Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Schlagwort: Wunder (Seite 1 von 2)

Wunder. Schön!

2016-12-30-08-11-17Heute war ich bei meiner HNO Ärztin, da seit Jahren mein Gehör an Schwerhörigkeit grenzte und ich deshalb 1 x pro Jahr einen Hörtest machen soll, da bei weitere Verschlechterung ein Hörgerät nötig geworden wäre. Ich hab natürlich immer dafür gebetet, dass es NICHT schlechter wird und hab vor einigen Monaten bei einem Seminar zum Thema Heilung bei mir an Bord auch für mein Gehör beten lassen.

Als ich nach dem Test zur Ärztin reinkam, begrüsste sie mich mit den Worten: „Wollen Sie uns fertig machen?“ Da ich mich eigentlich nicht wirklich zu den Menschen zähle,  die andere absichtlich fertig machen, sagte ich : „Nein, wieso!“

Sie sagte: „Der Test ist so viel besser als die letzten, dass es, wenn das Ergebnis stimmt, an eine Wunderheilung grenzt!“

Sie zeigte mir die Kurven, die eindeutig besser waren. Und fragte: „Was haben Sie gemacht!“ Ich erzählte ihr vom Gebet. Und auch – von Physiotherapie, die den ganzen Nacken- und Kieferbereich entspannt. Sie war nur fassungslos. Und ich dankbar.

Sie bat mich, in ein paar Wochen noch mal zu kommen. Sie will einfach sicher sein, dass der Test stimmt und es nicht nur einmalige außergewöhnliche Höchstform war.

Klar bete ich, dass der beim nächsten Mal noch besser wird. 😉

Und danke schon mal König Jesus, der nicht eingefroren und tot ist wie mein Bordkönig, sondern ziemlich lebendig und aktiv ist.

WUNDERschön. Matthias Beyer bei mir an Bord

2016-11-17-21-08-03Es ist 12 Stunden her, doch in meinen Augen stehen immer noch die Tränen.

Mein guter Freund Matthias Beyer hat gestern Abend zusammen mit seinem Schwiegervater mein Schiff besucht.

Das Besondere: Ostern 2015 lag Matthias nach einem extrem schweren Schlaganfall – der Arzt hatte noch nie ein so großes Aneurysma gesehen – im Sterben. Die Ärzte hatten ihn aufgegeben. Es war nur noch eine Frage, wann die lebenserhaltenden Geräte abgeschaltet würden.

Sein Großhirn sendete über eine Woche lang keine Signale, die auf einem EEG messbar gewesen wären. Nur das Stammhirn zeigte noch milde Aktivität.

Und dann – überraschend, schockierend, beglückend – wachte Matthias wieder auf und erlangte sein Bewusstsein zurück. In meinem Blogbeitrag Das zweitbeste Ostern aller Zeiten hab ich die Details erzählt.

Ein Mann erzählte mir gestern, seine Frau, die sich als „nicht gläubig“ bezeichnet, hätte danach gesagt: „Was mit Matthias geschehen ist, fordert meinen Unglauben heraus!“

Und – entgegen aller ärztlichen Prognosen – erholte er sich zusehends und gewann Fähigkeiten zurück, die Ärzte nicht für möglich gehalten hätten.

  • Stehen, Gehen mit Stock, selbständig gehen.
  • Etwas Verstehen, Worte sprechen, Sätze sprechen.

Gestern unterhielt er sich vier Stunden lang mit verschiedenen Menschen. Fragte, wie es ihnen geht. Und erzählte wie es ihm geht.

Er sagte: „Ich bin noch nicht ganz gesund. Irgendwo in der Mitte. Ich kann noch nicht arbeiten (man beachte das noch in dem Satz!). Aber ich kann viel mehr sprechen als andere. Ich bin dankbar. Ich lebe!“

Sein Zustand jetzt

  • Er kann gehen, aber die rechte Seite ist noch eingeschränkt, ich weiß nicht, wie das medizinisch heißt, aber es sieht aus wie eine Spastik, Finger und Beine lassen sich nicht so leicht beugen und koordinieren.
  • Er kann sprechen und ist in 98% der Fälle gut verständlich…Deutsch fällt ihm leichter als Englisch. Manchmal spricht er leicht „nuschelnd“…kein Vergleich zu vor einem Jahr, als ich manchmal 10 Mal um Wiederholung bitten musste, bevor ich ihn verstehen konnte.
  • Die Fokussierung seiner Augen wird besser. Direkt nach dem Schlaganfall sah er alles x-fach. Das reduzierte sich auf 6, 5. 4. 3 – jetzt sieht er Dinge noch doppelt, was natürlich sehr anstrengend ist. Lesen und Schreiben ist noch nicht oder kaum möglich.
  • Er begreift und versteht Dinge viel besser, Komplexes oder Witze sind noch schwer. Als wir auf mein Schiff anstießen, und sein Schwiegervater sagte: „Trink nicht zu viel, sonst bekomme ich Ärger mit zwei Frauen!“ verstand er es nicht. Als ich es einfacher erklärte, verstand er es schon: „Wenn du zu viel trinkst, sind (deine Frau) Kim und (deine Schwiegermutter) Jody böse auf David, weil er nicht gut auf dich aufgepasst hat!“
  • Er ist präsent und reagiert – ganz andes als letztes Jahr im Dezember, wo er oft vor sich hinstarrte…

„Ich bin so dankbar… “

Diesen Satz hat Matthias gestern ein paar Dutzend Mal gesagt.

Ich bin auch sooo dankbar

  • Dass er lebt
  • Dass die Einschränkungen weit weniger schlimm sind als erwartet
  • Dass sein Gehirn und auch seine Seele (im Frühjahr war er oft niedergeschlagen) sich zunehmend erholt.
  • Dass wir gemeinsam mein Schiff bestaunen konnten.

Bitte betet weiter für ihn 

  • Dass die rechte Körperhälfte wieder voll funktionsfähig wird
  • Dass sein Gehirn sich schnell weiter erholt und Verstehen und Erinnern zunimmt
  • Dass seine Augen bald klar sehen

Umschalten – dankbar für die Zeit bei Matthias und seiner Familie

2015-11-25 19.10.27Gestern bin ich in Austin, Texas angekommen, nachdem ich eine Woche bei Matthias Beyer und seiner Familie verbracht habe. Heute hab ich viel getrödelt, gelesen, guten Kaffee getrunken – dem Familienvater gehört Café Medici.

Dankbar sehe ich auf die Tage bei Matthias und seiner Familie zurück. Ich habe es genossen, einfach nur Zeit mit ihm uns seiner Familie zu haben, bei Therapien dabei zu sein, Leben zu teilen.

Und es war einfach schön, Zeit zu haben. Kommunikation mit Matthias ist immer noch anstrengend für ihn – oft fallen ihm die richtigen Worte nicht ein. Doch es war wunderbar, mit ihm zu reden, zu beten oder zu erleben, wie intensiv und aufmerksam er zugehört und Mitgezählt hat. Matthias war schon immer ein sehr guter Zuhörer – aber jetzt war sein intensiver Blick, sein Händedruck, sein „Wow“, wenn ich ihm etwas Bewegendes erzählt habe, besonders tief.

2015-11-27 15.56.25Eine Woche ist zu kurz, um – wenn gerade mal keine Wunder passieren – große Fortschritte zu bemerken, doch hatte ich den Eindruck, dass seine Sprachfähigkeit schon in diesen wenigen Tagen besser geworden ist. Er erzählte mir – auf meine Bitte hin – die Geschichte vom verlorenen Sohn. Manche Vokabeln wie „Umkehr“ hatte er natürlich nicht mehr parat aber „neuen Weg gehen“ ist eine passende Umschreibung. Und am Ende, als wir uns verabschiedeten, sagte er: „Ich bin gespannt, was los ist!“ (er meinte „Los sein wird), wenn wir uns das nächste Mal sehen. „Ich bin gespannt“ ist ziemlich cooles Vokabular. Ich bin auch gespannt.

2015-11-27 04.01.53Einer der schönsten Momente für mich passierte fast nebenbei. Seit dem Schlaganfall war der rechte Arm von Matthias gelähmt – vor einigen Wochen konnte er – nach einem Abend, an dem intensiv für ihn gebetet worden war – den Arm plötzlich wieder bewegen und die Hand bis zur Nase hochbringen. Die weitere Beweglichkeit das Arms war eine Sache, für die wir immer wieder gebetet haben. Ich hab immer wieder seine Schulter massiert und mich mit ihm gefreut, als die Hand bis auf seinen Kopf hochging. Am letzen Tag sassen wir zusammen, redeten noch ein bisschen – als er sich plötzlich räkelte und der Arm weit über seinen Kopf hinausging. Ich konnte es kaum fassen – und hab mich nur gefreut.

Dankbar blicke ich auf die Tage zurück – und freue mich auf die, die vor mir liegen – und bin gespannt, was los sein wird!

Reise zu Matthias – beim Aufbau mithelfen

Matthias - he is risen_nDer Tagesimpuls aus den Losungen heute hat mich sehr bewegt.
Ihr Berge Israels, siehe, ich will mich wieder zu euch kehren und euch mein Angesicht zuwenden, dass ihr angebaut und besät werdet.- Hesekiel 36,9
 
Ich finde es spannend, dass Gottes Wiederherstellungsprogramm nach einer Krise einen Prozess beinhaltet. Aufbauen und Besäen, pflegen, wachsen lassen,ernten dauert ja alles seine Zeit. Gott macht keine billige Hoffnung „Pämg. Ich werde mit einem Schlag wieder alles gut machen!“
 
Das bewegt mich auch, weil ich heute zu Matthias Beyer fahre, den Freund, der Ende März einen schlimmen Schlaganfall hatte und fast gestorben wäre. Die Ärzte bezeichnen seine Rückkehr ins Leben als medizinisch nicht erklärbar. Seine Geschichte hab ich auf meinem Kerstin pur Blog von Kerstin Hack erzählt.
 
Dennoch ist es ein Prozess. Gegen alle Prognosen der Ärzte macht Matthias erstaunliche Fortschritte. Er kann wieder laufen – braucht nur einen Gehstock als Stütze, hat wieder angefangen, ganze Sätze zu sprechen. Und kann seit kurzem seinen bisher gelähmten rechten Arm wieder bewegen. Auch das ist medizinisch überraschtend. Normal gilt. Was in 14 Tagen an Funktionalität nicht zurückgekommen ist, kommt nicht wieder.
 
Ich fahre, um ihn und seine Familie zu genießen, einfach Zeit zu haben. Und sie mit dem, was ich an Coaching-Fähigkeiten habe, beim Abbau von Stress und beim Aufbau des Neuen zu unterstützen. Gott stellt wieder her. Schritt für Schritt.
 
Für eure segnenden Gebete in dieser Zeit bin ich sehr dankbar.
 
Und: Eigentlich kann ich es mir nicht leisten, zu fahren, weil durch Schiffbau, Kamin kaufen etc. das Konto mehr als belastet ist. Wenn du es auf dem Herzen hast, mir beim „Taschengeld“ für die Reise zu helfen, freu ich mich. Paypal: Info@down-to-earth.de (oder fragt mich nach meiner Bankverbindung)

Training. Laufen kann man lernen

2015-05-28 12.50.19WUM – live. Gemeinsam mit drei anderen Frauen überlege ich, ob ich ergänzend zu dem Online-Training WUM Wunder unter Menschen Natürlich Gott erfahren in Berlin einen 3-Monatigen Live-Kurs WUM – Live anbieten werde. Wir würden gern Mitte Juli starten, wenn wir genügend Menschen finden, die gemeinsam mit uns lernen wollen.

Das Ziel: Einmal pro Woche Menschen darin zu trainieren, für Kranke zu beten, Befreiung zu bringen und einfach mehr von und mit Gott zu erleben. Ich bin eine Frau, die Training liebt. weil man die meisten Dinge besser kann, wenn man gute Anleitung bekommt und sie trainiert hat – egal ob es sich um das Erstellen von Schweißnähten oder um Heilung handelt.

Der Rückblick auf mein eigenes Lernen

Ich hatte mir am Morgen des Tages noch mal Zeit genommen, um den vergangenen Monat auszuwerden. Anfang Juni hatte ich gebetet, dass ich wenigstens einmal pro Woche Gottes Eingreifen bei körperlichen Beschwerden erleben würde. Am ersten Juli werte ich aus. Ich habe insgesamt für 29 Personen gebetet. Und sechs Mal ist beim Gebet oder danach eine merkliche Veränderung eingetreten. Das ist sogar mehr als einmal pro Woche. Ich überlege, ob ich für Juli auf zwei pro Woche erhöhen soll. Klar bedeutet das, mir die Zeit zu nehmen um für Menschen zu beten. Zeit schenken ist nichts anderes als Liebe schenken. Meine aufmerksame Anteilnahme und meinen Glauben – beides darf noch weiter wachsen.

Auf dem Weg zu unserem Treffen denke ich über die Rolle von Training nach. Mir ist klar: Fast niemand hat das Laufen dadurch gelernt, dass jemand anderes ihm die Hand aufleget und sagte: „Im Namen Jesu, laufe!“ Die meisten von uns haben es Schritt für Schritt gelernt.

Nur bei geistlichen Dingen denken wir, dass wir Sachen sofort können müssen. Aber auch da gibt es viel zu lernen. Ein paar Tage zuvor hatte ich eine Frau als Coaching-Gast. Es ging um traumatische Erfahrungen bei einem Auslandseinsatz, die ihr auch im Nachhinein noch sehr zu schaffen machten. Zu Beginn erzählte sie, dass die Traumata ihre Schwerhörigkeit verschlechtert hätten. Ich wurde hellhörig. Schwerhörigkeit oder Taubheit hat Jesus häufig oder vielleicht sogar immer dadurch geheilt, dass er einen belastenden Geist austrieb. Von daher dachte ich: „Hmmm. Vielleicht spielt da etwas negativ – geistliches mit!“

Ich wollte ich vor dem Coaching auf Nummer sicher gehen, dass da nichts Belastendes da war. Ich erklärte ihr das und fragte sie, ob ich dafür – oder genauer gesagt dagegen beten dürfe. Sie war einverstanden. Ich gebot also dem Geist von Taubheit zu gehen. Was dann passierte war interessant. Das rechte Ohr war sofort frei und sie sofort konnte besser hören. Aber das andere Ohr machte noch Probleme und sie hatte plötzlich starke Schmerzen in den Augen und erinnerte sich an den starren Blick eines Angehörigen, der in der SA gewesen war. Wir lösten noch einige Dinge – der stechende Schmerz verschwand nicht ganz. Ich frage mich, ob ich mit dem Gebieten zu früh aufgehört habe? Bin mir nicht sicher. Ich lerne ja noch.

Kurz danach las ich in einem Buch über Heilung, dass Schmerzen, die eine dämonische Komponente haben, bei Gebet oft erst mal noch heftiger werden. Und im Körper springen. Ich erzählte das am Abend den Freudinnen aus dem Team und eine sagte sofort: „Klar, wenn ein Schmerz im Körper hin und her springt, ist es in der Regel dämonisch. Normale Schmerzen springen nicht!“ Wo sie recht hat sie recht. Ich merke, dass dieses Stück Wissen für mich beim weiteren Gebeten um Heilung oder Befreiung hilfreich sein wird. Wieder was gelernt.

Und noch was habe ich gelesen: Menschen zu befragen, bevor man betet, ist auch ziemlich sinnvoll. Besonders hilfreich ist die Frage, ob ein halbes Jahr oder ein Jahr bevor die Probleme auftraten, etwas Besonderes oder Schwieriges vorgefallen ist. Vor vier Wochen hatte ich für eine Frau mit Rückenproblemen gebetet. Ein Wirbel rutschte immer wieder raus, knackte ganz komisch, es war sehr unangenehm. , die einen Wirbel hatte, der immer ganz komisch und sehr unangenehm knackte – so sehr, dass sie sie Angst vor manchen Bewegungen bekam. Gemeinsam mit anderen betete ich vor einigen Woche für sie. Es passierte auf das Gebet hin jedoch keine Veränderung.

Gestern haben noch mal für sie gebetet. Gottes Gegenwart war spürbar, aber beim Testen, ob sich körperlich etwas verändert hat, ergab sich keine Veränderung. Dann erzählte sie, dass ihre Beine auch verschieden lang sind. Und als ich für die unterschiedlich langen Beine betete, wurde das eine plötzlich kürzer. So war das eigentlich nicht gedacht, sie will nicht unbedingt kleiner werden, aber zumindest waren die Beine schon mal gleich lang.

Dann hab ich mich an daran erinnert, dass es sinnvoll sein kann, zu fragen, ob sechs bis zwölf Monate bevor die Probleme auftraten, etwas ungewöhnlich Schwieriges passiert ist. Das tat ich und sie sagte, ihr sei bei meiner Frage sofort eine Situation in den Sinn gekommen, die belastend für sie gewesen sei. Also haben wir das zu Jesus gebracht, sie hat Vergebung ausgesprochen und wir haben um seinen Frieden gebetet. 
Danach war das Knacken in der Wirbelsäule anders. Nicht mehr so unangenehm wie vorher, sondern so ein leichtes Knacken, wie man es manchmal in den Fingern oder Handgelenken hat. Ich sagte „Wow, ich bin glücklich!“ Sie antwortete „Und ich erst!“ 
Danke, Jesus, Vater, Heiliger Geist. Wie wunderbar, was ihr tut.

Ich wünsche mir nach wie vor dramatische Schnellheilungen – ein Gebet und WUM ist alles anders. Aber ich erlebe, dass da, wo ich mir Zeit nehme, den Menschen und den Heiligen Geist nach Ursachen zu befragen und tiefer zu gehen, mehr Heilungen geschehen, als wenn ich nur mal schnell eben ein 10 Sekunden Gebet spreche oder gebiete, dass sich etwas ändert. Und dass Lernen von anderen, die mehr Erfahrung in dem Bereich haben, offensichtlich auch dazu führt, dass ich kraftvoller handeln kann. Ich freu mich auf weitere Erfahrungen und weiteres Lernen!

 

Pfingsten. Oder: Wo und wie Gottes Geist wirkt

2015-05-24 18.03.42Der Tag begann gut. Mit zwei Träumen. In einem träumte ich vom Stapellauf meines Schiffes – noch ein Wunschtraum, der aber in den nächsten Monaten Realität werden dürfte.

Und dann träumte ich von einer Freundin aus Berlin, die mir im Traum erzählte, dass sie es bedauert, eine Operation hat machen lassen, aber jetzt das Beste draus macht. Hmmm?

Im der Auslegung zum täglichen Bibelstudium ging es darum, dass durch den Sündenfall auf drei Ebenen Zweifel in unser Leben gesät worden waren:

  • Zweifel an Gottes Versorgung
  • Zweifel an Gottes Liebe
  • Zweifel an Gottes Autorität

Plötzlich wurde mir klar: Vertrauen auf einer Ebene heißt nicht, automatisch, dass man auf den anderen Ebenen auch glauben kann. In den letzten Jahren hat Gott mein Vertrauen, dass er mich liebt, stark vertieft. Er hat mir sogar mal gesagt: „Du bist in meiner Schule der Liebe und hast eben das erste Lehrjahr bestanden.“ Das war von ein paar Jahren. Ich hoffe dass ich da weiter bin.

Ich kenne eine ganze Reihe Christen, die richtig tief in der Liebe Gottes verankert sind. Das heißt aber noch lange nicht, dass sie in Gottes Autorität gehen oder Vertrauen in seine Versorgung haben. Ich selbst hab immer wieder mit Zweifeln an Gottes Versorgung zu kämpfen gehabt. Es ist ein Bereich, in dem ich achtsam mit meinem eigenen Herzen sein will, um nicht in Misstrauen zu gehen. Die Zweifel an Gottes Autorität – besonders im Bereich Heilung – saßen so tief, dass ich sie nicht mal als Zweifel wahrnahm. Ich ging davon aus, dass ohnehin nichts passiert. Das ist krass tiefsitzender Zweifel.

Ich bin froh, dass mir das bewusst wird – und dass mir auch durch das Nebeneinanderstellen der drei verschiedenen Ebenen des Vertrauens, klar wurde, dass ein „noch mehr“ von dem, was man schon hat, nicht automatisch die anderen Ebenen ausfüllt. Wer Vertrauen in Gottes Autorität hat, muss noch lange nicht in seiner Liebe verankert sein. Und wer weiß, wie sehr er geliebt ist, kann trotzdem an Gottes Versorgung oder Macht, einzugreifen, zweifeln. Am besten, man wächst in allen drei Bereichen. Meine zwei Wachstumsherausforderungen sind mir jetzt erst mal klar.

Dann hab ich geweint. Ich habe darüber nachgedacht, dass ich in ganz Berlin niemanden kenne, der im Bereich göttliche Heilung trainiert ist und regelmäßig von Gott darin gebraucht wird. Ich kenne viele Christen in der Stadt, aber in dem Bereich niemanden. Keinen! Mich hat das zutiefst erschüttert. Die Stadt hat drei Millionen Menschen, von denen viele Hilfe und Heilung brauchen! Immer wieder habe ich geweint. Auch als ich den anderen von Trainings-Treffen, das hier stattfindet, davon erzählt habe. Mich trifft das sehr.

Später, als ich bei einem Spaziergang darüber nachdachte, fiel mir eine Begebenheit ein, die mir Sascha Flek erzählt hat. Sascha ist Tscheche und er hat sich eines Tages bei Gott ausgeweint: „Liebst du die Engländer mehr als uns – sie haben die Bibel in X verschiedenen Übersetzungen – und wir haben nur eine 700 Jahre alte Übersetzung, die keiner versteht. Liebst du uns nicht auch?“ Immer wieder klagte er Gott seinen Schmerz. Bis Gott antwortete: „Was meinst du, warum ich dir das so aufs Herz gelegt habe?“ Die einzig logische Antwort, die Sascha einfiel formulierte er gleich in einen Protest „Du kannst nicht meinen, dass ich die Bibel übersetzen soll…ich kann das nicht!“ „Doch!“. Nach einer kleineren Auseinandersetzung, bei der Gott gewann, setzte sich Sascha an den Schreibtisch und fing mit dem an, was er übersetzen konnte – Matthäus 1: „Adam zeugte….“

Es schien, als würde Gott mich fragen: „Kerstin, warum meinst du, hab ich dir das aufs Herz gelegt?“ „Herr, du kannst doch nicht im Ernst meinen…“ „Doch!“ „Puh!“

Aber das war erst am Nachmittag. Beim Meeting traf ich zwei Frauen wieder, für die ich letzte Woche um Heilung gebetet habe. Eine sagte, ihre Nackenprobleme sind seitdem weg. Und sie konnte problemlos schlafen. Die andere sagte, nichts hat sich verändert.

Eine andere Frau schrieb mir ein Feedback: „Bisher kann ich nur sagen, dass ich seit dem Gebet durchschlafen kann – das ging lange nicht mehr. Und mein Mann sagt, ich bin fröhlicher und gelassener. Für den Rest der körperlichen Heilung vertraue ich Gott.“ Das ist eine Quote von 50 : 50 offensichtlich erhörte Gebete zu Gebeten, bei denen bisher nichts Erkennbares geschah.

Gemessen an meinen bisherigen Gebeten für Heilung, bei denen das Verhältnis von erhörten zu wohl eher nicht erhörten Gebeten eher bei 1: 100 oder 1:1000 lag, finde ich das ziemlich ermutigend. Es geht ja nicht um „Erfolg“ im Sinne von Medaillen, sondern darum, leidenden Menschen in der Autorität Jesu dienen lernen zu wollen – und das möglichst effektiv – vielleicht ähnlich wie ein Evangelist lernen möchte, das Evangelium so weiterzugeben, dass viele Menschen es verstehen und annehmen.

Nach dem Treffen kam fiel mir der Traum wieder ein – und da zwei Frauen hier den gleichen Namen haben wie die Freundin, von der ich geträumt habe. Ich hab also gefragt: „Hattest du eine Operation, die du jetzt bereust!“ Eine Frau sagte nein. Die andere „Ja!“ Sie wurde als junge Frau zu einem Kaiserschnitt überredet, der medizinisch wohl nicht wirklich notwendig war, aber negative Folgewirkungen auf ihren Körper hatte. Sie freute sich, dass ich dafür beten wollte. Das haben wir dann gleich gemacht. Ich finde es spannend, dass Gott Träume benutzt, um mich auf Sachen aufmerksam zu machen, die ich nicht wissen kann. Und wenn Gott schon ein Problem aufdeckt, dann liegt für mich die Vermutung nahe, dass er es auch heilen will.

Und dann hat mir noch eine Frau erzählt, dass ich ihr bei der Konferenz einen Impuls weitergegeben habe, der ihr sehr weitergeholfen hat. Ich empfand, Gott sagt ihr, sie soll sich jetzt kein Kopfzerbrechen um ihre Berufung und Zukunft machen, das würde Gott ihr jetzt noch nicht sagen, sondern zur richtigen Zeit Schritt für Schritt zeigen. Weil mir das englische Wort für Kopfzerbrechen nicht einfiel, habe ich ihr erklärt, dass man auf Deutsch sagt, dass man den ganzen Kopf kaputt macht, zerbricht, wenn man zu viel über Dinge nachdenkt, die man gerade noch nicht lösen kann. Das hat ihr sehr geholfen, gelassener zu werden.

Einige aus der Gruppe haben dann noch für Sua und mich gebetet, weil es unser letztes gemeinsames Treffen ist. Einer der Männer empfand, dass Gott mich gebrauchen will, um da Farbe zu bringen, wo andere nur schwarz-weiß denken können. Das fand ich ebenso spannend wie schön.

Als ich später bei herrlichem Wetter einen Spaziergang machte und an einem kleinen Wasserfall stand, dachte ich über den Impuls nach. Ich glaube bei Heilung denken viele Menschen nur schwarz – weiß. Entweder Gott heilt. Oder nicht. Entweder man hat eine besondere Gabe der Heilung oder nicht. Entweder Gott will heilen. Oder er will nicht. Entweder Heilung fließt wie ein Wasserfall durch einen von Gott mächtig gebrauchten Menschen. Oder es ist wie Wüste.

Ich glaube das Bild ist in Wahrheit viel bunter. Wo ein Wort der Ermutigung ausgesprochen wird, fließt Heilung. Manche Menschen werden von Gott eher im Bereich der seelischen oder sozialen Heilung gebraucht. Andere eher körperlich. Medizinische Heilung und göttliche Heilung gehen manchmal Hand in Hand. Manchmal nicht. Manchmal arbeiten sie miteinander. Manchmal fast gegeneinander. Heilung ist eine Gabe, die man geschenkt bekommt. Heilung ist eine Gabe, die man trainieren kann, Alle können heilen – das glaube ich wirklich, genau wie jeder Jünger Jesu das Evangelium weitergeben kann. Manche haben eine besondere Gabe dafür. Heilung ist bunt. Unendlich bunt.

2015-05-24 18.21.52Wie die Natur, durch die Gottes Atem fließt. Bei meinem langen Spaziergang habe ich die Frühlingsbäume bestaunt, die sich im Wind wiegten, die gefleckten ! englischen Schafe, die auf einer Wiese weideten – so was hab ich noch nie gesehen. Meine Schwanenfamilie kam wieder raus und eines der Küken führte mir ein Kunststück vor, dass er oder sie erst neu gelernt hatte: Mit den Flügeln flattern und sich im Wasser aufrichten. Ich war stolz auf das Kleine!

Und an einer Ecke tummelten sich Mücken, die auf und Kaulquappen, die unter dem Wasser tanzten. Mir fiel Pslam 29 ein, der davon spricht, wie die ganze Schöpfung Gottes Atem vibriert… ich hatte das nicht mehr richtig im Kopf, dachte, es heißt da: Der Geist Gottes macht das alles. Im Psalm steht aber „Die Stimme Gottes…“ Aber da die Stimme Gottes nur sagt und tut, was der Geist Gottes sagt passt das auch.

 

Gott ist und belebt wunderbar. Vielfältig. Bunt.

 

Kuchen, Zuckerguss und Bobby Connor

2015-05-09 15.51.15Eine Freundin von mir, mit der ich seit 15 Jahren nur per Mail Kontakt hatte, war extra aus Südengland angereist, um mich zu sehen. Sie sagte mir bei einem abschließenden Mittagessen, wie kostbar die Zeit für sie war. „Es war so toll, dich zu sehen – und Bobby Connor – einer der Sprecher – war dann noch der Zuckerguss auf dem Kuchen!“ Hier gibt es extrem leckeren Karottenkuchen der an und für sich schon toll schmeckt, aber der herrlich weiche Guss obendrauf macht ihn besonders gut.

Bobby Connor (auf dem Foto links) ist ein Mann, der seit Jahrzehnten mit Gott unterwegs ist und im Dienst für Gott schon so ungefähr alles erlebt hat, was man erleben kann. Seine Predigten –falls man seine geistlichen Impulse mit spontanen dramatischen Einlagen so bezeichnen kann – waren ausgesprochen originell. Bobby ist eine Nummer für sich. Äußerst unkonventionell und zugleich kraftvoll und tief. Der Mann kennt das Wort Gottes und die Kraft Gottes. Eine seiner Lieblingsstellen ist, aus einem Psalm, in dem beschrieben wird, dass Gott dem Psalmisten die Kraft eines wilden Ochsen gegeben hat. Das findet er ziemlich gut.
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Es hat mich berührt, dass meine Freundin mich – im Vergleich mit diesem Mann – als den Kuchen und Bobby, Gottes wilden Ochsen, als den Zuckerguss bezeichnet hat. Als ich darüber nachdachte wurde mir klar, dass sie recht hat. Coole Inspiration, auch starkes Wirken Gottes, kommt nicht an den Wert lange gelebter Freundschaft, Einstehen füreinander, Liebe und Gebet heran. Tiefe, gelebte Beziehung ist der Kuchen – auch im Leben mit Gott. Tolle Erfahrungen, Zeichen und Wunder der „Zuckerguss“ obendrauf, der natürlich dazu gehört. Ohne den Guss ist der Kuchen nahrhaft, aber etwas trocken.

Zuckerguss-Bobby war definitiv gehaltvoll. Da er im gleichen Haus untergebracht war, hatte ich Abends nach den Veranstaltungen die Möglichkeit, noch viele weitere Geschichten zu hören und ihm die eine oder andere Frage zu stellen. Er ist jemand, der klar Gottes Stimme hört, beeindruckende, übernatürliche Erfahrungen und Gebetserhörungen hat, regelmäßig Heilungen erlebt – natürlich wollte ich wissen, was sein Geheimnis ist. „Tiefe Zeiten mit Gott und seinem Wort sind der schnellste Weg, im Übernatürlichen zu wachsen“ antwortete er. Und zitierte gleich noch Psalm 42, 7 im Englischen kommt da zum Ausdruck, dass die Tiefe in uns sich danach sehnt, mit der Tiefe in Gott in Resonanz zu gehen: „Deep calls onto deep!“

Das ist auch das, was mir hier so gefällt – dass immer wieder betont wird, dass die persönlichen, innigen Zeiten mit Jesus der Schlüssel für alles Wirken mit Gott sind. Klar ist die Sehnsucht nach seiner Kraft da. Und Aliss sagt immer wieder, wenn sie von etwas hört, das sie noch nicht erlebt hat: „Das will ich auch sehen!“

Doch bei allem Spaß, den begeisternde Wunder mit sich bringen – es ist keine Sensationslust, sondern der Wunsch, Menschen die Liebe und die Kraft Gottes nahe zu bringen. Das merkt man Bobby auch an – wenn er von Heilungen und Befreiungen erzählt, die er erlebt hat, dann spürt man die tiefe Barmherzigkeit, die er mit Menschen hat.

Etwa als ihn während eines Vortrags eine Frau verfluchte und anschrie. Er ging zu ihr, schaltete das Mirko aus, lies alle anderen warten und sagte ihr, was Gott ihm gezeigt hatte – dass sie als Kind brutal missbraucht worden war. Sie fing an zu weinen, bestätigte das. Er betete um Befreiung für sie. Unter ihrer extremen Aggression sah er den leidenden Menschen.

Oder die Geschichte als ein extrem gewalttätiger Einbrecher ihm ne Pistole an den Kopf hielt. Er hatte zuvor mehrere Monate lang immer wieder über die Bibelstelle gesprochen „Was ihr auf Erden binden werdet, wird auch im Himmel gebunden sein…“ (Matthäus 18, 18), was er so verstand: Wenn wir als Kinder Gottes auf der Erde etwas beschließen, stimmt der Himmel mit uns überein.
Also unterband er das Schießen und obwohl er es versuchte, konnte der Mann nicht abdrücken und flüchtete. Weil er als so gefährlich galt, wurden 150 Polizisten einer Spezialeinheit abkommandiert, um ihn zu stellen. Bobby wurde aus Sicherheitsgründen in den Mannschaftswagen der Polizei gesteckt. Dort bekam er alle Funksprüche mit. Unter anderem den Befehl, den Mann zu erschießen.
Er entschied sich, das zu unterbinden, weil er nicht wollte, dass der Mann sterben würde und betete und gebot still. Direkt nach seinem Gebet darauf nahm der Kommandant den Befehl zurück. Dann wurde er gefragt, was denn geschehen sollte. Er sagte und gebot: „Der Mann soll mit den Händen hinter dem Kopf aus dem Versteck kommen und es soll ihm kein Leid zugefügt werden!“ So geschah es. Er hätte guten Grund gehabt, dem Mann Schlechtes zu gönnen, aber hatte Barmherzigkeit und Erbarmen.

Bobby lebt vor, welche Bedeutung Gottes Wort für ihn hat und das die Begegnung mit dem lebendigen Gott und seinem lebendigen Wort seine Kraftquelle ist. In meinem ganzen Leben als Christ habe ich noch nie jemanden erlebt, der so viele Bibelstellen auswendig kann. „Du fragst dich xy – die Antwort ist in Bibelstelle z!“ Seine Predigten war letztlich nichts anderes als eine Aneinanderreihung von Fragen und Antworten in Form von Bibelversen, die er aus dem Gedächtnis zitierte. In einem Tempo, das ich mit dem Schreiben nicht hinterher kam. Gesprenkelt mit Anekdoten, musikalischen Einlagen, Louis Armstrong Imitaten und prophetischen Impulsen für einzelne Zuhörer – auch meist in Form von Bibelversen. Für fromme Menschen, die eine strukturierte drei-Punkte Predigt erwarten, sicher gewöhnungsbedürftig. Für alle anderen eine Bonbonmaschine, die in raktetenartigem Tempo ein geistliches Schmankerl und Kraftpaket nach dem anderen herauswarf.

Der Mann kennt seine Bibel. Und glaubt ihr wie ein Kind. Er spricht – wie ein Kind – auch gelegentlich in der dritten Person von sich. „Weißt du, ich hab mir gedacht: Vor Gott gibt es kein Ansehen der Person. Also hab ich Gott gesagt: Ich will das auch erleben, was die anderen Leute in der Bibel erlebt haben. Und ihm gesagt: Bobby will das alles auch erleben – gib´s ihm oder erkläre ihm, wieso es nicht geht!“ Wow!

Er macht keinen Hehl daraus, dass einige der Erfahrungen, die er mit Gott gemacht hat, auch viel gekostet haben. Gott bitten ist ein Schlüssel. Wahre Autorität hat jedoch immer ihren Preis – Wachstum, Charaktertransformation, Herausforderungen meistern. Das war bei Jesus nicht anders. Von ihm heißt es, dass er erfüllt mit dem Heiligen Geist in die Wüste ging. Und dort vom Teufel versucht wurde. Nachdem er den Test bestanden hatte, war er nicht mehr „nur“ mit dem Geist Gottes erfüllt, sondern diente und sprach kam in der Kraft Gottes. (Lukas 4, 1 -15)

Bobby ist in der Regel fünf mal pro Woche irgendwo predigen und Menschen dienen – ich hab ihn gefragt, wie er das schafft, bei so einem Reisepensum ruhige Zeiten mit Gott zu haben. Er meinte „In der Bibel steht, dass man zum Beten in sein Kämmerchen gehen soll. Das muss keine Kammer im materiellen Sinn. Ich habe in meinem inneren eine Kammer geschaffen, in die ich mich zurückziehen kann, selbst wenn um mich das Leben tobt.“ Nochmal wow!

Das zweitbeste Ostern aller Zeiten – Er ist wieder da!!!

Ostern 2015 wird für mich das wohl bewegendste Osterfest bleiben, das ich je miterlebt habe!!!

Noch vor Ostern 1973, wo ich als kleines Mädchen die Tutenchamun Ausstellung besucht habe und von den schimmernden Alabastergefäßen so beeindruckt war, dass sie mein Verständnis für Ästhetik nachhaltig geprägt haben. Und Ostern 2010, als ich eine Stunde durchs nächtliche Berlin geradelt bin, um am Ostergottesdienst der Gethsemane-Kirche teilzunehmen. Oder der Nachtgottesdienst Ostern 2014… alles war eindrucksvoll. Doch nichts so sehr wie dieses Ostern.

Matthias Beyer and familyOstern dieses Jahr war überschattet vom Schicksal eines Freundes, Matthias Beyer, der eine Woche zuvor einen Schlaganfall durch ein Aneurisma (erweitertes Gefäss im Gehirn) erlitten hat. Als der Druck im Hirn immer weiter anstieg, mussten die Ärzte den Kopf öffnen und irgendwann am Montag vor einer Woche bei der Operation hörte das Gehirn von Matthias auf zu funktionieren. Als nicht mal „nur“ Koma, sondern ganz ohne Funktion. Da Matthias in den USA lebt, seine Eltern und Geschwister aber in Deutschland, entschieden sich die Ärzte, Matthias noch an lebenserhaltenden Maschinen angeschlossen zu lassen, bis die Eltern und Schwester am Ostersamstag Abend ankommen würden.

Mit Matthias habe ich vieles geteilt – besonders intensiv die Trauer nach dem Tod seiner Schwester vor einigen Jahren. Es ist – obwohl wir vom Temperament her sehr unterschiedlich sind – eine tiefe Nähe und Verbundenheit zwischen uns gewachsen. Wir hatten sogar mal überlegt, zusammen ein Unternehmen zu gründen. Wozu uns dann die 250000 Euro Startkapital fehlten. Und als Coaches begleiten tauschen wir uns ab und an gegenseitig aus. Als Geschwister beten  wir füreinander und ermutigen uns gegenseitig.

Angesichts eines Freundes, der an der Schwelle des Todes steht oder sie schon überschritten hat, haben Karfreitag und Ostern emotional noch mehr Gewicht bekommen. Manchmal hat es mich fast zerrissen vor Schmerz. Und ich habe nur geweint. Wollte einen lieben Freund nicht verlieren. Nicht jetzt, mit 32! Und dann wieder habe ich Hoffnung gespürt, habe mit Hunderten von anderen Menschen gebetet, dass Gott ihn uns noch mal zurück schenkt. Gebetet, dass seine Eltern nicht noch ein Kind verlieren, seine Frau nicht den Mann, seine Kinder nicht den Vater – und ich einen lieben Freund.

Beim Beten für ihn dachte ich manchmal an ein Bild, das ich innerlich hatte als ich – vor der Operation – für ihn gebetet habe. Da empfand ich, dass Gott mir sagte, dass er gerade in seinem Geist ein neues Betriebssystem installiert, mit mehr Kraft und Power als das bisherige… Und dass der Computer herunter gefahren wird, bevor das neue System gestartet werden kann. Immer wieder sah ich vor meinem inneren Auge Matthias im Krankenhausbett sitzen und sich in seiner unnachahmlichen Art eher ertaunt und ruhig umsehen, was da eigentlich gerade los ist.

Und immer wieder habe ich das Duett aus dem Elias von Mendelson Bartholdy zwischen der Witwe und Elias angehoert. Die Witwe ist verzweifelt, weil ihr einziger Sohn gestorben ist. Elias betet zu Gott. Die Witwe fragt ihn, was das soll. „Will Gott denn unter den Toten Wunder tun?“ Und Elias schreit zu Gott „Herr, lass die Seele dieses Kindes wieder zu ihm kommen!“ Dieser Kampf zwischen Verzweiflung und Hoffnung, Glauben und Unglauben hat mich tief bewegt. Und immer wieder hab ich selbst gebetet „Herr, lasse die Seele dieses Mannes wieder zu ihm kommen!“

Noch nie konnte ich die Jünger verstehen und ahnen, wie sie sich wohl gefühlt haben müssen. Zwischen Verzweiflung, Trauer und Verwirrung über Zusagen Jesu, die so gar nicht zu dem passten, was jetzt wahr war. Einfach nur traurig. Und irgendwo troztdem – Hoffnung gegen alle Hoffnung. Diese Trauer, Verwirrung – was ist mit dem, was Gott (scheinbar) gesagt hat…. und irgendwo ein Funke von Hoffnung.

Und dann der Schock, als sie von der Auferstehung hörten. Wie soll man so was glauben? Das geht doch gar nicht! Ich kann nachvollziehen, dass die Jünger das erst nicht fassen konnten . Der moderne Thomas würde sagen: „Ich kann das nicht glauben, bis ich nicht ein Youtube Video davon gesehen habe!“

Matthias - he is risen_nSchock vor Glück. Vor mentaler Überforderung angesichts des unfassbar Guten. So wie es mir gerade ging, als ich die Nachricht auf Facebook las.

„Der Arzt kamen, um mit der Familie zu sprechen und um den Zustand von Matthias zu überprüfen. Er gab  haben Matthias spezifische Anweisungen: „Daumen hoch, drück meine Hand, lass meine Hand los!“  MATTHIAS HAT ALL DAS MIT ABSICHT GETAN! Ich würde das nicht posten, wenn es nicht total erstaunlich und wunderbar wäre.“

Wie bitte, was ist geschehen? Ich las es mehrmals, um es überhaupt zu begreifen! Dann hab ich es langsam erfasst… Matthias ist wieder da. Sein Gehirn funktioniert wieder. Er ist wieder da. Wirklich wieder da. Die Nachricht ist noch zu neu, die Ärzte können noch nichts Definitives über den weiteren Prozess sagen. Aber es ist einfach nur unfassbar schön. Er ist wieder da!

(Das Bild rechts ist schon älter, aber einfach wunderschön und passend!)

Das beste Ostern aller Zeiten für mich!

Ok. Das beste zu meinen Lebzeiten. Das zweitbeste aller Zeiten!

Übrigens: Die Familie hat jetzt hohe finanzielle Belastungen durch Verdienstausfall und Krankenhauskosten. Freunde haben einen Fund eingerichtet, für alle, die Matthias und seine Familie unterstützen moechten.

Mein Angebot: Wer will, kann den Englischen LEA Online Kurs für besseres Leben gratis mitmachen. Ich bitte dafür um eine Spende für den Fund. Entweder in Hoehe der Kursgebühr oder in dem, was für euch halt moeglich ist. Der Kurs startet am Freitag.

 

Kann man Wunder bewirken lernen?

rothko-bluegoldSchiff, Verlag, Coaching, Schreiben… an Herausforderungen mangelt es mir gerade eher nicht. Trotzdem hat sich Gott offensichtlich ausgedacht. mich auf ein neues Abenteuer loszuschicken.

Vor zwei Wochen sah ich eine Prophetie von Aliss Cresswell auf Youtube. Eigentlich nur aus Neugierde, weil mich einfach interessierte, was diese Frau mit den hüftlangen feuerroten Locken wohl zu sagen hat. Die ruhige, natürliche Art, mit der sie sprach, aber auch das, was sie sagte, berührte mich sehr. Aliss ist eine Frau, die Gott sehr stark im Bereich Zeichen und Wunder gebraucht, aber weniger bei großen Events als vielmehr im Alltag – in ihrem Buch Natürlich übernatürlich beschreibt sie, wie sie mal eben im Supermarkt zwischen Nudeln und Suppen jemanden von Schwerhörigkeit heilt. Oder in dem Cafe, das sie betrieb, erlebte wie Knochenbrüche spontan geheilt wurden.

In der Nacht, nachdem ich die Prophetie gelesen hatte, träumte ich, ich sei in England an einem Ort, den ich schon kannte, in einem christlichen Zentrum und würde dort auch in einem Dachzimmer übernachten. Da ich an dem Ort, wo Aliss und ihr Team sind, schon zum Schüleraustausch war – ihn also kenne – empfand den Traum als Hinweis von Gott, diesem Ort einen Besuch abzustatten und fragte per Mail bei Aliss und ihrem Team an, ob das möglich war. Ich empfand, dass Gott mir sagte, Mai sei die richtige Zeit. Aber das schrieb ich ihnen nicht.

Die Antwort überraschte mich dann doch. Sie luden mich zu einem 28 Tage langen, persönlichen intensiven Training in Zeichen und Wundern ein. Intensiv heißt: Es sind nur zwei Leute als Teilnehmer!!! Das Training ist eine Mischung aus viel Zeit mit Jesus,  Bibelstudium gemischt mit Mentoring, Teilnahme an den Aktivitäten und Herausforderungen für den eigene Glauben. Ach ja – der Zeitpunkt, zu dem sie mich einluden, wo noch ein Platz frei sei war … Mai!

28 Tage!!! Mir blieb die Spucke weg. Das ist lang, wenn man selbständig ist, einen Verlag leitet und ein Schiff baut. Ein zweites Mal staunte ich. als ich in den Kalender sah. Mai ist der einzige !!! Monat im ganzen Jahr 2015 an dem ich keinen einzigen Termin habe.

Als ich betete und Gott fragte, ob ich mich auf diese verrückte Sache einlassen soll, wurde ich an meinen Vater in seinen Jugendjahren erinnert. Er war sehr guter Handballspieler – spielte damals in der Bayernauswahl. Also so was ähnliches wie Bundesliga heute. Er war extrem schnell und konnte kräftig werfen. Mit rechts. Eines Sommers entschied er sich, seinen linken Arm zu trainieren. In Ermangelung von Fitnessstudios, stach er einen ganzen Sommer lang, das geerntete Heu auf dem Bauernhof mit dem linken Arm von der Tenne in den Heuschober. Am Ende des Sommers war er links genauso schlagkräftig wie rechts. Die Gegner seiner Mannschaft stellten in der Regel zwei Spieler ab, um ihn zu decken! Er war einfach zu gefährlich.

Beim Nachdenken über diese Begebenheit, schien es mir als würde Gott mir sagen: „Du hast die letzen 10 Jahre deine natürlichen Fähigkeiten, deinen rechten Arm, stark traininert. Durch Coachingausbildungen, Lernen etc. Jetzt ist es dran, deine übernatürlichen Fähigkeiten zu trainieren, dienen linken Arm, um in meinem Reich noch schlagkräftiger zu sein….“ 

rothko-blau-gelb-Es stimmt. Wenn ich coache habe ich eine „Erfolgsquote“ von fast 100%. Praktisch nach jedem Coaching sagen mir Menschen, dass sich ihr Problem gelöst hat oder zumindest besser lösbar geworden ist. Beim Gebet für Kranke sieht das anders aus. Es haben schon viele Menschen für mich gebetet – besonders für Heilung der Auswirkungen mehrere Unfälle. Bisher ohne spürbare Veränderung. Und  Ich habe in den letzten Jahrzehnten wahrscheinlich Hunderte von Malen , vielleicht sogar  Tausende von Malen für kranke Menschen gebetet.

Bisher habe ich nur vier Mal etwas erlebt, was ich als offensichtliche Gebetserhörung und übernatürliches Eingreifen Gottes werten würde.

  • Als die Tochter von Nachbarn wegen Bulimie in Lebensgefahr schwebte, haben eine andere Frau und ich monatelang für ihr Überleben und ihre Heilung gebetet. Irgendwann wusste ich: Jetzt ist es gut. Sie konnte bald darauf entlassen werden. Ich sehe sie in der Regel 1 x im Jahr beim Weihnachtsgottesdienst in meiner Heimatstadt… und habe jedes Mal Tränen in den Augen: Sie lebt… und vermutlich bin ich mit beteiligt daran.
  • Bei einem Kostümfest in England bekam eine Freundin heftige Magenschmerzen. Ich suchte im ganzen Haus erfolglos nach Kräutertee, als ich keinen fand, kam ich auf die Idee zu beten. Als die Magenschmerzen nach dem Gebet plötzlich weg waren, war ich diejenige, die am erstauntesten war.
  • Als ich im Januar 2013 mit meiner Freundin Rosemarie in Wales beim Gebetszentrum Ffald – y – Brenin war, wo öfters Heilungen geschehen, bat sie mich für ihren Rücken zu beten, der ihr immer wieder Schmerzen machte. Seit dem Gebet hatte sie nie wieder Schmerzen in dem Bereich.
  • Einmal habe ich für eine Frau gebetet, die sie dem 9. Lebensjahr keinen Haarwuchs mehr hatte. Nirgends. Keine Augenbrauen, keine Achselhaare und natürlich keine Haare auf dem Kopf. In den Wochen nach dem Gebet begannen die Haare wieder zu sprießen – zum ersten Mal seit über 15 Jahren!!! Dann fielen die neu gewachsenen Haare wieder aus. Nein, ich verstehe das auch nicht!

Die drei bzw. vier Erlebnisse waren beeindruckend. Sie sind aber – ehrlich gesagt – eine magere Ausbeute für unendlich viel Gebet. Als Coach hatte ich vermutlich schon längst aufgegeben, wenn meine Resultate im Coaching ähnlich schlecht wären, wie beim Beten für Kranke. Dass da so wenig passiert, frustriert und irritiert mich zutiefst. Aber irgendwie bleibe ich dran. Auch weil Jesus es klipp und klar gesagt hat, dass das zu unseren Aufgaben als Jünger gehört, für Kranke zu beten bzw. er sagt nicht, dass wir für sie beten sollen, er sagt noch steiler „Heilt Kranke, weckt die Toten auf!“ (Matthäus 10, 8).

Aber es stimmt auch: In meine Coachingausbildungen habe ich weit über 10.000 Euro gesteckt, habe jahrelang gelernt – in Seminaren, aus Büchern und von Menschen, die es richtig gut kennen. Im Bereich „Heilung für Kranke“ hab ich wenig gelesen, mal einen Workshop besucht… aber bisher noch nicht wirklich mit und von Menschen gelernt, die darin geübt sind und die es besser „können“ als ich.

Was mich auch bewegt ist, dass Bereich Gebet für Kranke so viel Schräges läuft. Lautstärke, Dramatik, Kraftlosigkeit oder – am Schlimmsten – Schuldvorwürfe an den Kranken, wenn auf Gebet hin mal wieder nichts passiert ist. „Du hast halt nicht genug geglaubt!“ Was für eine Last, die man da Menschen aufbürdet. Wie schrecklich!

Ich sehne mich, danach, im Bereich körperliche Heilung und Befreiung effektiver zu werden. Gerade liegt ein lieber Freund von mir nach einem Schlaganfall im Krankenhaus. Das nimmt mich mit. Wie wunderbar wäre es, da ganz einfach Heilung zu bewirken. Tatsächlich zu erleben, dass ich Menschen nicht nur bei seelischen, sondern auch bei körperlichen Problemen helfen kann. Zu erleben, dass mehr Heilungen geschehen. Auf eine Art und Weise, die respektvoll und einfühlend ist – und zugleich kraftvoll und wirkungsvoll.

Ein betender Freund, der von meinem Englandabenteuer weiß, schrieb mir dazu:

Du lebst Deine natürlichen Fähigkeiten und alles das, was Du im sichtbaren Bereich tust (Schiff!) hochgradig bewusst als im Angesicht Gottes, mit Ihm, für Ihn.Und das, was Du im übernatürlichen Bereich zunehmend tun wirst, bei und nach diesem Training, genauso. Und das ist das Kostbarste daran: Nicht das, was Du schaffst, oder was Gott Übernatürliches durch Dich schafft, sondern dass Gottes Gegenwart dadurch so konkret wird, dass Ihn viele Menschen sehen, spüren, in Ehrfurcht verstummen und Ihn anbeten.

Und eine Freundin, die selbst viel richtig Schräges und Schreckliches mit Menschen erlebt hat, die sich an Heilung versucht haben, schrieb mir, dass sie mir zutraut, dass ich anders mit Menschen umgehe. Mich rührt ihre Wertschätzung zutiefst. Und ich hoffe, dass ich dem in mich gesetzten Vertrauen gerecht werde.
Also werde ich vom 1. – 28. Mai genau das tun. Mich darauf einlassen, mich von Menschen mit mehr Erfahrung in dem Bereich trainieren zu lassen. Und vor allem von Jesus und seinem Wort lernen, mehr im Übernatürlichen zu leben und zu handeln. Ich bin aufgeregt und mega-gespannt.
Die erste Herausforderung für mich als Selbständige ist, einen Monat nicht zu coachen und auf andere Art und Weise Einkommen zu generieren und gleichzeitig die Kursgebühr und Unterkunft, Reisen und Aufenthalt zu zahlen.  Herzliche Einladung, wenn du mir dabei helfen möchtest.
 
Ich empfinde das Training in England als Investition in meine Zukunft, in das Schiffsprojekt und die Menschen, die dorthin kommen werden und denen ich dann hoffentlich noch kraftvoller dienen kann… und ja, ich werde über meine Erfahrungen berichten! Versprochen!
Ergänzung: Wenige Stunden, nachdem ich diesen Beitrag geschrieben habe, kam die Nachricht, dass Matthias, dessen Gehirn vor einigen Tagen aufgehört hat, zu funktionieren, wieder auf Ansprache reagiert und Aufforderungen wie „drück meine Hand, halte den Damen hoch, lass meine Hand los“ nachkommen kann. Die Ärzte sind geschockt. Die Krankenschwestern auch. Und ich weine vor Glück! Das ist wohl Heilung Nr. 5, die ich selbst miterlebe – und die größte von allen.

Ziel in Sicht

ShipDer große Tag ist da. Und die gute Nachricht zuerst: Die Werftrechnung konnte komplett gezahlt werden.

Zum Teil mit Darlehn, aber zum allergrößten Teil aus den Geschenken, die ich erhalten habe – bisher über 15.000 Euro! In den letzten Tagen kam noch mal richtig viel Unterstützung rein – so dass die noch offene noch Summe jetzt „nur “ noch über 7000 Euro sind. Es ist  so wohltuend, dass „nur“ noch vier Stellen vor dem Komma sind.

Und das, was Menschen dazu schreiben, bringt mich nach wie vor zum Weinen – ich hätte mir nie träumen lassen, so viel Unterstützung und Hilfe zu bekommen.

Wir glauben an einen großen Gott und glauben an dich und dass er einen Plan mit dir und dem Schiff hat. Darum haben wir dir eben etwas überwiesen und segnen dich damit.

Oder:

Zum Geburtstag „zocke“ ich hoffentlich meine Gäste ab, indem ich sie für dein Schiffsprojekt begeistere, die Sparbüchse auffällig positioniere und ihnen zur Verstärkung gleich ein Quadro mitgebe! Dir wünsche ich im Gefühlsaufundab einfach nur wieder zur Ruhe zu kommen und das Wissen, dass du nicht alleine bist!!!

Es ist richtig unangenehm, plötzlich so ein Problem zu haben wie eine unerwartet riesige Werft-Rechnung. Und es ist richtig wunderbar zu erleben, wie Menschen ihr Herz und ihren Geldbeutel öffnen, um das Projekt zu unterstützen. Ich habe selten so viel vor Dankbarkeit geweint wie in den letzten Tagen!

Wer noch mithelfen mag, dass auch noch der Rest zusammenkommt und ich nicht monatelang – neben den laufenden Kosten – auch noch Darlehn abstottern muss, ist herzlich eingeladen, mitzuhelfen. Auch kleine Beträge helfen. Infos gibt es hier.

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