Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Kategorie: Coaching (Seite 2 von 3)

LEA – ein Kurs zieht Kreise

Logo LEA -  Training für Leichtigkeit, Energie und LebensfreudeIch bin begeistert, wenn ich an LEA denke. LEA ist ein Online-Kurs, den ich entwickelt habe, um Menschen zu mehr

  • Leichtigkeit
  • Energie
  • Ausstrahlung

zu verhelfen. Durch zwei Mails pro Woche mit Inspiration, Fragen zum Weiterdenken und vielen Buch- und Medientipps zu einzelnen Themen. Neben Inspiration zu körperlicher Leichtigkeit (z. B. Abnehmen) und Stärke geht es auch viel um innere Energie – das äußere und Innere hängt ja oft zusammen.

Gestern schrieb mir eine Frau: „Ich benutze viele kleine Dinge aus LEA täglich, hat mir gut getan.“ Und sie erzählte, dass e ines der Bücher, die ich empfohlen hatte, für sie sehr inspirierend ist.

Ich bin glücklich mit dem, was ich gern mache – coachen und schreiben – Menschen unterstützen und helfen zu können. Und zu erleben, dass es Ihnen im Leben weiterhilft – siehe Feedback der Teilnehmer zum Kurs.

Parallel zu LEA habe ich noch einen Online-Kurs zum Thema Arbeitsorganisation entwickelt:

  • Seine
  • Arbeit
  • Meistern

Für viele Menschen sind die täglichen Arbeitsberge eine echte Last. Und sie wissen nicht, wie sie die bewältigen können. SAM fasst die Erkenntnisse aus Zeit – und Selbstmanagmentforschung zusammen und trainiert – auch mit zwei Mails pro Woche – darin, die Arbeit effizient anzugehen.

Alle Kurse starten aktuell immer zu Quartalsbeginn (Jan / April / Juni/ Oktober). Die aktuellen Kurse haben schon begonnen, aber wenn ihr möchtet, könnt ihr euch noch auf der Internetseite von Down to Earth Training anmelden, dann schicke ich euch die ersten Lektionen hinterher.

Wovon ich träume? Einen weiteren Kurs zu entwickeln.

  • In
  • deinen
  • Armen

Ein Kurs für alle, die sich – wie ich – manchmal schwer damit tun, Gottes Liebe an ihr Herz ranzulassen und sich dafür Hilfe und Inspiration wünschen. Wie findet ihr die Idee?

 

Leben entdecken – Dank für Bewegung

2013-09-16 19.00.04– War ich heute lebendig?

Ja!

Es war traurig-schön am Abend Sommerkleidung nach hinten in den Schrank zu hängen. Traurig, weil es wohl eine ganze Weile lang dauern wird, bis ich wieder schulterfreie Kleidung tragen kann. Schön, weil ich es praktisch schmerzfrei tun konnte. In den letzten Tagen hat mir alles weh getan. Sogar beim öffnen von Türen hatte ich Schmerzen – ich war bass erstaunt, wofür alles man Rückenmuskeln braucht und was fehlt, wenn sie nicht wirklich einsatzfähig sind. Von daher bin ich gerade doppelt dankbar.

Außerdem war ich glücklich über einen Coaching-Erfolg gestern. Einfach schön, wenn sich bei einem Menschen etwas nachhaltig ändert. Das macht mich zufrieden und glücklich.

– Was habe ich Neues über das Leben entdeckt?

Manchmal frage ich mich, ob meine Schiffsgebete einen eingebauten Turbo haben. Irgendwie scheinen sie schneller erhört zu werden als meine anderen Gebete. Heute Abend habe ich mir Gedanken und etwas Sorgen über die nächsten Schritte gemacht. Es war doof für mich, dass ich wegen der Rückenschmerzen diese Woche nicht wenigstens einen halben Tag an Bord sein konnte und auch keine Helfer hatte. Das ganze Projekt ist ein Jonglieren zwischen den vorhandenen, begrenzten Ressourcen an Zeit, Energie und Geld. In den nächsten Wochen werde ich auch viel beruflich unterwegs sein. Seminar letztes Wochenende. Event mit 300 Frauen in Wiesbaden nächstes Wochenende. Das ist gut, weil ich da natürlich Geld verdiene, das ich gut brauchen kann. Aber doof, weil ich nicht an Bord sein kann.

Kurz: Ich bin auf die Idee gekommen, mir etwas Sorgen zu machen, ob und wie ich das alles schaffen kann. Und wollte darin nicht stecken bleiben Habe meinen Gott um Ermutigung gebeten – ein Zeichen der Ermutigung, das meinem Herzen gut tut.

Keine zwei Minuten nach dem Gebet klingelte das Telefon. „Sag mal, ich suche einen Job für eine Bekannte….ach ja…wenn du das schaffst, helfe ich dir ein Wochenende an Bord!“ Das Geniale: Der Mann, der anrief ist nicht nur total nett, sondern kennt sich auch mit Schiffen so richtig gut aus. Weiß, was Sache ist. Ihn zwei Tage an Bord zu haben, wäre ein Traum.

Natürlich hab ich gleich per Facebook gefragt, ob jemand was weiß….und werde mich weiter umhören. Egal ob es klappt oder nicht….es hat mich ermutigt!!! Es war als ob Gott zwinkert und mir sagt: „Du, mach dir mal keinen Kopf. Ich hab noch 1000 Ideen auf Lager, von denen du noch gar keine Ahnung hast.“

– Was habe ich Neues über mich entdeckt?

Ich finde es nicht wirklich einfach, abzuwägen, wann ich Dinge selbst mache, wann in Auftrag geben soll. Ich mag es, wenn Dinge in Bewegung sind. Wenn keine oder wenig Bewegung da ist, dann finde ich das irritierend. Es muss sich nicht ständig etwas bewegen, aber ich habe ziemlich gern die Sicherheit, dass wieder etwas in Bewegung kommt. So wie bei meinem Rücken, bei dem ich jedes noch so kleine Signal von wiederhergestellter Beweglichkeit mit Jubel willkommen geheißen habe.

Gerade deshalb tut es mir gut, wenn Menschen mir raten, gut auf mich zu achten und Pausen zu machen, damit ich auch mit 90 noch Power habe. Es tut gut, weil ich eher dazu neige, alles kraftvoll durchzuziehen, damit es in Bewegung bleibt.

Und jetzt freue mich jetzt erst mal, Morgen wieder an Bord zu sein….leichte Arbeiten zu machen…mit einer Freundin, die mir hilft.

 

Leben entdecken – Gott kann

2013-09-17 08.17.36– War ich heute lebendig?

Ja!

– Was habe ich Neues über das Leben entdeckt?

Mich bewegen gerade zwei Aspekte. Zum einen, dass man erntet, was man sät – und wenn es Jahre später ist. Diese Botschaft kam in einem bewegenden 3-Minuten Kurzvideo zum Ausdruck. Es gibt Gebete und Vertrauensinvestitionen, die ich vor mehr als 30 Jahren gesät habe…und wo ich gespannt auf die Ernte bin. In einem Bereich „ernte“ ich mit Augenzwinkern. Ich habe vor einer Weile das Impulsheft „Gebetsnotizen“ erstellt, um Menschen zu ermutigen, ihre Gebete und die Art, wie Gott reagiert hat, zu notieren.

In den letzten Wochen hat mich die Geschichte von Wachteln und Manna sehr bewegt. Da wird ein Leiter mit einer Herausforderung konfrontiert: Ein paar Hunderttausend Leute wollen Fleisch. Selbst wenn sie alle Tiere schlachten würden, die sie haben, würde das nicht reichen. Soja Burger waren noch nicht erfunden. Es war unmöglich für ihn. Und dann fragt sein Gott ihn „Sollte für mich etwas unmöglich sein?“ Die Antwort ist – logischerweise „Nein“. Und Gott hat dann auch mächtig auftischt – die Israeliten hatten die Grillparty ihrer Geschichte. Berge von Fleisch. Nichts für Veganer. Aber die anderen waren glücklich.

Mich bewegt die Geschichte in Bezug auf mein Boot. Das ursprünglich veranschlagte Gesamtbudget ist – durch Fehlentscheidungen und Unvorhergesehenes jetzt schon um ein Drittel überschritten. Und es kommen bis ca. April 2014 noch 50.000 Euro Kosten auf mich zu – und später dann noch die Rückzahlung von Darlehn. Ich tue, was ich kann, um die Kosten zu decken:

– Ich verlege Bücher

– Ich verkaufe gebrauchte Sachen

– ich coache Menschen

– Ich halte Vorträge

– Ich vermiete mein Schlafzimmer an Feriengäste

– Ich will Blut spenden

– Ich lebe ziemlich sparsam

Impulsheft GebetsnotizenDoch mit diesen Maßnahmen in 8 Monaten die noch fehlenden ca. 50.000 Euro aufzubringen ist wohl eher unmöglich – für mich. Doch nicht für meinen Gott. Bogen zurück zu dem Impulsheft Gebetsnotizen, das ich vor Jahren gemacht habe. Das nutze ich gerade selbst für meine Gebetsanliegen fürs Schiffsprojekt. Und als ich diese Woche eine neue Seite umgeblättert habe, stand da:

„Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein?“

Ich fand es lustig, durch mein eigenes Impulsheft an die Zusage Gottes erinnert zu werden, die mich gerade besonders bewegt. Ich glaube Gott hat auch gegrinst.Jetzt bin ich gespannt, wann und wie die Wachteln zu mir geflogen kommen.

– Was habe ich Neues über mich entdeckt?

Ich bin sooo lebendig, wenn ich coache. Heute hatte ich ein Coaching zu einer Heißhunger-Thematik. Das zu coachen ist im Grunde ganz einfaches Handwerk. Man erkundet, womit der Coaching-Gast Essen allgemein oder ein bestimmtes Nahrungsmittel emotional verbindet – und löst dann die Verknüpfung. Damit wird das quasi „entzaubert“ und verliert seine Macht. Zu erleben, wie sich im Kopf von Menschen Dinge lösen und neue Gedanken denkbar und neue Gefühle spürbar werden, macht mich jedes Mal glücklich. Es ist einfach wunderbar.

Leben entdecken – ein Experiment

2011-03-14 22.08.33
Kürzlich las ich von Jess und Tim, zwei New Yorkern, die seit Jahren Freunde sind und sich fragten: „Können wir uns verlieben, wenn wir 40 Tage lang täglich Zeit miteinander verbringen?“. Also starteten sie das Experiment „40 days of Dating“ und berichteten darüber in einem Blog. [Für alle Neugierigen: Sie verliebten sich – und es blieb kompliziert.]

Was mich – neben der coolen und reichlich schrägen Idee – besonders berührt hat, war, dass sie sich am Abend jeden Tages die Fragen stellten:

– Was habe ich Neues über den anderen erfahren?

– Und über mich?

Die Fragen fand ich spannend  und klasse. Vor allem, weil das Reflektieren sicher dazu beigetragen hat, dass ihnen Dinge in Erinnerung geblieben sind, die sonst einfach vergessen worden wären. Es waren oft nicht die „großen“ Dinge, die sie da notierten, sondern die Kleinigkeiten: Das Einkaufsverhalten von ihm. Ihr Lachen. Etwas, was sie aus der Kindheit des anderen erfahren haben. Und vieles mehr.

Ich dachte, ich könnte das ausprobieren. Nicht unbedingt mit einem Mann, sondern mit dem Leben selbst. Mich eine Weile lang jeden Abend fragen:

– Was habe ich Neues über das Leben entdeckt?

– Was habe ich Neues über mich selbst entdeckt?

Und die Antworten mit euch teilen (vielleicht nicht täglich, aber an einigen Abenden).

Das ist auch angelehnt an die geistliche Praxis der Exerzitien, wo man sich Abends fragt: Wann an diesem Tag war ich am meisten lebendig? Und wann am wenigsten? [Tolles Buch dazu: Sleeping with Bread]

Für mich ist das auch ein Stück Seelenhygiene. Augenblicklich habe ich sehr viel zu organisieren und zu managen. Zum einen für den Verlag. Aber auch für das Schiffsprojekt müssen täglich Entscheidungen getroffen und Dinge organisiert werden. Und dann beginnt nächste Woche wieder die Vortragssaison mit Seminaren und Events an verschiedenen Orten in Deutschland. In solchen vollen Zeiten ist die Gefahr groß, dass man vergisst, das Leben zu genießen. Die kleinen, schönen Momente des Alltags wahrzunehmen. Deshalb möchte ich – gerade weil sonst so viel los ist – besonders darauf achten.

Aktuell / Gestern
– Was habe ich Neues über das Leben entdeckt?

Ein Mann, den ich schon lange kenne, erzählte von einem Praktikum in einem Industriebetrieb, Schichtarbeit, Sandstrahlen. Ich kenne ihn vor allem aus der Zusammenarbeit in Gremien und bei Gebetsaktionen. Von seinen Erfahrungen aus einem ganz anderen Lebensbereich zu hören, hat ihn mir näher gebracht. Das fand ich kostbar und schön.

– Was habe ich Neues über mich entdeckt?
Es fällt mir nicht leicht, mich allzu lange auf eine Sache zu konzentrieren. Als wir gestern auf dem Schiff gebetet haben, dass Gott seinen Segen schenkt, habe ich von Herzen mitgebetet…und ab und zu nebenbei rostige Schrauben mit dem Bolzenschneider abgetrennt, die mir auffielen, wenn ich die Augen aufmachte. Das war für mich die perfekte Mischung für Konzentration.

Ja, ich lade dich ein, mitzumachen. Und in einem Kommentar von einem lebendigen Moment zu erzählen, den du erlebt hast.

Blockaden lösen

CIMG9488In den letzten Tagen habe ich eine Coaching Weiterbildung gemacht. Es ging speziell darum, wie man Blockaden löst (Schreibblockaden, Auftrittsangst, Flugangst, Schüchternheit…) aber auch Situationen, in denen das Hirn regelmässig „aussetzt“ – wie etwa, wenn man weiß, dass mehr Essen nicht gut tut, aber man es trotzdem nicht stoppen kann.
Es hat mich begeistert, zu erleben, wie gut und tief man – auch in kurzer Zeit – das im Coaching bearbeiten und lösen kann.

Mich hat an der Weiterbildung besonders fasziniert, dass sehr viele Erkenntnisse aus der neueren Gehirnforschung einflossen. In der Regel rühren Blockaden daher, dass eine Situation (oder mehrere) nicht gut verarbeitet wurden. Wer weiß, wie das Gehirn und seine Verarbeitungsprozesse funktionieren, kann die Nachverarbeitung effektiv unterstützen.

Ich freue mich schon darauf, mit dem neu gewonnen Wissen zu arbeiten. Wenn ihr in dem Bereich ein Thema habt, könnt ihr gern ein Coaching buchen (aber natürlich auch zu anderen Themen).

Mit Weitblick entscheiden – ohne manipuliert zu werden

CIMG9616Jeder kennt das: Man trifft alleine oder gemeinsam mit anderen eine Entscheidung – und stellt ein paar Tage oder Wochen später fest, dass man sich mit der Entscheidung nicht glücklich fühlt oder gar manipuliert. Der Grund dafür kann der fehlende Fokus sein.

Bei einer Entscheidung tut man gut daran, das große Ganze im Blick zu behalten – alle Faktoren, die dafür wichtig sind. Da gibt es zwei Ebenen:

Allgemeine Werte / Faktoren:

Die Werte und Prinzipien, die einem allgemein im Leben wichtig sind und die universell in allen Entscheidungen mitspielen sollten. Es kann Sinn machen, sich die wichtigsten 5 – 10 Werte, die bei fast allen Entscheidungen mitspielen, bewusst zu machen. Und im Kopf zu haben, dass andere Menschen andere Werte haben.

Situationsspezifische Werte/Faktoren:

Die Aspekte, die für eine bestimmte Situation wichtig sind.

Ein Beispiel: Ein Mensch hat die Aufgabe den obigen Bahnhof zu pflegen. Er sieht die Natur, die beginnt die Gleise zu überwuchern.

Wenn zu seinen allgemeinen Werten und Prinzipien, die ihm besonders wichtig sind, Treue gegenüber seinem Arbeitgeber gehört, wird ihm das nicht schwer fallen. Ist jedoch Naturerhalt ein extrem hoher Wert für ihn, kann es sein, dass es ihm Mühe macht, das Unkraut rauszureißen. Ein anderer Wert könnte Effizienz sein – schnell viel zu erreichen. Oder Gründlichkeit – alles möglichst perfekt zu machen.

Situationsspezifisch könnte noch der Wert der Sicherheit für die Reisenden eine Rolle spielen – oder die Ästhetik…oder effizientes Arbeiten oder Grünlichkeit.

Je nachdem, was seine eigenen Werte sind, wird er mehr oder weniger intensiv Pflanzen rausreißen.

– Weitblick / Detailblick

Neben den allgemeinen und spezifischen Werten spielt Fokus eine Rolle. Mal angenommen die Pflanzen könnten reden. Und sprechen mit dem Angestellten: „Sei nicht so grausam. Wir sind so schön. Es tut uns weh, wenn du uns rausreißt. Das ist gemein.“

Wenn er seinen Blick auf diesen einen Aspekt – das subjektive Befinden der Pflanze – richtet, wird er unter Umständen die Entscheidung treffen, sie stehen zu lassen – und es eventuell später bereuen – dann wenn er merkt, dass er andere Aspekte, die ihm wichtig waren, bei seiner Entscheidung, was er tut, gar nicht berücksichtigt hat.

Das passiert oft, wenn Menschen bewusst oder unbewusst manipulieren. Sie lenken den Blick auf einen Aspekt etwa „Mir geht es so schlecht.“ oder „Den Schnäppchenpreis gibt es nur diese Woche!“ Am Ende trifft man die Entscheidung wegen des einen Aspektes – und fühlt sich schlecht dabei. Man merkt oft erst im Abstand, dass man eine Entscheidung getroffen hat, die nicht rundum stimmig war. Und realisiert, ass andere, wichtige Aspekte nicht berücksichtigt wurden.

Verschiedene Werte – unterschiedliche Aspekte im Blick

Bei Konflikten und Streit ist es in der Regel so, dass die Konfliktparteien verschiedene Aspekte im Blick haben. Da streiten sich zwei über den besten Urlaubsort – dem einen ist Entspannung und Erholung wichtig, dem anderen niedrige Kosten und die Möglichkeit, ab und zu ins Internet zu kommen. Hier hilft es, ein Stop zu setzen.

Statt weiter Argumente dafür vorzubringen, warum die einsame Berghütte oder die Jugenherberge in der Stadt so toll ist, macht es Sinn, die Faktoren, auf die man die Entscheidung grüdet, transparent zu machen. Dann lässt sich leichter eine Lösung finden.

Man kann sich übrigens auch selbst manipulieren. Es kann sein, dass man als allgemeinen Wert hat, sich weiterzuentwickeln – und gerade Geld spart, um sich eine Weiterbildung leisten zu können. Dann geht man durch die Einkaufsstraße und sieht ein tolles Kleidungsstück zum Sonderpreis. Supergünstig. Schnäppchen. Dann richtet der „innere Schnäppchenjäger“ den Blick auf das Sonderangebot. Und betont allein den Preis. Die anderen Werte – sinnvoller Umgang mit Geld, nichts Unnötiges besitzen, sich entwickeln, werden „plattgeredet“ oder gar nicht erwähnt – der eine Aspekt wird überbetont.

Viele Entscheidungen trifft man ganz souverän – und ziemlich gut. Da macht es keinen Sinn, die Sache unnötig zu verkomplizieren. Gerade aber in Situationen, in denen nach Entscheidungen oft ein schaler Nachgeschmack bleibt, macht es Sinn, sorgsam zu entscheiden.

Tipps für gutes Entscheiden:

1. Eine universelle Liste der eigenen wichtigsten Werte erstellen – die bei den meisten Entscheidungen mitspielen.

2. Die Aspekte notieren, die für die aktuelle Entscheidung wichtig sind.

3. Bei Manipulationsversuchen ein Stop setzen und sagen: „Ich brauche einen Moment, um wieder das Ganze in den Blick zu nehmen.“

4. Das Ganze – und alle Faktoren, die mitspielen – in den Blick nehmen – und dann entscheiden.

 

Marcus Splitt Entscheiden. Impulse für die richtige WahlBuchtipp für alle, die sich noch mehr mit dem Thema Entscheidung beschäftigten möchten:

Markus Splitt: Entscheiden. Impulse für die richtige Wahl.

Auch als E-Book erhältlich.

Feedback zu den Online-Kursen LEA und SAM

CIMG0456Gerade weine ich fast vor Freude. In die Online-Kurse LEA und SAM habe ich viel Zeit und Energie investiert. Wie immer ein Risiko. Man weiß einfach vorher nicht, wie es dann tatsächlich ankommt. Und „muss“ es einfach wagen, um es herauszufinden. Umso schöner, wenn so ein Feedback ankommt wie gerade eben.

„Ich habe mich entschlossen, diesen Kurs zu machen, weil ich mit LEA schon gute Erfahrungen sammeln konnte. Erst zweifelte ich, ob dieser Kurs für mich als Hausfrau überhaupt hilfreich ist, aber ich bin froh, dass ich mich dafür entschieden habe. Ich kann SAM auch für meinen Alltag anwenden, er gibt viele praktische Tipps, Ermutigungen und Impulse.

Was mir immer wieder gefällt ist : Jetzt bist du dran… Schriftliches Erarbeiten dieser Anregungen ist sinnvoll, weil man den Fortschritt überprüfen kann und weil man immer wieder sieht, woran man einmal gearbeitet hat.

Gut ist, dass ich mir den Kurs nach meiner Zeit einteilen kann und daran arbeiten kann, wann es mir passt. Außerdem kann ich immer wieder reinschauen – Wiederholung ist die Mutter einer Gewohnheit.. und ich staune manchmal, was ich aufgeschrieben habe …

Darum werde ich auch meinen „alten“ LEA-Kurs wieder hervorholen und durcharbeiten. Für mich sind beide Kurse gut angelegtes Geld…“

Die Kurse sind Online-Coaching Kurse. Drei Monate lang gibt es 2 x pro Woche eine Mail mit Tipps und Coaching-Fragen, die helfen, das Gelesene gleich in die Praxis umzusetzen. Die Kurse starten immer zu Quartalsbeginn. Januar / April / Juli / Oktober. Infos auf der DtE – Trainings-Seite 

Coaching – zwischendurch

Professionelles, intensives Coaching – egal ob für eine Stunde oder zwei oder einen halben Tag oder einen ganzen hat die Kraft, Orientierung zu geben und ein Leben zu verändern. Das weiß ich aus eigener Erfahrung – wenn ich von Profis gecoacht wurde – und auch aus den Rückmeldungen der Menschen, die ich begleitet habe. Ein strukturierter, konzentrierter Coaching-Prozess kann sehr viel bewirken.

Doch neben dem „offiziellen“ Coaching gibt es auch die ungeplanten Situationen, in denen man in das Leben eines anderen Menschen spricht. Kürzlich war ich bei Freunden. Alles, was ich wollte, war eine entspannte und schöne Zeit mit ihnen zu verbringen. Und die hatten wir auch. Leckeres Essen, guten Kaffee, Spaziergänge, gemütlichen Gesprächen auf der Couch.

Umso überraschter war ich, als die eine Freundin mir sagte, dass sie in den Tagen mit mir Antworten auf die Fragen gefunden habe, die sie schon lange beschäftigt haben:

– Wie kann sie effektiv Gewicht verlieren?

Ich hatte ihr einen Buchtipp genannt und aus meiner eigenen Erfahrung Tipps gegeben…sie schrieb mir später, dass sie bereits in den ersten Tagen 1 kg verloren hat…und Spass an der neuen Ernährung hat…

– Was fehlt ihr zu mehr Lebensfreude?

Ich habe ihr einfach von den Dingen und Themen erzählt, die mir gerade viel Freude machen: Mode, Design, Kunst., Herumtrödeln, Entdecken…und ihr wurde dabei klar, dass sie in den letzten Jahren hart gearbeitet hatte…und die Dinge, die ihrer Seele einfach nur gut tun, vernachlässigt hat. Selbst ihr Erholungsprogramm waren Power-Radtouren gewesen, für gemütliches Mäandern gab es wenig Raum.

Was mich besonders berührt und beeindruckt hat….das alles ist einfach nebenher passiert. Irgendwo im Laufe des Gesprächs kamen die Themen hoch, sie fand die Antworten, die sie suchte….und es hat mich kein bisschen Kraft gekostet. Im Gegenteil: Ich liebe es, die Schätze, die ich an Wissen und Erfahrung angesammelt habe, weiterzugeben.

Vermutlich träume ich deshalb so sehr von meinem Boot. Das Ziel ist ja, dass es – neben Seminaren und fokussiertem Coaching – auch Raum für das Ungeplante geben wird: Gespräche zwischen Tür und Angel…oder beim Angeln (oder Kochen)…..Gespräche, in denen Menschen vielleicht Antworten auf die Fragen finden, die sie bewegen…Wenn ja, fein. Und wenn es mal nicht lebensverändernd und weltbewegend ist, ist es einfach nur schön, Raum dafür zu haben, sich über das auszutauschen, was einen bewegt.

 

Feedback zu Coaching-Titeln

In der Regel lesen Menschen meine Bücher und profitieren davon – aber meist erfahre ich davon nur wenig. Umso schöner, wenn sich jemand die Zeit nimmt, mir Feedback zu geben. So wie ein netter Herr heute Morgen:

„Ich möchte Ihnen an dieser Stelle ein großes Lob aussprechen für Ihre fabelhaften Werke „Power-Fragen“ und „Coaching Basics„. Diese sind wahre Riesen, was den Informationsgehalt in puncto absolut positiver Schlichtheit und Gradlinigkeit (eben die Basics, die wir manchmal vor lauter Bäumen nicht mehr sehen), aber auch Effizienz angeht!

Ich selber absolviere gerade ein Fernstudium zum Psychologischen Berater & Personal Coach und was mir bis vor kurzem zwischen den ganzen Blöcken an Information und Input noch gefehlt hat, war der „Mörtel“, der all das zusammen hält, der auf einfache aber doch eindrückliche Art und Weise alles verbindet und auf  „menschlichem Level hält“. Neben einigen wenigen anderen Werken sprechen mich Ihre Büchlein sehr an und ich konnte mir viel daraus mitnehmen.“

– Klaus Heine, Straelen


LEA – Neue Lebensenergie gewinnen

Die stärkste Kraft reicht nicht an die Energie heran, mit der manch einer seine Schwäche verteidigt. – Karl Krauß

Im Urlaub habe ich eine beeindruckende Frau kennengelernt. Sie ist sehr einfühlsam für Menschen und sensibel für Gott und gab mir einige Impulse weiter, die mich berührten. Sie hat ein großes Herz für Menschen. In ihrem Haus gibt es Raum für acht junge Menschen – meist Studenten, um die sie und ihr Mann sich kümmern – wenn sie kann.

Oft geht das nicht. Ihr fehlt die Kraft. Teils aufgrund einer Gelenkkrankheit. Aber auch, weil sie – bei 1,50 m Körpergröße seit 20 Jahren gut 20 Kilo zu viel mit sich herumschleppt. Da geht ihr – im wörtlichen Sinne – die Puste aus. Sie findet das schrecklich, hasst es, keine Energie zu haben und sich in der eigenen Haut nicht wohl zu fühlen. Aber sie schafft es nicht, das zu ändern. Unter Tränen erzählte sie mir, wie sehr die Situation sie belastet. Ich hab ihr erst mal eine Stunde Coaching geschenkt – um mit ihr Wege zu suchen, damit umzugehen.

Einen Tag später – manchmal treffen mich Dinge mit Zeitverzögerung – habe ich dann am Strand gesessen und geweint. Geweint um das Leben, das diese wunderbare Frau nicht leben kann. Geweint um die Gaben und Potentialen, die Gott in sie hineingelegt hat und die sie nur begrenzt ausleben kann, weil unnötiger Ballast sie daran hindert.

Ich wäre nicht ich, wenn ich beim Frust stehen bliebe. Ich dachte mir: Ich bin keine Diätspezialistin und keine Fitnesstrainerin – aber das ist auch nicht nötig. Das es bei ihr und anderen mit dem Fit-werden nicht klappt, liegt nicht am fehlenden Wissen. Jeder weiß, wie Abnehmen und Fit-werden geht: Man muss dem Körper weniger Energie zuführen als er verbraucht. Dafür gibt es viele gute Diäten und Fitnessprogramme auch. Doch das Wissen allein reicht nicht. Vielen fehlt die Kraft, das, was man weiß, umzusetzen.

Das kennt ihr vielleicht auch:
Eigentlich weiß man, was gut für einen ist – und man schafft es nicht, es zu tun. Irgendwie gibt klappt es trotz aller guten Vorsätze nicht, das zu tun, was man eigentlich will? Und man stellt sich immer wieder ein Bein. Das ist frustrierend.

Ich dachte mir: Hierbei kann ich helfen.

Als Coach weiß ich, wie man Menschen dabei hilft, die Muster zu lösen, die sie hindern, das zu tun, was ihnen gut täte. Dafür habe ich eine Begabung und Berufung.

Also habe ich mich hingesetzt und mir Gedanken gemacht, was nötig wäre, um innere Knoten zu lösen.

Herausgekommen ist: „LEA: Lebensenergie gewinnen. Frei und leicht leben lernen. 90 Tage für ein gutes Leben.“

LEA will dich in drei Bereichen fördern
Leichtigkeit: Körperlichen und emotionalen Ballast loswerden und wieder beweglicher werden
Energie: Neue Kraft und Energie aufbauen
Ausstrahlung: An Schönheit und Freude zunehmen

Es ist ein Online-Trainingskurs für Männer und Frauen, die sich nicht mehr wohl in ihrer Haut fühlen. Für Menschen, die doofe alte Verhaltensmuster, mit denen sie sich selbst torpedieren, loswerden wollen.
Ziel ist NICHT, dass ihr hinterher wie Hungerharken durch die Gegend lauft oder einen Top-Waschbrettbauch habt.
ZIEL ist vielmehr, dass ihr euer Leben leben könnt – mit ausreichend Kraft und Energie und ohne unnötigen emotionalen und körperlichen Ballast.

Was LEA nicht ist

LEA ist keine Diät und auch kein klassisches Abnehm- oder Fitnessprogramm (auch wenn es eine ganze Reihe von Tipps in der Richtung gibt). Es kann aber gut mit einem Programm deiner Wahl kombiniert werden und unterstützend wirken. Dazu gibt es auch Tipps und Empfehlungen.

Was LEA ist

LEA ist ein Online-Kurs, der dir helfen kann, die inneren Knoten zu lösen, die dich bisher daran gehindert haben, das zu tun, was gut für dich ist.

Natürlich mache ich selbst bei LEA mit. Was meine eigenen Ziele für diese Zeit sind, verrate ich denen, die teilnehmen…

Ganz praktisch:

Wie läuft es ab?
– Jede Woche bekommst du zwei Mails.
In einer Mail geht es um innere Muster und Denkmuster, die dich am Leben hindern. Du bekommst ganz praktische Coaching-Anleitung, wie du sie entlarven und entsorgen kannst.
In der zweiten Mail geht es um neue Verhaltensmuster, die du einüben kannst. Sie helfen dir körperliche und emotionale Energie zu gewinnen.
Neue Muster brauchen erfahrungsgemäß 6 – 8 Wochen, bis sie stabil ins Leben integriert sind. Deshalb begleitet dich „Lebensenergie“ 14 Wochen lang.

Was bekommst du?
– 2 Mails pro Woche
Buchtipps, wenn du bestimmte Themen vertiefen möchtest –
– Pro Mail einen Trick oder Kniff, der sofort und / oder dauerhaft etwas bewirkt
Die Möglichkeit, uns per Mail Fragen zu stellen und Antworten zu bekommen.
Persönliche Coaching-Möglichkeit: Wenn du Unterstützung in einem spezifischen Bereich brauchst, sage ich dir zu, dir innerhalb von sieben Tagen tagsüber einen (Telefon) – Coaching-Termin zu geben (separt bezahlbar zu den üblichen Stundensätzen).

Wann?
Vom 10. September – bis 10. Dezember.

Wer?
LEA – Lebensenergie gewinnen richtet sich an Menschen, die neue Energie, Leichtigkeit und Ausstrahlung gewinnen möchten und stärker und ernergievoller durchs Leben gehen möchten. Um mitzumachen solltest du die Bereitschaft mitbringen, dich mit deinen Denk- und Verhaltensmustern auseinanderzusetzen und dich von negativen Mustern zu lösen. Du brauchst pro Woche ca. 20 Minuten Zeit, um die Coaching-Fragen zu beantworten.

Kosten?
Die drei Monate kosten 99 Euro – das ist ca. ein Euro pro Tag.

Trostpflaster:

Ich verrate dir im Lauf des Kurses, wie du das investierte Geld ganz oder teilweise wieder reinbekommen kannst.

Gern darfst du diese Info an andere weiterleiten, für die LEA hilfreich sein könnte.

Wie?
Wenn du mitmachen möchtest, schick mir eine Mail. Dann sende ich dir die genaueren Infos zu.
info [ähhhhhh@t] down-to-earth.de

Ich bin gespannt – und freue mich.

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