Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Schlagwort: Fundstücke

Neues Buch. Gebet. Basics von A – Z

Ab Montag beginne ich mit dem Schreiben von meinem neuen Buch. Es ist eine Einführung ins Gebet, die den Buchstaben des Alphabets folgt.

Gebet von A – Z

A Anbetung. Über das Staunen über Gott.

B Bitten. Über die Herausforderung konkret zu werden.

C Christus-zentriert beten. Über die Brücke zum Vater

D Danken. Über die Kunst, das Leben von der positiven Seite zu sehen

E Einfach beten Über Zutrauen zu Gott. Glaubensvoll beten.

F Für andere beten / Fürbitte. Über die Bereitschaft, für andere einzustehen

G Gemeinsam beten. Über die Freude und Herausforderung mit anderen zu beten.

H Hören. Über die Kunst, Gott wahrzunehmen

I Innerlich beten. Über die Kunst, mit Gott verbunden zu sein.

J Jubeln. Über die Kunst, Gott und das Leben zu feiern.

K Klagen. Über die Kunst, das Herz vor Gott auszuschütten

L Laut und Leise. Über die Kunst, die richtige Form zu finden.

M Meditativ beten. Über die Kunst, sich auf einen Aspekt zu konzentrieren.

N Namen Gottes beten. Über die Kunst, sich von Gottes Wesen inspirieren zu lassen.

O Ohne Worte …Über die Kunst, wortlos zu beten.

P Politisch beten. Über die Kunst, sich einzumischen

Q Quirlig und kreativ. Über die Kunst, anregende Formen zu finden.

R Rituale und Traditonen. Über den reichen Schatz der gesammelten Gebete

S Segnend beten. Über die Kunst, anderen Gutes zuzusprechen.

T Themenorientiert beten. Über die Kunst, für bestimmte Anliegen zu beten.

U Umkehr. Die Kunst, Fehler einzugestehen. // Beichte. Bußgebet

V Verheißungsorientiert beten. Über die Orientierung an Gottes Zusagen.

W Wort Gottes beten. Über die Verankerung in Gottes Wort // Bibelstellen beten //

X X-beliebig beten. Über die kindliche Freiheit, alles mit Gott zu besprechen.

Y Yes we can. Über die Freude, Gott als Partner zu haben (Bund)

Z Zuversichtlich beten Über die Kunst, dran zu bleiben // Unerhörte Gebete // Wenn Gott schweigt.

Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat. Dann gibt es einen kurzen Text zum Thema, Praxistipps, Buch- und Medientipps (auch Internet-Seiten) und ein Modellgebet.

Bitte schreibt einen Kommentar, falls ihr Ideen, Gedanken, Zitate, Anregungen, Lieblingsbücher und Gebete habt, die zu dem Buch passen könnten. Ich freue mich über jede Anregung.


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Die Hoffnung stirbt zuletzt

Gestern fragte mich mein Nachbar, ob ich – nach dem Fahrraddiebstahl – ständig schaue, ob ich mein Rad irgendwo sehe. Natürlich tue ich das. Ich hoffe, es noch irgendwo in der Stadt zu entdecken. Er tat es auch. Ging nach dem Diebstahl seines Rades zwei Wochen lang mit „Wo-ist-mein-Fahrrad-Blick“ durch die Stadt. Und war erfolgreich. Klaute sich irgendwo vor einer Kneipe sein gestohlenes Fahrrad zurück. Das macht Hoffnung. Auch wenn die Saarbrücken, wo er das erlebte, etwas kleiner ist als Berlin. Aber ich halte die Augen offen.


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Behali – Fair Trade Möbel

Als Kind und Teenager hatte ich den Traum, irgendwann mal ins Ausland zu gehen, und dort etwas zu bewegen und zu verändern.  Das Leben hat mich anders geführt. Dennoch bewegen mich Schicksale wie die der Menschen im Hunza Tal in Pakistan, deren Häuser nach wie vor überflutet sind.  Mich bewegt das sehr und ich überlege seit Wochen, ob und wie ich da effektiv helfen kann.

Es begeistert mich, wenn ich Projekte entdecke und unterstützen kann, die auf konkrete,  nachvollziehbare und nachhaltige Art und Weise helfen.  Wie Safran statt Opium oder Behali.  In Pakistan fertigen Schreiner wunderschöne Möbel aus alten Türen und Fensterrahmen, die sonst weggeworfen werden. Die Leute von Behali zahlen faire Preise, importieren die Möbel und verkaufen sie in Berlin.

Ich finde das genial. Das ist ein Projekt, das auf so vielen verschiedenen Ebenen gut ist: Es schafft Arbeitsplätze – in einer Bevölkerungsgruppe, die sonst wenig Perspektiven hat. Wunderschönes altes Handwerk wird erhalten und die Techniken an eine neue Generation weitergegeben. Und nicht zuletzt bekommen Menschen in Berlin Kontakt zu einer faszinierenden Kultur und die Möglichkeit, sich ein Stück davon in ihre eigene Welt zu holen.

Ich finde es sehr schön. Und überlege, wie ich das weiter unterstützen kann.


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Worauf man Einfluss hat

Die Post stellt fest: Es werden weniger Briefe ausgeliefert als früher. Waren es im Dezember 2005 noch 21,5 Milliarden Briefe, sank die Zahl bis Dezember 2009 auf 20,7 Milliarden. Das trotz aller Werbesendungen und Rechnungen, die täglich aus den Briefkästen quellen. Der Grund. Menschen kommunizieren heute mehr online. Das spart Zeit und manchmal auch Papier.

Das Lustige: Der Konzernchef hat sich(laut Bundesnetzagentur vorgenommen, den Trend aufzuhalten. Er will „jeden Stein im Konzern umdrehen“, um den Rückgang zu stoppen. Das ist in meinen Augen ähnlich aussichtsreich wie der Versuch, sich gegen Ebbe und Flut zu stellen. Trends kommen und gehen. Man kann auf den Wellen mitschwimmen. Sie zu beeinflussen dürfte – zumindest bei großen internationalen Trends auch für einen großen Konzern wie die Post kaum möglich sein.

Für mich selbst wünsche ich mir, dass ich immer klarer und besser unterscheiden kann, womit ich es zu tun habe. Mit Dingen, die ich aktiv beeinflussen kann oder mit Wellen und Trends, die jenseits meines Einflussbereiches stehen. Und entweder aktiv werde. Oder gelassen auf den Wellen surfe.

Die Getränke-Hersteller alkoholischer Getränke scheinen da um einiges schlauer zu sein. Sie haben offensichtlich verstanden, dass sie die Tendenz zum Homing (zu Hause am Computer rumhängen statt rauszugehen) nicht aufhalten können. Also bemühen sie sich offensichtlich, die dadurch sinkenden Umsätze offensichtlich dadurch auszugleichen, dass sie Getränke für spezielle Zielgruppen entwickelt z. B. alkoholische Getränke, die besonders junge Mädchen ansprechen. Die dann zu viel trinken. Und krank davon werden. Im Jahr 2009 gab es 28.000 Einlieferngen ins Krankenhaus wegen Koma-Trinken (Jungs und Mädchen). Die Kids haben natürlich eine eigene Verantwortung. Aber die Getränkeindustrie scheint derartige Vorfälle zumindest billigend in Kauf zu nehmen. Hauptsache der Umsatz stimmt.


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Urlaub im Alltag

Obwohl ich heute bis zum frühen Nachmittag gearbeitet habe, beim (netten) Zahnarzt war und Nachmittags viel Unternehmerinnen-Weiterbildung gemacht habe, fühlte sich der Tag wie Urlaub an. Sonne, Kaffee mit einer Freundin und zum Tagesausklang eine spannende Lesung im Hotel Ellington.

Ich bin eigentlich kein Krimi-Fan. Doch „Das große Tier„, ein Krimi im Umfeld der Finanz- und Aktienwelt, gefiel mir wirklich gut. Klug, spannend und stellenweise durchaus humorvoll geschrieben. Die Tatsache dass es in Berlin spielt, ist natürlich ein zusätzlicher Bonus.
Die Presse feiert den Autor Veit M. Etzold schon als den neuen Dan Brown. In Bezug auf eine gewisse Vorliebe für spannende Verschwörungstherorien mag der Vergleich passend, allerdings teilt er nicht Browns offen zur Schau getragene Abneigung gegen Kirche und Glauben.
Der Krimi ist nicht nur spannend – er streut sogar den einen oder anderen Satz ein, über den man länger nachdenken kann. Etwa: Sein und werden, das sind die wichtigsten Dinge im Leben.. Oder: Komischerweise hatten ihr die Menschen den meisten Halt gegeben, die akzeptierten, dass alles sich verändert. Diese Perlen zu entdecken setzt natürlich voraus, dass man nicht so gefesselt von der Handlung ist, dass man nicht mehr zum Reflektieren kommt. Was in dem Fall echt schwer ist. Aber man kann es ja auch zwei Mal lesen.
Vorgelesen von Franziska Pigulla, die auch das Hörbuch gelesen hat, war es ein doppelter Genuss. Nur…ich bin mir nicht sicher, ob ich jetzt schlafen kann.


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Charmanter S.P.A.M.

Spam Mails können durchaus Charme haben. Eine von Heute, die es irgendwie durch meinen Filter geschafft hat: „
Hallo liebstes, Es ist gut, Sie heute schreibend, obgleich wir nicht vorher uns gekannt noch haben getroffen. Es ist wahr, dass dieser Buchstabe zu Ihnen als Überraschung kommen kann. Dennoch bitte ich Sie bescheiden, mir den Nutzen des Zweifels zu geben und mich heraus zu hören.“
SPAM steht übrigens für „Spiced Pork and Meat“ also etwas, was man definitiv nicht braucht.


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Gemeinde als Auslaufmodell

Der Cartoon der Cartoon von Cla Geiser, Schweiz (Idee: Reinhold Scharnowski) „Gemeinde als Auslaufmodell“ gefällt mir.


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Stärken entdecken

Eigentlich sind Gabentests ja etwas Ernsthaftes. Man füllt sie aus, liest das Ergebnis und weiß hinterher (mehr), wer man ist und was man gut kann. Dachte ich. Gestern habe ich den Strenghtsfinder 2.0. einen der besten wissenschaftlichen Tests zum Entdecken eigener Stärken gemacht.
Als ich die Beschreibung meiner Stärken las, fing ich laut an zu lachen. Selten hat mich jemand so gut und so präzise beschrieben. Meine Fähigkeit, quer zu denken, Lösungen zu entdecken, wo andere noch nicht mal das Problem wahrgenommen haben, Mengen an Ideen zu kreieren – all das war so präzise beschrieben, dass ich aus dem Lachen und Staunen nicht mehr heraus kam. Einer Freundin, der ich meine Ergebnisse zeigte, ging es genauso.
Ich habe gelernt: Gabentests können durchaus amüsant sein. Was mir – außer den treffsicheren Beschreibungen an dem Test noch gut gefiel, war die Tatsache, dass es zu jeder Stärke Tipps gab, wie man sie weiter entwickeln kann. Das finde ich sehr hilfreich. Ich kann es nur empfehlen.

Um den Test zu machen, muss man sich das Buch Strenghtfinder 2.0. besorgen (15 Euro, die sich lohnen). Hinten im Buch gibt es dann einen Code für den Test. Den Test kann man auf Deutsch machen, die Auswertungen gibt es leider nur auf Englisch.


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Was Liebe ist

Ausgelöst durch eine Begebenheit in Antwerpen, die ich in meinem Buch „Die Hütte und ich“ beschrieben habe, beschäftigt mich seit einigen Monaten die Frage, was Liebe ist. Gestern habe ich das berühmte „Hohelied der Liebe“ in der Message, einer Englischen Übersetzung gelesen. Luther übersetzt eine Passage so: „Die Liebe eifert nicht!“ In der Message heißt es: „Love doesn’t want what it doesn’t have.“ Die Liebe kämpft nicht für das, das sie nicht hat.
Autsch. Mit materiellen Dingen bin ich meist recht zufrieden. Doch im Umgang mit Menschen kenne ich das „eifern“, das verbissene innere Kämpfen durchaus. Die Erwartung, der andere müsste mir doch jetzt Zeit, Aufmerksamkeit, Verständnis oder was auch immer geben.
Puh. Wenn Liebe bedeutet, dass ich dem anderen wirklich von Herzen die Freiheit lasse, mir zu geben, was er oder sie mir gerade geben möchte, dann habe ich noch einiges zu lernen. Puh. Herausfordernd.


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Endlich

Endlich

Er ist wieder da,
der lang ersehnte Geliebte.
Er tanzt durch die Straßen,
sammelt unsere Mäntel und Mützen ein.
Uns wir lächeln und lachen
und breiten die Arme aus.
Willkommen
lieber Frühling.

Anne Steinwart


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