Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Schlagwort: Erholung

Intensiv leben und Pausen machen

Die letzten Tage und wochen waren sehr intensiv: Endspurt für einen Artikel Stadt. Land. Gott, den ich für ein Magazin geschrieben habe. Und erfolgreicher Endspurt für das Crowdfunding für mein neues Buch. Wir haben es geschafft. Es ist wunderschön und ein riesiges Geschenk für mich, dass ich das Projekt jetzt ohne allzuviel finanziellen Druck angehen kann.

Dann fand an Bord Coaching – Basics statt: ein Workshop über die Grundlagen des Coaching inklusiv der Erläuterung und Einübung einiger hilfreichen Coaching-Techniken. Basierend auf meinem gleichnamigen Quadro.

Ich war stolz auf meine Teilnehmer. Sie haben das gelernte gleich erfolgreich umgesetzt. Nach einer Übung fragte ich die Kunden, wie hilfreich da Coaching mit den frischgebackenen „Coaches“ war. Auf einer Skala von 1 (wenig hilfreich) bis 10 (Problem gelöst), gab es 1 x die 3, mehrfach 7 – 8, 1 x sogar die Bestnote 10. Ziemlich gut für den Anfang. Die jüngste Teilnehmerin war meine 14 – jährige Patentochter, auf die ich mächtig stolz war.

Und am Sonntag habe ich dann in einer Gemeinde darüber gesprochen, wie man sein Lied des Lebens entdeckt.

Außerdem war – neben meiner Patentochter – noch weiterer Besuch an Bord. Und daneben haben wir weiter gebaut. Die Gästeküche hat jetzt Schubladen für Lebensmittel und meine eigene Küche bekommt noch zwei Geschirrschubladen. Der Seminarraum eine Eingangstür aus Glas, die etwas Privatsphäre und Schutz vor Zugluft bietet. Die Toilette hat jetzt einen Korkfussboden und es gibt eine Badeleiter mit der man elegant vom Schiff direkt ins Wasser und vor allem wieder zurück kommt.

Anderer Besuch war die Tochter einer Freundin, deren Mutter vor ziemlich genau einem Jahr sehr plötzlich und noch ziemlich jung verstarb. Der Jahrestag ihres Todes war kürzich und der Tochter war es wichtig, an diesem Tag an einem Ort und bei einem Menschen zu sein, bei denen sie sich sicher fühlt. Es berührt mich, dass sie mich und mein Schiff dafür gewählt hat.

Insgesamt waren 2017 bereits 21 Menschen als Gäste an Bord. Zum Reflektieren, zur Erholung, für Auszeiten. Um neue Perspektiven zu finden. Mit manchen habe ich intensive Gespräche geführt. Andere waren einfach „nur“ da und genossen die Zeit für sich und das Leben an Bord.  Über vieles, was da eher im Stillen passiert, kann ich nicht schreiben, weil die Themen, mit denen die Menschen kommen, oft sehr persönlich sind: Beziehungskrisen, Gesundheits- oder Gewichtsprobleme, Selbstwertproblematiken, Zukunftsperspektiven. Das sind Fragestellungen, die so vertraulich sind, dass ich sie nicht preisgeben kann und will.

Manchmal ist es auch ok etwas zu beschreiben. Die drei jungen Frauen auf dem Bild waren ein paar Tage an Bord, um die Frage zu klären, ob sie ihre berufliche Zukunft in Deutschland sehen. Wir hatten intensive Gespräche, auch Zeiten des Gebets, ich habe ihnen mehrere englischsprachige Interviews zu verschiedenen Themen gegeben. Und davon darf ich gern erzählen. Für Menschen, die wie sie und andere, die nach neuen Perspektiven und Orientierung suchen ist das Schiff gedacht.

Damit die räumlichen und auch meine persönlichen Kapazitäten nicht überfrachtet werden, steht das Schiff nicht für „normale“ Berlin-Besucher zur Verfügung, die ein Quartier für ihren Aufenthalt suchen. Obwohl ich das auf meiner Internet-Seite recht deutlich geschrieben habe, erhalte ich fast täglich Anfragen: „Ich bin bald in Berlin. Kann ich bei dir übernachten?“ Das kostet mich manchmal Kraft.

Doch insgesamt bin ich glücklich, dass das Schiff zunehmend an Fahrt aufnimmt.

Nach einem Jahr an Bord habe ich langsam einen guten Rhythmus zwischen Arbeit im Verlag, Coaching, Begegnung und Ruhepausen gefunden. Gerade genieße ich – nach Besorgungen – einen schönen Kaffee in Kreuzberg. Und eine Pause, in der ich Kraft tanken kann.

Eine Woche blau machen

CIMG0107Pausen stärken uns

Unser Gehirn arbeitet im 90-Minuten Rhythmen. Nach 90 Minuten intensiver Konzentration sinkt die Leistungsfähigkeit rapide ab. Eine Pause ist angesagt, damit es sich regenerieren und auftanken kann. Wer regelmäßig zwischen einzelnen Arbeitsschritten Pausen einbaut, arbeitet efffektiver, erreicht mehr und ist weniger ausgepowert als Menschen, die meinen sie müssten durcharbeiten.

Das weiß ich. Und dennoch fällt es mir nicht immer leicht, Pausen zu machen. Ich habe es schlichtweg noch nicht vollständig gelernt.

Aktive Vormittags-Pausen

Am Vormittag kann ich es mittlerweile ganz gut. Pause heißt ja nicht unbedingt, dass man gar nichts tut. Man tut nur etwas anderes. Und erlaubt dem Gehirn in dieser Zeit, sich zu regenierieren und den ganzen Input der vorausgegangenen Zeit zu verarbeiten. Ich mache das, indem ich in Vormittagspausen etwas akive anderes mache. Da lege ich nach 90 oder auch 120 Minuten oft eine kreative Pause ein. Ich bringe Müll raus, laufe zum Briefkasten, springe auf meinem Trampolin oder gieße Blumen….

Mittagspausen

Auch die Mittagspausen klappen in der Regel recht gut. Das ist auch Wetterabhängig. Besonders im Sommer genieße ich es, zum Biomarkt zu laufen, wo es günstiges und leckeres Essen gibt – oder auch einfach nur an einem Springbrunnen zu sitzen und Kindern beim Spielen zuzusehen. Oder auch mal gar nichts tun.

Nachmittagspausen und Mini-Pausen

Woran ich noch arbeite sind die Nachmittagspausen und die Mini-Pausen zwischen einzelnen Arbeitsschritten und – prozessen. Nachmittags überhöre ich oft die Signale meines Körpers, die mir sagen: Jetzt wirst du müde, eine Pause würde dir gut tun. Hier will ich noch lernen.

Dazwischen mal blau machen

Für diese Woche habe ich mir deshalb vorgenommen, eine ganze Woche blau zu machen. Der Ausdruck „blau machen“ kommt aus der Färberei. Früher wurden blaue Stoffe mit Indigo gefärbt. Während die Farbe einwirkte, konnte man nichts anderes Sinnvolles tun – man musste blau machen. Das heißt: Man gibt Prozessen die Zeit, nachzuwirken – indem man Pause macht.

Symbole helfen, uns an Vorhaben zu erinnern. Deshalb habe ich beschlossen, die ganze Woche blaue Kleidung zu tragen, um mich ans „blau machen“ am Nachmittag zu erinnern. Ich bin gespannt auf meine blaue Woche. CIMG0262

Lieber intensiv gelebt

2013-01-08 16.39.29Intensiv heißt von der Wortbedeutung her „kraftvoll, stark“ – für mich ist es ein anderes Wort für „mit ganzem Herzen“. In intensiven Zeiten erlebe ich mich als lebendiger als in Zeiten, wo ich das Leben an mir vorüberziehen lasse und nur halb lebe. Wenn ich Jesus ansehe, dann hat er intensiv gelebt – drei Jahre lang. Er war nicht halb da in dieser Welt, sondern ganz. Intensiv gefastet und gebetet, intensiv Menschen gedient, intensiv gefeiert, intensive Freundschaften gepflegt, sich aber auch intensiv zurückgezogen.

Das hat er wohl von seinem Vater Gott gelernt. Mich fasziniert seid vielen Jahren die Schöpfungsgeschichte – mein ganzes Buch SWING – Dein Leben in Balance beschäftigt sich ja damit. Gott hat nicht alles auf einmal gemacht, sondern an einem Tag intensiv eine Sache. So wie kleine Kinder, die voll und ganz in einer Sache versunken sein können….das haben sie von ihrem Schöpfer-Vater geerbt und gelernt. Intensiv Licht im Dunkel.Intensiv Wasser. Intensiv Pflanzen. Intensiv Gestirne. Intensiv Tiere. Und intensiv Menschen. Und intensiv Ruhe. Am Ende der Woche, aber auch am Ende jeden Tages.

Wir können – auf Grund unserer beruflichen Gegebenheiten – nicht immer einen ganzen Tag lang nur eine Sache machen. Aber es tut uns gut, wenn wir voll und ganz bei der einen Sache sind, wenn wir sie tun…nicht mit dem Kopf und Herzen schon woanders. Voll und ganz bei dem einen Menschen, mit dem wir gerade reden, bei der einen Berechnung, an der wir gerade arbeiten, an dem einen Text, an dem wir gerade schreiben. Und dann – intensiv Pause. Und wenn es nur wenige Minuten sind. Und dann die nächste Sache intensiv. Es ist nicht die Intensität der Dinge, die uns erschöpft, sondern der Versuch, vieles gleichzeitig und halbherzig zu machen. Das macht müde.

Etwas intensiv gestalten bringt uns in den Flow und gibt Kraft. Die Pausen zwischen intensiven Phasen geben uns die Möglichkeit, das Erlebte gut und gewinnbringend abzuspeichern, Energie zu tanken und uns dann dem nächsten zuzuwenden – mit ganzer Kraft.

Ich will….

  • Lieber eine Arie aus vollem Herzen mitgeschmettert als stundenlanges passives Gedudel.
  • Lieber richtig herumalbern als nur ab und an mal müde lächeln.
  • Lieber eine einzige interessante Blüte als ein 0-8-15 Blumenstrauß.
  • Lieber mal mit ganzer Präsenz für Kindern etwas tun, als stundenlang nur halb da sein.
  • Lieber 20 Minuten intensives Intervalltraining als eine Stunde lasche Gymnastik.
  • Lieber eine Kugel Walnußeis intensiv genießen, als das halbe Nachtischbüffet herunterzuschlingen
  • Lieber eine Sache richtig gelernt als ein Dutzend nur halb.
  • Lieber intensive an einer Blume gerochen als an Dutzenden achtlos vorübergegangen.
  • Lieber intensiv arbeiten – und dann intensiv frei als non-stop beschäftigt sein.
  • Lieber einmal richtig küssen als ein Dutzend mal flüchtig.
  • Lieber 20 Minuten Trampolin auf dem Balkon als 60 Minuten laufen durch verkehrsreiche Straßen.
  • Lieber ein intensives Gespräch als fünf Stunden small talk.
  • Lieber intensive 18 Monate Schiffsbau mit allen Herausforderungen als jahrelanges Getrödel.
  • Lieber gründlich faul sein als nur halb abschalten.
  • Lieber intensiv gelebt haben, als nur dagewesen sein.

Sabbatzeit

Vor einigen Monaten hatte ich einen Traum. Jemand spielte mir auf dem Saxophon das Lied „My Sabbath Time“ vor. Ich habe über den Traum nachgedacht und gebetet und schon bald war klar – es wäre sehr gut für mich, eine Sabbatzeit zu haben. In den letzten 12 Jahren habe ich sehr intensiv den Verlag und den Coaching-Bereich aufgebaut, Seminare gehalten und Menschen begleitet. Jetzt braucht die Seele Raum zum Atmen.

Der Autor Eric Metaxas sagte kürzlich  in einem Interview:

„Die Möglichkeiten moderner Technologie haben uns ungeheuer effizient gemacht. Aber die Freiheit, die Gedanken allein oder im Gespräch auch mal wandern zu lassen, ist damit sehr viel kleiner geworden. Das birgt die Gefahr, dass wir weniger kreativ, weniger interessiert und weniger gedankenvoll leben. Wir brauchen Zeit für Gespräche, für Tagträumereien oder Gebete. Das ist elementar, um Gottes Willen in unserem Leben zu verstehen.“

Diese Zeit will ich mir jetzt nehmen – für drei Monate. Im Verlag werden wir in dieser Phase mal keine neuen Titel publizieren – erst wieder im Frühjahr. Und mein Team wird mich so gut es geht entlasten.

Mich bewegen zwei große Fragen.

Was mache ich mit der Zeit?

Ich bin es gewohnt, dass die Arbeit einen großen Teil meiner Zeit strukturiert. Das Programm „Gespräche, Tagträumereien und Gebete“ klingt gut. Jetzt bin ich noch in Berlin, da ist auch einiges an Aufräumarbeiten dran…ich werde manches Liegengebliebene wegsortieren. Ab Mitte November bin ich dann erst auf dem Schiff, dann bei Freunden…und suche nach einem guten Rhythmus für diese Zeit: Gespräche, Tagträumereien, Gebete….

Eins ist klar: Sicher werde ich jeden Tag einen längeren Spaziergang machen…weil das wunderbar ist, um die Seele baumeln zu lassen…und gut mit Gott zu reden.

Was packe ich ein?

Im Winter sechs Wochen lang unterwegs sein und alles, was man für diese Zeit braucht – von Kontaktlinsenmittel bis Zahnpaste, in einem  Koffer unterzubringen, ist herausfordernd. Es bedeuted, radikal zu reduzieren: Welche  Kleidungsstücke und Schuhe brauche ich wirklich? Welche Bücher nehme ich mit – das ist eine große Frage. Ich habe noch keinen Ebook-Reader oder Ipad-Mini, so dass ich noch Lesestoff auf Holz mit mir herumtrage….Und welche Musik – auch hier bin ich eher noch altmodisch, habe meine Musik vor allem in Form von CDs vorliegen. Hier zu wählen, zu entscheiden, was für diese Zeit das Wichtigste ist, ist ganz schön herausfordernd.

Ein jüdischer Gelehrter hat einmal gesagt, dass es in unserer schöpferischen Kraft liegt, den Sabbat bewusst zu gestalten….wer das tut, handelt wie Gott, der Zeit gestaltet und füllt. Das will ich in den nächsten Wochen und Monaten tun…und bin gespannt auf Gespräche, Tagträumereien und Gebete….und all das, was ich in der Zeit innerlich und äußerlich erleben werde.

Zwischenmieter gesucht

In meiner Sabbatzeit will ich gern meine Wohnung zwischenvermieten (Mitte November bis Ende Januar). Wer Interessenten kennt, kann sich gern bei mir melden.

 

Halbzeit

Gestern habe ich mit Trauer festgestellt, dass die Hälfte meines wunderbaren Urlaubs schon vorbei ist. So lange habe ich noch nie in meinem Leben Urlaub gemacht. Bisher ging das auch kaum, weil es schwer möglich war, den Verlag so lange alleine zu lassen. Mittlerweile ist aber mein Team so gut eingespielt, dass ich die Verantwortung gut in ihren Händen lassen kann und weiß, dass die Sachen gut laufen. Das ist soo entlastend und tut mir gut, richtig Urlaub zu machen.

Heute Morgen bin ich mit Übelkeit, Kopf- und Rückenschmerzen aufgewacht…vermutlich hab ich – bei 40 Grad im Schatten! – zu viel geschwitzt und zwar viel getrunken, aber nicht genug Mineralien aufgenommen. Dass ein Gewitter im Anzug ist, macht es nicht unbedingt besser. Meine Freunde haben mich mit Massage und Elektrolyd-Wasser wieder aufgepäppelt. Ich gönne mir heute trotzdem einen sehr faulen Tag. Bisher hab ich hier nur das Kapitol (größer als das in Washington) gesehen – die anderen Sehenswürdigkeiten müssen einfach warten.

Meine Freunde hier, bauen ein Netzwerk von Künstlern auf. Im Bloom House können Künstler ne Weile leben und Arbeiten. Mode, Film, Schreiben – hier kommt eine Menge Kreativität zusammen. Gerade sind die meisten verreist, aber sie werden gegen Ende meiner Zeit wieder auftauchen.


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Ost und West und Handeln

Der Städtetrip nach Krakau hat sich gelohnt. Eine Welt, die ich kaum kannte. Ich habe durch Begegnungen, Ausstellungen und Stadtführern die vielfältigen Brüche in der Geschichte Polens verstanden. Es ist krass, wie oft und wie lange dieses Volk fremdbestimmt und von anderen Mächten beherrscht war.
Die Geschichte der Juden Krakaus ist erschütternd. Im Mittelalter hieß es: „Polen ist die Hölle für Bauern, der Himmel für Adlelige, das Paradies für Juden.“ Das hat sich in der Besatzungszeit von 1939 – 1945 drastisch geändert, vor allem 1942. Mehr als 50% aller polnischen Holocaust-Opfer wurden von März 1942 – Februar 1943 ermordet.
Manches habe ich erst vor Ort so richtig begriffen – etwa, was es konkret heißt, in einem Ghetto leben zu müssen. 17.000 Krakauer Juden wurden aus ihren Wohnungen vertrieben und mussten sich in einem eigenen Judenbezirk ansiedeln. Der bestand aus 320 Häusern, in denen vorher etwa 3000 christliche Polen gelebt hatten. Also etwa 10 Personen pro Haus. Die Häuser waren klein, oft nur einstöckig (siehe Bild, die Dachgauben sind neu hinzugefügt). Die christlichen Polen wurden vertrieben, Juden einquartiert. Dort, wo vorher 10 Personen in einem Haus gewohnt hatten, wohnten nun 50 Menschen unter einem Dach. Jeder hatte 2qm zur Verfügung. Das hat für mich den Begriff „Ghetto“ mit viel klareren Bildern und Vorstellungen gefüllt, als ich sie bislang hatte.
Viele Menschen haben weggesehen. Andere haben den Juden der Stadt geholfen.
– Ein polnischer Junge, der 3 Laib Brot aus der Straßenbahn warf, die durchs Ghetto fuhr, um den notleidenden Menschen zu helfen.
– Ein polnischer Apotheker, der im Ghetto blieb, für die Juden Nachrichten und Geld schmuggelte und sie mit Haarfärbemittel versorgte, damit sie jünger wirkten und so – vielleicht – den Transporten nach Auschwitz entgehen konnten.
– Ein alter Herr, der als er sah, wie Juden, die zwangsweise Schnee räumen mussten und von Umstehenden mit Schnee und Eis beworfen wurden, mit einem Tablett mit Tee und Wodka nach draußen ging und es Ihnen mit den Worten anbot: „Meine Herrschaften, würden Sie mir die Ehre erweisen…“
Was führt dazu, dass die einen wegsehen…und die anderen sich von der Not bewegen lassen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten helfen? Diese Frage habe ich aus Krakau mitgenommen.


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Die Sache mit der Rippe

Seit gestern plagen mich Herzschmerzen und jagten mir ziemliche Angst ein. Herz. Da denkt man ans Schlimmste. Vor allem, wenn der eigene Vater mehrere Bypässe hat. Bin also vorsichtshalber zum Arzt. Ergebnis: Ich habe mir die Rippe geprellt. Das drückt aufs Herz. Ansonsten: Kein Infarkt, fantastischer Blutdruck…alles in Ordnung. Puh.
Hab´mich gefragt, ob es Adam wohl genauso gegangen ist. Als er Eva sah: Plötzliche Herzschmerzen. Dabei war es nur die Sache mit der Rippe.


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Tanks aufgefüllt

Jeder Mensch hat Bedürfnisse z. B. Nahrung, Nähe, Sicherheit, Inspiration und so weiter. Am Wochenende haben wir in der Trainerausbildung für gewaltfreie Kommunikation die Bedürfnisse, die man hat, mit Gefäßen verglichen, die unterschiedlich weit gefüllt sind.  Der Tag gestern hat einige Gefäße stark aufgefüllt. Ein paar andere (das nach Schlaf/Regeneration) nicht…aber man kann ja nicht alles haben. Dummerweise verdampft die Flüssigkeit in den Gefäßen immer wieder. Aber man kann ja nachfüllen.


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