Heute war ein guter Tag.

Ich liebe die Tage „zwischen den Jahren“,  um Dinge zu sortieren. Und mich. 

In den letzten Tagen habe ich festgestellt, dass ich eine große Sehnsucht habe: Weniger Kram im Kopf. All diese Tausend Dinge, die anstehen, die gemacht werden müssen. Zum Teil mit großem Druck, wenn – wie ich es als Selbständige in den letzten Monaten erlebt habe – die Finanzen ziemlich eng sind und schnell eine Lösung her muss.

Kein schönes Lebensgefühl!

In den letzten Tagen habe ich viel darüber

Im Bergman Leadership Podcast (20 Min Interviews mit interessanten Persönlichkeiten) stieß ich ein extrem spannendes Interview mit Christine Carter und über die Seite zu einem Link auf ihr Ebook, das Strategien verspricht, die einen einen Tag pro Woche freischaufeln.

0-to-do-doneTo-Do Listen entrümpeln

Eine ihrer wesentlichen Strategien habe ich gleich umgesetzt. Ich hab mich an meine To-Do Berge gemacht. Und sortiert. Da ich Papier liebe, notiere ich mir meine To-Dos auf Papier (Umweltfreunde: Keine Angst. Ich nehme dazu in der Regel gebrauchtes Papier!)

Schritt 1 – Nicht tun 

Alles aussortieren, was man nicht tun will.  Das war bei mir ein ansehnlicher Stapel von ca. 5 cm Höhe. Nicht zuletzt, weil ich eine Reihe von To-Dos schon erledigt hatte, aber versäumt hatte, die Zettel mit dem To-Do wegzuwerfen. Taktischer Fehler.

Aber auch, weil man nicht alles, was man theoretisch machen könnte, tatsächlich auch machen kann. Da einfach und klar zu sagen: Das mache ich nicht. Ich konzentriere mich auf andere Dinge, tat richtig gut.

Schritt 2 – Delegieren 

Die Dinge, die ich delegieren kann, sind leider nicht allzu viele – knapp 1 cm. Aber immerhin.

Schritt 3 – Sortieren 

Sie empfiehlt – wie Peter Bregman in 18 Minuten, für sich 5 wichtige Ziele/ Aufgaben im Leben zu definieren. Nicht mehr.  Und für diese 5 Dinge 95% der Zeit, die man hat, zu verwenden (ambitioniert!). Für den anderen Kram gibt es noch den Ordner 5%.

Meine 5 wichtigsten Ziele / Prioritäten 2017 

  • Freundschaften leben (dazu gehören auch To-Dos wie Events raussuchen, (Reise)-Tickets kaufen….
  • Glauben stärken. Das Thema Vollmacht, in Gottes Kraft leben beschäftigt mich nach wie vor sehr.
  • Verlag stärken. Uns stand das Wasser bis zum Hals. Es wird besser. Ich wünsche mir Solides aufzubauen
  • Schreiben. Ich will in diesem Jahr viel schreiben Den Online-Kurs. Ein neues Buch. Blogbeiträge.
  • Beitrag leisten. Ich will dazu beitragen, dass die Welt etwas besser wird. Aktuell sind meine Themen die Unterbringung der Flüchtlinge in Berlin, der Umgang mit Konvertiten und Ökologie. Nicht alles auf einmal.

Daneben gibt´s noch den Ordner

  • Kram, der mir keinen Spass macht, aber Kohle bringt z. B. die Liste der Auswärtsübernachtungen 2016 zu erstellen, da das Steuerermässigungen gibt.
  • 5%: Die Dinge, die nicht zu den wichtigen Zielen passen, aber trotzdem erledigt werden wollen. Obwohl sie noch nicht mal Geld bringen – Personalausweis neu beantragen z. B.

Das zu sortieren war nicht mehr so schwer, weil ich das schon vorsortiert habe, da. ich to-dos schon lange nach Themengebieten ordne. Ich werde innerhalb der einzelnen Ordner vermutlich noch mal sortieren. Gerade der Schreibordner steckt so voller Ideen,  dass er noch keine richtige To-Do Liste darstellt, sondern eher eine Stoffsammlung.

Bei mir gibt es darüber hinaus noch die Karteikartensammlng

  • Potentielle Glückserlebnisse: Die 100 (naja, bei mir aktuell 25) Aufgaben, die ich als ein „du sollte“ im Kopf habe.

Ich habe nämlich  festgestellt, dass das Sortieren der To-Dos noch nicht reicht, um meinen Kopf ruhig und die Belastung wegzubekommen. Neben den Aufgaben, die zu meinem Beruf und meinen Zielen gehören, gibt es noch jede Menge Zeug, von dem ich denke, dass ich es „mal tun sollte“.

Dazu gehört zum Beispiel die ganze Bettwäsche, die ich für Gäste geschenkt bekommen habe, sortieren und die Bücher, die keinen Platz in den Bücherregalen fanden und meinen Schmuck und die Fotos und Terminkalender und…

Nichts davon eilt. Und wenn ich es nicht erledige, kann ich auch noch gut leben. Aber wenn ich es erledige, wird mir das richtig, richtig gut tun.  Deshalb heißt die Sammlung Potentielle Glückserlebnisse. Damit die nicht zu einer blossen Ideensammlung verkommen, habe ich die in eine wunderschöne Schachtel getan und mich entschieden, jeden Tag nach Büroschluss mir eins der Glückserlebnisse zu gönnen. Wie wunderbar.

Kleiner Tipp:

Wer gern auch mehr Glücksgefühle haben will, dem empfehle ich den Online-Trainingskurs SAM. Seine Arbeit meisten. In dem Kurs verraten Coach Christoph Schalk und ich die besten Prinzipien und jede Menge Tipps und Tricks für entspanntes und effizientes Arbeiten.