Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Kategorie: Verlag (Seite 1 von 3)

Ich schreibe ein Buch – und finde einen Verlag oder zwei

Für viele Autoren ist die Frage nach dem passenden Verlag die größte Herausforderung, vor der sie stehen. Manchmal liegt das am Autor selbst, der einfach im Gießkannenprinzip allen passenden und vielen nicht passenden Verlagen sein Opus anbietet.

Zu welchem Verlag passt mein Buch?

Als Verlegerin kann ich ein Lied davon singen. Da wurde uns beispielsweise ein Roman mit „depressiv-schizoider Tendenz“ (ehrlich!) angeboten, außerdem  jede Menge Gedichte, Lebensbilder, Kinderbücher, Sachbücher zum Erwerb von PC Kenntnissen für Senioren und vieles mehr – ungeachtet dessen, dass wir Derartiges gar nicht publizieren.

In den meisten Fällen hat man nicht den Eindruck, dass die Autoren sich auch nur zwei Minuten Gedanken darüber gemacht haben, an wen und für wen sie schreiben. Sie fragen eher: „Wie finde ich (irgend)einen Verlag?“ statt: „Zu welchem Verlag passt mein Buch und wieso?“, was ich für die weit erfolgs- versprechendere Frage halte.

Verlag und Autor müssen zusammenpassen wie Handschuh und Hand. Ineinander greifen, einander ergänzen. Im besten Fall kann das eine Symbiose werden, die alle Seiten voranbringt – den Autor und Verlag und natürlich die Leser, die durch eine gelungene Kooperation gute Bücher erhalten. So ist das zumindest gedacht.

Risiko minimieren

Da ich als Verlegerin quasi einen Verlag an Bord habe, war die Frage, wo ich mein neues Buch publizieren will, schnell beantwortet. Das gute Leben passt gut zu uns – es greift ein Thema auf, zu dem wir schon publiziert haben – Titel von anderen Autoren und auch von mir. Und klar wählten wir Stil und Gestaltung so, dass es zu den anderen Titeln passt.

Als Autorin zugleich Verlegerin zu sein, ist nicht nur positiv. Es bedeutet auch, dass ich das komplette Risiko selbst trage:

  • Das Zeit-Risiko – investiere ich meine Zeit an der richtigen Stelle?
  • Das Kosten-Risiko für Grafik, Design, Druck usw.

Da mein Team und ich im Verlag eine finanziell sehr herausfordernde Zeit hinter uns hatten, entschied ich mich das Risiko durch Crowdfunding abzumildern. Ich schätze Crowdfunding sehr.

Für soziale Projekte ist es eine phantastische Plattform, um Gleichgesinnte zu finden und gemeinsam etwas zu ermöglichen. Ich habe z.B. das Geld für mehrere Hundert Obstbäume in Afghanistan per Crowdfunding zusammen bekommen. Und freue mich, dass jetzt viele Familien mehr zu Essen haben.

Kinder und Obstbäume in Afghanistan
Ich mag Crowdfunding auch als Möglichkeit, um Produktideen zu testen. Wenn man da  keine 100 Menschen für ein Projekt begeistern kann, wie soll man erwarten, später ein paar Tausend Käufer zu finden? Also entschied ich mich,  dass ich über Crowdfunding wenigstens die Druckkosten sichergestellt haben wollte – das würde das Risiko minimieren, das mit Zeit, Grafik, Design für ein Projekt in dem Umfang nicht gerade klein war. Es hat geklappt.

Die Überraschung – ein zweiter Verlag

Als ich schon mitten im Schreiben war, fand der Verlagschef eines anderen Verlags die Idee, das Konzept und die Gestaltung so schön, dass er es auch seinen Kunden anbieten wollte. Ich sagte zu. Eine Partnerschaft von zwei Verlagen bietet immer die Möglichkeit, dass man zu zweit mehr Menschen erreicht, als ein Verlag allein.

Außerdem werden durch eine größere Auflage auch die Herstellungskosten pro Stück etwas niedriger. Auch gut. Und so kommt es, dass ich, ohne zu suchen einen Verlag gefunden habe und das Buch jetzt nicht nur bei Down to Earth, sondern auch bei SCM erscheinen wird. Auch schön.

Erfolgreich schreiben Jörg Achim ZollTipp für Autoren

Erfolgreiche Strategien, wie man bei der Verlagssuche zielgerichtet vorgeht und worauf es sonst noch beim Publizieren ankommt, beschreibt Profi Autorencoach Jörg Achim Zoll in dem Quadro Erfolgreich schreiben.

Ich schreibe ein Buch – die Gestaltung

Auch hier bin ich – anders als andere Autoren – in der glücklichen Lage, mitbestimmen zu können, wie mein Buch gestaltet wird. Die meisten Autoren müssen ja mit dem leben, was der Verlag entscheidet. Das kann manchmal phantastisch sein, manchmal weniger begeisternd. Ich würde Autoren deshalb immer empfehlen, bei der Auswahl eines möglichen Verlages immer auch zu prüfen, ob man die Art mag, wie dieser Verlag Bücher gestaltet.

Das ist zumindest dann wichtig, wenn einem Ästhetik ähnlich wichtig ist wie mir – ich finde hässliche Bücher so schmerzhaft, dass ich für übles Design den Begriff „ästhetische Körperverletzung“ geprägt habe. Das fühlt sich für mich oft (fast) genauso schlimm an, wie körperlich geprügelt zu werden.

Meine Prioritäten

Mir war für die Gestaltung des Buches wichtig:

  • Die Kernsätze sollten prominent erkennbar sein
  • Die Gestaltung  sollte Humor und Leichtigkeit ausstrahlen
  • Das Buch sollte praktischen Nutzen bieten

Die Umsetzung

Gemeinsam mit der Illustratorin Monika Avakian habe ich mich dann an die Umsetzung gemacht.

  • Dicke, ganzseitige Kreise in schöner Schrift enthalten die Kernsätze und markieren den Kapitelanfang
  • Jedes Kapitel erhält eine oder zwei von Hand gezeichnete Illustrationen.
  • Es gibt eine ganze Seite mit praktischen Tipps, die mit eigenen Icons gegliedert sind

Gerade die Icons haben uns oft zum Lachen gebracht. Monika und ihr Mann haben viel Zeit im Ausland verbracht – was gelegentlich zu amüsanten Wortneuschöpfungen führte. So übersetzte Monika das Wort Icons ins Deutsche und sprach stets  von den Ikonen für das Buch

Der Drucksatz

Gutenberg Biographie von Kerstin HackMein Held ist Gutenberg. Als er den Drucksatz erfunden hat, dachte er nicht nur daran, Worte auf Papier oder Pergament zu bringen. Er überlegte auch, wie das mit größtmöglicher Ästhetik geschehen könnte. Seine Bibel sollte den handgeschriebenen Bibeln in nichts an Schönheit nachstehen.

Er entwickelte spezielle Abkürzungen z. B. das ß für sz, um den Platz im Blocksatz möglichst gleichmäßig zu füllen. Außerdem den sogenannten Durchschuss, der dafür sorgt, dass die Zeilen auf der Rückseite auf gleicher Höhe beginnen, wie auf der Vorderseite. Das verhindert, dass Schrift unangenehm in den Zwischenzeilen durchschimmert. Zu seiner Zeit hat man das mit speziellen Rahmen und Fixierstiften gemacht, die das Papier in Position hielten.

Heute geht das leichter. Man muss Druckbögen nicht mehr von Hand anlegen und prüfen, sondern kann vieles elektronisch tun. Dennoch ist viel Feinarbeit und Akribie nötig, damit bei einem Buch, das auch Illustration enthält, das Gesamtbild stimmig ist, keine Zeilen überhängen usw.

Mein zweiter Held ist deshalb Michael Zimmermann, mit dem ich schon seit Jahren zusammenarbeite. Ich staune immer wieder, welche Details er sieht – und bin dankbar, den Abschluss eines so komplexen Projektes in seinen guten Händen zu wissen – mit allem, was dazu gehört: Drucksatz, Einarbeitung letzter Korrekturen, Übermittlung der Dateien an die Druckerei, damit am Ende ein rundum stimmiges Buch entsteht.

Ich schreibe ein Buch – es wird quadratisch

Es ist kein Geheimnis: Ich liebe Quadrate. 

Vielleicht liegt das daran, dass meine 10 Jahre jüngere Schwester ihre Kunstwerke – hier zu sehen König, Königin und Giraffe – immer auf die quadratischen Zettel malte, die es als Werbegeschenke bei uns zu Hause in rauen Mengen gab. Gute Kunst ist quadratisch – das habe ich früh gelernt.

Ich habe die Bilder für sie gesammelt und ihr zum 18. Geburtstag in ein Buch geklebt.

Doch abgesehen von meiner Familiengeschichte finde ich Quadrate ästhetisch sehr ansprechend und wähle sie gern als Format für meine Publikationen.

Als ich mich entschied, die 50+ wichtigsten Sätze, die ich im Lauf meines Lebens formuliert und gesammelt habe, zusammen zu fassen, war klar: Es wird ein Quadrat.

Format

Nun war nur noch die Frage zu klären: Wie groß soll Das gute Leben denn werden?

Hier war es tatsächlich so, dass ich ausprobieren musste, was stimmig wirkte, um Text und Bilder gut unterzubringen. Ich schnitt mir die möglichen Formate erst auf Zetteln zurecht, doch so richtig passend war das noch nicht. Dann schickte mir die Druckerei netterweise ein Muster – einen sogenannten Dummy – zu. Zuerst dachten mein Grafiker und ich an 18 x 18 Zentimeter – aber als ich ihn den in den Händen hielt, wurde klar: Bei den vielen Seiten wirkt das kleine Format viel zu kompakt.

Das weiße Musterbuch hat jetzt einen Platz auf meinem Sofa gefunden. Dort sammle ich – sortiert nach den 8 Kategorien von Swing – Texte und Impulse, die mich zum Gebet und zum Guten Leben inspirieren.

Ich schreibe ein Buch – die Konzeption

Wenn man weiß, worüber man schreiben will – in meinem Fall die lebensspendenden Sätze, die ich ich im Laufe von 50 Jahren entdeckt habe – ist noch die Frage wichtig, wie man das Ganze zusammenstellt und komponiert.  Das ist durchaus eine Kunst – so ähnlich wie die Komposition eines Musikstücks, das von gleichmäßigen Takten aber auch dramatischen Höhepunkten lebt.

Das mit den Pausen gilt übrigens nicht nur für den Text, sondern auch für den Schreibprozess. Ich habe an den meisten Tagen nur etwa zwei oder drei Stunden geschrieben – weil das Gehirn nach intensiven, kreativen Phasen auch Zeiten des Nichtstun oder der Beschäftigung mit anderen Dingen braucht.

Rahmen entwerfen

Mir ist es wichtig, dem Leser einen klaren, stabilen Rahmen zu geben, an dem er sich orientieren kann – quirlig bunt und inspirierend darf es dann durch die Inhalte werden.

Ich habe mich also hingesetzt und all die Sätze aufgeschrieben, die mir wichtig sind. Und meine Freunde gefragt, welche guten Sätze sie von mir oft hören. Manchmal musste ich lachen  – wie etwa als mein Grafiker sagte,  welcher Satz von mir ihn am meisten geprägt und massiv Stress reduziert hat: Was geht, geht. Was nicht geht, geht nicht!

Kerstin Hack Full life Balance nach SWINIGEinzelne Sätze machen noch keine gelungen Komposition – dazu ist ein ordnendes Prinzip nötig. Ich habe SWING gewählt, ein von mir entwickeltes Konzept zur Full-Life Balance (Work-Life Balance mag ich gar nicht, weil das indirekt vermittelt, dass Arbeit im Gegensatz zum Leben steht. Das empfinde ich anders. Arbeit kann ein wunderbarer Teil des Lebens sein).

Anschließend habe ich die Sätze den einzelnen Kapiteln zugeordnet. Ich verplane nur etwa 3/4 des vorhandenen Platzes – der Rest entwickelt sich von selbst.

Die meiste Arbeit habe ich tatsächlich mit Papier in der Hand gemacht. So sehr ich es liebe, am Laptop zu schreiben und meine Finger über die Tasten huschen zu lassen, so klar ist mir auch, dass ein Computer das Denken auf eine viereckige Box reduziert. Das ist für Kreativität nicht förderlich.

Denken mit PC und Papier

Inspiriert von Kreativitätsmensch Austin Kleon und der Methode des Design thinking hab ich bewusst mit Stift und Papier geplant – Kleon geht so weit, dass er zwei verschiedene Schreibtische hat. Einen für den PC, den anderen für alles, was sein Gehirn dabei braucht, um kreativ zu sein. Stifte, Papier, Knete, Kleber, Schere und einen großen Papierkorb für all die ersten Ideen, die dann doch nicht sooo gut sind.

Ein Beispiel:

Am Ende des Prozesses waren noch vier Seiten übrig. Das lag daran, dass die Zahl der Buchseiten aus technischen Gründen immer durch 16 oder 8 teilbar sein muss – es passen meist 8 oder 16 Seiten auf einen Druckbogen. Michael Zimmermann, der das Buch für den Druck vorbereitete, fragte mich: Was willst du auf den vier neuen Seiten unterbringen? Ich saß vor dem PC und mir fiel beim besten Willen nichts Vernünftiges ein.

Bewegung kam erst in mein Hirn, als ich die Seiten ausgedruckt hatte. Und dann auf weißen Blättern notierte, womit die Zwischenseiten gut gefüllt werden könnten. Ich schob die Blätter hin und her, kritzelte und ergänzte – bis ich mit dem Ergebnis zufrieden war.

Dann schrieb ich die Inhalte auf dem PC ins Reine und lehnte mich zufrieden mit dem Ergebnis zurück. Und selbst Heinz, der Hahn, mein Begleiter in guten wie in bösen Tagen, scheint zufrieden zu sein.

Ich schreibe ein Buch – und gönne mir Pausen

Tau, SeilPausen sind für das Leben ebenso wichtig wie in der Musik. Ohne kurze und lange Pausen, die ein Musikstück gliedern, wäre es reiner Lärm, eine stressige Kakophonie von Tönen.

Wie wichtig Pausen sind, habe ich glücklicherweise schon früh im Leben gelernt – und mir vermutlich auch dadurch meine Energie erhalten.

Zu meinen Lebensprinzipien, über die ich auch in meinem Buch schreibe, gehört die Pause zu Monatsbeginn – ein ganzer Tag, den ich mir für Genuss, Gebet und Reflexion gönne.

Deshalb gibt es heute keinen ausführlichen Beitrag über das Schreiben, sondern den Link zu einen Artikel im  Magazin von Down to Earth, in dem ich meinen besonderen Tag beschrieben habe.

 

Ich schreibe ein Buch – und finde die passende Form

Als Autorin liegt es in der Natur der Sache, dass Menschen mir von ihren Buchideen erzählen. Oder von dem, was sie für ein Buchprojekt halten.

Manchmal stelle ich dann beim Nachfragen fest, dass mein Gesprächspartner nur zu der in unserer Kultur nahegelegensten Publikationsform gegriffen hat – dem Buch.

Doch ein Buch ist keineswegs immer das beste Medium für das, was man sagen will.  Es gibt noch viele andere gute oder sogar bessere Möglichkeiten.

Digitale Medien 

  • Apps: Ich würde supergern die Fragen, die ich gesammelt habe, als App veröffentlichen. Das wäre eine sehr gute Form, um Wartezeiten zu nutzen, sich Fragen stellen zu lassen, die helfen, um die Ecke zu denken – weit besser als ein Buch.
  • Online-Kurse: Einen großen Teil meines Wissens vermittle ich in Online-Kursen, weil ich die Form – ein oder zwei Mal wöchentlich zum Weiterkommen aufgefordert und inspiriert zu werden – für sehr lernfördernd halte.
  • Ebooks: Die haben den großen Vorteil der Risikominimierung – man hat keine hohen Druckkosten. Allerdings ist es zumindest in Deutschland noch so, das 95% der Menschen Bücher lieber gedruckt lesen. Eine Publikation, zu der ich derzeit am meisten Feedback erhalte, ist mein kostenloses Ebook Endlich aufgeräumt.  Fast jeder Leser hat beim Lesen ein Aha-Erlebnis, das ihm oder ihr das Aufräumen und Ausmisten extrem erleichtert. Ich habe auch ein ausführlicheres Quadro zu dem Thema Aufgeräumt geschrieben. Aber für viele sind schon die Impulse aus dem Ebook ein Geschenk – und dürfen es auch sein.
  • Blogs:  Ganz klar – das Medium der Wahl, wenn man kleinere Inspirations-Einheiten an möglichst viele Menschen vermitteln möchte.

Papierbasierte Medien

  • Zeitungen und Zeitschriften: Einen Artikel oder eine Artikelreihe in einer Zeitung oder einem Magazin zu veröffentlichen ist auch eine hervorragende Möglichkeit, um Menschen mit dem zu erreichen, was einem wichtig ist. Ich nutze das in der Regel für in sich abgeschlossene Themen. Meist veröffentlichen wir die Artikel, die ich für ein Magazin geschrieben haben, einige Monate nach Erscheinen des Magazins auch – mit Erlaubnis – in unserem eigenen Online-Magazin.
  • Kompaktformate: Das sind Bücher mit weniger als 100 Seiten Umfang, die kompakt zu einem Thema informieren. Bei uns sind das die Impulshefte, die richtig, richtig kompakt im Hosentaschenformat alles Wesentliche zu einem Thema zusammenfassen. Ich liebe natürlich alle, aber besonders gern mag ich die Weltveränder-Serie, weil sie einflussreiche Persönlichkeiten kompakt, aber dennoch tief vorstellt. Ich mag das sehr, weil mir selbst oft die Zeit fehlt, ausführliche Biographien von all den Menschen zu lesen, die ich spannend finde.
  • Trainings-Materialien: Will man Menschen etwas beibringen, sind Handbücher, Ringbücher oder Hefte oft eine bessere Wahl als gedruckte Bücher. Das hat damit zu tun, dass man gebundene Bücher in größerer Auflage drucken muss, um sie wirtschaftlich rentabel zu machen. Und es in der Regel lange dauert, bis es – wenn überhaupt – zu einem Nachdruck kommt. Wir publizieren Trainingsmaterialien in der gehefteten Quadro-Serie. Die 40 Seiten Hefte sind ideal, um sich das Wichtigste zu einem Thema anzueignen. Und die Fragen und Handlungsimpulse führen gleich in die  Umsetzung.
  • Bildbände: Bücher und Magazine, die Text und Bild zu einer wunderschönen Einheit verbinden, sind stark im Kommen. Vielleicht weil Menschen sich in einer schnellen, digitalen Welt auch nach optischer Entschleunigung sehnen.

Wie ich mich am Ende entschieden habe, als ich von meinem Jubiläumsprojekt zu träumen begann, und warum – das erzähle ich euch im nächsten Beitrag.

Ich schreibe ein Buch – und gebe Einblick

Um euch die Wartezeit bis zum Erscheinen meines neuen Buches „Das gute Leben. Was ich in 50 Jahren, vier Monaten und sieben Tagen über Leichtigkeit und Lebensfreude entdeckt habe“ zu verkürzen, gebe ich hier immer ein Stück Einblick in den Entstehungsprozess.

Auf dem Bild seht ihr mich bei der Feier meines 50. Geburtstages, der ja, wie der Titel des Buches schon sagt, Anlass für das Schreiben war.

Außerdem findet ihr Beiträge auf Facebook  und Bilder auf Instagram.

Ist das interessant für dich?

Wenn ja, was würde dich in Bezug auf den Entstehenungsprozess eines Buches besonders interessieren?

Du kannst mir gern deine Fragen unten als Kommentar stellen – ich bin gespannt drauf und werde sie so gut ich kann beantworten.

 

 

Ich schreibe ein Buch: Jetzt noch günstig vorbestellen

Bald erscheint mein neues Buch: Das gute Leben. Was ich in 50 Jahren, vier Monaten und sieben Tagen über Leichtigkeit und Lebensfreude entdeckt habe.

Ich freue mich schon sehr!

Heinz, der HahnBis 1. Dezember kann man es noch günstig vorbestellen.

Das dürft ihr gern weitersagen.

https://www.down-to-earth.de/buecher/buch-das-gute-leben.html

Ich schreibe ein Buch: Wie entwickle ich Produkte?

Aus einer schönen Idee ein marktfähiges Produkt zu machen, das auch viele andere Menschen begeistert, ist eine Kunst. Manche scheitern daran. Einigen gelingt es, die Idee – hier symbolisiert durch zwei Arme – in einen lebensfähigen Körper einzubauen.

Für den Blog von Tollabea habe ich darüber geschrieben, wie aus Ideen Produkte werden – wo die Herausforderungen liegen und an welchen ich erst mal gescheitert bin. Und wie ich gelernt habe, es besser zu machen.

Hier ist der Link zu Quadros und ich – eine Entstehungs- und Liebesgeschichte.
Viel Freude beim Lesen!

Verlag, Rollen und ich

Die letzten Wochen habe ich hier kaum geschrieben. Das lag auch daran, dass – neben dem neuen Buch, das ich schreibe, die Situation im Verlag mich intensiv beschäftigt hat.

Ich habe im August an die Empfänger unseres Newsletters, den ihr auch gern hier abonnieren könnt, geschrieben:

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Vor knapp einem Jahr hatten wir einen Hilfeschrei losgelassen: „Das Wasser steht uns bis zum Hals!“. Der Verlag machte Verluste, wir hatten Schulden und standen kurz davor, Rechnungen nicht mehr zahlen zu können.

Ich bat euch um Unterstützung durch fröhliches Einkaufen und beherztes Gebet. Mir selbst habe ich ein Jahr Zeit gegeben, um Wege zu suchen, die Situation zu verbessern und um dann zu
entscheiden, ob ich weitermachen kann, und wenn ja, wie. Dieses Jahr ist jetzt fast abgelaufen.

Die gute Nachricht
Es ist besser. Wir konnten Rechnungen zahlen und einige Schulden abbauen. Das ist für die relativ kurze Sanierungszeit ein großer Grund für Dankbarkeit.

Die Herausforderung
Es reicht noch nicht. Die Lagerbestände konnten wir etwas reduzieren, aber die Kosten sind nach wie vor sehr hoch. Hier suchen wir Menschen, die einmalig oder ab und zu von Gießen nach Berlin fahren und einige Kartons Bücher aus unserem Lager dort mitnehmen könnten. Hier in Berlin kann ich Dinge kostenlos lagern.

Ich konnte in den letzten Monaten Rechnungen und Mitarbeiter bezahlen, aber kein Gehalt für mich. Das ist super-frustrierend und belastend. So kann und will ich nicht dauerhaft leben.

Es bleibt spannend
Am 1. September ist mein Stichtag für die Entscheidung, ob und wie es mit Down to Earth weitergeht. Für mich ist der Ausgleich des aktuellen Defizits von ca. 10.000 Euro bis dann und ein Plus für mein Gehalt eine Voraussetzung zum Weitermachen.

Schaffen wir das zusammen?
Wir möchten euch mit unseren Büchern, Quadros und Kursen gern weiter inspirieren und stärken! Damit es uns gelingt, eine solide Basis dafür zu schaffen, wollen wir in den nächsten Wochen das Defizit ausgleichen. Speziell dafür gibt es bis Ende August einige Super-Special-Sonderangebote.

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Ihr könnt euch sicher vorstellen, dass es inmitten aller offenen Fragen herausfordernd war, „nebenbei“ noch ein Buch zu schrieben, eine neue Lektorin und einen neuen Webmaster einzuarbeiten (die beiden haben glücklicherweise einen großen Teil der Einarbeitung selbst übernommen. Dennoch gab es viel zusätzliche Kommunikationsarbeit.

Was für mich in allem Nachdenken und Beten deutlich wurde:

  • Geben: Mein Team und ich wir geben Menschen viel – das zu wissen tut uns gut.
  • Versorgung: Gott versorgt mich…manchal klassisch durch ein Gehalt, manchmal anders.
  • Härter vorgehen: Die Maßnahmen, die wir ergriffen haben, waren gut, aber noch zu sanft. Mit drastischeren Maßnahmen – z. B. Umlagerung von Lagerbeständen in ein günstigeres Lager könnte der Verlag gesünder und stärker werden.
  • Begleitung: Ich brauche Beratung, um die Bereiche, in denen ich nicht so stark bin z. B. Analyse, Finanzen, Controlling auszugleichen.
  • Rollen im Team definieren und stärken: Wenn ich noch stärker als bisher Verantwortungsbereiche und Rollen definiere und Menschen in meinem Team darin trainiere, kostet das erst mal Zeit und Energie, aber entlastet mich dauerhaft, weil ich dann stärker in meinen Stärken handeln kann.

In den nächsten Wochen werde ich mein Buch weiterschreiben, die Prozesse im Verlag weiter voranbringen…und daneben hoffentlich noch viele schöne Herbsttage genießen.

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