Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 27)

Winterschön

Auch wenn der Sommer meine Lieblingsjahreszeit ist, mag ich auch den Herbst und Winter. Im Herbst fuhr ich nach einem Termin mit dem Zug durch Brandenburg. Zwischen den für die Gegend typischen, eher monotonen Kiefern blitzten immer mal wieder buntgefärbte Laubbäume auf, ab und zu ein kleines Birkenwäldchen mit gelben Blättern, die zart im Wind tanzen.

Herbststürme

Dann kamen die  ersten große Herbststürme. Bei Xavier hat selbst auf der harmlosen Spree meterhohe Wellen geschlagen, auf denen die Enten fröhlich surften – fröhlich zumindest so weit ich das beurteilen kann. Leider hat er auch an Bord Schäden hinterlassen – ein Dachfenster hat durch einen herunterfallenden Gegenstand einen Riss bekommen und muss erneuert werden.

Ich habe die Krise erst nach meiner Rückkehr von einer Reise gemerkt und leider hat es in den Tagen meiner Abwesenheit heftig geregnet, so dass auch der Korkfußboden in Mitleidenschaft gezogen wurde. Kein Weltuntergang, aber vermutlich doch ein paar Hundert Euro Schaden.

Dennoch bin froh, dass das Kamindrama – nachdem ich meinen Ärger gut gezeigt habe – endlich ein Ende gefunden hat und ich es an Bord wieder kuschelig und warm habe.

Kamin und Coaching

Neuer Kaminofen – noch nicht eingebaut.

Im Seminarraum gibt es einen weiteren Kamin, der seit kurzem kuschelige Wärme verbreitet. Am Wochenende ist ein Coaching-Gast an Bord und sie darf dann gerne bei prasselndem Kaminfeuer ihren Gedanken nachhängen, ihr Leben sortieren und neue Perspektiven entwickeln – bei Bedarf auch mit einem Coaching.

In den letzten Monaten hat Coaching vor Ort und am Telefon stark zugenommen – sowohl zeitlich als auch geographisch. Es ist schon ein wenig verrückt, jemanden, der 5000 km entfernt wohnt per Telefon zu coachen – aber es geht.

Gleichzeitig bin ich oft auch zu Tränen gerührt, wenn ich miterlebe, was sich beim Coaching löst und wie schnell. Es gibt Menschen, die ein Leben lang von Familie und Umfeld fehlgeprägt wurden – da brauchen Veränderungen ihre Zeit. Doch sehr häufig erlebe ich, dass ein Denkmuster oder eine Emotion, die das Leben stark blockiert, sich in nur einer Stunde löst und dauerhaft gelöst bleibt. Das ist zum Weinen schön.

Herausfordernd ist und bleibt die verschiedenen Verantwortungsbereiche – Neugestaltung des Verlags, Coaching, Schiff, Schreiben meines neuen Buches – unter einen Hut zu bringen. Immer wieder gut zu entscheiden, was für jetzt das Richtige ist, ist manchmal herausfordernd. Da tut es gut, regelmäßig Pausen zu machen und einfach nur die schöne Herbstnatur zu betrachten – so wie eben jetzt.

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Trübe Tage, schöne Notizen

Über das Wetter und den Regen schreibe ich ja eher selten…aber an so einem trüben Tag bietet sich das an.

Stille Gedanken - #Notizbuch Heute Morgen als ich erwachte, war alles trübe und grau. Ich mag das – manchmal. Wenn die Farben und Formen abgedämpft sind, kommt mein quirliges Gehirn zur Ruhe. Ich  kann mein Innerstes leichter spüren.

Als ich dann mein Notizbuch aufschlug, musste ich lachen:

Millionen von Menschen verlangen nach Unsterblichkeit und wissen nicht, was sie an einem regnerischen Nachmittag mit sich anfangen sollen. -Autor unbekannt

Das ist übrigens aus  meinem Lieblings- #Notizbuch „Stille Gedanken“.

Lieblingsnotizbuch weil es keine Zeilen hat – die finde ich eher nervig – sondern zarte Punkte, die dezent für Schrift oder Zeichnungen etwas Orientierung geben. Und auf jeder Doppelseite ein Zitat, das ich liebe.

P.S.: Für Vielschreiber und weil der Winter wieder näher kommt gibt´s die Doppel– und Fünferpacks gerade besonders günstig.

 

Ich schreibe ein Buch – und finde einen Verlag oder zwei

Für viele Autoren ist die Frage nach dem passenden Verlag die größte Herausforderung, vor der sie stehen. Manchmal liegt das am Autor selbst, der einfach im Gießkannenprinzip allen passenden und vielen nicht passenden Verlagen sein Opus anbietet.

Zu welchem Verlag passt mein Buch?

Als Verlegerin kann ich ein Lied davon singen. Da wurde uns beispielsweise ein Roman mit „depressiv-schizoider Tendenz“ (ehrlich!) angeboten, außerdem  jede Menge Gedichte, Lebensbilder, Kinderbücher, Sachbücher zum Erwerb von PC Kenntnissen für Senioren und vieles mehr – ungeachtet dessen, dass wir Derartiges gar nicht publizieren.

In den meisten Fällen hat man nicht den Eindruck, dass die Autoren sich auch nur zwei Minuten Gedanken darüber gemacht haben, an wen und für wen sie schreiben. Sie fragen eher: „Wie finde ich (irgend)einen Verlag?“ statt: „Zu welchem Verlag passt mein Buch und wieso?“, was ich für die weit erfolgs- versprechendere Frage halte.

Verlag und Autor müssen zusammenpassen wie Handschuh und Hand. Ineinander greifen, einander ergänzen. Im besten Fall kann das eine Symbiose werden, die alle Seiten voranbringt – den Autor und Verlag und natürlich die Leser, die durch eine gelungene Kooperation gute Bücher erhalten. So ist das zumindest gedacht.

Risiko minimieren

Da ich als Verlegerin quasi einen Verlag an Bord habe, war die Frage, wo ich mein neues Buch publizieren will, schnell beantwortet. Das gute Leben passt gut zu uns – es greift ein Thema auf, zu dem wir schon publiziert haben – Titel von anderen Autoren und auch von mir. Und klar wählten wir Stil und Gestaltung so, dass es zu den anderen Titeln passt.

Als Autorin zugleich Verlegerin zu sein, ist nicht nur positiv. Es bedeutet auch, dass ich das komplette Risiko selbst trage:

  • Das Zeit-Risiko – investiere ich meine Zeit an der richtigen Stelle?
  • Das Kosten-Risiko für Grafik, Design, Druck usw.

Da mein Team und ich im Verlag eine finanziell sehr herausfordernde Zeit hinter uns hatten, entschied ich mich das Risiko durch Crowdfunding abzumildern. Ich schätze Crowdfunding sehr.

Für soziale Projekte ist es eine phantastische Plattform, um Gleichgesinnte zu finden und gemeinsam etwas zu ermöglichen. Ich habe z.B. das Geld für mehrere Hundert Obstbäume in Afghanistan per Crowdfunding zusammen bekommen. Und freue mich, dass jetzt viele Familien mehr zu Essen haben.

Kinder und Obstbäume in Afghanistan
Ich mag Crowdfunding auch als Möglichkeit, um Produktideen zu testen. Wenn man da  keine 100 Menschen für ein Projekt begeistern kann, wie soll man erwarten, später ein paar Tausend Käufer zu finden? Also entschied ich mich,  dass ich über Crowdfunding wenigstens die Druckkosten sichergestellt haben wollte – das würde das Risiko minimieren, das mit Zeit, Grafik, Design für ein Projekt in dem Umfang nicht gerade klein war. Es hat geklappt.

Die Überraschung – ein zweiter Verlag

Als ich schon mitten im Schreiben war, fand der Verlagschef eines anderen Verlags die Idee, das Konzept und die Gestaltung so schön, dass er es auch seinen Kunden anbieten wollte. Ich sagte zu. Eine Partnerschaft von zwei Verlagen bietet immer die Möglichkeit, dass man zu zweit mehr Menschen erreicht, als ein Verlag allein.

Außerdem werden durch eine größere Auflage auch die Herstellungskosten pro Stück etwas niedriger. Auch gut. Und so kommt es, dass ich, ohne zu suchen einen Verlag gefunden habe und das Buch jetzt nicht nur bei Down to Earth, sondern auch bei SCM erscheinen wird. Auch schön.

Erfolgreich schreiben Jörg Achim ZollTipp für Autoren

Erfolgreiche Strategien, wie man bei der Verlagssuche zielgerichtet vorgeht und worauf es sonst noch beim Publizieren ankommt, beschreibt Profi Autorencoach Jörg Achim Zoll in dem Quadro Erfolgreich schreiben.

Ich schreibe ein Buch – auf dem Laufband

Der vielleicht ungewöhnlichste Aspekt meines Schreibens an Das gute Leben war für viele, dass ich große Teile des Buches in Bewegung geschrieben habe – einige Kapitel passiv bewegt in der S-Bahn oder dem Zug. Und sehr viele in aktiver Bewegung auf dem Laufband.

Seit ich gelesen hatte, dass die Autoren-Kollegin Christine Carter langsam auf dem Laufband gehend ihre Bücher schreibt, hat mich die Idee begeistert.

Vorteil Nr. 1: Gehen ist gut für das Gehirn.

Ich bin ja ausgebildeter Wingwave Coach. Wingwave ist eine Methode, die seelische Blockaden mit Hilfe von bilateraler Hemisphären-Stimulation auflösen hilft. Hinter dem Begriff verbirgt sich nichts anderes als die schlichte Erkenntnis, dass der Mensch stressige Erlebnisse besser verarbeitet, wenn abwechselnd (bilateral) beide Gehirnhälften (Hemisphären) aktiviert (Stimulation) werden. Das setze ich im Coaching ein – mit teils dramatisch bewegenden Resultaten. 

Intuitiv wissen wir das: Nach einer Nacht Schlaf sieht die Welt schon ganz anders aus (in den REM Phasen werden beide Gehirnhälften aktiviert). Oder nach einem Spaziergang ist der Kopf viel klarer. Das hat nichts mit der schönen Natur zu tun, sondern tatsächlich mit der Bewegung. Wissenschaftler haben herausgefunden: Stress baut sich kaum ab, wenn man in einem Rollstuhl durch die Natur geschoben wird – sich also nicht bewegt. Gehen auf dem Laufband hatte einen ähnliche stark stressabbauenden Effekt wie das Laufen im Freien.

Insgesamt kann man sagen: Man kann beim Laufen kreativer und klarer denken und ist oft fokussierter. Kurz: Es ist gut für das Denken und das Gehirn. Das hat mich motiviert. 

Vorteil Nr. 2:  Sitzen ist schlecht, Gehen ist gut für den gesamten Körper

Gehen hat eine Vielzahl positiver Nebeneffekte den Körper. Vor einigen Wochen habe ich das Buch Sitzen ist fürn Arsch gelesen, dessen Titel den Inhalt recht drastisch zusammenfasst. Das viele Sitzen ist tatsächlich Gift für den Körper: Herz- und Kreislauf, Bewegungsapparat und Gehirn. Menschen die viel Sitzen, haben ein doppelt so hohes Risiko an einer Herz- Kreislauferkrankung zu erkranken wie Menschen, die keine sitzende Tätigkeit ausüben.

Nur was tun, wenn man von Beruf als Autorin, Verlegerin und Coach scheinbar gezwungen ist, viel zu sitzen. Zum einen übe ich mich gerade darin, in der U-Bahn stehend und auf dem Trampolin wippend zu lesen. Lesend durch die Landschaft zu gehen, wie das zu Spitzwegs Zeiten wohl üblich war, habe ich noch nicht ausprobiert.

Reines Stehen ist auch kaum besser. Deshalb war – nach einer Testphase mit improvisiertem Stehpult und Wackelbrett – klar: Das funktioniert. Ein Laufband muss her.

Meine Kriterien

  • Schmal (Die Fussbodenfläche in meinem Büro ist nur 2m breit, 1,50 m lang und zusammenklappbar
  • Mit schmalem Aufbau, so dass man eine Halterung für den Laptop befestigen kann
  • Preislich ok

Das fand ich dann online. Schön ist es nicht. Das wäre Kriterium Nr. 4 gewesen.

Tag 0:

Bootsbauer Helge entwirft einen Aufsatz, ich mache erste Geh- und Schreibversuche.

Tag 1:

Ich wiege mich und messe meinen Körper aus: Bauch, Taille, Hüfte, Oberschenkel, weil mich interessiert, ob sich selbst langsames Gehen auf Umfang und Gewicht auswirkt.

Ich stelle mir das Tempo auf die niedrigste Stufe und schreibe los. Ein ganzes Kapitel meines neuen Buches entsteht im Gehen. Das Laufband hat keine Speicherfunktion und schaltet nach 30 Min aus Sicherheitsgründen ab (ein Nachteil, wenn man mehrere Stunden schreiben will).  Deshalb kann ich nur schätzen: 1,2 Kilometer, die ich sonst nicht gelaufen wäre, ca. 100 Kalorien. Ok.

Als ich draußen an Deck Pause mache, bin ich erstaunt, wie gut mir das gelingt. Oft bin ich in Pausen hippelig und nervös, kann nicht still sitzen – vermutlich weil ich vorher schon lange gesessen bin. Ich bin gespannt, ob der Effekt anhält.

Nebenbei beantworte ich viele Fragen meiner Facebookfreunde:

Freund 1: Wie viel km/h ?? 😉

Kers Tin Hack: Aktuell 1,1 Stundenkilometer…. wenn es mehr Routine geworden ist, werde ich das Tempo erhöhen….
Was ich auch spannend finde – ich erlebe mich beim Schreiben auf dem Laufband als achtsamer als wenn ich am Schreibtisch sitze. Ich muss mich etwas mehr konzertrieren und tue es auch.

Freund 2: Du kannst echt tippen, während du läufst? Das ist erstaunlich. Can you really type while walking? That’s amazing.

Kers Tin Hack: In a book Christine Carter mentioned that she did that. I had been looking for ways to reduce sitting – which is hard when you are a writer and coach and had started to write standing while on a wabbly plate… and writing at slow speed walking works quite well.

Freund 2: That might be something for me to try too.

Kers Tin Hack: Two pages = 0,6 km and 49 calories…

Freundin 2: Du verhaust dich nicht mit den Tasten? Bemerkenswert

Kers Tin Hack: Ich erlebe mich sogar fokussierter als sonst… ist echt spannend,….

Freund 3: You got one!

Freundin 4: Und das Gerät ist erstaunlich klein im Vergleich zu den Oschis im Studio ????????

Kers Tin Hack:  Ich hab 4 Monate gesucht, bis ich eins gefunden habe, das klein ist, LAAAAANGSAM laufen kann und bezahlbar ist. Das mag ich. Superleise ist es nicht, aber ich hör halt nebenbei ruhige WingwaveMusik. Auch ok.

Freundin 5: Geht das?? Ich hatte Probleme beides zur gleichen Zeit zu tun!!

Kers Tin Hack:  Es ist erstaunlich leicht. Du kannst ja auch vieles gleichzeitig: Kochen + reden, stricken + fernsehen usw. Früher gingen die Leute LESEND spazieren… Man kann nicht gleichzeigit zwei Denk-Sachen (Rechnen und Text schreiben) machen, aber eine körperliche Routinesache + denken/schreiben, das geht.

Tag 2:

Ich erhöhe das Tempo auf 1,5 Stundenkilometer. Das lässt sich noch locker laufen. Es macht so viel Spass, dass ich statt einem Kapitel gleich eineinhalb schreibe. Und nur aufhöre, weil das Lauband stoppt und mich andere Aufgaben rufen. Ich höre nebenbei Wingwave-Musik, um die Geräusche des Laufbandes zu übertönen.

Beim Laufen stoßen meine Oberschenkel innen aneinander. Ich frage mich, ob das wohl im Lauf der Zeit besser wird.

Tag 3:

Ich wache morgens mit müden Beinen auf.  Kein Muskelkater, aber müde, schwere Beine. Auch wenn es noch nur zwei oder drei Kilomenter waren – mein Körper ist das noch nicht gewöhnt.

Wegen einer Verletzung an der Halswirbelsäule habe ich jede Woche einen Physiotherapie. Der Therapeut sieht mich zu Beginn an und sagt: „Hast du abgenommen?“ Und „Du wirkst irgendwie körperlich dynamischer als sonst!“  Sind das erste Auswirkungen der Laufbandstrategie?

Nachmittags noch mal ein Kapitel Buch und ca. 3 Kilometer – tut gut!

Tag 4:

Ich muss viel verschiedenen Kleinkram erledigen. Zwischen verschiedenen Fenstern zu wechseln, das geht am Laufband noch nicht so gut.  Der Vorteil daran: Wenn ich an Texten arbeite, bleibe ich fokussierter, weil die Versuchung „schnell mal wo zu schauen“ geringer ist. Ich erlebe mich als fokussierter als sonst.

Insgesamt fühle ich mich energievoller und bewegungsfreudiger. Am Abend benutze ich voller Freude einen riesigen Haufen Reisig als „Bio-Trampolin“, den ich durch beherztes Hüpfen auf die Hälfte des Volumens verkleinere.

Eine Freundin, die das Schreib-Laufband ausprobiert, tippt schon auf den ersten 100 Metern bei 2.5 km Geschwindigkeit, fehlerfrei. Streberin!

Tag 5:

Ich steigere auf 2 km oder mehr. Bei 25 Grad wird mir dabei gut warm. Ich spüre die Bewegung der Muskeln. Leider kann ich das Laufband nicht lange benutzen, weil der Konstrukteur noch einige Verbesserungen anbringen will: Eine Halterung für mein Handy, eine Rille, die den Laptop vom Abrutschen schützt.

Ich sitze also fast den ganzen Tag am Schreibtisch. Und frage mich, wie in aller Welt ich das früher ausgehalten habe. Mein Rücken fühlt sich nicht gut an, ich habe mit Konzentrationsproblemen zu kämpfen. Boah, fühlt sich das schlecht an.

Woche 2

An den meisten Tagen schreibe ich 1 – 3 Stunden bei nun 2,5 bis 3,5 Stundenkilometern. Das schnellere Tempo ist – da das Laufband leicht bergauf steht, dann doch etwas anstrengend. 2,5 erlebe ich als entspannend. Ich entdecke, dass es mir leichter fällt, beim Thema zu bleiben und mich weniger ablenken zu lassen. Sitze ich beim Verfassen von Texten am Schreibtisch, passiert es mir relativ häufig, dass ich mit einem Text nicht weiterkomme. Dann einfach nur sitzenzubleiben, bis mir der nächste Gedanke einfällt, ist sterbenslangweilig. In solchen Momenten ist die Gefahr sehr groß, dass ich mich selbst aus der unangenehmen Situation befreie, nicht weiter zu wissen, indem ich „mal schnell“ auf andere Internet-Seiten gehe – und dann häufig hängenbleibe und sehr lange brauche, bis ich den Faden wieder finde.

Am Laufband passiert mir das fast gar nicht. Wenn ich nicht weiter weiß, gehe ich einfach weiter. Ich lasse den Blick nach draußen schweifen und laufe einfach weiter. Oft fällt mir dann schon nach einigen wenigen Schritten der nächste Satz ein.

Woche 3

Eine Woche fast ohne Laufband-Schreiben liegt hinter mir.  Ein Tagescoaching, zwei Tage Teamworkshop, zwei Tage Weiterbildung und ein kaputter Laptop, der zum Doktor musste. Das lag nicht am Laufband, sondern an einem dummen Virus, den er sich eingefangen hatte. Nach nur einer Woche ohne täglisches Laufen und Schreiben spüre ich die Auswirkungen – auf der Waage (das verschwundene Kilo ist zurückgekehrt), bei der Verdauung und in meiner allgemeinen körperlichen Verfassung: Ich schlafe schlechter, fühle mich müde und matt. Ich hätte nicht gedacht, dass sich das so krass auswirkt.

Woche 4

Die Berliner Kreativen trifft man in den einschlägigen Szenelokalen oder bei Modulor, einem Laden für Architektur- und Kunstbedarf, wo man von Farben über Papiere, Schablonen und Rahmen alles findet, was das kreative Herz begehrt. Dort laufe ich der Fotografin Debora Ruppert über den Weg. Sie begrüsst mich mit den Worten: Ich habe dir eben geschrieben. Du hast mich inspiriert.

Dann erzählt sie mir, dass sie schon lange mit dem Gedanken gespielt hat, sich einen höhenverstellbaren Schreibtisch zu kaufen und das – inspiriert durch mich – jetzt kombiniert mit einem Laufband in die Tat umgesetzt hat. Und damit glücklich ist.

Wir tauschen unsere Erfahrungen aus.  Die sind sehr ähnlich. Wenn wir in der Vergangenheit beim Sitzen am Schreitisch in eine Gedankeblockade kamen, gingen wir entweder vom Schreibtisch weg oder sprangen zu einer Internet-Seite. Jetzt laufen wir einfach ein paar Schritte weiter und – schwups – ist die Blockade weg und es kommen neue Gedanken.

Später finde ich ihren Text im Handy (ich bin mit dem guten Stück nicht verwachsen, schaue nur alle paar Stunden mal drauf):

Ich wollte Dir noch sagen, dass der Besuch bei Dir auf dem Schiff mich inspiriert hat. Ich hatte schon länger überlegt mir einen höhenverstellbaren Schreibtisch zu besorgen & der Besuch bei Dir war dann mit ausschlaggebend. Ich habe mir das Gestell für einen höhenverstellbaren Schreibtisch besorgt & ein Laufband darunter gestellt. Ich merke, dass ich viel effektiver arbeite & kreativer bin. Die Verknüpfung rechte & linke Gehirnhälfte lässt grüßen. Merci für Inspiration

 

Als das Buch fertig war, habe ich damit begonnen, auch viele meiner „normalen“ Schreibzeiten aufs Laufband zu verlegen – an Tagen, wo ich am „normalen“ Computer sitzen muss, weil z.B. Buchführung zu erledigen ist, bin ich am Abend oft erschöpft. An Tagen, an denen ich einige Kilometer bei aktuell 2,4 Kilometer pro Stunde schreibend laufe, habe ich am Ende des Tages noch Energie. Und finde es wunderbar.

Ich schreibe ein Buch – die Gestaltung

Auch hier bin ich – anders als andere Autoren – in der glücklichen Lage, mitbestimmen zu können, wie mein Buch gestaltet wird. Die meisten Autoren müssen ja mit dem leben, was der Verlag entscheidet. Das kann manchmal phantastisch sein, manchmal weniger begeisternd. Ich würde Autoren deshalb immer empfehlen, bei der Auswahl eines möglichen Verlages immer auch zu prüfen, ob man die Art mag, wie dieser Verlag Bücher gestaltet.

Das ist zumindest dann wichtig, wenn einem Ästhetik ähnlich wichtig ist wie mir – ich finde hässliche Bücher so schmerzhaft, dass ich für übles Design den Begriff „ästhetische Körperverletzung“ geprägt habe. Das fühlt sich für mich oft (fast) genauso schlimm an, wie körperlich geprügelt zu werden.

Meine Prioritäten

Mir war für die Gestaltung des Buches wichtig:

  • Die Kernsätze sollten prominent erkennbar sein
  • Die Gestaltung  sollte Humor und Leichtigkeit ausstrahlen
  • Das Buch sollte praktischen Nutzen bieten

Die Umsetzung

Gemeinsam mit der Illustratorin Monika Avakian habe ich mich dann an die Umsetzung gemacht.

  • Dicke, ganzseitige Kreise in schöner Schrift enthalten die Kernsätze und markieren den Kapitelanfang
  • Jedes Kapitel erhält eine oder zwei von Hand gezeichnete Illustrationen.
  • Es gibt eine ganze Seite mit praktischen Tipps, die mit eigenen Icons gegliedert sind

Gerade die Icons haben uns oft zum Lachen gebracht. Monika und ihr Mann haben viel Zeit im Ausland verbracht – was gelegentlich zu amüsanten Wortneuschöpfungen führte. So übersetzte Monika das Wort Icons ins Deutsche und sprach stets  von den Ikonen für das Buch

Der Drucksatz

Gutenberg Biographie von Kerstin HackMein Held ist Gutenberg. Als er den Drucksatz erfunden hat, dachte er nicht nur daran, Worte auf Papier oder Pergament zu bringen. Er überlegte auch, wie das mit größtmöglicher Ästhetik geschehen könnte. Seine Bibel sollte den handgeschriebenen Bibeln in nichts an Schönheit nachstehen.

Er entwickelte spezielle Abkürzungen z. B. das ß für sz, um den Platz im Blocksatz möglichst gleichmäßig zu füllen. Außerdem den sogenannten Durchschuss, der dafür sorgt, dass die Zeilen auf der Rückseite auf gleicher Höhe beginnen, wie auf der Vorderseite. Das verhindert, dass Schrift unangenehm in den Zwischenzeilen durchschimmert. Zu seiner Zeit hat man das mit speziellen Rahmen und Fixierstiften gemacht, die das Papier in Position hielten.

Heute geht das leichter. Man muss Druckbögen nicht mehr von Hand anlegen und prüfen, sondern kann vieles elektronisch tun. Dennoch ist viel Feinarbeit und Akribie nötig, damit bei einem Buch, das auch Illustration enthält, das Gesamtbild stimmig ist, keine Zeilen überhängen usw.

Mein zweiter Held ist deshalb Michael Zimmermann, mit dem ich schon seit Jahren zusammenarbeite. Ich staune immer wieder, welche Details er sieht – und bin dankbar, den Abschluss eines so komplexen Projektes in seinen guten Händen zu wissen – mit allem, was dazu gehört: Drucksatz, Einarbeitung letzter Korrekturen, Übermittlung der Dateien an die Druckerei, damit am Ende ein rundum stimmiges Buch entsteht.

Ich schreibe ein Buch – die Konzeption

Wenn man weiß, worüber man schreiben will – in meinem Fall die lebensspendenden Sätze, die ich ich im Laufe von 50 Jahren entdeckt habe – ist noch die Frage wichtig, wie man das Ganze zusammenstellt und komponiert.  Das ist durchaus eine Kunst – so ähnlich wie die Komposition eines Musikstücks, das von gleichmäßigen Takten aber auch dramatischen Höhepunkten lebt.

Das mit den Pausen gilt übrigens nicht nur für den Text, sondern auch für den Schreibprozess. Ich habe an den meisten Tagen nur etwa zwei oder drei Stunden geschrieben – weil das Gehirn nach intensiven, kreativen Phasen auch Zeiten des Nichtstun oder der Beschäftigung mit anderen Dingen braucht.

Rahmen entwerfen

Mir ist es wichtig, dem Leser einen klaren, stabilen Rahmen zu geben, an dem er sich orientieren kann – quirlig bunt und inspirierend darf es dann durch die Inhalte werden.

Ich habe mich also hingesetzt und all die Sätze aufgeschrieben, die mir wichtig sind. Und meine Freunde gefragt, welche guten Sätze sie von mir oft hören. Manchmal musste ich lachen  – wie etwa als mein Grafiker sagte,  welcher Satz von mir ihn am meisten geprägt und massiv Stress reduziert hat: Was geht, geht. Was nicht geht, geht nicht!

Kerstin Hack Full life Balance nach SWINIGEinzelne Sätze machen noch keine gelungen Komposition – dazu ist ein ordnendes Prinzip nötig. Ich habe SWING gewählt, ein von mir entwickeltes Konzept zur Full-Life Balance (Work-Life Balance mag ich gar nicht, weil das indirekt vermittelt, dass Arbeit im Gegensatz zum Leben steht. Das empfinde ich anders. Arbeit kann ein wunderbarer Teil des Lebens sein).

Anschließend habe ich die Sätze den einzelnen Kapiteln zugeordnet. Ich verplane nur etwa 3/4 des vorhandenen Platzes – der Rest entwickelt sich von selbst.

Die meiste Arbeit habe ich tatsächlich mit Papier in der Hand gemacht. So sehr ich es liebe, am Laptop zu schreiben und meine Finger über die Tasten huschen zu lassen, so klar ist mir auch, dass ein Computer das Denken auf eine viereckige Box reduziert. Das ist für Kreativität nicht förderlich.

Denken mit PC und Papier

Inspiriert von Kreativitätsmensch Austin Kleon und der Methode des Design thinking hab ich bewusst mit Stift und Papier geplant – Kleon geht so weit, dass er zwei verschiedene Schreibtische hat. Einen für den PC, den anderen für alles, was sein Gehirn dabei braucht, um kreativ zu sein. Stifte, Papier, Knete, Kleber, Schere und einen großen Papierkorb für all die ersten Ideen, die dann doch nicht sooo gut sind.

Ein Beispiel:

Am Ende des Prozesses waren noch vier Seiten übrig. Das lag daran, dass die Zahl der Buchseiten aus technischen Gründen immer durch 16 oder 8 teilbar sein muss – es passen meist 8 oder 16 Seiten auf einen Druckbogen. Michael Zimmermann, der das Buch für den Druck vorbereitete, fragte mich: Was willst du auf den vier neuen Seiten unterbringen? Ich saß vor dem PC und mir fiel beim besten Willen nichts Vernünftiges ein.

Bewegung kam erst in mein Hirn, als ich die Seiten ausgedruckt hatte. Und dann auf weißen Blättern notierte, womit die Zwischenseiten gut gefüllt werden könnten. Ich schob die Blätter hin und her, kritzelte und ergänzte – bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war.

Dann schrieb ich die Inhalte auf dem PC ins Reine und lehnte mich zufrieden mit dem Ergebnis zurück. Und selbst Heinz, der Hahn, mein Begleiter in guten wie in bösen Tagen, scheint zufrieden zu sein.

Ich schreibe ein Buch – es wird ein Lese-Bildband

Als ich es an meinen Händen abzählte, stellte ich fest: Das gute Leben ist Buch Nr. 10 aus meiner Feder. Das fand ich dann doch erst mal so beeindruckend, dass ich tief Luft holen musste.

Meine ersten Schreibversuche

Mein erstes Buch habe ich im Alter von 13 Jahren geschrieben – oder sagen wir mal zumindest begonnen. Über eineinhalb Seiten bin ich damals nicht hinausgekommen. Aber irgendwo muss man ja anfangen.

Mit Freunden habe ich in der Schulzeit einen Gedichtband herausgegeben – Fotokopien unserer Werke. Von Hand gebunden und mit Papier verziert, das wir mit Ölfarben im Badezimmerwaschbecken eingefärbt haben. Es gibt Dinge, die man seinen Eltern erst Jahre später erzählt.

Die Ei-Parabeln, wie wir das Opus nannten, haben es auch nicht weiter als bis zu der ersten „Auflage“ geschafft, die wir damals Freunden und Verwandten zu Weihnachten schenkten. Lyrik ist leider nicht so gefragt.

Ein anderes, komplett fertig geschriebenes Buch habe ich am Ende nicht publiziert, weil ich als ich fertig war, spürte, dass es nicht ausgreift war und nicht „ich“.

Im vierten  Anlauf hat es dann geklappt. Swing. Dein Leben in Balance war mein erstes Buch, das fertig geschrieben und gedruckt wurde. Und mittlerweile sogar mehrere Auflagen gesehen hat. Es wird als mein Erstlingswerk wohl immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.

Außerdem habe ich in den letzten Jahren geschrieben:

Und jetzt Nr. 10

Es war klar: Nr. 10 ist etwas Besonderes. Und die Tatsache, dass ich in diesem Jahr meinen 50. Geburtstag gefeiert habe, auch.

Einer meiner Grund-Sätze, über den ich im Buch geschrieben habe, heißt: Feiern heißt, das Besondere betonen. 

Das Besondere muss nichts Großes sein. In dem Buch beschreibe ich die Begegnung mit einem Rotkehlchen  aus nächster Nähe – für mich etwas sehr Besonderes.

Die Tatasche, dass es mein 10. Buch ist und der Anlass fürs Schreiben mein  50. Geburtstag war, den ich richtig gründlich gefeiert habe, empfand ich als ausreichenden Anlass, nicht nur reinen Text zu publizieren, sondern daraus einen Bild-Textband zu machen.

Wie genau wir bei der Gestaltung vorgegangen sind, erzähle ich euch in den nächsten Tagen.

 

Ich schreibe ein Buch – meine Motivation

Ich schreib ein Buch: Das gute Leben.  Warum schreibe ich eigentlich?

Es gibt viele Antworten auf diese Frage – manche kannst du auf Facebook und Instagram entdecken.

Zwei Aspekte sind mir besonders wichtig.

(Meine) Worte bewegen Menschen

Gestern erreichte mich eine Facebook Nachricht:

Ich bin F. , ein Junger aus Syrien, der sich mit ihnen vor zwei Jahren unterhalten hat; ich war noch in der Türkei auf am Warten aufs Visum nach Deutschland, Sie haben mir den Erflog gewünscht, Vielen Dank
Ich bin nach Deutschland gekommen; die Sprache gelernt, und jetzt studiere ich schon im zweiten Semster Medizin. 
In der Türkei, in der Zeit, als ich Angst davor hatte, dass mein Visum abgelehnt bzw, meine Zukunft und Träume belastet würden, brauchte ich die Motivation, die Sie mir einmal geschenckt haben.
Und jetzt muss man sich dafür bedanken.

Wenn ich diese Worte lese, kann ich die Tränen nicht zurückhalten. 123 Worte die ich geschrieben habe – mehr waren es nicht – haben eine Menschen so sehr ermutigt, dass er sich zwei Jahre später noch daran erinnert.

Worte haben Kraft. Kraft, Hoffnung zu spenden. Kraft, die Distanz zwischen Menschen zu überbrücken. Kraft, neue Perspektiven zu entwickeln.

Ich schreibe,  weil ich darauf hoffe und vertraue, dass ich Leben spenden, Mut machen und Menschen aus eingefahrenen Wegen herauslocken kann.

Ich lerne und inspiriere liebend gern

Meine beste Freundin sagte mir gestern:

Ich kenne niemanden, der so stark das eigene Leben reflektiert wie du und ständig Neues lernt, das das Leben besser macht.

Es stimmt. Meine Vorstellung von einem gut gelebten Leben ist, dass ich eines Tages, wenn es vorbei ist, vor meinem Gott stehen werde und sage:

Ich war die beste Kerstin, die ich sein konnte.

Ich hab es mir schon lange abgeschminkt, die beste Mutter Teresa sein zu wollen – die gibt es schon. Oder die beste Forscherin, die klügste Philosophin. Das liegt nicht in mir drin.

Das, was an Gaben, Fähigkeiten, Potential und Interessen in mir liegt, will ich voll ausschöpfen. Wann immer ich dabei an Grenzen stoße, breche ich mal wieder in Neuland auf. Voller Spannung, was es noch zu entdecken gibt. Ich ahne stets: Da ist noch mehr! Das will ich entdecken!

Und ich liebe Effizienz und Multiplikation 

Neues Lernen kostet mich etwas. Manchmal „nur“ Zeit. Oft auch ein ganzes Stück Herzschmerz, Mut, Angst zu überwinden oder alte Blockaden zu lösen. Es lohnt sich – nur für mich.

Darüber hinaus  finde ich es noch schöner, wenn andere Menschen auch etwas von dem haben, was ich mir zum Teil mühevoll erarbeitet habe. Wenn sie von Entdeckungen, die ich entlang meines Weges mache, profitieren können, so wie ich von dem inspiriert wurde, was andere vor mir entdeckt haben.

Wenn sie davon beflügelt werden – und selbst abheben.

Keiner muss alle Straßen auf dem Weg des Lebens selbst bauen. Wir dürfen einander beschenken.

Deshalb schreibe ich…

Frage an dich? Wieso liest du, was ich schreibe?

Ich habe die Vermutung und Hoffnung, dass dir das, was ich schreibe, etwas gibt. Doch es würde mich interessieren, mit welchem Wort oder welchen Worten du beschreiben würdest, was du davon hast.

Ich freue mich über deinen Kommentar.

Ich schreibe ein Buch: Wie entwickle ich Produkte?

Aus einer schönen Idee ein marktfähiges Produkt zu machen, das auch viele andere Menschen begeistert, ist eine Kunst. Manche scheitern daran. Einigen gelingt es, die Idee – hier symbolisiert durch zwei Arme – in einen lebensfähigen Körper einzubauen.

Für den Blog von Tollabea habe ich darüber geschrieben, wie aus Ideen Produkte werden – wo die Herausforderungen liegen und an welchen ich erst mal gescheitert bin. Und wie ich gelernt habe, es besser zu machen.

Hier ist der Link zu Quadros und ich – eine Entstehungs- und Liebesgeschichte.
Viel Freude beim Lesen!

Intuition, Achtsamkeit und Mut

Inspirierendstes Fundstück des gestrigen Tages:.

Intuition ist deine innere Stimme.

Achtsamkeit ist die Fähigkeit, ihr zuzuhören.

Mut ist das Handwerkszeug, das Gehörte umzusetzen.

Udo Schroeter

Das Zitat stammt aus dem Buch  Bin am Meer. Eine Erzählung für Männer. 

Mich hat das Zitat berührt, weil mich das Thema Achtsamkeit ja schon lange beschäftigt, ich auch darüber ein Impulsheft geschrieben und ein Quadro-Trainingsheft herausgegeben habe.

Achtsamkeit ist eine Haltung, die das Leben stärkt. Schon mal an und für sich. Es tut gut, nicht durchs Leben zu hetzen, sondern wahrzunehmen, was ist  – um einen herum und in einem drin an Gedanken und Emotionen.

Doch den Gedanken, dass Achtsamkeit das Bindeglied zwischen Intuition und Mut zum Handeln ist, finde ich als Frau, die gerne kraftvoll Dinge umsetzt, ausgesprochen faszinierend.

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