Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Schlagwort: Heilung (Seite 2 von 2)

Schmerzen, Frust und Weitergehen. Oder Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Gideon sprach zu dem Engel des HERRN: Ist der HERR mit uns, warum ist uns dann das alles widerfahren? Richter 6,13

Das war meine täglicher Bibeltext aus den Losungen. Und er traf voll meine Stimmung. Eher Blues. Der Tag heute war bisher der schwierigste Tag hier. Mitten in der Nacht vom Handy aufgeweckt worden, habe dann wirres Zeug geträumt statt der himmlischen Offenbarungen nach denen ich mich sehne. Verspannter, blockierter Rücken, starke Rücken- und Kopfschmerzen… alles kein Vergnügen.

In der Stille bin ich auch nicht gut zur Ruhe gekommen. Klar ist Gott da, aber ich sehne mich danach, ihn mehr persönlich zu mir reden zu hören – nicht nur für andere. Letzteres fällt mir relativ leicht. Warum auch immer.

Dann hab ich für Thea (Name geändert) gebetet, der es nicht gut ging. Gestern hatte sie mir von Magenproblemen erzählt. Ich hab für sie gebetet. Danach ging es ihr etwas besser, am Abend dann richtig schlecht. Na klasse! Als ich sie heute sah, offensichtlich schwach und mit stark aufgeblähten Bauch, tat sie mir so leid. Und ich war ich einfach nur frustriert. Ich würde so gern sagen „Im Namen Jesu gebiete ich der Krankheit zu gehen!“ So wie Aliss und andere es tun. Die beten selten für Heilung. Sie agieren eher aus der Autorität Jesu, in der sie sich stehen sehen. Und dann würde ich so gern erleben, wie es ihr gleich viel besser oder ganz gut geht. Aber so war es leider nicht. Ihr ging es nach dem Gebet keinen Deut besser. Ich war so frustriert.

Als ich im Bus auf dem Weg nach Chester war, fing ich an zu weinen. Und den ganzen Nachmittag habe ich immer wieder geweint, wenn ich daran dachte, dass meine eigenen Gebete für die Heilung der Folgen mehrere Unfälle, die unter anderem Rückenschmerzen auslösen, bisher nicht erhört wurden . Und wenn ich daran dachte,  wie sehr ich mich danach sehne, Menschen in der Kraft Gottes Heilung bringen zu können. Auf der Konferenz habe ich in drei Fällen deutliche Befreiung von okkulter Belastung auf Gebet hin gesehen – das war beeindruckend und wunderbar. Ich bekam aber keine sichtbare Heilung mit. Immerhin: Meine chronischen Kieferschmerzen haben nach einem Gebet stark abgenommen.

2015-05-12 16.38.19In Chester ging ich erst mal in die Kathedrale, weil eine unserer Aufgaben hier war, über uns als Tempel nachzudenken. Ich fand es inspirierend und tröstlich, dass dieser Ort nicht an einem einzigen Tag gebaut wurde, sondern über Jahrhunderte. Es gab innerhalb der Kathedrale einen Lesesaal, wo im früheren Kloster die Ordensregeln des Hl. Benedikt vorgelesen wurden. Und sogar einen Gerichtssaal. Daneben Orte fürs Gebet, Gedenktafeln zur Erinnerung an Menschen, die man verloren hat, Raum für Abendmahl, gemeinsames Gebet, den wunderschönen stillen Garten in der Mitte- umgeben vom Kreuzgang. Ich dachte: in meinem inneren Tempel gibt es auch verschiedene Orte. Manche sind gut ausgebaut. Andere noch im Werden. Mich hat die Zeit in der Kathedrale in Bezug auf meine eigenen Herausforderungen in der Stille getröstet. Die Kathedrale wurde nicht an einem Tag gebaut…

Ich ging dann in ein Café, las meine Mails. Eine war von jemandem, mit dem ich nur ein oder zwei Mal im Jahr Kontakt habe. Er schrieb:

Hallo Kerstin,

reichen Segen für deine Praktikumszeit für Heilung.

Finde ich sehr gut deine Investition an Zeit und Glauben.

Ich denke, wenn wir kapieren, was Jesu Auferstehung wirklich

bedeutet und unser Erbe in IHM als Töchter und Söhne ergreifen,

dann leben und agieren wir aus einem anderen Bewußtsein.“

Gott wusste, dass ich genau an diesem Tag Ermutigung brauche. Es hat mich total berührt, dass sie gerade heute, wo ich einen richtigen Durchhänger habe, kam.

Im Café las ich dann das Kapitel über Heilung aus dem Buch von Aliss Cresswell. Und weinte immer und immer wieder, weil ich so müde vom jahrelangen Kämpfen und den bisher so wenigen Erfolgen bin. All der Schmerz der letzten Jahrzehnt – für manches etwa für Heilung von den Unfallfolgen – bete ich schon seit über dreißig Jahren – hat sich heute einen Weg an die Oberfläche gebahnt.

Aliss selbst hat zwölf (!) Jahre lang gebetet und zum Teil auch dafür gefastet, dass Gott sie im Bereich Heilung gebraucht. In dieser Zeit hat sie gerade mal zwei oder drei Heilungen als Antwort auf ihr Gebet miterlebt. Sie war oft frustriert. Dann auf einmal geschahen so viele Heilungen, dass sie kaum mit dem Aufschreiben hinterher kam. Und die Heilungen geschahen nicht nur durch sie. Sondern auch durch viele andere.

Manchmal beneiden wir Menschen, die so etwas erleben. Die Bibel spricht davon, dass wir nicht begehren sollen, was andere haben – egal ob es sich dabei um materielle oder emotionale „Besitztümer“ handelt oder auch geistliche Gaben. Du sollst nicht begehren, deines Nächsten Haus, seine Frau usw. sagen die zehn Gebote klar. Aber Gottes Wort  ermutigt uns, für das zu bitten, was wir brauchen. Und fordert uns sogar auf, uns nach geistlichen Gaben intensiv auszustrecken, sie leidenschaftlich zu begehren.

Ich hab heute in mein Notizbuch geschrieben, wie ich reagieren will, wenn ich einen anderen Menschen sehe, der etwas hat, was ich auch gern hätte – egal ob es sich um etwas geistliches, eine Beziehung oder etwas Materielles handelt.

  • Gott mein Vertrauen aussprechen, dass er mein Versorger ist
  • Den anderen Menschen segnen
  • Gott um das bitten, was ich für mich haben möchte.
  • Gott fragen, was für ein Preisschild an der Sache hängt, was es mich kosten wird.
  • Gott bitten, mir den nächsten Schritt zu zeigen.

2015-05-12 16.46.44Ach…im Café hab ich noch für ein neugeborenes Kind gebetet – die Eltern haben sich sehr gefreut. Auf dem Heimweg kam ich auf einer Brücke mit einer jungen Frau ins Gespräch. Ich hatte das Empfinden, dass Gott ihr sagt, dass sie eine wunderbare Mischung aus dem ist, was Gott in sie hineingelegt hat und was sie daraus gemacht hat. Es stellte sich heraus, dass sie Christin ist. Und wir haben uns noch eine Weile über Verschiedenes unterhalten. Man kann Menschen tatsächlich ermutigen, selbst wenn man selbst gerade „down“ ist.

Und keine Frage: Ich gehe weiter. In dem Lied „Pioneer“ (Pionier) von Rick Pino heißt es – irgendjemand muss die Straße für die bauen, die nach ihm kommen. Und er ermutigt: Geh weiter, geh´durch deine Angst durch und gehe weiter! Okay!

Der Ball ist im Loch! Erste Erfahrungen mit Golf und dem Gebet für Fremde

2015-05-03 18.09.41Ich juble. Gestern habe ich zum ersten Mal beim Golfen einen Ball ins Loch geschlagen – eingeputtet, wie das im Fachjargon heißt. Und ich habe zum ersten Mal in meinem Leben einem fremden Menschen Gebet angeboten. Wobei letzteres für mich der größere Meilenstein war. Aber erst mal der Reihe nach.

Seit der Impuls kam nach England zu gehen und mich im Bereich des Übernatürlichen trainieren zu lassen, habe ich mir vorgenommen, mutiger zu sein und auch fremden Menschen direkt Gebet anzubieten, wenn ich von Problemen höre. Das war der Plan. Geschafft habe ich bis heute kein einziges Mal.
Da erzählt mir ein Angestellter in meinem Lieblingsfalafel-Laden, dass er und seine Frau keine Kinder bekommen können. Ich sage ihm, dass ich Gott darum bitten werde. Aber wage es nicht, das sofort zu tun. Hätte in dem Kontext – mit anderen wartenden Kunden – vielleicht auch nicht so ganz gepasst.

Schwerwiegender war für mich die Taxifahrerin hierher zum Zentrum. Beim Einladen des Gepäcks schrie sie vor Schmerz auf. Der Koffer war tatsächlich sehr schwer, aber das eigentliche Problem war ihr verstauchter Fuß. Ich erzählte ihr, dass die Leute hier in Little Mollington Hall für Kranke beten, aber habe es nicht gewagt, ihr direkt Gebet anzubieten. Ich hab mich danach so schlecht gefühlt. Ich will so gerne Menschen die Liebe von Jesus nahebringen, wenigstens die Tür öffnen helfen. Und ich war so traurig über mich, dass ich nicht den Mut gefunden habe. Selbst wenn Jesus nicht gleich offensichtlich gehandelt hätte, wäre es ein Zeichen von Nähe und Mitgefühl gewesen.

Am zweiten Tag hatten wir dann die Aufgabe, Gott zu bitten, uns einen Menschen zu zeigen, dem wir Gebet anbieten könnten. Das ist an und für sich schon herausfordernd. Aber wenn es ununterbrochen regnet, kein Bus in die Stadt fährt und nur wenige Menschen unterwegs sind, noch mehr.

Wagemutig habe ich mich in den Regen gestürzt ins nächste Dorf gelaufen. Unterwegs bin ich einem Golfer begegnet, der nicht zum Gespräch aufgelegt war, mich aber immerhin freundlicherweise vor herumfliegenden Golfbällen warnte. Dann einer fröhlichen Wandergruppe, die auch nicht das geeignete Objekt für Gebet zu sein schien. Und dann sah ich eine Frau aus Südasien – in einem wunderschönen türkisen traditionellen Gewand und mit rotem Punkt auf der Stirn. Ich empfand, dass ich sie ansprechen sollte. Bis der Gedanke sich von meinem Hirn bis in meine Füße – Befehl stehenbleiben – ausgewirkt hatte, waren 20 Meter zwischen uns. Sie drehte sich tatsächlich noch mal nach mir um. Aber ich hatte nicht den Mut au sie zuzugehen. Chance verpasst. Schon wieder Frust. Ich betete, dass ich der Frau noch einmal begegnen möge, falls es tatsächlich die Person war, die Gott durch mich ansprechen wollte.

Ich lief weiter durch das Dorf, aber bei dem Wetter war praktisch niemand auf der Straße oder so weit weg, dass ich hätte rennen müssen, um sie einzuholen. Zu allem Überfluss bestand der Rest des Dorfes aus einem riesigen Krankenhauskomplex, aber Kranke und eventuelle Besucher hatten sich offensichtlich alle in ihren Häusern verschanzt und auch die Kirche war abgesperrt.

Als ich das Dorf etwa eine Stunde später wieder verlies, kam mir die Frau von voher entgegen. Mit Handy am Ohr. In der Nacht hatte ich davon geträumt, dass ich eine Frau, die ich kenne ermutigt habe. Dass Gott ihr sagt, dass sie eine gute Mutter ist und dass sie, wenn sie an ihre Grenzen kommt, ihn um Hilfe bitten soll und er ihr helfen wird. Ich habe im Traum gleich direkt für sie gebetet, was ich irgendwie ziemlich praktisch fand. Wenn man schon im Schlaf betet, spart man tagsüber Zeit. Ich habe der Frau meinem Traum gemailt , aber noch keine Antwort erhalten.

Ich habe mich, weil mich der Traum selbst so bewegt hat, gefragt, ob Gott mir durch den Traum vielleicht auch sagen will, dass ich auch hier eine Mutter ermutigen soll und hatte deshalb immer wieder gebetet, dass – falls ich das richtig sehe – er mich zu der Frau führen soll. Als ich also die Frau mit dem asiatischen Gewand wieder sah,  fiel ich – etwas unelegant gleich mit der Tür ins Haus und fragte  sie:

„Haben sie Kinder!“ Sie antwortete: „Kindermädchen!“ Ich erzähle ihr von meinem Traum und sagte, dass Gott ihr bei ihrer Aufgabe helfen würde. Sie fragte „Helfen?“ Ich sagte „Ja, Gott will Ihnen dabei helfen.“ Sie strahlte übers ganze Gesicht. Dann fragte sie „Haus?“ „Ich zeigte auf die andere Seite des Tales, wo ich gerade wohne und fragte, wo sie wohnt. „Chester!“

Dann ging sie – noch bevor ich eine Chance hatte oder ergreifen konnte, für sie zu beten. Ich habe keine Ahnung, was von dem, was ich gesagt habe, bei ihr ankam, da ihre Sätze nur aus Nomen bestanden. Und ob es tatsächlich das war, was Jesus ihr sagen wollte. Aber immerhin hat sie gestrahlt. Etwas Positives war bei ihr angekommen. Von daher kein glänzender Erfolg in Sachen „Gebet für Fremde!“ – aber wohl ein ehrenwerter Versuch.

Und am Abend schrieb mir dann übrigens die Mutter, für die ich im Traum gebetet hatte, dass das genau ins Schwarze traf – die Frage der Erziehung würde sie gerade sehr beschäftigen.

Was mir hier gefällt ist das ein so großer Schwerpunkt auf Gebet, Nachsinnen über Gottes Wort, persönliche Begegnung und geistliche Übungen, um den Begegnungsraum mit ihm zu erweitern und vertiefen, gelegt wird. Ja, die Sehnsucht danac2015-05-03 18.07.30h, ihn auch in all seiner Macht handeln zu sehen, ist da. Aber der Fokus liegt auf dem Wachsen in der Beziehung zu ihm, nicht auf dem Handeln mit ihm.

Also habe ich den Nachmittag unter einem blühendem Kirschbaum – herrlich – verbracht und die Nachmittagsaufgabe ausgeführt: Über Psalm 1, 1 – 3 nachsinnen und meditieren.

  • Glücklich ist, wer nicht lebt wie Menschen, die von Gott nichts wissen wollen.
  • Glücklich ist, wer sich kein Beispiel an denen nimmt, die gegen Gottes Willen verstoßen.
  • Glücklich ist, wer sich fern hält von denen, die über alles Heilige herziehen.
  • Glücklich ist, wer Freude hat am Gesetz des Herrn und darüber nachdenkt – Tag und Nacht. Er ist wie ein Baum, der nah am Wasser steht, der Frucht trägt jedes Jahr und dessen Blätter nie verwelken. 

Nach zwei Stunden Lesen, Wiederholen und Nachsinnen über diese Verse, hatte ich das Bedürfnis, mich zu bewegen und lief über den nahegelegenen Golfplatz. Ich betete, dass Gott mir hier genügend neue Erfahrungen im Bereich Gebet für Heilung etc. schenken möge, damit ich mich in dem neuen sicher fühlen würde, bis ich nach Hause komme.
Ein Mann spielte eine Runde Golf mit seinem Sohn. Da ich noch nie in meinem Leben einen Golfschläger in der Hand hatte, fragte ich, ob ich mal probieren dürfe. Die ersten beiden Schläge gingen in die Luft, dann traf ich tatsächlich den Ball. Der rollte – und ich erntete ein anerkennendes „Nicht schlecht für den ersten Schlag!“ von Colin, dem Vater. Aber das Loch war…naja…noch etwa 20 Meter entfernt. Also weiter. Schließlich sollte der Ball ja ins Loch. Nach dem fünften Versuch machte es das ersehnte „Plop“! Eingeputtet!
2015-05-03 18.24.14Dann fragte mich Colin, was ich hier machen würde. Ich erzählte, dass ich hier sei, um trainiert zu werden. Jesus hätte ja immer Meschen geheilt und ich wollte das lernen – so wie man das Golfen üben müsste. Und dass ich bei Leuten sei, die oft erleben, dass Jesus Menschen durch ihr Gebet heilt – von Arthritis, Knochenbrüchen, chronischen Kopfschmerzen.
„Chronische Kopfschmerzen – das klingt nach mir. Ich habe ständig Kopfschmerzen. Ich denke, das liegt an meiner Frau!“ sagte Colin. „Ich kann dafür beten, dass Jesus das heilt!“ sagte ich. „Danke!“ antwortete er. Ich erklärte ihm, dass es für mich leichter sei, gleich hier vor Ort für ihn zu beten, als weit weg. Er meinte Okay. Also betete ich ein einfaches Gebet: „Jesus, ich weiß nicht, woher Colins Kopfschmerzen kommen, ob von der Frau oder von etwas anderem. Aber ich bitte dich, ihn zu heilen und von seinen Kopfschmerzen zu befreien. Im Namen von Jesus. Amen!“

Colin sagte fröhlich: „Es ist schon viel besser!“ – ich bin mir nicht sicher, ob er das aus Höflichkeit, im Spaß oder im Ernst gesagt hat. Aber das ist fast egal – obwohl ich es mir für ihn natürlich stark wünsche, dass es tatsächlich besser und sogar ganz weg ist. Ich glaube und hoffe, dass Jesus ihm da begegnet ist.

Und ich war glücklich – zum ersten Mal in meinem Leben haben ich für einen fremden Menschen für Heilung gebetet. Für mich ist das ein Meilenstein. Das erste Mal ist immer das schwerste. Und das erste Mal liegt jetzt hinter mir. Was für eine Erleichterung und Freude! Gar nicht so schlecht fürs erste Mal. Der Ball ist im Loch. Plopp.

Gott kennen und mit ihm handeln

11179943_10155445607590623_8127252150424667995_nAm 1. Mai fahre ich nach England um mich einen Monat lang im Glauben und im übernatürlich handeln lernen, herausfordern und trainieren zu lassen. Wie es dazu kam hab ich vor ein paar Wochen in dem Blogbeitrag Wunder bewirken lernen beschrieben.

Mir geht es nicht um Sensationslust – auch wenn ich es ziemlich cool finde, wenn Menschen aus Rollstühlen kommen, chronische Schmerzen oder Hautausschläge verschwinden. Jesus hat so was dauernd gemacht. Seine Jünger auch. Ich glaube, dass er es heute noch tun will. Für die Menschen. Er tut mächtige Dinge allein – weil er Gott ist. Und er will uns an seinem Handel beteiligen – weil er uns seine Freunde nennt.

Das Training dort wird viel Bibelstudium und Lesen und praktische Herausforderungen beinhalten. Ergänzend dazu will ich bewusst einüben, mein Herz tiefer vor Jesus zu öffnen. Gerade lese ich Gebet als Begegnung von Charles Bello und Kristian Reschke. Da gibt es eine Anleitung für das sogenannte Examen – eine geistliche Praxis von Ignatius von Loyoloa.

Er empfiehlt, am Ende des Tages betend zu fragen:

  • Was war heute der stärkste Moment des Zuspruchs? (Wann war ich heute am lebendigsten?)
  • Was war heute der stärkste Moment der Verwüstung? (Wann war ich heute am wenigsten lebendig?)

Und dann diese Momente noch einmal nachzuspüren und Gott zu fragen, was genau mich den Moment als so besonders wahrnehmen lies. Und was er mir zeigen möchte.

Inspiriert durch das wunderschöne Buch Sleeping with Bread, das auch in die Praxis der Tagesreflexion einführt, habe ich das schon mal eine Weile gemacht. Aber nicht mit dem Aspekt, dann noch tiefer Jesus zu fragen, was genau das Bewegende war.  Hier wünsche ich mir, tiefer zu gehen in der Begegnung mit ihm und liebe zu ihm.

Ich werde dafür das wunderschön gestaltetes Lieblings-Notizbuch Stille Gedanken mitnehmen, das ich liebe, weil es keine Linien, sondern zarte Punkte hat…und tolle Zitat!!! Und bin gespannt, was ich erleben werden… an Gottes Wirken mit mir und in mir.

Noch was Praktisches:

Ich freu mich auf England. Gleichzeitig kostet es etwas. Einen Monat lang nicht arbeiten UND gleichzeitig höhere Ausgaben haben, ist als Selbstständige herausfordernd.

Ein Tag England (Unterkunft, Kursgebühr, Verpflegung, Reisekosten) kostet gut 50 Euro. Ich bin 30 Tage dort…das sind….


Ich sehe es als Investition in meine Zukunft und die Zukunft anderer.
Falls du die Zeit dort unterstützen magst, freue ich mich sehr.
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