Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Schlagwort: Heilung (Seite 1 von 2)

Wunder. Schön!

2016-12-30-08-11-17Heute war ich bei meiner HNO Ärztin, da seit Jahren mein Gehör an Schwerhörigkeit grenzte und ich deshalb 1 x pro Jahr einen Hörtest machen soll, da bei weitere Verschlechterung ein Hörgerät nötig geworden wäre. Ich hab natürlich immer dafür gebetet, dass es NICHT schlechter wird und hab vor einigen Monaten bei einem Seminar zum Thema Heilung bei mir an Bord auch für mein Gehör beten lassen.

Als ich nach dem Test zur Ärztin reinkam, begrüsste sie mich mit den Worten: „Wollen Sie uns fertig machen?“ Da ich mich eigentlich nicht wirklich zu den Menschen zähle,  die andere absichtlich fertig machen, sagte ich : „Nein, wieso!“

Sie sagte: „Der Test ist so viel besser als die letzten, dass es, wenn das Ergebnis stimmt, an eine Wunderheilung grenzt!“

Sie zeigte mir die Kurven, die eindeutig besser waren. Und fragte: „Was haben Sie gemacht!“ Ich erzählte ihr vom Gebet. Und auch – von Physiotherapie, die den ganzen Nacken- und Kieferbereich entspannt. Sie war nur fassungslos. Und ich dankbar.

Sie bat mich, in ein paar Wochen noch mal zu kommen. Sie will einfach sicher sein, dass der Test stimmt und es nicht nur einmalige außergewöhnliche Höchstform war.

Klar bete ich, dass der beim nächsten Mal noch besser wird. 😉

Und danke schon mal König Jesus, der nicht eingefroren und tot ist wie mein Bordkönig, sondern ziemlich lebendig und aktiv ist.

WUNDERschön. Matthias Beyer bei mir an Bord

2016-11-17-21-08-03Es ist 12 Stunden her, doch in meinen Augen stehen immer noch die Tränen.

Mein guter Freund Matthias Beyer hat gestern Abend zusammen mit seinem Schwiegervater mein Schiff besucht.

Das Besondere: Ostern 2015 lag Matthias nach einem extrem schweren Schlaganfall – der Arzt hatte noch nie ein so großes Aneurysma gesehen – im Sterben. Die Ärzte hatten ihn aufgegeben. Es war nur noch eine Frage, wann die lebenserhaltenden Geräte abgeschaltet würden.

Sein Großhirn sendete über eine Woche lang keine Signale, die auf einem EEG messbar gewesen wären. Nur das Stammhirn zeigte noch milde Aktivität.

Und dann – überraschend, schockierend, beglückend – wachte Matthias wieder auf und erlangte sein Bewusstsein zurück. In meinem Blogbeitrag Das zweitbeste Ostern aller Zeiten hab ich die Details erzählt.

Ein Mann erzählte mir gestern, seine Frau, die sich als „nicht gläubig“ bezeichnet, hätte danach gesagt: „Was mit Matthias geschehen ist, fordert meinen Unglauben heraus!“

Und – entgegen aller ärztlichen Prognosen – erholte er sich zusehends und gewann Fähigkeiten zurück, die Ärzte nicht für möglich gehalten hätten.

  • Stehen, Gehen mit Stock, selbständig gehen.
  • Etwas Verstehen, Worte sprechen, Sätze sprechen.

Gestern unterhielt er sich vier Stunden lang mit verschiedenen Menschen. Fragte, wie es ihnen geht. Und erzählte wie es ihm geht.

Er sagte: „Ich bin noch nicht ganz gesund. Irgendwo in der Mitte. Ich kann noch nicht arbeiten (man beachte das noch in dem Satz!). Aber ich kann viel mehr sprechen als andere. Ich bin dankbar. Ich lebe!“

Sein Zustand jetzt

  • Er kann gehen, aber die rechte Seite ist noch eingeschränkt, ich weiß nicht, wie das medizinisch heißt, aber es sieht aus wie eine Spastik, Finger und Beine lassen sich nicht so leicht beugen und koordinieren.
  • Er kann sprechen und ist in 98% der Fälle gut verständlich…Deutsch fällt ihm leichter als Englisch. Manchmal spricht er leicht „nuschelnd“…kein Vergleich zu vor einem Jahr, als ich manchmal 10 Mal um Wiederholung bitten musste, bevor ich ihn verstehen konnte.
  • Die Fokussierung seiner Augen wird besser. Direkt nach dem Schlaganfall sah er alles x-fach. Das reduzierte sich auf 6, 5. 4. 3 – jetzt sieht er Dinge noch doppelt, was natürlich sehr anstrengend ist. Lesen und Schreiben ist noch nicht oder kaum möglich.
  • Er begreift und versteht Dinge viel besser, Komplexes oder Witze sind noch schwer. Als wir auf mein Schiff anstießen, und sein Schwiegervater sagte: „Trink nicht zu viel, sonst bekomme ich Ärger mit zwei Frauen!“ verstand er es nicht. Als ich es einfacher erklärte, verstand er es schon: „Wenn du zu viel trinkst, sind (deine Frau) Kim und (deine Schwiegermutter) Jody böse auf David, weil er nicht gut auf dich aufgepasst hat!“
  • Er ist präsent und reagiert – ganz andes als letztes Jahr im Dezember, wo er oft vor sich hinstarrte…

„Ich bin so dankbar… “

Diesen Satz hat Matthias gestern ein paar Dutzend Mal gesagt.

Ich bin auch sooo dankbar

  • Dass er lebt
  • Dass die Einschränkungen weit weniger schlimm sind als erwartet
  • Dass sein Gehirn und auch seine Seele (im Frühjahr war er oft niedergeschlagen) sich zunehmend erholt.
  • Dass wir gemeinsam mein Schiff bestaunen konnten.

Bitte betet weiter für ihn 

  • Dass die rechte Körperhälfte wieder voll funktionsfähig wird
  • Dass sein Gehirn sich schnell weiter erholt und Verstehen und Erinnern zunimmt
  • Dass seine Augen bald klar sehen

Umschalten – dankbar für die Zeit bei Matthias und seiner Familie

2015-11-25 19.10.27Gestern bin ich in Austin, Texas angekommen, nachdem ich eine Woche bei Matthias Beyer und seiner Familie verbracht habe. Heute hab ich viel getrödelt, gelesen, guten Kaffee getrunken – dem Familienvater gehört Café Medici.

Dankbar sehe ich auf die Tage bei Matthias und seiner Familie zurück. Ich habe es genossen, einfach nur Zeit mit ihm uns seiner Familie zu haben, bei Therapien dabei zu sein, Leben zu teilen.

Und es war einfach schön, Zeit zu haben. Kommunikation mit Matthias ist immer noch anstrengend für ihn – oft fallen ihm die richtigen Worte nicht ein. Doch es war wunderbar, mit ihm zu reden, zu beten oder zu erleben, wie intensiv und aufmerksam er zugehört und Mitgezählt hat. Matthias war schon immer ein sehr guter Zuhörer – aber jetzt war sein intensiver Blick, sein Händedruck, sein „Wow“, wenn ich ihm etwas Bewegendes erzählt habe, besonders tief.

2015-11-27 15.56.25Eine Woche ist zu kurz, um – wenn gerade mal keine Wunder passieren – große Fortschritte zu bemerken, doch hatte ich den Eindruck, dass seine Sprachfähigkeit schon in diesen wenigen Tagen besser geworden ist. Er erzählte mir – auf meine Bitte hin – die Geschichte vom verlorenen Sohn. Manche Vokabeln wie „Umkehr“ hatte er natürlich nicht mehr parat aber „neuen Weg gehen“ ist eine passende Umschreibung. Und am Ende, als wir uns verabschiedeten, sagte er: „Ich bin gespannt, was los ist!“ (er meinte „Los sein wird), wenn wir uns das nächste Mal sehen. „Ich bin gespannt“ ist ziemlich cooles Vokabular. Ich bin auch gespannt.

2015-11-27 04.01.53Einer der schönsten Momente für mich passierte fast nebenbei. Seit dem Schlaganfall war der rechte Arm von Matthias gelähmt – vor einigen Wochen konnte er – nach einem Abend, an dem intensiv für ihn gebetet worden war – den Arm plötzlich wieder bewegen und die Hand bis zur Nase hochbringen. Die weitere Beweglichkeit das Arms war eine Sache, für die wir immer wieder gebetet haben. Ich hab immer wieder seine Schulter massiert und mich mit ihm gefreut, als die Hand bis auf seinen Kopf hochging. Am letzen Tag sassen wir zusammen, redeten noch ein bisschen – als er sich plötzlich räkelte und der Arm weit über seinen Kopf hinausging. Ich konnte es kaum fassen – und hab mich nur gefreut.

Dankbar blicke ich auf die Tage zurück – und freue mich auf die, die vor mir liegen – und bin gespannt, was los sein wird!

Reise zu Matthias – beim Aufbau mithelfen

Matthias - he is risen_nDer Tagesimpuls aus den Losungen heute hat mich sehr bewegt.
Ihr Berge Israels, siehe, ich will mich wieder zu euch kehren und euch mein Angesicht zuwenden, dass ihr angebaut und besät werdet.- Hesekiel 36,9
 
Ich finde es spannend, dass Gottes Wiederherstellungsprogramm nach einer Krise einen Prozess beinhaltet. Aufbauen und Besäen, pflegen, wachsen lassen,ernten dauert ja alles seine Zeit. Gott macht keine billige Hoffnung „Pämg. Ich werde mit einem Schlag wieder alles gut machen!“
 
Das bewegt mich auch, weil ich heute zu Matthias Beyer fahre, den Freund, der Ende März einen schlimmen Schlaganfall hatte und fast gestorben wäre. Die Ärzte bezeichnen seine Rückkehr ins Leben als medizinisch nicht erklärbar. Seine Geschichte hab ich auf meinem Kerstin pur Blog von Kerstin Hack erzählt.
 
Dennoch ist es ein Prozess. Gegen alle Prognosen der Ärzte macht Matthias erstaunliche Fortschritte. Er kann wieder laufen – braucht nur einen Gehstock als Stütze, hat wieder angefangen, ganze Sätze zu sprechen. Und kann seit kurzem seinen bisher gelähmten rechten Arm wieder bewegen. Auch das ist medizinisch überraschtend. Normal gilt. Was in 14 Tagen an Funktionalität nicht zurückgekommen ist, kommt nicht wieder.
 
Ich fahre, um ihn und seine Familie zu genießen, einfach Zeit zu haben. Und sie mit dem, was ich an Coaching-Fähigkeiten habe, beim Abbau von Stress und beim Aufbau des Neuen zu unterstützen. Gott stellt wieder her. Schritt für Schritt.
 
Für eure segnenden Gebete in dieser Zeit bin ich sehr dankbar.
 
Und: Eigentlich kann ich es mir nicht leisten, zu fahren, weil durch Schiffbau, Kamin kaufen etc. das Konto mehr als belastet ist. Wenn du es auf dem Herzen hast, mir beim „Taschengeld“ für die Reise zu helfen, freu ich mich. Paypal: Info@down-to-earth.de (oder fragt mich nach meiner Bankverbindung)

Training. Laufen kann man lernen

2015-05-28 12.50.19WUM – live. Gemeinsam mit drei anderen Frauen überlege ich, ob ich ergänzend zu dem Online-Training WUM Wunder unter Menschen Natürlich Gott erfahren in Berlin einen 3-Monatigen Live-Kurs WUM – Live anbieten werde. Wir würden gern Mitte Juli starten, wenn wir genügend Menschen finden, die gemeinsam mit uns lernen wollen.

Das Ziel: Einmal pro Woche Menschen darin zu trainieren, für Kranke zu beten, Befreiung zu bringen und einfach mehr von und mit Gott zu erleben. Ich bin eine Frau, die Training liebt. weil man die meisten Dinge besser kann, wenn man gute Anleitung bekommt und sie trainiert hat – egal ob es sich um das Erstellen von Schweißnähten oder um Heilung handelt.

Der Rückblick auf mein eigenes Lernen

Ich hatte mir am Morgen des Tages noch mal Zeit genommen, um den vergangenen Monat auszuwerden. Anfang Juni hatte ich gebetet, dass ich wenigstens einmal pro Woche Gottes Eingreifen bei körperlichen Beschwerden erleben würde. Am ersten Juli werte ich aus. Ich habe insgesamt für 29 Personen gebetet. Und sechs Mal ist beim Gebet oder danach eine merkliche Veränderung eingetreten. Das ist sogar mehr als einmal pro Woche. Ich überlege, ob ich für Juli auf zwei pro Woche erhöhen soll. Klar bedeutet das, mir die Zeit zu nehmen um für Menschen zu beten. Zeit schenken ist nichts anderes als Liebe schenken. Meine aufmerksame Anteilnahme und meinen Glauben – beides darf noch weiter wachsen.

Auf dem Weg zu unserem Treffen denke ich über die Rolle von Training nach. Mir ist klar: Fast niemand hat das Laufen dadurch gelernt, dass jemand anderes ihm die Hand aufleget und sagte: „Im Namen Jesu, laufe!“ Die meisten von uns haben es Schritt für Schritt gelernt.

Nur bei geistlichen Dingen denken wir, dass wir Sachen sofort können müssen. Aber auch da gibt es viel zu lernen. Ein paar Tage zuvor hatte ich eine Frau als Coaching-Gast. Es ging um traumatische Erfahrungen bei einem Auslandseinsatz, die ihr auch im Nachhinein noch sehr zu schaffen machten. Zu Beginn erzählte sie, dass die Traumata ihre Schwerhörigkeit verschlechtert hätten. Ich wurde hellhörig. Schwerhörigkeit oder Taubheit hat Jesus häufig oder vielleicht sogar immer dadurch geheilt, dass er einen belastenden Geist austrieb. Von daher dachte ich: „Hmmm. Vielleicht spielt da etwas negativ – geistliches mit!“

Ich wollte ich vor dem Coaching auf Nummer sicher gehen, dass da nichts Belastendes da war. Ich erklärte ihr das und fragte sie, ob ich dafür – oder genauer gesagt dagegen beten dürfe. Sie war einverstanden. Ich gebot also dem Geist von Taubheit zu gehen. Was dann passierte war interessant. Das rechte Ohr war sofort frei und sie sofort konnte besser hören. Aber das andere Ohr machte noch Probleme und sie hatte plötzlich starke Schmerzen in den Augen und erinnerte sich an den starren Blick eines Angehörigen, der in der SA gewesen war. Wir lösten noch einige Dinge – der stechende Schmerz verschwand nicht ganz. Ich frage mich, ob ich mit dem Gebieten zu früh aufgehört habe? Bin mir nicht sicher. Ich lerne ja noch.

Kurz danach las ich in einem Buch über Heilung, dass Schmerzen, die eine dämonische Komponente haben, bei Gebet oft erst mal noch heftiger werden. Und im Körper springen. Ich erzählte das am Abend den Freudinnen aus dem Team und eine sagte sofort: „Klar, wenn ein Schmerz im Körper hin und her springt, ist es in der Regel dämonisch. Normale Schmerzen springen nicht!“ Wo sie recht hat sie recht. Ich merke, dass dieses Stück Wissen für mich beim weiteren Gebeten um Heilung oder Befreiung hilfreich sein wird. Wieder was gelernt.

Und noch was habe ich gelesen: Menschen zu befragen, bevor man betet, ist auch ziemlich sinnvoll. Besonders hilfreich ist die Frage, ob ein halbes Jahr oder ein Jahr bevor die Probleme auftraten, etwas Besonderes oder Schwieriges vorgefallen ist. Vor vier Wochen hatte ich für eine Frau mit Rückenproblemen gebetet. Ein Wirbel rutschte immer wieder raus, knackte ganz komisch, es war sehr unangenehm. , die einen Wirbel hatte, der immer ganz komisch und sehr unangenehm knackte – so sehr, dass sie sie Angst vor manchen Bewegungen bekam. Gemeinsam mit anderen betete ich vor einigen Woche für sie. Es passierte auf das Gebet hin jedoch keine Veränderung.

Gestern haben noch mal für sie gebetet. Gottes Gegenwart war spürbar, aber beim Testen, ob sich körperlich etwas verändert hat, ergab sich keine Veränderung. Dann erzählte sie, dass ihre Beine auch verschieden lang sind. Und als ich für die unterschiedlich langen Beine betete, wurde das eine plötzlich kürzer. So war das eigentlich nicht gedacht, sie will nicht unbedingt kleiner werden, aber zumindest waren die Beine schon mal gleich lang.

Dann hab ich mich an daran erinnert, dass es sinnvoll sein kann, zu fragen, ob sechs bis zwölf Monate bevor die Probleme auftraten, etwas ungewöhnlich Schwieriges passiert ist. Das tat ich und sie sagte, ihr sei bei meiner Frage sofort eine Situation in den Sinn gekommen, die belastend für sie gewesen sei. Also haben wir das zu Jesus gebracht, sie hat Vergebung ausgesprochen und wir haben um seinen Frieden gebetet. 
Danach war das Knacken in der Wirbelsäule anders. Nicht mehr so unangenehm wie vorher, sondern so ein leichtes Knacken, wie man es manchmal in den Fingern oder Handgelenken hat. Ich sagte „Wow, ich bin glücklich!“ Sie antwortete „Und ich erst!“ 
Danke, Jesus, Vater, Heiliger Geist. Wie wunderbar, was ihr tut.

Ich wünsche mir nach wie vor dramatische Schnellheilungen – ein Gebet und WUM ist alles anders. Aber ich erlebe, dass da, wo ich mir Zeit nehme, den Menschen und den Heiligen Geist nach Ursachen zu befragen und tiefer zu gehen, mehr Heilungen geschehen, als wenn ich nur mal schnell eben ein 10 Sekunden Gebet spreche oder gebiete, dass sich etwas ändert. Und dass Lernen von anderen, die mehr Erfahrung in dem Bereich haben, offensichtlich auch dazu führt, dass ich kraftvoller handeln kann. Ich freu mich auf weitere Erfahrungen und weiteres Lernen!

 

Ein ganz normaler Tag mit Gott

CIMG0121 (2) 730_319Derzeit passiert so viel, dass ich mit dem Schreiben kaum hinterher komme. Am Samstag war so ein „ganz normaler Tag mit Gott“.

Manche Tage sind weitgehend ohne große neue Erkenntnisse. Einfach normale Tage mit einem Gott, der mir begegnen will. Und durch mich anderen. Und durch andere mir. Mein tägliches Gebet ist: „Herr, gebrauche mich, um etwas von deinem Reich in meiner Welt sichtbar werden zu lassen.“ An diesem Samstag sah das so aus.

Samstag ist mein Schiffstag. Ich gehe zu meinem Schiff und helfe bei den Bauarbeiten mit. Ich empfand, dass ich zu einer bestimmten U-Bahn Station gehen sollte. Ich erlebe das relativ häufig, dass ich Gottes leise Stimme höre. Manchmal erkenne ich im Nachhinein den Sinn einer Anweisung. Oft auch nicht. Aber das ist ok. Ich vertraue, dass er schon weiß, was er tut.

Ich bin am Leben, weil ich so einem kleinen Impuls gefolgt bin. Vor Jahren luden mich Freundinnen zu einem Ausflug ein. In letzte Minute entschied ich mich, nicht mitzukommen, wegen eines eines „komischen Gefühls“ – damals konnte ich die leise Stimme des Heiligen Geistes noch nicht so gut. An einer Kreuzung fuhr ein Auto hinten auf sie drauf – so heftig, dass der Rücksitz bis auf den Vordersitz zusammengequetscht wurde – von vorne knallte es fast auf einen von rechts kommenden Bus. Den beiden ist nichts passiert, doch wäre ich mitgefahren wäre ich vermutlich zerquetscht oder vom Bus überrollt worden. Es ist hilfreich, auf die kleinen Impulse des Heiligen Geistes hören zu lernen. Und ihnen zu folgen.

Auf dem Weg zur S-Bahn sehe ich in einem Laden eine Frau mit Rollator. Wir kommen ins Gespräch. Sie sagt, dass sie Schmerzen in allen Gelenken hat. Ich kriege in dem engen, vollgestellten Laden die Kurve nicht, ihr Gebet anzubieten. Ich mag es definitiv lieber, wenn für Gebet mehr Zeit und Raum ist. Das mit den spontanen Gebeten in unbequemen Räumen will ich noch lernen.

In der SBahn kommt ein Anruf von einer Freundin. Ich hatte ihr erzählt, dass ich überlege, aus dem, was ich in England gelernt habe, einen Online-Kurs zu machen, so wie die Kurse, die ich zu Stärke im Leben, Arbeitsorganisation und Beziehung zu Gott schon entwickelt habe. Und vielleicht sogar einen Live-Trainings-Kurs in Berlin dazu mache. Einen Namen, der mir gefällt, habe ich schon: WUM: Wunder unter Menschen. Natürlich Gottes Kraft erleben.

Meine Freundin ist ganz begeistert – aufgeregt. „Du, ich wollte dir nur sagen, dass das mit deinem Kurs goldrichtig liegst. Ich habe mich gestern mit zwei jungen Frauen unterhalten, die auf einer Bibelschule waren, aber da nie gelernt haben, dass man auch im Geist und in der Beziehung zu Gott eine Gestalt hat und Grenzen. Die Grenzen kann man natürlich erweitern. Aber wenn man versucht, zu schnell über die Grenzen des bisherigen Wachstums in Gott hinaus zu gehen, landet man im Burnout oder in der Verzweiflung. Ich spüre, dass es total wichtig ist, dass du diesen Kurs machst und ich wollte dir anbieten, dass ich zu dem Thema „Wachsen im Geist“ eine Einheit machen könnte. Ich freue mich über die Ermutigung und antworte lachend „Für dieses Thema habe ich dich schon eingeplant!“

Am Schiff lasse ich es langsam angehen. Ich streiche, entferne Farbe von der neuen Tür, die jetzt zum Vorderschiff führt – und stelle fest, dass Farbe, die man mit der Heißluftpistole erwärmt hat, auch hinterher noch heiß ist. Ich helfe mit, große, unhandliche Holzplatten, von denen eine 50 Kilo wiegt, an Bord zu tragen. Danach tut mir der Rücken weh. Das ist aber glaube ich normal. Schade, dass niemand an Bord war, der stärker ist als ich.

Eine Helferin hat einen großen blauen Fleck, der nicht gut aussieht. Ich bete, dass alles gut verheilt.

Nach einer Runde in der Spree, in der ich mir vorstelle, von Gottes heilendem Wasser umgeben zu sein, mache ich mich auf dem Weg zum Geburtstag. Das Geburtstagskind war Teilnehmerin bei einem meiner Seminare. Sie hat ihre Gäste gebeten, mitzuhelfen die Teeküche an Bord meines Schiffes zu finanzieren! Wie wunderschön!

Ein Gast, den ich kenne, sieht traurig aus. Ich frage nach. Der Grund ist viel Last in der Pflege der alten Eltern. Ich höre zu und bete um Segen und neue Kraft. Ein anderer Gast erzählt mir, dass er den Mann des Geburtstagskindes von Seminaren in State kennt. Dieses kleine Dorf erlebte einen geistlichen Aufbruch, als ein neuer Pfarrer kam. Der erkannte, dass die ansässigen Bauern im Sommer kaum Zeit für geistliche Themen hatten – im Winter wohl. Sie stellten im großen Pfarrhaus Betten auf und machten in den Wintermonaten Bibelwochen. Menschen fanden zum Glauben. Gott wirkte. Eines Tages war der Pfarrer zu Gast in einem Haus für Diakonissen – quasi evangelische Nonnen. Er erzählt eine uralten Schwester von dem, was an seinem Ort geschah. Sie fing an zu weinen. Sie hatte an diesem Ort ein Kinderheim geleitet und jahrzehntelang dafür gebetet, dass dort ein geistlicher Aufbruch geschehen würde. Ich weinte mit, als ich das hörte. Wie oft wissen wir gar nicht, wer für den Segen, den wir erleben durch seine Gebete mit ausgelöst hat.

Im Bus auf dem Weg zu einem Benefizkonzert – so voll sind nicht alle meine Tage – hustet eine Frau auf eine Art, die sehr schmerzhaft klingt. Ich spreche sie an und sie erzählt von Allergien. Ich frage sie, ob ich beten darf und bete, als sie bejaht, über den Gang des Busses hinweg für sie.

In der U-Bahn, die teilweise überirdisch fährt, sah ich, dass es heftig regnete. Ich hatte keinen Regenschirm dabei und freute mich, dass ich am Fußboden der Haltestelle eine große Einkaufstasche aus Karton fand, die ich kurzerhand zum Regenhut umfunktioniere. Ich dachte darüber nach, dass wir als Gottes Kinder Licht in die Welt bringen – einfach nur durch unser Dasein und entschied mich, den Weg zum Ziel zu wählen, der mitten durch den Straßenstrich führten, wo Großteil der Frauen von Armut oder Menschenhändlern gezwungen werden, dort ihre Dienste anzubieten. An diesem Abend stehen sie nicht wie üblich an der Straße, sondern sitzen zusammengekauert unter einem Vordach, um sich vor dem Regen zu schützen. Als sie mich mit meinem „Regenhut“ sehen, fangen sie an zu lachen. Nicht hämisch, sondern das fröhliche Lachen von Kindern, die etwas Lustiges sehen.

Ich lache und winke zurück und wünsche ihnen noch einen schönen Abend. Ich freue mich, dass ich ein ganz kleines bisschen Licht und Freude in ihre finstere Welt bringen konnte – und bin dankbar für Freunde von mir, die dort ein Café betreiben und den Frauen helfen, so gut sie können.

Beim Konzert genieße ich die herrliche Jazzmusik und Sarah Kaiser und ihre Band bete aus der Ferne segnend für eine Frau, die sehr unruhig wirkt und ein Korsett am Rücken trägt.

Eine Frau, die ich kenne, erzählt mir, ihr Mann sei ungeschickt gestürzt und habe sich vier Rippen gebrochen. Ich biete ihr Gebet an und empfinde, dass ich vor allem gegen Selbstvorwürfe beten soll, die er sich womöglich macht. Sich zu denken „Wie kann ich nur so dumm sein“ trägt vermutlich nicht zu schneller Heilung bei, wofür ich natürlich auch bete. Weniger bittend, als vielmehr segnend. In dem Wissen um die Autorität, die Jesus uns anvertraut hat.

Auf dem Nachhausweg schreit ein Mann, den ich durch das offene Wohnungsfenster höre sehr aggressiv. Die Worte, die ich hier nicht wiederholen mag, sind beleidigend. Es macht keinen Sinn, Dämonen rauszuwerfen, die sofort danach wieder eingeladen zu werden. Ich will die Person schützen, die angeschrieen wird, also binde ich den aggressiven Geist. Es ist Ruhe. Ich gehe nach Hause. Ein ganz normaler Tag mit Gott geht zu Ende.

Pfingsten. Oder: Wo und wie Gottes Geist wirkt

2015-05-24 18.03.42Der Tag begann gut. Mit zwei Träumen. In einem träumte ich vom Stapellauf meines Schiffes – noch ein Wunschtraum, der aber in den nächsten Monaten Realität werden dürfte.

Und dann träumte ich von einer Freundin aus Berlin, die mir im Traum erzählte, dass sie es bedauert, eine Operation hat machen lassen, aber jetzt das Beste draus macht. Hmmm?

Im der Auslegung zum täglichen Bibelstudium ging es darum, dass durch den Sündenfall auf drei Ebenen Zweifel in unser Leben gesät worden waren:

  • Zweifel an Gottes Versorgung
  • Zweifel an Gottes Liebe
  • Zweifel an Gottes Autorität

Plötzlich wurde mir klar: Vertrauen auf einer Ebene heißt nicht, automatisch, dass man auf den anderen Ebenen auch glauben kann. In den letzten Jahren hat Gott mein Vertrauen, dass er mich liebt, stark vertieft. Er hat mir sogar mal gesagt: „Du bist in meiner Schule der Liebe und hast eben das erste Lehrjahr bestanden.“ Das war von ein paar Jahren. Ich hoffe dass ich da weiter bin.

Ich kenne eine ganze Reihe Christen, die richtig tief in der Liebe Gottes verankert sind. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie in Gottes Autorität gehen oder Vertrauen in seine Versorgung haben. Ich selbst hab immer wieder mit Zweifeln an Gottes Versorgung zu kämpfen gehabt. Es ist ein Bereich, in dem ich achtsam mit meinem eigenen Herzen sein will, um nicht in Misstrauen zu gehen. Die Zweifel an Gottes Autorität – besonders im Bereich Heilung – saßen so tief, dass ich sie nicht mal als Zweifel wahrnahm. Ich ging davon aus, dass ohnehin nichts passiert. Das ist krass tiefsitzender Zweifel.

Ich bin froh, dass mir das bewusst wird – und dass mir auch durch das Nebeneinanderstellen der drei verschiedenen Ebenen des Vertrauens, klar wurde, dass ein „noch mehr“ von dem, was man schon hat, nicht automatisch die anderen Ebenen ausfüllt. Wer Vertrauen in Gottes Autorität hat, muss noch lange nicht in seiner Liebe verankert sein. Und wer weiß, wie sehr er geliebt ist, kann trotzdem an Gottes Versorgung oder Macht, einzugreifen, zweifeln. Am besten, man wächst in allen drei Bereichen. Meine zwei Wachstumsherausforderungen sind mir jetzt erst mal klar.

Dann hab ich geweint. Ich habe darüber nachgedacht, dass ich in ganz Berlin niemanden kenne, der im Bereich göttliche Heilung trainiert ist und regelmäßig von Gott darin gebraucht wird. Ich kenne viele Christen in der Stadt, aber in dem Bereich niemanden. Keinen! Mich hat das zutiefst erschüttert. Die Stadt hat drei Millionen Menschen, von denen viele Hilfe und Heilung brauchen! Immer wieder habe ich geweint. Auch als ich den anderen von Trainings-Treffen, das hier stattfindet, davon erzählt habe. Mich trifft das sehr.

Später, als ich bei einem Spaziergang darüber nachdachte, fiel mir eine Begebenheit ein, die mir Sascha Flek erzählt hat. Sascha ist Tscheche und er hat sich eines Tages bei Gott ausgeweint: „Liebst du die Engländer mehr als uns – sie haben die Bibel in X verschiedenen Übersetzungen – und wir haben nur eine 700 Jahre alte Übersetzung, die keiner versteht. Liebst du uns nicht auch?“ Immer wieder klagte er Gott seinen Schmerz. Bis Gott antwortete: „Was meinst du, warum ich dir das so aufs Herz gelegt habe?“ Die einzig logische Antwort, die Sascha einfiel formulierte er gleich in einen Protest „Du kannst nicht meinen, dass ich die Bibel übersetzen soll…ich kann das nicht!“ „Doch!“. Nach einer kleineren Auseinandersetzung, bei der Gott gewann, setzte sich Sascha an den Schreibtisch und fing mit dem an, was er übersetzen konnte – Matthäus 1: „Adam zeugte….“

Es schien, als würde Gott mich fragen: „Kerstin, warum meinst du, hab ich dir das aufs Herz gelegt?“ „Herr, du kannst doch nicht im Ernst meinen…“ „Doch!“ „Puh!“

Aber das war erst am Nachmittag. Beim Meeting traf ich zwei Frauen wieder, für die ich letzte Woche um Heilung gebetet habe. Eine sagte, ihre Nackenprobleme sind seitdem weg. Und sie konnte problemlos schlafen. Die andere sagte, nichts hat sich verändert.

Eine andere Frau schrieb mir ein Feedback: „Bisher kann ich nur sagen, dass ich seit dem Gebet durchschlafen kann – das ging lange nicht mehr. Und mein Mann sagt, ich bin fröhlicher und gelassener. Für den Rest der körperlichen Heilung vertraue ich Gott.“ Das ist eine Quote von 50 : 50 offensichtlich erhörte Gebete zu Gebeten, bei denen bisher nichts Erkennbares geschah.

Gemessen an meinen bisherigen Gebeten für Heilung, bei denen das Verhältnis von erhörten zu wohl eher nicht erhörten Gebeten eher bei 1: 100 oder 1:1000 lag, finde ich das ziemlich ermutigend. Es geht ja nicht um „Erfolg“ im Sinne von Medaillen, sondern darum, leidenden Menschen in der Autorität Jesu dienen lernen zu wollen – und das möglichst effektiv – vielleicht ähnlich wie ein Evangelist lernen möchte, das Evangelium so weiterzugeben, dass viele Menschen es verstehen und annehmen.

Nach dem Treffen kam fiel mir der Traum wieder ein – und da zwei Frauen hier den gleichen Namen haben wie die Freundin, von der ich geträumt habe. Ich hab also gefragt: „Hattest du eine Operation, die du jetzt bereust!“ Eine Frau sagte nein. Die andere „Ja!“ Sie wurde als junge Frau zu einem Kaiserschnitt überredet, der medizinisch wohl nicht wirklich notwendig war, aber negative Folgewirkungen auf ihren Körper hatte. Sie freute sich, dass ich dafür beten wollte. Das haben wir dann gleich gemacht. Ich finde es spannend, dass Gott Träume benutzt, um mich auf Sachen aufmerksam zu machen, die ich nicht wissen kann. Und wenn Gott schon ein Problem aufdeckt, dann liegt für mich die Vermutung nahe, dass er es auch heilen will.

Und dann hat mir noch eine Frau erzählt, dass ich ihr bei der Konferenz einen Impuls weitergegeben habe, der ihr sehr weitergeholfen hat. Ich empfand, Gott sagt ihr, sie soll sich jetzt kein Kopfzerbrechen um ihre Berufung und Zukunft machen, das würde Gott ihr jetzt noch nicht sagen, sondern zur richtigen Zeit Schritt für Schritt zeigen. Weil mir das englische Wort für Kopfzerbrechen nicht einfiel, habe ich ihr erklärt, dass man auf Deutsch sagt, dass man den ganzen Kopf kaputt macht, zerbricht, wenn man zu viel über Dinge nachdenkt, die man gerade noch nicht lösen kann. Das hat ihr sehr geholfen, gelassener zu werden.

Einige aus der Gruppe haben dann noch für Sua und mich gebetet, weil es unser letztes gemeinsames Treffen ist. Einer der Männer empfand, dass Gott mich gebrauchen will, um da Farbe zu bringen, wo andere nur schwarz-weiß denken können. Das fand ich ebenso spannend wie schön.

Als ich später bei herrlichem Wetter einen Spaziergang machte und an einem kleinen Wasserfall stand, dachte ich über den Impuls nach. Ich glaube bei Heilung denken viele Menschen nur schwarz – weiß. Entweder Gott heilt. Oder nicht. Entweder man hat eine besondere Gabe der Heilung oder nicht. Entweder Gott will heilen. Oder er will nicht. Entweder Heilung fließt wie ein Wasserfall durch einen von Gott mächtig gebrauchten Menschen. Oder es ist wie Wüste.

Ich glaube das Bild ist in Wahrheit viel bunter. Wo ein Wort der Ermutigung ausgesprochen wird, fließt Heilung. Manche Menschen werden von Gott eher im Bereich der seelischen oder sozialen Heilung gebraucht. Andere eher körperlich. Medizinische Heilung und göttliche Heilung gehen manchmal Hand in Hand. Manchmal nicht. Manchmal arbeiten sie miteinander. Manchmal fast gegeneinander. Heilung ist eine Gabe, die man geschenkt bekommt. Heilung ist eine Gabe, die man trainieren kann, Alle können heilen – das glaube ich wirklich, genau wie jeder Jünger Jesu das Evangelium weitergeben kann. Manche haben eine besondere Gabe dafür. Heilung ist bunt. Unendlich bunt.

2015-05-24 18.21.52Wie die Natur, durch die Gottes Atem fließt. Bei meinem langen Spaziergang habe ich die Frühlingsbäume bestaunt, die sich im Wind wiegten, die gefleckten ! englischen Schafe, die auf einer Wiese weideten – so was hab ich noch nie gesehen. Meine Schwanenfamilie kam wieder raus und eines der Küken führte mir ein Kunststück vor, dass er oder sie erst neu gelernt hatte: Mit den Flügeln flattern und sich im Wasser aufrichten. Ich war stolz auf das Kleine!

Und an einer Ecke tummelten sich Mücken, die auf und Kaulquappen, die unter dem Wasser tanzten. Mir fiel Pslam 29 ein, der davon spricht, wie die ganze Schöpfung Gottes Atem vibriert… ich hatte das nicht mehr richtig im Kopf, dachte, es heißt da: Der Geist Gottes macht das alles. Im Psalm steht aber „Die Stimme Gottes…“ Aber da die Stimme Gottes nur sagt und tut, was der Geist Gottes sagt passt das auch.

 

Gott ist und belebt wunderbar. Vielfältig. Bunt.

 

Innere Verschiebungen. Oder: wenn Gott neue Perspektiven gibt

2015-05-18 18.07.35Am Morgen bat mich die Freundin der Frau, für die ich gestern gebetet hatte um Gebet für körperliche Heilung. Wenn die wüssten, wie neu das alles für mich ist!!! Das Gebet war aber dann einfach schön. Jesus hat im Gebet einige Verknotungen zwischen Körper und Seele gezeigt. Und dann haben wir für Heilung gebetet.

Wie gut, dass es Menschen gibt, die etwas sehen, wo man selbst noch blinde Flecken hat. Weil Rob, der uns normalerweise betreut, gerade eine Woche Urlaub hat, kam eine Frau aus dem Team hierher, um sich mit mir zu treffen und mich zu fragen, wie es mir geht.

Ich habe ihr von meinen ersten Erfolgen, aber auch von dem Frust, von der Enttäuschung gegenüber Gott, dass ich bisher hier nur so wenig Heilungen erlebt habe, usw. erzählt.

Sie hatte die brillante Idee, mich zu fragen, ob ich das Gefühl der Enttäuschung schon von früher kenne und wenn ja, von wann. Wir haben Gott gebeten, uns zu zeigen, ob das jetzige „Gefühl“, von Gott in meinen Bitten und Hoffnungen nicht gesehen und gehört zu werden, in alten, ungelösten Erfahrungen festhängt.

Nach der Zeit der Stille tauschten wir uns aus. Sie hatte den Eindruck, es hat mit dem Alter von 10 Jahren zu tun. Ich hatte mehrere Szenen von Erlebnissen, die passiert waren, als ich 10 Jahre alt war!

Eine davon war, dass ich – wie die anderen Kinder meines Heimatdorfes – bei einem Feuerwehrfest in unserem Dorf Schilderträgerin für die Feuerwehren aus anderen Dörfern war. Meine Mutter hatte mir geholfen, ein wunderschönes Schild zu basteln. Die Feuerwehrmänner gaben uns Kindern Trinkgeld fürs Schildertragen. Eine Mark pro Person. Ich trug das Schild für eine kleine Gruppe von acht Feuerwehrmännern und bekam folglich acht Mark. Meine Freundinnen hatten zum Teil Gruppen von 50 oder gar 120 Männern. Und bekamen unermesslich viel Trinkgeld. Ich war zutiefst traurig, dass ich nur so wenig bekommen hatte. In mir setzte sich der Gedanke fest „Die anderen bekommen mehr und besseres als ich!“ Und damit verbunden tiefe Traurigkeit.

Der Gedanke „Die anderen kriegen was, ich nicht“ und das damit verbundene Gefühl der Enttäuschung und Hilflosigkeit, kommt immer mal wieder hoch. Gerade in letzter Zeit Gott gegenüber, wenn ich sehe, dass andere Menschen Gaben oder Geschenke von ihm erhalten, die ich mir auch wünschen würde.

Wir haben dann um Trost gebeten und Gott gebeten, mir zu zeigen, was die Wahrheit ist. Ich hatte dann nur den Satz im Kopf „Manchmal hat man Glück, manchmal Pech. Manchmal bekommt man etwas, manchmal nicht!“ Eine banale Wahrheit. Aber dennoch tief tröstend. Es ist unrealistisch zu erwarten, man würde im Leben immer die besten Plätze bekommen – wo sollten dann die anderen hin?

Später sah ich dann im Internet ein Schild aus der Londoner U-Bahn: „Falls du heute einen schlechten Tag hast, dann erinnere dich daran, dass Ron Wayne 1976 seinen 10% Anteil an Apple für 800 Dollar verkaufte. Heute wäre der Anteil 58.056.210.000 Dollar wert.“ Das ist wirklich Pech! Wenn man so will. Wayne sagt in einem Interview selbst, dass er es nicht bedauert, Apple verlassen zu haben. Er Sein Seelenfrieden war ihm wichtiger.

Für mich war das Gespräch und die Gebetszeit mit Claire sehr aufschlußreich. Ich frage mich wie oft ich und andere Menschen vielleicht auch Gedanken und Gefühle auf Gott projizieren, die mit ihm gar nichts, aber auch wirklich gar nichts zu tun haben, sondern ungeheilten Schmerzen entspringen. Es kann sinnvoll sein, sich selbst und Gott zu fragen: Woher kenn ich diese Gedanken oder jenes Gefühl? Wann traten sie zuerst in meinem Leben auf.

Ich will das im Blick haben. Falls ich wieder auf die Idee kommen sollte, Gott etwas vorzuwerfen, was seinem Wesen nicht entspricht, dann will ich mich fragen: Von woher kenne ich das Gefühl? Und Gott bitten, alten Schmerz zu heilen und mir statt dessen seine Wahrheit zu offenbaren.

Zum Schluss hat sie mir noch etwas Spannendes gesagt. Sie meinte der Traum mit dem Dickmach-Kostüm könnte auch meinen Frust, in bestimmten Bereichen durchbrechen zu wollen und keinen Durchbruch zu erleben, bedeuten. Und dass Gott meine Erfahrung damit benutzen wird, um mit anderen mitzufühlen, die an der einen oder anderen Stelle wirklich intensiv kämpfen und noch keinen Durchbruch haben.

Ja, damit mitfühlen kann ich wirklich. Und wie.

Ein wunderbarer Tag, Jane, Schwäne und Gottes Eingreifen.

Dieser Tag war ziemlich wunderbar. Er fing mit einem ermutigenden Traum an, den ich für einen Leiter hatte, den ich kenne. Was ich total schön fand, war dass der Traum nicht nur über seinen Dienst sprach, sondern auch über seine Familie. Ich schrieb ihm u. a. „Was mir in eurer Küche auffiel war an der Wand eine riesiger bunter Gemüseschneider, sah eher aus wie ne Bonbonmaschine aus den 60er Jahren… in dem jede Menge frisches Gemüse steckte (Karotten, Möhren, Gurken, Tomaten). Für mich auf der pragmatischen Ebene ein Bild dafür, dass ihr auf Gesunde Ernährung achtet und das sehr wichtig ist. Symbolisch Übertragen von Vitalität und Frische, aber auch Verspieltheit und Leichtigkeit (Das Ding sah wirklich cool aus).“ Er antwortet „Sehr cool. Danke!“

Dann erhielt ich einen Brief von einer Mutter, mit deren Teenagersohn ich neulich ein Coaching gemacht hatte, weil er Angst hatte, woanders zu übernachten, immer Magenprobleme bekam. Ihm war das natürlich peinlich, aber er hat es einfach nicht geschafft. Ich hab mit einer speziellen Technik aus dem Wingwave-Coaching gearbeitet, die bei derartigen Themen sehr hilft. Sie schrieb mir: „Er hat jetzt bei Freunden übernachtet und sich als Mitarbeiter auf einem Sommercamp angemeldet, weil jetzt woanders übernachten kein Problem mehr ist! Er erzählt allen Leuten, dass du ihn geheilt hast. “ Ich würde das vermutlich anders formulieren – eher „ich habe ihn dabei unterstützt ein paar Blockaden loszuwerden. Und Jesus hat geschenkt, dass es funktioniert hat.“ Wie dem auch sei. Ich weiß, dass es das Leben dieses wunderbaren jungen Mannes verändert hat,  in diesem Bereich jetzt Entspannung und Freiheit zu haben. Und weine vor Freude.

Gestern Abend hatte ich einigen Freunden geschrieben, dass ich darunter leide, dass bisher im Bereich Heilung noch kein wirklicher Durchbruch passiert ist – weder bei mir selbst noch durch mich. Und bat sie, für mich zu beten. Eine Freundin schrieb zurück, dass sie an die Geschichte aus Exodus dachte, wo die Hebammen von den hebräischen Frauen sagen, dass sie ohne fremde Hilfe Kinder zur Geburt bringen. Und schrieb, dass sie denkt, dass das, was ich gerade innerlich an Kämpfen durchmache Geburtswehen sind. Wow! Das hat die Perspektive dramatisch verändert. Wenn etwas weh tut und man es nur für normale Schmerzen hält, dann ist es frustrierend. Wenn man ahnt. Das sind Geburtswehen – dann ist es was ganz anderes… Ich fand das Mega-Gut und entlastend.

2015-05-19 19.54.53-1Und dann hatte ich den Mut beim Frühstück die vier Gäste anzusprechen und ihnen von einem Traum zu erzählen, den ich eine Nacht zuvor hatte, indem ich als Schauspielerin die Rolle einer übergewichtigen Frau spielen musste (inklusive Dickmach-Kostüm) und tiefes Mitempfinden empfand über den Frust der ganzen vergeblichen Versuche und des mangelnden Erfolges beim Abnehmen . Jane, eine der Frauen sagte: „Ja, das betrifft mich. Durch verschiedene Krankheiten habe ich massiv zugenommen.  Ich würde mich über Gebet freuen.“

Die Gebetszeit wurde dann relativ lang, weil Gott eine Menge Dinge aufzeigte, die mit den Krankheiten und auch dem Gewicht verbunden waren  – etwa der emotionale Nutzen. Ich hab das schon mehrfach erlebt, dass manche Menschen beim Abnehmen blockiert waren, weil sie unbewusst fürchteten, nicht mehr zu der Gemeinschaft der anderen Dicken in der Familie zu gehören oder Ähnliches.  Bei ihr ging es um etwas Ähnliches. Das zu erkennen und zu lösen war schon mal gut.

Gerade artbritische Krankheiten haben – das habe ich von Aliss gelernt – oft (nicht immer) eine Komponente von fehlender Vergebung nach erlittenem Unrecht oder Schmerz. Ich hab sie gefragt, ob es Menschen gibt, denen sie noch nicht vergeben hat. Und Gott hat ihr sofort einiges gezeigt. Und dann gab es einen wunderschönen, langen Prozess, indem sie ein Bild von innerer Stärke entwickelte und in verschiedene Lebensbereiche integrierte. Es war so, dass sich ganz natürlich eines nach dem anderen entfaltete und zeigte. Ganz natürlich und leicht. Als der innere Prozess durch war, hat sie selbst den verschiedenen Krankheiten geboten, sie zu verlassen.

Sie hat sich dann bei mir fürs Gebet bedankt. Und ich hab ihr geantwortet: „Das meiste hast du ja selbst gebetet!“ Sie hat darauf gesagt: „Aber du hast mich befähigt, es zu tun!“ Ich glaube, dass das das fast Schönste ist, was man mir sagen kann. „Du hast mich befähigt, es zu tun!“

Am Nachmittag sass ich in der Sonne, las das letzte Kapitel von Aliss´ Buch „Natürlich übernatürlich“ , indem sie die wichtigsten Sachen noch mal zusammenfasst. Ich hatte empfunden, dass Jesus mir sagt, dass ich das fast auswendig lernen soll. Und ich spüre, wie mir die Bibelstellen, die sie zitiert und ihre Erfahrungen helfen, meine Glaubensperspektive zu erweitern und zu stärken. Auswendig kann ich es noch nicht. Aber manche Gedanken und Impulse sickern langsam ein.

2015-05-17 14.18.38Und dann ging ich spazieren und sah im Kanal eine Schwanenfamilie mit drei ganz kleinen Schwanenküken. Ich machte einen großen Bogen, um sie nicht zu erschrecken – Schwäne können wütend werden, besonders wenn sie ihre Jungen beschützen wollen. Und setzte mich dann auf den Bug eines der flachen Hausbote um der Familie aus der Ferne zuzusehen. Sie kamen immer näher. Bis sie direkt unter meinen Füssen waren – nur eine Armeslänge von mir entfernt. Ich tat, als sei ich die Gallionsfigur vom Boot – vielleicht hielten sie mich auch für eine Blumenwiese. Auf alle Fälle blieben sie ganz in der Nähe. Ich war einfach nur berührt. Soooo schön. Danke, Vater.

Die vier Gäste waren den ganzen Tag in der Stadt unterwegs. Jane hat mir am Abend erzählt, dass sie so viel Kraft hatte, wie seit Jahren nicht mehr. Sie trug ihre Krücken fast die ganze Zeit, statt sie zu benutzen und hatte fast keine Kurzatmigkeit mehr. WOW! Da ist wohl auch körperlich was passiert!

Was mich richtig überrascht ist, wie einfach das war, von seelischer Heilung – etwas in dem ich schon ein gutes Stück weit geübt bin – zur körperlichen Heilung überzugehen. Es fühlte sich nicht mal wie ein richtiger Schritt an…sondern war ganz natürlich und selbstverständlich. Ich bin immer noch total überrascht. Richtig überrascht. Und bewegt. Jetzt hab ich schon wieder Tränen in den Augen.

Ich hab´sie gefragt, ob sie mir ein Mini-Video über das macht, was sie erlebt hat. Sie hat total gern ja gesagt. Ich muss noch rausfinden, wie ich das auf Youtube kriege. Wenn das geklappt hat, sage ich euch Bescheid. Werde auch versuchen, es auf meine Facebook-Seite Kerstin Hack stellen.

Zutiefst dankbar. Der Tag war wunderbar!

Halbzeit, Whirlpool, Dampfsauna und Schlüssel zum Himmel

2015-05-03 18.24.33Eine unserer geistlichen Übungen hier war, in den Wellnessbereich eines nahegelegenen Hotels zu gehen und uns verwöhnen zu lassen – zum Vertiefen dessen, von Gott zutiefst geliebt und angenommen zu sein. Nicht schlecht, dachte ich.

Gerade als ich mich auf den Weg machen wollte hörte ich deutsche Stimmen. Ich stellte mich als „Kerstin“ vor. „Bist du Kerstin Hack?“ fragte eine Frau zurück, die Marika hieß.

Es stellte sich heraus, dass sie Marika Reincke heißt und das Wunderhaus Gottes in Bremen leitet, einen Ort, wo regelmäßig Heilungen und Wunder passieren – innere ebenso wie körperliche.

Ich erzählte ihr von meiner Sehnsucht im Bereich Heilung mehr zu erleben und dem Frust, dass das bisher nicht so der Knaller war. Sie fing an zu lachen, sagte sie kennt keine Biographie von irgendjemanden, den Gott im Bereich Heilung gebraucht hat, der nicht erst durch eine längere Serie von Misserfolgen und Lernerfahrungen ging. Sie selbst hat vor 25 Jahren von jemandem eine Prophetie erhalten, dass Gott sie im Bereich Heilung gebrauchen wird. Und hat dann angefangen, für Kranke Menschen zu beten und immer weiter dazu gelernt. Seit ein paar Jahren erleben sie richtig viel Heilung und Befreiung. Sie trainiert auch und wir hegen beide den Verdacht, dass diese Begegnung der Beginn von Austausch, Kooperation und wechselseitigem Lernen sein kann und wird.

Sie und ihre beiden Begleiterinnen haben dann für mich gebetet. Es war stärkend, ermutigend, erklärend, lösend. Und auf ein paar Sachen, die sie mir von Gott her zugesagt haben, bin ich richtig gespannt. Etwa dass durch mein Gebet Dinge geschehen werden, die mich selbst so sehr überraschen, dass ich mich staunend umdrehen werde und sagen werde: „War das ich?“ (Vorsichtshalber, um Missverständnisse zu vermeiden…die Wunder macht immer Jesus…aber eben auch durch uns).

Ich hab dann auch noch für die drei gebetet und in einem Hauch von einer Vision ein paar Türen im Himmel gesehen, die Jesus ihnen aufschließen will. Als ich später darüber nachdachte, kam mir der Gedanke, dass es mit geistlichen Gaben und Autoritätsbereichen vielleicht wie mit verschiedenen Räumen im Himmel ist. Wenn man sich einen Bereich erschlossen hat, dann kann man sich darin zunehmend entspannt bewegen – wie ich etwa im Bereich der Prophetie. Es fällt mir – nach jahrelanger Erfahrung und Übung nicht schwer Impulse von Gott für andere Menschen zu bekommen. Den Raum habe ich mir erschlossen. Andere Räume noch nicht. Da bin ich noch am Ausprobieren, welche Schlüssel die Türen öffnen. Diese Vorstellung hilft mir. Und macht mir auch ein bisschen Mut.

Nach einem herzlichen Abschied bin ich mit reichlicher Verspätung im Wellnessbereich angekommen. Massagen konnte man keine mehr buchen, aber Sauna und Whirlpool war noch offen. Ich hab die Sauna genossen, dann etwas gelesen, als mir eine junge Frau auffiel, die nur mit Mühe laufen konnte. Ich bin ihr dann in den Whirlpool gefolgt und habe ihr gesagt, dass mir aufgefallen war, dass sie beim Gehen Mühe hat. Sie erklärte mir, dass es Folge einer Hüftkrankheit mit komplizierten Namen ist. Ich hab gefragt, ob ich für sie beten darf. Sie hat bejaht. Ich hab gebetet und war dann fast überrascht, dass nichts dramatisches passiert ist. Sie hatte an dem Tag Geburtstag…das hätte ich ihr so sehr als Geschenk von Jesus gewünscht. Aber wer weiß…und ich bete weiter, dass Jesus sie mit seiner Kraft berührt.

Dann eine Runde Dampfsauna. Neben mir saß ein kräftiger Mann und schwitzte vor sich hin. Ich empfand, dass er von Beruf etwas mit Hausbau zu tun hat, fragte ihn danach, was er bestätigte – Stuckateur. Und dann hatte ich ein prophetisches Wort, das ich ihm auch weitergab und das er – auf recht raue männliche Art annahm. „Das ist ein gutes Wort!“ Er gab mir zum Abschied sogar noch ganz höflich die Hand – in der Dampfsaune…hierzulande trägt man da Badekleidung, was ich beim Weitergeben eines prophetischen Impulses an einen Mann dann doch angenehm empfand.

Ich las dann weiter in dem Buch von Aliss und an einer Stelle beschreibt sie, dass Entmutigung wirklich ein Geist sein kann, der uns von außen bedrängt. Ich bin absolut kein Mensch, der hinter jedem Buch Dämonen sieht, aber die hefige Entmutigung in den letzten Tagen, das häufige Weinen ist eher untypisch für mich. Also hab ich dem Geist der Entmutigung geboten, zu gehen. Und empfand Erleichterung.

Eine Frau strahlte mich richtig an, ich machte ihr ein Kompliment für ihr energievolles Schwimmen. Sie zeigte auf ihren Bauch und sagte „Der muss weg!“ Ich habe tatsächlich ein Herz für übergewichtige Menschen. Und coache Leute bei der Gewichtreduktion und Umstellung auf eine gesunde Ernährung und Lebensweise. Menschen, die richtig viel Übergewicht haben, würde ich total wünschen – und dafür bete ich auch – dass Jesus ihnen einige viele Kilos einfach abnimmt. Und dann natürlich weiterhilft.

Im Whirlpool setzten Liana (oder so ähnlich) und ich das Gespräch fort. Ich sagte ihr, dass ich gern Jesus darum bitten würde, ihr beim Abnehmen zu helfen. Und noch für ihren Mann, der seit einem Unfall Nackenprobleme hat. Sie strahlte mich an, meinte, dass das wunderbar wäre. Ich betete und sie erzählte mir, dass sie früher schon irgendwie an Jesus geglaubt hätte, aber sie jetzt mehr Zweifel hätte. Ich sagte ihr, es sei leichter an Jesus zu glauben, wenn er in uns lebt, als wenn man ihn nur außerhalb von sich sucht. Und dass Jesus gern zu uns kommen uns unsere Schuld vergeben und mit uns durchs Leben gehen will. Das fand sie wunderschön. Und lud dann unter meiner Anleitung Jesus in ihr Leben ein. Sie ist hier aus der Gegend, ich empfahl ihr, hier im Gästehaus vorbeizukommen, um noch andere Freunde von Jesus zu treffen.

Das war irgendwie ein guter Tag.

Übrigens: Ich mach das ja nicht nur für mich, sondern in der Hoffnung, dass das, was ich hier erlebe und lerne, auch anderen zum Segen wird. Ich freu mich, wenn ihr die Zeit hier unterstützen wollt; Im Gebet für Durchbrüche und/oder im Geben (Ein Tag kostet mich 50 Euro. Mein Paypal Konto ist info@down-to-earth.de).

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