Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Kategorie: Verlag (Seite 2 von 2)

Down to Earth Bücherparty

schlicht + ergreifend Bücher, Down to Earth Verlag. www.down-to-earth.de
Ich halte mich für eine phantasievolle und kreative Frau – doch egal wie kreativ man ist – das hat immer Grenzen. Wenn man nur alleine denkt. Kennt ihr den Begriff „Schwarm-Intelligenz“? Er bedeutet, dass ein Schwarm Vögel zusammen klügere Entscheidungen trifft und auf bessere Ideen kommt, als der klügste Vogel allein.

Was mich manchmal sehr frustriert ist, dass wir mittlerweile sehr viele tolle Sachen produziert haben – uns aber die Marketing-Power und das Budget fehlt, sie richtig bekannt zu machen. Das ist so frustrierend – die Bücher, Impulshefte und Quadros könnten so viel mehr Menschen inspirieren und helfen – wenn sie davon wüssten!

Vor ein paar Wochen habe ich dann einfach mal meine Kunden gefragt, welche Ideen sie haben, um das Dilemma „tolle Bücher – zu wenig bekannt“ zu lösen.
Es kamen viele gute Ideen, die wir nach und nach umsetzen werden. Die, die mir am besten gefiel stammt von Kathi (und Sybille, die eine ähnliche Idee hatte).

Kathi schrieb:
„Wir hatten gestern Smallgroup (unser Wort für Hauskreis :)) und haben aus einem deiner Quadros ein Denkanstoß als Abendthema gewählt. Drei neue Leute in unserer Smallgroup kannten Quadro/Down to Earth nicht. Da bin ich spontan in mein Zimmer gehüpft und habe alle Quadros und Bücher und Hefte aus meinem Regal gezerrt, die ich von dir habe.
Dann habe ich eine kleine Vorstellung zu den Produkten gemacht, von dir erzählt und dem Verlag. Eine Freundin blätterte in dem einen oder anderen Quadro und sagte dann vor sich hin“Ich glaub ich bin Neukunde!“ Da musste ich lachen und hab gesagt: „Wie witzig, jetzt habe ich ganz ohne darüber nachzudenken sowas wie einen Tupperware Abend für Kerstins Quadros gemacht!“ Und beim Lesen deiner Bitte gerade dachte ich: Warum sowas nicht geplant und strukturiert machen?!“

Klasse Idee. Und das Beste: Ihr könnt mitmachen.
Wir laden euch ein / bitten euch, eine „Down to Earth Bücher-Party“ in eurem Umfeld zu machen und den Menschen dort unsere Sachen vorzustellen:
– bei Freunden
– bei Kollegen
– im Verein
– in der Gemeinde
– beim Hauskreis

Das muss keine Riesenparty (wie ne ganze Tupperparty) sein. Es reichen vielleicht ein paar Minuten im Gottesdienst, beim Hauskreis, in der Kaffeepause auf der Arbeit, im Verein.

Schickt mir eine Mail und bestellt euer Bücherpaket bestellen.

Darin sind enthalten:
– Die 4 neuen schlicht und ergreifend Bücher
– Benefiz-Kalender 2012
– 365 Tage beSWINGt leben Kalender
– Quadros: Arbeitsorganisation, Selbstcoaching, Lebensfreude, Vergeben lernen
– Impulshefte: Werte Gute Besserung, Symbole, Gottes Verheißungen, Krisen
– I Set Impulskarten
– 20 Postkarten
– 1 Danke-Geschenk für den Gastgeber / die Gastgeberin als Dankeschön für dein Engagement
– Flyer und Bestellzettel zum Weitergeben.

Gesamtwert: Über 120 Euro
PREIS: Nur 99 Euro und KEINE Versandkosten.
[Wenn ihr wollt, könnt ihr auch noch weitere Sachen mitbestellen, es bleibt natürlich trotzdem versandkostenfrei.]

Ihr habt drei Wochen Zeit, die Rechnung zu zahlen. In der Zeit könnt ihr die Sachen gut an den Mann oder die Frau bringen. Falls tatsächlich etwas übrig bleibt könnt ihr das ja zum Beispiel als Weihnachtsgeschenk nutzen.

Ich würde mich riesig freuen, wenn ganz viele von euch eine große oder kleine Down to Earth Bücherparty durchführen würden. Am schönsten wäre es, wenn ihr mir dann erzählt, wie ihr es gemacht habt…denn die Ideen, die ein Schwarm von Menschen entwickelt sind weit mehr und besser als die, die ein einzelner sich ausdenken kann.

Ach ja – weitere gute Ideen sind natürlich herzlich willkommen.

Noch ein Tipp: Am 9. 11. bin ich in Eberswalde (Frauenfrühstück zum Thema Swing) und am 11. 11. Abends bei Aglow in Wupptertal. Dort spreche ich über Vergebung.

Bitte mal kreativ mitdenken

Vor ein paar Tagen erzählte mir eine Frau: „Dein Coaching-Quadro wurde uns kürzlich bei einer Weiterbildung empfohlen.“ Ich habe mich riesig gefreut. Ich kannte weder das Weiterbildungsinstitut noch wusste ich, wie mein Quadro da hingekommen war. Klar war lediglich: Jemand muss es bekannt gemacht haben. Das hat mich riesig gefreut.

Wir sind ein kleiner Verlag und machen – wie ich finde – spannende Sachen: Bücher, Impuslhefte, Quadros, Seminare. Gern möchten wir, dass noch mehr Menschen davon erfahren: Damit ihr Leben bereichert wird und wir die Ressourcen haben, Neues zu entwickeln.

Doch wir haben nicht die Marketing-Power der großen Verlage, um unsere Angebote bekannt zu machen. Wir können uns keine großen Anzeigen und Kampagnen leisten. Von daher sind wir darauf angewiesen, dass Menschen freiwillig unsere Sachen in ihrem Umfeld bekannt machen.

Ein paar Ideen:

– SEMINARE

Mein Team und ich kommen gerne und halten Seminare bei Euch vor Ort, WENN Jemand die Organisation übernimmt. Vorträge, Tagesseminare zu Themen wie:  Die Hütte und ich / Enttäuscht von Gott, Swing – dein Leben in Balance, Lebensfreude, Vergebung. Wenn Ihr Lust und Kapazitäten habt, etwas auf die Beine zu stellen – lasst es uns wissen.
Aktuelle Termine findet ihr hier.

– BÜCHER, IMPULSHEFTE

– Die aktuelle, kostenlose Verlagsvorschau bei eurer nächsten Bestellung (mit)bestellen und in eurem Umfeld verteilen
Erzählt euren Freunden von euren Lieblingsbüchern und empfehlt uns weiter.
Schreibt einigen Freunden eine Mail mit dem Tipp unsere Seite(n) zu besuchen.
– Setzt einen Link zu unserer Homepage auf eure Homepage, euren Blog. Twittert, Facebooked oder kommuniziert sonstwie über uns.
Schreibt bei einem Internet-Portal z. B. aus unserer Homepage oder bei Amazon eine Buchrezension
– Mache einen Mini-Büchertisch: Bestellt eine Auswahl an Büchern bestellen (sogar mit Rabatt) und in eurem Freundeskreis oder eurer Gemeinde verkaufen. Tipp: Fangt klein an: Mit 10 oder 20 Sachen. Wenn es funktioniert, dann baut es aus. Auf diese Art und Weise könnt ihr sogar ein kleines Nebeneinkommen erzielen.
Veranstalte eine Impulsheft-Tupperparty: Lade nette Menschen zu einen kleinen Snack einladen. Und ihnen von euren Lieblings-Impulsheften / Quadros erzählen. Und natürlich welche zum Mitnehmen / Kaufen dahaben.

Habt ihr noch weitere Ideen, was ihr und andere tun könnt, um uns zu helfen, bekannter zu werden? Oder Berichte, was ihr schon getan habt. Dann schreibt doch bitte einen Kommentar. Ich bin gespannt.

Business-Punk und Business-Punkerin

Den Dingen einen Namen geben – war laut der Bibel der erste Job der frisch geschaffenen Menschen. Was für ein schöner Beginn! Es ist beglückend, wenn man einen Namen findet, mit dem man die Vielfalt dessen, das man sieht, in Worte fassen kann: „Dickes, rundes, großes Tier, mit langem Schlauch, der aus dem Gesicht hängt!“ ist zwar eine schöne Beschreibung, doch „Elefant“ sagen zu können, macht das Leben und die Kommunikation mit anderen wirklich leichter.

So ein elefantöses Erlebnis – um hier mal ein Wort wiederzuverwenden, das in meiner Jugendzeit als Superlativ die Runde machte – hatte ich vorhin in einem Café. Da fiel mir das Magazin „Business Punk“ in die Hände. Der Untertitel beschreibt, worum es geht: Work hard, Play hard. Für die Nicht-Anglisten unter meinen Lesern:  Arbeite was das Zeug hält und genieße das Leben, was das Zeug hält.

In dem Magazin werden Leute vorgestellt, die sich nicht an die klassischen Regeln halten, wie „man“ ein Unternehmen zu führen hat. Nonkonformistische „Punks“, die rebellieren: Gegen den Nadelstreifenanzug , der ebenso steif ist wie der dahinterstehende Businessplan der Firma und die Arbeitszeiten. Vielmehr zählt die Kreativität, Freude und Energie mit der Neues geschaffen wird. Auch und gerne außerhalb der ausgetretenen Pfade. Dennoch nicht weniger erfolgreich.  Kurz: Die Business-Punker.

Ich bin begeistert. Von den Menschen, die da beschrieben werden und dem, was sie mit Energie, aber auch spielerischer Freude auf die Beine stellen. Und glücklich, endlich einen Begriff gefunden zu haben, der mich beschreibt: Business-Punkerin.

Natürlich macht man das nicht: Einen Verlag ohne Startkapital zu gründen – weder eigenes noch Fremdes. Das erste Buch digital in Kleinauflage zu drucken und zu hoffen, dass man an einem Seminarwochenende genug davon verkauft, um die Druckerei-Rechnung zahlen zu können. Puh. Hat geklappt. Sogar gut. Beim ersten Video – vor 10 Jahren noch richtige Bänder – mit der gleichen Strategie ranzugehen. Und Stück um Stück, mit den Verkaufserlösen die nächste Idee zu finanzieren.

So macht man das nicht – vielleicht stimmt´s. Man macht´s nicht so. Man macht auch keine Mini-Bücher für die Hosen-oder Handtasche. Ich schon. Und dann lasse ich mich überraschen, wenn sie zehntausende von Malen verkauft werden. Und freue mich, über jeden Menschen, der dadurch bereichert bin. Und bin glücklich darüber, dass ich endlich einen schönen Namen gefunden habe, um zu beschreiben, was ich bin: Business-Punkerin.

Freundschaft ist…

Das zweite Buch, an dem ich schreibe ist Freunde. Schlicht + ergreifend.
Auch hier könnt ihr mitmischen.

FREUNDE

1. Freundschaft ist…..?
2. Was sind die hilfreichsten allgemeinen Ratgeber für den Aufbau guter
Beziehungen, die du kennst? (Ich meine Bücher, nicht Menschen)? Bitte mit
Autor, Titel, Verlag, Erscheinungsjahr.
3. Was sind die schönsten Romane über Freundschaft, die du kennst? (Von Pippi Langstrumpf bis ….) Bitte mit Autor, Titel, Verlag, Erscheinungsjahr
4. Was sind die schönsten Filme über Freundschaft, die du kennst?

Ich bin gespannt auf deine Antworten. Bei „Freundschaft ist…“veröffentlichen wir die Autoren mit Vorname und Anfangsbuchstaben des Nachnamens. Du hast also Chancen, namentlich in einem Buch erwähnt zu werden.

Viel und wenig schreiben

Wenn ich im Blog wenig schreibe liegt das meist daran, dass ich viel schreibe – an anderen Orten. In wenigen Tagen erscheint mein neues Buch „Gebet. schlicht und ergreifend“. Und ich arbeite an der Fortsetzung. „Leben. schlicht und ergreifend“ ist beim Grafiker. Und ich versuche nun „Erfolg. schlicht und ergreifend“ Form und Inhalt zu geben.

Dazu habe ich mich in die leere Wohnung von Freunden verzogen – um in Ruhe denken und schreiben zu können. Glücklicherweise ist es in der Wohnung zwar ruhig, aber sie liegt in einer belebten Stadt. Wenn ich vor die Tür trete, dann treffe ich auf viele Menschen. Weil ich nur ab und zu hier bin, entdecke ich alte und vertraute Orte wieder – aber auch Neues, nicht Vertrautes, Unbekanntes. Ich mag diese Mischung. Sie spiegelt in gewisser Weise wider, was schreiben ist. Wenn man zu allgemeinen Lebensthemen schreibt, kann man das Rad  nicht immer neu erfinden. Man trifft beim Schreiben auf viel Vertrautes, an das man sich und später den Leser wieder neu erinnert.

Doch immer wieder begegnen einem Gedanken, die man in dieser Form so noch nicht gedacht hat, die in dieser Kombination neu und unvertraut sind. Da bin ich dann beim Schreiben selbst überrascht und freue mich über die Entdeckungen. Ich bin also sehr gespannt, was dieser Tag bringt.

Eines nach dem anderen

10 Tage war ich weg – und im Büro hat mich der übliche Berg Arbeit begrüßt…

Schön ist, dass mein Team die wichtigsten Dinge bereits vorsortiert hat.

Ich mache eines nach dem anderen. Früher habe ich nach dem Urlaub immer versucht, alle Mails schnell mal zu überfliegen, um erst mal einen Überblick zu haben. Das bedeutet aber doppelte Arbeit.

Jetzt mache ich es lieber konzentriert: Ich lese eine Mail, überlege gleich, was ich antworte. Dann erst die nächste.

Berge kann man eben auch Stein für Stein versetzen.

wurde von eine

Reisen und schreiben

Hier auf dem Blog war es etwas still…was vor allem daran lag, dass ich viel zu Vorträgen und Terminen unterwegs war und bin. In diesem Monat: Stuttgart, Esslingen, Kirchheim, Hagen, Gießen, Siegen, Halle, Bernburg.
Und dass ich nebenbei mein neues Buch fertig gemacht habe: Gebet. Schlicht und ergreifend. Jetzt ist noch der letzte Feinschliff dran, dann geht es in den Druck. Ich hab gestern vor Glück gejubelt, als ich die Endfassung gesehen habe – ich finde es wunderschön. Eben schlicht und ergreifend.



Halbzeit

Gestern habe ich mit Trauer festgestellt, dass die Hälfte meines wunderbaren Urlaubs schon vorbei ist. So lange habe ich noch nie in meinem Leben Urlaub gemacht. Bisher ging das auch kaum, weil es schwer möglich war, den Verlag so lange alleine zu lassen. Mittlerweile ist aber mein Team so gut eingespielt, dass ich die Verantwortung gut in ihren Händen lassen kann und weiß, dass die Sachen gut laufen. Das ist soo entlastend und tut mir gut, richtig Urlaub zu machen.

Heute Morgen bin ich mit Übelkeit, Kopf- und Rückenschmerzen aufgewacht…vermutlich hab ich – bei 40 Grad im Schatten! – zu viel geschwitzt und zwar viel getrunken, aber nicht genug Mineralien aufgenommen. Dass ein Gewitter im Anzug ist, macht es nicht unbedingt besser. Meine Freunde haben mich mit Massage und Elektrolyd-Wasser wieder aufgepäppelt. Ich gönne mir heute trotzdem einen sehr faulen Tag. Bisher hab ich hier nur das Kapitol (größer als das in Washington) gesehen – die anderen Sehenswürdigkeiten müssen einfach warten.

Meine Freunde hier, bauen ein Netzwerk von Künstlern auf. Im Bloom House können Künstler ne Weile leben und Arbeiten. Mode, Film, Schreiben – hier kommt eine Menge Kreativität zusammen. Gerade sind die meisten verreist, aber sie werden gegen Ende meiner Zeit wieder auftauchen.


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