Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Schlagwort: Bücher (Seite 1 von 2)

Ich schreibe ein Buch – es wird ein Lese-Bildband

Als ich es an meinen Händen abzählte, stellte ich fest: Das gute Leben ist Buch Nr. 10 aus meiner Feder. Das fand ich dann doch erst mal so beeindruckend, dass ich tief Luft holen musste.

Meine ersten Schreibversuche

Mein erstes Buch habe ich im Alter von 13 Jahren geschrieben – oder sagen wir mal zumindest begonnen. Über eineinhalb Seiten bin ich damals nicht hinausgekommen. Aber irgendwo muss man ja anfangen.

Mit Freunden habe ich in der Schulzeit einen Gedichtband herausgegeben – Fotokopien unserer Werke. Von Hand gebunden und mit Papier verziert, das wir mit Ölfarben im Badezimmerwaschbecken eingefärbt haben. Es gibt Dinge, die man seinen Eltern erst Jahre später erzählt.

Die Ei-Parabeln, wie wir das Opus nannten, haben es auch nicht weiter als bis zu der ersten „Auflage“ geschafft, die wir damals Freunden und Verwandten zu Weihnachten schenkten. Lyrik ist leider nicht so gefragt.

Ein anderes, komplett fertig geschriebenes Buch habe ich am Ende nicht publiziert, weil ich als ich fertig war, spürte, dass es nicht ausgreift war und nicht „ich“.

Im vierten  Anlauf hat es dann geklappt. Swing. Dein Leben in Balance war mein erstes Buch, das fertig geschrieben und gedruckt wurde. Und mittlerweile sogar mehrere Auflagen gesehen hat. Es wird als mein Erstlingswerk wohl immer einen besonderen Platz in meinem Herzen haben.

Außerdem habe ich in den letzten Jahren geschrieben:

Und jetzt Nr. 10

Es war klar: Nr. 10 ist etwas Besonderes. Und die Tatsache, dass ich in diesem Jahr meinen 50. Geburtstag gefeiert habe, auch.

Einer meiner Grund-Sätze, über den ich im Buch geschrieben habe, heißt: Feiern heißt, das Besondere betonen. 

Das Besondere muss nichts Großes sein. In dem Buch beschreibe ich die Begegnung mit einem Rotkehlchen  aus nächster Nähe – für mich etwas sehr Besonderes.

Die Tatasche, dass es mein 10. Buch ist und der Anlass fürs Schreiben mein  50. Geburtstag war, den ich richtig gründlich gefeiert habe, empfand ich als ausreichenden Anlass, nicht nur reinen Text zu publizieren, sondern daraus einen Bild-Textband zu machen.

Wie genau wir bei der Gestaltung vorgegangen sind, erzähle ich euch in den nächsten Tagen.

 

Ich schreibe ein Buch – meine Motivation

Ich schreib ein Buch: Das gute Leben.  Warum schreibe ich eigentlich?

Es gibt viele Antworten auf diese Frage – manche kannst du auf Facebook und Instagram entdecken.

Zwei Aspekte sind mir besonders wichtig.

(Meine) Worte bewegen Menschen

Gestern erreichte mich eine Facebook Nachricht:

Ich bin F. , ein Junger aus Syrien, der sich mit ihnen vor zwei Jahren unterhalten hat; ich war noch in der Türkei auf am Warten aufs Visum nach Deutschland, Sie haben mir den Erflog gewünscht, Vielen Dank
Ich bin nach Deutschland gekommen; die Sprache gelernt, und jetzt studiere ich schon im zweiten Semster Medizin. 
In der Türkei, in der Zeit, als ich Angst davor hatte, dass mein Visum abgelehnt bzw, meine Zukunft und Träume belastet würden, brauchte ich die Motivation, die Sie mir einmal geschenckt haben.
Und jetzt muss man sich dafür bedanken.

Wenn ich diese Worte lese, kann ich die Tränen nicht zurückhalten. 123 Worte die ich geschrieben habe – mehr waren es nicht – haben eine Menschen so sehr ermutigt, dass er sich zwei Jahre später noch daran erinnert.

Worte haben Kraft. Kraft, Hoffnung zu spenden. Kraft, die Distanz zwischen Menschen zu überbrücken. Kraft, neue Perspektiven zu entwickeln.

Ich schreibe,  weil ich darauf hoffe und vertraue, dass ich Leben spenden, Mut machen und Menschen aus eingefahrenen Wegen herauslocken kann.

Ich lerne und inspiriere liebend gern

Meine beste Freundin sagte mir gestern:

Ich kenne niemanden, der so stark das eigene Leben reflektiert wie du und ständig Neues lernt, das das Leben besser macht.

Es stimmt. Meine Vorstellung von einem gut gelebten Leben ist, dass ich eines Tages, wenn es vorbei ist, vor meinem Gott stehen werde und sage:

Ich war die beste Kerstin, die ich sein konnte.

Ich hab es mir schon lange abgeschminkt, die beste Mutter Teresa sein zu wollen – die gibt es schon. Oder die beste Forscherin, die klügste Philosophin. Das liegt nicht in mir drin.

Das, was an Gaben, Fähigkeiten, Potential und Interessen in mir liegt, will ich voll ausschöpfen. Wann immer ich dabei an Grenzen stoße, breche ich mal wieder in Neuland auf. Voller Spannung, was es noch zu entdecken gibt. Ich ahne stets: Da ist noch mehr! Das will ich entdecken!

Und ich liebe Effizienz und Multiplikation 

Neues Lernen kostet mich etwas. Manchmal „nur“ Zeit. Oft auch ein ganzes Stück Herzschmerz, Mut, Angst zu überwinden oder alte Blockaden zu lösen. Es lohnt sich – nur für mich.

Darüber hinaus  finde ich es noch schöner, wenn andere Menschen auch etwas von dem haben, was ich mir zum Teil mühevoll erarbeitet habe. Wenn sie von Entdeckungen, die ich entlang meines Weges mache, profitieren können, so wie ich von dem inspiriert wurde, was andere vor mir entdeckt haben.

Wenn sie davon beflügelt werden – und selbst abheben.

Keiner muss alle Straßen auf dem Weg des Lebens selbst bauen. Wir dürfen einander beschenken.

Deshalb schreibe ich…

Frage an dich? Wieso liest du, was ich schreibe?

Ich habe die Vermutung und Hoffnung, dass dir das, was ich schreibe, etwas gibt. Doch es würde mich interessieren, mit welchem Wort oder welchen Worten du beschreiben würdest, was du davon hast.

Ich freue mich über deinen Kommentar.

Wie Bücher prägen. Oder: Warum „Rock your idea“ mich zum Heulen brachte

Es gibt in meinem Bücherregal Bücher, die haben fast ein ganzes Lebensjahrzehnt geprägt.  Oder waren für mich so wichtig, dass ich genau weiß, in welchem Alter ich sie gelesen habe und welche Auswirkungen sie auf mein Leben hatten.

Die springende Flut1 – 10

Was ich in den ersten 10 Jahren meines Lebens gelesen habe, weiß ich nicht mehr so genau. Aber es war einiges. Nachmittage im Liegestuhl mit Enid Blyton (ja, ich gebe es zu, Hanni und Nanni, alle Bände), Astrid Lindgren und Michael Ende.

Heraus sticht dieses eine, kleine Buch von Pearl S. Buck, „Die springende Flut„. Das Buch war  das einzige griffbereite Buch auf dem Nachttisch meiner Eltern – eigentlich diente es nur zur Dekoration. Sie lasen sie eher im Wohnzimmer oder auf dem Balkon. Ich hab es wohl ein paar Duzend Male gelesen, weil es einfach da war. Und hoffnungsvoll.

Das Buch spricht über Zerstörung durch einen Tsunami und Neuanfang, darüber dass ein Fischerjunge durch einen Tsunami zum Waisenkind wird. Später, erwachsen, kehrt er an den Strand zurück, der seiner Familie das Leben geraubt hat. Er gründet eine Familie, Baut ein Haus. Seine Vorfahren hatten – um sich vor möglichem Unheil zu schützen, keine Fenster zur Meerseite hingebaut. Er baut sein Haus mit einem Fenster zum Meer. Ein Buch voller Hoffnung.

11 – 20

In meinen Teenagerjahren habe ich unzählig viele Biographien gelesen. Vor allem von Revolutionären wie Savanarola und Menschen, die in der Welt etwas verändert haben – wie Sophie Scholl,  Albert Schweizer und viele andere. Das ist geblieben. Bis heute liebe ich Biographien. Weil nicht jeder so viel liest, wie ich gebe ich eine Serie von knackigen und zugleich tiefen Kompaktbiographien für die Hosentasche heraus: Die Weltveränderer.

Neben den Biographien und C.S. Lewis – von Screwtape bis Narnia hat mich vor allem ein Buch geprägt: Bete und Staune. Die Autorin Catherine Marshall beschreibt ganz unterschiedliche Formen des Gebets. Mich hat es inspiriert und mir die Augen dafür geöffnet, dass Glaube sehr vielfältig gelebt und zum Ausdruck gebracht werden kann. Auch das prägt mich bis heute.

21 – 30

Das Buch des Zwanziger-Jahrzehnts war Robinson Crusoe. Ich habe meine Magisterarbeit über „Das Bild des Fremden in Robinson Crusoe“ geschrieben und fand die Auseinandersetzung damit extrem spannend. Größte Erkenntnis: Der einzelne Fremde – wie etwa Freitag – kann leicht zum Freund werden.  Sich der Gruppe der Fremden, „die Kannibalen“  anzunähern ist mit weit größeren Ängsten verbunden. Ich konnte es mir auch angesichts der aktuellen Flüchtlingssituation (ich weigere mich, die Aufnahme von geflüchteten Menschen in unser Land als „Krise“ zu bezeichnen) nicht verkneifen,  meine Robinson und Freitag Erkenntnisse zu einem Artikel zu verarbeiten – natürlich darüber, wie Fremde zu Freunden werden können,

Völlig unnötige Info, aber irgendwie cool. Seit meiner Robinson-Zeit weiß ich, dass das Wort „Barbecue“ vom karibischen „Barbucan“ kommt, was so viel bedeutet wie „Seine Feinde braten!“ – diese Info kann man sehr effizient bei Grillparties einsetzen, wenn nur noch ein Steak auf dem Grill liegt und man den anderen den Appetit verderben möchte…. (ich käme natürlich nie auf den Gedanken). Und seit meiner Robinson-Zeit hängt ein Schild an meiner Bürotür „The only person getting his work done by Friday was Robinson Crusoe!“ 

30 – 40

In den Jahren haben ich mehrere Bücher gelesen, de mich stark geprägt haben :Vor allem die Bücher von Steven Covey über die Sieben Wege zur Effektivität (Wobei ich den deutschen Titel immer noch grausam schlecht übersetzt finde, weil es Covey um sieben Gewohnheiten geht, die man für ein gutes, erfolgreiches Leben einüben kann und darf.  Seine Bücher, aber auch Good to Great / Der Weg zu den Besten haben mir einiges über Fokus und Ausrichtung fürs Leben vermittelt. Einiges. Nicht alles.  Dazu später mehr.

40 – 50

Da bin ich noch drin. In diesem Jahrzehnt standen Coaching-Bücher im Vordergrund: Lösungsorientierte Beratung  von Bamberger habe ich regelrecht verschlungen. Und natürlich Marshall Rosenberg Gewaltfreie Kommunikation und viele andere Titel, die mich in meiner Praxis als Coach gestärkt und geprägt haben. Außerdem eine ganze Reihe von Büchern von Menschen wie Aliss Cresswell, Bill Johnson und Kris Valatton und anderen, die meinen Glauben herausgefordert und gedehnt haben – mehr in die Vorstellung hinein, dass Gott nicht alleine handeln will, sondern gern mit und durch uns.

Rock your ideaUnd jetzt gibt es ein neues Buch, von dem ich ahne, dass es vor allem mein Berufsleben im nächsten Jahrzehnt prägen wird Martin Gaedts Buch:  Rock your idea.

Diejenigen, die mich kennen, wissen, dass ich um Ideen selten erlegen bin. Wenn die einen vor Schreck erstarren,  regen mich Krisen zur Kreativität an. Beispielsweise wenn es auf dem Balkon  7 Meter entfernt, schräg von mir brennt, weil Teenie-Gäste bei einer Geburtstagsfeier Wunderkerzen-Weitwerfen gespielt haben !!!! und zielsicher einen vertrockneten Weihnachtsbaum trafen, der lichterloh in Flammen aufging.

Während alle anderen Gäste erstarrt vor Schreck das Feuer betrachteten, rannte ich in Küche und Bad, holte Teekannen und was ich sonst noch fand, und versuchte, schräg über den Hof Wasser auf den entfernten Balkon zu schütten. Und traf. Zumindest oft genug, um die Flammen zu löschen noch bevor die Feuerwehr mit drei Löschzügen eintraf.

Doch witzig, originell und kreativ denken zu können, allein reicht nicht, damit eine Idee erfolgreich umgesetzt wird.

Das habe ich jetzt beim Lesen von Rock your idea verstanden. Die Originalität und Offenheit braucht als Gegenpol immer die Analyse und das achtsame Hinschauen, damit etwas gelingt. Das A und O.

Beim Lesen wurde mir klar, warum viele meiner eigentlich im Ansatz guten Ideen nicht funktioniert haben. Ich habe wunderschöne Postkarten produziert, umweltfreundlich, originell mit gutem Design. Nur unpraktischerweise die Vertriebskosten nicht genau berechnet (schon allein deshalb, weil ich gar nicht weiß, wie man so was kalkuliert). Und nicht richtig nachgefragt, ob die Kunden meines Verlags, die meine Bücher und Trainingsmaterialien sehr schätzen, auch auf Postkarten stehen. Tun sie nicht. Das weiss ich jetzt.  9875 unverkaufte Postkarten später.

Und meine Kunden mögen noch nicht mal alle meine Bücher. Ich hab Buchtitel gemacht, von denen ich begeistert war, ohne vorher zu prüfen, ob andere Menschen davon auch begeistert sind. Und natürlich ob sie die Titel tatsächlich auch kaufen würden.  Das kann man natürlich nie genau sagen, das typischte an der Zukunft ist ja, dass sie ungewiss. Das Interesse und die Resonanz ungefähr zu erfragen, wäre das gute, ergänzende A zum sprudeligen O gewesen. Das hat in den meisten Fällen gefehlt.

Zu allem Überfluss habe ich gerade in der Anfangsphase – Buchcover gemacht, die auf dem Computer gut aussahen, aber im Laden überhaupt nicht wirkten.  Das ist eine andere Geschichte.

Als ich Rock your idea zu Ende gelesen hatte, hab ich erst mal eine Runde geweint.

Es tat einfach weh, zu realisieren, wie viel Ideen mit Potential misslungen oder nicht zur vollen Entfaltung gekommen sind, weil mein A-Flügel sich nicht entfaltet hat…ich gar nicht wusste, dass es ihn gibt. Und ich mag gar nicht erst anfangen zu spüren oder gar zu rechnen, wie viel emotionale, aber auch finanzielle Energie mich die fehlende Analyse gekostet hat. Das ist wirklich zum Heulen.

Im Coaching sagt man oft: Wenn etwas nicht funktioniert, verdoppeln Menschen ihre Anstrengungen. Der Partner hört nicht zu. Also redet man lauter oder mehr.  Das Ding klemmt, also zerrt man mehr. Abstand nehmen, eine ganz andere Strategie entwickeln, ist meist die bessere Alternative.

Dumm, wenn man den Fehler dann selbst macht. Ich hab eine Idee entwickelt. Wenn es dann schwierig wurde, hab ich einfach die nächste Idee entwickelt, statt etwas anderes zu tun. Genau analysieren zum Beispiel. Ideen entwickeln, das kann ich. Irgendetwas fällt mir immer ein. Also hab ich meine Anstrengungen verdoppelt. Und um nicht allzu hart, mit mir selbst zu sein: Eine ganze Reihe der Ideen waren auch gut.

Aber ich ahne, wie viel besser meine Verlagsarbeit funktioniert hätte, wenn ich das mit dem Hin- und Her von Originalität und Analyse vor 10 Jahren gewusst und eingeübt hätte. Glücklicherweise ist es noch nicht zu spät. Ich habe – vermutlich – noch einige Jahre, oder ein oder zwei Jahrzehnte Berufsleben vor mir. Und werde versuchen, meinen  A – Flügel zu stärken. Denn wenn man nur mit einem O – Flügel fliegt, fliegt man im Kreis. Und ich habe mir ganz neu eine A-Frau an Bord und einen Super-A-Berater ins Team geholt, um mich darin zu unterstützen.  Und eine dritte A Frau kam in dieser Woche einfach von selbst an. Ich bin am Staunen.

Jetzt gilt es erst mal achtsam hinzusehen: Was funktioniert? Was nicht?

Und wenn wir dann die nächste Idee, die natürlich schon da ist, weiterentwickeln, wird zu dem O eine gute Portion A kommen.

Mich zum Weinen bringen – das hat bisher noch kein „Business“ Buch geschafft.

Aber ich weiß, dass ich in ein paar Jahren lachend sagen werde: Die Gedanken aus Rock your idea, vor allem der Grundgedanke von A und O, hat etwas verändert. Hat verbessert, wie ich ich Projekte angehe. Es hat jemanden verändert. Mich.

Einander begegnen. Oder: Wo man mich in den nächsten Monaten treffen kann.

Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken, und dabei selbst reich zu werden. – Clemens von Brentano

Kürzlich saß ich im Zug an einem Tisch, um den sich zufällig vier Menschen aus heilenden Berufen versammelt hatten: ein Onkologe (Krebsspezialist), eine Ergotherapeutin (das hieß früher „Beschäftigungstherapie“), ein Körpertherapeut und ich als Coach. Uns hat – trotz unserer verschiedenen Schwerpunkte und Hintergründe – die Freude darüber verbunden, Menschen heil werden zu sehen.

Wir haben uns gegenseitig von dem erzählt, wie wir mit Menschen arbeiten – es war erfrischend und bereichernd. Die Ergotherapeutin erzählte zum Beispiel, dass sie mit alten Damen, die sich sehr unsicher bewegten, mit Bällen an Schnüren gearbeitet hat. Irgendwann konzentrierten sich die Frauen so sehr auf die Bälle, dass sie vergaßen, dass sie sich ja eigentlich unsicher bewegen. Sie gingen mit relativ großer Leichtigkeit durch den Raum. Die Therapeutin erzählte strahlend davon: „Als ich das das erste Mal sah, habe ich mich gefühlt wie Jesus!“

Begegnungen bereichern und beleben. Von daher finde ich es wunderschön, wenn neben der virtuellen Begegnung auch echte Begegnung mit euch möglich ist.  Dazu gibt es in nächster Zeit viele Gelegenheiten. Ich lade dich zu allen Events ein, besonders zu den Gelegenheiten wie etwa der Ferienwoche im Tessin oder der Tagung in Cuxhaven, wo ein bisschen mehr Zeit zum Austausch und zu echter Begegnung bleibt als bei einem Einzelvortrag.

Begegnung bei Events

2014-08-30 14.01.44Last minute für alle, die noch Zeit und Urlaub haben

29. August: Schweiz. Großer Frauentag in Luzern: Spring. Hinein ins volle Leben.

30. August bis 5. September: Schweiz. Ferienwoche im herrlichen Hotel Paladina Pura im Tessin. Täglich eine Andacht und ein Vortrag von mir. Zum Thema: Spring. Daneben leckeres Essen, Entspannung, Sightseeing. Herrliche Möglichkeit, zu entspannen und sich inspirieren zu lassen. Für Männer und Frauen!

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Im Herbst

18. bis 20. September: Dünenhof (Cuxhaven): Frauentagung zum Thema: Die Kunst des Vergebens – wieder leichter leben. Man ahnt gar nicht, was man innerlich alles mit sich rumschleppt, bis man es losgeworden ist.

25. bis 27. September: Hamburg und Umgebung: Verschiedene Events für Männer und Frauen in / bei Hamburg (Pinneberg, Schenefeld, Schnelsen, Norderstedt)

1. – 3. Oktober: Mitgestaltende Teilnehmerin beim Seminar God@Work mit Rich Marshall in Leinfelden-Echterdingen

16. bis 17. Oktober: Schwäbisch Hall: Frauenabend und Frauenfrühstück zum Thema: Swing dein Leben in Balance.

Infos und Anmeldemöglichkeit zu allen Terminen findest du hier: http://dte-training.de/termine

Persönliche Begegnung beim Coaching

Coaching ist ein intensives Gespräch zu Themen, bei denen man allein nicht so gut weiterkommt. Das können berufliche, private oder persönliche Themen sein. Ich biete Coaching live vor Ort in Berlin oder per Telefon an. Eine fantastische Möglichkeit, „große“ Themen wie etwa berufliche Perspektiven, Partnersuche, Gemeindeengagement, geistliches Wachstum, persönliche Entwicklung intensiver zu durchdenken, ist ein Halbtagescoaching oder Ganztagescoaching – das geht natürlich nur vor Ort in Berlin.
Mehr Infos gibt´s hier: http://kerstinhack.de/coaching

Einander kennenlernen – beim Helfen an Bord

Zusammen zu arbeiten und sich in den Pausen auszutauschen ist eine wunderbare Form der Begegnung. „Für eine Tasse Tee ist immer Zeit!“, lautet einer meiner Leib- und Magensprüche, zu dem ich – selbst in intensiven Zeiten – voll stehe. Kürzlich konnte ich z. B. einem Flüchtling, der mir half, im Gegenzug helfen, einige belastende Dinge etwas besser zu verarbeiten.

Das Schiff ist – nach über drei Jahren Bauzeit – nun zu 70–80% fertig, aber es liegen noch einige intensive Monate vor mir. Und auch noch mehrere Tausend Euro an Finanzen – besonders für die Heizung, damit Gäste und ich im Winter nicht frieren.

Wenn du beim Stemmen der Finanzen mithelfen magst:
Paypal: info@down-to-earth.de
Oder https://www.betterplace.org/de/projects/12684-heart-of-berlin-das-schiff-wird-umgebaut
Vielleicht hast du Lust – alleine oder mit Freunden – zu kommen und mit anzupacken. Für Gruppen kann ich – je nach Verfügbarkeit – auch einen Mini-Workshop halten oder ´ne Gesprächsrunde oder…

Begegnung per Buch

Ganz klar – wir wären nicht wir, wenn wir nicht an Begegnung per Buch glauben würden. Das kennt jeder: In den Seiten eines Buches erkennt man sich wieder, fühlt sich verstanden, findet Lösungen. Vielleicht hast du es schon entdeckt: Mein neues Impulsbuch für ein Jahr ist jetzt erschienen: Danke, Leben. Und der neue Kalender und viele andere neue Titel rund um Dankbarkeit, die das Leben reich und schön machen. Schau doch mal bei uns vorbei: www.down-to-earth.de

Begegnung per Mail

Persönliche Begegnung ist natürlich unschlagbar schön, doch ich genieße auch schriftliche Begegnung. Wenn dich ein Buch, Quadro, Impulsheft oder ein Text von uns berührt hat – dann erzähl mir bitte davon. Oder wenn du Ideen oder Verbesserungsvorschläge hast – dann freue ich mich, von dir zu hören!
Ich wünsche dir wunderbare Begegnungen – mit den Menschen, die Gott dir in den Weg stellt – vielleicht auch mit mir…

Glücklich

2014-10-02 19.35.46Wie kann man nach so einem Tag nicht glücklich sein?!

Gutes Essen: Mandelmilch mit Banane und Kokos / Fenchel mit etwas Käse / Gemüse und Basmati-Reis vom Inder, dazwische 1 Stück Schokolade (90%) und eine Mozartkugel, die in nem Carepaket für mich war.  Etwas Kaffee (ok…zwei Tassen), viel Kräutertee.

Geschenke: Ein Carepaket mit lauter Schokolade von Muttern, damit ich den Winter durchhalte, noch weiteres Geld fürs Entrosten…jetzt hat der Rost wirklich keine Chance mehr.

Tagsüber: Sport – nur 7 Min, aber intensiv…puh…Zeit zum Beten…Arbeit an der Überarbeitung meiner persönlichen Internet-Seite KerstinHack.de, die es dringend nötig hat / Überarbeitung von LEA – damit der Standard gewahrt bleibt / Werbung für die Online-Kurse LEA und SAM/ Mini-Mittagsschlaf (so 3 Minuten, dann hatte ich keine Lust mehr), Mails und zwei gute Coachings.

Spätnachmittags: Zeit mit einer kostbaren Freundin und ihrer süssen Tochter – nicht lange aber schön.

Abends: Buchpremiere von Mindfuck love. Wie wir uns in der Liebe selbst sabotieren und was wir dagegen tun können von Dr. Petra Bock. Sie ist einer der Top Coaches in Deutschland und von einigen Ihrer Bücher habe ich schon sehr profitiert – von daher war ich gespannt, die Frau live kennenzulernen. Der Buchtitel ist sicher nicht jedermanns Geschmack – auf Englisch klingt es zumindest besser als „Hirnscheiße“….aber genau darum geht es. Mindfucks sind – meist unbewusste – Glaubensätze und Denkmuster, die wir oft in früher Kindheit entwickelt haben z. B. „ich muss immer für alle da sein“ und die später einer reifen Beziehung auf Augenhöhe entgegen stehen. Sie hat sehr anschaulich und eindrücklich erklärt, wie man diesen Mustern auf die Schliche kommt – es gibt nur sieben Grundmuster, wenn man die mal kennt, kann man sie leicht identifizieren. Und natürlich auch, wie man sie entsorgt…. und frei wird, für reichere Begegnung auf Augenhöhe. Richtig schön.

Doppelt schön war, dass der Abend eine Art Geschenk war. Vor drei Tagen, als ich von der Ubahn nach Hause ging, den Impuls verspürte, noch einmal zurück zu gehen und ein Veranstaltungsplakat anzusehen, auf dem für etwa 30 Events geworben wurde. Ich life zurück und entdeckte die Veranstaltung mit Petra Bock. Ich sah es und wusste: Da will ich hin. Ich glaube an einen guten Gott, der klüger ist, als ich es bin und mehr weiß – und der wohl dachte, die Veranstaltung würde mir Spaß machen. Er hatte recht.

Nachts: Himbeeren kaufen, bei milder Herbstluft über den hellereleuchteten Ku´damm gehen.  Dankbarkeit in allen Poren spüren!

Eine gute Mischung aus allem – was für ein schöner Tag!

Gebrauchte Bücher

So ein Schiff umzubauen ist eine große Herausforderung: zeitmässig, emotional, finanziell. Gerade bei den Finanzen freue ich mich darüber, dass viele Menschen mithelfen, ich nicht alles alleine tragen muss. Das Schiff soll ja auch, wenn es fertig ist, vielen Menschen dienen. Von daher ist es schön, wenn es jetzt auch von vielen mitgetragen wird.

Gestern hat mir eine Freundin eine Bananenkiste voller Bücher geschenkt. Ich kann die verkaufen, ihr könnt sie lesen. Und der Erlös kommt dem Schiffsprojekt zu Gute.

Hier könnt ihr sehen, was es alles gibt – und entweder die Bücher gleich bei Amazon bestellen oder per Kommentar bei mir (dann spare ich mir die Provision an Amazon).

Und ja – wer will, darf mir Bücher schenken….

 

Feedback zu Coaching-Titeln

In der Regel lesen Menschen meine Bücher und profitieren davon – aber meist erfahre ich davon nur wenig. Umso schöner, wenn sich jemand die Zeit nimmt, mir Feedback zu geben. So wie ein netter Herr heute Morgen:

„Ich möchte Ihnen an dieser Stelle ein großes Lob aussprechen für Ihre fabelhaften Werke „Power-Fragen“ und „Coaching Basics„. Diese sind wahre Riesen, was den Informationsgehalt in puncto absolut positiver Schlichtheit und Gradlinigkeit (eben die Basics, die wir manchmal vor lauter Bäumen nicht mehr sehen), aber auch Effizienz angeht!

Ich selber absolviere gerade ein Fernstudium zum Psychologischen Berater & Personal Coach und was mir bis vor kurzem zwischen den ganzen Blöcken an Information und Input noch gefehlt hat, war der „Mörtel“, der all das zusammen hält, der auf einfache aber doch eindrückliche Art und Weise alles verbindet und auf  „menschlichem Level hält“. Neben einigen wenigen anderen Werken sprechen mich Ihre Büchlein sehr an und ich konnte mir viel daraus mitnehmen.“

– Klaus Heine, Straelen


Liebe ist….

Im März kam mein aktuelles Buch „Gebet. schlicht + ergreifend“ heraus. Das stieß auf sehr viel positive Resonanz. Die Aufmachung sprach viele an. Der Inhalt ebenfalls – wie immer im Down to Earth Stil – Wichtiges kurz und prägnant zu formulieren.

Jetzt schreibe ich an einem neuen schlicht + ergreifend Titel, der im Herbst erscheinen wird:

Liebe. Schlicht + ergreifend

Da ich nicht alles weiß – zum Glück – suche ich nach Anregung von Euch. Genauer gesagt, nach Antworten auf folgende Fragen:

1. Liebe ist…..?
2. Was sind die hilfreichsten Beziehungs-Ratgeber, die du kennst? (Ich meine Bücher, nicht Menschen)?
Bitte mit Autor, Titel, Verlag, Erscheinungsjahr
3. Was sind deine Lieblings-Liebesromane?
4. Was sind die schönsten Liebesfilme die du kennst?

Ich bin gespannt auf deine Antworten. Bei Liebe ist…veröffentlichen wir die Autoren mit Vorname und Anfangsbuchstaben des Nachnames. Du hast also Chancen, namentlich in einem Buch erwähnt zu werden.

Wenn ihr schon mal reinlesen wollt, könnt ihr das unter dem Stichwort „Ja sagen“ hier im Blog.

Viel und wenig schreiben

Wenn ich im Blog wenig schreibe liegt das meist daran, dass ich viel schreibe – an anderen Orten. In wenigen Tagen erscheint mein neues Buch „Gebet. schlicht und ergreifend“. Und ich arbeite an der Fortsetzung. „Leben. schlicht und ergreifend“ ist beim Grafiker. Und ich versuche nun „Erfolg. schlicht und ergreifend“ Form und Inhalt zu geben.

Dazu habe ich mich in die leere Wohnung von Freunden verzogen – um in Ruhe denken und schreiben zu können. Glücklicherweise ist es in der Wohnung zwar ruhig, aber sie liegt in einer belebten Stadt. Wenn ich vor die Tür trete, dann treffe ich auf viele Menschen. Weil ich nur ab und zu hier bin, entdecke ich alte und vertraute Orte wieder – aber auch Neues, nicht Vertrautes, Unbekanntes. Ich mag diese Mischung. Sie spiegelt in gewisser Weise wider, was schreiben ist. Wenn man zu allgemeinen Lebensthemen schreibt, kann man das Rad  nicht immer neu erfinden. Man trifft beim Schreiben auf viel Vertrautes, an das man sich und später den Leser wieder neu erinnert.

Doch immer wieder begegnen einem Gedanken, die man in dieser Form so noch nicht gedacht hat, die in dieser Kombination neu und unvertraut sind. Da bin ich dann beim Schreiben selbst überrascht und freue mich über die Entdeckungen. Ich bin also sehr gespannt, was dieser Tag bringt.

Wie ich die Dinge geregelt kriege – 4

Es sieht schön aus hier. Klarer, geordnet. Um mich herum und in mir drin auch. Aus dem Buch Wie ich die Dinge geregelt kriege habe ich noch zwei Impulse mitgenommen

Antwort-erwartet-Liste: Manchmal mailt man Menschen oder bittet sie um etwas und muss auf Antwort warten. Das hat man dann im Kopf. Damit man es nicht im Kopf hat, ist es schlauer man hält es gleich irgendwo auf einer „Antwort erwartet“ Liste fest. Entweder auf Papier oder elektronisch oder in einem gesonderten Ordner im Posteingang.

Referenzmaterial und To-Do Sachen trennen. Es gibt Unterlagen, die hebt man auf, weil man da ab und zu nachsehen muss – das sind bei mir z. B. Titel- und ISBN-Listen oder die Listen mit den Neuerscheinungen. An den Neuerscheinungen arbeite ich natürlich auch und da gibt es Dinge zu tun und zu planen. Landet alles – Referenzmaterial und To-Dos in einer Liste oder Mappe wird das bald unklar. Besser man trennt klar: In eine Abteilung / Mappe / In-Box kommen alle Unterlagen, mit denen man noch etwas tun muss. In eine andere nur die Unterlagen, die man zum Nachsehen braucht.

Der Vorteil: Dieses Vorgehen reduziert schnell die Dicke der Arbeitsberge und macht Prozesse klarer und übersichtlicher. Man muss sich nicht durch Stapel von Papier wühlen, sondern hat nur die „aufgabenbehafteten“ Blätter vor sich. Sehr entspannend.

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