Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Schlagwort: Freunde (Seite 1 von 2)

Freundschaft leben

2017-03-06-15-16-32Gerade sitze ich bei Freunden auf einem Balkon mit Blick auf den Pazifik und lasse die letzten Tage Revue passieren.

Erst mal von Anfang an.

Als ich zu Beginn des Jahres betend überlegt habe, was 2017 wichtig sein könnte, war Freundschaft das erste Wort, das mir in den Sinn kam. Ich empfand, dass ich in diesem Jahr, in dem ich 50 werde, die Freundschaften, die mein Leben geprägt haben,  feiern und genießen sollte. Dazu gehören auch eine Reihe von Freunden in den USA., die ich wegen der Entfernung nicht oft sehe.

  • Die Jones Family. Andrew und Debbie und  ihre fünf Kinder. Ich kenne die Familie seit 2001 und hab die Kinder heranwachsen sehen. Debbie ist letztes Jahr sehr plötzlich verstorben – ich konnte nicht zur Beerdigung kommen und so war es mir besonders wichtig, in dieser Trauerphase Zeit mit ihnen zu haben. Ich habe Sohn und Schwiegertochter und Vater und zwei der anderen Töchter an der Westküste besucht. Da bin ich gerade noch. Und ich genieße neben Gesprächen, Gebeten und gutem Essen auch den Pazifik und das sonnig-milde Wetter.
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  • Derek und Amy C.: Die beiden kenne ich auch seit 2001. Aufgrund logistischer Komplikationen hat es bei dieser Reise nicht mit  einen Besuch bei ihnen geklappt – aber ich habe Drecks Eltern, von denen ich schon viel gehört und mit denen ich auch schon gemailt habe, zum Essen treffen.  Es war spannend und berührend, Menschen, die indirekt schon lange zum Leben gehören, kennenzulernen. Am Ende der Begegnung gab mir Dereks Mutter eine warme Umarmung und sagte: „Ich liebe dich – ich weiß, dass Derek dich liebt, deshalb liebe ich dich auch!“ (Das amerikanische „Love“ ist in dem Fall so eine Mischung aus „schätzen, wertvoll finden, mögen usw.)
  • 2017-03-01-19-14-35Amy P., die ich seit 20 Jahren kenne. Sie und ihr Mann konnten – nach langen Jahren der Hoffnung und des Gebets vor 10 Jahren zwei Kinder adoptieren. Zwei Jahre nach der Adoption starb plötzlich ihr Mann innerhalb von 11 Wochen an einem Hirntumor. In meinem Buch „Die Hütte und ich“ habe ich über sie geschrieben. Sie hat später wieder geheiratet und der Tag, an dem ich bei ihr ankam, war „zufällig“ der 10. Jahrestag des Tages, an dem die Kinder zu ihr kamen. Das haben wir natürlich gefeiert. Mit einem leckeren Essen, einem Museumsbesuch und Gebet und Segen.
  • Bauteam: Ein Bauteam aus Kalifornien hat mal auf dem Schiff gearbeitet. Drei von ihnen haben mich am Flughafen getroffen und zu Andrew und seinen Töchtern gebracht. Wir kennen uns ja nur von einer Woche bauen, aber dennoch war viel Herzlichkeit und Verbundenheit da.
  • Matthias und Kim und ihre Familie. Matthias ist ein langjähriger Freund, mit dem mich eine innige Nähe verbindet. Er hat vor zwei Jahren einen extrem heftigen Schlaganfall gehabt, von dem er weitgehend genesen ist. Die Zeit bei ihnen ist der krönende Abschluss meiner Reise…

Ich spüre den Reichtum dessen, was es heißt, mit Menschen verbunden zu sein – in leichten wie in schweren Tagen….

Dankbar für Freundschaft.

 

Alle Mann an Bord – schnell!!!

NEIN, nicht auch das noch!

Am Samstag Abend eröffnete mir Helge, dass er voraussichtlich nur noch bis Ende April hier ist. Sein bester Freund arbeitet auch an einem Projekt und braucht dringend Hilfe. Helge ist gelernter Bootsbauer und er hat in den letzten Jahren auf Honorarbasis bei mir an Bord gearbeitet und den Umbau planerisch und praktisch mit betreut. Ohne seine Erfahrung und sein Wissen wäre das Projekt – bei aller Hilfe durch Freunde – nicht möglich gewesen.

Ich hatte geplant, bis zum Sommer weiterzubauen und dann einzuziehen und hielt das für realistisch. Es fehlen noch einige Einbauten in Schlafräumen und Küchen, Korkfussboden, Notfallpumpen, zwei Türen, Oberlichter und Deckenverkleidung im Seminarraum und Eingangsbereich und der komplette Ausbau von Steuerhaus / Büro. Und Holzböden an Deck. Nichtmehr so viel, doch mehr als man in vier Wochen zu zweit – Helge und ich – schaffen kann. Ich war geschockt, wollte weinen, aber selbst die Tränen blieben mir im Hals stecken.

In der Nacht habe ich unruhig geschlfen und geträumt, dass ich mit dem Rad unterwegs war und plötzlich nicht weiter konnte, weil eine Flut, in der auch kleinere Eisberge schwammen mir den Weg versperrte. So ähnlich fühlt sich das gerade auch an. Im Traum gab mir dann jemand noch den etwas kryptischen Rat, ich solle nicht messen, sondern rechnen (ich nehme das mal als Impuls, nicht die viel zu kurze Zeit zu messen, sondern mit Gottes unbegrenzten Möglichkeiten zu rechnen).

Am Morgen hab ich dann gemacht, was ich bei Krisen immer mache: Erst mal mein Herz sortiert und bei meinem Gott ausgeschüttet. Und ich habe mich gefragt, was für mich das schlimmste alle Szenarien wäre.

Ergebnis – die schlimmsten und besten Szenarien

Am Schlimmsten wäre es für mich, im Sommer aufs Schiff zu ziehen, um doppelte Miete zu sparen und dann im Herbst, wenn Helge wieder Zeit hat – noch mal wochen- oder monatelang eine Baustelle an Bord zu haben, während ich schon dort lebe und arbeite. Das wäre ein Alptraum. Ich sehne mich sooooo sehr danach, fertig zu sein. Und das Projekt abzuschließen.

Am zweitschlimmsten wäre es, wenn sich der Einzug weiter verzögert, ich dann aber später als geplant auf ein fertiges Schiff ziehen könnte.

Am Schönsten wäre es, in den nächsten 6 – 10 Wochen bis Ende Mai sehr viel Hilfe bekommen, so dass das Schiff Ende Mai tatsächlich fertig ist und ich im Juni einziehen kann. Ich werde selbst meine Arbeitszeiten an Bord zu erhöhen: Bisher war ich Mittwoch Nachmittag und Samstags hier. Jetzt will ich zusätzlich auch Freitag Nachmittag kommen.

JA, so könnte es gehen

Gebet

Rechnen mit Gottes Hilfe. Ihr könnt mit mir beten….

  • dass Helge so lange bleiben kann, wie es für ihn und mich gut ist.
  • dass in den nächsten Wochen sehr viele Helfer an Bord kommen – gerade auch solche, die handwerkliche Erfahrung haben und eigenständig arbeiten können.
  • dass ich im Juni (10. Juni) einziehen kann und  das dann Schiff fertig ist (keine großen Baustellen mehr)
  • dass ich Gelassenheit und Frieden bewahre… Heute nacht hab ich geträumt, dass wir auf einer Konferenz auf Schweizerdeutsch gesungen haben: „Lehn dich bei mir an“ und mir jemand seinen starken Rücken zum Anlehnen angeboten hat. Ein Trost.

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  • Ihr  könnt mich für die Endphase finanziell unterstützen – das würde es mir ermöglichen, Material zu kaufen und ggf. Aufträge an Fremdfirmen zu geben, um die Prozesse zu beschleunigen. Ich brauche noch einige Tausend Euro für Holz, Türen, Fussboden, Farbe. Ich freue mich wirklich mich aber über jeden Euro (5 Euro = ein kleiner Topf Farbe). Fragt mich gern nach meiner Kontonr – Paypal kriselt gerade.
  • Ein Darlehn könnte beim Endspurt auch helfen.

Helfen

  • Wenn ihr ein, zwei oder mehr Tage an Bord kommen und helfen könnt wäre das eine große Hilfe. Man kann am Schiff bereits komfortabel übernachten und sogar warm duschen!
  • Wenn ihr Leute kennt, die gern handwerklich tätig sind, erzählt ihnen von dem Projekt und ladet sie ein, zu kommen.
  • Wenn ihr in Berlin oder Umgebung wohnt, ist es auch eine Hilfe, wenn ihr nur mal für zwei oder drei Stunden kommt.  Jeder Handgriff zählt.Ich bin wie gesagt in der Regel Mittwoch und Freitag Nachmittag und Samstag an Bord, Helge Mo – Sa ganztägig.

Bild: Schubladen für einen Wandschrank. Auf Maß gefertigt, weil ein Schiff unten schmaler ist als oben und vorne schmaler ist als weiter hinten:

Ruhige Kugel und schneller Reifen…

12347593_10153790778385798_611989199215580092_nDer zweite Teil des Urlaubs im teils kalten, teils sonnigen Texas hat einfach gut getan. Ich hab bei einer befreundeten Familie mit fünf Kindern gewohnt, gutes Essen genossen und das Leben ebenso wie die Ruhe.

Bei einem leckeren Brunch in einem berühmten Grillrestaurant mit live-Gospelmusik von echten Musikverteranen – die Hälfte der Band war 70+ und sang und spielte sich die Seele aus dem Leib. Ich hab mal richtig auf Cowgirl gemacht – mit geliehenen Stiefeln. Die echten Cowboystiefel haben mein Budget dann doch überfordert – 370 Dollar!

Dazwischen hab ich gelesen, unendlich viele Tassen Kaffee getrunken – meine Gastgeber sind Inhaber einer Kaffeekette. Und ich habe viel Zeit mit Freunden verbracht und – endlich – gelernt, wie man Hula Hoop macht. Keine Ahnung warum ich so lange dafür gebraucht habe, jetzt geht es richtig gut.

Am bewegendsten war für mich, dass ich vorab in eine Ausstellung über ein Bibelmanuskript aus dem 13. Jahrhundert kam, die erst später eröffnet wurde. Ich hab erklärt, dass ich dann nicht mehr da bin und gesagt, dass mich das interessiert, weil ich ´ne Biographie über Gutenberg geschrieben habe. Was stimmt. Ich hab allerdings nicht erwähnt, dass die Kompaktbiographien in unserer Weltveränderer-Serie nur 32 Seiten lang sind. Trotzdem habe ich mit lange und intensiv mit ihm beschäftigt.

2015-12-03 16.10.07Die Bibel dort war ein Unikum. Vierfarbige Blätter – das erste Quadro ? – mit je vier Szenen zu einer Geschichte. Wunderschön, detailreich gemalt – mit sehr europäisch gekleideten biblischen Gestalten, aber das war damals einfach so. Die Bibel wurde in Frankreich hergestellt, später ging sie nach Polen. Dort schrieb man lateinische Kommentare unter die Bilder.  Weiter ging´s nach Persien. Da wurden dann untendrunter oder auch mal quer persische Ergänzungen angefügt, die dann von einem persischen Juden auf persisch, aber mit hebräischen Buchstaben wiederum kommentiert wurden. Die einen Kommentatoren beschwerten sich über die anderen, die ja von nichts ´ne Ahnung hatten. Also ein lebhafter theologischer Diskurs. Und ein paar Seiten, die den moslemischen Herrschern nicht ganz in die Ideologie passten, wurden rausgetrennt, sind aber glücklicherweise in anderen Museen erhalten geblieben.

2015-12-03 16.24.20-1Mir gefiel die Optik, der Detailreichtum und nicht zuletzt der Humor. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal eine Bilderbibel mit dem nackten Hintern von König Saul sehen würde. Er erledigte in einer Höhle seine Notdurft. David, den er verfolgte, schnitt heimlich ein Stück seines Mantels ab, lies Saul aber am Leben. Heutige Bibelausgaben sind da um einiges dezenter in der bildlichen Darstellung.Ich vermute das leuchtende Gold auf der rechten Seite soll die Größe der Gnade und Barmherzigkeit Davids, der damit auch Gottes Herz widerspiegelt, zum Ausdruck bringen. Das finde ich wunderschön.

Leider bin ich gegen Ende der Zeit krank geworden, eitrige Halsentzündung. Was die Freude dann etwas minimiert hat. War aber trotzdem richtig schön.

Ziel in Sicht

ShipDer große Tag ist da. Und die gute Nachricht zuerst: Die Werftrechnung konnte komplett gezahlt werden.

Zum Teil mit Darlehn, aber zum allergrößten Teil aus den Geschenken, die ich erhalten habe – bisher über 15.000 Euro! In den letzten Tagen kam noch mal richtig viel Unterstützung rein – so dass die noch offene noch Summe jetzt „nur “ noch über 7000 Euro sind. Es ist  so wohltuend, dass „nur“ noch vier Stellen vor dem Komma sind.

Und das, was Menschen dazu schreiben, bringt mich nach wie vor zum Weinen – ich hätte mir nie träumen lassen, so viel Unterstützung und Hilfe zu bekommen.

Wir glauben an einen großen Gott und glauben an dich und dass er einen Plan mit dir und dem Schiff hat. Darum haben wir dir eben etwas überwiesen und segnen dich damit.

Oder:

Zum Geburtstag „zocke“ ich hoffentlich meine Gäste ab, indem ich sie für dein Schiffsprojekt begeistere, die Sparbüchse auffällig positioniere und ihnen zur Verstärkung gleich ein Quadro mitgebe! Dir wünsche ich im Gefühlsaufundab einfach nur wieder zur Ruhe zu kommen und das Wissen, dass du nicht alleine bist!!!

Es ist richtig unangenehm, plötzlich so ein Problem zu haben wie eine unerwartet riesige Werft-Rechnung. Und es ist richtig wunderbar zu erleben, wie Menschen ihr Herz und ihren Geldbeutel öffnen, um das Projekt zu unterstützen. Ich habe selten so viel vor Dankbarkeit geweint wie in den letzten Tagen!

Wer noch mithelfen mag, dass auch noch der Rest zusammenkommt und ich nicht monatelang – neben den laufenden Kosten – auch noch Darlehn abstottern muss, ist herzlich eingeladen, mitzuhelfen. Auch kleine Beträge helfen. Infos gibt es hier.

Schritt für Schritt

Das Bild zeigt das Unterdeck des Schiffes – entrostet und mit Korrossionsschutz versehen. Wer es vorher gesehen hat – vollgestellt mit Sachen und rostig – weiß wie gewaltig dieser Schritt ist!

Die meiste Arbeit schultert Karl, der Bootsbauer allein – er ist echt ein Held.

 

Ich bin so dankbar für jede Unterstützung – Menschen, die praktisch mithelfen…ein paar Stunden, einen Tag oder ein paar Tage – ihr seid in Hamburg, wo das Schiff noch liegt,  mehr als herzlich willkommen.

Und ich bin dankbar für finanzielle Unterstützung. Gestern erhielt ich eine Überweisung von Hannah, einer alleinerziehenden Mutter. Sie hat – obwohl sie selbst nur ein sehr geringes Einkommen hat – 15 Euro überwiesen…damit können wir eine Stunde das Boot renovieren…Mich hat das sehr berührt – wenn ich so etwas erlebe, kann ich vor Berührung nur weinen. . Am liebsten würde ich ihr eine Ehrenmedallie verleihen – ich bin einfach nur dankbar.

Freundschaft ist…

Das zweite Buch, an dem ich schreibe ist Freunde. Schlicht + ergreifend.
Auch hier könnt ihr mitmischen.

FREUNDE

1. Freundschaft ist…..?
2. Was sind die hilfreichsten allgemeinen Ratgeber für den Aufbau guter
Beziehungen, die du kennst? (Ich meine Bücher, nicht Menschen)? Bitte mit
Autor, Titel, Verlag, Erscheinungsjahr.
3. Was sind die schönsten Romane über Freundschaft, die du kennst? (Von Pippi Langstrumpf bis ….) Bitte mit Autor, Titel, Verlag, Erscheinungsjahr
4. Was sind die schönsten Filme über Freundschaft, die du kennst?

Ich bin gespannt auf deine Antworten. Bei „Freundschaft ist…“veröffentlichen wir die Autoren mit Vorname und Anfangsbuchstaben des Nachnamens. Du hast also Chancen, namentlich in einem Buch erwähnt zu werden.

Paare, Kinder und die Liebe

Gestern habe ich gelesen, dass 40 % der Eltern, die sich scheiden lassen, sich im ersten(!) Jahr nach der Geburt des ersten Kindes trennen. Bei nicht verheirateten Paaren ist die Anzahl derer, die sich im ersten Jahr nach der Geburt trennen noch höher. Mich bewegt das. Die meisten wollen sich ja nicht trennen. Sie wollen gern zusammen bleiben. Aber irgendwie klappt es nicht.
Eine riesige Tragödie für jedes Paar, jede Familie. Ein Verlust für alle – für die Geschwister, die vielleicht nie gezeugt und geboren werden, die Kinder die fehlen und die Kinder, denen es fehlt, dass Mami und Papi zusammen und bei ihnen sind.
Ich frage mich, was man tun kann, um junge Familien zu unterstützen, dass sie Wege miteinander finden, die herausfordernden Baby-Jahre zu meistern.

Im Kontrast dazu habe ich gestern eine Mail von einem Mann bekommen, der seine seit Jahren schwer Demenzkranke Frau pflegt. Sie kann nicht mehr mit klaren Worten kommunizieren kann, muss gewickelt, gepflegt und gefüttert werden. Dennoch steht unter jeder Mail, die er schreibt, nicht nur sein Name als Signatur, sondern auch ihrer.

Er schrieb mir, dass seine Liebe zu ihr immer noch wächst und stärker wird.


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Aufblühen

Blumenstrauß Mai 2010 Berlin

www.down-to-earth.de

Ich freue mich an dem wunderschönen Blumenstrauß, den ich nachträglich noch zum Geburtstag bekommen habe.

Tanks aufgefüllt

Jeder Mensch hat Bedürfnisse z. B. Nahrung, Nähe, Sicherheit, Inspiration und so weiter. Am Wochenende haben wir in der Trainerausbildung für gewaltfreie Kommunikation die Bedürfnisse, die man hat, mit Gefäßen verglichen, die unterschiedlich weit gefüllt sind.  Der Tag gestern hat einige Gefäße stark aufgefüllt. Ein paar andere (das nach Schlaf/Regeneration) nicht…aber man kann ja nicht alles haben. Dummerweise verdampft die Flüssigkeit in den Gefäßen immer wieder. Aber man kann ja nachfüllen.


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Reicher Freundschaftstag

Potsdamer Platz - Kunst und WerbungIn den letzten Tagen habe ich viel darüber nachgedacht, auf welch unterschiedliche Art und Weise meine Freunde mein Leben bereichern (und ich ihres hoffentlich auch). Bei manchen fühle ich mich eher geborgen, mit anderen tausche ich Gedanken und Ideen aus, mit wieder anderen erlebe ich viele Dinge zusammen.

So wie heute mit meinem Freund Derek, der gerade zu Besuch ist….wir waren Kaffee trinken, dann hatte ich ein Mentoring – Gespräch mit jemand anderem- Danach waren wir Schuhe kaufen – und ich hab tatsächlich welche gefunden, die bequem und cool waren. Er ist Schuh-Fetischist und genialer Berater.

Dann waren wir in einer irren Ausstellung: Olafur Erikson: Innen Stadt Außen. Dort wurde ganz viel mit Spiegeln, Licht und Schatten-Effekten gespielt, z. B. in einem Raum, in dem so dichter bunter Nebel war,  dass man nur ein paar Meter weit sehen konnte. In einem anderen Raum konnte man mit seinem eigenen, fünffachen Schatten tanzen. Total cool.

Im blauen Nebel

Das hat so inspiriert, dass wir gar nicht anders konnten, als füreinander zu beten und all das Gute, was wir dem anderen von Gott her wünschen, zu erbitten. Mitten in den Ausstellungsräumen. Warum auch nicht.

In der Akademie der Künste haben wir ein bisschen entspannt und noch mal Zeit genommen, für Segen zu beten. Vor dem Reichstag haben wir anschließend mit riesigen Seifenblasen gespielt. Schließlich haben wir in einem edlen Lokal im Hauptbahnhof von wo aus man aufs erleuchtete Bundeskanzleramt blickt den wunderbaren, vollen, aber nicht anstrengenden Tag ausklingen lassen und mit einem 2 Minuten Mini-Sparziergang über den Ku´damm beendet. Ganz zum Abschluss gab es noch ein Mini-Feuerwerk…aber das hatten wir gar nicht geplant.

Ich danke Gott so sehr für meine Freunde….bin tief dankbar.


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