Eine Freundin sagte mir gestern: „Eigentlich hätte ich mir das Buch gar nicht kaufen brauchen – von dir erfahre ich ohnehin die besten Tipps.
Also: Hier die nächsten.
Die für mich größte Herausforderung, aber auch stärkste positive Veränderung, besteht darin, folgenden Tipp zu beherzigen:
– Wenn du deinen Posteingang bearbeitest, dann mache eines nach dem anderen. Nimm das nächste Blatt (oder die nächste Mail) erst in die Hand, wenn du dich entschieden hast, was du mit dem vorherigen machst. Gilt übrigens auch für Ablage.

Meine bisherige Methode war: Ich blättere oder scanne den Eingangsordner durch, erledige erst mal das, was ich schnell und leicht erledigen kann. Das andere bleibt erst mal liegen – für irgendwann. Doch bevor „irgendwann“ kommt, kommen eine Reihe neuer Dinge dazu, die leichter und einfacher zu erledigen sind. Im Lauf der Zeit sammelte sich dann das an, was ich als „Leichenhallen“ bezeichne: Eine ganze Menge von Zeugs, bei dem ich nicht entschieden habe, was damit zu tun ist.

Jetzt beherzige ich bei Papier zu 99% (bei Email nur etwa zu 80%) den Rat: Ein Blatt in die Hand nehmen, entscheiden, was zu tun ist.
– Wenn nichts damit zu tun ist: wegwerfen.
– Wenn es für Referenzzwecke aufgehoben werden sollte – dann in die Ablage.
– Wenn jemand anderes es tun kann – delegieren.
– Wenn ich es in weniger als 2 Minuten erledigen kann – gleich machen.
– Wenn es länger als 2 Minuten dauert: Entscheiden, was zu tun ist und das auf die To-Do Liste zu setzen.

Auf die Art und Weise habe ich in der letzten Woche
– die Ablage komplett auf „0“ gekriegt
– der Post-Eingangs-Ordner ist um etwa um 70% reduziert
– E-Maileingang und Lesestapel sind etwas reduziert…aber noch die größten Baustellen.

Aber – es ist Land in Sicht. Ich denke immer seltener „Da könnte noch was sein, was ich vergessen habe.“ und genieße die Energie, die es mir gibt, zunehmend Klarheit und noch bessere und hilfreichere Strukturen zu haben.

Wie wunderbar!