Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Schlagwort: Crowdfunding

Mein neues Buch / Crowdfunding: ansetzen zum Endspurt

Puh, Crowdfunding ist echt nix für meine Nerven.

Eigentlich liebe ich ja Herausforderungen. Aber wenn ich das Ergebnis nur bedingt beeinflussen kann (entweder Leute machen mit oder auch nicht) und wenn sie mit Zeidruck kombiniert sind und es bis zum Ende knapp bleibt, dann finde ich das doch nervernaufreibend.

Und bei Crowdfunding ist es so: Wenn man die gesetztes Summe nicht erreicht, bekommt man gar nichts. Das Geld wird an die Unterstüzer zurück überwiesen.

Heute Morgen fehlten noch 400 von 5000 Euro für die Minimum-Summe. Wenn mehr als die benötigte Zielsumme zusammen kommt, macht das natürlich das ganze Projekt entspannter.

Ich denke und hoffe mal, dass das Gute Leben es schafft. Du darfst gern noch dabei sein.

Hier der Link zum Crowdfunding für das gute Leben

 

 

 

Mein gutes Leben – dein gutes Leben

Heute war ein wunderbarer Tag – zumindest, nachdem ich den Schrecken, von einem lauten Kompressor geweckt worden zu sein, mit einem Sprung in die Spree verdaut habe…

Montag ist mein Kreativtag. Kreativ bin ich zwar meistens. Doch am ersten Arbeitstag der Woche, nehme ich mir besonders – gemäß dem SWING – Konzept viel Zeit dafür. Und heute lief das Schreiben einfach. Das ist nicht immer so. Aber vielleicht hat es geholfen, dass ich alle zwei Stunden mal kurz in die Spree springen und mich erfrischen konnte, bevor ich weitergemacht habe.

Ich habe intensiv an weiteren Kurlektionen für mein Online-Training Dein gutes Leben gearbeitet und war um 18.00 richtig zufrieden mit der Ausbeute. Und hatte sogar noch die Energie, mir auf dem Weg zum Einkaufen eine Lektion eines Online-Trainingskurses anzuhören.

Ein Grund, warum ich gerade wie eine Weltmeisterin an dem Kurs arbeite ist, dass ich bereits von etwas neuem träume: Ich möchte mal wieder ein Buch schreiben.

Wer mich kennt, kennt einige der Sätze, die ich öfter sage:

  • Es darf sein, was ist. Ich gestalte, was wird. 
  • Wer aus jeder Mücke einen Elefanten macht, braucht sich nicht wundern, wenn er bald von einer Elefantenherde überrannt wird. 
  • Es gibt mehr Probleme als Lösungen
  • Gut gedacht ist halt gemacht. 
  • Ob das Glas halb voll oder halb leer ist, ist unwichtig. Wichtig ist, zu wissen, wo der Wasserhahn zum Nachfüllen ist. 
  •  Und viele mehr.

Ich habe in den knackigen, zum Teil sicher auch kontroversen Sätzen für mich die wichtigsten Erkenntnisse meines Lebens zusammen gefasst. Und ich träume davon, die Erkenntnisse mit euch zu teilen – zu jedem Satz etwas Erklärendes und ein paar Geschichten zu schreiben. Iin der Hoffnung, dass es auch euer Leben stärkt.

Das kleine Problem: Derzeit reicht das Budget nicht, um die 5 – 10.000 Euro vorzufinanzieren,  die so ein Projekt von Lektorat über Grafik bis hin zum Druck locker kostet.

Aber – ich hab ja meine Sätze. :

  • Es darf sein, was ist. Das die Kohle nicht reicht, ist gerade die Realität. Die Realität zu leugnen, hilft nichts. Ich akzeptiere: So ist es gerade. Und :  Ich gestalte, was wird. Ich denke mir Lösungen aus.
  • Wer aus jeder Mücke einen Elefanten macht, braucht sich nicht wundern, wenn er bald von einer Elefantenherde überrannt wird. Okay. Das mit der fehlenden Kohle ist wirklich blöd. Aber ich hab schon ganz andere Herausforderungen gemeistert. Aus der Mücke „Finanzmangel“ werde ich jetzt nicht den Bimbo Elefanten „Riesenproblem“ machen. Die Mücke ist lästig. Aber nicht zu viel Aufregung wert.
  • Es gibt mehr Probleme als Lösungen. Den Satz finde ich  richtig cool. Und total wahr. Für jedes dumme Problem gibt es ein paar, vielleicht sogar  Hunderte von Lösungen. Für meines fällt mir ein: Von Millionär heiraten, Dinge bei Ebay verkaufen, Kredit aufnehmen, Singen auf der Strasse bis hin zu Crowdfunding.
  • Gut gedacht ist halt gemacht. Wenn man ein Problem erst mal gut durchdacht hat, ist der Rest relativ einfach. Der Millionär fiel aus Zeitgründne aus – einen Menschen so gut kennen zu lernen, dass man ihn gern heiraten möchte, dauert halt doch eine Weile, ebenso wie Verkauf von Dingen bei Ebay. So lang will ich mit dem Buch nicht warten. Singen auf der Straße will ich der Menschheit nicht zumuten und Kredite machen mir Druck.

Also scheint Crowfunding die beste Lösung zu sein. Crowdfunding heißt: Eine Menge Menschen (Crowd) bringt etwas gemeinsam auf die Reihe – indem sie zusammen das Geld für ein Projekt aufbringen (funding).

Ich mag Crowd funding. Da kann jemand sagen: „Das finde ich gut. Da mache ich mit meinem Geld mit – und vielleicht auch mit meiner Zeit, indem ich anderen davon erzähle.“ 

Und wer mitmacht, bekommt am Ende das coole Dankeschön, das er sich für seinen Beitrag auswählt zum Beispiel Ein handsigniertes Buch oder mehrere. Ein Coaching zum Sonderpreis, zwei Tage auf dem Schiff usw. Ihr könnt selbst bei der Plattform Startnext nachsehen, was es alles gibt.

Die Spielregeln: Wenn genug Leute mitmachen, kommt das Ding zustande. Wenn nicht, dann eben nicht. Dann fließt auch kein Geld. Und wenn es klappt, kriegst du ein cooles Dankeschön für deinen Beitrag.

Soweit ist das durchgedacht. Soweit schon halb gemacht.

Jetzt bist du dran.

Du kannst noch mitmachen. Ich bitte dich sogar darum. Denn derzeit ist erst – oder schon – knapp die Hälfte der für das Buch benötigten Summe zusammen gekommen.  Aber wie ich selbst sage:

  • Ob das Glas halb voll oder halb leer ist, ist unwichtig. Wichtig ist, zu wissen, wo der Wasserhahn zum Nachfüllen ist. 

Von daher – herzliche Einladung, das Glas  noch weiter aufzufüllen.

Bei der Crowdfunding Plattform Startnext findest du alle weiteren Details. Und wenn ihr gerade kein Geld erübrigen könnt, ist es auch ein Geschenk, wenn ihr FAN werdet, Kommentare abgebt usw.

Hier noch mal der Link:

https://www.startnext.com/dasguteleben

Ich bin gespannt, ob wir es gemeinsam schaffen, Das gute Leben wahr werden zu lassen. Das wäre ein Traum.  Ich hoffe, er wird Realität. Und ich schreibe jetzt schon mal wie ne Weltmeisterin meine anderen Projekte, damit ich dann, wenn ihr mir hoffentlich in zwei Wochen den Startschuss für mein neues Buch gebt, alle Energie dafür verwenden kann.

300 Bäume für Afghanistan – oder noch mehr?

2016-12-17-17-46-23In den letzten Tagen ging es durch die Medien, dass 50 Afghanen abgeschoben wurden – nach Afghanistan. In das aktuell viertgefährlichste Land der Erde.

Mich bringt das zum Weinen. Bei einigen wenigen Menschen konnte die Abschiebung verhindert werden – etwa bei einem Afghanen, der seit 21 Jahren !!! in Deutschland lebt, hier arbeitet, verheiratet ist und seit 2 Monaten Vater eines Kindes.

Dennoch – wenn ich höre, dass Menschen in eine total ungewisse Zukunft abgeschoben werden, bricht mir das Herz. Können wir es uns als eines der reichsten Länder der Erde nicht leisten, diesen 50 Menschen Zuflucht zu geben?

Umso wichtiger ist mir das Baumprojekt. Ein Obstbaum für eine Familie mag wie ein Tropfen auf dem heißen Stein sein. Aber ein Tropfen und noch ein Tropfen und noch einer und noch einer bringen Veränderung. Aktuell haben wir das Geld für 300+ Obstbäume zusammen. 300 Familien, die bald eine verbesserte Ernährung haben werden.

Auf dem  BLOG vom Projekt habe ich noch mehr dazu geschrieben.

Auf dem Foto sind Udo Stolte, der Leiter von Shelter und seine Frau Sieglinde, die ich seit über 25 Jahren kenne. Sie haben mir einen Granatapfel geschenkt, weil das eine der Obstsorten ist, die wir dort pflanzen werden.

Sonntag Abend endet das Projekt.

Ich träume davon, dass wir im Endspurt noch richtig was in Bewegung bekommen… und insgesamt 500 Bäume zusammenkriegen. 

Alte D-Mark spenden

Übrigens: Eine fast „kostenfreie“ Möglichkeit, das Projekt zu unterstützen ist, nachzusehen, ob du noch irgendwo alte D-Mark herumliegen hast. Und sie mir ganz schnell zu schicken (an die Adresse von Down to Earth. Am Mittwoch werde ich die, die ich schon habe in Euro umtauschen und auch für das Projekt verwenden.

Politik, Deutschland, Afghanistan und warum ich jetzt Bäume pflanze

Ich bin frustriert.

Richtig frustriert.

Am Tag der deutschen Einheit wurden die wichtigsten Politiker unserer Landes von einer pöbelnden Masse beschimpft und beleidigt. Ich fand das heftig. Und schrecklich. Natürlich handeln die Regierenden nicht immer so, wie Teile des Volkes das möchten. Das tun Eltern und Lehrer auch nicht.

Aber sie wechseln Windeln – die Eltern. Sie korrigieren unzählige rächt Schreibfehler – die Lehrer. Und schlagen sich mit Nachbarschaftsklagen, EU Verordnungen und Sozialgesetzgebung ebenso herum wie mit politischen Freunden und Gegnern und mit internationalen Amtsinhabern aller Sorten: den klugen und dummen, den despotischen und den gefährlichen.

Sie hängen in langweiligen Sitzungen fest, müssen die immer gleichen Beleidigungen der Presse über sich lesen und mit Leuten wie Erdogan oder Trump Mittagessen und dabei auch noch lächeln. Ich könnte das nicht. Weder das Bürokratische noch das Diplomatische. Finde es heftiger als Windeln wechseln  – das krieg ich mit Luft anhalten noch hin. Und bin dankbar, dass Menschen für uns dieses Sch…. job übernehmen. An dieser Stelle ein echter, ehrlicher Dank an alle Politiker  – egal ob auf Bezirks- Landes- oder Bundesebene.

Und ja, die Politik frustriert mich auch.

Kürzlich ging durch die Medien, dass die Bundesregierung Zehntausende von geflüchteten Afghanen abschieben will. Afghanistan ist komplex.  Ja, es gibt Regionen in Afghanistan, die relativ friedlich sind. Und in denen es sich – mal abgesehen von einer der höchsten Kindersterblichkeitsrate der Welt – gut leben lässt. Ich habe vor einigen Jahren – als die Lage nochstapel-bild0006 stabiler war, die Gegend um Kabul besucht. Ja, man kann dort leben. Arm. Aber Lebensraum.

Und zugleich gibt es eine Reihe von Regionen, in denen das Leben der Menschen durch Radikale bedroht ist. Selten ist die Bedrohung individuell – wie es das deutsche Asylgesetz erwartet, um Asylstatus zu gewähren – sondern meist allgemein. Da werden halt alle, die gerade da sind, bei einem Selbstmordattentat verletzt.

Aber auch individuell. Wenn man es etwa wagt, die Religion zu wechseln, weil man im Islam nichts mehr finden kann, was die eigene Seele hält. Darauf steht der Tod. Und Religionswechsel ist für liberale deutsche Asylanwälte kaum zu begreifen. Und wird aktuell in Dutzenden von Fällen nicht anerkannt. Da wurden beispielsweise Christen in der Notunterkunft von radikalen Moslems mit dem Tod bedroht – gegen die Angreifer ermittelt die Staatsanwaltschaft. Aber das Bundesamt für Migration lehnte den Asylantrag ab, weil für sie nicht zu erkennen war, dass es sich um einen ernstgemeinten Religionswechsel handelt (Wie bitte?!!)

Und natürlich gibt es die Menschen, die einfach „nur“ deshalb ihr Land verlassen, weil es in dem kargen, zerfurchten, armen Land keine Perspektive mehr für sie gibt.

Dennoch: Wenn Phrasen fallen wie „10.000 Afghanen werden abgeschoben“, wirkt das auf mich wie ein Eingeständnis an die Rechten.  Man biedert sich an, indem man sagt: „Wir tun ja was, um die Flüchtlingsflut zu beenden. Das Wort Flüchtlingsflut halte ich angesichts der Zahlen von weit unter einer Million immer noch für einen Witz, mal abgesehen davon, dass Menschen keine Flut sind. Aber das ist ein anderes Thema!

Was mich frustriert…Phantasielosigkeit

Ich frage mich, ob die Verantwortlichen sich vorstellen können, was das bedeutet, wenn eine Familie, manchmal ein ganzes Dorf alles Geld, was sie hatten, zusammenlegten, um einem Mitglied die Flucht zu ermöglichen. Was es in einer Kultur wie der Afghanischen heißt, mit Scham und Schande zurück zu kehren – mit noch schlechteren Vorraussetzungen als vorher.

Was ich auch nicht verstehe: Wenn man Menschen schon in Länder abschiebt, die alles andere als sicher singt, warum nutzt man die Chance nicht, Fluchtursachen aktiv zu bekämpfen. Eine Fluchtursache sind geringe Zukunftsperspektiven.

Da könnte man doch was machen. Etwa ein Bildungs- und Ausbildungsprogramm, das Menschen vor der Abschiebung Fähigkeiten vermittelt, die sie im Heimatland gut brauchen können. Egal ob Landwirtschaft oder Elektrik, Schneiderei oder Schweißen, Viehzucht oder Imkerei, Informatik oder Pädagogik, Säuglingspflege oder Geburtshilfe, Krankenpflege oder Sicherheit. Und ihnen dann mit einem kleinen Startpaket beim Neuanfang in der alten Heimat hilft. So dass sie nicht mit Scham und Schande in ihr Land zurück kehren, sondern mit einer Zukunft – für sich und die Menschen, die sie lieben,

Vielleicht, Und natürlich gibt es Gegenargumente. Das könnte ja andere anziehen. Was  soll´s. Probieren könnte man es. Und an manchen Stellen wird das ja auch schon – häufig ehrenamtlich gemacht.

stapel-bild0014Ich war in Afghanistan, habe den Mut gesehen, mit dem Menschen nach jahrzehntelangem Krieg wieder neu anfangen.

Ich habe sie dafür bewundert. So wie den alten Mann auf dem Bild, den die Taliban zusammen mit anderen Dorfbewohnern in einen Container gesperrt haben. Und dann weggingen. Als nach Tagen Hilfe kam, war er der einzige, der noch lebte. Und er baute  mit von der Flucht Zurückgekehrten das zerstörte Dorf wieder auf.

Ich träume davon, Menschen wie ihn zu unterstützen, damit Neuanfang leichter gelingen kann.

Ich bin frustriert, wütend, auch ein bisschen verzweifelt, dass Menschen einfach nur abgeschoben werden sollen, ohne eine Perspektive für danach. Das finde ich grausam. Ich bin gründlich frustriert über solches Handeln, das aus meiner Sicht Probleme nicht löst.

Wenn ich frustriert bin dann schaffe ich mir erst mal Luft. Das habe ich jetzt gerade getan. Mir die Seele aus dem Leib geschrieben. Der Dampf musste raus. Ich will dankbar sein und stolz  auf mein Land und das, was wir zur Linderung von Not und zur Lösung von Problemen in der Welt tun,  nicht frustriert über dummköpfige Politikerfeinde und manchmal kurzfristig agierende Politiker.

Lösungen suchen

Dampf ablassen tut gut. Aber ich will dabei nicht stehen bleiben. Ich suche Lösungen und denke mir: Kurzausbildungen für Menschen, die von Abschiebung bedroht sind, zu initiieren, wäre genial. Wenn sie mit Grundkenntnissen in Landwirtschaft, Gesundheitspflege, Geburtsbegleitung oder Nachsorge, als Schweißer, Elektriker oder oder in ihr Land zurückkehren könnten, wäre das schon eine gewisse Zukunftsperspektive. Auf jeden Fall besser als ohne irgendetwas in der Hand abgeschoben zu werden.

Lösungen prüfen und verwerfen

Der Realiatätcheck zeigt: So was für Tausende von Menschen zu organisieren und auf die Beine zu stellen überfordert gerade meine Kräfte und Ressourcen.

Passende Lösungen finden – 100 Bäume pflanzen – mindestens

stapel-bild0004Aber eine Reihe von Bäumen in Afghanistan pflanzen – das könnte ich tun.

Und das ist auch nötig. weil durch Krieg und Dürre fast keine Bäume mehr existieren, die Versteppung aufhalten und Menschen nähen können. Die Hilfsorganisation Shelter now gibt Menschen Obstbaum-Setzlinge und Bienenvölker. Davon können Familien ein gutes Stück weit leben. Und der Grundwasserspiegel und das Klima wird besser.

Das beste von allen:  Ein Baum kostet nur 4 Euro, Bienen für 100 Bäume noch mal 100 Euro. Also 100 Bäume plus Bienen, das sollte zu machen sein. Mindestens 100. Noch lieber 1000. Und 10.000 – das wäre schon ein Traum.

Ich werde ich es tatsächlich tun. 100 Bäume pflanzen. Mindestens. Für 100 Familien Obst. Ein kleiner Beitrag für ihre Zukunft. In dem Land, das sie Heimat nennen.

Und klar – alleine kann ich einiges schaffen. Zusammen schaffen wir mehr.

Wenn du auch keine Lust mehr hast, dich hilflos zu fühlen, dann mach einfach mit. Auf Startnext mache ich eine Kampagne zu den Bäumen. Ein Baum – plus Bienenvolk – kostet nur 5 Euro. Das schafft eigentlich jede*r.

Du kannst als erstes bei meinem Crowdfunding Projekt Fan werden, mir Feedback geben, ob alles gut und klar beschrieben ist.

Und dann wenn es richtig losgeht, natürlich mitmachen und eine oder zwei oder zwanzig, zweihundert … Bäume finanzieren. Und Menschen Hoffnung geben.

Gemeinsam viel erreichen

default_Erziehungswelten-vorlesen2Nachdem ich beim Schiffsprojekt erlebt habe, wie viel passieren kann, wenn viele Menschen zusammenwirken möchte ich euch noch mal zum Mitmachen einladen – für Flüchtlingskinder. Better Place Düsseldorf hat einen Wettbewerb ausgeschrieben: Das Projekt, das die meisten Spender mobilisieren kann, bekommt eine riesige Plakatkampagne mit 500 Plakaten in der ganzen Stadt bezahlt.

Meine Schwester Tina koordiniert das für ein Projekt für Flüchtlingskinder, die von der Diakonie Düsseldorf betreut werden. Die hatten zum Teil noch nie in ihrem Leben Spielzeug, Stifte, Bücher….Das Projekt unterstützt sie dabei, in Deutschland anzukommen – durch Betreuung, Lernmaterialien, Bücher, Stifte.

Ich bitte dich um deine Unterstützung. Jede Spende hilft.

Um die Plakatkampagne zu gewinnen (und dadurch noch mehr Unterstützung) kommt es NICHT auf die Spendensumme an – sondern nur darauf, wie viel Leute mitmachen.

Man kann ganz problemlos per Paypal spenden (oder mit Überweisung. Geht alles). EIN Euro oder 50 Cent genügen, um ihre Chancen zu erhöhen, die Kampagne zu bekommen. Freitag, 31.5. 13 Mitternacht ist Deadline für den Wettbewerb.

Hier geht´s zum Projekt und zum Spenden.

Machst du mit?

Update am 1. 6. 2013: Sie haben gewonnen!!!! 

Im Spätsommer wird die Plakatkampagne laufen. Und sie haben nicht nur gewonnen, sondern bisher über 4000 Euro an Spenden bekommen um den Flüchtlingskindern beim Neuanfang in Deutschland zu helfen.

Ich fand es sehr genial, was meine Schwester gesagt hat:

„Wenn ich schon den Krieg in Syrien nicht stoppen kann, will ich wenigstens tun, was möglich ist, um den Flüchtlingen, die hierherkommen ein menschenwürdiges Umfeld zu geben!“

DANKE an alle, die mitgemacht haben.

Wir haben gewonnen: Die Kinder haben gewonnen! Wunderbar.

Tina schreibt:

Liebe Weggefährten, Freunde und Kollegen von Kerstin,
ihr habt mit eurer Unterstützung der Flüchtlingskinder auf betterplace unglaublich geholfen! Unfassbare 4796 € haben wir innerhalb eines Monats für die Arbeit mit Flüchtlingskindern u.a. von euch erhalten! Das ist großartig, überwältigend und mehr als wir jemals zu hoffen gewagt hätten. Nun werden wir viele schöne Spielsachen anschaffen, gemeinsame Ausflüge unternehmen und viele Kids zum Strahlen bringen können.
Ich werde euch über Neuigkeiten auf dem Laufenden halten und freue mich heute riesig, was wir gemeinsam geschafft haben!
Kerstin, dir bin ich unglaublich dankbar für deinen fantastischen Freundeskreis, der sich in den letzten Tagen so toll für unser Projket engagiert hat! Bitte danke deinen Freunden von Herzen von mir.
Deine/Eure Tina

Weitermachen – wer will

Der Wettbewerb ist zwar jetzt vorbei, aber für das Projekt kann man auch weiter spenden – aktuell brauchen sie noch Kuscheltiere, Zutaten für Kochaktionen und ein paar Bilder und Rahmen.

 

„Werft-Piraten“, Lösegeldforderungen und Wunder im Anmarsch

image_1366702828533004So war das gedacht!

Der Stahl ist saniert, das Schiff ist sicher und frisch gestrichen und erstrahlt nach den langen, mühevollen und hochwertigen Werftarbeiten in neuer Schönheit. Das ist wunderbar!

So war das nicht gedacht!

Das Schiff ist weder die Elbphilharmonie, Stuttgart 21 oder der Berliner Flughafen – doch die Kosten sind trotzdem wie bei fast allen Bauprojekten am Ende viel höher geworden als ursprünglich veranschlagt. Genauer gesagt: Doppelt so hoch. Zu den geplanten 20.000 kamen noch mal 22.000 neu dazu.

Das lag zum Teil an einer großen Überflutung im Januar, die zusätzliche Schäden verursacht hat. Zum Teil am langen harten Winter, der vieles erschwert und Kosten in die Höhe getrieben hat, zum Teil an Unvorhergesehenen – wie etwa der Reparatur der Tanks, die vorher nicht erkennbar war.

Die aktuelle HerausforderungPiratenschiff

Ich habe mit etwas höheren Kosten als gerechnet, aber in der Größenordnung waren sie nicht eingeplant. Ich tue gerade alles, was ich kann, um Geld zu verdienen: Ich schreibe mehrere neue Quadros, verkaufe gebrauchte Bücher und Gegenstände, coache wie eine Weltmeisterin – doch 20.000 Euro extra kann ich nicht mal eben so kurzfristig aus der Tasche schütteln.

Was es richtig übel macht

Die Werft wird das Schiff erst vom Stapel lassen, wenn mindestens ein großer Teil der noch offenen Rechnung bezahlt ist. Das ist ihr gutes Recht. Aber es heißt, wir können nicht weiterarbeiten, wenn ich den Betrag nicht schnell aufbringen kann. Jetzt brauche ich ein großes Wunder. Oder viele kleine.

Der Hintergrund – die Vision

Das Schiff ist soll ein Ort werden, an dem Menschen Inspiration und Hilfe erfahren sollen. Zum einen durch Seminare und Events. Daneben soll es Menschen, die sich in einer Orientierungskrise befinden, die Möglichkeit bieten, eine Weile an Bord zu sein und Coaching und Lebenshilfe zu erfahren.

Magst du Teil eines Wunders werden?

Deshalb bitte dich ganz direkt um Hilfe: Wenn du und jeder andere, der diesen Blog liest, einen, 5, 10 oder mehr Euro beiträgt, kann ich es schaffen, das „Lösegeld“ zu bezahlen, um das Schiff wieder in meine Hände zu bekommen.

Ich fände es wunderschön, wenn ganz viele ganz verschiedene Menschen Teil dieses Wunders sind und es möglich machen, dass der Traum wahr wird. Ich würde mich sehr freuen!

Praktisch: Helfen kannst du über Paypal über den „Spenden“ Knopf rechts auf der Seitenleiste. Oder noch besser – weil ich dann keine Paypal Gebühren zahlen muss – auf mein Konto:

Kerstin Hack 0478578209 bei Commerzbank BLZ 10080000, IBAN DE59 1008 0000 0478 5782 09, BIC DRESDEFF100.

Wer lieber anonym spendet, kann das über Betterplace tun.

Wenn du nicht finanziell helfen kannst / magst, schenk mir doch ein Gebet. Bitte Gott mit mir darum, dass er ein großes Wunder tut. Oder 1000 kleine.

Hintergrund

Die Geschichte zum Bootsprojekt findest du unter: Ein Traum wird wahr – hier:

Infos zum Stand der Renovierung. Wo wir stehen und wohin die Reise geht – hier.

Aktueller Stand auf dem „Lösegeld“-Konto

Montag, 29. 04. 2013: Von 7 Personen aus 3 Ländern auf 2 Kontinenten: 900 Euro

Dienstag, 30.04.2013: Von 32 Menschen aus 6 Ländern auf 2 Kontinenten: 2765 Euro

Mittwoch, 1. 5. 2013: Feiertag….von daher wenig Neuigkeiten – es ruhen die Banken – aber Paypal + Betterplace sind „offen“: 38 Menschen aus 6 Ländern: 2840 Euro

Montag, 6. 5. 2013: Von 120 Menschen aus 8 Ländern auf 3 Kontinenten: 9682 Euro !!!

Mittwoch 7. 5. 2013: Von 142 Menschen aus 8 Ländern auf 3 Kontinenten: 10862 Euro !!!

Donnerstag 9. 5. 2013 : Von 144 Menschen aus 8 Ländern auf 3 Kontinenten: 10892 Euro ! (Feiertag….die Banken sind zu)

Samstag 11. 5. 2013 : Von 149 Menschen aus 8 Ländern auf 3 Kontinenten: 11441 Euro ! Über die erste Hälfte ist geschafft!

Montag 13. 5. 2013 : Von 156 Menschen aus 8 Ländern auf 3 Kontinenten: 11766 Euro !

Dienstag, 14. 5. 2013 : Von 159 Menschen aus 8 Ländern auf 3 Kontinenten: 11901 Euro !

Mittwoch, 15. 5. 2013 : Von 164 Menschen aus 8 Ländern auf 3 Kontinenten: 12026 Euro !

Donnerstag, 16. 5. 2013 : Von 167 Menschen aus 8 Ländern auf 3 Kontinenten: 13176 Euro ! Es sind „nur“ noch 9331 Euro offen…weniger als 10.000!! Ein Meilenstein!

Freitag 17. 5. 2013 : Von 170 Menschen aus 8 Ländern auf 3 Kontinenten: 15426 Euro ! Es sind „nur“ noch 7081 Euro offen…schon wieder ein Schritt weiter. Danke!!

Mittwoch, 22. 5. 2013 : Von 177 Menschen aus 8 Ländern auf 3 Kontinenten: 15976 Euro! Das erste Darlehn für die Werftkosten konnte heute pünktlich zurückgezahlt werden!

Dienstag, 28. 5. 2013 : Von 190 Menschen aus 8 Ländern auf 3 Kontinenten: 16.049 Euro! Die 16.000 sind geschafft! (6458 Werftkosten noch übrig!)

Montag, 17.06.2013: Von 198 Menschen 16619 (5888 Euro sind noch übrig).

Montag, 8. 7. 2013: Von 209 Menschen 18.207 Euro (3700 Euro sind noch übrig). Bis Ende Juli sollte der noch offene Restbetrag bei „0“ sein, weil ich dann ein großes Darlehn, das ich für die Werftkosten bekommen habe, zurückzahlen muss.

Mittwoch, 31. 7. 2013: Von 2013 Menschen 20259 Euro! (Nur noch 2248 Euro übrig!) Ich bin sooo dankbar!

 



 

 

 

 

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