Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Schlagwort: Abnehmen

Schlank und fit – drei kleine Tricks

Ich liebe es, Menschen dabei zu unterstützen, zu Leichtigkeit und Lebenskraft zu finden. In den letzten Jahren habe ich mehrfach Menschen als Coach begleitet, die Unterstützung dafür suchten, Übergewicht nachhaltig und gesund zu reduzieren. Mir hat der – im übrigen erfolgreiche – Prozess sehr viel Spass gemacht – es war berührend, Menschen bei so einem persönlichen und auch sensiblen Thema zur Seite zu stehen. Und ich habe selbst viel gelernt.
Manche Menschen tun sich schwer mit der Geichtsreduktion, weil sie es gewohnt sind, schnell zu essen und sich so kein Sättigungsgefühl einstellt.
Ein anderen Oder weil sie es gewohnt sind, zu große Mengen zu essen und der Magen größer ist als wünschenwert und sich das Sättigungsgefühl erst nach einer bestimmten Füllmenge einstellt.
Schlank und fit - Grundlagen und Tricks für einen gesunden und starken Körper
Trick zu gesunder Sättigung
  • Eine halbe Stunde vor dem Essen ein großes Glas Wasser trinken
Das Wasser füllt den Magen schon mal und reduziert das Hungergefühl. Wichtig: Wasser zum Essen verdünnt die Verdauungssäfte und erschwert das Verdauen – Das ist also nicht so gut.
  • Ballaststoffreiche Nahrung essen, die den Magen gut füllt

Lieber Roggenbrot als Baguette, lieber einen Apfel, an dem du kauen musst, als einen Smoothie, lieber Salat als Pasta.

  • Häufig Suppen essen
Suppen muss man langsam löffeln. Und Suppe füllt den Magen sehr gut.
Ganz klar: das dicke Fett wird man damit nicht weg. Aber die Tricks können eine weiter gute Gewohnheit werden, die dabei hilft, schlank zu werden oder zu bleiben.
Weitere Grundlagen zum Thema gesund abnehmen und Tipps und Tricks, um wieder zu dem Körper zu finden, in dem du dich wohlfühlst, gibt es in meinem Quadro schlank und fit 
Und falls du dich für Coaching interessierst, kannst du dich auf meiner Internet-Seite KerstinHack.de informieren.

Abnehmen – so mache ich es. Teil 5 Heilfasten

2016-01-30 12.49.21Das neue Jahr begann wunderbar. Mit einem riesigen Schwarm von Blesshühnern, die pünktlich um Mitternacht auf mein Schiff zugeschwommen kamen.  Mich hat das sehr berührt, weil es wunderschön aussah und auch weil ein Wortspiel darin steckt. Blessing ist ja das Englische Wort für Segen. Und da kam ein ganzer Schwarm Segenshühner angeschwommen.

Etwas später wurde das Jahr anstrengender. Ich hab mir eine Gelenkkapselentzündung im Kopfgelenk zugezogen. Wer weiß, wie weh so was im Knie tut, kann sich vorstellen, wie es schmerzt, wenn es am Hals ist. Alles verspannte sich, drückte auf die Nerven und mir war drei Tage lang dauernd schlecht. Nach Gebet und Physiotherapie wurde es besser. Und ich hab dann die Gelegenheit genutzt, um gleich ein mehrtägiges Heilfasten anzuschließen.

Heilfasten mit allem drum und dran. Darmreinigung mit Einläufen – das ist schon komisch, tut aber richtig gut. Und sehr viel Kräutertee. Am Ende der Zeit spürte ich wieder richtig viel Energie. Ich fühlte mich nicht mehr träge wie in den Tagen und Wochen zuvor, sondern hatte total Lust, mich zu bewegen, Dinge anzupacken usw. Und es waren drei Kilo verschwunden.

Für mich das Schönste: Mein Gesicht wieder zu sehen. Bei mir machen sich ein paar Kilo extra sofort im Gesicht bemerkbar. Jetzt wo sie wieder weg sind, sind zwar die Fältchen tiefer (schade!), aber ich hab mein gewohntes Gesicht (fast) wieder zurück. Und genieße es total. Die Taille ist auch wieder mehr da – das genieße ich auch sehr. Die Hände wieder richtig in die Hüften stemmen zu können und Kurven zu spüren und Halt zu finden.

Ich bin noch nicht ganz an meinem früheren Normalgewicht angekommen, aber nach dem motivierenden 3-Kilo Sprung werde ich die nächsten Etappen gelassener angehen: Weiter viel Kräutertee, Gemüse, viel Fisch, weniger Obst und Kohlenhydrate. Was mich in den letzten Tagen so richtig geschockt hat. Ich habe gelesen, dass eine normale Frau nur 50 – 60 Gramm Zucker pro Tag zu sich nehmen wollte. Damit ist nicht nur der böse Industriezucker gemeint, sondern alle Formen von Zucker, auch die gesunden.

An einem Tag, an dem ich früh zu einem Meeting musste, hab ich mir einen grünen Smoothie gekauft – wie ich dachte. Es war aber kein Gemüse drin, sondern nur püriertes Obst, das 12 Gramm Zucker enthielt – auf 100 ml. 1/4 oder 1/5 des Tagesbedarfs. Ich fand das ziemlich viel. Und werde künftig öfter mal auf die Zuckermenge in Lebensmitteln achten, um ein besseres Gefühl dafür zu bekommen.

Tipps zum Heilfasten

Wer (Heil)-fasten will, es aber noch nie gemacht hat, sollte wissen

  • Der Körper kann relativ problemlos vom Metabolismus (Energie aus Nahrung ziehen) zum Katabolismus (Energie aus Fettreseven wechseln). Er macht das jeden Tag genauer gesagt jede Nacht – wenn wir schlafen holt der Körper die Energie aus Reserven. Fasten ist nichts anderes als eine Ausdehnung der katholischen Phase. Hat man die Umstellung erst einmal geschafft, spürt man kaum mehr Hungergefühle.
  • Man nimmt beim Fasten nicht so stark ab wie bei manchen Diäten – weil der Körper keine Energie für Verdauung verbraucht. Kürzeres Fasten (1 – 3 Tage)  ist eher für Reinigung und Klarheit hilfreich, nicht zum Abnehmen.
  • Für „Anfänger“ empfiehlt sich eine sanfte Variante mit Gemüsebrühe und Säften.
  • Plötzlicher Verzicht auf koffeinhaltige Getränke kann zu Entzugserscheinungen führen – Kopfschmerzen. Also entweder nicht darauf verzichten oder vor dem Fasten schrittweise reduzieren.
  • Ein nicht geleerter Darm kann ebenfalls zu Kopfschmerz führen. Zum Entleeren empfehlen sich Einläufe, Glaubersalz (Apotheke). Mir hilft auch ein bis zwei Liter naturtrüber Apfelsaft im Lauf von ein paar Stunden getrunken.
  • Genug zu trinken ist wichtig. Am besten gefiltertes Wasser oder ungesüßte Kräutertees (etwas Honig ist ok)
  • Mit Wärme (Wärmflasche oder warme Bäder z.B. in Salz vom Toten Meer) kann man die durch die Entgiftungsprozesse gestresste Leber unterstützen.
  • Beim Fasten wird die Seele sensibler – man sollte Fastenzeiten nicht mitten in einer stressigen Phase planen, sondern dann  wenn genug Raum für Ruhe und Entspannung ist. Viele Menschen spüren in oder nach Fastenzeiten eine stärkere Verbindung zu sich selbst und auch zu Gott.

Ich faste relativ regelmässig (mehrmals im Jahr für ein paar Tage) und erlebe es oft als stärkende Phase – mir werden in den Fastenzeiten auch häufig Dinge klarer, es fällt mir leichter Perspektiven zu entwickeln. Von daher – warme Empfehlung für gesunde Menschen, die sich und ihrem Körper etwas Gutes tun möchten.

 

 

Abnehmen – so mache ich es. Teil 4

„Gehen Sie zurück auf Los!“ So ähnlich fühlt sich das an. Die letzten Monate waren extrem intensiv. Zu den ohnehin geplanten Vortrags- und Seminarterminen kamen noch zwei weitere wichtige Konferenzen, eine Buchvorstellung und eine Hochzeit dazu – so dass es kaum mehr Lücken zum Durchatmen gab. Und natürlich auch wenig hilfreiches Essen. Wenn ich zu Gast bin, esse ich, was angeboten wird und sage nicht: „Zum Frühstück hätte ich lieber einen grünen Smoothie!“

Zu allem Überfluss habe ich mich auch noch richtig stark erkältet. Eitrige Halsentzündung. Und oft schlecht geschlafen. Fremde Betten, Lärm, zu kalte Zimmer…  Dann noch zwei Wochen Urlaub bei Freunden… mit weit mehr Essen als ich es üblicherweise zu mir nehme.

Das Ergebnis: Mein Körper hat sich sein Polster zurückgeholt und ich bin gewichtsmässig wieder  wieder am Anfang. Ich finde das gar nicht lustig. Und auch wenn es alles gut erklärbar und nachvollziehbar ist, kann ich mit allen mitfühlen, die am Jojo – Effekt leiden.

Was soll´s. Ich bin wieder zurück und fang von vorne an.

Was ich mache

  • Viel Vitamin C und Ingwer um die Erkältung zu bekämpfen.
  • Hula Hoop – das hab ich im Urlaub für mich entdeckt und finde es genial! Siehe: IMG_6309
  • Seelenkur
  • Aufräumen

Seelenkur 

In der Ordensregel der Benediktiner habe ich gelesen: „Achte darauf, dass sich nicht Übersättigung oder Trunksucht einschleichen….Dazu mahnen wir vor lalem: Man unterlasse das Murren!“ 
Ich finde es spannend, dass die Benediktiner offensichtlich einen Zusammenhang zwischen Unzufriedenheit und Sucht – zu viel Essen, zu viel Trinken – sahen.

Ich finde die Praxis gut, mich am Ende des Tages betend zu fragen, wann ich an diesem Tag am lebendigsten und wann am wenigsten lebendig war, sehr gut (lat. Fachausdruck dafür „Examen“). Mir hilft das, dem auf die Spur zu kommen, was mir gut tut und was weniger schön ist. Ich mache das noch viel zu selten. Habe aber kürzlich bei Pray  as you go eine englische Anleitung dazu entdeckt, die man sich anhören kann. Manchmal finde ich das hilfreich, mich bei dem Weg in mein Herz etwas anleiten zu lassen.

2015-12-13 11.07.54Aufräumen

Schon seit Jahren fasziniert es mich, dass es zwischen äußerer und innerer Ordnung und zwischen schlankem Körper und schlanker Wohnung einen Zusammenhang gibt. Also hab ich – als ich entdeckte, dass die Waage Höchststand anzeigt, angepackt. Ich bin durch alle Schränke meiner Wohnung gegangen (so viele hab ich nicht – es sind nur vier, mit Büro 6) und hab erst mal relativ grob durchgeschaut: Was benutze ich tatsächlich nicht mehr? Das kam dann raus. Demnächst geht es dann an die Feinheiten: Bücher, Unterlagen, Fotos. Aber das Grobe ist erst mal geschafft.

An einem Sonntag hab ich dann – über eine Facebookgruppe – zu einer Verschenke-Party eingeladen.  Nachbarn haben auch noch etwas beigetragen (die zwei großen Kartons sind nicht von mir und ein Teil der Dinge waren Fehldrucke aus dem Verlag). Etwa 25 Menschen aus 10 Nationen, darunter eine ganze Reihe Flüchtlinge – kamen und habe sich an meinen Schätzen bedient. Es war richtig schön. Einige haben etwas zu Essen mitgebracht, andere haben mir beim Reparieren von Schrankgriffen geholfen – wie schön, dass jeder etwas zu geben hat.

Und ja, das erste Kilo ist auch schon wieder von der Hüfte verschwunden. Und es fühlt sich gut an.

 

Abnehmen – so mache ich es. Teil 3

2015-09-23 15.06.59Die gute Nachricht

Es geht voran. Das zweite Kilo ist weg.

Die schlechte Nachricht

Es dauert länger als erhofft. Ein Kilo pro Woche hielt ich für machbar, es sind jetzt eher 10 Tage, die es dauert, um eines zum Schmelzen zu bringen.

Was richtig gut geklappt hat

Mehr zu trinken: Hauptsächlich dadurch, dass ich mir Morgens eine große Kanne Krätertee (basisch) gemacht und ihn über den Arbeitstag verteilt getrunken habe.

Zuhause nur die Dinge essen, die meinem Körper und mir gut tut. Und ab und zu Fussmassagen vom elektrischen Massage-Gerät.

Was schwieriger war

Unterwegs gut zu essen bzw. Leckereien auszuschlagen, die mir angeboten wurden. Kuchen am Nachmittag. Oder Leckeres beim Frühstück: Wurst, Käse, Brot ist nicht das, was gerade für mich am Besten ist. Eher grüne Smoothies, Quark, Ei.

Angebote auszuschlagen, finde ich nach wie vor schwierig. Und da ich in den nächsten Wochen sehr viel unterwegs sein werde, bleibt das die große Herausforderung. Immerhin ist es mir einmal gelungen, nur zwei kleine Stücke Baklawa zu essen, obwohl ich das richtig mag. Und was man einmal schafft, schafft man auch ein zweites Mal.

Was auch noch schwierig ist

Mit dem Druck durch die finanzielle Belastung durch Neuerscheinungen im Verlag und die Kosten auf dem Schiff umzugehen. Da mache ich mir ab und an doch Sorgen…ob wir es schaffen, den Kaminofen, der Wasser und Luft fürs ganze Schiff heizen soll, rechtzeitig vor dem Winter zu finanzieren. Und bleibe nicht immer locker. Da bin ich weiter für Ermutigung und Unterstützung dankbar.

Was schön ist

Trotz der Herausforderungen geht es am Schiff voran. Es wird von Tag zu Tag schöner.

Was ich neu einbauen will

Wieder mehr Kräftigung und Dehnung etwa 10 – 15 Minuten pro Tag. Gerade wenn ich wie jetzt viele Vorträge halte, ist das extrem wichtig, um Schmerzen und Unwohlsein (was auch wieder zu mehr Essen führt) zu vermeiden.

Am Wochenende halte ich verschiedene Vorträge und Seminare nördlich von Hamburg. Bin gespannt, wie das wird. Herzliche Einladung.

 

Abnehmen – so mache ich es. Teil 2

2015-09-13 12.24.31Zunehmen ist im Grunde ganz einfach: Das weiß jeder. Doch wie funktioniert die Einlagerung von Fett im Körper eigentlich? Sehr vereinfacht gesagt: Man nimmt zu, wenn der Blutzuckerspiegel hoch ist – dann werden mit Hilfe von Insulin Nährstoffe aus dem Blut abgezogen und in den Fettdepots abgespeichert. Der Blutzuckerspiegel steigt besonders stark bei der Ernährung mit Zucker, Obst, Getreideprodukten oder sonstigen Kohlehydrate.

Abnehmen geht umgekehrt – auch einfach: Nahrung essen, die den Blutzuckerspiegel kaum ansteigen lässt (Gemüse, Eiweiß) und die möglichst basisch ist. Denn ist der Körper zu sauer, kann er kein Fett abbauen. Gemüse ist für basische Ernährung ideal, Fisch geht auch.

Ich ernähre mich derzeit von viel Gemüse, etwas Fleisch, Obst und Nüssen. Das geht gut.

2015-09-14 15.46.34Die guten Nachrichten zuerst

  • Das erste Kilo ist weg! Bleiben noch vier weitere, denen ich den Garaus machen will.
  • Es fiel mir ziemlich leicht, an normalen Arbeitstagen nur Dinge zu essen, die meinem Körper gut tun.
  • Ich spüre schon mehr Leichtigkeit im Körper. Ob eingebildet oder nicht – es tut gut.
  • Das Wissen: Ich packe das jetzt an, tut mir richtig gut.
  • Ein paar Geschenke und ein Darlehn haben den finanziellen Druck etwas gemildert. Das tut mir gut.
  • Ein Dutzend Gegenstände hat meinen Haushalt verlassen. Der Unterschied ist noch nicht spürbar, aber irgendwo fängt man halt an.

Die weniger guten Nachrichten

  • Massage hat noch kein einziges Mal geklappt. Einmal fast, aber dann hat ein „kurzer“ Besuch bei Bauhaus und IKEA doch zu viel Zeit in der Mittagspause verschlungen.
  • Auswärts fällt mir vernünftiges Essen schwer. Vor allem bei Meetings, wo es erfahrungsgemäss wenig schlankheitsförderndes Essen gibt. Rekordmies: Eine Sitzung um 18.00 (Ich hatte noch nicht zu Abend gegessen), bei der kein Wasserglas mehr für mich übrig war, dafür aber Waffeln und Laugenbretzeln (ich liebe beides) direkt vor meiner Nase standen. Ich hab nicht mitgezählt…Immerhin habe ich bei einem Treffen mit meinem eigenen Team eine richtig große Kanne grünen Smoothie gemacht.

Was ich jetzt tue

  • Ich will mich für Ausnahmen wappnen. Einen Apfel oder Sellerie, MÖhren oder Nüsse mitnehmen. Oder vorher genug essen.
  • Ich will weniger Kaffee und mehr Wasser trinken. Kaffee, um den Säure-Basenhaushalt zu entlasten. Ist der Körper zu sauer, kann er nicht abnehmen. Und mehr Wasser, weil es einfach gut ist.

LEA-HeaderTipp: Jeweils zum Quartals – Beginn also Anfang Januar / März / Juni / Oktober startet der LEA – Online-Kurs mit viel Wissensvermittlung über Gesundheit, Ernährung und innere Stärke. Und Inspiration, leichter zu leben.

Info gibt´s bei DtE – Training/LEA

Abnehmen – so mache ich es. Teil 1

2015-08-09 13.57.49„Du siehst gut aus. Aber du hast zugenommen!“ Puh. Es ist kein Vergnügen, wenn man so etwas hört. Vor allem dann nicht, wenn die Person, die das sagt, auch noch recht hat.

Die letzten Monate waren schön. Mehrere Familienfeiern und sonstige Feste mit richtig gutem Essen. Eine Woche als Referentin in einem Hotel in der Schweiz, in dem es richtig gutes Essen gab. Hmm.

Die letzten Monate waren hart. Sehr intensives Arbeiten im Verlag. Und dazu jede Menge Herausforderungen. Die praktischen und finanziellen Herausforderungen am Schiff und im Verlag. Mehrere Bücher und Kalender mussten nachgedruckt werden. Das sind im Grunde gute Nachrichten, weil es zeigt, dass Menschen das, was wir mit viel Herz und Liebe publizieren, lieben und schätzen.

Nur ist es bei Nachdrucken so, dass es – weil viele Menschen die Bücher schon haben – oft sehr lange dauert, bis so viele Bücher verkauft sind, dass die Druckkosten wieder gedeckt sind. Drei auf einmal, das hat mich an den Rand – und hinter den Rand – der Zahlungsunfähigkeit gebracht. Für mich eine immense Belastung.

Ich gehöre zu den Menschen, die dazu neigen in anstrengenden Zeiten mehr zu essen, als mir gut tut. Die Hosen wurden enger. Der Weg die 80 Treppen zu meiner Wohnung hoch härter. Und das Leben insgesamt schwerer und mühevoller. Es sind nur 5 – 7 Kilo über meinem üblichen Gewicht. Doch ich spüre es. Frage mich, wie sich das wohl anfühlt, wenn Menschen 10, 20, 40 oder mehr zusätzliche Kilo mit sich rumschleppen.

Der Wendepunkt

Darunter gelitten habe ich schon länger. Doch erst der Kommentar der Frau, die mich seit einem Jahr nicht gesehen hat, hat mich zum Handeln gebracht. Ich habe entschieden: Das überflüssige GEwicht will ich wieder loswerden. Zügig, aber ohne krampfhafte Diät.

Ich wiege aktuell 67 Kilo (bei 1.70 m Körpergrösse noch ok, aber kein Wohlfühlgewicht für mich). In den nächsten Wochen will ich 5 Kilo davon wieder loswerden.

Die Massnahmen

Ich habe mich viel mit dem Thema Ernährung beschäftigt, weiß wie zunehmen und Abnehmen geht. Deshalb konzentriere ich mich in der ersten Woche meines Leichtigkeits-Lebens auf die emotionalen und psychologischen Faktoren.

Ziel definieren: Mehr Leichtigkeit.

Das Wort „Abnehmen“ suggeriert dem Gehirn, dass man etwas verliert. Verlieren  – das mag kein Mensch. Deshalb formuliere ich es mir positiv und motivierend.

Ich will mehr Leichtigkeit, mehr Taille und mehr Kontoren.

Ziel vor Augen

Es nützt nichts, sich illusorische Ziele vor Augen zu malen – etwa eine Barbie Figur haben zu wollen – diese Puppe ist ohnehin eher magersüchtig. Aber es ist wichtig, sich die positiven Auswirkungen klar bewusst zu machen. Für mich sind das vor allem

  • Leichtigkeit – die 80 Treppen zu meiner Wohnung wieder leichter hochzukommen
  • Schönheit – ich finde mich schöner, wenn die Konturen meines Gesichts klar sind.

Hindernisse ehrlich betrachten

Das größte Hindernis für mich, dabei mein Ziel zu erreichen, sind Ausnahmen. Heute mal Schokolade, Kuchen, weizenhaltiges Brot, süsser Saft… Es ist ab und zu ok, Ausnahmen zu machen, doch wenn die Ausnahmen zur Regel werden, dann wird es problematisch. Ich kenen mich gut, weiß, dass ich gern dazu neige, mir zu viele Ausnahmen zu erlauben. Diese Gefahr will ich im Blick haben. Und mir gezielt z. B. Samstags, wenn ich an Bord arbeite, Ausnahmen vom schlanken, fitten Essen erlauben, aber nicht dauernd.

Ziel kommunizieren

Wer anderen – wohlmeinenden – Menschen mitteilt, was er beabsichtigt, unterstütz sich selbst dabei, ein Ziel zu erreichen. Also habe ich mich entschieden, mein Vorhaben öffentlich zu machen.

Entlastung suchen

Zu viel Belastendes ist für mich der Hauptfaktor für zu viel Essen. Deshalb will ich auf fünf  Ebenen Entlastung suchen

– Körperliche Entlastung – Massagen

In den nächsten 2 Monaten habe ich 16 Vorträge. Und weitere Projekte am Laufen. Das ist viel. Um mich zu entlasten, will ich mir wenigstens einmal pro Woche eine Massage gönnen. Entweder ganz billig auf den Jade-Massageliegen (40 Min für 5 Euro) oder etwas teurer in der Happy hour beim Massagestudio um die Ecke. Das tut mir gut und entlastet wirklich.

– Räumliche Entlastung – Aufräumen

Durch die vielen Nachdrucke ist mein Büro und mein Flur voll mit Bücherkisten. Es sieht nicht schön aus. Mich belastet das. Und wer aufräumt erhöht die Chancen, abzunehmen drastisch – dazu gibt es Untersuchungen. Ich will die Dinge verkaufen, woanders unterbringen, damit meine Umgebung wieder schön wird.

– Seelische Entlastung- Abgeben

Klar und gut planen. Das tun, was ich kann und das, was außerhalb meines Einflussbereichs ist, bewusst in Gottes Hände legen und da lassen.

– Um Unterstützung bitten – euch einbeziehen

Die Finanzen belasten derzeit am meisten. Von daher bitte ich dich, zu überlegen, ob du mir da helfen magst. Wenn du mich beim Abnehmen unterstützen magst, kannst du das auf zwei Wegen tun:

a) Viele Bücher und Kalender kaufen. Einfach in unserem Online-Shop schon mal alle Weihnachtsgeschenke kaufen. Ich empfehle besonders mein neues Insprations/Andachtsbuch „Danke, Leben!“ Oder einen kleinen Vorrat an Impulsheften, Postkarten und Quadros zum verschenken. Dann ist das schon mal erledigt . Und es hilft mir, die immensen Druckkosten zu stemmen.

2015-09-05 11.50.25b) Fürs Schiff spenden. In dieser Woche muss ich ca. 500 Euro Elektrorechnungen zahlen, für ca. 500 Euro Holz einkaufen, damit wir weiterbauen können. Ich hätte noch gern eine Arbeitsplatte für die Schiffsküche, an der wir gerade bauen (ca. 150 Euro). Das alles kostet Geld, das ich nicht habe. Von daher meine Bitte an dich: Überlege, ob du mir mit einer kleinen oder großen Spende helfen magst, meine Herausforderungen zu meistern. Ich freu mich über jeden Cent und Euro, der mir hilft, das Schiff weiter und fertig zu bauen.

– Schritte markieren – Erfolge feiern

Wege zum Ziel sind Wege – es dauert eine Weile, bis man ankommt. Für den Weg braucht man Kraft. Ich will mich wieder darin üben, zu feiern, was ich gut gemacht habe. Mich auch über kleine Schritte und Erfolge freuen. Beim Leichtigkeit gewinnen, der Arbeit im Verlag und am Schiff. Und Gott und Menschen für ihre Unterstützung z. B. am Schiff danken.

Nächste Woche erzähle ich euch, wie es mir in der ersten Woche Abnehmen, äh, Leichtigkeit gewinnen, ergangen ist. Und was mir sonst noch hilft!

Kerstin Hack Schlanki und fit Buchtipp: Schlank und fit.  In diesem Quadro habe ich mein ganzes Wissen um Ernährung und Fitness knackig und kompakt zusammengefasst.

 

LEA – Neue Lebensenergie gewinnen

Die stärkste Kraft reicht nicht an die Energie heran, mit der manch einer seine Schwäche verteidigt. – Karl Krauß

Im Urlaub habe ich eine beeindruckende Frau kennengelernt. Sie ist sehr einfühlsam für Menschen und sensibel für Gott und gab mir einige Impulse weiter, die mich berührten. Sie hat ein großes Herz für Menschen. In ihrem Haus gibt es Raum für acht junge Menschen – meist Studenten, um die sie und ihr Mann sich kümmern – wenn sie kann.

Oft geht das nicht. Ihr fehlt die Kraft. Teils aufgrund einer Gelenkkrankheit. Aber auch, weil sie – bei 1,50 m Körpergröße seit 20 Jahren gut 20 Kilo zu viel mit sich herumschleppt. Da geht ihr – im wörtlichen Sinne – die Puste aus. Sie findet das schrecklich, hasst es, keine Energie zu haben und sich in der eigenen Haut nicht wohl zu fühlen. Aber sie schafft es nicht, das zu ändern. Unter Tränen erzählte sie mir, wie sehr die Situation sie belastet. Ich hab ihr erst mal eine Stunde Coaching geschenkt – um mit ihr Wege zu suchen, damit umzugehen.

Einen Tag später – manchmal treffen mich Dinge mit Zeitverzögerung – habe ich dann am Strand gesessen und geweint. Geweint um das Leben, das diese wunderbare Frau nicht leben kann. Geweint um die Gaben und Potentialen, die Gott in sie hineingelegt hat und die sie nur begrenzt ausleben kann, weil unnötiger Ballast sie daran hindert.

Ich wäre nicht ich, wenn ich beim Frust stehen bliebe. Ich dachte mir: Ich bin keine Diätspezialistin und keine Fitnesstrainerin – aber das ist auch nicht nötig. Das es bei ihr und anderen mit dem Fit-werden nicht klappt, liegt nicht am fehlenden Wissen. Jeder weiß, wie Abnehmen und Fit-werden geht: Man muss dem Körper weniger Energie zuführen als er verbraucht. Dafür gibt es viele gute Diäten und Fitnessprogramme auch. Doch das Wissen allein reicht nicht. Vielen fehlt die Kraft, das, was man weiß, umzusetzen.

Das kennt ihr vielleicht auch:
Eigentlich weiß man, was gut für einen ist – und man schafft es nicht, es zu tun. Irgendwie gibt klappt es trotz aller guten Vorsätze nicht, das zu tun, was man eigentlich will? Und man stellt sich immer wieder ein Bein. Das ist frustrierend.

Ich dachte mir: Hierbei kann ich helfen.

Als Coach weiß ich, wie man Menschen dabei hilft, die Muster zu lösen, die sie hindern, das zu tun, was ihnen gut täte. Dafür habe ich eine Begabung und Berufung.

Also habe ich mich hingesetzt und mir Gedanken gemacht, was nötig wäre, um innere Knoten zu lösen.

Herausgekommen ist: „LEA: Lebensenergie gewinnen. Frei und leicht leben lernen. 90 Tage für ein gutes Leben.“

LEA will dich in drei Bereichen fördern
Leichtigkeit: Körperlichen und emotionalen Ballast loswerden und wieder beweglicher werden
Energie: Neue Kraft und Energie aufbauen
Ausstrahlung: An Schönheit und Freude zunehmen

Es ist ein Online-Trainingskurs für Männer und Frauen, die sich nicht mehr wohl in ihrer Haut fühlen. Für Menschen, die doofe alte Verhaltensmuster, mit denen sie sich selbst torpedieren, loswerden wollen.
Ziel ist NICHT, dass ihr hinterher wie Hungerharken durch die Gegend lauft oder einen Top-Waschbrettbauch habt.
ZIEL ist vielmehr, dass ihr euer Leben leben könnt – mit ausreichend Kraft und Energie und ohne unnötigen emotionalen und körperlichen Ballast.

Was LEA nicht ist

LEA ist keine Diät und auch kein klassisches Abnehm- oder Fitnessprogramm (auch wenn es eine ganze Reihe von Tipps in der Richtung gibt). Es kann aber gut mit einem Programm deiner Wahl kombiniert werden und unterstützend wirken. Dazu gibt es auch Tipps und Empfehlungen.

Was LEA ist

LEA ist ein Online-Kurs, der dir helfen kann, die inneren Knoten zu lösen, die dich bisher daran gehindert haben, das zu tun, was gut für dich ist.

Natürlich mache ich selbst bei LEA mit. Was meine eigenen Ziele für diese Zeit sind, verrate ich denen, die teilnehmen…

Ganz praktisch:

Wie läuft es ab?
– Jede Woche bekommst du zwei Mails.
In einer Mail geht es um innere Muster und Denkmuster, die dich am Leben hindern. Du bekommst ganz praktische Coaching-Anleitung, wie du sie entlarven und entsorgen kannst.
In der zweiten Mail geht es um neue Verhaltensmuster, die du einüben kannst. Sie helfen dir körperliche und emotionale Energie zu gewinnen.
Neue Muster brauchen erfahrungsgemäß 6 – 8 Wochen, bis sie stabil ins Leben integriert sind. Deshalb begleitet dich „Lebensenergie“ 14 Wochen lang.

Was bekommst du?
– 2 Mails pro Woche
Buchtipps, wenn du bestimmte Themen vertiefen möchtest –
– Pro Mail einen Trick oder Kniff, der sofort und / oder dauerhaft etwas bewirkt
Die Möglichkeit, uns per Mail Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen.
Persönliche Coaching-Möglichkeit: Wenn du Unterstützung in einem spezifischen Bereich brauchst, sage ich dir zu, dir innerhalb von sieben Tagen tagsüber einen (Telefon) – Coaching-Termin zu geben (separt bezahlbar zu den üblichen Stundensätzen).

Wann?
Vom 10. September – bis 10. Dezember.

Wer?
LEA – Lebensenergie gewinnen richtet sich an Menschen, die neue Energie, Leichtigkeit und Ausstrahlung gewinnen möchten und stärker und ernergievoller durchs Leben gehen möchten. Um mitzumachen solltest du die Bereitschaft mitbringen, dich mit deinen Denk- und Verhaltensmustern auseinanderzusetzen und dich von negativen Mustern zu lösen. Du brauchst pro Woche ca. 20 Minuten Zeit, um die Coaching-Fragen zu beantworten.

Kosten?
Die drei Monate kosten 99 Euro – das ist ca. ein Euro pro Tag.

Trostpflaster:

Ich verrate dir im Lauf des Kurses, wie du das investierte Geld ganz oder teilweise wieder reinbekommen kannst.

Gern darfst du diese Info an andere weiterleiten, für die LEA hilfreich sein könnte.

Wie?
Wenn du mitmachen möchtest, schick mir eine Mail. Dann sende ich dir die genaueren Infos zu.
info [ähhhhhh@t] down-to-earth.de

Ich bin gespannt – und freue mich.

© 2017 Kerstin Pur

Theme von Anders NorénHoch ↑