Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Schlagwort: Inspiration (Seite 1 von 2)

Advent … ist bald

Der klügste Adventskalender der Welt Ich gestehe – ich liebe Adventskalender.
Es ist einfach so schön, jeden Tag etwas geschenkt zu bekommen. Fast egal, ob es Schokolade ist (Schokolade geht immer!), etwas Inspiration oder eine nette Kleinigkeit für Haushalt oder Körper…
Manchmal – wenn liebe Menschen besonders gut zu mir waren – habe ich sogar mehrere davon, die ich zu unterschiedlichen Tageszeiten öffne.
Unser eigener Adventskalender – richtig klug 
Im Verlag haben wir 25 Impulshefte über Weltveränderer mit dem nicht-nur Adventsheft Wunschzeit zu einem inspirierenden Adventskalender zusammengestellt. Also Kurzbiographien über Menschen,  die die Welt durch ihr Leben etwas gerechter, sozialer, besser, schöner, kreativer, bunter gemacht haben.
Die 25 Biographien haben wir zu einem SUPERschlauen Adventskalender zusammengestellt.
Das finde ich einfach inspirierend fürs eigene Leben. Und auch für Paare und Familien finde ich es als Gesprächsimpuls klasse – gemeinsam überlegen: Ich bin keine Sophie Scholl, aber was kann ich gegen rechts tun. Ich bin keine Astrid Lindgren, aber wie kann ich zu mehr Ungezwungenheit inspirieren. Ich bin kein Martin Luther, aber wo kann ich Reformationen anregen. 
Wem das zu viel Inspiration oder Geld ist, der kriegt die Impulshefte auch einzeln. Zu ganz verschiedenen Themen oder mit ermutigenden und inspirierenden Zitaten
Wunschzeit. Von Kerstin HackWas ich auch ganz wunderschön finde und jeden Advent selbst nutze ist Wunschzeit. Das ist ein Adventskalender in
Heftform, bei dem man jeden Tag den eigenen Wünschen nachspüren kann. Und natürlich wäre ich nicht ich, wenn es nicht auch in die Umsetzung ginge. Jeden Tag gibt es die Frage: Was könnte ich tun, um der Erfüllung des Wunsches ein Stück näher zu kommen?
Wunschzeit finde ich auch als kleinen Gruß für Kollegen, Freunde oder andere liebe Menschen richtig schön.
Es ist noch etwas Zeit bis dann, aber Ich wünsche euch allen schon mal einen ganz wunderbaren Advent… mit viel Ruhe, Zeit zur Besinnung und viel Inspiration für ein gut gelebtes Leben.

Mein Newsletter – Inspiration im Abo

schwanIch weiß gar nicht, ob ihr das wisst:

Alle 14 Tage schreibe ich einen Newsletter mit Inspiration, Tipps für ein gutes Leben, Suchtipps, Events auf denen ich spreche usw.
Ich stecke da immer viel Energie Herzblut rein, um was zu schreiben, was Menschen wirklich weiterhilft.  Sehr oft höre ich von Lesern, dass der eine oder andere Gedanke sie sehr angesprochen hat. Und gelegentlich bekomme ich Anfragen, ob die Texte woanders abgedruckt werden dürfen.

Kurz: Ich glaube, der Newsletter ist tatsächlich gut und hilfreich. Und deshalb würde ich mich total freuen, wenn mehr Menschen was davon haben als bisher.

Auf der Seite von Down to Earth kannst du ihn abonnieren. Oder direkt hier klicken

Eine Bitte:

Wenn du den Newsletter schon kennst und du ihn inspirierend und hilfreich findest, dann empfiehl ihn doch bitte deinen Freunden.  Es würde mich sehr freuen, wenn ich mehr Menschen mit dem, was ich schreibe berühren, inspirieren und stärken kann.

 

Les-Bar

Zur Info für euch alle. In der Lesbar – einem Service von Down to Earth – gibt es längere Artikel von mir. In der Regel jede Woche am Montag einen neuen Artikel. Heute: Von Stürmen und Zechprellern.

 

 

Wie ich die Dinge geregelt kriege – 4

Es sieht schön aus hier. Klarer, geordnet. Um mich herum und in mir drin auch. Aus dem Buch Wie ich die Dinge geregelt kriege habe ich noch zwei Impulse mitgenommen

Antwort-erwartet-Liste: Manchmal mailt man Menschen oder bittet sie um etwas und muss auf Antwort warten. Das hat man dann im Kopf. Damit man es nicht im Kopf hat, ist es schlauer man hält es gleich irgendwo auf einer „Antwort erwartet“ Liste fest. Entweder auf Papier oder elektronisch oder in einem gesonderten Ordner im Posteingang.

Referenzmaterial und To-Do Sachen trennen. Es gibt Unterlagen, die hebt man auf, weil man da ab und zu nachsehen muss – das sind bei mir z. B. Titel- und ISBN-Listen oder die Listen mit den Neuerscheinungen. An den Neuerscheinungen arbeite ich natürlich auch und da gibt es Dinge zu tun und zu planen. Landet alles – Referenzmaterial und To-Dos in einer Liste oder Mappe wird das bald unklar. Besser man trennt klar: In eine Abteilung / Mappe / In-Box kommen alle Unterlagen, mit denen man noch etwas tun muss. In eine andere nur die Unterlagen, die man zum Nachsehen braucht.

Der Vorteil: Dieses Vorgehen reduziert schnell die Dicke der Arbeitsberge und macht Prozesse klarer und übersichtlicher. Man muss sich nicht durch Stapel von Papier wühlen, sondern hat nur die „aufgabenbehafteten“ Blätter vor sich. Sehr entspannend.

Neues Buch. Gebet. Basics von A – Z

Ab Montag beginne ich mit dem Schreiben von meinem neuen Buch. Es ist eine Einführung ins Gebet, die den Buchstaben des Alphabets folgt.

Gebet von A – Z

A Anbetung. Über das Staunen über Gott.

B Bitten. Über die Herausforderung konkret zu werden.

C Christus-zentriert beten. Über die Brücke zum Vater

D Danken. Über die Kunst, das Leben von der positiven Seite zu sehen

E Einfach beten Über Zutrauen zu Gott. Glaubensvoll beten.

F Für andere beten / Fürbitte. Über die Bereitschaft, für andere einzustehen

G Gemeinsam beten. Über die Freude und Herausforderung mit anderen zu beten.

H Hören. Über die Kunst, Gott wahrzunehmen

I Innerlich beten. Über die Kunst, mit Gott verbunden zu sein.

J Jubeln. Über die Kunst, Gott und das Leben zu feiern.

K Klagen. Über die Kunst, das Herz vor Gott auszuschütten

L Laut und Leise. Über die Kunst, die richtige Form zu finden.

M Meditativ beten. Über die Kunst, sich auf einen Aspekt zu konzentrieren.

N Namen Gottes beten. Über die Kunst, sich von Gottes Wesen inspirieren zu lassen.

O Ohne Worte …Über die Kunst, wortlos zu beten.

P Politisch beten. Über die Kunst, sich einzumischen

Q Quirlig und kreativ. Über die Kunst, anregende Formen zu finden.

R Rituale und Traditonen. Über den reichen Schatz der gesammelten Gebete

S Segnend beten. Über die Kunst, anderen Gutes zuzusprechen.

T Themenorientiert beten. Über die Kunst, für bestimmte Anliegen zu beten.

U Umkehr. Die Kunst, Fehler einzugestehen. // Beichte. Bußgebet

V Verheißungsorientiert beten. Über die Orientierung an Gottes Zusagen.

W Wort Gottes beten. Über die Verankerung in Gottes Wort // Bibelstellen beten //

X X-beliebig beten. Über die kindliche Freiheit, alles mit Gott zu besprechen.

Y Yes we can. Über die Freude, Gott als Partner zu haben (Bund)

Z Zuversichtlich beten Über die Kunst, dran zu bleiben // Unerhörte Gebete // Wenn Gott schweigt.

Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat. Dann gibt es einen kurzen Text zum Thema, Praxistipps, Buch- und Medientipps (auch Internet-Seiten) und ein Modellgebet.

Bitte schreibt einen Kommentar, falls ihr Ideen, Gedanken, Zitate, Anregungen, Lieblingsbücher und Gebete habt, die zu dem Buch passen könnten. Ich freue mich über jede Anregung.


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Lebensfreude in den Alltag integriert

Ein Leser schrieb mir:

„Nun haben wir angefangen, dein neues Quadro über Lebensfreude zu lesen. Wie schon bei „No more Blues“ und auch bei anderen lese ich jeden Morgen meiner Frau zum Frühstück eine Textseite vor und wir tauschen uns darüber aus. Auch hier sind wir auf einer guten Spur. Der Anfang ist schon ganz genial. Wir freuen uns auf alles Weitere.“

Ich freue mich sehr total darüber. Und finde die Idee, das als Paar gemeinsam zu lesen, richtig schön. Ich kann mir vorstellen, dass das die Beziehung und das Leben  bereichert.



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Behali – Fair Trade Möbel

Als Kind und Teenager hatte ich den Traum, irgendwann mal ins Ausland zu gehen, und dort etwas zu bewegen und zu verändern.  Das Leben hat mich anders geführt. Dennoch bewegen mich Schicksale wie die der Menschen im Hunza Tal in Pakistan, deren Häuser nach wie vor überflutet sind.  Mich bewegt das sehr und ich überlege seit Wochen, ob und wie ich da effektiv helfen kann.

Es begeistert mich, wenn ich Projekte entdecke und unterstützen kann, die auf konkrete,  nachvollziehbare und nachhaltige Art und Weise helfen.  Wie Safran statt Opium oder Behali.  In Pakistan fertigen Schreiner wunderschöne Möbel aus alten Türen und Fensterrahmen, die sonst weggeworfen werden. Die Leute von Behali zahlen faire Preise, importieren die Möbel und verkaufen sie in Berlin.

Ich finde das genial. Das ist ein Projekt, das auf so vielen verschiedenen Ebenen gut ist: Es schafft Arbeitsplätze – in einer Bevölkerungsgruppe, die sonst wenig Perspektiven hat. Wunderschönes altes Handwerk wird erhalten und die Techniken an eine neue Generation weitergegeben. Und nicht zuletzt bekommen Menschen in Berlin Kontakt zu einer faszinierenden Kultur und die Möglichkeit, sich ein Stück davon in ihre eigene Welt zu holen.

Ich finde es sehr schön. Und überlege, wie ich das weiter unterstützen kann.


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Gelassenheit

Heute las ich ein Zitat von James Stewart: «Glück ist, Veränderungen würdevoll zu akzeptieren.» In den letzten Tagen habe ich die Gelassenheit mancher Fussballer bewundert – insbesondere dann, wenn Ihnen in einem Spiel Unrecht geschehen war. In den Interviews danach haben sie oft gesagt: „Das ist vorbei. Jetzt wollen wir nach vorne schauen.“

Wie echt und tief die Gelassenheit war, kann ich natürlich nicht beurteilen.  Dennoch hat es mich beeindruckt, dass sie es sich offensichtlich angewöhnt hatten, nicht unendlich lang über das „Was wäre gewesen, wenn..“ nachzudenken. Sie blieben auf das fokussiert, was sie beeinflussen konnten. Die Gegenwart und Zukunft. Ich finde das beeindruckend.


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Ost und West und Handeln

Der Städtetrip nach Krakau hat sich gelohnt. Eine Welt, die ich kaum kannte. Ich habe durch Begegnungen, Ausstellungen und Stadtführern die vielfältigen Brüche in der Geschichte Polens verstanden. Es ist krass, wie oft und wie lange dieses Volk fremdbestimmt und von anderen Mächten beherrscht war.
Die Geschichte der Juden Krakaus ist erschütternd. Im Mittelalter hieß es: „Polen ist die Hölle für Bauern, der Himmel für Adlelige, das Paradies für Juden.“ Das hat sich in der Besatzungszeit von 1939 – 1945 drastisch geändert, vor allem 1942. Mehr als 50% aller polnischen Holocaust-Opfer wurden von März 1942 – Februar 1943 ermordet.
Manches habe ich erst vor Ort so richtig begriffen – etwa, was es konkret heißt, in einem Ghetto leben zu müssen. 17.000 Krakauer Juden wurden aus ihren Wohnungen vertrieben und mussten sich in einem eigenen Judenbezirk ansiedeln. Der bestand aus 320 Häusern, in denen vorher etwa 3000 christliche Polen gelebt hatten. Also etwa 10 Personen pro Haus. Die Häuser waren klein, oft nur einstöckig (siehe Bild, die Dachgauben sind neu hinzugefügt). Die christlichen Polen wurden vertrieben, Juden einquartiert. Dort, wo vorher 10 Personen in einem Haus gewohnt hatten, wohnten nun 50 Menschen unter einem Dach. Jeder hatte 2qm zur Verfügung. Das hat für mich den Begriff „Ghetto“ mit viel klareren Bildern und Vorstellungen gefüllt, als ich sie bislang hatte.
Viele Menschen haben weggesehen. Andere haben den Juden der Stadt geholfen.
– Ein polnischer Junge, der 3 Laib Brot aus der Straßenbahn warf, die durchs Ghetto fuhr, um den notleidenden Menschen zu helfen.
– Ein polnischer Apotheker, der im Ghetto blieb, für die Juden Nachrichten und Geld schmuggelte und sie mit Haarfärbemittel versorgte, damit sie jünger wirkten und so – vielleicht – den Transporten nach Auschwitz entgehen konnten.
– Ein alter Herr, der als er sah, wie Juden, die zwangsweise Schnee räumen mussten und von Umstehenden mit Schnee und Eis beworfen wurden, mit einem Tablett mit Tee und Wodka nach draußen ging und es Ihnen mit den Worten anbot: „Meine Herrschaften, würden Sie mir die Ehre erweisen…“
Was führt dazu, dass die einen wegsehen…und die anderen sich von der Not bewegen lassen und im Rahmen ihrer Möglichkeiten helfen? Diese Frage habe ich aus Krakau mitgenommen.


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Leseproben zum Blättern

Wir testen gerade Leseproben, in denen man direkt blättern und lesen kann. Einfach nur aufs Cover klicken. Wie findet ihr das?


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