Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Schlagwort: Leben (Seite 1 von 3)

Eine Gemüsekiste voll Dankbarkeit

Gerade eben habe ich für eine Zeitschrift einen Artikel über Dankbarkeit geschrieben. Und dann, dankbar, dass ich mein Nr. 1 Aufgabe des Tages erledigt habe, eine kleine Pause gemacht. Und meine erste Gemüsebox von Etepetete in Empfang genommen. Die retten Gemüse, das sonst weggeworfen wird, weil es irgendwelchen Normen nicht entspricht.
In mener Box waren: 

  • riesige Äpfel
  • Monsterkarrotten
  • Bomben Auberginen
  • Kleine Kiwi
  • Kleine Orangen
  • zierliche Kartoffel
  • Avocados mit Fehlern an der Schale
  • und einige andere Sachen, die ziemlich normal aussahen. Leckerer Spargel zum Beispiel.

Ich freu mich riesig, dass ich das entdeckt habe….

  • Weil es meinen Werten entspricht, mit Ressourcen achtsam umzugehen. Ich mag es beispielsweise total, dass Jesus, nachdem er durch ein Wunder Brot vermehrt hat, um Leute vor dem Umkippen vor Hunger zu retten, den Jüngern sagt, sie sollen die Reste einsammeln. Er hätte ja vielleicht wieder ein Wunder tun können – aber nein, er geht sorgsam mit Ressourcen um. Das finde ich gut.
  • Weil es eine riesige Entlastung ist, das viele Gemüse, das ich in Smoothies etc. verzehre, nicht selbst schleppen zu müssen. Ich habe kein Auto und der nächste Biomarkt ist 5 km entfernt. Selbst das Geschleppe zur Tram nervt. 

Für mich ist so etwas alles andere als Selbstverständlich. Ich bin dankbar, dass Obst und Gemüse wächst. Und dankbar für Menschen, die sich so was ausgedacht haben wie Etepetete. Ich bin dankbar für die Post, die es liefert. Und dankbar, dass ich es – ohne Allergien oder sonst welche Hindernisse – essen kann und darf. Und dankbar für die kleine Pause eben. Und das Teilen…und

Ach ja, Dankbarkeit kann man lernen. Ich bringe es dir gerne bei – z. B. in meinen Büchern dazu (einfach bei uns im Shop „DANK“ als Suchbegriff eingeben. Oder in meinem Onlinekurs DAN. Dankbar alles nehmen.

Was ich über das Leben gelernt habe….

Ich gestehe: Ich lerne leidenschaftlich gern. Ich meine nicht das sture Lernen von Lateinvokabeln, sondern das Entdecken von Wahrheiten, Prinzipien, interessanten Fakten, die das Leben reicher und stärker machen.

In den letzten Wochen habe ich gelernt…

  • Herkömmliche Tampons enthalten Pestizide, Fungizide, Dioxin, Parfüm (!) , Chlor… wie konnte ich nur damit leben!
  • Nudeln kocht man mit Salz…. alle Freunde, die jahrelang meine Faden Nudeln essen mussten, bitte ich hiermit um Entschuldigung.
  • Nachrichten ins Handy zu diktieren, statt mühsam zu tippen, geht ganz leicht – ich hab nur 20 Sekunden gebraucht, es zu verstehen… warum nur hab ich nicht früher gefragt….
  • Es gibt die Möglichkeit, dass die Partner bei Hochzeiten gleichzeitig „Ja, ich will!“ sagen. Lustig wird es dann, wenn der Bräutigam „Ja“ und die französische Braut „Oui“ sagt.
  • Menschen, die sich notieren, worum sie Gott bitten wollen, beten meist tatsächlich mehr als Menschen, die „auf gut Glück“ losbeten.
  • Im Alltags-Farsi heitßt „Danke“ „Merci“.
  • Fruchtfliegen kann man effizient mit dem Staubsauger wegsaugen.
  • Es hilft Opfern von Traumata und Terroranschlägen dramatisch, wenn man sie dabei unterstützt, das Geschehen minutiös in eine chronologische Reihenfolge zu bringen.
  • Heute isst der durchschnittliche Deutsche 35 Kilo Zucker pro Jahr (selten pur, meist versteckt in Getränken, Soßen, Fertignahrung). Empfohlen sind 50 g pro Tag (18 Kilo im Jahr)
  • 31 Migranten, die in einer französischen Stadt mit 45.000 Einwohnern ankommen, schaffen es in die Schlagzeile des Tages.
  • Es heißt „la baguette“, nicht „le“
  • …und vieles mehr.

Neben den Dingen, die man „eben mal nebenbei lernt“, gibt es auch die Lektionen, die einen des Leben – manchmal auch schmerzhaft lehrt. Oder durch Erfahrung. In dem wunderschönen, inspirierenden Buch „Happiness-Projekt. Wie ich ein Jahr damit verbrachte, mich um meine Freunde zu kümmern, meinen Kleiderschrank auszumisten, Philosophen zu lesen und überhaupt mehr Freude am Leben zu haben. , listet Gretchen Rubin unter anderem auf, was sie gelernt hat, seit sie erwachsen ist (in Englisch auf S. 31 der englischen Leseprobe)

z. B.

  • Nicht alles, was anderen Spass macht, muss auch dir Spass machen.
  • Nimm ne Jacke mit (wenn es kalt werden könnte)
  • Kleine Schritte jeden Tag bringen dich weiter.

Außerdem inspirierte mich die Liste von 15 Dingen, die Pastor Kris Valloton von seinem Mentor und Freund Bill Johnson gelernt hat.

Kurz: Ich habe mit meiner eigenen, noch sehr unvollständigen Liste von Sätzen und LEbensweisheiten, die mein Leben in den letzten Jahren und Jahrzehnten gestärkt und geprägt haben. Manches sind sicher ALlerweltsweisheiten, die ich irgendwann mal tatsächlich in der Tiefe begriffen habe, anderes sind Sätze, die ich für mich ganz persönlich entwickelt habe.

Meine lebensspendenenden Sätze 2014-03-16 16.37.40

  • Es darf sein, was ist. Ich gestalte, was wird.
  • Wenn die Türen zu sind, kann man durchs Fenster klettern.
  • Zucker und Weizen sind für den Körper schlimmer als natürliche Fette.
  • „Ist es gut, ist es schlecht, wer will es sagen!“ (Sei nicht so vorschnell mit deiner Beurteilung, manches ist langfristig anders als es kurzfristig wirkt.)
  • Was der andere tut, tut er für sich, nicht gegen mich.
  • Sünde ist nichts anderes als eine falsche (für sich selbst und andere destruktive) Strategie um ein berechtigtes Bedürfnis (z. B. Anerkennung und Liebe) zu erfüllen.
  • „Gott schafft in deinen Grenzen Frieden“ – Frieden kann man nur im Rahmen der eigenen Grenzen spüren. Wenn ich woanders sein will, als ich gerade bin, werde ich unzufrieden.
  • Hinter jeder Handlung steckt ein Bedürfnis.
  • Ich kann und darf die Gefühle anderer Menschen bei ihnen lassen.  Und mir zugleich überlegen, ob ich ihre (unausgesprochenen) Bitten erfüllen möchte.
  • Arbeite Morgens als ein Künstler, der Neues schafft, Nachmittags als Manager.
  • Wenn Gott Gebete nicht erhört, heißt es nicht, dass er mich nicht sieht. Er sieht mich immer mit Liebe an. Nur manchmal sagt er nein.
  • „Jedes Ding hat seinen Platz – jedes Ding hat einen Platz“ – entlastet das Leben.
  • „1 rein, 2 raus“ hält Dinge in Schach.
  • 1000 kleine Schritte bringen mich weiter als ein großer.
  • Umgib dich nur mit Dingen, die du schön findest,  oder tatsächlich gebrauchst.
  • Es ist ok und tut gut, sich selbst zu sagen: „Das hast du gut gemacht!“

In meinem Quadro „Lebensfreude. Die Fülle des Lebens entdecken“ hab ich einige der Sätze und Prinzipien ausführlicher erklärt und lade zum Ausprobieren ein.

Mich würde interessieren, was du zu den Sätzen denkst. Welche sprechen dich an? Welche regen Widerspruch? Was sind deine eigenen Sätze und Prinzipien, die du als lebensspendend entdeckt hast.  Ich bin auf dein Feedback gespannt.

 

Reise zu Matthias – beim Aufbau mithelfen

Matthias - he is risen_nDer Tagesimpuls aus den Losungen heute hat mich sehr bewegt.
Ihr Berge Israels, siehe, ich will mich wieder zu euch kehren und euch mein Angesicht zuwenden, dass ihr angebaut und besät werdet.- Hesekiel 36,9
 
Ich finde es spannend, dass Gottes Wiederherstellungsprogramm nach einer Krise einen Prozess beinhaltet. Aufbauen und Besäen, pflegen, wachsen lassen,ernten dauert ja alles seine Zeit. Gott macht keine billige Hoffnung „Pämg. Ich werde mit einem Schlag wieder alles gut machen!“
 
Das bewegt mich auch, weil ich heute zu Matthias Beyer fahre, den Freund, der Ende März einen schlimmen Schlaganfall hatte und fast gestorben wäre. Die Ärzte bezeichnen seine Rückkehr ins Leben als medizinisch nicht erklärbar. Seine Geschichte hab ich auf meinem Kerstin pur Blog von Kerstin Hack erzählt.
 
Dennoch ist es ein Prozess. Gegen alle Prognosen der Ärzte macht Matthias erstaunliche Fortschritte. Er kann wieder laufen – braucht nur einen Gehstock als Stütze, hat wieder angefangen, ganze Sätze zu sprechen. Und kann seit kurzem seinen bisher gelähmten rechten Arm wieder bewegen. Auch das ist medizinisch überraschtend. Normal gilt. Was in 14 Tagen an Funktionalität nicht zurückgekommen ist, kommt nicht wieder.
 
Ich fahre, um ihn und seine Familie zu genießen, einfach Zeit zu haben. Und sie mit dem, was ich an Coaching-Fähigkeiten habe, beim Abbau von Stress und beim Aufbau des Neuen zu unterstützen. Gott stellt wieder her. Schritt für Schritt.
 
Für eure segnenden Gebete in dieser Zeit bin ich sehr dankbar.
 
Und: Eigentlich kann ich es mir nicht leisten, zu fahren, weil durch Schiffbau, Kamin kaufen etc. das Konto mehr als belastet ist. Wenn du es auf dem Herzen hast, mir beim „Taschengeld“ für die Reise zu helfen, freu ich mich. Paypal: Info@down-to-earth.de (oder fragt mich nach meiner Bankverbindung)

Schiff, Opferanoden und Ostern

005Das Schiff ist fertig geschweißt, alles ist dicht, wir müssen nur noch mit Unterbodenfarbe streichen, dann sind die Werftarbeiten fertig. Bei dem nasskalten Wetter kann man leider nicht streichen, deshalb machen wir jetzt eine Pause. Eine gute Gelegenheit, um etwas Hintergrund zu erklären.

Das Schiff ist aus Stahl. Das Wasser im Kontakt mit Eisen erzeugt eine Galvanische Zelle ( Batterie ) wobei der Sauerstoff in Kontakt mit dem Eisen Korrosiv wirkt und der Stahl dann korrodiert und verrostet. Schon alleine der Kontakt des Stahls mit dem Wasser führt dazu, denn Stahl und Wasser vertragen sich prinzipiell nicht. Der Stahl geht dann früher oder später kaputt.

Um das zu verhindern, werden am Schiff sogenannte Opferanoden angebracht. Das sind – vereinfacht gesprochen Klumpen aus aus minderwertigerem Metall. Die opfern sich wie der Name schon sagt, selbst auf. Werden als erstes zerfressen, der Stahl des Schiffes bleibt dadurch geschützt.

In der Regel bestehen die Opferanoden bei Schiffen im Meerwasser aus Zink, bei Schiffen in Süßwassergebieten aus Magnesium. Magnesiumanoden können auch im Brackwasser verwendet werden. Sie bieten vollen Schutz, werden aber schneller als Zinkanoden abgebaut.

Die Opferanoden (der graue Klumpen auf dem Bild oben) werden alle paar Meter an der Außenwand des Schiffes angebracht. Damit die Spannung zu den Opferanoden geleitet wird, wird das Schiff darüber hinaus mit einer metallhaltigen, leitfähigen Farbe gestrichen (Unterwasseranstrich).

Bei meinem Schiff sind da ein paar Sachen schief gegangen. Vermutlich beim letzten großen Werftbesuch wurden einige Anoden neu angebracht. Nur irgendwelche Helden haben das Schiff mit einer Mischung aus Zink – und Magnesiumanoden bestückt. Die heben die Wirkung gegenseitig auf. Außerdem wurde das Schiff nicht mit metallhaltigem leitfähigem Lack gestrichen. Das Ergebnis: Der Korrossionsprozess konnte im vollen Umfgang stattfinden.

In hinteren Teil des Schiffes (Heck), der in der Regel ohnehin immer mehr angegriffen ist, war der Stahl ziemlich kaputt. Zum Teil nur noch einen Millimeter dünn oder ganz verrostet – allein durchs Abspritzen auf der Werft, brachen Löcher aus. Das Heck war der Bereich, der bei der Besichtigung vor dem Kauf nicht zugänglich war. Da der Stahl an anderen Stellen gut bis sehr gut war, haben uns die Schäden, die in der Heftigkeit nicht zu erwarten waren, richtig überrascht.

Jetzt ist alles geschweißt. Demnächst bekommt das Schiff noch einen Unterwasseranstrich. Der ist 3-schichtig. Eine leitfähiger Primer (erste Schicht), dann Farbe und dann Antifouling, das verhindert dass sich Muscheln und Algen am Boot ansetzen. Dann kommen neue, gute Opferanoden aufs Schiff. Dann ist Ostern….

Auch im symbolischen Sinne. Für mich ist die Renovierung am Schiff zu einem interessanten Gleichnis für das Leben geworden. Wir alle fahren mit unserem Lebensschiff durch mal raue, mal stürmische Wellen. Ab und an schlagen wir Leck, wenn wir auf Eisberge oder Felsen rammen. Doch diese großen Katastrophen sind eher selten.

Viel häufiger ist, dass unsere Stahlhaut durch innere Spannungen angegriffen wird. Wir stehen unter Strom. Und wenn wir das nicht gut ableiten, dann zerfrisst es uns. Früher oder später.

Da gibt es einen, der sich als Opferanode anbietet: Ich bin da, leite den Stress, den Schmerz, den Frust, den Ärger für dich ab. Doch wir werfen die Opferanode über Bord, denken, wir können es alleine schaffen…bis unser Stahl angegriffen oder zerfressen ist und wir im schlimmsten Fall Leck laufen sinken.

Erlösung heißt….da bietet sich einer an, die Schäden, die durch die Ablehnung der Opferanoden entstanden sind, zu reparieren. Das kann schmerzhaft sein. Da muss geschnitten, geschliffen, gehämmert und geschweißt werden, bis das Schiff wieder fahrtüchtig ist.

Ostern heißt: Ich bekomme einen neuen Anfang geschenkt. Die Möglichkeit vom Heiligen Geist liebevoll und schützend umhüllt zu werden (neue Farbe)….und die Möglichkeit, Schmerz und Spannung an den Erlöser (Operanode) abzuleiten. Und mit einem guten Kaptain und neuem Reeder wieder auf Fahrt zu gehen.

Im Bund mit Gott Buch Glauben Rosemarie StresemannFür alle, die das tiefer verstehen wollen: Ich kenne ein geniales Buch, das den Austausch erklärt, der Ostern geschehen ist – was wir loswerden und was wir dafür bekommen. Das Quadro vom Rosemarie Stresemann: Im Bund mit Gott.

 

Lesbar….Leben

In der Lesbar unserer Sammlung von Artikeln und Essays gibt es jede Woche einen neuen Artikel. Aktuell:  „Einmal leben“. Ich schreibe über die Einzigartigkeit des Lebens

Sehnsucht nach Leben

Gärten der Welt, Berlin, Foto von Kerstin Hack, Auf einem Kalender, der in meiner Küche steht, ist im Oktober das Bild eines Hauses in einer Wüste zu sehen. Darunter steht „Sehnsucht nach Leben“. Beim ersten flüchtigen Lesen, las ich „Sehnsucht nachleben“.

Das finde ich spannend. „Sehnsucht nach Leben“ ist relativ breit und unkonkret. Was macht und hält mich eigentlich lebendig? Das ist gar nicht so einfach zu beantworten.

Aber der Sehnsucht in mir nachleben – dem zuerst nachspüren, was ich ersehne. Und dann nachgehen. Nachleben. Ausleben.

Das ist diesen Monat mein Programm.

Les-Bar

Zur Info für euch alle. In der Lesbar – einem Service von Down to Earth – gibt es längere Artikel von mir. In der Regel jede Woche am Montag einen neuen Artikel. Heute: Von Stürmen und Zechprellern.

 

 

Was „Coaching Basics“ auslöst

Manchmal ist Feedback von Lesern so ermutigend, dass man es sich an die Wand hängen solle – oder zumindest in den Blog schreiben. So wie das Feedback zu dem Quadro Coaching Basics, das ich – mit Erlaubnis des Autors – hier wiedergebe.

Ich habe gestern etwas in dem Coaching Basics Quadro gelesen und ich bin besonders an einer Frage hängen geblieben (s.u.). Ich habe die Kraft von Fragen schon selbst erlebt aber es ist doch immer wieder erstaunlich, was sie auslösen können. Nach einer halben Stunde habe ich erst mal aufgehört mit schreiben… 🙂
Ich schätze es so sehr, dass du dieses Coaching Quadro (auch für mich) geschrieben hast.

04.04.2011 09:23
Coaching Quadro 1.7
Stell dir vor, du bist ein richtig guter Coach geworden. Wie hast du das wohl gemacht? Welche Schritte bist du auf dem Weg gegangen?
– Ich habe viel Übung gehabt.
– Ich habe oft Leute gefragt, ob ich sie coachen darf.
– Ich habe eine Coachingausbildung gemacht. Dabei war nicht das Zertifikat das entscheidende, sondern dass ich eine wirklich gute Lernumgebung hatte.
– Ich habe mir ein klares Ziel gesetzt, dass Coaching mir wichtig ist und ich eine professionelle Coaching-Kompetenz aufbauen möchte.
– Ich habe mich stets als Lernenden gesehen.
– Ich war bereit, Dinge auszuprobieren und mit Fragen zu experimentieren.
– Ich habe interessiert zugeschaut, wie andere coachen und wie sie gute Coaches geworden sind.
– Ich habe selbst Coaching in Anspruch genommen.
– Ich hatte immer einen Pool an Themen und Problemen, für die ich spontan Coaching in Anspruch nehmen konnte.
– Ich habe viele Möglichkeiten genutzt, in denen andere mir Coaching-Fragen stellen konnten.
– Ich habe auch über Coaching gelesen, nicht massiv aber doch unterstützend zur Praxis.
– Ich habe Beziehungen zu anderen Coaches gepflegt.
– Ich habe, wo möglich, bei anderen Coaches hospitiert.
– Ich habe Freunde und gläubige Coaches gebeten, dass sie konkret für meine Coaching-Entwicklung beten und mich mit dem segnen, was Gott ihnen anvertraut hat.
– Ich habe mich bewußt nicht zu fokusiert mit Coaching befasst sondern habe auch andere Dingen, Wünschen und Leidenschaften in meinem Leben Raum gegeben so dass dieses Thema immer seinen besonderen Reiz, seine Leichtigkeit und seinen Spaß behalten hat.
– Ich habe Coaching in verschiedenen Kontexten ausprobiert.
– Ich habe über kreative und neuartige Anwendungsmöglichkeiten von Coaching nachgedacht.
– Ich habe mich nicht davor gescheut, auch in schwierigen Situationen Menschen zu coachen.
– Ich habe öfters Gott gefragt, was er mir für meine Coaching-Entwicklung noch mit auf den Weg geben möchte.
– Ich habe Gott regelmäßig gebeten, mir seinen Segen und die Befähigung des Heiligen Geistes zu schenken, um ein Coach nach seinem Herzen zu werden.
– Wenn ich Lust und Freilauf hatte, habe ich mir selbst neue Coaching-Fragen ausgedacht.
– Ich habe mich getraut, wenn es die Möglichkeit gab, vor mehreren Menschen über Coaching zu spechen und darüber zu schreiben.
– Ich habe mir auch selbst Coaching-Fragen gestellt, Antworten aufgeschrieben und darüber reflektiert.
– Ich habe Menschen, die Interessse an Coaching hatten, an meinen Coaching-Erkenntnissen und -Erfahrungen teilhaben lassen und habe sie gefördert, ihr Coaching-Potential zu entwickeln.
– Ich habe nach Menschen Ausschau gehalten, bei denen ich Coaching-Potential erkenne.
usw. usf.
@COACHING @RESSOURCEN @OPTIONEN @WAS_NOCH

Stärken leben

Die letzten Tage habe ich in einem schnuckeligen kleinen Gutshof in Mecklenburg-Vorpommern verbracht. Herrlich ruhig. Wunderbare Umgebung und köstliches Essen. Ich habe die Tage genutzt, um auszuspannen und um zu überlegen, was mir für 2011 wichtig ist. Für meine Arbeit, meinen Glauben, mein Leben.

Dabei hat mir – neben langen Sparziergängen und vielen Zetteln und Notizbüchern, geholfen, noch mal meine Ergebnisse aus dem Strenghts Finder 2.0. heranzuziehen. Das ist ein wissenschaftlich fundierter Test, um die größten eigenen Stärken zu entdecken. Mit vielen umsetzbaren Tipps, wie man sie entwickeln und ausbauen kann. Ich fand es sehr hilfreich, dass der Autor auch beschrieb: „Menschen mit dieser und jener Stärke, brauchen diese oder jenes, um sich in ihrem Element zu fühlen.“

Ich habe daraus für mich einige ganz konkrete Handlungsschritte abgeleitet. Es ist gut, zu wissen: „Wenn ich darauf achte, steigen die Chancen, dass es mir gut geht, sehr an – und das ist wohltuend für mich und für die Menschen in meinem Umfeld.“

In Gottes Schule – von Hafiz

In der letzten Zeit habe ich die Gedichte von Hafiz, dem wohl bekanntesten persischen Dichter, wieder neu entdeckt. Leider kenne ich nur eine gute englische Übertragung. Ich werde in den nächsten Tagen immer mal wieder eines davon auf deutsch übersetzen und die englischen Texte auf meinem englischen Blog Heart of Berlin posten.

Für eine Weile

Wir alle sind an den richtigen Ort gekommen.
Wir sitzen alle in Gottes Klassenzimmer.

Jetzt,
mein Lieber,
gibt es für uns nur noch eines zu tun:

Mal für eine Weile damit aufhören,
Spuckekügelchen zu machen.

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