Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Schlagwort: Erlebnisse (Seite 1 von 2)

Pfingsten. Oder: Wo und wie Gottes Geist wirkt

2015-05-24 18.03.42Der Tag begann gut. Mit zwei Träumen. In einem träumte ich vom Stapellauf meines Schiffes – noch ein Wunschtraum, der aber in den nächsten Monaten Realität werden dürfte.

Und dann träumte ich von einer Freundin aus Berlin, die mir im Traum erzählte, dass sie es bedauert, eine Operation hat machen lassen, aber jetzt das Beste draus macht. Hmmm?

Im der Auslegung zum täglichen Bibelstudium ging es darum, dass durch den Sündenfall auf drei Ebenen Zweifel in unser Leben gesät worden waren:

  • Zweifel an Gottes Versorgung
  • Zweifel an Gottes Liebe
  • Zweifel an Gottes Autorität

Plötzlich wurde mir klar: Vertrauen auf einer Ebene heißt nicht, automatisch, dass man auf den anderen Ebenen auch glauben kann. In den letzten Jahren hat Gott mein Vertrauen, dass er mich liebt, stark vertieft. Er hat mir sogar mal gesagt: „Du bist in meiner Schule der Liebe und hast eben das erste Lehrjahr bestanden.“ Das war von ein paar Jahren. Ich hoffe dass ich da weiter bin.

Ich kenne eine ganze Reihe Christen, die richtig tief in der Liebe Gottes verankert sind. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie in Gottes Autorität gehen oder Vertrauen in seine Versorgung haben. Ich selbst hab immer wieder mit Zweifeln an Gottes Versorgung zu kämpfen gehabt. Es ist ein Bereich, in dem ich achtsam mit meinem eigenen Herzen sein will, um nicht in Misstrauen zu gehen. Die Zweifel an Gottes Autorität – besonders im Bereich Heilung – saßen so tief, dass ich sie nicht mal als Zweifel wahrnahm. Ich ging davon aus, dass ohnehin nichts passiert. Das ist krass tiefsitzender Zweifel.

Ich bin froh, dass mir das bewusst wird – und dass mir auch durch das Nebeneinanderstellen der drei verschiedenen Ebenen des Vertrauens, klar wurde, dass ein „noch mehr“ von dem, was man schon hat, nicht automatisch die anderen Ebenen ausfüllt. Wer Vertrauen in Gottes Autorität hat, muss noch lange nicht in seiner Liebe verankert sein. Und wer weiß, wie sehr er geliebt ist, kann trotzdem an Gottes Versorgung oder Macht, einzugreifen, zweifeln. Am besten, man wächst in allen drei Bereichen. Meine zwei Wachstumsherausforderungen sind mir jetzt erst mal klar.

Dann hab ich geweint. Ich habe darüber nachgedacht, dass ich in ganz Berlin niemanden kenne, der im Bereich göttliche Heilung trainiert ist und regelmäßig von Gott darin gebraucht wird. Ich kenne viele Christen in der Stadt, aber in dem Bereich niemanden. Keinen! Mich hat das zutiefst erschüttert. Die Stadt hat drei Millionen Menschen, von denen viele Hilfe und Heilung brauchen! Immer wieder habe ich geweint. Auch als ich den anderen von Trainings-Treffen, das hier stattfindet, davon erzählt habe. Mich trifft das sehr.

Später, als ich bei einem Spaziergang darüber nachdachte, fiel mir eine Begebenheit ein, die mir Sascha Flek erzählt hat. Sascha ist Tscheche und er hat sich eines Tages bei Gott ausgeweint: „Liebst du die Engländer mehr als uns – sie haben die Bibel in X verschiedenen Übersetzungen – und wir haben nur eine 700 Jahre alte Übersetzung, die keiner versteht. Liebst du uns nicht auch?“ Immer wieder klagte er Gott seinen Schmerz. Bis Gott antwortete: „Was meinst du, warum ich dir das so aufs Herz gelegt habe?“ Die einzig logische Antwort, die Sascha einfiel formulierte er gleich in einen Protest „Du kannst nicht meinen, dass ich die Bibel übersetzen soll…ich kann das nicht!“ „Doch!“. Nach einer kleineren Auseinandersetzung, bei der Gott gewann, setzte sich Sascha an den Schreibtisch und fing mit dem an, was er übersetzen konnte – Matthäus 1: „Adam zeugte….“

Es schien, als würde Gott mich fragen: „Kerstin, warum meinst du, hab ich dir das aufs Herz gelegt?“ „Herr, du kannst doch nicht im Ernst meinen…“ „Doch!“ „Puh!“

Aber das war erst am Nachmittag. Beim Meeting traf ich zwei Frauen wieder, für die ich letzte Woche um Heilung gebetet habe. Eine sagte, ihre Nackenprobleme sind seitdem weg. Und sie konnte problemlos schlafen. Die andere sagte, nichts hat sich verändert.

Eine andere Frau schrieb mir ein Feedback: „Bisher kann ich nur sagen, dass ich seit dem Gebet durchschlafen kann – das ging lange nicht mehr. Und mein Mann sagt, ich bin fröhlicher und gelassener. Für den Rest der körperlichen Heilung vertraue ich Gott.“ Das ist eine Quote von 50 : 50 offensichtlich erhörte Gebete zu Gebeten, bei denen bisher nichts Erkennbares geschah.

Gemessen an meinen bisherigen Gebeten für Heilung, bei denen das Verhältnis von erhörten zu wohl eher nicht erhörten Gebeten eher bei 1: 100 oder 1:1000 lag, finde ich das ziemlich ermutigend. Es geht ja nicht um „Erfolg“ im Sinne von Medaillen, sondern darum, leidenden Menschen in der Autorität Jesu dienen lernen zu wollen – und das möglichst effektiv – vielleicht ähnlich wie ein Evangelist lernen möchte, das Evangelium so weiterzugeben, dass viele Menschen es verstehen und annehmen.

Nach dem Treffen kam fiel mir der Traum wieder ein – und da zwei Frauen hier den gleichen Namen haben wie die Freundin, von der ich geträumt habe. Ich hab also gefragt: „Hattest du eine Operation, die du jetzt bereust!“ Eine Frau sagte nein. Die andere „Ja!“ Sie wurde als junge Frau zu einem Kaiserschnitt überredet, der medizinisch wohl nicht wirklich notwendig war, aber negative Folgewirkungen auf ihren Körper hatte. Sie freute sich, dass ich dafür beten wollte. Das haben wir dann gleich gemacht. Ich finde es spannend, dass Gott Träume benutzt, um mich auf Sachen aufmerksam zu machen, die ich nicht wissen kann. Und wenn Gott schon ein Problem aufdeckt, dann liegt für mich die Vermutung nahe, dass er es auch heilen will.

Und dann hat mir noch eine Frau erzählt, dass ich ihr bei der Konferenz einen Impuls weitergegeben habe, der ihr sehr weitergeholfen hat. Ich empfand, Gott sagt ihr, sie soll sich jetzt kein Kopfzerbrechen um ihre Berufung und Zukunft machen, das würde Gott ihr jetzt noch nicht sagen, sondern zur richtigen Zeit Schritt für Schritt zeigen. Weil mir das englische Wort für Kopfzerbrechen nicht einfiel, habe ich ihr erklärt, dass man auf Deutsch sagt, dass man den ganzen Kopf kaputt macht, zerbricht, wenn man zu viel über Dinge nachdenkt, die man gerade noch nicht lösen kann. Das hat ihr sehr geholfen, gelassener zu werden.

Einige aus der Gruppe haben dann noch für Sua und mich gebetet, weil es unser letztes gemeinsames Treffen ist. Einer der Männer empfand, dass Gott mich gebrauchen will, um da Farbe zu bringen, wo andere nur schwarz-weiß denken können. Das fand ich ebenso spannend wie schön.

Als ich später bei herrlichem Wetter einen Spaziergang machte und an einem kleinen Wasserfall stand, dachte ich über den Impuls nach. Ich glaube bei Heilung denken viele Menschen nur schwarz – weiß. Entweder Gott heilt. Oder nicht. Entweder man hat eine besondere Gabe der Heilung oder nicht. Entweder Gott will heilen. Oder er will nicht. Entweder Heilung fließt wie ein Wasserfall durch einen von Gott mächtig gebrauchten Menschen. Oder es ist wie Wüste.

Ich glaube das Bild ist in Wahrheit viel bunter. Wo ein Wort der Ermutigung ausgesprochen wird, fließt Heilung. Manche Menschen werden von Gott eher im Bereich der seelischen oder sozialen Heilung gebraucht. Andere eher körperlich. Medizinische Heilung und göttliche Heilung gehen manchmal Hand in Hand. Manchmal nicht. Manchmal arbeiten sie miteinander. Manchmal fast gegeneinander. Heilung ist eine Gabe, die man geschenkt bekommt. Heilung ist eine Gabe, die man trainieren kann, Alle können heilen – das glaube ich wirklich, genau wie jeder Jünger Jesu das Evangelium weitergeben kann. Manche haben eine besondere Gabe dafür. Heilung ist bunt. Unendlich bunt.

2015-05-24 18.21.52Wie die Natur, durch die Gottes Atem fließt. Bei meinem langen Spaziergang habe ich die Frühlingsbäume bestaunt, die sich im Wind wiegten, die gefleckten ! englischen Schafe, die auf einer Wiese weideten – so was hab ich noch nie gesehen. Meine Schwanenfamilie kam wieder raus und eines der Küken führte mir ein Kunststück vor, dass er oder sie erst neu gelernt hatte: Mit den Flügeln flattern und sich im Wasser aufrichten. Ich war stolz auf das Kleine!

Und an einer Ecke tummelten sich Mücken, die auf und Kaulquappen, die unter dem Wasser tanzten. Mir fiel Pslam 29 ein, der davon spricht, wie die ganze Schöpfung Gottes Atem vibriert… ich hatte das nicht mehr richtig im Kopf, dachte, es heißt da: Der Geist Gottes macht das alles. Im Psalm steht aber „Die Stimme Gottes…“ Aber da die Stimme Gottes nur sagt und tut, was der Geist Gottes sagt passt das auch.

 

Gott ist und belebt wunderbar. Vielfältig. Bunt.

 

Etwas wagen

Schiff zu Beginn der Werftarbeiten.

Schiff zu Beginn der Werftarbeiten.

Etwas wagen

Etwas zu wagen heißt, gerade dann zu handeln, wenn der Ausgang unsicher ist.
Wagen heißt, die Zahlen nicht auf seiner Seite zu haben.
Wagen heißt, das Ende nicht absehen zu können.
Wagen heißt, sich selbst dabei aufs Spiel zu setzen.
Wagen heißt, das Unsichtbare mit anzusehen.
Wagen heißt, von innen nach außen, nicht von außen nach innen zu leben.
Wagen heißt hoffen, gegen alle Hoffnungslosigkeit.
Die Hoffnung haben auf etwas Festes und Starkes.

Ulrich Schaffer

Schiff im April 2013.

Schiff im April 2013.

Dieser Text bewegt, tröstet und ermutigt mich gerade in Bezug auf das Schiffsprojekt. Es geht voran…aber kostet auf allen Ebenen mehr als erwartet.

 

Sehnsucht nach Leben

Gärten der Welt, Berlin, Foto von Kerstin Hack, Auf einem Kalender, der in meiner Küche steht, ist im Oktober das Bild eines Hauses in einer Wüste zu sehen. Darunter steht „Sehnsucht nach Leben“. Beim ersten flüchtigen Lesen, las ich „Sehnsucht nachleben“.

Das finde ich spannend. „Sehnsucht nach Leben“ ist relativ breit und unkonkret. Was macht und hält mich eigentlich lebendig? Das ist gar nicht so einfach zu beantworten.

Aber der Sehnsucht in mir nachleben – dem zuerst nachspüren, was ich ersehne. Und dann nachgehen. Nachleben. Ausleben.

Das ist diesen Monat mein Programm.

Perspektive

Das habe ich gerade erlebt – und gleich unter dem Punkt „P“ wie Perspektive in mein neues Buch „Leben. schlicht und ergreifend“ eingebaut. Ihr dürft vorab reinlesen…

„Danke für meine Arbeitsstelle“ – sang der Straßenmusiker. Natürlich weiß ich nicht, ob er von Herzen meinte, was er da sang. Dennoch berührte es mich. Das Lied kenne ich noch aus meinen Kindertagen. Ich weiß, wie der Text weitergeht „danke für jedes kleine Glück. Danke für alles Schöne, Helle und für die Musik“. Für das Schöne im Leben zu danken – das fällt leicht.
Doch könnte ich Gott und dem Leben auch dankbar sein, wenn ich mein Geld mit Straßenmusik verdienen müsste. Ich hatte, als ich an dem Musiker vorbeilief einen Strauß Tulpen im Fahrradkorb. Nicht die teuren, gefüllten Tulpen. Das gibt mein Budget gerade nicht her. Aber schöne, leuchtend orange Tulpen. Die kann ich mir gut leisten. Wie schön!
Mich hat die Begegnung sehr berührt. Im Grunde ist da ein Perspektiv-Wechsel passiert. Ich habe mein Leben mit dem verglichen, wie sein Leben vermutlich ist. Und dadurch die Schätze, die ich habe, neu entdeckt. Oft genug sehe ich die Schwierigkeiten und Herausforderungen, die mein Leben als Autorin und Verlegerin mit sich bringt. Die Begegnung machte mir neu deutlich, wie viel Grund zur Dankbarkeit ich habe. Ich bin auch dankbar, dass mir das durch diesen Mann neu bewusst wurde.

Ein junges Land

Am westlichen Punkt meiner Reise angekommen, bewegt es mich nach wie vor, wie jung dieses Land ist, wie viele Ereignisse, die ich als „historisch“ abgespeichert hatte, erst vor recht kurzer Zeit passiert sind.

Der Goldrausch und die damit verbunden Entwicklung der Stadt Sacramento, in deren Innenstadt noch einige echte Westernhäuser erhalten sind, war vor etwas mehr als Hundert Jahren.

Gerade wohne ich in einem der wenigen Häuser in San Francisco, das das verheerende Erdbeben von 1906 und die Brände, die fast die ganze Stadt zerstörten, überstanden hat.

Gestern habe ich einem Mädel von Rosa Parks, dem Montgomery Bus Strike und Martin Luther King erzählt…auch das ist noch kein Menschenleben her…ich habe sogar mal den Assisten von MLK jr., wie er hier heißt, kennen gelernt.

Ich kann jetzt besser verstehen, warum Obama in seinen Reden – wie kürzlich an der Uni in Texas – so oft darauf hinweist, dass die Nation noch im Werden ist. Er tut es – weil es stimmt. Und weil es nach wie vor – anders als in Ländern, die schon fester geformt sind, hier noch viel mehr möglich ist und Menschen gebraucht werden, die diese Möglichkeiten zum Wohl aller nutzen.


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Abschied vom Bundespräsidenten

Vor sechs Jahren gab es am Brandenburger Tor ein rauschendes Fest. Der Amtsantritt des neuen Bundespräsidenten Horst Köhler wurde gefeiert. Ich war dabei. 500 Karten für das Fest wurden an Bürger verlost. Ich gewann zwei davon und nahm mit einem Freund am Fest zur Amtseinführung teil.
Selbst die Sonne ließ es sich – nachdem es den ganzen Tag geregnet hatte – nicht nehmen, am Fest teilzunehmen und beleuchtete die Fassaden rund um den Pariser Platz in warmen Abendgelb.
Klassische und moderne Musik, kurze Reden, leckeres Essen – ein wunderbares Fest. Das silberne Blechdöschen, das vor jedem Platz stand und in dem kleine Blumen als Tischdeko steckten, ist mittlerweile verrostet. Aber die Erinnerung an den Abend ist noch sehr lebendig.
Gegen Ende des Abends ging ich noch einmal an die Bühne, um die Musiker aus der Nähe zu sehen – und stand genau im Weg, als Herr Köhler und seine Frau gingen. Wir wechselten ein paar Worte, er fragte mich, wer ich bin. Ich war so aufgeregt, dass ich nur stottern konnte (keine Ahnung, was davon er in Erinnerung behalten hat), aber ich habe ihm gesagt, dass viele Menschen sich freuen, dass er Bundespräsident geworden ist und dass viele für ihn beten.
Vielleicht zu wenige, um ihm den Rückhalt spüren zu lassen, den er angesichts massiver Kritik und des Bedürfnisses nach Wertschätzung gebraucht hätte. Ich finde es sehr traurig, dass er geht. Hätte ihn noch gern länger als mein Oberhaupt gehabt.


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Die Sache mit der Rippe

Seit gestern plagen mich Herzschmerzen und jagten mir ziemliche Angst ein. Herz. Da denkt man ans Schlimmste. Vor allem, wenn der eigene Vater mehrere Bypässe hat. Bin also vorsichtshalber zum Arzt. Ergebnis: Ich habe mir die Rippe geprellt. Das drückt aufs Herz. Ansonsten: Kein Infarkt, fantastischer Blutdruck…alles in Ordnung. Puh.
Hab´mich gefragt, ob es Adam wohl genauso gegangen ist. Als er Eva sah: Plötzliche Herzschmerzen. Dabei war es nur die Sache mit der Rippe.


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Erfolg und Segen

Irgendwo habe ich die Geschichte gelesen: Der Musiker Louis Armstrong wurde in einer New Yorker Kneipe von einem Förderer entdeckt. Damit begann eine beispiellose Musikkarriere. Jemand sagte ihm später: „Du hast aber ungemein Glück gehabt, dass du da entdeckt wurdest.“ Er antwortete: „Ich habe mich 10 Jahre lang auf dieses Glück vorbereitet.“
Daran habe ich gestern gedacht, als ich nach einem Tanzkurs in einem Café mit einer Frau ins Gespräch kam. Genauer gesagt: Ich hatte sie angesprochen, weil ich aus dem Augenwinkel sah, dass sie an etwas programmierte. Ich fragte sie…und dann beantwortete sie zwei Stunden lang

Einkauf

Ein junger Kassierer machte an seinem ersten Arbeitstag einen Fehler beim Einlösen der Treueherzen. 24 Herzen auf einmal war er wohl noch nicht gewohnt. Die Chefin musste zum Stornieren geholt werden.
Die Kundin fing an zu schimpfen „Früher als das noch Meyers war, war alles besser. Außerdem gab es den Lego – Lader, den ich eigentlich wollte, gar nicht.“ Alle versuchen zu helfen. Ich sage dem Kassierer, dass man am ersten Tag nicht alles wissen kann. Eine andere Kundin verschenkt ihre Treueherzen an die aufgebrachte Dame. Die Chefin hilft ihr, den gesuchten Laster zu finden.
Als der Kassierer dann meine Sachen kassiert, hält er eine Avocado hoch, schaut mich hilflos an: „Wie heißt die?“ „Avocado“ antworte ich „aber wie sie genau heißt, weiß ich nicht, vielleicht Emily oder Agathe.“ Er lacht. Hoffentlich hat das sein Adrenalin etwas abgesenkt.


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Glücklich

Gott weiß, wie er mich glücklich machen kann. In meinem Buch „Die Hütte und ich“ habe ich eine Liste mit verschiedenen Dingen beschrieben, in denen ich Gottes liebevolles Wirken in meinem Leben erahne und erlebe:

Beim Blick auf die Liste berührte mich am tiefsten, dass ich sehr oft genau die richtigen Bücher entdecke, die ich für die nächsten Entwicklungsschritte brauche. Ich bin nun mal ein Mensch, der viel durch inspirierende Bücher lernt. Ich könnte in diesen hilfreichen Entdeckungen den Zufall sehen, wenn ich möchte. Das wäre auch o.k. Ich hege jedoch den Verdacht, dass mein guter Gott mir augenzwinkernd das eine oder andere Buch in den Weg legt, weil er meine Entwicklung unterstützten möchte.

Das habe ich heute wieder erlebt. Der Kirchentag war mein letzter geschäftlicher Termin. Beim betenden Planen zu Beginn des Jahres 2010 habe ich empfunden, dass Gott mir empfiehlt, dass ich mir den Sommer von Terminen frei halten soll, um Zeit und Freiraum zum Träumen, Denken und Planen zu haben.  Ich will mir in den nächsten Wochen und Monaten Gedanken darüber machen, wohin ich mein Leben und meine Firma in den nächsten 7 Jahren entwickeln will.

Heute habe ich – völlig überraschend – das Buch „Strenght finder 2.0.“ geschenkt bekommen. Das ist ein professioneller Test der eigenen Stärken und Talente.  Ich weiß zwar schon im Groben wo meine Stärken liegen, aber das noch genauer zu entdecken und zu definieren ist genau das richtige zu Beginn dieses Entdeckungsprozesses. Ich freue mich riesig. Und ich glaube, Gott zwinkert mir zu und sagt: „Das hab ich gut gemacht“!


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