Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Schlagwort: Verlag

Mein gutes Leben – dein gutes Leben

Heute war ein wunderbarer Tag – zumindest, nachdem ich den Schrecken, von einem lauten Kompressor geweckt worden zu sein, mit einem Sprung in die Spree verdaut habe…

Montag ist mein Kreativtag. Kreativ bin ich zwar meistens. Doch am ersten Arbeitstag der Woche, nehme ich mir besonders – gemäß dem SWING – Konzept viel Zeit dafür. Und heute lief das Schreiben einfach. Das ist nicht immer so. Aber vielleicht hat es geholfen, dass ich alle zwei Stunden mal kurz in die Spree springen und mich erfrischen konnte, bevor ich weitergemacht habe.

Ich habe intensiv an weiteren Kurlektionen für mein Online-Training Dein gutes Leben gearbeitet und war um 18.00 richtig zufrieden mit der Ausbeute. Und hatte sogar noch die Energie, mir auf dem Weg zum Einkaufen eine Lektion eines Online-Trainingskurses anzuhören.

Ein Grund, warum ich gerade wie eine Weltmeisterin an dem Kurs arbeite ist, dass ich bereits von etwas neuem träume: Ich möchte mal wieder ein Buch schreiben.

Wer mich kennt, kennt einige der Sätze, die ich öfter sage:

  • Es darf sein, was ist. Ich gestalte, was wird. 
  • Wer aus jeder Mücke einen Elefanten macht, braucht sich nicht wundern, wenn er bald von einer Elefantenherde überrannt wird. 
  • Es gibt mehr Probleme als Lösungen
  • Gut gedacht ist halt gemacht. 
  • Ob das Glas halb voll oder halb leer ist, ist unwichtig. Wichtig ist, zu wissen, wo der Wasserhahn zum Nachfüllen ist. 
  •  Und viele mehr.

Ich habe in den knackigen, zum Teil sicher auch kontroversen Sätzen für mich die wichtigsten Erkenntnisse meines Lebens zusammen gefasst. Und ich träume davon, die Erkenntnisse mit euch zu teilen – zu jedem Satz etwas Erklärendes und ein paar Geschichten zu schreiben. Iin der Hoffnung, dass es auch euer Leben stärkt.

Das kleine Problem: Derzeit reicht das Budget nicht, um die 5 – 10.000 Euro vorzufinanzieren,  die so ein Projekt von Lektorat über Grafik bis hin zum Druck locker kostet.

Aber – ich hab ja meine Sätze. :

  • Es darf sein, was ist. Das die Kohle nicht reicht, ist gerade die Realität. Die Realität zu leugnen, hilft nichts. Ich akzeptiere: So ist es gerade. Und :  Ich gestalte, was wird. Ich denke mir Lösungen aus.
  • Wer aus jeder Mücke einen Elefanten macht, braucht sich nicht wundern, wenn er bald von einer Elefantenherde überrannt wird. Okay. Das mit der fehlenden Kohle ist wirklich blöd. Aber ich hab schon ganz andere Herausforderungen gemeistert. Aus der Mücke „Finanzmangel“ werde ich jetzt nicht den Bimbo Elefanten „Riesenproblem“ machen. Die Mücke ist lästig. Aber nicht zu viel Aufregung wert.
  • Es gibt mehr Probleme als Lösungen. Den Satz finde ich  richtig cool. Und total wahr. Für jedes dumme Problem gibt es ein paar, vielleicht sogar  Hunderte von Lösungen. Für meines fällt mir ein: Von Millionär heiraten, Dinge bei Ebay verkaufen, Kredit aufnehmen, Singen auf der Strasse bis hin zu Crowdfunding.
  • Gut gedacht ist halt gemacht. Wenn man ein Problem erst mal gut durchdacht hat, ist der Rest relativ einfach. Der Millionär fiel aus Zeitgründne aus – einen Menschen so gut kennen zu lernen, dass man ihn gern heiraten möchte, dauert halt doch eine Weile, ebenso wie Verkauf von Dingen bei Ebay. So lang will ich mit dem Buch nicht warten. Singen auf der Straße will ich der Menschheit nicht zumuten und Kredite machen mir Druck.

Also scheint Crowfunding die beste Lösung zu sein. Crowdfunding heißt: Eine Menge Menschen (Crowd) bringt etwas gemeinsam auf die Reihe – indem sie zusammen das Geld für ein Projekt aufbringen (funding).

Ich mag Crowd funding. Da kann jemand sagen: „Das finde ich gut. Da mache ich mit meinem Geld mit – und vielleicht auch mit meiner Zeit, indem ich anderen davon erzähle.“ 

Und wer mitmacht, bekommt am Ende das coole Dankeschön, das er sich für seinen Beitrag auswählt zum Beispiel Ein handsigniertes Buch oder mehrere. Ein Coaching zum Sonderpreis, zwei Tage auf dem Schiff usw. Ihr könnt selbst bei der Plattform Startnext nachsehen, was es alles gibt.

Die Spielregeln: Wenn genug Leute mitmachen, kommt das Ding zustande. Wenn nicht, dann eben nicht. Dann fließt auch kein Geld. Und wenn es klappt, kriegst du ein cooles Dankeschön für deinen Beitrag.

Soweit ist das durchgedacht. Soweit schon halb gemacht.

Jetzt bist du dran.

Du kannst noch mitmachen. Ich bitte dich sogar darum. Denn derzeit ist erst – oder schon – knapp die Hälfte der für das Buch benötigten Summe zusammen gekommen.  Aber wie ich selbst sage:

  • Ob das Glas halb voll oder halb leer ist, ist unwichtig. Wichtig ist, zu wissen, wo der Wasserhahn zum Nachfüllen ist. 

Von daher – herzliche Einladung, das Glas  noch weiter aufzufüllen.

Bei der Crowdfunding Plattform Startnext findest du alle weiteren Details. Und wenn ihr gerade kein Geld erübrigen könnt, ist es auch ein Geschenk, wenn ihr FAN werdet, Kommentare abgebt usw.

Hier noch mal der Link:

https://www.startnext.com/dasguteleben

Ich bin gespannt, ob wir es gemeinsam schaffen, Das gute Leben wahr werden zu lassen. Das wäre ein Traum.  Ich hoffe, er wird Realität. Und ich schreibe jetzt schon mal wie ne Weltmeisterin meine anderen Projekte, damit ich dann, wenn ihr mir hoffentlich in zwei Wochen den Startschuss für mein neues Buch gebt, alle Energie dafür verwenden kann.

Es ist immer noch herausfordernd

Gerade habe ich Erdbeeren, Himbeersträucher und Geranien gepflanzt. Ich habe mich riesig gefreut. Zum einen, weil ich sie geschenkt bekommen habe – und Geschenke sind eine meiner Liebessprachen – ich freue mich immer, wenn ich was geschenkt bekomme – egal ob es ein Schokoriegel oder ein Beitrag zu nem Gästesofa ist – Geschenke tun meiner Seele richtig gut.

Außerdem freue ich mich, dass das Obst meine Haushaltskasse ein bisschen entlasten wird. Das ist auch bitter nötig.

In den letzten Tagen habe ich mal wieder Bilanz gezogen, Die allerschlimmste Krise im Verlag, als wir fast zahlungsunfähig waren, ist vorbei. Doch es ist nach wie vor so, dass Verlag und Schiff mich mehr kosten, als sie einbringen. Das wird abgefangen, indem immer mal wieder das eine oder andere Wunder passiert. Ich fange das zum Teil ab, indem ich recht sparsam lebe … kein Auto, Fernseher… Nur Biogemüse gönne ich mir… hab jetzt ein Abo für eine Gemüsekiste abgeschlossen und freu mich auf 7,5 Kilo Gemüse pro Woche. Das sollte für Smoothies und Kochen reichen. Hoffe ich. Die für dich ich mich entschieden habe, Etepetete, ist genial, weil sie Gemüse versenden, das sonst weggeworfen würde, weil es irgendwelchen Normen nicht entspricht.

Dennoch: Es ist sehr anstrengend! 

Ich habe heute mal durchgerechnet. Wenn ich  in den nächsten Wochen ca. 10.000 Artikel (von Postkarte bis Buch) verkaufen, dann ist die  Lage entschärft.

Wenn mir das gelingen würde, würde das bedeuten

  • Ich kann die vorhandenen Schulden abbauen
  • Ich kann die noch offenen und kommenden Rechnungen zahlen
  • Ich spare im Monat ca. 100 Euro an Überziehungszinsen und Lagerkosten ein.

EinTeil von mir ist müde und entmutigt. Der andere Teil will anpacken und Lösungen suchen. Und ich lade dich ein, Teil der Lösung zu sein.

Was du tun kannst

Einfach

  • Flyer verteilen: Du kannst mir sagen, ob du Flyer, Prospekte, Lesezeichen haben möchtest – zum Verteilen in Cafes, Gemeinde, Freundes-und Kollegenkreis. Und mir sagen,  wie viele. Das würde die Lagerbestände auch reduzieren.
  • Einkaufen für dich…egal ob einen Titel oder viele.
  • Beten…ich weiß nicht, ob das immer und für alle einfach ist, ich packe es einfach mal hier rein. Gebet und Segen ist mir sehr kostbar. Da die bisherigen Maßnahmen noch nicht erfolgreich genug waren, brauche ich neue Lösungen. Die sind immer ein Geschenk.

Mittel 

  • Postkarten und Impulskarten bestellen. Daran verdienen wir fast nichts und die stopfen uns das Lager voll. Schau dich mal bei uns im Shop um.
  • Bei Schnäppchen zuschlagen und schon mal gleich ein paar Geschenke für die nächsten Monate kaufen.
  • Verlagsvorschau weitergeben. Wenn du im Shop bestellt, bitte einen Stapel der Verlagsvorschau mitbestellen – so viele, wie du verteilen magst.

Herausfordernd (vielleicht)

  • Einen Sammelbestelleung in deinem Umfeld organisieren. Oder überlegen, was deine Freunde und Bekannten interessieren könnte und mal eine (kleine) Kiste zum Weiterverkaufen bestellen (Kommission machen wir eher ungern, das kostet mehr Zeit und Energie als die Sache wert ist).
  • Von uns erzählen: Mal in deinem Umfeld (Beruf, Gemeinde, Verein) auf unsere Titel hinweisen
  • Social Media (und sonstige Medien) nutzen: In sozialen Medien unsere Sachen bewerten (z.B. Im Shop, bei Amazon) und deinen Freunden empfehlen.

Impulsheft Krisen10.000 Stück ist herausfordernd.

Aber ich habe absolut keine Lust,  monatelang unter den Engpässen leiden.

Sondern hoffe, bete und arbeite, dass die Krise schnell gemeistert ist.

Ach ja, apropos Krise: Vom Impulsheft „Krisen“ habe ich auch noch mehr als genug auf Lager… das ist richtig gut und zeigt ganz praktische Schritte auf, wie man Krisen meistert. Das könnt ihr auch bestellen. Und ich sollte es vielleicht mal wieder lesen.

Und ja, Beiträge zu Gemüsekisten sind nach wie vor herzlich willkommen, um mich über Wasser zu halten.

 

 

15 Jahre Down to Earth – die schönsten Geschenke

2015-02-15 20.04.28Vor 15 Jahren saß ich an einem trüben Berliner Februartag in einer neobeleuchteten Amtstube im Rathaus Schöneberg -ja, das wo Kennedy  noch vor meiner Geburt sagte „Ich bin ein Berliner!“ Ich unterschrieb auf einem grauen Vordruck: Und sagte damit: „Ick bin och ne Berlinerin – und jründe hier mal n Unternehmen!“ Das war der Beginn von Down to Earth.

15 Jahre später und viele Erfahrungen weiter, schaue ich zurück. Auf dem Blog von Down to Earth habe ich einige unserer Erfolgsgeheimnisse verraten.

Und ich hab sogar ein Video dazu gedreht.

Und ich feiere. 

Zum Geburtstag habe ich ein paar schöne Geschenke bekommen.

 Das Praktischste: Einen Ipad Ständer

Aus Holz vom Schiff. Damit mir der morgendliche Sport leichter fällt. Da gibt´s so n Programm, das ich gern nutze. Ist aber doof, wenn man den Vorturner nicht sieht.

Das Leckerste – eine dunkle Schokolade mit Cranberry Füllung.

Ohne weitere Worte.

Das Überraschendste: Ein Tablett

Aus edlem Holz. Hab ich bei einem Preisausschreiben gewonnen, an das ich mich nicht mal mehr erinnern kann. Richtig schön, weil mein altes neulich mal verbrannt ist. Und ich mein Geld gerade für andere Sachen brauche.

2015-02-15 21.43.06Das Lustigste und Berührendste: Ein Gratulationsschreiben

Meine beste Freundin kam am Down to Earth Geburtstag auf mich zu und sagte strahlend: Ich hab dir was zum 10. Geburtstag geschrieben. Ich sagte: Aber Down to Earth wird doch 15.

Wir lachten schallend – Fehler 2015-02-15 21.43.19sind erlaubt.Und sie las mir erst den berührenden und ermutigenden Text vor.

Und dann ergänzte spontan noch fünf Zeilen.

 

Das Erleichterndst: Eine Spende fürs Schiff

Ein finanzielles Geschenk, das mir bei den nächsten Herausforderungen hilft: Heizung, Böden.

Das Größte: Tun zu können, was ich kann und was andere bereichert.

Bei allen Höhen und Tiefen und Herausforderungen: Es ist unendlich bewegend, Dinge tun zu können, die ich gut kann, die andere bereichern und die mich ahnen lassen: auch dafür wurde ich geschaffen.

Mein Geburtstagswunsch: Das Schiff in den nächsten Monaten fertig bauen zu können, um ein neues Kapitel in der Geschichte von Down to Earth aufzuschlagen…eines, das im Grunde schon längst begonnen hat.

 

Mein Schiff und ich – Beitrag über Verlag und Schiffsprojekt

Kalender2010Vor ein paar Wochen hat der ERF bei mir im Verlag und am Schiff gedreht. Daraus ist für die Sendung „Gott sei Dank“ ein schöner Kurzbeitrag – 5 Minuten – geworden. Es ist der zweite Bericht in der Sendung. Sehen könnt ihr ihn hier. 

Außerdem feiern wir Geburtstag. Als ich vor 15 Jahren in eine neonbeleuchteten Amtsstube in Berlin meine Unterschrift unter einen grauen Zettel setzte, hab ich nicht ahnen können, was daraus werden könnte: Inspiration und Segen für Tausende von Menschen. Rechts z. B. unser Kalender in einem schicken Berliner Beraterbüro!

Im Blog von Down to Earth verrate ich unsere Erfolgsgeheiminsse.

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