Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Kategorie: Beziehungen (Seite 2 von 5)

LEA – ein Kurs zieht Kreise

LEA Header QuadratVor ein paar Tagen schrieb mir eine Frau, die beruflich gerade sehr viel Stress hat, weil Mitarbeiter in ihrem Team ausgefallen sind: „Ich benutze viele kleine Dinge aus LEA täglich, hat mir gut getan.“

Ich finde es wunderbar, dass LEA so nachhaltig wirkt. Als ich den Kurs entwickelt habe, hatte ich das Ziel, Menschen zu mehr

  • Leichtigkeit
  • Energie
  • Ausstrahlung

zu verhelfen. Und ich freue mich, dass das offensichtlich immer wieder gelingt, wie das Feedback der Teilnehmer bezeugt. Für viele ist das Modell 2 x pro Woche eine Coaching-Mail mit Impulsen und Fragen zum Weiterdenken genau passend. Und die vielen Buch- und Medientipps helfen weiter.

Die Kurse starten immer zu Beginn eines Quartals. Also 1. Januar, 1. April, 1. Juli, 1. Oktober. Herzliche Einladung beim nächsten Kurs dabei zu sein!  Ihr könnt euch direkt auf der LEA-Seite anmelden.

Im Vertrauen wachsen: Die Basis für Vertrauen

Stapel Bild0006Habe ich heute vertraut?

Ja! Ich habe vor allem vertraut, dass ich genug Zeit für Pausen habe – obwohl oder vielleicht auch, weil ich ich gerade in einem Schreibmarathon stecke. Ein erster Meilenstein ist erreicht: Das Manuskript für das Impulsheft über Coco Chanel ist fertig geschrieben. Es hat Freude gemacht, mich mit dieser faszinierenden Frau zu beschäftigen.

In den nächsten Wochen werden folgen: Ein Artikel über Gottes Verheißungen, das Quadro Schlank und Fit, Ein Vortrag: Gewaltfreie Kommunikation, ein weiterer Vortrag: Spiritualität und Psychologie. Dann noch zwei Impulshefte: Freundschaft und Trauer. Obwohl ich gern und zügig schreibe, ist das eine Menge.  Ach ja – und nebenbei baue ich ein Schiff, was jede Menge organisatorische Arbeit bedeutet.

Die Basis für Vertrauen

Ich habe mich in den letzten Tagen gefragt, was denn die Basis für mein Vertrauen zu Gott ist. Ganz grundlegend sind für mich vier Dinge:

  • – Gott ist vom Wesen her gut und vertrauenswürdig.
  • – Gott ist mächtig und kann Situationen prägen und verändern (auch wenn er es nicht immer tut).
  • – Gott ist beziehungsorientiert. Er will mir nah sein.
  • – Gott ist aufgabenorientiert. Er will in dieser Welt gute Dinge bewirken.

An diesen „Eckpunkten“ kann ich mein Vertrauen verankern.

  • Weil Gott gut ist, kann ich vertrauen, dass er auch zu mir gut ist.
  • Weil er mächtig ist, kann ich vertrauen, dass er auch für mich handeln kann.
  • Weil er mir nah ist, kann ich mich sicher fühlen
  • Weil er Dinge in der Welt bewegen will, kann ich vertrauen, dass er mir bei den Aufgaben, die er mir anvertraut, helfen will.

Das heißt nicht, dass ich erwarte, dass im Leben alles glatt geht. Das wäre eine Illusion. Gott ist mächtig, beschränkt seine Macht aber auch in dem Spannungsfeld aus Eigenverantwortung des Menschen und der Erwartung zum Handeln eingeladen zu werden (Christen nennen so eine Einladung „Gebet“).

Vertrauen 2014

IMG_0980In den letzten Monaten habe ich mir hier und auch sonst oft die Frage gestellt: War ich heute lebendig. Ich spüre, dass das für die nächsten Monate nicht so sehr Thema ist. Ich bin lebendig. Und nehme das Leben wahr. Mal mehr, mal weniger. Aber grundsätzlich spüre ich viel Lebendigkeit und finde das gut so.

Was mir für dieses Jahr wichtig ist, ist im Vertrauen zu wachsen. Ich möchte gern Gott mehr vertrauen. Und mir selbst. Und anderen Menschen – da wo es angemessen ist. Angemessen heisst für mich: Dem, wie gut ich Menschen allgemein und diesen Menschen im Besonderen kenne. Manchen Menschen, die ich lange und gut kenne, vertraue ich sehr. Bei anderen wächst das Vertrauen noch. Da entdecke ich erst, in welchen Bereichen ich ihnen vertrauen kann, in welchen nicht.

Was habe ich heute über Vertrauen gelernt?

Es ist schön und entspannend, wenn man Menschen vertrauen kann. An Sylvester habe ich gemeinsam mit einer sehr guten Freundin für das neue Jahr gebetet. Ich kenne sie seit über 15 Jahren als eine Frau, die eine sehr innige Beziehung zu Gott hat und sensibel für sein Reden ist. Wir haben Gott gebeten, uns zu sagen, was ihm für die verschiedenen Bereiche meines Lebens wichtig ist: Verlag, Schiff, Gesundheit und tauschten dann aus, was wir innerlich gehört hatten. Beim Thema Gesundheit sagte sie, ihr wäre das Stichwort „Solebäder“ eingefallen. Sie konnte damit nichts anfangen, ich aber schon. Ich weiß, dass bei innerlichem, aber auch „nur“ bei körperlichem Stress – etwa durch Bootsbau – die Muskeln übersäuern. Und dass natürliches Meersalz oder Steinsalz ausgleichend und regenerierend wirkt.

Meiner Nachbarin und Freundin Sonja hatte ich – nicht ganz uneigennützig – ein Gutscheinbuch zu Weihnachten geschenkt. Zwei genießen, nur eine/r zahlt. In dem Buch gab es zwar keinen Gutschein für ein Solebad, aber immerhin einen von Saltero: Massage und Aufenthalt in einer völlig mit Salz ausgekleideten „Grotte“. Nach einer Weile dort war es, als wäre ich am Meer gewesen: Die Atemwege waren wieder frei, ich kann viel freier und tiefer atmen, der Rücken herrlich entspannt, die Haut ist Stunden später noch leicht angenehm salzig. Und ich bin herrlich entspannt. Das war zwar nicht ganz direkt ein Solebad, aber relativ nahe dran. Ohne den Impuls meiner Freundin hätte ich das sicher nicht gemacht….und jetzt freu ich mich…das Vertrauen hat mir gut getan.

Und: Da will ich gern wieder mal hin…..

Leben entdecken: Unterschiede und brüderlicher Segen

Image029War ich heute lebendig?

Ja!

Was habe ich Neues über das Leben gelernt?

Ich habe nochmals darüber nachgedacht, was ich über die Grundsehnsucht und die Grundangst der vier Persönlichkeitstypen nach DISG gehört habe.

  • Dominanter Typ: Unabhängigkeit / Gezwungen werden
  • Initiativer Typ: Akzeptanz /zu kurz kommen
  • Stetiger Typ: Sicherheit/ Allein gelassen werden
  • Gewissenhafter Typ: Alles richtig machen / Korrigiert werden

Ich finde es interessant und aufschlussreich.

Was habe ich Neues über mich gelernt?

Gerade in dem Schiffsprojekt tut mir die Unterstützung und Ermutigung von anderen, Frauen wie Männern, gut. In der letzten Zeit habe ich zwei sehr ermutigende Mails von lieben Männern aus meinem Umfeld bekommen.

Einer schrieb mir:

Ein Schiff ist auch an sich super schwer und man kann gar nicht glauben dass es getragen wird und nicht untergeht. Aber das Wasser trägt. Das liegt an der Konstruktion. Wie hat Gott dich konstruiert. Stetig und über alle hoch und Tiefs hinweg hat er dir eine ungeheure Ausdauer und Zähigkeit gegeben.
Ein Schiff muss sich ins Wasser fallen lassen und sich tragen lassen. Es kann dafür nichts tun. Aber du kannst dich auch von Gott weiter tragen lassen und Schritt für Schritt weiter gehen.
All das Spannende auf dem Weg schreibe in ein Logbuch deines Schiffes und du wirst die nächsten Monate wie eine Reise erleben mit spannenden Abenteuern, Zeiten wo es stürmt und Angst hochkriecht und Zeiten wo die Sonne scheint und du dich einfach nur pudelwohl fühlst.
Du weißt noch nicht wie lang die Reise wird. Es ist aber jeder Tag eine Entdeckung, auch wenn nichts passiert und du nur Begegnungen auf dem Schiff hast oder SO WIE JETZT  auf Landurlaub bist und dein Schiff alleine lässt. Es wartet auf dich.
Irgendwann werden dann aus den überschaubaren Trips der Renovation die großen Reisen der Fertigstellung, Seminare und alles andere schöne.
Aber das dauert noch lange.
Du bist nicht allein, denn du hast einige Freunde die auch ganz nah an dir dran sind und dein Projekt mit unterstützen.
Und das Schiff ist vor Ort und schwimmt und gehört dir ( oder der Bank) aber das ist bei den meisten Häusern, die Menschen besitzen auch nicht anders.
Ich bewundere dich sehr. Deine Kompetenz steigt in meine Augen gewaltig.
Die Frau die als Landratte ein Schiff baut. Das kommt gleich nach dem Mann der mit dem Wolf tanzt.

Einem anderen, der für mich wie ein Vater ist, auch wenn wir nur alle paar Monate mal Kontakt haben, schrieb ich, dass ich heute Nacht von einer Begegnung mit ihm geträumt habe. Und ich bat ihn, für mich zu beten. Er schrieb zurück:

Dein Traumfetzen erstaunt mich nicht. In den letzten Wochen hat mich der Geist immer wieder getrieben, für dich zu beten. Du siehst: Der „Vatersegen“ ist deinem Brief längst vorausgeeilt. Gut, dass du die Sache mit dem Schiff down to the earth gebracht hast. Auch Noah musste seinen Kahn ohne spezielle Kenntnisse bauen, dafür unter Leitung des Geistes. Gut also für dich und für die künftige Heimat vieler. Wir bleiben dran!

Sei behütet, du Auserwählte deines Gottes! In herzlicher Verbundenheit
Das hat mich fast zu Tränen gerührt…gut zu wissen, dass ein Vater segnend für mich betet – noch ehe ich ihn darum bitte.

Leben entdecken: Löcher, Lecks und Verbindungen

War ich heute lebendig?

Ja!

Wäschewaschen...der schwarze "Rand" ist die Wallschiene.

Wäschewaschen…der schwarze „Rand“ ist die Wallschiene.

Was habe ich neues über das Leben gelernt?

Ein Leck ist nur dann in Leck, wenn es unter Wasser ist. Bisher dachte ich: Ein Loch ist etwas, durch das Luft reinkommt. Ein Leck ist etwas, durch das Wasser reinkommt. Seit heute weiß ich, dass diese Definition nicht ganz korrekt ist. Ein Loch ist nur dann ein Leck, wenn es unter der Wasserlinie ist. Aktuell habe ich kein Leck – das ist beruhigend. Aber ich habe ein Loch durch das Wasser reinkommt. Nicht in rauen Mengen, aber tröpfelnd…. Das Loch ist an der

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Unterkante der Wallschiene. Eine Wallschiene ist eine Art Stossdämpfer, der Rund ums Schiff läuft. Er stabilisiert das Schiff und hat auch den Vorteil, dass man – wenn man irgendwo anlegt, etwas Abstand hat. Die Wallschiene ist hohl. Das heißt, wenn irgendwo oben ein Loch ist, kann sich das irgendwo im Inneren in der Wallschiene sammeln – in der Regel am tiefsten Punkt – und dann früher oder später die Wände durchrosten….Das erlebe ich gerade an einer Stelle. Was bedeutet: Loch finden. Wallschiene innen so gut wie möglich trocknen ( = praktisch unmöglich), kaputte Stellen schweißen. Ich hoffe, es ist nicht allzu schlimm….

Was habe ich neues über mich gelernt?

Ich gehe tiefe Verbindungen zu Menschen ein – das kann mich dann auch tief berühren. Es ist ein bisschen wie bei den Löchern und Lecks im Schiff – da wo etwas offen ist, kann was durchfließen. Und ich scheine besonders viele Öffnungen zu Menschen zu habe. Ich weiß nicht, wieso das so ist, aber ich erlebe, dass ich Menschen tief an mein Herz lassen kann. Manche Menschen haben mir erzählt, dass sie nur Kapazitäten für ein oder zwei Menschen haben, denen sie sich sehr nahe fühlen. Ich erlebe, dass es manchmal nur wenige Begegnungen braucht, damit Menschen sich tief in meinem Herzen einnisten können. Manchmal ein Coaching-Gespräch, in dem ein Mensch sehr offen von sich erzählt – so wie ich es gestern wieder erlebt habe – und plumps – ist er mir schon ins Herz gefallen….und die Nähe und Verbundenheit, die ich spüre, bleibt.

Das ist oft wunderschön. Und manchmal auch schmerzhaft. So wie diese Woche. Sonntag der Schlaganfall von Bernd, der mir in den letzten Monaten soo viel am Schiff geholfen hat. Ich bin dankbar, dass die Operation gut ging, aber dass es ihm nicht gut geht, nimmt mich mit. Seine rechte Seite und das Sprachzentrum brauchen Heilung und Neubelebung – sicher auch durch ein Wunder – für das, was die Ärzte nicht können.

Dann Montag die Nachricht, dass der Enkel einer lieben Freundin verstorben ist. Wir hatten monatelang für das Frühchen gebetet, dessen Lungen sich nicht entwickeln wollten…und obwohl ich ihn nie gesehen habe – er war zeit seines Lebens in der Klinik – hab ich den kleinen Mann sehr ins Herz geschlossen….und habe geweint und weine immer noch, wenn ich daran danke, dass seine Familie ohne ihn weiterleben muss. Da hat mein Herz ein Leck (oder Loch) und es tropft durch. Auch wenn er jetzt garantiert ungeahnt schöne Welten entdeckt. Ohne Schmerz, piepende Apparate und so weiter.

Und dann kam am Freitag die Nachricht, dass Esther Lanz heimgegangen ist. Esther und ihr Mann Manfred gehören zu den Autoren von Down to Earth. Manfred hat – nach Jahrzehnten als leistungsorientierter und getriebener Mensch – plötzlich die Entdeckung gemacht: Es gibt einen Vater im Himmel, der mich liebt. Der mich liebt. Der MICH liebt. Der liebt! Ohne Ansprüche, Erwartungen. Einer, der einfach liebt. Die beiden haben dann gemeinsam die Liebe des himmlischen Vaters immer weiter entdeckt, ausgelotet, genossen. Und darüber geschrieben. Ihr Quadro „Gottes Vaterliebe“ gehört zu den Beststellern bei uns im Verlag – und hat unzähligen Menschen geholfen, Gottes Liebe mehr an das eigene Herz zu lassen.

Ich habe geweint, als ich gehört habe, dass sie den Kampf gegen den Krebs verloren hat. Es ist einfach traurig – für Manfred, die Kinder, all die Menschen, denen sie Mutter und Trösterin und Begleiterin war. Ich hätte sie gern noch länger hier auf der Erde gehabt…verstehe es nicht.

Verbindung zu Menschen schmerzt – wenn die Menschen schmerzen erleiden und ich mitfühle…und es mich mitnimmt.

Das ist die eine Seite. Die andere ist, dass durch jede Verbindung Leben fließt….lebendiges, wunderbares, schönes Leben!

So wie durch die Karte, die ich gestern von einer Frau erhalten habe, die ich noch gar nicht persönlich kenne, aber die mir mir durch diesen Blog, meine Bücher und Quadros verbunden ist. Sie schrieb mir eine liebevolle Karte, legte einen Geldschein bei, mit der Bitte / Erlaubnis ihn für etwas zu verwenden, was ich mir sonst gerade nicht leisten würde….ein Kleidungsstück, Essen gehen, Kino – oder Theaterbesuch. Und sagte, das sei, um mich zu erinnern, dass Gott mir sagen will: „Ich versorge dich nicht nur mit dem Nötigsten und dem, was du fürs Leben oders Schiff brauchst, sondern auch mit allem, was du dir darüber hinaus noch wünscht und was dir gut tut.“

Eine andere Frau schrieb mir: Mit 2. Könige 6, 16: „Fürchte dich nicht, denn derer sind mehr, die mit dir sind, als derer die bei ihnen sind.“ (Anmerkung: Das Zitat stammt aus einem Text, den – in einer Belagerungssituation – ein weiser Mann einem anderen zugesprochen hat, der vor Angst die Hosen voll hatte.) schicke ich Ihnen ganz herzliche Segensgrüße für einen guten Start in den November

Das tut so gut!

DANKE!

Leben ist reich – manchmal reich an Schmerz – und oft reich an Schätzen.

Leben entdecken – Die Leistung an der Dienstleistung ist der Dienst

– War ich heute / in den letzten Tagen lebendig?

Ja!

Heute kam immer mehr die Freude durch, am Schiff nen Melenstein erreicht zu haben..das tut richtig gut. Und ich habe es genossen, nach Feierabend noch mit einer Freundin und ihrer süßen Tochter noch im Café zu sitzen und zu reden.

– Was habe ich Neues über das Leben entdeckt?

IMG_0211Ich habe mir heute  viele Gedanken über Dienstleistungen und Dienstleister gemacht.

Unbezahlt dienen

Ich werde oft um einen Gefallen / Dienst gebeten. Häufig auch von wildfremden Menschen. In der Regel erhalte ich fast täglich Anfragen, ob ich ein Buch für jemanden publizieren könnte oder einen Verlag empfehlen kann, der ihre Roman, Kurzgeschichten, Gedichte oder Kochbücher verlegen würde. Der Rat wird natürlich unentgeltlich erwartet. In der Regel antworte ich sofort. Kurz, klar und freundlich. Ich gebe meist einen oder zwei Tipps, damit sie in ihrer Suche weiterkommen können. Ich helfe / diene Menschen gern – auch wenn sie mich nicht dafür bezahlen. Das geht natürlich nur bis zu einem bestimmten Rahmen. Wenn mir jemand 15 Minuten erklärt, warum ich sein Buch unbedingt publizieren sollte, auch wenn ich schon deutlich gesagt habe, dass es bei uns nicht ins Programm passt, bin ich nicht mehr so glücklich. Aber einige Minuten meiner Zeit und einige Impulse schenke ich Menschen gern. (Für alle, die jetzt auf die Idee kommen, mich anzufragen: Ich kenne mich nur bei Ratgebern / Sachbüchern gut aus. Und wir publizieren nur kompakte Ratgeber (Impulshefte / Quadros). Für alle anderen Buchkategorien sind gute Buchhändler weit kompetentere Ansprechpartner!).

Preis Leistung

Klar muss das Verhältnis vom Preis zur Leistung stimmen. Das ist die Basis. Ich hab schon mal die Zusammenarbeit mit einem freien Mitarbeiter beendet, weil er mir für jedes PDF, das er von Texten erstellt hat, 5 Euro berechnet hat. Ich hab bei anderen Leuten aus dem gleichen Feld nachgefragt, die mir versicherten, das Erstellen und Versenden eines PDFs würde auf keinen Fall länger als 2 Minuten dauern. Für 2 Minuten 5 Euro ist hochgerechnet ein Stundenlohn von 150 Euro. Das wollte ich dann doch nicht zahlen. Und hab´ mir – weil er von seinen Preisvorstellungen nicht abrücken wollte – jemand anderen gesucht.

Gern (be)dienen

Ich habe mir dann überlegt, was – neben fairem Preis-Leistungsverhältnis – einen guten Dienstleister ausmacht – egal ob es ein Masseur, ein freier Mitarbeiter ist oder eine Firma, die man in Anspruch nimmt. An vielen Stellen ist die Leistung praktisch austauschbar. Röcke kürzer machen und Hosen ändern kann fast jeder. Ich liebe meinen Änderungsschneider, weil er nicht nur guten Service bietet, sondern mir jedes Mal, wenn ich etwas bei ihm vorbei bringe, mir sagt, dass er es gern für mich tut.

Ähnlich meine Apotheke. Kürzlich war ein Medikament, das ich brauchte, um die verspannten Muskeln zu lockern nicht da. Die Mitarbeiterin bestellte es für mich – das ist Standard. Als ich sagte, ich könnte es am Nachmittag nicht abholen, bräuchte es aber am Abend….versprach sie es mir in den Briefkasten zu werfen – und sagte mir, dass sie es gern für mich tun würde!

Ich habe in der Vergangenheit schon Zusammenarbeit mit Dienstleistern beendet, die sehr professionell waren, aber unfreundlich oder muffig im Umgangston. Es macht keinen Spass, mit Menschen zusammenzuarbeiten, die nicht gut zuhören können, nur sich selbst und ihre eigene Meinung hören können oder die einfach häufig schlecht gelaunt sind – Menschen, bei denen man fast das Gefühl hat, ihnen zur Last zu fallen. Sie leisten vielleicht etwas, aber sie dienen nicht gern.

Von einem Angestellten, der BVG, den ich fragte, wie ich am besten zu einer U-bahn Station komme, erhielt ich – als ich neu in Berlin war – schon mal die Auskunft „Am besten nehmen se ne Taxe.“ Er hatte offensichtlich keine Freude daran, mir zu erklären, welche U- und S-Bahn ich nehmen sollte obwohl er genau dafür bezahlt wurde.

– Was habe ich Neues über mich entdeckt

Es tut gut, an Erfolgen teilhaben zu lassen

Ich bin ja auch an sehr vielen Stellen Dienstleisterin. Und merkte, wie schön es ist, wenn Menschen „danke“ sagen. Klar zahlen sie für viele Dienste – dennoch tut mir ein „danke“ gut. Heute erhielt ich ein besonders wertvolles Danke. Seit einigen Monaten arbeite ich mit dem Hotel Romantischer Winkel in Bad Sachsa zusammen. Sie haben ein ganzheitliches Wellness-Konzept entwickelt, ich habe dazu noch an einigen Stellen Input aus meinem Swing Konzept und Coaching Wissen dazugegeben und Mitarbeiter geschult. Sie erhalten bald einen Preis für das bereits mehrfach preisgekrönte Konzept.

Sie schrieben aus diesem Anlass den Dienstleistern, mit denen sie zusammenarbeiten einen Brief – so einen echten auf Papier. Sie bedankten sich – weil ohne die Unterstützung von und Kooperation mit guten Dienstleistern ihr Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Mich hat das so berührt, dass ich fast geweint habe. Da sieht jemand, dass ich ein Stück Anteil an seinem Erfolg habe und ehrt und honoriert das.

Das kommt in die Kiste mit meinen guten Vorsätzen. Menschen allgemein und Dienstleistern im Besonderen nicht „nur“ das eine oder andere „Danke“ zu sagen, sondern ihnen zu erklären, wie sie zu meinen Glück / Erfolg usw. beigetragen haben – und dafür zu danken.

An dieser Stelle gleich ein „Danke“ an die Programmierer von WordPress…und Daniel und Markus, die mir beim Einrichten des Blogs geholfen haben – ohne euch könnte ich hier nicht schreiben….ihr tragt dazu bei, dass ich Impulse weitergeben und Menschen inspirieren kann. Danke!

Vielfältige Hilfe

2013-09-02 19.10.40Eine Sache, die mich gerade sehr beeindruckt, ist dass Menschen auf so vielfältige Weise dazu beitragen, dass das Schiffsprojekt etwas wird – jeder mit seinen Gaben.
– Da ist Annedore, die mich jeden Dienstag Morgen anruft, um mit mir gemeinsam für das Projekt und sonstiges zu beten (und viele andere beten auch).
– Da sind Christian und Katrin, die ihren Eheabend ab und zu an Bord verbringen werden – um dem Schiff Streich(el)einheiten zu geben, weil gemeinsam anpacken auch verbindet.
– Da ist Karin, die mir Kassetten schenkt, damit wir die historische Musikanlage an Bord betreiben können.
– Da sind die Menschen, die das Entrosten über Kopf bezahlen, damit ich das nicht selbst schmerzhaft machen muss.
– Da sind Kristina und Tom, Architekten, die einen Tag lang das ganze Schiff vermessen haben und jetzt Pläne zeichnen.
– Da ist Tobias, der auf dem Motorrad eine große Ladung Proviant angechleppt hat, damit wir an Bord nicht verhungern.
– Da sind die beiden Bernds und einige Männer von der Werft, die mir Rat geben, wenn ich nicht weiter weiß.
– Da ist Bernd, der mir über nen Bekannten 4 große Tanks besorgt.
– Da ist Stephan, der mir ne Wasseranlage organisiert hat.
– Da ist Daniela, die mir 6 Bullaugen von Cuxhaven nach Hamburg bringt.
– Da sind alle, die mit Darlehn und Geschenken den finanziellen Unterbau für das Schiff herstellen.
– Da sind die vielen Helfer, die ein paar Stunden oder Tage mit anpacken, damit das Schiff von Woche zu Woche schöner wird und seiner Bestimmung näher kommt.
– Da sind viele andere, die ich grad gar nicht erwähnt habe.
Ich finde es faszinierend, wie die unterschiedlichen Menschen mit den unterschiedlichen Gaben und Möglichkeiten dazu beitragen, dass ein Traum wahr wird.2013-08-31 18.20.28

Ärger loswerden

CIMG0625Irgendetwas Dummes passiert. Und man ärgert sich. Meist ist der Ärger schnell wieder verflogen, manchmal aber wirkt er noch lange in einem nach. Was hilft?

Ärger runterschlucken liegt einem schwer im Magen und kann im schlimmsten Fall zu Magengeschwüren und sonstigen Problemen führen.

Ärger rauslassen und dem Auslöser für den Ärger gründlich beschimpfen (egal ob man selbst etwas Dummes gemacht und sich dann selbst beschimpft oder ob  es andere waren) verschafft in der Regel etwas Erleichterung, aber führt nur selten zu einer Verbesserung der Beziehung. Im schlimmsten Fall schädigt es das Miteinander nachhaltig.

Was also tun, wenn es in einem kocht und man sich gründlich über etwas ärgert?

Die beste Strategie zum Umgang mit Ärger die ich kenne, stammt aus der Gewaltfreien Kommunikation und heißt „Ärger verdampfen“. Ich habe sie auf einem Seminar mit dem Trainer Klaus-Dieter Gens gelernt, dessen Hörbuch-Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation („Ich höre was, was du nicht sagst“) zum Besten gehört, was ich kenne.

Die Strategie des Ärger verdampfens beruht darauf, dass Ärger kein echtes Gefühl ist. Das mag überraschen – schließlich fühlt man ja einiges, wenn man sich ärgert. Doch wenn man Gehirnscans bei Ärger macht, zeigen sie, dass Ärger vor allem die Gehirnregionen anspricht, die für das Denken zuständig sind. Die Region, in der sich die „echten“ Gefühle wie Angst, Schmerz, Trauer, Freude, Überraschung, Ekel etc. befinden, ist hingegen, wenn man sich ärgert, kaum aktiv.

Ich bin kein Entwicklungsexperte, aber ich vermute, dass auch bei der Entwicklung von Kindern Ärger sich erst eine Weile nach den anderen Gefühlen ausbildet. Auch das wäre ein Hinweis darauf, dass es sich um kein Kerngefühl handelt – auch wenn es sich manchmal, wenn man sich intensiv ärgert, durchaus wie ein Gefühl anfühlt.

In der gewaltfreien Kommunikation wird Ärger deshalb als Türhüter-Gefühl bezeichnet, hinter dem sich die anderen Gefühle verbergen. Ich möchte das mit einem Beispiel illustrieren. Am Wochenende blieb ich mit meinem Rad stehen, um einem Auto die Möglichkeit zu geben, aus einer Parklücke zu kommen. Die Fahrerin fuhr aber, nachdem sie die Parklücke verlassen hatte, nicht vorwärts, wie ich es erwartet hatte, sondern rückwärts – direkt auf mich zu, ohne mich zu sehen. Ich war nur einen Meter entfernt, konnte nicht schnell genug ausweichen, schrie nur so laut ich konnte: „Halt!“ Sie hörte das zum Glück und blieb gerade noch rechtzeitig stehen.

Die meisten Berliner hätten eine lautstarke Schimpftriade losgelassen: „Sind sie blöd! Wie kann man sich nur so dämlich anstellen. Schon mal was vom Rückspiegel gehört.“ Doch ich hatte den Ärger gar nicht nötig, weil ich meine echten Gefühle spürte. Als sie das Fenster runterkurbelte, um sich zu entschuldigen, sage ich nur: „Ist schon in Ordnung. Ich bin einfach nur schrecklich erschrocken.“ Statt Trennung entstand Verbindung. [Später nahm ich mir noch die Zeit, den Schrecken betend und empatisch zu verarbeiten, um ihn aus den Knochen zu kriegen.]

Ärger verdampfen

In vielen Situationen ist man aber nicht so nah an den eigenen Gefühlen dran. Da spürt man erst mal nur den Ärger. Hier hilft die Strategie des Ärger Verdampfens, um an die darunterliegenden Schichten zu kommen. Weil Ärger sehr viel mit Denken zu tun hat, hilft es, den Gedanken auf die Spur zu kommen, indem man Vermutungen anstellt. Du denkst, dass….

Das dramatischte Beispiel habe ich einmal bei einem Seminar erlebt. Ich erklärte, dass Ärger mit dem zu tun hat, was wir über das Leben denken. Als mir die Teilnehmer das nicht recht glauben wollten, hatte ich spontan die Idee, zu fragen, ob sich gerade jemand ärgert. Eine Frau sprang auf „Ich koche vor Wut!“

Im ersten Moment war ich erschrocken und dachte, es hätte mit mir zu tun. Doch dann stellte sich heraus, dass sie im sozialen Bereich arbeitet und in der Nacht um zwei Uhr (!) von ihrem Vorgesetzen angerufen worden war. Er wollte, dass sie umgehend einen Bericht über eine betreute Person schreiben sollte, die kurz zuvor stationär eingewiesen worden war. Sie kochte zwar vor Wut, aber schrieb den Bericht.

Ich bat sie, sich zu setzen, doch sie sagte

„Das geht nicht, ich bin viel zu geladen.“

Also führten wir den Dialog im Stehen.

„Du denkst, das hätte dein Chef nicht machen sollen?“

„Ja,  das hätte doch auch warten können! Ich hatte nicht mal Dienst.“

„Du denkst, er sollte Dinge zu angemesseneren Zeiten erbitten.“

„Ja, wir wollen doch unsere Arbeit gut machen und arbeiten ja ohnehin alle mehr als genug und machen X Überstunden und immer wird noch mehr von uns erwartet.“

„Du denkst, dass alle zu viel von euch erwarten.“

„Ja, alle erwarten etwas von einem, aber keiner ist da, der einen unterstützt.“

An dieser Stelle im Gespräch war plötzlich ein Wandel zu spüren. Statt Ärger war Traurigkeit da.

Ich griff das auf und sagte: „Du bist traurig, dass du nicht genug Unterstützung bekommst?“

Sie antwortete mit einem tiefen Seufzer: „Ja!“

Bei den Gefühlen angekommen

Den restlichen Morgen saß sie fassungslos mit offemen Mun im Seminar, erstaunt was in diesem kurzen Dialog, der keine drei Minuten gedauert hatte, geschehen war. Sie war – nach der Fokussierung nach außen auf die Menschen hin, die Unmögliches von ihr erwartet hatten – bei sich selbst angekommen, bei ihrem Bedürfnis nach Verständnis und Unterstützung. Das konnte sie nun tief spüren und wahrnehmen. Von hier aus konnte sie dann überlegen, welche Möglichkeiten sie hatte, um das Bedürfnis zu erfüllen.

Wenn man sich über jemanden ärgert, heißt das übrigens nicht unbedingt, dass der andere sich tatsächlich falsch verhalten hat. Auch über Jesus haben sich Menschen geärget – dabei hat er ihnen nur die Wahrheit gesagt. Ärger signalisiert lediglich: der andere verhält sich anders als ich denke, dass er handeln sollte.

Ärger verdampfen – Schicht um Schicht

Wenn ich Menschen helfe, ihren Ärger zu verdampfen, greife ich in der Regel nur auf, was sie gesagt haben: Du denkst, das sollte man nicht tun…

In der Regel kommt der andere mit jedem „Ja, das denke ich…“ eine Schicht tiefer. Jedes „Ja“ signalisiert: Das traf den Punkt – und es besteht Verbindung. Manchmal passt mein Formulierungsvorschlag nicht so richtig, dann sagt der Gesprächspartner „Nein, ich denke vielmehr….“ Auch das führt in der Regel weiter.

Wenn ich mich intensiv über etwas ärgere, dann rufe ich gelegentlich eine Freundin an, die mir mit gezielten „Du denkst…“ Fragen helfen kann, dem Ärger auf die Spur zu kommen. Das dauert in der Regel nur ein paar Minuten, bis ich dann an meinem eigentlichen Gefühlen und Bedürfnissen angekommen bin.

Alleine Ärger verdampfen

Wenn gerade kein Gesprächspartner greifbar ist, kann ich das Ärger verdampfen auch in einem inneren Dialog mit mir selbst machen: „Ah, du denkst….“ Das dauert meist etwas länger, aber führt auch zum Ziel.

Schwierige Menschen - Impulsheft gewaltfreie Kommunikation nach Marshall RosenbergMehr über die Ansätze der Gewaltfreien Kommunikation gibt es in meinem Impulsheft Schwierige Menschen.

Und in dem Wochenend-Traininskurs Verbindende Kommunikation, den ich im Herbst 2013 und sicher immer mal wieder dazu anbiete.

 

 

Demut schafft Freiraum – traumhaft

Bild(415)Gerade habe ich eine Mail bekommen, die in mir große Freude ausgelöst hat. Sie stammt von meiner Freundin Rosemarie Stresemann, mir der ich gerade zusammen ein Quadro zum Thema „Segen“ erarbeite. Seit Wochen überlegen wir, wie wir das gute Stück am besten nennen werden.

Rosemarie schrieb heute:

Wachte auf mit folgendem Titel:
Segen
Lebenskraft empfangen und weitergeben

Wie ist das für dich?

Was mich ganz tief gefreut hat, war ihre Frage an mich. Sie hat nicht geschrieben: „Ich hab´den jetzt den richtigen Titel gefunden.“ Oder – noch schlimmer -„Gott hat mir gezeigt, wie wir das Quadro nennen sollen.“

Sondern sie beschreibt die Situation: „Mit dem Titel wachte ich auf!“ Und lässt mir Raum für Reaktion. Das hat mich so berührt, dass ich geweint habe. Sie zwängt mir ihre Meinung nicht auf. Sondern bietet sie mir an – und ist offen für meine Reaktion. Das gibt mir so viel Freiraum und Würde – ein kostbares Geschenk.

Sanfte Kraft, Rosemarie Stresemann, Buch, Quadro, Demut, Dass sie das so gut kann, liegt vermutlich daran, dass sie mitlerweile Expertin in Sachen „Demut“ ist. Sie hat sogar ein bewegend tiefes Quadro – Sanfte Kraft – dazu geschrieben. Für alle, die sich damit eher schwerer tun und anderen lieber ihre Überzeugungen aufdrängen wollen. Und lernen möchten, in echter Offenheit und Demut dem anderen Freiraum zu geben, so wie Rose es mitlerweile kann….was nicht heißt, dass sie es nicht auch lernen musste….dazu schweige ich lieber 😉

Ach ja….den Untertitel finde ich tatsächlich treffend. Titel mit nur einem Schlagwort sind bei uns für die Impulshefte reserviert, weil da wenig Platz im Cover ist. Von daher kommt da noch was zum Segen dazu: Segen erfahren, Segen pur, Voll im Segen….oder was in der Art.

Mit 90 durchs Leben tanzen

2011-04-26 02.32.58Heute Morgen war es beim Trampolinspringen auf dem Balkon bitterkalt. Vielleicht hätte ich mir doch einen Pullover anziehen sollen? Ich habe durchgehalten.

Motiviert hat mich vor allem eine alte Lady, die ich vor Augen hatte. Genauer gesagt, die Lady, die ich mit 90 gern sein möchte.

Vor einigen Jahren las ich das biographische Buch „Ein Jahr am Meer“ von Joan Anderson. Joan, eine frustrierte Mit-Fünfzigerin die mit sich und dem Leben nichts mehr anzufangen weiß, begegnet einer anderen Joan: Joan Erikson, der Witwe des Psychologen Erik Erikson, auf den die Unterteilung des Lebens in verschiedene Abschnitte zurückgeht.

Im Gegensatz zu der gefrusteten Joan sprüht die vierzig Jahre ältere Joan vor Leben schier über. Als sie bei einem Spaziergang einen Teich im Wald entdecken springt sie hinein – aus lauter Lebenslust. Sie ist körperlich fit geblieben – trainiert täglich auf dem Stepper – und geistig erst recht. Mit über 90 beschließt sie, das Werk ihres Mannes zu ergänzen: „Das, was wir mit 70 über das Alter geschrieben haben, war noch unreif. Das muss  noch einmal überarbeitet werden.“

Mich hat das inspiriert. Und ich habe beschlossen:

Mit 90 möchte ich eine Frau sein

  • die körperlich fit und beweglich ist
  • die sich stylish und in bunten Farben kleidet und sich an Schönheit freut
  • die sich immer noch weiterentwickelt und dazu lernt
  • die in andere investiert und ihnen Lebenssinn und Mut vermitteln kann
  • die sich an ihren Gott und am Leben freut.
  • die so attraktiv ist, dass Menschen gern Zeit mit ihr verbringen

Wie ich mit 90 bin, fängt heut an. Ich habe es nicht 100% in der Hand, ob Unfälle oder Krankheiten mein Leben einschränken oder gar beenden. Das ist jenseits meiner Macht. Doch was ich heute dazu beitragen kann, um später eine fröhliche 90-Jährige zu sein.

Heute möchte ich

  • Meinem Körper gutes tun, ihn beweglich und fit halten
  • Mich so ernähren, dass es mich stärkt
  • Schönheit genießen
  • Negatives ablegen, Trost empfangen und das Gute wahrnehmen
  • Etwas Neues lernen
  • Mich an Gott und am Leben freuen

Die – eigentlich 0ptimalen – 20 Minuten Trampolin am Morgen habe ich heute nicht geschafft ….doch das Bild der 90-jährigen Kerstin vor Augen hat mich ermutigt, einige Minuten durchzuhalten -und auch das Wissen darum, dass jede Minute Bewegung mir mehr Schwung und positive Gefühle für den Tag gibt – was bis zu 8 Stunden lang anhält.

Jetzt kommt die Sonne raus. Ich springe noch ein paar Minuten. Und freue mich am Leben.

4 Wochen Inspiration für mehr Lebensfreude

Noch  ein Buchtipp. In dem Quadro Lebensfreude habe ich einige meiner Lieblingsstrategien für mehr Lebensgenuss aufgeschrieben. Und in meinem Online-Kurs LEA – Leichtigkeit, Energie und Ausstrahlung verrate ich meine Geheimtipps. Nachmachen und / oder eigenes entwickeln ausdrücklich erlaubt.

 

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