Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Schlagwort: Coaching (Seite 1 von 2)

Einander begegnen. Oder: Wo man mich in den nächsten Monaten treffen kann.

Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken, und dabei selbst reich zu werden. – Clemens von Brentano

Kürzlich saß ich im Zug an einem Tisch, um den sich zufällig vier Menschen aus heilenden Berufen versammelt hatten: ein Onkologe (Krebsspezialist), eine Ergotherapeutin (das hieß früher „Beschäftigungstherapie“), ein Körpertherapeut und ich als Coach. Uns hat – trotz unserer verschiedenen Schwerpunkte und Hintergründe – die Freude darüber verbunden, Menschen heil werden zu sehen.

Wir haben uns gegenseitig von dem erzählt, wie wir mit Menschen arbeiten – es war erfrischend und bereichernd. Die Ergotherapeutin erzählte zum Beispiel, dass sie mit alten Damen, die sich sehr unsicher bewegten, mit Bällen an Schnüren gearbeitet hat. Irgendwann konzentrierten sich die Frauen so sehr auf die Bälle, dass sie vergaßen, dass sie sich ja eigentlich unsicher bewegen. Sie gingen mit relativ großer Leichtigkeit durch den Raum. Die Therapeutin erzählte strahlend davon: „Als ich das das erste Mal sah, habe ich mich gefühlt wie Jesus!“

Begegnungen bereichern und beleben. Von daher finde ich es wunderschön, wenn neben der virtuellen Begegnung auch echte Begegnung mit euch möglich ist.  Dazu gibt es in nächster Zeit viele Gelegenheiten. Ich lade dich zu allen Events ein, besonders zu den Gelegenheiten wie etwa der Ferienwoche im Tessin oder der Tagung in Cuxhaven, wo ein bisschen mehr Zeit zum Austausch und zu echter Begegnung bleibt als bei einem Einzelvortrag.

Begegnung bei Events

2014-08-30 14.01.44Last minute für alle, die noch Zeit und Urlaub haben

29. August: Schweiz. Großer Frauentag in Luzern: Spring. Hinein ins volle Leben.

30. August bis 5. September: Schweiz. Ferienwoche im herrlichen Hotel Paladina Pura im Tessin. Täglich eine Andacht und ein Vortrag von mir. Zum Thema: Spring. Daneben leckeres Essen, Entspannung, Sightseeing. Herrliche Möglichkeit, zu entspannen und sich inspirieren zu lassen. Für Männer und Frauen!

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Im Herbst

18. bis 20. September: Dünenhof (Cuxhaven): Frauentagung zum Thema: Die Kunst des Vergebens – wieder leichter leben. Man ahnt gar nicht, was man innerlich alles mit sich rumschleppt, bis man es losgeworden ist.

25. bis 27. September: Hamburg und Umgebung: Verschiedene Events für Männer und Frauen in / bei Hamburg (Pinneberg, Schenefeld, Schnelsen, Norderstedt)

1. – 3. Oktober: Mitgestaltende Teilnehmerin beim Seminar God@Work mit Rich Marshall in Leinfelden-Echterdingen

16. bis 17. Oktober: Schwäbisch Hall: Frauenabend und Frauenfrühstück zum Thema: Swing dein Leben in Balance.

Infos und Anmeldemöglichkeit zu allen Terminen findest du hier: http://dte-training.de/termine

Persönliche Begegnung beim Coaching

Coaching ist ein intensives Gespräch zu Themen, bei denen man allein nicht so gut weiterkommt. Das können berufliche, private oder persönliche Themen sein. Ich biete Coaching live vor Ort in Berlin oder per Telefon an. Eine fantastische Möglichkeit, „große“ Themen wie etwa berufliche Perspektiven, Partnersuche, Gemeindeengagement, geistliches Wachstum, persönliche Entwicklung intensiver zu durchdenken, ist ein Halbtagescoaching oder Ganztagescoaching – das geht natürlich nur vor Ort in Berlin.
Mehr Infos gibt´s hier: http://kerstinhack.de/coaching

Einander kennenlernen – beim Helfen an Bord

Zusammen zu arbeiten und sich in den Pausen auszutauschen ist eine wunderbare Form der Begegnung. „Für eine Tasse Tee ist immer Zeit!“, lautet einer meiner Leib- und Magensprüche, zu dem ich – selbst in intensiven Zeiten – voll stehe. Kürzlich konnte ich z. B. einem Flüchtling, der mir half, im Gegenzug helfen, einige belastende Dinge etwas besser zu verarbeiten.

Das Schiff ist – nach über drei Jahren Bauzeit – nun zu 70–80% fertig, aber es liegen noch einige intensive Monate vor mir. Und auch noch mehrere Tausend Euro an Finanzen – besonders für die Heizung, damit Gäste und ich im Winter nicht frieren.

Wenn du beim Stemmen der Finanzen mithelfen magst:
Paypal: info@down-to-earth.de
Oder https://www.betterplace.org/de/projects/12684-heart-of-berlin-das-schiff-wird-umgebaut
Vielleicht hast du Lust – alleine oder mit Freunden – zu kommen und mit anzupacken. Für Gruppen kann ich – je nach Verfügbarkeit – auch einen Mini-Workshop halten oder ´ne Gesprächsrunde oder…

Begegnung per Buch

Ganz klar – wir wären nicht wir, wenn wir nicht an Begegnung per Buch glauben würden. Das kennt jeder: In den Seiten eines Buches erkennt man sich wieder, fühlt sich verstanden, findet Lösungen. Vielleicht hast du es schon entdeckt: Mein neues Impulsbuch für ein Jahr ist jetzt erschienen: Danke, Leben. Und der neue Kalender und viele andere neue Titel rund um Dankbarkeit, die das Leben reich und schön machen. Schau doch mal bei uns vorbei: www.down-to-earth.de

Begegnung per Mail

Persönliche Begegnung ist natürlich unschlagbar schön, doch ich genieße auch schriftliche Begegnung. Wenn dich ein Buch, Quadro, Impulsheft oder ein Text von uns berührt hat – dann erzähl mir bitte davon. Oder wenn du Ideen oder Verbesserungsvorschläge hast – dann freue ich mich, von dir zu hören!
Ich wünsche dir wunderbare Begegnungen – mit den Menschen, die Gott dir in den Weg stellt – vielleicht auch mit mir…

Abschied vom ersten Coaching-Gast an Bord

2015-02-14 12.55.35Gerade bin ich einen Hauch wehmütig. Ich habe mich von meinem ersten Coaching-Gast am Schiff verabschiedet. Ich habe – schon vor einigen Monaten beschlossen, dass ich – auch wenn das Schiff noch nicht fertig ist, schon mal einen Testbetrieb starten will. Michael war der erste Coaching-Gast, der sich auf das Wagnis einließ und länger an Bord blieb. Er hat für sich nach Orientierung gesucht. Ich hab ihn gecoacht und er hat am Schiff gewohnt und mitgeholfen…

Er war echt hart im Nehmen…hat ein unfertiges Schiff und manchen Trubel ertragen… und hat sich auf den Weg gemacht, unbrauchbare Muster und Glaubenssätze über Bord zu werfen…

wenn ich von England zurückkomme wird er wohl nicht mehr da sein… : – (  Von daher hieß es Abschied nehmen. Es war eine sehr gute Zeit. Ich hab viel gelernt. Ich glaube er auch… und ich bin stolz auf ihn und darauf, wie er sich auf Veränderungsprozesse eingelassen hat. Und sicher, dass er seinen Weg gut weitergehen wird…
Vorhin hatten wir  ein intensiv-kreatives Abschlusscoaching. Es ist wirklich ne Etappe zu Ende… ein bisschen traurig. Und richtig gut.

Wunderbares Coaching – wenn Altes wirklich vergeht

2014-03-02 17.07.45Dieses Erlebnis ist schon vor ein paar Wochen passiert – doch es war so wunderbar, dass es mich noch immer sehr bewegt. Sechs Stunden mit dem Zug zu einer Weiterbildung kostet etwas. Finanziell wie zeitlich. Und manchmal stelle ich mir schon die Frage, ob sich das lohnt, ob weniger nicht auch ok wäre, ob ich mir Professionalität und Weiterbildung so viel kosten lassen soll. Und dann gibt es diese Momente, wo die Antwort auf die Frage einen findet.

Elisabeth*, eine Frau, weit über 70, erzählte mir, dass sie vor über 50 Jahren einen der ersten Banküberfälle miterlebt hat. Ihr Chef war gerade ins Bad gegangen, um den Briefmarkenschwamm anzufeuchten – so was gab´s damals noch. Er hat kein Licht angemacht – und als er aus dem dunklen Gang trat, wurde er von dem Bankräuber erschossen – neben ihr. Sie sollte auch erschossen werden, kam aber wie durch ein Wunder mit dem Leben davon. Nach dem Überfall war sie – natürlich – extrem traumatisiert. Doch in den 60er Jahren gab es kaum psychologische Angebote für traumatisierte Menschen. Sie wurde auf eine Kneipp-Kur geschickt. Die tat ihr tatsächlich gut. Was vermutlich auch daran liegt, dass jede rechts-links Bewegung (etwa Spazierengehen oder wie bei Kneipp Wassertreten) die Stressverarbeitung tatsächlich fördert. Es half etwas – doch der tiefe Schrecken blieb. Ein Jahrzehnt später fand sie zum Glauben. Sie erlebte große Erleichterung, nachdem sie in einem Gottesdienst segnendes Gebet empfangen hatte. Das Trauma verblasste. Was blieb, war Angst vor dunklen Fluren. Wann immer sie in einen dunklen Flur blickte, kam Panik auf, innere Enge, Übelkeit.

Ich erzählte ihr, dass ich unter anderen eine Coaching-Ausbildung namens wingwave gemacht habe, eine Methodik, die hilft, Ängste und Blockaden zu lösen. Die Methode wird viel bei Sportlern eingesetzt, wenn sie bei bestimmten Bewegungen Blockaden haben. Sie ist auch bei Auftrittsangst, Flugangst, Höhenangst, Prüfungsstress und anderen Ängsten und Blockaden sehr wirksam. Wingwave unterstützt – durch Aktivierung der rechten und linken Gehirnhälfte – die natürliche Stressverarbeitung. Nachts – in den sogenannten REM-Phasen – oder eben auch beim Spazierengehen laufen diese Stressverarbeitungsprozesse von selbst ab. Im Coaching macht man das quasi im Wachzustand nach, was oft zu erstaunlich schnellen und dauerhaften Lösungen verhilft.

Bei Elisabeth hatte zu Beginn des Coachings der Blick in den dunklen Flur noch Druck auf der Brust, Enge und Übelkeit ausgelöst. Nach weniger als einer halben Stunde war das entspannt. Sie konnte in den dunklen Flur blicken – und es war ok. Sie spürte keine Beklemmung mehr. Auch ein Stresstest zeigte: Der dunkle Flur löste tatsächlich keinen Stress mehr aus.

Doch hinter dem Banküberfall-Trauma tauchten noch zwei andere belastende Situationen auf – ihr Leben war in der Kindheit schon zwei Mal durch andere Menschen akut bedroht gewesen. Jedes Mal war sie dem Tod nur um Haaresbreite entkommen. Auch das saß ihr noch in den Knochen und in der Seele.

Richtig heftig. Und zugleich nicht untypisch. Oft brechen Leute erst nach der dritten ähnlichen Situation zusammen. Die erste Krise wird oft als Einzelfall abgespeichert: „Kann schon mal passieren.“ Die zweite bedrohliche oder belastende Situation als Zufall: „Erstaunlich, dass mir so was gleich zwei Mal passiert.“ Wenn dann zum dritten Mal etwas ähnlich Schreckliches passiert, dann empfinden Menschen das als Regel: „Mir passieren immer Katastrophen.“ Dann haben viele Menschen keine Ressourcen mehr, sich innerlich dagegen zu wehren. Deshalb kommen im Coaching, wenn eine akut belastende Situation gelöst ist, manchmal noch die Vorläufer ans Licht. Die gute Nachricht: Auch diese Belastungen können gelöst und entertest werden – wie bei Elisabeth.

In Elisabeths Gesicht zu sehen, das sich im Lauf des Coachings zusehend entspannte, war unendlich schön. Der Moment, als sie in den dunklen Flur blickte und keine Angst mehr spürte, war einfach nur wunderbar… wenn ich daran danke, habe ich immer noch Tränen in den Augen – vor Glück. Vor Glück. Und als ich dann später noch hörte, dass nach dem Coaching „nebenbei“ noch eine Entspannung ihrer chronisch verspannten Schultern eingetreten war, war das das Sahnehäubchen obendrauf.

Ich bin zutiefst dankbar, dass ich professionelle Ausbildungen habe und weiter machen kann, um Menschen mit aller Fachkenntnis zu helfen… und dass ich alles, was menschenunmöglich ist, meinem guten Gott anvertrauen kann. Dabei zu sein, wenn etwas Wunderbares passiert, ist einfach wunderbar….

Buchtipp: Blockaden lösen. Mein Wingwave-Coach-Kollege Christoph Schalk und ich haben ein Quadro geschrieben, das in die Methodik einführt und erklärt, wie man sie auch im Selbstcoaching für sich nutzen kann.

Blockaden lösen. Selbstcoaching mit wingwave. Kerstin Hack, Christoph Schalk

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Glücklich

2014-10-02 19.35.46Wie kann man nach so einem Tag nicht glücklich sein?!

Gutes Essen: Mandelmilch mit Banane und Kokos / Fenchel mit etwas Käse / Gemüse und Basmati-Reis vom Inder, dazwische 1 Stück Schokolade (90%) und eine Mozartkugel, die in nem Carepaket für mich war.  Etwas Kaffee (ok…zwei Tassen), viel Kräutertee.

Geschenke: Ein Carepaket mit lauter Schokolade von Muttern, damit ich den Winter durchhalte, noch weiteres Geld fürs Entrosten…jetzt hat der Rost wirklich keine Chance mehr.

Tagsüber: Sport – nur 7 Min, aber intensiv…puh…Zeit zum Beten…Arbeit an der Überarbeitung meiner persönlichen Internet-Seite KerstinHack.de, die es dringend nötig hat / Überarbeitung von LEA – damit der Standard gewahrt bleibt / Werbung für die Online-Kurse LEA und SAM/ Mini-Mittagsschlaf (so 3 Minuten, dann hatte ich keine Lust mehr), Mails und zwei gute Coachings.

Spätnachmittags: Zeit mit einer kostbaren Freundin und ihrer süssen Tochter – nicht lange aber schön.

Abends: Buchpremiere von Mindfuck love. Wie wir uns in der Liebe selbst sabotieren und was wir dagegen tun können von Dr. Petra Bock. Sie ist einer der Top Coaches in Deutschland und von einigen Ihrer Bücher habe ich schon sehr profitiert – von daher war ich gespannt, die Frau live kennenzulernen. Der Buchtitel ist sicher nicht jedermanns Geschmack – auf Englisch klingt es zumindest besser als „Hirnscheiße“….aber genau darum geht es. Mindfucks sind – meist unbewusste – Glaubensätze und Denkmuster, die wir oft in früher Kindheit entwickelt haben z. B. „ich muss immer für alle da sein“ und die später einer reifen Beziehung auf Augenhöhe entgegen stehen. Sie hat sehr anschaulich und eindrücklich erklärt, wie man diesen Mustern auf die Schliche kommt – es gibt nur sieben Grundmuster, wenn man die mal kennt, kann man sie leicht identifizieren. Und natürlich auch, wie man sie entsorgt…. und frei wird, für reichere Begegnung auf Augenhöhe. Richtig schön.

Doppelt schön war, dass der Abend eine Art Geschenk war. Vor drei Tagen, als ich von der Ubahn nach Hause ging, den Impuls verspürte, noch einmal zurück zu gehen und ein Veranstaltungsplakat anzusehen, auf dem für etwa 30 Events geworben wurde. Ich life zurück und entdeckte die Veranstaltung mit Petra Bock. Ich sah es und wusste: Da will ich hin. Ich glaube an einen guten Gott, der klüger ist, als ich es bin und mehr weiß – und der wohl dachte, die Veranstaltung würde mir Spaß machen. Er hatte recht.

Nachts: Himbeeren kaufen, bei milder Herbstluft über den hellereleuchteten Ku´damm gehen.  Dankbarkeit in allen Poren spüren!

Eine gute Mischung aus allem – was für ein schöner Tag!

Feedback zu Coaching-Titeln

In der Regel lesen Menschen meine Bücher und profitieren davon – aber meist erfahre ich davon nur wenig. Umso schöner, wenn sich jemand die Zeit nimmt, mir Feedback zu geben. So wie ein netter Herr heute Morgen:

„Ich möchte Ihnen an dieser Stelle ein großes Lob aussprechen für Ihre fabelhaften Werke „Power-Fragen“ und „Coaching Basics„. Diese sind wahre Riesen, was den Informationsgehalt in puncto absolut positiver Schlichtheit und Gradlinigkeit (eben die Basics, die wir manchmal vor lauter Bäumen nicht mehr sehen), aber auch Effizienz angeht!

Ich selber absolviere gerade ein Fernstudium zum Psychologischen Berater & Personal Coach und was mir bis vor kurzem zwischen den ganzen Blöcken an Information und Input noch gefehlt hat, war der „Mörtel“, der all das zusammen hält, der auf einfache aber doch eindrückliche Art und Weise alles verbindet und auf  „menschlichem Level hält“. Neben einigen wenigen anderen Werken sprechen mich Ihre Büchlein sehr an und ich konnte mir viel daraus mitnehmen.“

– Klaus Heine, Straelen


Coaching und SelbstcoachingHil

Es ist mal wieder passiert: Ein Coaching hat Knoten gelöst und Perpektiven eröffnet. Eine Frau hatte mich angerufen und um einen kurzfristigen Termin gebeten. Sie hatte beruflich die Wahl zwischen zwei Alternativen, die beide Vor- und Nachteile hatten.  In ihrem Kopf kreiste es Tag und Nacht, sie tat sich mit der Entscheidung wirklich schwer.

Nach einer Stunde Coaching waren für sie die nächsten Schritte klar. Einen Tag später schrieb sie mir: „Danke fürs Angebot und Deine große Hilfe gestern (…die Achterbahn im Kopf wurde inzwischen komplett geschlossen, Nervenstränge und Gehirnsynapsen mäkeln noch, aber bisher konnte ich die Versuche, hintergehirns Gedankenkaruselle oder Gefühlsschiffschaukeln zu errichten, erfolgreich verhindern). …Melde mich dann mit dem Endergebnis! (-:“

Ich bin glücklich. Ich erlebe es oft (nicht immer!), dass sich in nur einer Stunde Coaching vieles klärt, an dem man sonst wochenlang rumbeißen würde, ohne zu einem konstruktiven Ergebnis zu kommen. Nur klar – Coaching hat auch seinen Preis – nicht zuletzt, weil professionelle Ausbildungen Tausende von Euros kosten.

Selbstcoaching, TurnerVon daher freue ich mich gerade sehr, das neue Quadro von Christoph Schalk in den Händen zu halten: „Selbstcoaching. Überlegt handeln, konsequent umsetzen.“ Christoph erklärt, wie man sich selbst coachen kann. Das geht. Zumindest bis zu einem bestimmten Punkt. Jeder kann sich selbst an der Nase kratzen oder die Hände massieren. Aus dem Sumpf ziehen – das geht alleine eher nicht so gut. Da ist Hilfe von anderen erforderlich.

Aber für die vielen kleinen Fragen und Krisen bietet „Selbstcoaching“ richtig gute Hilfestellung, wie man weiterkommt, konstruktiv fragt, Prozesse plant und Lösungen findet. Auch zu konkreten Fragen wie etwa berufliche Entscheidungen, gibt es wertvolle Impulse.

Ich liebe es und arbeite es gerade selbst durch, obwohl ich es beim Lektorat schon gelesen habe. Und freue mich daran!


Gelassenheit

Heute las ich ein Zitat von James Stewart: «Glück ist, Veränderungen würdevoll zu akzeptieren.» In den letzten Tagen habe ich die Gelassenheit mancher Fussballer bewundert – insbesondere dann, wenn Ihnen in einem Spiel Unrecht geschehen war. In den Interviews danach haben sie oft gesagt: „Das ist vorbei. Jetzt wollen wir nach vorne schauen.“

Wie echt und tief die Gelassenheit war, kann ich natürlich nicht beurteilen.  Dennoch hat es mich beeindruckt, dass sie es sich offensichtlich angewöhnt hatten, nicht unendlich lang über das „Was wäre gewesen, wenn..“ nachzudenken. Sie blieben auf das fokussiert, was sie beeinflussen konnten. Die Gegenwart und Zukunft. Ich finde das beeindruckend.


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Stärken entdecken

Eigentlich sind Gabentests ja etwas Ernsthaftes. Man füllt sie aus, liest das Ergebnis und weiß hinterher (mehr), wer man ist und was man gut kann. Dachte ich. Gestern habe ich den Strenghtsfinder 2.0. einen der besten wissenschaftlichen Tests zum Entdecken eigener Stärken gemacht.
Als ich die Beschreibung meiner Stärken las, fing ich laut an zu lachen. Selten hat mich jemand so gut und so präzise beschrieben. Meine Fähigkeit, quer zu denken, Lösungen zu entdecken, wo andere noch nicht mal das Problem wahrgenommen haben, Mengen an Ideen zu kreieren – all das war so präzise beschrieben, dass ich aus dem Lachen und Staunen nicht mehr heraus kam. Einer Freundin, der ich meine Ergebnisse zeigte, ging es genauso.
Ich habe gelernt: Gabentests können durchaus amüsant sein. Was mir – außer den treffsicheren Beschreibungen an dem Test noch gut gefiel, war die Tatsache, dass es zu jeder Stärke Tipps gab, wie man sie weiter entwickeln kann. Das finde ich sehr hilfreich. Ich kann es nur empfehlen.

Um den Test zu machen, muss man sich das Buch Strenghtfinder 2.0. besorgen (15 Euro, die sich lohnen). Hinten im Buch gibt es dann einen Code für den Test. Den Test kann man auf Deutsch machen, die Auswertungen gibt es leider nur auf Englisch.


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Glücklich

Gott weiß, wie er mich glücklich machen kann. In meinem Buch „Die Hütte und ich“ habe ich eine Liste mit verschiedenen Dingen beschrieben, in denen ich Gottes liebevolles Wirken in meinem Leben erahne und erlebe:

Beim Blick auf die Liste berührte mich am tiefsten, dass ich sehr oft genau die richtigen Bücher entdecke, die ich für die nächsten Entwicklungsschritte brauche. Ich bin nun mal ein Mensch, der viel durch inspirierende Bücher lernt. Ich könnte in diesen hilfreichen Entdeckungen den Zufall sehen, wenn ich möchte. Das wäre auch o.k. Ich hege jedoch den Verdacht, dass mein guter Gott mir augenzwinkernd das eine oder andere Buch in den Weg legt, weil er meine Entwicklung unterstützten möchte.

Das habe ich heute wieder erlebt. Der Kirchentag war mein letzter geschäftlicher Termin. Beim betenden Planen zu Beginn des Jahres 2010 habe ich empfunden, dass Gott mir empfiehlt, dass ich mir den Sommer von Terminen frei halten soll, um Zeit und Freiraum zum Träumen, Denken und Planen zu haben.  Ich will mir in den nächsten Wochen und Monaten Gedanken darüber machen, wohin ich mein Leben und meine Firma in den nächsten 7 Jahren entwickeln will.

Heute habe ich – völlig überraschend – das Buch „Strenght finder 2.0.“ geschenkt bekommen. Das ist ein professioneller Test der eigenen Stärken und Talente.  Ich weiß zwar schon im Groben wo meine Stärken liegen, aber das noch genauer zu entdecken und zu definieren ist genau das richtige zu Beginn dieses Entdeckungsprozesses. Ich freue mich riesig. Und ich glaube, Gott zwinkert mir zu und sagt: „Das hab ich gut gemacht“!


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Tanks aufgefüllt

Jeder Mensch hat Bedürfnisse z. B. Nahrung, Nähe, Sicherheit, Inspiration und so weiter. Am Wochenende haben wir in der Trainerausbildung für gewaltfreie Kommunikation die Bedürfnisse, die man hat, mit Gefäßen verglichen, die unterschiedlich weit gefüllt sind.  Der Tag gestern hat einige Gefäße stark aufgefüllt. Ein paar andere (das nach Schlaf/Regeneration) nicht…aber man kann ja nicht alles haben. Dummerweise verdampft die Flüssigkeit in den Gefäßen immer wieder. Aber man kann ja nachfüllen.


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