Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Schlagwort: Vision

Klare Sicht voraus!

Die Vögel, die um mein Schiff herum leben, beglücken mich – wenn sie nicht gerade wie Heinz, der Hahn, in aller Frühe krähen oder wie Sigmund, der Schwan, mich im Schlaf wecken, weil sie sich einen Mitternachtssnack gönnen und Muscheln von der Bordwand knabbern. An Bord gibt´s Geräusche, die gibt es sonst gar nicht.

Abgesehen davon liebe ich es, den Vögeln beim Schwimmen und Fliegen zuzusehen – wenn ich sie sehe. Oft erblicke ich sie nur unscharf, weil meine Augen, besonders das Linke ziemlich kurzsichtig sind.

Das fing schon früh an.

Als ich in der Grundschule war, fiel der Lehrerin auf, dass ich beim Abschreiben von der Tafel häufiger Fehler machte als sonst und oft ein Auge verschloss. Es stellte sich heraus, dass ich auf einem Auge kurzsichtig, auf dem anderen weitsichtig war.

Im Lauf der Jahre hat sich das angeglichen, das weitsichtige Auge wurde auch kurzsichtig – doch weit weniger als das andere Auge – über 3,5 Dioptrin Unterschied.

Mit Kontaktlinsen trocknen meine Augen schnell aus und entzünden sich. Beim Tragen einer Brille entstehen unterschiedlich große Bilder, die vom Gehirn verarbeitet werden müssen. Das ist Stress pur. Die Folgen reichen von Auswirkungen auf Körperkoordination (ich sehe Hindernisse oft schlecht und verletzte mich) bis hin zu Müdigkeit und Verspannungskopfschmerzen. All das beeinträchtigt meine Lebensqualität ziemlich.

Die Entscheidung zur Operation

Ich sehne mich nach klarer Sicht.

Nach langem Überlegen habe ich mich deshalb zu einer Augenoperation entschieden, welche die Fehlsichtigkeit korrigiert, aber vermutlich von der Kasse nicht bezahlt wird. Langfristig kommt das billiger als Kontaktlinsen und/oder teure Gleitsichtbrillen. Kurzfristig kostet es einige Tausend Euro. Wenn ihr mich dabei unterstützen wollt, würde ich mich sehr freuen.

Die Operationen sind für den 7. + 8 November angesetzt. Bis dahin werde ich weiter beten, dass Gott die Augen übernatürlich heilt. Ich lade euch ein, das auch zu tun. Wenn das passiert, werde ich alles Geld, was ich für die Operation geschenkt bekommen habe, an eine Organisation spenden, die in armen Ländern grauen Star operiert und Menschen so ihr Augenlicht wieder schenkt – damit auch andere gut sehend werden.

Septemberziel: Seminarraum winterwarm

2016-08-14 15.00.59Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Das ist beim Schiffbau genauso wie im sonstigen Leben. Man braucht einen Plan, aber auch die Flexibilität auf aktuelle Gegebenheiten einzusteigen.

Der Plan für August war….

Wir hatten geplant, den Seminarraum weiterbauen, so dass ab Oktober dort Coachings und Seminare stattfinden können. Durch die Spendenaktion für die Stühle war genug Geld zusammengekommen, um die Stühle für den Seminarraum zu bestellen… ich dachte: Kein Problem, den Seminarraum in ein paar Wochen einsatzfertig zu haben…

Aber erstens….die schöne Realität

2016-08-23 07.19.04Das gute Wetter bot sich dafür an, eine Klappe als Zugang zum Boot zu bauen, und endlich im Eingangsbereich und im Steuerhaus Dachfenster einzusetzen. Das heißt: Stahl bzw. Alu aufschneiden, verzaubern, streichen, abdichten, Rahmen bauen, in den man die Fenster stabil einsetzen kann und das Glas austauschen – die sonst sehr teuren Fenster hatte ich gebraucht geschenkt bekommen, aber das Glas war halt kaputt….

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Der Eingang ist schön, hell und kann künftig gut belüftet werden (oben das Bild, wie es vorher aussah).

Und zweitens… die weniger schöne Realität

In den letzten Wochen breitete sich im untern Bereich des Schiffes ein muffeliger Geruch aus. Zuerst dachte ich, das kommt von Lebensmitteln. Doch den Kühlschrank zu putzen half nicht wirklich. Erst nach einer Weile stellten wir fest, dass durch ein Scharnier Brauchwasser ausgetreten war und sich am tiefsten Punkt des Schiffes unter dem Fussboden gesammelt hatte.

Den Fussboden in Schiffen verlegt man schwimmend, um für solche Fälle gerüstet zu sein. Ich dachte an einem Sonntag: „Ich wische das eben mal schnell auf!“ Das eben mal schnell waren drei Stunden, weil von oben immer mehr Wasser nachfloss.  Wasser ist noch die nette Beschreibung.  Bilder des „Wassers“ hab ich zwar gemacht, aber die erspare ich euch.

Ich hing also auf den Knien kopfüber auf dem Schiffsboden, schmiss Lappen nach unten, zog sie wieder raus und wrang sie aus… drei Stunden lang. In den nächsten Tagen kippten wir Frischwasser hinterher und  machte das ganze Spielchen nochmal. Puh. Fehlersuche und Beseitigung kostete ein paar Tage Arbeitszeit.

Der „Spass“ kostete ein paar Hundert Euro für neue Pumpen, damit uns das künftig nicht mehr passiert. Am wichtigsten: Eine ganz kleine, flache Pumpe im untersten Bereich des Schiffes, die Wasser, was da hinkommt, sofort wegpumpt. Das passiert bei einem Schiff immer. Da muss nur mal jemand einen Putzeimer umkippen – Wasser findet immer seinen Weg und sammelt sich am tiefsten Punkt. Kondenswasser tropft ebenfalls nach unten.

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Jetzt aber wirklich: Weiterbauen und  Kaminofen 

Die neuen Pumpen müssen zwar noch geliefert und eingebaut werden, aber trotzdem wollen wir jetzt mit Hochdruck am Seminarraum weiterbauen. Damit wir das Ziel erreichen und ab Oktober die ersten Seminare hier laufen können. Holz für die Regale und Kork für den Fussboden sind schon vorhanden.

Neben den noch fehlenden Türen ist die letzte große Anschaffung ein Kaminofen. Wir haben zwar einen kleinen Ofen, aber der zieht Sauerstoff aus dem Raum. Das ist ok wenn ein oder zwei Menschen am Schiff arbeiten. Aber es ist schwierig bis gefährlich,  wenn ein Dutzend Menschen in einem Seminar sitzt, atmet und Sauerstoff verbraucht. Mal abgesehen davon, dass Sauerstoffmangel müde macht, was bei Seminaren etwas kontraproduktiv ist.

Deshalb brauchen wir einen sogenannten raumluftunabhängigen Kaminofen. Die kosten ca. 800 Euro, mit Rohren und Einbau ca. 1000 Euro. Puh. Der nächste Große Brocken für den gerade kein Geld da ist.

Klar kannst du mithelfen…

Du kannst z. B. ein Stück Kamin sponsoren… 20 Menschen, die mit 50 Euro helfen, wären gerade eine große Entlastung. Oder wenn das nicht in deinem Budget ist – vielleicht magst du uns einen Tag Wärme schenken. Wir heizen den größten Teil des Schiffes (Eingang, Hauptraum, Schlafzimmer, Steuerhaus) bereits mit einem großen Pelletofen. Der verbraucht im Winter ca. 1 Sack Pellets (an sehr kalten Tagen etwas mehr). Ein Sack Pellets kostet ca. 3 – 4 Euro. Mit 5 Euro schenkst du uns garantiert einen ganzen Tag Wärme.

Wenn du mithelfen willst, dass wir es auch im Winter schön warm haben, kannst du Paypal nutzen (info(äääääät)down-to-earth.de) oder mich nach der Kontonummer fragen.

Andere Idee: Du gönnst dir einen von unseren Online-Trainingskursen, die dich im Leben und Glauben stärken. Das tut dir gut und uns – die Einnahmen aus den Kursen helfen natürlich beim Weiterbauen.

Wir schaffen das. Tatsächlich! 

DANKE!!!

Und übrigens:

Am 11. September gibt es von 10 – 16.00 einen Tag der offenen Tür für alle, die das Schiff gern mal sehen wollen. Herzliche Einladung.

 

Wie ich die Dinge geregelt kriege – 2

Jetzt habe ich das Buch Wie ich die Dinge geregelt kriege halb durchgelesen und schon einiges gelernt.
Besonders hilfreich fand ich folgende Ratschläge:
– Wann immer man ein Projekt oder eine Aufgabe ansieht, gleich zu überlegen: Was ist die nächste Handlung, die ich tun kann.
Alle , wirklich alle, Dinge, die man erledigen muss, auf eine Liste, die man regelmäßig durchsieht, aufzuschreiben. Nicht nur die Wichtigen, sondern wirklich alles, was einem durch den Kopf geht, was man tun sollte. Um dann den Kopf für die anstehenden Aufgaben frei zu haben.
Ausnahmen:

– Termine. Die kommen in den Terminkalender
– Dinge, die weniger als zwei Minuten dauern. Die werden gleich erledigt.

Ich habe das jetzt mal eine Woche lang gemacht und merke, wie entlastend das ist, nicht mehr denken zu müssen „das darf ich nicht vergessen“…sondern statt dessen zu wissen, es ist alles festgehalten.

Ich habe letzte Woche mal alles, was ich von der Liste erledigt habe, festgehalten, um zu sehen, wie viel es ist. Das Ergebnis:

– Rezepteschubfach aufräumen
– Bad aufräumen
– Geschenke-Liste ausdrucken
– Ordner „Aktuelle Projekte“ starten
– Uhrenarmband kaufen
– Kundenmail schreiben: Kalender kreativ / Stille / Notizbücher Reflexion Hand Methode
– Sachen für F. vom Dachboden
– 40 Tage prüfen
– Geplante Bücher auf Monate+Leute verteilen
– Schreibtisch 10 Sachen wegsortieren
– Liste Artikel aktuell aufräumen
– Bestellung Impulshefte erledigen
– Gebet prüfen Illustration
– Eltern (Freitag)
– Aktenordner anbieten
– Schweizer Preise eintragen
– Neue Titel eintragen
– S. anmailen – Bedienungsanleitung
– Termin klären Fr 12.20 – 13.00
– Geschenken für M. + B. besorgen
– Schnell-Lesekurs recherchieren
– Januar – Reflexionstage organisieren
– Manuskript Gebet – Änderungen prüfen
– Vorschau – Bearbeiten
– Termin Mi absagen telef.
– Vorschau – fehlende Texte schreiben
– Schreibtisch 6 Sachen
– Konto kündigen
– Fotos besprechen für Paket
– Vorschau ausdrucken
– Intro-Text Vorschau schreiben
– Hr. B. anrufen
– Frank Sch. Kurse anfragen
– Überweisungen
– M. – Unterlagen für Seminar klären
– Paket – Inhalt + Verpackung entscheiden (Kunst-Kiste, Beziehungskiste, Zitate-Kiste, Alles auf einmal – Kiste)
– Konto 01 Schreiben an Bank + MC
– Rechnungen schreiben
– Aquisemail Landlust
– Aquisemail home + more
– Libreka-Vertrag ausfüllen und absenden
– Display Fotos machen
– Texte schreiben für Paket Basic / Premium
– Werkhaus Display entscheiden und bestellen
– CM – Info lesen
– Paket –Verpackung entscheiden
– Intro für Wazala Store schreiben
– Mentoring-Konzeption für Stiftung
– Päckchen zur Post
– Schreibtisch 6 Sachen
– Marketing – einzelne Projekte ausdrucken
– Gebet prüfen Texte
– Geschenk für S. kaufen
– Schreibtisch 5 Sachen wegsortieren
– Auslandskrankenvers.+ Lebensvers. + Reiserücktrittvers. Prüfen
– Termine 2011 eintragen
– Impftermin machen
– C. – Gefällt mir / Share für Lesbar erklären
– Akku Mr. President kaufen
– Orga: Fotos für Facebook Shop
– Mail an C. – Handy Nr. erbitten
– Buchführung



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