Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Autor: Kerstin Hack (Seite 2 von 59)

Ich schreibe ein Buch – meine Motivation

Ich schreib ein Buch: Das gute Leben.  Warum schreibe ich eigentlich?

Es gibt viele Antworten auf diese Frage – manche kannst du auf Facebook und Instagram entdecken.

Zwei Aspekte sind mir besonders wichtig.

(Meine) Worte bewegen Menschen

Gestern erreichte mich eine Facebook Nachricht:

Ich bin F. , ein Junger aus Syrien, der sich mit ihnen vor zwei Jahren unterhalten hat; ich war noch in der Türkei auf am Warten aufs Visum nach Deutschland, Sie haben mir den Erflog gewünscht, Vielen Dank
Ich bin nach Deutschland gekommen; die Sprache gelernt, und jetzt studiere ich schon im zweiten Semster Medizin. 
In der Türkei, in der Zeit, als ich Angst davor hatte, dass mein Visum abgelehnt bzw, meine Zukunft und Träume belastet würden, brauchte ich die Motivation, die Sie mir einmal geschenckt haben.
Und jetzt muss man sich dafür bedanken.

Wenn ich diese Worte lese, kann ich die Tränen nicht zurückhalten. 123 Worte die ich geschrieben habe – mehr waren es nicht – haben eine Menschen so sehr ermutigt, dass er sich zwei Jahre später noch daran erinnert.

Worte haben Kraft. Kraft, Hoffnung zu spenden. Kraft, die Distanz zwischen Menschen zu überbrücken. Kraft, neue Perspektiven zu entwickeln.

Ich schreibe,  weil ich darauf hoffe und vertraue, dass ich Leben spenden, Mut machen und Menschen aus eingefahrenen Wegen herauslocken kann.

Ich lerne und inspiriere liebend gern

Meine beste Freundin sagte mir gestern:

Ich kenne niemanden, der so stark das eigene Leben reflektiert wie du und ständig Neues lernt, das das Leben besser macht.

Es stimmt. Meine Vorstellung von einem gut gelebten Leben ist, dass ich eines Tages, wenn es vorbei ist, vor meinem Gott stehen werde und sage:

Ich war die beste Kerstin, die ich sein konnte.

Ich hab es mir schon lange abgeschminkt, die beste Mutter Teresa sein zu wollen – die gibt es schon. Oder die beste Forscherin, die klügste Philosophin. Das liegt nicht in mir drin.

Das, was an Gaben, Fähigkeiten, Potential und Interessen in mir liegt, will ich voll ausschöpfen. Wann immer ich dabei an Grenzen stoße, breche ich mal wieder in Neuland auf. Voller Spannung, was es noch zu entdecken gibt. Ich ahne stets: Da ist noch mehr! Das will ich entdecken!

Und ich liebe Effizienz und Multiplikation 

Neues Lernen kostet mich etwas. Manchmal „nur“ Zeit. Oft auch ein ganzes Stück Herzschmerz, Mut, Angst zu überwinden oder alte Blockaden zu lösen. Es lohnt sich – nur für mich.

Darüber hinaus  finde ich es noch schöner, wenn andere Menschen auch etwas von dem haben, was ich mir zum Teil mühevoll erarbeitet habe. Wenn sie von Entdeckungen, die ich entlang meines Weges mache, profitieren können, so wie ich von dem inspiriert wurde, was andere vor mir entdeckt haben.

Wenn sie davon beflügelt werden – und selbst abheben.

Keiner muss alle Straßen auf dem Weg des Lebens selbst bauen. Wir dürfen einander beschenken.

Deshalb schreibe ich…

Frage an dich? Wieso liest du, was ich schreibe?

Ich habe die Vermutung und Hoffnung, dass dir das, was ich schreibe, etwas gibt. Doch es würde mich interessieren, mit welchem Wort oder welchen Worten du beschreiben würdest, was du davon hast.

Ich freue mich über deinen Kommentar.

Ich schreibe ein Buch – und gebe Einblick

Um euch die Wartezeit bis zum Erscheinen meines neuen Buches „Das gute Leben. Was ich in 50 Jahren, vier Monaten und sieben Tagen über Leichtigkeit und Lebensfreude entdeckt habe“ zu verkürzen, gebe ich hier immer ein Stück Einblick in den Entstehungsprozess.

Auf dem Bild seht ihr mich bei der Feier meines 50. Geburtstages, der ja, wie der Titel des Buches schon sagt, Anlass für das Schreiben war.

Außerdem findet ihr Beiträge auf Facebook  und Bilder auf Instagram.

Ist das interessant für dich?

Wenn ja, was würde dich in Bezug auf den Entstehenungsprozess eines Buches besonders interessieren?

Du kannst mir gern deine Fragen unten als Kommentar stellen – ich bin gespannt drauf und werde sie so gut ich kann beantworten.

 

 

Ich schreibe ein Buch: Jetzt noch günstig vorbestellen

Bald erscheint mein neues Buch: Das gute Leben. Was ich in 50 Jahren, vier Monaten und sieben Tagen über Leichtigkeit und Lebensfreude entdeckt habe.

Ich freue mich schon sehr!

Heinz, der HahnBis 1. Dezember kann man es noch günstig vorbestellen.

Das dürft ihr gern weitersagen.

https://www.down-to-earth.de/buecher/buch-das-gute-leben.html

Ich schreibe ein Buch: Wie entwickle ich Produkte?

Aus einer schönen Idee ein marktfähiges Produkt zu machen, das auch viele andere Menschen begeistert, ist eine Kunst. Manche scheitern daran. Einigen gelingt es, die Idee – hier symbolisiert durch zwei Arme – in einen lebensfähigen Körper einzubauen.

Für den Blog von Tollabea habe ich darüber geschrieben, wie aus Ideen Produkte werden – wo die Herausforderungen liegen und an welchen ich erst mal gescheitert bin. Und wie ich gelernt habe, es besser zu machen.

Hier ist der Link zu Quadros und ich – eine Entstehungs- und Liebesgeschichte.
Viel Freude beim Lesen!

Intuition, Achtsamkeit und Mut

Inspirierendstes Fundstück des gestrigen Tages:.

Intuition ist deine innere Stimme.

Achtsamkeit ist die Fähigkeit, ihr zuzuhören.

Mut ist das Handwerkszeug, das Gehörte umzusetzen.

Udo Schroeter

Das Zitat stammt aus dem Buch  Bin am Meer. Eine Erzählung für Männer. 

Mich hat das Zitat berührt, weil mich das Thema Achtsamkeit ja schon lange beschäftigt, ich auch darüber ein Impulsheft geschrieben und ein Quadro-Trainingsheft herausgegeben habe.

Achtsamkeit ist eine Haltung, die das Leben stärkt. Schon mal an und für sich. Es tut gut, nicht durchs Leben zu hetzen, sondern wahrzunehmen, was ist  – um einen herum und in einem drin an Gedanken und Emotionen.

Doch den Gedanken, dass Achtsamkeit das Bindeglied zwischen Intuition und Mut zum Handeln ist, finde ich als Frau, die gerne kraftvoll Dinge umsetzt, ausgesprochen faszinierend.

Dankbar für überraschende Hilfe

Als Frau, die Ästhetik liebt, stören mich die 100  Kleinigkeiten, die am Schiff noch nicht richtig schön sind. An der einen Stelle fehlen noch Leisten, in den Gästezimmern noch Ablagen für Bücher, Handys und Koffer.

Bootsbauer Helge ist eher mit den großen Dingen beschäftigt. Etwa den neuen Kaminofen für den Seminarraum zu installieren. Oder die Solaranlage weiterzubauen, damit ich möglichst schnell auch 220 V Strom selbst machen kann. Bisher produziert die kleine Solaranlage 12 Volt Atom. Das genügt an den meisten Tagen im Jahr um das Schiff zu beleuchten, Handys aufzuladen und die Trinkwasserpumpe zu betreiben. An den Tagen, an denen es nicht reicht. nutzen wir (teuren) Strom vom Land.

Um das Schiff dauerhaft möglichst autark und mit geringen Betriebskosten zu betreiben, bauen wir gerade an einer Solaranlage, die ca. 2500 Euro kosten wird (Material und Installation), aber dann ausreichend Strom produzieren sollte –  wenn nicht gerade 8 Wochen Regenwetter ist, was aber selbst in Berlin selten ist.

Weil solche Dinge wie Kaminofen und Solaranlage natürlich wichtiger sind, als die 100 Kleinigkeiten, die für mein Gefühl von Ästhetik und Wohlfühlen wichtig sind, bleiben die natürlich erst mal leihen. Umso mehr freue mich mich, dass ich gerade sehr spontan drei Handwerker an Bord habe. Ich habe sie  von einem andern Projekt, das sich leider verzögert hat, ausgeliehen bekommen. Spontan. Am Montag kam die Anfrage, Mittwoch waren die Handwerker da und bleiben jetzt ein paar Tage.

Gestern war ich zu meinem Reflexionstag unterwegs – und fand es wunderschön, nach der Rückkehr ein neues Fensterbrett und eine bessere Ablage in der Toilette und frisch gestrichene Wände im Büro zu haben. Herrlich!

Die These an meiner Lebenstür

Das vielerorts gefeierte Reformationsjubiläum ist ein guter Anlass, darüber nachzudenken, wie denn Reformation im eigenen Leben aussehen könnte.

Luther hat sich mit seinen Thesen gegen Überzeugungen gewandt, die das entspannte (Glaubens)-Leben nicht förderten, sondern eher behinderten. Und lautstark seine Gegen-Sätze zu diesen einschränkenden Überzeugungen in die Welt gerufen. Dass der Stein, den er damit ins Rollen brachte, auch die eine oder andere Struktur mitriss, war so wohl nicht beabsichtig, aber das ist eine andere Geschichte.

Meine These

95 Thesen sind mir etwas zu viel des Guten. Simplify und minimalistischer Lebensstil sind ja in. Auch in meinem Kopf. Also hab ich mich auf einen Satz beschränkt, der mein Leben einschränkt.

„Du musst es schaffen!“

Dieser Satz ist ebenso umfassend wie unerbittlich. Er sagt: „Alles, was dir an To-Dos auf den Schreibtisch, ins Haus, in Gedanken, in Begegnungen in dein Leben kommt, das musst du schaffen!“ Wie grausam. Wie unbarmherzig. Wie ungnädig.

Meine Frage ist nicht: „Wie finde ich einen gnädigen Gott?“ Dank Luther ist das ja schon mal sortiert: Durch das, was Christus getan hat, erhalten wir Gottes Gnade als Geschenk.

Meine Frage ist viel mehr: „Wie bekomme ich ein gnädiges Ich!“ 

Nachdenken

Mir hilft da erst mal Nachdenken. Diesen Satz habe ich von meinen Eltern übernommen. Die lebten auf einem Bauernhof. Da musste man die anstehende Arbeit schaffen, um versorgt zu bleiben, um zu überleben: Die Tiere mussten gefüttert werden, sonst würden sie sterben. Die Ernte musste eingebracht werden, sonst würde sie verderben.

Der Satz war und ist sinnvoll in Situationen, in denen das Überleben bedroht ist. Wenn man auf der Flucht um sein Leben rennt oder ein Sturm die Ernte bedroht, dann kann der Satz „Du musst es schaffen, sonst stirbst du!“ helfen, letzte Energiereserven zu aktivieren. Und das Leben zu sichern.

Der Unterschied zu heute ist, dass die Arbeit damals tatsächlich begrenzt war – durch die Größe der Felder und die Anzahl der Tiere. Damals konnten Menschen nicht einfach mit ein paar Klicks auf einer Tastatur anderen Menschen Aufgaben aufbürden, die Zeit und Mühe kosten.

Mails sind To-Dos, die andere für dich schreiben.  – Christine Carter

Anderes als früher haben Aufgaben heute fast keine Grenzen mehr. Zu denken, man müsste oder könnte alles schaffen, was irgendwie an Aufgaben an einen herangetragen wird, ist Anmassung und Hybris.

In dem  Satz „Du musst es schaffen!“ schwingt innerlich jedoch noch die gleiche Bedrohung des Lebens mit, die frühere Generationen empfunden haben, wenn sie ihn sagten.

Wir denken: „Du musst es schaffen, sonst ist dein Leben bedroht!“ Und realisieren oft gar nicht, dass gerade das Viele „schaffen müssen“ uns Kraft, Gesundheit und Leben raubt.

Nachfühlen

Negative Sätze sind nicht nur in unserem Denken abgelegt, sondern über Hormone und körperliche Reaktionen auch in unserem ganzen Körper. Der Satz „Du musst es schaffen!“ löst Stress und Angst aus.

Weil ich das weiß, habe ich mir erst einmal die Zeit genommen, zu spüren, wo im Körper und in der Seele ich diesen Satz spüre. Ganz klar im Nacken. Etwas auch im Bauch. Und dann durch gezielte rechts-links-Bewegungen, die ich aus dem Coaching kenne, den körperlichen Stress, der mit diesem Satz verbunden ist, neutralisiert. (Mehr dazu im Quadro „Blockaden lösen„)

Das tat gut.

Gegensatz finden – neue These

Vermutlich wird der Satz „Ich muss es schaffen!“ immer mal wieder in meinen Gedanken auftauchen. Ich habe mir überlegt, was ich dazu als Gegenthese brauche. Ganz klar war mir: Ich wollte mich nicht von dem „es“ herumkommandieren lassen. Nicht es bestimmt, sondern ich will bestimmen, ob ich es tue.

So heißt mein neuer Satz jetzt in Übereinstimmung mit dem, dass ich mich als die Regentin meines Lebens sehe:

Ich entscheide, was ich jetzt tue!

Und ergänzend dazu noch einen weisen Rat an mich selbst.

Nimm nicht mehr To-Dos an, als du auch wieder loswerden kannst.

Ich glaube, mit diesen beiden Sätzen habe ich eine gnädigere Lebensregentin gefunden als die alte mit ihrem dummen „muss“!

Das ist eine echte Reformation.

P. S: Ach ja…immer wenn ich an Luthers Thesen denke, erinnert mich das daran, dass ein Kind in einem Schulaufsatz mal schrieb: „Dann nagelte Luther seine Prothesen an die Tür.“ Die Vorstellung hat auch was.

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Entrümpeln – die Dinge

Ein Mann ist umso reicher, je mehr Dinge er hinter sich zurücklassen kann. – Thoreau

Jetzt will ich es wirklich wissen!

Von meinem kreativen Wesen her bin ich kein Mensch, der Ordnung an und für sich liebt. Sie ist mir nicht um ihrer selbst willen wichtig. Ich neige dazu, wenn ich ganz oder halb fertig bin, die Dinge einfach irgendwo hin zu legen und mich der nächsten Idee zuzuwenden.

Im Laufe der Jahre habe ich gelernt, dass Ordnung mein Leben leichter macht. Und Leichtigkeit ist etwas, das ich durchaus liebe. Sehr sogar. Ordnung erspart mir Suche und schenkt mir Schönheit.

Einige gute Gewohnheiten erleichern es mir, Ordnung zu halten.

  • Dinge gleich nach dem Benutzen wegräumen
  • Emails sofort komplett beantworten
  • Abends ein kleiner Aufräumspaziergang durch die Wohnung
  • Für jede neue Sache, die reinkommt, zwei alte aussortieren

Kerstin Hack Aufgeräumt. Aufgaben und Dingen Struktur geben Neues Quadro

Viele meiner besten Tipps und Tricks, um das ständig drohende Chaos in den Griff zu bekommen und im Griff zu behalten, habe ich in meinem neuen Quadro beschrieben:

Aufgeräumt. Aufgaben und Dingen Struktur geben.

Einfach entrümpeln

Ganz klar: Aufräumen ist leichter, wenn man wenig hat.

Bevor ich aufs Schiff gezogen bin, habe ich viele Bücher verkauft und zwei Verschenke-Partys mit Hunderten von Gegenständen gemacht. Nach dem Umzug stellte ich fest: Der Platz reicht noch nicht. So verbrauchte und entsorgte ich in den nächsten Monaten 600 weitere Gegenstände. Der Unterschied war kaum bemerkbar.

Ich spüre die Last: Es ist nach wie vor zu viel da. Luftpostbriefumschläge und selbst gemachtes Geschenkpapier aus meiner Jugend! Sanddornlikör und afrikanische Gewürze, Prospekte, Flyer und Karten. Der Durchschnittsmensch besitzt etwa 10.000 Gegenstände. Mit Büro und Schiffbauwerkstatt sind es sicher 30.000.

Ich entschied am 20. September:

Bis Jahresende sollen es 2.000 Dinge weniger werden. Wenn ich pro Tag 10, an Wochenenden 50 Dinge entsorge, schaffe ich das.

Von innen nach außen

Das Problem:

High-Speed-Entsorgen klappt nur, wenn ich vieles wegwerfe. Verschenken oder verkaufen kostet mehr Zeit als ich dafür verwenden will.

AUTSCH: Da war innerlich ein dicker Knoten. 

In mir steckt durch meine Erziehung die Botschaft: „Du bist schlecht und unverantwortlich, wenn du Dinge einfach wegwirfst, die jemand anderes vielleicht noch brauchen kann.“

Also habe ich mich selbst gecoacht. Ich nahm die alten Botschaften und den damit verbundenen inneren Stress wahr. Anschließend ent-stresste ich mich selbst mit wirksamen Coaching-Methoden, weil ich nicht gegen inneren Stress entrümpeln wollte, sondern ohne ihn.

 Das Ergebnis

In  den ersten 20 Tagen des Experiments habe ich mit Leichtigkeit 272 Gegenstände entsorgt. Ich führe natürlich eine Liste, weil ich das ja irgendwie kontrollieren will. Und auch, weil Erfolg mich stark motiviert.

Christoph Schalk und Kerstin Hack Blockaden lösen. Selbstcoaching mit wingwave Fast jeder Mensch hat Blockaden. Das kann im Bereich Aufräumen sein oder bei anderen Dingen, die er eigentlich tun will, aber dann doch irgendwie wieder nicht: Nein sagen, auf Menschen zugehen, etwas Neues wagen usw.

Es ist sinnvoll, sich nicht mit aller Gewalt zu etwas zu zwingen, was man eigentlich nicht will. Sondern zuerst die Blockade zu lösen: Durch Gespräche, Gebet oder gutes Coaching – häufig reicht schon eine Stunde aus, um alten Mustern auf die Spur zu kommen und sie zu lösen.

Das kann befreiend sein und die Kraft geben, Dinge, die man lange vor sich hergeschoben hat, endlich anzugehen.

Ich liebe es, eigene Blockaden zu lösen und andere Menschen beim Lösen ihrer Blockaden zu unterstützen.

Das ist Berufung und Beruf – wenn du live in Berlin oder per Telefon von mir gecoacht werden willst, findest du Infos auf meiner Seite www.kerstinhack.de.

Wenn dafür die Zeit oder die Kapazitäten nicht reichen, empfehle ich dir das Quadro Blockaden lösen. Selbstcoaching mit Wingwave.

Kerstin Hack Aufgeraeumt

Hier erklären mein Kollege Christoph Schalk und ich eine der effizientesten Techniken, um alte Blockaden zu lösen. Ich schlage Menschen meist vor, sich einmal ein Coaching zu gönnen, um das unter Anleitung einzuüben und anschließend eigenständig mit dem Quadro weiterzuarbeiten.

Gratis-Ebook: Aufgeräumt für immer

Wenn du keinerlei Blockaden hast und gleich mit dem Aufräumen loslegen willst: Hier gibt es ein gratis Ebook mit den besten Tricks zum Aufräumen. Das kannst du auch gern an Freunde weiterleiten.

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Kleines Glück

Schon seit einer ganzen Weile habe ich mir gewünscht, mit meinen Fähigkeiten als Coach geflüchtete Menschen dabei unterstützen zu können, stressige Erlebnisse effizient zu verarbeiten. Bisher hat das aus verschiedenen Gründen – von Kommunikation bis zur anderen Faktoren – nie so richtig geklappt.

Heute hatte ich das erste Coaching mit einem geflüchteten jungen Mann. Ich arbeite ja mit Wingwave, einer Methode, mit der man den Stress erst genau fokussiert, indem man nach den inneren Bildern, Gefühlen, Körpergefühlen und negativen Selbstaussagen fragt, die mit einer bestimmten Situation verbunden sind.

Das könnte dann zum Beispiel so klingen:  Immer wenn ich an Hunde denke, sehe ich den kläffenden Hund der Nachbarn vor mir, ich spüre Angst, meine Schultern ziehen sich zusammen und ich denke: Ich bin dem ausgeliefert.

In meiner Erfahrung mit deutschen Klienten habe ich oft sehr erstaunte Blicke geerntet, wenn wir über ein Gefühl sprachen und ich dann fragte: Wo im Körper spüren Sie dieses Gefühl? Viele konnten das überhaupt nicht benennen. Nicht so der junge Mann aus Syrien. Er fand es nicht leicht, die passende Szene zu finden, aber bei der Frage nach der körperlichen Wahrnehmbarkeit des Gefühl kam es wie aus der Pistole geschossen: „Im Bauch“, „Im Herzen“, „Im Kopf“, „In den Wangen!“ usw.

Das hat mich richtig fasziniert. Und gefreut… die Freude… die spüre ich im Herzen und im Kopf. Und im Mund. Der lächelt.

Klare Sicht voraus!

Die Vögel, die um mein Schiff herum leben, beglücken mich – wenn sie nicht gerade wie Heinz, der Hahn, in aller Frühe krähen oder wie Sigmund, der Schwan, mich im Schlaf wecken, weil sie sich einen Mitternachtssnack gönnen und Muscheln von der Bordwand knabbern. An Bord gibt´s Geräusche, die gibt es sonst gar nicht.

Abgesehen davon liebe ich es, den Vögeln beim Schwimmen und Fliegen zuzusehen – wenn ich sie sehe. Oft erblicke ich sie nur unscharf, weil meine Augen, besonders das Linke ziemlich kurzsichtig sind.

Das fing schon früh an.

Als ich in der Grundschule war, fiel der Lehrerin auf, dass ich beim Abschreiben von der Tafel häufiger Fehler machte als sonst und oft ein Auge verschloss. Es stellte sich heraus, dass ich auf einem Auge kurzsichtig, auf dem anderen weitsichtig war.

Im Lauf der Jahre hat sich das angeglichen, das weitsichtige Auge wurde auch kurzsichtig – doch weit weniger als das andere Auge – über 3,5 Dioptrin Unterschied.

Mit Kontaktlinsen trocknen meine Augen schnell aus und entzünden sich. Beim Tragen einer Brille entstehen unterschiedlich große Bilder, die vom Gehirn verarbeitet werden müssen. Das ist Stress pur. Die Folgen reichen von Auswirkungen auf Körperkoordination (ich sehe Hindernisse oft schlecht und verletzte mich) bis hin zu Müdigkeit und Verspannungskopfschmerzen. All das beeinträchtigt meine Lebensqualität ziemlich.

Die Entscheidung zur Operation

Ich sehne mich nach klarer Sicht.

Nach langem Überlegen habe ich mich deshalb zu einer Augenoperation entschieden, welche die Fehlsichtigkeit korrigiert, aber vermutlich von der Kasse nicht bezahlt wird. Langfristig kommt das billiger als Kontaktlinsen und/oder teure Gleitsichtbrillen. Kurzfristig kostet es einige Tausend Euro. Wenn ihr mich dabei unterstützen wollt, würde ich mich sehr freuen.

Die Operationen sind für den 7. + 8 November angesetzt. Bis dahin werde ich weiter beten, dass Gott die Augen übernatürlich heilt. Ich lade euch ein, das auch zu tun. Wenn das passiert, werde ich alles Geld, was ich für die Operation geschenkt bekommen habe, an eine Organisation spenden, die in armen Ländern grauen Star operiert und Menschen so ihr Augenlicht wieder schenkt – damit auch andere gut sehend werden.

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