Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Schlagwort: Schiff (Seite 1 von 4)

Intensiv leben und Pausen machen

Die letzten Tage und wochen waren sehr intensiv: Endspurt für einen Artikel Stadt. Land. Gott, den ich für ein Magazin geschrieben habe. Und erfolgreicher Endspurt für das Crowdfunding für mein neues Buch. Wir haben es geschafft. Es ist wunderschön und ein riesiges Geschenk für mich, dass ich das Projekt jetzt ohne allzuviel finanziellen Druck angehen kann.

Dann fand an Bord Coaching – Basics statt: ein Workshop über die Grundlagen des Coaching inklusiv der Erläuterung und Einübung einiger hilfreichen Coaching-Techniken. Basierend auf meinem gleichnamigen Quadro.

Ich war stolz auf meine Teilnehmer. Sie haben das gelernte gleich erfolgreich umgesetzt. Nach einer Übung fragte ich die Kunden, wie hilfreich da Coaching mit den frischgebackenen „Coaches“ war. Auf einer Skala von 1 (wenig hilfreich) bis 10 (Problem gelöst), gab es 1 x die 3, mehrfach 7 – 8, 1 x sogar die Bestnote 10. Ziemlich gut für den Anfang. Die jüngste Teilnehmerin war meine 14 – jährige Patentochter, auf die ich mächtig stolz war.

Und am Sonntag habe ich dann in einer Gemeinde darüber gesprochen, wie man sein Lied des Lebens entdeckt.

Außerdem war – neben meiner Patentochter – noch weiterer Besuch an Bord. Und daneben haben wir weiter gebaut. Die Gästeküche hat jetzt Schubladen für Lebensmittel und meine eigene Küche bekommt noch zwei Geschirrschubladen. Der Seminarraum eine Eingangstür aus Glas, die etwas Privatsphäre und Schutz vor Zugluft bietet. Die Toilette hat jetzt einen Korkfussboden und es gibt eine Badeleiter mit der man elegant vom Schiff direkt ins Wasser und vor allem wieder zurück kommt.

Anderer Besuch war die Tochter einer Freundin, deren Mutter vor ziemlich genau einem Jahr sehr plötzlich und noch ziemlich jung verstarb. Der Jahrestag ihres Todes war kürzich und der Tochter war es wichtig, an diesem Tag an einem Ort und bei einem Menschen zu sein, bei denen sie sich sicher fühlt. Es berührt mich, dass sie mich und mein Schiff dafür gewählt hat.

Insgesamt waren 2017 bereits 21 Menschen als Gäste an Bord. Zum Reflektieren, zur Erholung, für Auszeiten. Um neue Perspektiven zu finden. Mit manchen habe ich intensive Gespräche geführt. Andere waren einfach „nur“ da und genossen die Zeit für sich und das Leben an Bord.  Über vieles, was da eher im Stillen passiert, kann ich nicht schreiben, weil die Themen, mit denen die Menschen kommen, oft sehr persönlich sind: Beziehungskrisen, Gesundheits- oder Gewichtsprobleme, Selbstwertproblematiken, Zukunftsperspektiven. Das sind Fragestellungen, die so vertraulich sind, dass ich sie nicht preisgeben kann und will.

Manchmal ist es auch ok etwas zu beschreiben. Die drei jungen Frauen auf dem Bild waren ein paar Tage an Bord, um die Frage zu klären, ob sie ihre berufliche Zukunft in Deutschland sehen. Wir hatten intensive Gespräche, auch Zeiten des Gebets, ich habe ihnen mehrere englischsprachige Interviews zu verschiedenen Themen gegeben. Und davon darf ich gern erzählen. Für Menschen, die wie sie und andere, die nach neuen Perspektiven und Orientierung suchen ist das Schiff gedacht.

Damit die räumlichen und auch meine persönlichen Kapazitäten nicht überfrachtet werden, steht das Schiff nicht für „normale“ Berlin-Besucher zur Verfügung, die ein Quartier für ihren Aufenthalt suchen. Obwohl ich das auf meiner Internet-Seite recht deutlich geschrieben habe, erhalte ich fast täglich Anfragen: „Ich bin bald in Berlin. Kann ich bei dir übernachten?“ Das kostet mich manchmal Kraft.

Doch insgesamt bin ich glücklich, dass das Schiff zunehmend an Fahrt aufnimmt.

Nach einem Jahr an Bord habe ich langsam einen guten Rhythmus zwischen Arbeit im Verlag, Coaching, Begegnung und Ruhepausen gefunden. Gerade genieße ich – nach Besorgungen – einen schönen Kaffee in Kreuzberg. Und eine Pause, in der ich Kraft tanken kann.

Traumsofa- Suche – ein kleiner Alptraum

2014-07-16-19-42-41Das Gästezimmer im Schiff ist wunderbar. Man wird beim Schlafen sanft von den Wellen hin – und hergezogen. Draußen vor den Bullaugen plätschert die Spree vorbei. Die Wände sind mit hellem Holz getäfelt, der Boden mit fuasangenehmen Kork belegt – ein Traum.

Es hat nur ein paar kleine Nachteile. 

  • Es ist schief. „Schiff kommt von schief“ sagt Bootsbauer Helge immer. Im Gästezimmer heißt das: Die Wand an der Backbordseite ist oben breiter als unten (ca. 40 cm) und hinten breiter als vorn. Um das abzufangen, haben wir schon ein Podest gebaut. Aber nur ganz oben unter der Decke wäre das Schiff breit genug, um zwei Menschen nebeneinander schlafen zu lassen. Aber da kriegt man dann keine Luft mehr!
  • Schmale Schlafecke: Der Schlafplatz ist an drei Seiten 1,50 breit, an der vierten 1,80. Das ist ok, um eine Person dort schlafen zu lassen (eine Matratze, die man schräg zuschneidet, kriegt man dort rein), aber für zwei ist es nicht ideal.  Mit nebeneinander liegenden Matratzen ist nicht ausreichend Fläche für zwei Menschen zu schaffen – es sei denn einer ist kürzer als 1,50 cm.
  • Die Treppe und die Tür sind schmal.

Da ich auch Paaren ermöglichen will, am Schiff zu schlafen war klar: Es musste ein Bettsofa her. Nur welches?

Bootsbauer Helge und ich haben neulich von 8.00 Abends bis 1.00 Morgens gegoogelt, um passende Modelle zu finden. Das sind die Stunden „Bauzeit“, die keiner sieht und die doch so wichtig sind, damit am Ende alles schön ist.

schlafsofa-frizzo-webstoff-stoff-zahira-tuerkis-3966968Ergebnis 

  • 90%  lösen bei mir das Gefühl aus, ästhtische Körperverletzung erlitten zu haben (Farbe, Form) z. B. Black-Red-White
  • 80% passen nicht durch die Tür des Gästezimmers
  • 70% sind von der Statik her nicht geeignet, der Schwerpunkt ist zu weit vorn, sie würden vom Podest kippen.
  • 40% sind unbezahlbar

Am Ende haben wir ein traumhaftes Schlafsofa. gefunden, das alle Kriterien erfüllt. Und es in einem Showroom in Berlin genau angesehen, vermessen – es passt wirklich.

Einziger Haken, der noch bleibt. Ich habe gerade keine 679,99 Euro, um das gute Stück zu kaufen. Das Konto ist fast bis zum Anschlag in den roten Zahlen. Jetzt Sachen für die Einrichtung kaufen, geht gar nicht.

Mein Wunsch wäre es, bis zu meinem Geburtstag Ende April, wenn ich viele Gäste erwarte, das gute Stück einsatzbereit zu haben. Wenn du mithelfen willst, dass der Traum vom Traumsofa wahr wird, dann frag mich nach meiner Paypal Mail oder Kontonummer. Wenn ich – wenigstens –  die Hälfte geschenkt bekomme, werde ich es bestellen. Dann ist es hoffentlich bis zum Geburtstag einsatzbereit.

Wenn ich das Geld nicht zusammenbekomme, muss ich halt warten und improvisieren…

Aber…Ich würde mich riesig freuen, wenn es klappt.

 

 

Schiff im Februar

2017-01-22-12-56-12Nach frostkalten Wintertagen gibt es sie jetzt wieder – diese einzelnen Stunden, wo man eingewickelt in warme Decken und mit einer heißen Tasse Tee zumindest eine Weile draußen in der Sonne sitzen kann.

In den letzten Wochen ging es nicht so sehr voran, weil ich selbst wenig Kapazitäten habe, da ich intensiv mit der Arbeit an meinem neuen Buch und dem neuen Onlinekurs Swing Dein gutes Leben beschäftigt bin und wenig Helfer hatte.

Aber am Wochenende kommt Bootsbauer Helge, da wollen wir weiterbauen 

  • Ein Treppengeländer, damit Menschen sicher an Bord kommen
  • Decken im Eingangsbereich
  • Decken im Steuerhaus

Wenn das geschafft ist, haben alle Räume im Schiff (bis auf den Maschinenraum) Deckenverkleidungen. Das wäre mal wieder ein Meilenstein.

Dann fehlt noch an großen Dingen 

  • Tür für den Seminarraum
  • Kaminofen für den Seminarraum
  • Treppe nach unten
  • Böden im Eingang und Seminarraum schleifen und mit Kork bekleben
  • Lüftung

Da alles, jedes einzelne Brett, das an die Decke kommt, auf Maß zugeschnitten und angepasst werden muss, ist das alles  bei einem Schiff viel mehr Arbeit als etwa bei dem Neubau eines Hauses.

Aber ich freue mich über jeden Zwischenschritt. Und darüber, dass Menschen, die Orientierung brauchen, das Angebot nutzen (im Winter bisher weniger, obwohl das Schiff gut geheizt ist!).

Weitermachen

Ich bin nach wie vor dankbar für jeden Menschen, der mir mit Finanzen oder indem er ein paar Stunden oder Tage hilft. Kurz: Über alles, was dazu beiträgt, dass mein Traum, bis zu meinem 50. Geburtstag im April ein fertiges Schiff zu haben, Realität wird.

 

 

 

Weiterbauen und Schweizer Schulden

2016-12-09-21-25-38Während ich unterwegs war und Urlaub und Herausforderungen erlebte, hat Helge hier gut zwei Wochen weitergebaut. Das Ergebnis: Das Steuerhaus, also mein Büro, hat jetzt Fussboden und zwei blau gestrichene Wände…

In anderen Worten: Jetzt sind alle Räume im Schiff im Groben fertig, haben Böden und Wände.

Das ist mal wieder ein Meilenstein! Ich bin dankbar

Wir bauen weiter: Es fehlt noch an großen Sachen

  • Deckenverkleidung im Flur, Büro und auf der Toilette
  • Tür zum Seminarraum und Kaminofen dort
  • Treppe nach unten
  • Lüftung
  • Korkfussboden im Seminarraum und Eingangsbereich
  • Regale an manchen Stellen und weitere 10.000 Kleinigkeiten

Rückzahlung Darlehn

Auch wenn wir in den nächsten Monaten noch weiter bauen werden und ich auch da für jede praktische und finanzielle Hilfe dankbar bin, will ich versuchen, Darlehn zurück zu zahlen. In der Anfangsphase der Bauzeit haben einige Freunde mir Geld geliehen, damit ich das Schiff kaufen und mit dem Projekt starten kann.

Besonders die Darlehn aus der Schweiz – insgesamt 20.690 Euro liegen mir im Magen, weil bei Rückzahlung in kleinen oder großen Schritten immer auch Bankgebühren anfallen. Ich suche deshalb aktuell besonders nach Schweizer Freunden, die mir 10, 50, 100 oder 500 Franken Schulden von meinem Schuldenberg abnehmen wollen. Wenn ihr es auf dem Herzen habt, mich da zu entlasten, schreibt mir einfach den Betrag. Ich gebe euch dann die Kontonummer meiner Schweizer Freunde und wir können gemeinsam den Berg etwas abbauen.

Ich würde mich riesig freuen!

Update 1 Woche später: 

Ich freue mich riesig. Durch ein richtig großes Geschenk sind die Schweizer Darlehn jetzt um 10% geschrumpft. Das nimmt den Schuldenbergen schon mal ihre Spitze!

WUNDERschön. Matthias Beyer bei mir an Bord

2016-11-17-21-08-03Es ist 12 Stunden her, doch in meinen Augen stehen immer noch die Tränen.

Mein guter Freund Matthias Beyer hat gestern Abend zusammen mit seinem Schwiegervater mein Schiff besucht.

Das Besondere: Ostern 2015 lag Matthias nach einem extrem schweren Schlaganfall – der Arzt hatte noch nie ein so großes Aneurysma gesehen – im Sterben. Die Ärzte hatten ihn aufgegeben. Es war nur noch eine Frage, wann die lebenserhaltenden Geräte abgeschaltet würden.

Sein Großhirn sendete über eine Woche lang keine Signale, die auf einem EEG messbar gewesen wären. Nur das Stammhirn zeigte noch milde Aktivität.

Und dann – überraschend, schockierend, beglückend – wachte Matthias wieder auf und erlangte sein Bewusstsein zurück. In meinem Blogbeitrag Das zweitbeste Ostern aller Zeiten hab ich die Details erzählt.

Ein Mann erzählte mir gestern, seine Frau, die sich als „nicht gläubig“ bezeichnet, hätte danach gesagt: „Was mit Matthias geschehen ist, fordert meinen Unglauben heraus!“

Und – entgegen aller ärztlichen Prognosen – erholte er sich zusehends und gewann Fähigkeiten zurück, die Ärzte nicht für möglich gehalten hätten.

  • Stehen, Gehen mit Stock, selbständig gehen.
  • Etwas Verstehen, Worte sprechen, Sätze sprechen.

Gestern unterhielt er sich vier Stunden lang mit verschiedenen Menschen. Fragte, wie es ihnen geht. Und erzählte wie es ihm geht.

Er sagte: „Ich bin noch nicht ganz gesund. Irgendwo in der Mitte. Ich kann noch nicht arbeiten (man beachte das noch in dem Satz!). Aber ich kann viel mehr sprechen als andere. Ich bin dankbar. Ich lebe!“

Sein Zustand jetzt

  • Er kann gehen, aber die rechte Seite ist noch eingeschränkt, ich weiß nicht, wie das medizinisch heißt, aber es sieht aus wie eine Spastik, Finger und Beine lassen sich nicht so leicht beugen und koordinieren.
  • Er kann sprechen und ist in 98% der Fälle gut verständlich…Deutsch fällt ihm leichter als Englisch. Manchmal spricht er leicht „nuschelnd“…kein Vergleich zu vor einem Jahr, als ich manchmal 10 Mal um Wiederholung bitten musste, bevor ich ihn verstehen konnte.
  • Die Fokussierung seiner Augen wird besser. Direkt nach dem Schlaganfall sah er alles x-fach. Das reduzierte sich auf 6, 5. 4. 3 – jetzt sieht er Dinge noch doppelt, was natürlich sehr anstrengend ist. Lesen und Schreiben ist noch nicht oder kaum möglich.
  • Er begreift und versteht Dinge viel besser, Komplexes oder Witze sind noch schwer. Als wir auf mein Schiff anstießen, und sein Schwiegervater sagte: „Trink nicht zu viel, sonst bekomme ich Ärger mit zwei Frauen!“ verstand er es nicht. Als ich es einfacher erklärte, verstand er es schon: „Wenn du zu viel trinkst, sind (deine Frau) Kim und (deine Schwiegermutter) Jody böse auf David, weil er nicht gut auf dich aufgepasst hat!“
  • Er ist präsent und reagiert – ganz andes als letztes Jahr im Dezember, wo er oft vor sich hinstarrte…

„Ich bin so dankbar… “

Diesen Satz hat Matthias gestern ein paar Dutzend Mal gesagt.

Ich bin auch sooo dankbar

  • Dass er lebt
  • Dass die Einschränkungen weit weniger schlimm sind als erwartet
  • Dass sein Gehirn und auch seine Seele (im Frühjahr war er oft niedergeschlagen) sich zunehmend erholt.
  • Dass wir gemeinsam mein Schiff bestaunen konnten.

Bitte betet weiter für ihn 

  • Dass die rechte Körperhälfte wieder voll funktionsfähig wird
  • Dass sein Gehirn sich schnell weiter erholt und Verstehen und Erinnern zunimmt
  • Dass seine Augen bald klar sehen

Möbel für Visionäre

2016-09-06-08-25-42Ein Tisch, ein Bilderrahmen, ein Wandhaken?

Was kann das sein?

Was kann das werden?

Ich biete Visionären Gegenstände aus meinem Schiff als künftige Möbel an. Dinge, die Jahrzehntelang auf meinem Schiff gelebt haben. Dinge, die jetzt ein neues Zuhause brauchen.

Schiffs-Fenster aus Glas / Glasplatten oder Metallfenster eingebaut in große Platte 

Fenster, die viel gesehen haben. Wind und Wellen an der Ostsee als das Schiff Ausflugsdampfer MS Triton war, Hafenanlagen in Hamburg-Harburg, eine Tour von Hamburg nach Berlin. Etwa  1 m x 80 cm mit abgerundeten Ecken…

2016-09-07-19-50-18Daraus könnte werden 

  • Ein Couchtisch
  • Ein Tisch in einem Café oder Esstisch
  • Ein Raumteiler
  • Eine Duschwand
  • ….


Kultiges Schiffsfenster mit Metallrahmen… 

  • Ein Couchtisch
  • Ein Tisch in einem Café oder Esstisch
  • Ein Spiegel
  • Eine Notiztafel
  • Ein Teil eines Kinderspielhauses
  • Eine Durchreiche


Ein Bullauge aus echtem Messing. Superschwer. Superschön. 

Daraus könnte werden 2016-09-06-08-25-28

  • Ein Couchtisch
  • Ein Spiegel
  • Ein ultrastylischer Toilettendeckel (ok…)
  • ….

 

 

 

2016-09-06-09-20-43Das Ruder vom Schiff 

Das rote halbrunde Etwas  im Hintergrund

Daraus könnte werden

  • Ein Wandschmuck
  • Eine Lampe (wenn die Decke das aushält)
  • Ein Trainingsgerät (es hat sein Gewicht)…

 

 

 

 

2016-09-08-06-41-46Ein Kaminofen

Daraus könnte werden

  • Ein Kaminofen – der Klassiker
  • Gartendeko
  • Gastraum-Deko

 

 

2016-09-06-08-28-09Kultige Schwimmvesten aus der Zeit als Fahrgastschiff 

Daraus könnte werden

  • Wanddekoration fürs Badezimmer, Bootshaus, Kinderzimmer
  • Spielzeug für Kinder
  • Schutzveste für die Nacht (die haben Leuchtstreifen!)

 

 

 

1 ralt Feuerlöscher (ohne Bild)

Daraus könnte werden

  • Raumdeko
  • Ein Schirmständer
  • Ein Toilettenrollen-Aufbewahre (ok. da muss man oben erst ein Loch reinsägen)

Jede Menge Einzelteile, Gitter, Roste, Räder, Schrauben, Bolzen, Maschinenteile, 20 Liter silberne Metallfarbe….

Daraus könnte werden ….

Welche Ideen hast du noch?

Ich bin gespannt auf deine Kommentare!

Mein Wunsch

  • Ich wünsche mir, dass jeder Gegenstand von meinem Schiff im Leben von Menschen dazu beiträgt, Mut zu machen und Leben zu fördern..
  • Und natürlich auch Schönheit und Spass zu verbreitet, weil die Dinge einfach so kultig, historisch und cool sind.
  • Ich wünsche mir,  dass die Schätze von meinem Schiff zu Menschen kommen, die sich davon inspirieren lassen, etwas Neues zu schaffen. Die sich inspirieren lassen von den Dingen und von der Geschichte dieses Schiffes, das mal für Krieg gebaut war und jetzt Menschen Frieden bringen soll – mit sich selbst und anderen.
  • Ich wünsche mir, dass die Dinge in die Hände, Wohnungen, Cafés, Büros  und Gärten von Menschen kommen, die jedes Mal, wenn sie ein Schiffsteil sehen:

Es ist möglich, dass ein Traum wahr wird – auch mein eigener!  

Ganz praktisch

Wenn  dich eins oder mehrere der Dinge interessieren, dann erzähle mir, warum du gerade dieses gute Stück haben möchtest und schick mir ein Angebot. Als Kommentar oder per Mail an info (ähmat) Kerstinhack.de

Wenn du selbst nicht bauen und basteln kannst, könnten wir unter Umständen etwas für dich bauen.

Lass es mich wissen.

Unerwartete Probleme – unerwartete Lösungen

edelweiss-4Heute bin ich zur Abwechslung mal nicht von Heinz, dem Hahn in der Nachbarschaft, geweckt worden. Sondern von Muskelkater. Intensiven, heftigen Muskelkater. Bin zu früh wach – und bis auf die Knochen müde. Und auch ein bisschen in der Seele. Der Grund: Gestern habe ich mit mehreren anderen Tonnen von Material umgelagert…

Aber erst mal der Reihe nach.

Im Seminarraum sind derzeit dunkle Siebdruckplatten am Boden. Es fehlt noch der Korkfussboden für mehr Helligkeit, Weichheit und vor allem für mehr Wärme an den Füssen. In  den Schlafzimmern liegt er schon. Und sieht wunderschön aus. Im Seminarraum wollten wir ihn eigentlich im gleichen Zug verlegen und haben den Besitzer des großen Schiffes, das neben mir liegt, gefragt, ob wir für die Zwischenzeit das Bauholz aus dem Seminarraum in seinem nicht benutzen Schiff lagern könnten.

Das war eigentlich so geplant…

Dann hat es alles länger gedauert als geplant und wir haben es nicht mehr im Frühjahr hinbekommen. Und auch nicht gleich jetzt. Weil das gute Wetter sich dafür anbot, Dachfenster zu setzen…und wir dann die Probleme m,it dem Abwasser hatten, das uns fast eine Woche Zeit gekostet hat. Und weil, bevor man den Fussboden machen kann, erst die Decke fertig montiert und vor allem gestrichen sein muss. Und dafür erst mal die Elektrizität fertig sein muss…

Mitten in all das hinein kam die Mail mit einer Nachricht vom Besitzer des Nachbarschiffes, wir sollten unser Material da wieder ausräumen…da er das Schiff auch Besuchern zeigt… puh….richtig, richtig blöde….ich hatte total Verständnis für ihn – er will sein Schiff ja verkaufen und es in schönem Zustand den Interessenten zeigen. Und wir haben seine Gastfreundschaft für unser Holz wirklich lange genutzt.

Trotzdem war ich erst mal superfrustriert. Wir haben, da das Schiff schon ziemlich weit gebaut ist, kaum mehr Lagerplatz. Und Holz ist sooo schwer. Ich wusste gar nicht, wie ich das schaffen sollte. Und dann fiel mir ein: Eine Gruppe von Helfern hatte sich für Mittwoch Abend angemeldet. Ich dachte: Gemeinsam mit ihnen könnte ich das Holzlager räumen. Und so haben wir es dann auch gemacht: Von 17 – 21.00 haben sechs engagierte Menschen und ich Holz und anderes Material geschleppt und zersägt und nebenbei noch geordnet, sortiert und geputzt.

2016-09-08-06-41-46Für mich war das so ein Geschenk, dass die Gruppe genau zum richtigen Zeitpunkt kam. Ich dachte an ein Versprechen Gottes aus der Bibel „Noch bevor sie zu mir rufen, werde ich sie schon erhören!“ Das war in dem Fall so. Und ich bin dankbar.

Im Seminarraum muss jetzt noch die Elektrik und die Decke fertiggestellt werden. Wenn das fertig ist, muss alles Holz, was wir dann noch übrig ist und was wir da zwischengelagert haben, wieder raus. Und dann kann endlich der Korkfussboden rein. Und hoffentlich auch der neue Kaminofen….aber das ist eine andere Geschichte…

Das Schiff – aktuelle Bilder

Einige Menschen haben mich gebeten, doch mal ein paar mehr Bilder vom Schiff zu posten…

Das mach ich gern.

Einige Bilder von den Decks

Dach, großes Deck, Bug

 

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Und so sieht es im Schiff aus

Büro, Gästeküche mit Wasserzugang, Hauptraum, Seminarrraum

 

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Es gibt noch sehr viel zu … ich schätze mal, dass wir in den vergangenen 53 Monaten 80% der Arbeit geschafft haben.

Jetzt gilt es das Erreichte zu genießen. Und den Rest anzupacken.

Wer in der einen oder anderen Form mithelfen möchte ist herzlich willkommen.

Ich freue mich über Gebet, Segen, Finanzen, Materialspenden. Essen und jede Menge praktische Hilfe – eine Stunde oder ein paar Tage.

Herzlich willkommen!

 

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Stuhlpaten gesucht

Seminarraum aktuell

Seminarraum aktuell

Seit heute bauen wir wieder.  Nach zwei Monaten (fast) ohne Bautätigkeit, geht es jetzt weiter.

Nächstes Etappenziel: Den Seminarraum fertig stellen, so dass ab Oktober auch größere Seminare mit 8 – 20 Teilnehmern hier stattfinden können.

Dazu fehlen: Helfer – ich bin dankbar für jede helfende Hand – egal ob für eine oder zwei Stunden oder einen Tag oder länger.

Außerdem fehlen: Regale, Teile der Wandverkleidung und Deckenverkleidung, Korkfussboden, Türen und Stühle.  Das meiste werden wir selbst aus Holz bauen. Aber Stühle bauen ist dann doch etwas aufwändig.

Ich habe wunderwunderschöne, bequeme Stühle / Sessel gefunden, in denen man bei Coaching-Gesprächen und Seminaren gut sitzen kann: Hell, stabil, leicht, bequem, schön.

Aktuell suche ich nach Menschen, die Freude daran haben, dem Schiff einen Stuhl (99 Euro) oder ein paar Stuhlbeine zu schenken.  Wenn ihr wollt, bekommt der STuhl dann sogar euren Namen.  Lasst mich einfach per Kommentar oder Mail wissen, ob ihr Lust habt, mitzumachen. Ich würde mich sehr freuen!

Aktualisierung:

12. 8. JUCHU: Schon drei Stuhlpaten haben sich gemeldet. Ich freu mich!

 

Der erste Monat an Bord

13873238_10157342102960249_1404556782846524682_nDas Leben an Bord ist voller Überraschungen. Heute Morgen habe ich nach einem Löffel getaucht, der mir ins Wasser gefallen war. Die Spree ist hier keine zwei Meter tief, das geht also mit Schwimmbrille recht problemlos. Den Löffel habe ich wieder gefunden – und außerdem noch einen meiner Liegestühle.

Ich war immer der Überzeugung gewesen, ich hätte vier davon gekauft. Bootsbauer Helge meinte – genauso überzeugt – wir hätten nur drei davon an Bord. Recht hatten wir beide. Jetzt haben wir wieder vier. Ich hoffe, dass es gelingt, die Muscheln und den Dreck, der sich am Stuhl angesammelt hat, wieder weg zu bekommen.

Jetzt ist es schon über einen Monat her,  seit ich aufs Schiff gezogen bin. Die meisten Kisten sind ausgepackt – bis auf viele Bücherkisten im Seminarraum – weil da schlichtweg noch die Regele fehlen, in die die Bücher später geräumt werden sollen.  Auch das Büro ist noch ziemlich improvisiert. Durch das Dach regnet es noch hinein. Die Wände sind noch nicht verkleidet. Aber es gibt Strom, einen improvisierten Schreibtisch und ebenso improvisierte Ablagen für Aktenordner und alles, was man sonst noch braucht.

Bootsbauer Helge hat gerade einen großen Auftrag in Flensburg, so dass in den letzten zwei Monaten Baupause war. Mir hat das richtig gut getan. Mal kein Staub, keine Farbeimer, sondern Zeit, hier anzukommen und mich einzurichten und einzuleben. Nachbar, Wachsdienst, das Gelände und die Umgebung hier kennenzulernen, die voller Überraschungen steckt.

13925339_10157338414235249_6169237906488583151_nSchöneweide war Anfang des 20. Jahrhunderts eines der wichtigsten Zentren für Innovation und Technik. Die AEG begründete hier ihre Firmengeschichte mit einem hochmodernen Kraftwerk und Kabelwerken. Die Elektrifizierung Berlins trug zum Aufschwung der Stadt bei.  Es ist extrem spannend, die Zeugnisse alter Industriegeschichte zu studieren.

Etwa 500 Meter von mir entfernt hat im Konferenzsaal des Fahrzeugwerkes 1928 der damalige König Amannulla Khan von Afghanistan, der das Land in die Unabhängigkeit geführt hatte,  einen Vertrag für den Kauf von 20 Lastwagen geschlossen. Das ist ihm allerdings nicht sonderlich gut bekommen. 1929 wurde er von konservativen Kräften,  die seinem Modernisieungskurs entgegen standen, gestürzt. Wie wäre wohl die Geschichte Afghanistans verlaufen, wenn er erst mal nur fünf Lastwagen geordert hätte.

2016-07-02 04.37.01Außerdem waren die ersten Coaching-Gäste an Bord und haben Hilfe erfahren:

  •  bei der Verarbeitung schlimmster traumatischer Erlebnisse
  • beim Sortieren von Zukunftsperspektiven
  • bei der konkreten Überlegung, wie es beruflich weitergeht

Ich freue mich, dass das Schiff jetzt schon in vieler Hinsicht ein Ort des Segens ist, auch wenn es noch nicht fertiggestellt  ist. Hier begegnen sich Menschen, finden Hilfe und Ermutigung. Oder einfach nur Entspannung. Ab Mittwoch kommt Helge zurück und es kommen in den nächsten Wochen auch einige Helfer – gemeinsam  bauen wir wieder richtig weiter.  Den Seminarraum und Eingangsbereich fertig, damit endlich auch größere Seminare und Events hier stattfinden können. Dann das Büro, die Lüftung, die Treppe nach unten. Die Warmwasser-Solaranlage…

Auch wenn noch einige Monate Bauen vor mir liegen,  möchte ich jetzt beginnen, die Darlehn, die ich zu Beginn der Bauzeit aufgenommen habe, schrittweise zurück zu zahlen, damit sich das nicht bis in mein Rentenalter hinzieht. Mein Plan ist, 500 Euro im Monat zu tilgen. Das ist sehr ambitioniert. Ich suche deshalb nach Paten, die mir helfen:

  • Einen Monat Schuldentilgung übernehmen (500 Euro)
  • Eine Woche Schuldentilgung übernehmen (100 Euro)g
  • Einen Tag Schuldentilgung übernehmen (20 Euro, einmalig oder gern auch eine Weile lang jeden Monat)

Das würde mir eine große Last von den Schulter nehmen. Wenn du mitmachen möchtest, lass es mich einfach wissen.

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