Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Schlagwort: Energie

Ich lade dich ein, dein Leben zu verändern…und begleite dich

Mich fasziniert derzeit ein Zitat des Apostels  Paulus. Er schreibt an seine Freunde in Thessaloniki

Gott bewahre euch, damit ihr fehlerlos seid an Geist, Seele und Leib.  – 1. Thessalonikerbrief 5,23

Mich berührt es, dass es dem großen Apostel nicht nur um das spirituelle Wohlergehen seiner Leser geht, sondern dass für ihn Geist, Seele und Körper untrennbar zusammengehören.

Er wusste schon damals: Damit es uns gut geht, brauchen wir Stärke in allen drei Bereichen:

  • Geist: gelebte Spiritualität – Pflege unserer Verbindung zu Gott.
  • Seele: gesundes Innenleben – emotionale und mentale Freude und Kraft.
    Körper: ganzheitliche Gesundheit – Fürsorge für unseren Leib.

Wie schön wäre es, wenn es uns tatsächlich auf allen Ebenen gutginge!

Aber ein solches Rundumprogramm kann auch als herausfordernd empfunden werden. Das erlebten offensichtlich auch die Adressaten von Paulus so – sonst hätten sie wohl kein Gebet gebraucht.

Und ich als Coach stelle natürlich gern Fragen dazu.

Wie könntest du zu mehr Wohlergehen finden?

Träumen
Ich finde es hilfreich, erst einmal zu träumen: Wie sähe es aus, wenn es mir an Geist, Seele und Leib rundum gutgehen würde? Was wäre das optimale Wohlbefinden für mich?
Wenn innerlich ein lebendiges, attraktives Bild entstanden ist, kannst du anschließend eine Bestandsaufnahme machen:

  • Wie geht es meinem Geist, meiner Seele, meinem Körper?
  • Was ist gut? Was fällt mir schwer?

Und dann erst konkret überlegen:

  • Was möchte ich gern verändern?
  • Womit kann und will ich beginnen?

Analysieren
Auch Skalen von 0 (schlecht) bis 10 (spitze) können hilfreich sein.
Male für jeden Bereich eine Skala – einen Strich mit Zahlen von 0 bis 10 – und trage ein:

  • Aktueller Zustand: Wo stehe ich gerade? Notiere dazu: Was kennzeichnet den Zustand?
  • Wunschzustand: Wo möchte ich demnächst sein? Markiere den Punkt auf der Skala, schreibe das Datum dazu und beschreibe in Stichworten, was den verbesserten Zustand kennzeichnet.
  • Ideen: Notiere 10 Möglichkeiten, die dich vom aktuellen Zustand zum Wunschzustand bringen. Wähle 1 bis maximal 3 aus, die du konkret umsetzen willst.

Training – du musst es nicht alleine schaffen

Für diejenigen von euch, die so richtig weiterkommen möchten, biete ich auch Online-Trainingskurse an, die euch drei Monate auf eurem Weg begleiten.

Geist:

  • WUM – Wunder unter Menschen. Natürlich Gottes Kraft erfahren.
    http://dte-training.de/wum
    Der Kurs ist ideal für alle, die darin wachsen wollen, Gottes übernatürliche Kraft zu erleben und weiterzugeben.

Seele:

  • DAN. Dankbar alles nehmen [Das Glas ist voller als du glaubst!]
    http://dte-training.de/dan
    Die Wissenschaft bestätigt: Das Einüben von Dankbarkeit führt zu mehr Lebensfreude und Gesundheit.
  • SAM. Seine Arbeit meistern. Gelassen und entspannt arbeiten lernen.
    http://dte-training.de/sam
    Wer die Dinge im Griff hat, lebt mit mehr Ruhe und Kraft.
  • Dein gutes Leben. Jahrestraining nach dem SWING-Konzept.
    http://dte-training.de/swing
    Der Kurs ist ein Rundumprogramm für Körper, Seele und Geist.

Körper:    

  • LEA. Lebe endlich anders. Leichtigkeit, Energie und Ausstrahlung gewinnen.
    http://dte-training.de/lea
    Körperlichen und seelischen Ballast loswerden und neue Stärke gewinnen.

Die Kurse beginnen am 1. Tag eines Quartals.

NEU: Du kannst dir aber auch einen individuellen Starttermin auswählen und zum Beispiel sofort beginnen.

Ich hoffe, dass die Tipps und Ideen zu mehr Wohlbefinden an Geist, Seele und Leib zu finden – das ist mein Wunsch und mein Gebet für dich.

Und wo ich dich durch die Kurse oder Coaching dabei unterstützen kann, tue ich das gern.

100 Tage Neues wagen – Woche 4

2014-03-16 16.37.40Ich freue mich, wie viele Menschen bei 100 Tage Neues wagen mitmachen. Hier ist die Inspiration für Woche 4

  1.  Baue eine neue Bewegung in deinen Tagesablauf ein.
  2. Bereite etwas Neues zu Essen vor.
  3. Bete für etwas oder jemanden für den / das du noch nie gebetet hast.
  4. Finde etwas Neues über einen Menschen heraus.
  5. Pflücke etwas Neues in der Natur.
  6. Arrangiere etwas auf eine neue Art und Weise.
  7. Schreibe einem neuen Menschen.

Ich wünsche euch viel Freude – und freue mich, wenn ihr mir an euren Erfahrungen Anteil gebt. Hier als Kommentar. Oder auf Facebook.

Lieber intensiv gelebt

2013-01-08 16.39.29Intensiv heißt von der Wortbedeutung her „kraftvoll, stark“ – für mich ist es ein anderes Wort für „mit ganzem Herzen“. In intensiven Zeiten erlebe ich mich als lebendiger als in Zeiten, wo ich das Leben an mir vorüberziehen lasse und nur halb lebe. Wenn ich Jesus ansehe, dann hat er intensiv gelebt – drei Jahre lang. Er war nicht halb da in dieser Welt, sondern ganz. Intensiv gefastet und gebetet, intensiv Menschen gedient, intensiv gefeiert, intensive Freundschaften gepflegt, sich aber auch intensiv zurückgezogen.

Das hat er wohl von seinem Vater Gott gelernt. Mich fasziniert seid vielen Jahren die Schöpfungsgeschichte – mein ganzes Buch SWING – Dein Leben in Balance beschäftigt sich ja damit. Gott hat nicht alles auf einmal gemacht, sondern an einem Tag intensiv eine Sache. So wie kleine Kinder, die voll und ganz in einer Sache versunken sein können….das haben sie von ihrem Schöpfer-Vater geerbt und gelernt. Intensiv Licht im Dunkel.Intensiv Wasser. Intensiv Pflanzen. Intensiv Gestirne. Intensiv Tiere. Und intensiv Menschen. Und intensiv Ruhe. Am Ende der Woche, aber auch am Ende jeden Tages.

Wir können – auf Grund unserer beruflichen Gegebenheiten – nicht immer einen ganzen Tag lang nur eine Sache machen. Aber es tut uns gut, wenn wir voll und ganz bei der einen Sache sind, wenn wir sie tun…nicht mit dem Kopf und Herzen schon woanders. Voll und ganz bei dem einen Menschen, mit dem wir gerade reden, bei der einen Berechnung, an der wir gerade arbeiten, an dem einen Text, an dem wir gerade schreiben. Und dann – intensiv Pause. Und wenn es nur wenige Minuten sind. Und dann die nächste Sache intensiv. Es ist nicht die Intensität der Dinge, die uns erschöpft, sondern der Versuch, vieles gleichzeitig und halbherzig zu machen. Das macht müde.

Etwas intensiv gestalten bringt uns in den Flow und gibt Kraft. Die Pausen zwischen intensiven Phasen geben uns die Möglichkeit, das Erlebte gut und gewinnbringend abzuspeichern, Energie zu tanken und uns dann dem nächsten zuzuwenden – mit ganzer Kraft.

Ich will….

  • Lieber eine Arie aus vollem Herzen mitgeschmettert als stundenlanges passives Gedudel.
  • Lieber richtig herumalbern als nur ab und an mal müde lächeln.
  • Lieber eine einzige interessante Blüte als ein 0-8-15 Blumenstrauß.
  • Lieber mal mit ganzer Präsenz für Kindern etwas tun, als stundenlang nur halb da sein.
  • Lieber 20 Minuten intensives Intervalltraining als eine Stunde lasche Gymnastik.
  • Lieber eine Kugel Walnußeis intensiv genießen, als das halbe Nachtischbüffet herunterzuschlingen
  • Lieber eine Sache richtig gelernt als ein Dutzend nur halb.
  • Lieber intensive an einer Blume gerochen als an Dutzenden achtlos vorübergegangen.
  • Lieber intensiv arbeiten – und dann intensiv frei als non-stop beschäftigt sein.
  • Lieber einmal richtig küssen als ein Dutzend mal flüchtig.
  • Lieber 20 Minuten Trampolin auf dem Balkon als 60 Minuten laufen durch verkehrsreiche Straßen.
  • Lieber ein intensives Gespräch als fünf Stunden small talk.
  • Lieber intensive 18 Monate Schiffsbau mit allen Herausforderungen als jahrelanges Getrödel.
  • Lieber gründlich faul sein als nur halb abschalten.
  • Lieber intensiv gelebt haben, als nur dagewesen sein.

LEA 1 – 2012 beginnt am 10. Januar

Der nächste LEA Kurs steht vor der Tür. Ihr könnt euch jetzt schon dafür anmelden (Anmeldeformular findet ihr oben rechts auf der neuen LEA-Homepage) – und gern auch anderen davon erzählen, denen ihr mehr Leichtigkeit, Energie und Lebensfreude wünscht.

Alt und froh

Zur Zeit inspirieren mich besonders alte Menschen, die ihr Leben noch aktiv und voller Lebensfreude leben. Wie Joan Erickson, die Frau des Psychologen Eric Erickson (der die „Identitätskrise“ erfunden hat). Sie war bis ins hohe Alter aktiv und agil, hörte nicht auf, Neues zu lernen und die Welt und ihre Vielfalt wahrzunehmen und zu genießen. Ihre Freundin Joan Anderson hat sie und ihre unkonventionelle Lebensweise in dem Buch „Spaziergang am Meer“ beschreibe, das ich gerade lese – Abends zum Einschlafen – oder vielmehr zum innerlich Aufwachen. In einem Kurzvideo (Teil I + Teil II)= kann man sie sehen.

Eva Zeisel

Oder auch die weltberühmte Keramikerin Eva Zeisel, die noch im Alter von 105 Jahren, Keramik gestaltet, Kollektionen beurteilt. Sie sieht keinen Grund dafür, sich zur Ruhe zu setzen. Wovon auch? „Ich habe nie gearbeitet. Ich spiele.“ sagt sie.

Hören kann man sie bei TED (einem Forum für inspirierende Vorträge. Englisch, aber auf Wunsch mit deutschen Untertiteln)

LEA – Neue Lebensenergie gewinnen

Die stärkste Kraft reicht nicht an die Energie heran, mit der manch einer seine Schwäche verteidigt. – Karl Krauß

Im Urlaub habe ich eine beeindruckende Frau kennengelernt. Sie ist sehr einfühlsam für Menschen und sensibel für Gott und gab mir einige Impulse weiter, die mich berührten. Sie hat ein großes Herz für Menschen. In ihrem Haus gibt es Raum für acht junge Menschen – meist Studenten, um die sie und ihr Mann sich kümmern – wenn sie kann.

Oft geht das nicht. Ihr fehlt die Kraft. Teils aufgrund einer Gelenkkrankheit. Aber auch, weil sie – bei 1,50 m Körpergröße seit 20 Jahren gut 20 Kilo zu viel mit sich herumschleppt. Da geht ihr – im wörtlichen Sinne – die Puste aus. Sie findet das schrecklich, hasst es, keine Energie zu haben und sich in der eigenen Haut nicht wohl zu fühlen. Aber sie schafft es nicht, das zu ändern. Unter Tränen erzählte sie mir, wie sehr die Situation sie belastet. Ich hab ihr erst mal eine Stunde Coaching geschenkt – um mit ihr Wege zu suchen, damit umzugehen.

Einen Tag später – manchmal treffen mich Dinge mit Zeitverzögerung – habe ich dann am Strand gesessen und geweint. Geweint um das Leben, das diese wunderbare Frau nicht leben kann. Geweint um die Gaben und Potentialen, die Gott in sie hineingelegt hat und die sie nur begrenzt ausleben kann, weil unnötiger Ballast sie daran hindert.

Ich wäre nicht ich, wenn ich beim Frust stehen bliebe. Ich dachte mir: Ich bin keine Diätspezialistin und keine Fitnesstrainerin – aber das ist auch nicht nötig. Das es bei ihr und anderen mit dem Fit-werden nicht klappt, liegt nicht am fehlenden Wissen. Jeder weiß, wie Abnehmen und Fit-werden geht: Man muss dem Körper weniger Energie zuführen als er verbraucht. Dafür gibt es viele gute Diäten und Fitnessprogramme auch. Doch das Wissen allein reicht nicht. Vielen fehlt die Kraft, das, was man weiß, umzusetzen.

Das kennt ihr vielleicht auch:
Eigentlich weiß man, was gut für einen ist – und man schafft es nicht, es zu tun. Irgendwie gibt klappt es trotz aller guten Vorsätze nicht, das zu tun, was man eigentlich will? Und man stellt sich immer wieder ein Bein. Das ist frustrierend.

Ich dachte mir: Hierbei kann ich helfen.

Als Coach weiß ich, wie man Menschen dabei hilft, die Muster zu lösen, die sie hindern, das zu tun, was ihnen gut täte. Dafür habe ich eine Begabung und Berufung.

Also habe ich mich hingesetzt und mir Gedanken gemacht, was nötig wäre, um innere Knoten zu lösen.

Herausgekommen ist: „LEA: Lebensenergie gewinnen. Frei und leicht leben lernen. 90 Tage für ein gutes Leben.“

LEA will dich in drei Bereichen fördern
Leichtigkeit: Körperlichen und emotionalen Ballast loswerden und wieder beweglicher werden
Energie: Neue Kraft und Energie aufbauen
Ausstrahlung: An Schönheit und Freude zunehmen

Es ist ein Online-Trainingskurs für Männer und Frauen, die sich nicht mehr wohl in ihrer Haut fühlen. Für Menschen, die doofe alte Verhaltensmuster, mit denen sie sich selbst torpedieren, loswerden wollen.
Ziel ist NICHT, dass ihr hinterher wie Hungerharken durch die Gegend lauft oder einen Top-Waschbrettbauch habt.
ZIEL ist vielmehr, dass ihr euer Leben leben könnt – mit ausreichend Kraft und Energie und ohne unnötigen emotionalen und körperlichen Ballast.

Was LEA nicht ist

LEA ist keine Diät und auch kein klassisches Abnehm- oder Fitnessprogramm (auch wenn es eine ganze Reihe von Tipps in der Richtung gibt). Es kann aber gut mit einem Programm deiner Wahl kombiniert werden und unterstützend wirken. Dazu gibt es auch Tipps und Empfehlungen.

Was LEA ist

LEA ist ein Online-Kurs, der dir helfen kann, die inneren Knoten zu lösen, die dich bisher daran gehindert haben, das zu tun, was gut für dich ist.

Natürlich mache ich selbst bei LEA mit. Was meine eigenen Ziele für diese Zeit sind, verrate ich denen, die teilnehmen…

Ganz praktisch:

Wie läuft es ab?
– Jede Woche bekommst du zwei Mails.
In einer Mail geht es um innere Muster und Denkmuster, die dich am Leben hindern. Du bekommst ganz praktische Coaching-Anleitung, wie du sie entlarven und entsorgen kannst.
In der zweiten Mail geht es um neue Verhaltensmuster, die du einüben kannst. Sie helfen dir körperliche und emotionale Energie zu gewinnen.
Neue Muster brauchen erfahrungsgemäß 6 – 8 Wochen, bis sie stabil ins Leben integriert sind. Deshalb begleitet dich „Lebensenergie“ 14 Wochen lang.

Was bekommst du?
– 2 Mails pro Woche
Buchtipps, wenn du bestimmte Themen vertiefen möchtest –
– Pro Mail einen Trick oder Kniff, der sofort und / oder dauerhaft etwas bewirkt
Die Möglichkeit, uns per Mail Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen.
Persönliche Coaching-Möglichkeit: Wenn du Unterstützung in einem spezifischen Bereich brauchst, sage ich dir zu, dir innerhalb von sieben Tagen tagsüber einen (Telefon) – Coaching-Termin zu geben (separt bezahlbar zu den üblichen Stundensätzen).

Wann?
Vom 10. September – bis 10. Dezember.

Wer?
LEA – Lebensenergie gewinnen richtet sich an Menschen, die neue Energie, Leichtigkeit und Ausstrahlung gewinnen möchten und stärker und ernergievoller durchs Leben gehen möchten. Um mitzumachen solltest du die Bereitschaft mitbringen, dich mit deinen Denk- und Verhaltensmustern auseinanderzusetzen und dich von negativen Mustern zu lösen. Du brauchst pro Woche ca. 20 Minuten Zeit, um die Coaching-Fragen zu beantworten.

Kosten?
Die drei Monate kosten 99 Euro – das ist ca. ein Euro pro Tag.

Trostpflaster:

Ich verrate dir im Lauf des Kurses, wie du das investierte Geld ganz oder teilweise wieder reinbekommen kannst.

Gern darfst du diese Info an andere weiterleiten, für die LEA hilfreich sein könnte.

Wie?
Wenn du mitmachen möchtest, schick mir eine Mail. Dann sende ich dir die genaueren Infos zu.
info [ähhhhhh@t] down-to-earth.de

Ich bin gespannt – und freue mich.

Feier-Tage

„Zu viel des Guten kann wunderbar sein.“ sagte Mae West einmal. Recht hat sie. In dieser Woche stelle ich vermutlich meinen persönlichen Rekord auf, was das Feiern großer Feste angeht:

– Gestern: Weihnachtsfeier mit einem Berliner Redaktionsteam, dem ich angehöre. Ich gebe zu, wir waren diesmal wirklich spät dran. Aber einen Termin zu finden, an dem sechs Personen können, war – trotz Doodle – nicht so leicht.

– Freitag: Karfreitag. Erinnerung an das, was Jesus für mich und uns getragen hat. Tag der Dankbarkeit.

– Samstag: Hochzeit einer lieben Freundin.

– Sonntag: Ostern und mein Geburtstag.

Also in einer Woche, Weihnachten, Karfreitag, Hochzeit, Ostern und Geburtstag – das wird wohl nicht mehr so oft passieren. Ich werde es genießen und mich an jedem einzelnen Fest freuen.

Rhythmus und Zeiten

Heute habe ich meine Sommershirts nach hinten in den Schrank gehängt. Das finde ich bedauerlich. Ich mag den Sommer, die Sonne und Wärme. Es ist wohl meine Lieblingsjahreszeit und ich finde es schade, dass es mit der Wärme nun für eine Weile vorbei ist.

Dennoch: Ich liebe Jahreszeiten und freue mich am und auf den Herbst. Ich mag die Weite von abgeernteten Feldern – wie auf dem Bild ( Brandenburg. Letzte Woche) . Außerdem finde ich es schön, dass nach dem erholsamen Sommer nun der produktive Herbst kommt. Ich arbeite gern und mag es, kreativ und produktiv zu sein. Deshalb freue mich darauf, in den nächsten Wochen ein neues, kleines Buch zu schreiben, auch wenn der Zeitrahmen dafür recht eng ist. Mit meinem Team habe ich kürzlich all die Dinge besprochen, die wir in der Zeit von jetzt bis März produzieren werden. Im Verlagswesen und Buchhandel gibt es ja immer die zwei Zyklen: Im Winter wird für den Sommer produziert. Im Frühjahr / Frühsommer für den Herbst. Nebenbei gibt es noch ein gutes Dutzend Seminare und Vorträge….eben eine produktive Zeit.

Mir tun Rhythmen gut. Wenn der Rhythmus in dem ich meine Tage, Wochen und Monate lebe, über längere Zeit hinweg durcheinander komme, „zerfranse“ ich innerlich. Dann werde ich unruhig, gerate leichter unter Druck. Ich genieße und brauche es, gute Rhythmen zu leben…vielleicht habe ich nicht zuletzt deswegen ein ganzes Buch dazu geschrieben: Swing. Dein Leben in Balance.

Es ist sicher eines meiner Markenzeichen, dass die Gestaltung von Lebensrhythmen für mich so wichtig ist. Doch ich glaube, dass es nicht nur mir gut tut. In der Schöpfungsgeschichte und die ganze Bibel hindurch wird immer wieder betont, wie wichtig Jahreszeiten, Ruhezeiten, Sabbatzeiten, Feste, Feiern, Höhepunkte sind. Gott scheint offenbar Rhythmen zu lieben. Und wenn es stimmt, dass wir in seinem Bild geschaffen sind, dann macht es wohl auch Sinn, dass wir Rhythmen achten und ehren. Mir zumindest tut es gut.

Jetzt werde ich mich gleich auf den Weg zu einem Samstag-Nachmittag-Kaffee mit einer Freundin machen. Auch das gehört zum Rhythmus.


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On a Park Bench

Die Künstlerin Hanna Stoney hat im Rahmen ihrer Serie „On a Park Bench“ gestern mit mir einen Kurzfilm gedreht. Eine Einführung in „Swing. Dein Leben in Balance“ in 4 Minuten. Es war herausfordernd, das Konzept in so kurzer Zeit zu erklären. Und es hat Spass gemacht.

Hier noch mal der Link (irgendwie hat es nicht funktioniert): http://vimeo.com/14317869


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Halbzeit

Gestern habe ich mit Trauer festgestellt, dass die Hälfte meines wunderbaren Urlaubs schon vorbei ist. So lange habe ich noch nie in meinem Leben Urlaub gemacht. Bisher ging das auch kaum, weil es schwer möglich war, den Verlag so lange alleine zu lassen. Mittlerweile ist aber mein Team so gut eingespielt, dass ich die Verantwortung gut in ihren Händen lassen kann und weiß, dass die Sachen gut laufen. Das ist soo entlastend und tut mir gut, richtig Urlaub zu machen.

Heute Morgen bin ich mit Übelkeit, Kopf- und Rückenschmerzen aufgewacht…vermutlich hab ich – bei 40 Grad im Schatten! – zu viel geschwitzt und zwar viel getrunken, aber nicht genug Mineralien aufgenommen. Dass ein Gewitter im Anzug ist, macht es nicht unbedingt besser. Meine Freunde haben mich mit Massage und Elektrolyd-Wasser wieder aufgepäppelt. Ich gönne mir heute trotzdem einen sehr faulen Tag. Bisher hab ich hier nur das Kapitol (größer als das in Washington) gesehen – die anderen Sehenswürdigkeiten müssen einfach warten.

Meine Freunde hier, bauen ein Netzwerk von Künstlern auf. Im Bloom House können Künstler ne Weile leben und Arbeiten. Mode, Film, Schreiben – hier kommt eine Menge Kreativität zusammen. Gerade sind die meisten verreist, aber sie werden gegen Ende meiner Zeit wieder auftauchen.


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