Teilen – einleitende Gedanken
Gerade arbeite ich an dem Impulsheft “Teilen. Impulse, aus wenig viel zu machen”.
Hier sind meine einleitenden Gedanken, die ihr sehr gerne kommentieren dürft.
Niemand ist so reich, dass er überhaupt nichts bekommen kann. Und niemand so arm, dass er überhaupt nichts geben kann.- Dom Helder Camara
Wer gibt ist reich. Er hat etwas, was er mit anderen Menschen teilen kann. Manche Mensch verfügt über große Mengen an materiellen Reichtümern – andere besitzen kaum etwas, was sie ihr eigen nennen. Doch jeder Mensch verfügt über Schätze, die er mit anderen Teilen kann: Wissen, Erfahrungen, Zeit, zwei Hände, offene Ohren – oder wenigstens ein Lächeln.
Beim Lächeln ist es offensichtlich: Durchs Teilen wird etwas vermehrt – meist lächelt dann nicht nur einer, sondern zwei. So ist das bei vielen Dingen: Leben funktioniert nicht wie Mathematik, sondern folgt seinen eigenen Regeln. Wer teilt, wird reicher – zumindest innerlich. Und das Leben anderer Menschen wird ebenfalls bereichert.
Wenn du teilen willst, tust du gut daran, zu registrieren, über welchen Reichtum an Dingen, Erfahrungen, Fähigkeiten und Zeit du verfügst. Du kannst dich fragen: Was möchtest du nehmen und was willst und kannst du geben? Wer sich darüber klar wird, was er hat und braucht, entdeckt sein Potential zum Teilen. Wer etwa einen großen Garten hat und wenig Zeit, findet vielleicht einen Hobbygärtner ohne eigenen Flecken Erde.
Leben und Ressourcen teilen setzt voraus, die Einstellung zum Besitzen zu ändern: Dass „mein Auto“ zwar mir gehört, aber dass „meine Familie“ oder „meine Stadt“ ausdrücken, zu wem ich gehöre und wofür ich auch Mitverantwortung trage.
Teilen lernen heißt ebenso das Nehmen wie das Geben zu üben. Wer bei Teilen nur an hergeben denkt, der wird nur schwer Freude darin entdecken. Wer es als Freunde an gegenseitiger Bereicherung sieht, wird es genießen.
Leben Teilen hat viel mit Anteilnehmen und –geben zu tun. mit Teilhabe und Mitteilung zu tun. Freude und Leide, Dinge, Zeit und Raum zu teilen macht alle reicher. Im Unterschied zum einseitigen Geben funktioniert Teilen nur, wenn ich den Anderen wirklich begegnen will, mich für sie öffne und mich auf sie einlasse.
Wir leben in einer reichen Welt. Wir haben – auch materiell – genug Ressourcen für alle. Doch wir haben ein Verteilungsproblem. Vieles, was anderen nutzen könnte, wird weggeworfen.
Die Impulse hier wollen inspirieren, die Teil-Mengen unseres Lebens zu vergrößern. Das Heft selbst ist durchs Teilen entstanden – viele Menschen haben ihre Ideen geteilt – ich habe sie nur zusammengetragen.
Viel Freude beim Leben, Lesen und Teilen!
Kerstin Hack
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Radikal teilen
Wer zwei Hemden hat, soll dem eines geben, der keines hat; wer zu essen hat, soll das Gleiche tun. -Johannes der Täufer
In dieser Welt sind Güter ungerecht verteilt. Während die einen verhungern produzieren andere Berge von Wohlstandsmüll. Vor 2000 Jahren sagte ein radikaler Reformer, Johannes der Täufer, Menschen, dass sich die Qualität ihres Lebens auch an ihrem Teilen messen lässt.
Sein Maßstab war radikal – er forderte 50:50. Wer zwei Sachen hat, soll eines davon hergeben. Das ist für die meisten kaum denkbar. Dennoch: Wir alle haben mehr als genug. Es ist sogar so, dass unserer überflüssiger Besitz und oft mehr Belastung als Freude bereitet.
Wir alle können etwas von unserem Besitz abgeben oder es mit anderen gemeinsam nutzen. Und dabei erleben, wie reich wir sind – und wie reich wir beschenkt werden, wenn wir teilen. überlegen, wie wir fair leben können.
- Überlege dir, wie und wo du die Ideen umsetzen kannst. Spiele mit Gedanken, wie sich deine Alltagsprobleme und die der Leute um dich herum durch gemeinsames Handeln lösen lassen. Welche zwei geteilten Probleme könnten eine ganze Lösung ergeben? Vergiss nicht, dass viele gute Ideen am Anfang mehr oder weniger verrückt klangen.
- Sprich mit anderen. Frage nach ihren Erfahrungen
- Probiere Dinge aus – am besten gemeinsam mit anderen. Experimentiert, bis ihr eine für euch passende Lösung habt.
- Niemand kann alles teilen und niemand kann nichts teilen. Aber du kannst entscheiden, was du mitteilen willst und woran du anteilnehmen willst.
- Alle Tipps sind exemplarisch. Es gibt noch viel mehr.
- Aus Platzgründen verzichten wir bei Internet-Infos aufs www
- Gib dieses Impulsheft an andere weiter, um sie zum Teilen zu motivieren. Es gibt für größere Mengen Staffelpreise.
Down to Earth Bücherparty

Ich halte mich für eine phantasievolle und kreative Frau – doch egal wie kreativ man ist – das hat immer Grenzen. Wenn man nur alleine denkt. Kennt ihr den Begriff “Schwarm-Intelligenz”? Er bedeutet, dass ein Schwarm Vögel zusammen klügere Entscheidungen trifft und auf bessere Ideen kommt, als der klügste Vogel allein.
Was mich manchmal sehr frustriert ist, dass wir mittlerweile sehr viele tolle Sachen produziert haben – uns aber die Marketing-Power und das Budget fehlt, sie richtig bekannt zu machen. Das ist so frustrierend – die Bücher, Impulshefte und Quadros könnten so viel mehr Menschen inspirieren und helfen – wenn sie davon wüssten!
Vor ein paar Wochen habe ich dann einfach mal meine Kunden gefragt, welche Ideen sie haben, um das Dilemma “tolle Bücher – zu wenig bekannt” zu lösen.
Es kamen viele gute Ideen, die wir nach und nach umsetzen werden. Die, die mir am besten gefiel stammt von Kathi (und Sybille, die eine ähnliche Idee hatte).
Kathi schrieb:
“Wir hatten gestern Smallgroup (unser Wort für Hauskreis
) und haben aus einem deiner Quadros ein Denkanstoß als Abendthema gewählt. Drei neue Leute in unserer Smallgroup kannten Quadro/Down to Earth nicht. Da bin ich spontan in mein Zimmer gehüpft und habe alle Quadros und Bücher und Hefte aus meinem Regal gezerrt, die ich von dir habe.
Dann habe ich eine kleine Vorstellung zu den Produkten gemacht, von dir erzählt und dem Verlag. Eine Freundin blätterte in dem einen oder anderen Quadro und sagte dann vor sich hin”Ich glaub ich bin Neukunde!” Da musste ich lachen und hab gesagt: “Wie witzig, jetzt habe ich ganz ohne darüber nachzudenken sowas wie einen Tupperware Abend für Kerstins Quadros gemacht!” Und beim Lesen deiner Bitte gerade dachte ich: Warum sowas nicht geplant und strukturiert machen?!”
Klasse Idee. Und das Beste: Ihr könnt mitmachen.
Wir laden euch ein / bitten euch, eine “Down to Earth Bücher-Party” in eurem Umfeld zu machen und den Menschen dort unsere Sachen vorzustellen:
- bei Freunden
- bei Kollegen
- im Verein
- in der Gemeinde
- beim Hauskreis
Das muss keine Riesenparty (wie ne ganze Tupperparty) sein. Es reichen vielleicht ein paar Minuten im Gottesdienst, beim Hauskreis, in der Kaffeepause auf der Arbeit, im Verein.
Schickt mir eine Mail und bestellt euer Bücherpaket bestellen.
Darin sind enthalten:
- Die 4 neuen schlicht und ergreifend Bücher
- Benefiz-Kalender 2012
- 365 Tage beSWINGt leben Kalender
- Quadros: Arbeitsorganisation, Selbstcoaching, Lebensfreude, Vergeben lernen
- Impulshefte: Werte Gute Besserung, Symbole, Gottes Verheißungen, Krisen
- I Set Impulskarten
- 20 Postkarten
- 1 Danke-Geschenk für den Gastgeber / die Gastgeberin als Dankeschön für dein Engagement
- Flyer und Bestellzettel zum Weitergeben.
Gesamtwert: Über 120 Euro
PREIS: Nur 99 Euro und KEINE Versandkosten.
[Wenn ihr wollt, könnt ihr auch noch weitere Sachen mitbestellen, es bleibt natürlich trotzdem versandkostenfrei.]
Ihr habt drei Wochen Zeit, die Rechnung zu zahlen. In der Zeit könnt ihr die Sachen gut an den Mann oder die Frau bringen. Falls tatsächlich etwas übrig bleibt könnt ihr das ja zum Beispiel als Weihnachtsgeschenk nutzen.
Ich würde mich riesig freuen, wenn ganz viele von euch eine große oder kleine Down to Earth Bücherparty durchführen würden. Am schönsten wäre es, wenn ihr mir dann erzählt, wie ihr es gemacht habt…denn die Ideen, die ein Schwarm von Menschen entwickelt sind weit mehr und besser als die, die ein einzelner sich ausdenken kann.
Ach ja – weitere gute Ideen sind natürlich herzlich willkommen.
Noch ein Tipp: Am 9. 11. bin ich in Eberswalde (Frauenfrühstück zum Thema Swing) und am 11. 11. Abends bei Aglow in Wupptertal. Dort spreche ich über Vergebung.
Sehnsucht nach Leben
Auf einem Kalender, der in meiner Küche steht, ist im Oktober das Bild eines Hauses in einer Wüste zu sehen. Darunter steht “Sehnsucht nach Leben”. Beim ersten flüchtigen Lesen, las ich “Sehnsucht nachleben”.
Das finde ich spannend. “Sehnsucht nach Leben” ist relativ breit und unkonkret. Was macht und hält mich eigentlich lebendig? Das ist gar nicht so einfach zu beantworten.
Aber der Sehnsucht in mir nachleben – dem zuerst nachspüren, was ich ersehne. Und dann nachgehen. Nachleben. Ausleben.
Das ist diesen Monat mein Programm.
Les-Bar
Zur Info für euch alle. In der Lesbar – einem Service von Down to Earth – gibt es längere Artikel von mir. In der Regel jede Woche am Montag einen neuen Artikel. Heute: Von Stürmen und Zechprellern.
LEA – Neue Lebensenergie gewinnen
Die stärkste Kraft reicht nicht an die Energie heran, mit der manch einer seine Schwäche verteidigt. – Karl Krauß
Im Urlaub habe ich eine beeindruckende Frau kennengelernt. Sie ist sehr einfühlsam für Menschen und sensibel für Gott und gab mir einige Impulse weiter, die mich berührten. Sie hat ein großes Herz für Menschen. In ihrem Haus gibt es Raum für acht junge Menschen – meist Studenten, um die sie und ihr Mann sich kümmern – wenn sie kann.
Oft geht das nicht. Ihr fehlt die Kraft. Teils aufgrund einer Gelenkkrankheit. Aber auch, weil sie – bei 1,50 m Körpergröße seit 20 Jahren gut 20 Kilo zu viel mit sich herumschleppt. Da geht ihr – im wörtlichen Sinne – die Puste aus. Sie findet das schrecklich, hasst es, keine Energie zu haben und sich in der eigenen Haut nicht wohl zu fühlen. Aber sie schafft es nicht, das zu ändern. Unter Tränen erzählte sie mir, wie sehr die Situation sie belastet. Ich hab ihr erst mal eine Stunde Coaching geschenkt – um mit ihr Wege zu suchen, damit umzugehen.
Einen Tag später – manchmal treffen mich Dinge mit Zeitverzögerung – habe ich dann am Strand gesessen und geweint. Geweint um das Leben, das diese wunderbare Frau nicht leben kann. Geweint um die Gaben und Potentialen, die Gott in sie hineingelegt hat und die sie nur begrenzt ausleben kann, weil unnötiger Ballast sie daran hindert.
Ich wäre nicht ich, wenn ich beim Frust stehen bliebe. Ich dachte mir: Ich bin keine Diätspezialistin und keine Fitnesstrainerin – aber das ist auch nicht nötig. Das es bei ihr und anderen mit dem Fit-werden nicht klappt, liegt nicht am fehlenden Wissen. Jeder weiß, wie Abnehmen und Fit-werden geht: Man muss dem Körper weniger Energie zuführen als er verbraucht. Dafür gibt es viele gute Diäten und Fitnessprogramme auch. Doch das Wissen allein reicht nicht. Vielen fehlt die Kraft, das, was man weiß, umzusetzen.
Das kennt ihr vielleicht auch:
Eigentlich weiß man, was gut für einen ist – und man schafft es nicht, es zu tun. Irgendwie gibt klappt es trotz aller guten Vorsätze nicht, das zu tun, was man eigentlich will? Und man stellt sich immer wieder ein Bein. Das ist frustrierend.
Ich dachte mir: Hierbei kann ich helfen.
Als Coach weiß ich, wie man Menschen dabei hilft, die Muster zu lösen, die sie hindern, das zu tun, was ihnen gut täte. Dafür habe ich eine Begabung und Berufung.
Also habe ich mich hingesetzt und mir Gedanken gemacht, was nötig wäre, um innere Knoten zu lösen.
Herausgekommen ist: “LEA: Lebensenergie gewinnen. Frei und leicht leben lernen. 90 Tage für ein gutes Leben.”
LEA will dich in drei Bereichen fördern
- Leichtigkeit: Körperlichen und emotionalen Ballast loswerden und wieder beweglicher werden
- Energie: Neue Kraft und Energie aufbauen
- Ausstrahlung: An Schönheit und Freude zunehmen
Es ist ein Online-Trainingskurs für Männer und Frauen, die sich nicht mehr wohl in ihrer Haut fühlen. Für Menschen, die doofe alte Verhaltensmuster, mit denen sie sich selbst torpedieren, loswerden wollen.
Ziel ist NICHT, dass ihr hinterher wie Hungerharken durch die Gegend lauft oder einen Top-Waschbrettbauch habt.
ZIEL ist vielmehr, dass ihr euer Leben leben könnt – mit ausreichend Kraft und Energie und ohne unnötigen emotionalen und körperlichen Ballast.
Was LEA nicht ist
LEA ist keine Diät und auch kein klassisches Abnehm- oder Fitnessprogramm (auch wenn es eine ganze Reihe von Tipps in der Richtung gibt). Es kann aber gut mit einem Programm deiner Wahl kombiniert werden und unterstützend wirken. Dazu gibt es auch Tipps und Empfehlungen.
Was LEA ist
LEA ist ein Online-Kurs, der dir helfen kann, die inneren Knoten zu lösen, die dich bisher daran gehindert haben, das zu tun, was gut für dich ist.
Natürlich mache ich selbst bei LEA mit. Was meine eigenen Ziele für diese Zeit sind, verrate ich denen, die teilnehmen…
Ganz praktisch:
Wie läuft es ab?
- Jede Woche bekommst du zwei Mails.
In einer Mail geht es um innere Muster und Denkmuster, die dich am Leben hindern. Du bekommst ganz praktische Coaching-Anleitung, wie du sie entlarven und entsorgen kannst.
In der zweiten Mail geht es um neue Verhaltensmuster, die du einüben kannst. Sie helfen dir körperliche und emotionale Energie zu gewinnen.
Neue Muster brauchen erfahrungsgemäß 6 – 8 Wochen, bis sie stabil ins Leben integriert sind. Deshalb begleitet dich “Lebensenergie” 14 Wochen lang.
Was bekommst du?
- 2 Mails pro Woche
- Buchtipps, wenn du bestimmte Themen vertiefen möchtest -
- Pro Mail einen Trick oder Kniff, der sofort und / oder dauerhaft etwas bewirkt
- Die Möglichkeit, uns per Mail Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen.
- Persönliche Coaching-Möglichkeit: Wenn du Unterstützung in einem spezifischen Bereich brauchst, sage ich dir zu, dir innerhalb von sieben Tagen tagsüber einen (Telefon) – Coaching-Termin zu geben (separt bezahlbar zu den üblichen Stundensätzen).
Wann?
Vom 10. September – bis 10. Dezember.
Wer?
LEA – Lebensenergie gewinnen richtet sich an Menschen, die neue Energie, Leichtigkeit und Ausstrahlung gewinnen möchten und stärker und ernergievoller durchs Leben gehen möchten. Um mitzumachen solltest du die Bereitschaft mitbringen, dich mit deinen Denk- und Verhaltensmustern auseinanderzusetzen und dich von negativen Mustern zu lösen. Du brauchst pro Woche ca. 20 Minuten Zeit, um die Coaching-Fragen zu beantworten.
Kosten?
Die drei Monate kosten 99 Euro – das ist ca. ein Euro pro Tag.
Trostpflaster:
Ich verrate dir im Lauf des Kurses, wie du das investierte Geld ganz oder teilweise wieder reinbekommen kannst.
Gern darfst du diese Info an andere weiterleiten, für die LEA hilfreich sein könnte.
Wie?
Wenn du mitmachen möchtest, schick mir eine Mail. Dann sende ich dir die genaueren Infos zu.
info [ähhhhhh@t] down-to-earth.de
Ich bin gespannt – und freue mich.
Zauberhafter Tag

Heute war einer dieser Tage, die man nur als zauberhaft bezeichnen kann. Bezaubernd, weil mir so viel Schönes geschenkt wurde. Zauberhaft auch, weil ich meinen Teil dazu beigetragen haben, Chancen auf glückliche Momente zu nutzen. Arnold Retzer, ein kluger und retzfrecher Psychologe und Coach sagt, dass man jede Paarbeziehung dadurch ruinieren kann, wenn man von ihr ständiges Glück erwartet. Und besser damit fährt, mit dem zufrieden zu sein, was ist, statt ständig nach (mehr) Glück im Miteinander zu streben. Und die unverhofften Glücksmomente dann umso mehr zu genießen.
Ich fragte mich, ob das auch auf Gottesbeziehung zutrifft. Ob man sich mit der (oft angeheizten) Erwartung, man müsste Gott noch mehr, noch tiefer, noch intensiver erleben, sich um das Glück der Beziehung bringt. Und ob man entspannter nicht viel mehr Glück erfahren kann.
So wie heute.
- Das Glück Morgens in den Fluss zu springen und eine halbe Stunde zu schwimmen und das bitterkalte, aber samtweiche Wasser zu genießen. Mein Anteil: Den inneren Schweinehund überwinden und reinspringen…ähm…bibbernd tastend reingehen.
- Herrlich frühstücken, mit Brötchen, Ei und Obstsalat (Mein Anteil: Mich an den gedeckten Tisch setzen…
- Von wildfremden Menschen, die ich auf dem Fluss traf, ein Kajakpaddel ausgeliehen zu bekommen….nachdem sie gesehen hatten, wie ich mich mit dem 1er Kanu-Paddel schwer tat, das große Kanu vorwärtszubekommen. Mein Anteil daran: Zugeben, dass es wirklich schwer war…und das Geschenk dankend annehmen….und die weitere Strecke doppelt zu genießen.
- Eine große Tasse Kaffee in einem Lokal geschenkt zu bekommen. Mein Anteil: Obwohl “Geschlossene Gesellschaft” an der Tür stand, mutig und freundlich zu fragen, ob ich trotzdem einen Kaffee haben könnte. Die geschlossene Gesellschaft war eine Hochzeit und Kindstaufe. So kam ich auch noch in den Genuss von klassischer Musik, einer romantischen Liebesgeschichte, zwischen Frederike und Axel (oder Alex), wo tatsächlich der Blitz eingeschlagen hatte (in eine Wiese), als sie sich verliebte. Mein Anteil: Da sein, Kaffee trinken, Zuhören und genießen…und dem Brautpaar alles Gute wünschen…
- Ein verzauberter Moment als ein Libellen-Paar sich auf meinem Arm niederlies, um sich zu paaren und ich sie aus nächster Nähe beobachten und fotografieren konnte (mit ausgestrecktem linken Arm). Mein Anteil: Da sein, ruhig sein, beobachten und genießen.
- Die letzten Sonnenstrahlen auf dem Gesicht. Mein Anteil: Aus dem schattigen Uferplatz wegpaddeln als mich
die laute Musik vom Nachbargrundstück nervte.
- Zum Tagesabschluss: Vollmond und ein Feuerwerk – nicht schlecht für einen Tag, an dem ich kein besonderes Glück erwartet hatte.
Ich würde mal sagen, mein Gott und ich wir hatten heute einen ganz schön guten Tag. Er hat beschenkt, ich hab´s genommen und genossen.
BeSwingt leben 2012
Ich bin glücklich. Der neue Kalender für 2012 ist mal wieder wunderschön geworden. Gerade ist er noch in der Druckerei – in 14 Tagen ist er lieferbar… Falls ihr größere Mengen davon bestellen wollt (10 oder mehr) sagt Bescheid, dann liefern wir das direkt ab Druckerei – spart Kosten und schont die Umwelt (Verpackung und Transportwege). DtE-Kalender2012_V10
Coaching und SelbstcoachingHil
Es ist mal wieder passiert: Ein Coaching hat Knoten gelöst und Perpektiven eröffnet. Eine Frau hatte mich angerufen und um einen kurzfristigen Termin gebeten. Sie hatte beruflich die Wahl zwischen zwei Alternativen, die beide Vor- und Nachteile hatten. In ihrem Kopf kreiste es Tag und Nacht, sie tat sich mit der Entscheidung wirklich schwer.
Nach einer Stunde Coaching waren für sie die nächsten Schritte klar. Einen Tag später schrieb sie mir: “Danke fürs Angebot und Deine große Hilfe gestern (…die Achterbahn im Kopf wurde inzwischen komplett geschlossen, Nervenstränge und Gehirnsynapsen mäkeln noch, aber bisher konnte ich die Versuche, hintergehirns Gedankenkaruselle oder Gefühlsschiffschaukeln zu errichten, erfolgreich verhindern). …Melde mich dann mit dem Endergebnis! (-:”
Ich bin glücklich. Ich erlebe es oft (nicht immer!), dass sich in nur einer Stunde Coaching vieles klärt, an dem man sonst wochenlang rumbeißen würde, ohne zu einem konstruktiven Ergebnis zu kommen. Nur klar – Coaching hat auch seinen Preis – nicht zuletzt, weil professionelle Ausbildungen Tausende von Euros kosten.
Von daher freue ich mich gerade sehr, das neue Quadro von Christoph Schalk in den Händen zu halten: “Selbstcoaching. Überlegt handeln, konsequent umsetzen.” Christoph erklärt, wie man sich selbst coachen kann. Das geht. Zumindest bis zu einem bestimmten Punkt. Jeder kann sich selbst an der Nase kratzen oder die Hände massieren. Aus dem Sumpf ziehen – das geht alleine eher nicht so gut. Da ist Hilfe von anderen erforderlich.
Aber für die vielen kleinen Fragen und Krisen bietet “Selbstcoaching” richtig gute Hilfestellung, wie man weiterkommt, konstruktiv fragt, Prozesse plant und Lösungen findet. Auch zu konkreten Fragen wie etwa berufliche Entscheidungen, gibt es wertvolle Impulse.
Ich liebe es und arbeite es gerade selbst durch, obwohl ich es beim Lektorat schon gelesen habe. Und freue mich daran!
Arbeit und Perspektive
Gerade arbeite ich an dem neuen Quadro “Arbeitsorganisation”. Das, was ich in einem der einleitenden Kapitel geschrieben habe, hat mich dann selbst so berührt, dass ich es gerne vorab mit euch teilen möchte.
Drei Steinmetze, die an einer Baustelle beschäftigt waren, wurden von einem Passanten gefragt: „Was macht ihr da?“ Der erste sagte: „Ich behaue Steine.“ Der zweite antwortete „Ich arbeite an einem Torbogen. Der dritte antwortete „Ich helfe dem berühmten Baumeister Christopher Wren, eine Kathedrale zu bauen.“ Man kann sich denken, wer mehr Sinn und Befriedigung aus seiner Arbeit gezogen hat.
Jeder Mensch – wenn er nicht gerade als Drogendealer arbeitet – trägt durch seinen Job dazu bei, das Leben anderer zu bereichern. Er hilft sozusagen dem großen Baumeister des Lebens dabei, Menschen zu ernähren, zu kleiden, zu belehren, zu transportieren und vieles mehr.
Man hat die Wahl, ob man sagt: „Ich produziere Schrauben“ oder „Ich verkaufe Kleider“ oder „Ich trage dazu bei, dass Menschen Dinge befestigen können.“ Oder „Durch meinen Job können andere Menschen sich kleiden und auch ihrer Persönlichkeit Ausdruck verleihen.“
Je weiter die Perspektive ist, umso beglückender wird die Arbeit empfunden – selbst wenn es sich um monotone Tätigkeiten wie Windeln wechseln („Ich unterstütze einen kleinen Menschen dabei, gesund zu leben“) oder Ablage ist („Ich trage dazu bei, dass andere sich zurechtfinden.“). Egal ob man Computer programmiert oder Brötchen verkauft – es ist zutiefst befriedigend, sich daran zu erinnern, wie man durch die eigene Tätigkeit das Leben anderer bereichert. Und: Man kann es auch anderen sagen: „Durch das, was du tust, bereicherst du mein Leben.“
Denk mal: Wie bereichern andere durch ihre Berufe dein Leben? Wie trägst du durch deinen Job zu ihrem Leben bei?
Mach mal: Schreibe bei 10 Tätigkeiten, die du nicht sehr liebst, konkret auf, wie sie dein Leben oder das Leben anderer Menschen bereichern.
Im Alter fit
“Ich studiere gerade mit Gewinn die Hefte Zoll, “erfolgreich schreiben” und Huith, Kreativität. Mir gefällt die klare Struktur mit dem Zitat und den Aufgaben Denk mal, Mach mal.”
Solches Feedback bekommen wir relativ häufig. Außergewöhnlich ist in diesem Fall das Alter des Lesers. Er ist 84 Jahre alt. Und schrieb mir, dass es Demenz um etwa 5 Jahre verzögert, wenn man sich mit neuen Themen auseinandersetzt.
Es begeistert mich, wenn ein Mensch in diesem doch schon relativ fortgeschrittenen Lebensalter aktiv bleibt und sich weiterentwickelt. Das ist etwas, das ich mir auch für mich selbst wünsche. Im Alter geistig noch so agil zu sein, dass ich Bücher und Quadros wie “Erfolgreich schreiben” und “Kreativität entwickeln” lesen werde.
Ich habe den Mann gefragt, ob er nicht Lust hätte, ein Quadro zum Thema “Fröhlich altern” zu schreiben. Er denkt jetzt über ein Konzept nach. Ich würde mich freuen!



