noch mehr als genug auf Lager… das ist richtig gut und zeigt ganz praktische Schritte auf, wie man Krisen meistert. Das könnt ihr auch bestellen. Und ich sollte es vielleicht mal wieder lesen.

Und ja, Beiträge zu Gemüsekisten sind nach wie vor herzlich willkommen, um mich über Wasser zu halten.

 

 

Ich lade dich ein, dein Leben zu verändern…und begleite dich

Mich fasziniert derzeit ein Zitat des Apostels  Paulus. Er schreibt an seine Freunde in Thessaloniki

Gott bewahre euch, damit ihr fehlerlos seid an Geist, Seele und Leib.  – 1. Thessalonikerbrief 5,23

Mich berührt es, dass es dem großen Apostel nicht nur um das spirituelle Wohlergehen seiner Leser geht, sondern dass für ihn Geist, Seele und Körper untrennbar zusammengehören.

Er wusste schon damals: Damit es uns gut geht, brauchen wir Stärke in allen drei Bereichen:

  • Geist: gelebte Spiritualität – Pflege unserer Verbindung zu Gott.
  • Seele: gesundes Innenleben – emotionale und mentale Freude und Kraft.
    Körper: ganzheitliche Gesundheit – Fürsorge für unseren Leib.

Wie schön wäre es, wenn es uns tatsächlich auf allen Ebenen gutginge!

Aber ein solches Rundumprogramm kann auch als herausfordernd empfunden werden. Das erlebten offensichtlich auch die Adressaten von Paulus so – sonst hätten sie wohl kein Gebet gebraucht.

Und ich als Coach stelle natürlich gern Fragen dazu.

Wie könntest du zu mehr Wohlergehen finden?

Träumen
Ich finde es hilfreich, erst einmal zu träumen: Wie sähe es aus, wenn es mir an Geist, Seele und Leib rundum gutgehen würde? Was wäre das optimale Wohlbefinden für mich?
Wenn innerlich ein lebendiges, attraktives Bild entstanden ist, kannst du anschließend eine Bestandsaufnahme machen:

  • Wie geht es meinem Geist, meiner Seele, meinem Körper?
  • Was ist gut? Was fällt mir schwer?

Und dann erst konkret überlegen:

  • Was möchte ich gern verändern?
  • Womit kann und will ich beginnen?

Analysieren
Auch Skalen von 0 (schlecht) bis 10 (spitze) können hilfreich sein.
Male für jeden Bereich eine Skala – einen Strich mit Zahlen von 0 bis 10 – und trage ein:

  • Aktueller Zustand: Wo stehe ich gerade? Notiere dazu: Was kennzeichnet den Zustand?
  • Wunschzustand: Wo möchte ich demnächst sein? Markiere den Punkt auf der Skala, schreibe das Datum dazu und beschreibe in Stichworten, was den verbesserten Zustand kennzeichnet.
  • Ideen: Notiere 10 Möglichkeiten, die dich vom aktuellen Zustand zum Wunschzustand bringen. Wähle 1 bis maximal 3 aus, die du konkret umsetzen willst.

Training – du musst es nicht alleine schaffen

Für diejenigen von euch, die so richtig weiterkommen möchten, biete ich auch Online-Trainingskurse an, die euch drei Monate auf eurem Weg begleiten.

Geist:

  • WUM – Wunder unter Menschen. Natürlich Gottes Kraft erfahren.
    http://dte-training.de/wum
    Der Kurs ist ideal für alle, die darin wachsen wollen, Gottes übernatürliche Kraft zu erleben und weiterzugeben.

Seele:

  • DAN. Dankbar alles nehmen [Das Glas ist voller als du glaubst!]
    http://dte-training.de/dan
    Die Wissenschaft bestätigt: Das Einüben von Dankbarkeit führt zu mehr Lebensfreude und Gesundheit.
  • SAM. Seine Arbeit meistern. Gelassen und entspannt arbeiten lernen.
    http://dte-training.de/sam
    Wer die Dinge im Griff hat, lebt mit mehr Ruhe und Kraft.
  • Dein gutes Leben. Jahrestraining nach dem SWING-Konzept.
    http://dte-training.de/swing
    Der Kurs ist ein Rundumprogramm für Körper, Seele und Geist.

Körper:    

  • LEA. Lebe endlich anders. Leichtigkeit, Energie und Ausstrahlung gewinnen.
    http://dte-training.de/lea
    Körperlichen und seelischen Ballast loswerden und neue Stärke gewinnen.

Die Kurse beginnen am 1. Tag eines Quartals.

NEU: Du kannst dir aber auch einen individuellen Starttermin auswählen und zum Beispiel sofort beginnen.

Ich hoffe, dass die Tipps und Ideen zu mehr Wohlbefinden an Geist, Seele und Leib zu finden – das ist mein Wunsch und mein Gebet für dich.

Und wo ich dich durch die Kurse oder Coaching dabei unterstützen kann, tue ich das gern.

Traumsofa- Suche – ein kleiner Alptraum

2014-07-16-19-42-41Das Gästezimmer im Schiff ist wunderbar. Man wird beim Schlafen sanft von den Wellen hin – und hergezogen. Draußen vor den Bullaugen plätschert die Spree vorbei. Die Wände sind mit hellem Holz getäfelt, der Boden mit fuasangenehmen Kork belegt – ein Traum.

Es hat nur ein paar kleine Nachteile. 

  • Es ist schief. „Schiff kommt von schief“ sagt Bootsbauer Helge immer. Im Gästezimmer heißt das: Die Wand an der Backbordseite ist oben breiter als unten (ca. 40 cm) und hinten breiter als vorn. Um das abzufangen, haben wir schon ein Podest gebaut. Aber nur ganz oben unter der Decke wäre das Schiff breit genug, um zwei Menschen nebeneinander schlafen zu lassen. Aber da kriegt man dann keine Luft mehr!
  • Schmale Schlafecke: Der Schlafplatz ist an drei Seiten 1,50 breit, an der vierten 1,80. Das ist ok, um eine Person dort schlafen zu lassen (eine Matratze, die man schräg zuschneidet, kriegt man dort rein), aber für zwei ist es nicht ideal.  Mit nebeneinander liegenden Matratzen ist nicht ausreichend Fläche für zwei Menschen zu schaffen – es sei denn einer ist kürzer als 1,50 cm.
  • Die Treppe und die Tür sind schmal.

Da ich auch Paaren ermöglichen will, am Schiff zu schlafen war klar: Es musste ein Bettsofa her. Nur welches?

Bootsbauer Helge und ich haben neulich von 8.00 Abends bis 1.00 Morgens gegoogelt, um passende Modelle zu finden. Das sind die Stunden „Bauzeit“, die keiner sieht und die doch so wichtig sind, damit am Ende alles schön ist.

schlafsofa-frizzo-webstoff-stoff-zahira-tuerkis-3966968Ergebnis 

  • 90%  lösen bei mir das Gefühl aus, ästhtische Körperverletzung erlitten zu haben (Farbe, Form) z. B. Black-Red-White
  • 80% passen nicht durch die Tür des Gästezimmers
  • 70% sind von der Statik her nicht geeignet, der Schwerpunkt ist zu weit vorn, sie würden vom Podest kippen.
  • 40% sind unbezahlbar

Am Ende haben wir ein traumhaftes Schlafsofa. gefunden, das alle Kriterien erfüllt. Und es in einem Showroom in Berlin genau angesehen, vermessen – es passt wirklich.

Einziger Haken, der noch bleibt. Ich habe gerade keine 679,99 Euro, um das gute Stück zu kaufen. Das Konto ist fast bis zum Anschlag in den roten Zahlen. Jetzt Sachen für die Einrichtung kaufen, geht gar nicht.

Mein Wunsch wäre es, bis zu meinem Geburtstag Ende April, wenn ich viele Gäste erwarte, das gute Stück einsatzbereit zu haben. Wenn du mithelfen willst, dass der Traum vom Traumsofa wahr wird, dann frag mich nach meiner Paypal Mail oder Kontonummer. Wenn ich – wenigstens –  die Hälfte geschenkt bekomme, werde ich es bestellen. Dann ist es hoffentlich bis zum Geburtstag einsatzbereit.

Wenn ich das Geld nicht zusammenbekomme, muss ich halt warten und improvisieren…

Aber…Ich würde mich riesig freuen, wenn es klappt.

 

 

Wunderbar und zum Wundern

2017-03-12-18-19-00In meiner Zeit in den USA habe ich auch Matthias Beyer und seine Familie besucht. Matthias ist ein alter, lieber Freund, der wie ich Coach ist, jedoch vor zwei Jahren einen schlimmen Schlaganfall hatte, der ihn an die Schwelle des Todes brachte – und wieder zurück zu den Lebenden – was man wohl ohne zu übertreiben als ein Wunder bezeichnen kann – Details hab ich in einem Blogbeitrag beschrieben:  Das zweitbeste Ostern aller Zeiten .

Matthias und Kim und Kims Eltern haben sich sehr gefreut, mich zu sehen.  Ich fand es auch sehr schön, an ihrem Leben Anteil zu haben. Und selbst zu sehen, wie es Matthias jetzt geht. Es ist zum einen wunderbar, dass so ein riesiges Wunder geschehen ist – und es wundert mich manchmal, dass das Wunder nicht alles abgedeckt hat und eine ganze Menge zum Glauben, Hoffen und Trainieren übrig bleibt.

Wenn ich jetzt an den Besuch denke, spüre ich eine Mischung aus Dankbarkeit und Traurigkeit. Und ich bete.

Ich bin dankbar

  • Matthias lebt. Er lebt wirklich. Genießt manche Dinge wie draußen sein. Spazieren gehen. Helfen.
  • Er kann mit den Kindern spielen, kommt die Treppe zu ihrem Zimmer hoch (beides war beim letzten Besuch vor 14 Monaten noch nicht der Fall)
  • Es geht Matthias jetzt schon besser als die Ärzte es bei der Schwere seines Aneurysmas jemals für möglich gehalten haben – er läuft, spricht – in zwei Sprachen! – und versteht vieles.
  • Kim hat eine 30-Stunden Stelle in der Gemeinde angenommen, blüht darin auf und kann mit dem Gehalt zum Familieneinkommen beitragen
  • Er kann wenn er von sich aus etwas sagt, meist recht klar und deutlich sprechen.
  • Er hilft viel im Haushalt (Spülmaschine ein- und ausräumen, Wäsche zusammenlegen usw.

Ich bin traurig 

  • Müdigkeit: Das engste Unterstützer-System ist erschöpft. Kims Frau Matthias und seine Schwiegereltern. Sie tragen durch die Behinderung von Matthias viel zusätzliche emotionale. praktische und finanzielle Last. Bei den Finanzen hilft die Familie von Matthias, bei vielen praktischen Dingen – wie Fahrten zu Therapien, helfen Freunde. Dennoch ist sowohl Kim als auch ihren Eltern anzumerken, dass die zusätzliche Belastung an ihren Kräften zehrt und ihnen die Ruhe- und Erholungszeiten fehlen.
  • Wahrnehmung: Matthias spürt jetzt viel mehr als früher, was er verloren hat – an Bewegungs- Denk- und Sprachfähigkeit. Das belastet ihn und macht ich traurig. Immer wieder sagte er „Ich kann nicht mehr zurück!“. Es verunsichert ihn, dass niemand sagen kann, ob wann und wie sich sein Zustand weiter verbessern wird.
  • Gedächtnis: Matthias rutscht immer wieder sprachlich in Schleifen – erzählt die gleichen drei bis vier Dinge immer wieder – selbst in Kontexten, wo sie nicht wirklich passen. Manchmal schimpft er sich dann selbst „STOP. Du weißt das schon.“ Zugleich ist er hilflos.
  • Doppelsicht: Matthias sieht nach wie vor alles doppelt. Das ist schon besser als alles mehrfach zu sehen. Aber dennoch eine starke Belastung. Stelle dir mal vor, du müsstest dich konzentriert mit jemandem unterhalten, den du ständig doppelt siehst. Das irritiert gewaltig.

Ich bete

  • Erholung: Dass Matthias und die Menschen, die ihn stärken, immer wieder gute Phasen tiefer Regeneration und Gottesbegegnung erleben.
  • Finanzen: Dass die deutsche Rentenversicherung greift, Kim eine Gehaltserhöhung bekommen kann, Matthias einen Mini-Job speziell für Menschen mit Einschränkungen und die Familie insgesamt entlastet wird.
  • Heilung: Dass Gott weiter Schritt für Schritt oder dramatisch Heilung schenkt.
  • Ermutigung: Dass Matthias konkrete Fortschritte sieht und Hoffnung sch-öpft – und Kraft, weiter zu üben.

Ich fände es schön, wenn du dir nach dem Lesen des Artikels ein paar Momente Zeit nehmen würdest, um Matthias und seiner Familie Gutes zu wünschen und / oder von Gott zu erbitten.

DANKE! 

 

 

 

 

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