Kerstin Pur

Impulse und Notizen von Kerstin Hack

Schlagwort: Verlag

Ich schreibe ein Buch – und finde einen Verlag oder zwei

Für viele Autoren ist die Frage nach dem passenden Verlag die größte Herausforderung, vor der sie stehen. Manchmal liegt das am Autor selbst, der einfach im Gießkannenprinzip allen passenden und vielen nicht passenden Verlagen sein Opus anbietet.

Zu welchem Verlag passt mein Buch?

Als Verlegerin kann ich ein Lied davon singen. Da wurde uns beispielsweise ein Roman mit „depressiv-schizoider Tendenz“ (ehrlich!) angeboten, außerdem  jede Menge Gedichte, Lebensbilder, Kinderbücher, Sachbücher zum Erwerb von PC Kenntnissen für Senioren und vieles mehr – ungeachtet dessen, dass wir Derartiges gar nicht publizieren.

In den meisten Fällen hat man nicht den Eindruck, dass die Autoren sich auch nur zwei Minuten Gedanken darüber gemacht haben, an wen und für wen sie schreiben. Sie fragen eher: „Wie finde ich (irgend)einen Verlag?“ statt: „Zu welchem Verlag passt mein Buch und wieso?“, was ich für die weit erfolgs- versprechendere Frage halte.

Verlag und Autor müssen zusammenpassen wie Handschuh und Hand. Ineinander greifen, einander ergänzen. Im besten Fall kann das eine Symbiose werden, die alle Seiten voranbringt – den Autor und Verlag und natürlich die Leser, die durch eine gelungene Kooperation gute Bücher erhalten. So ist das zumindest gedacht.

Risiko minimieren

Da ich als Verlegerin quasi einen Verlag an Bord habe, war die Frage, wo ich mein neues Buch publizieren will, schnell beantwortet. Das gute Leben passt gut zu uns – es greift ein Thema auf, zu dem wir schon publiziert haben – Titel von anderen Autoren und auch von mir. Und klar wählten wir Stil und Gestaltung so, dass es zu den anderen Titeln passt.

Als Autorin zugleich Verlegerin zu sein, ist nicht nur positiv. Es bedeutet auch, dass ich das komplette Risiko selbst trage:

  • Das Zeit-Risiko – investiere ich meine Zeit an der richtigen Stelle?
  • Das Kosten-Risiko für Grafik, Design, Druck usw.

Da mein Team und ich im Verlag eine finanziell sehr herausfordernde Zeit hinter uns hatten, entschied ich mich das Risiko durch Crowdfunding abzumildern. Ich schätze Crowdfunding sehr.

Für soziale Projekte ist es eine phantastische Plattform, um Gleichgesinnte zu finden und gemeinsam etwas zu ermöglichen. Ich habe z.B. das Geld für mehrere Hundert Obstbäume in Afghanistan per Crowdfunding zusammen bekommen. Und freue mich, dass jetzt viele Familien mehr zu Essen haben.

Kinder und Obstbäume in Afghanistan
Ich mag Crowdfunding auch als Möglichkeit, um Produktideen zu testen. Wenn man da  keine 100 Menschen für ein Projekt begeistern kann, wie soll man erwarten, später ein paar Tausend Käufer zu finden? Also entschied ich mich,  dass ich über Crowdfunding wenigstens die Druckkosten sichergestellt haben wollte – das würde das Risiko minimieren, das mit Zeit, Grafik, Design für ein Projekt in dem Umfang nicht gerade klein war. Es hat geklappt.

Die Überraschung – ein zweiter Verlag

Als ich schon mitten im Schreiben war, fand der Verlagschef eines anderen Verlags die Idee, das Konzept und die Gestaltung so schön, dass er es auch seinen Kunden anbieten wollte. Ich sagte zu. Eine Partnerschaft von zwei Verlagen bietet immer die Möglichkeit, dass man zu zweit mehr Menschen erreicht, als ein Verlag allein.

Außerdem werden durch eine größere Auflage auch die Herstellungskosten pro Stück etwas niedriger. Auch gut. Und so kommt es, dass ich, ohne zu suchen einen Verlag gefunden habe und das Buch jetzt nicht nur bei Down to Earth, sondern auch bei SCM erscheinen wird. Auch schön.

Erfolgreich schreiben Jörg Achim ZollTipp für Autoren

Erfolgreiche Strategien, wie man bei der Verlagssuche zielgerichtet vorgeht und worauf es sonst noch beim Publizieren ankommt, beschreibt Profi Autorencoach Jörg Achim Zoll in dem Quadro Erfolgreich schreiben.

Ich schreibe ein Buch – und finde die passende Form

Als Autorin liegt es in der Natur der Sache, dass Menschen mir von ihren Buchideen erzählen. Oder von dem, was sie für ein Buchprojekt halten.

Manchmal stelle ich dann beim Nachfragen fest, dass mein Gesprächspartner nur zu der in unserer Kultur nahegelegensten Publikationsform gegriffen hat – dem Buch.

Doch ein Buch ist keineswegs immer das beste Medium für das, was man sagen will.  Es gibt noch viele andere gute oder sogar bessere Möglichkeiten.

Digitale Medien 

  • Apps: Ich würde supergern die Fragen, die ich gesammelt habe, als App veröffentlichen. Das wäre eine sehr gute Form, um Wartezeiten zu nutzen, sich Fragen stellen zu lassen, die helfen, um die Ecke zu denken – weit besser als ein Buch.
  • Online-Kurse: Einen großen Teil meines Wissens vermittle ich in Online-Kursen, weil ich die Form – ein oder zwei Mal wöchentlich zum Weiterkommen aufgefordert und inspiriert zu werden – für sehr lernfördernd halte.
  • Ebooks: Die haben den großen Vorteil der Risikominimierung – man hat keine hohen Druckkosten. Allerdings ist es zumindest in Deutschland noch so, das 95% der Menschen Bücher lieber gedruckt lesen. Eine Publikation, zu der ich derzeit am meisten Feedback erhalte, ist mein kostenloses Ebook Endlich aufgeräumt.  Fast jeder Leser hat beim Lesen ein Aha-Erlebnis, das ihm oder ihr das Aufräumen und Ausmisten extrem erleichtert. Ich habe auch ein ausführlicheres Quadro zu dem Thema Aufgeräumt geschrieben. Aber für viele sind schon die Impulse aus dem Ebook ein Geschenk – und dürfen es auch sein.
  • Blogs:  Ganz klar – das Medium der Wahl, wenn man kleinere Inspirations-Einheiten an möglichst viele Menschen vermitteln möchte.

Papierbasierte Medien

  • Zeitungen und Zeitschriften: Einen Artikel oder eine Artikelreihe in einer Zeitung oder einem Magazin zu veröffentlichen ist auch eine hervorragende Möglichkeit, um Menschen mit dem zu erreichen, was einem wichtig ist. Ich nutze das in der Regel für in sich abgeschlossene Themen. Meist veröffentlichen wir die Artikel, die ich für ein Magazin geschrieben haben, einige Monate nach Erscheinen des Magazins auch – mit Erlaubnis – in unserem eigenen Online-Magazin.
  • Kompaktformate: Das sind Bücher mit weniger als 100 Seiten Umfang, die kompakt zu einem Thema informieren. Bei uns sind das die Impulshefte, die richtig, richtig kompakt im Hosentaschenformat alles Wesentliche zu einem Thema zusammenfassen. Ich liebe natürlich alle, aber besonders gern mag ich die Weltveränder-Serie, weil sie einflussreiche Persönlichkeiten kompakt, aber dennoch tief vorstellt. Ich mag das sehr, weil mir selbst oft die Zeit fehlt, ausführliche Biographien von all den Menschen zu lesen, die ich spannend finde.
  • Trainings-Materialien: Will man Menschen etwas beibringen, sind Handbücher, Ringbücher oder Hefte oft eine bessere Wahl als gedruckte Bücher. Das hat damit zu tun, dass man gebundene Bücher in größerer Auflage drucken muss, um sie wirtschaftlich rentabel zu machen. Und es in der Regel lange dauert, bis es – wenn überhaupt – zu einem Nachdruck kommt. Wir publizieren Trainingsmaterialien in der gehefteten Quadro-Serie. Die 40 Seiten Hefte sind ideal, um sich das Wichtigste zu einem Thema anzueignen. Und die Fragen und Handlungsimpulse führen gleich in die  Umsetzung.
  • Bildbände: Bücher und Magazine, die Text und Bild zu einer wunderschönen Einheit verbinden, sind stark im Kommen. Vielleicht weil Menschen sich in einer schnellen, digitalen Welt auch nach optischer Entschleunigung sehnen.

Wie ich mich am Ende entschieden habe, als ich von meinem Jubiläumsprojekt zu träumen begann, und warum – das erzähle ich euch im nächsten Beitrag.

Ich schreibe ein Buch – meine Motivation

Ich schreib ein Buch: Das gute Leben.  Warum schreibe ich eigentlich?

Es gibt viele Antworten auf diese Frage – manche kannst du auf Facebook und Instagram entdecken.

Zwei Aspekte sind mir besonders wichtig.

(Meine) Worte bewegen Menschen

Gestern erreichte mich eine Facebook Nachricht:

Ich bin F. , ein Junger aus Syrien, der sich mit ihnen vor zwei Jahren unterhalten hat; ich war noch in der Türkei auf am Warten aufs Visum nach Deutschland, Sie haben mir den Erflog gewünscht, Vielen Dank
Ich bin nach Deutschland gekommen; die Sprache gelernt, und jetzt studiere ich schon im zweiten Semster Medizin. 
In der Türkei, in der Zeit, als ich Angst davor hatte, dass mein Visum abgelehnt bzw, meine Zukunft und Träume belastet würden, brauchte ich die Motivation, die Sie mir einmal geschenckt haben.
Und jetzt muss man sich dafür bedanken.

Wenn ich diese Worte lese, kann ich die Tränen nicht zurückhalten. 123 Worte die ich geschrieben habe – mehr waren es nicht – haben eine Menschen so sehr ermutigt, dass er sich zwei Jahre später noch daran erinnert.

Worte haben Kraft. Kraft, Hoffnung zu spenden. Kraft, die Distanz zwischen Menschen zu überbrücken. Kraft, neue Perspektiven zu entwickeln.

Ich schreibe,  weil ich darauf hoffe und vertraue, dass ich Leben spenden, Mut machen und Menschen aus eingefahrenen Wegen herauslocken kann.

Ich lerne und inspiriere liebend gern

Meine beste Freundin sagte mir gestern:

Ich kenne niemanden, der so stark das eigene Leben reflektiert wie du und ständig Neues lernt, das das Leben besser macht.

Es stimmt. Meine Vorstellung von einem gut gelebten Leben ist, dass ich eines Tages, wenn es vorbei ist, vor meinem Gott stehen werde und sage:

Ich war die beste Kerstin, die ich sein konnte.

Ich hab es mir schon lange abgeschminkt, die beste Mutter Teresa sein zu wollen – die gibt es schon. Oder die beste Forscherin, die klügste Philosophin. Das liegt nicht in mir drin.

Das, was an Gaben, Fähigkeiten, Potential und Interessen in mir liegt, will ich voll ausschöpfen. Wann immer ich dabei an Grenzen stoße, breche ich mal wieder in Neuland auf. Voller Spannung, was es noch zu entdecken gibt. Ich ahne stets: Da ist noch mehr! Das will ich entdecken!

Und ich liebe Effizienz und Multiplikation 

Neues Lernen kostet mich etwas. Manchmal „nur“ Zeit. Oft auch ein ganzes Stück Herzschmerz, Mut, Angst zu überwinden oder alte Blockaden zu lösen. Es lohnt sich – nur für mich.

Darüber hinaus  finde ich es noch schöner, wenn andere Menschen auch etwas von dem haben, was ich mir zum Teil mühevoll erarbeitet habe. Wenn sie von Entdeckungen, die ich entlang meines Weges mache, profitieren können, so wie ich von dem inspiriert wurde, was andere vor mir entdeckt haben.

Wenn sie davon beflügelt werden – und selbst abheben.

Keiner muss alle Straßen auf dem Weg des Lebens selbst bauen. Wir dürfen einander beschenken.

Deshalb schreibe ich…

Frage an dich? Wieso liest du, was ich schreibe?

Ich habe die Vermutung und Hoffnung, dass dir das, was ich schreibe, etwas gibt. Doch es würde mich interessieren, mit welchem Wort oder welchen Worten du beschreiben würdest, was du davon hast.

Ich freue mich über deinen Kommentar.

Ich schreibe ein Buch – und gebe Einblick

Um euch die Wartezeit bis zum Erscheinen meines neuen Buches „Das gute Leben. Was ich in 50 Jahren, vier Monaten und sieben Tagen über Leichtigkeit und Lebensfreude entdeckt habe“ zu verkürzen, gebe ich hier immer ein Stück Einblick in den Entstehungsprozess.

Auf dem Bild seht ihr mich bei der Feier meines 50. Geburtstages, der ja, wie der Titel des Buches schon sagt, Anlass für das Schreiben war.

Außerdem findet ihr Beiträge auf Facebook  und Bilder auf Instagram.

Ist das interessant für dich?

Wenn ja, was würde dich in Bezug auf den Entstehenungsprozess eines Buches besonders interessieren?

Du kannst mir gern deine Fragen unten als Kommentar stellen – ich bin gespannt drauf und werde sie so gut ich kann beantworten.

 

 

Ich schreibe ein Buch: Jetzt noch günstig vorbestellen

Bald erscheint mein neues Buch: Das gute Leben. Was ich in 50 Jahren, vier Monaten und sieben Tagen über Leichtigkeit und Lebensfreude entdeckt habe.

Ich freue mich schon sehr!

Heinz, der HahnBis 1. Dezember kann man es noch günstig vorbestellen.

Das dürft ihr gern weitersagen.

https://www.down-to-earth.de/buecher/buch-das-gute-leben.html

Mein gutes Leben – dein gutes Leben

Heute war ein wunderbarer Tag – zumindest, nachdem ich den Schrecken, von einem lauten Kompressor geweckt worden zu sein, mit einem Sprung in die Spree verdaut habe…

Montag ist mein Kreativtag. Kreativ bin ich zwar meistens. Doch am ersten Arbeitstag der Woche, nehme ich mir besonders – gemäß dem SWING – Konzept viel Zeit dafür. Und heute lief das Schreiben einfach. Das ist nicht immer so. Aber vielleicht hat es geholfen, dass ich alle zwei Stunden mal kurz in die Spree springen und mich erfrischen konnte, bevor ich weitergemacht habe.

Ich habe intensiv an weiteren Kurlektionen für mein Online-Training Dein gutes Leben gearbeitet und war um 18.00 richtig zufrieden mit der Ausbeute. Und hatte sogar noch die Energie, mir auf dem Weg zum Einkaufen eine Lektion eines Online-Trainingskurses anzuhören.

Ein Grund, warum ich gerade wie eine Weltmeisterin an dem Kurs arbeite ist, dass ich bereits von etwas neuem träume: Ich möchte mal wieder ein Buch schreiben.

Wer mich kennt, kennt einige der Sätze, die ich öfter sage:

  • Es darf sein, was ist. Ich gestalte, was wird. 
  • Wer aus jeder Mücke einen Elefanten macht, braucht sich nicht wundern, wenn er bald von einer Elefantenherde überrannt wird. 
  • Es gibt mehr Probleme als Lösungen
  • Gut gedacht ist halt gemacht. 
  • Ob das Glas halb voll oder halb leer ist, ist unwichtig. Wichtig ist, zu wissen, wo der Wasserhahn zum Nachfüllen ist. 
  •  Und viele mehr.

Ich habe in den knackigen, zum Teil sicher auch kontroversen Sätzen für mich die wichtigsten Erkenntnisse meines Lebens zusammen gefasst. Und ich träume davon, die Erkenntnisse mit euch zu teilen – zu jedem Satz etwas Erklärendes und ein paar Geschichten zu schreiben. Iin der Hoffnung, dass es auch euer Leben stärkt.

Das kleine Problem: Derzeit reicht das Budget nicht, um die 5 – 10.000 Euro vorzufinanzieren,  die so ein Projekt von Lektorat über Grafik bis hin zum Druck locker kostet.

Aber – ich hab ja meine Sätze. :

  • Es darf sein, was ist. Das die Kohle nicht reicht, ist gerade die Realität. Die Realität zu leugnen, hilft nichts. Ich akzeptiere: So ist es gerade. Und :  Ich gestalte, was wird. Ich denke mir Lösungen aus.
  • Wer aus jeder Mücke einen Elefanten macht, braucht sich nicht wundern, wenn er bald von einer Elefantenherde überrannt wird. Okay. Das mit der fehlenden Kohle ist wirklich blöd. Aber ich hab schon ganz andere Herausforderungen gemeistert. Aus der Mücke „Finanzmangel“ werde ich jetzt nicht den Bimbo Elefanten „Riesenproblem“ machen. Die Mücke ist lästig. Aber nicht zu viel Aufregung wert.
  • Es gibt mehr Probleme als Lösungen. Den Satz finde ich  richtig cool. Und total wahr. Für jedes dumme Problem gibt es ein paar, vielleicht sogar  Hunderte von Lösungen. Für meines fällt mir ein: Von Millionär heiraten, Dinge bei Ebay verkaufen, Kredit aufnehmen, Singen auf der Strasse bis hin zu Crowdfunding.
  • Gut gedacht ist halt gemacht. Wenn man ein Problem erst mal gut durchdacht hat, ist der Rest relativ einfach. Der Millionär fiel aus Zeitgründne aus – einen Menschen so gut kennen zu lernen, dass man ihn gern heiraten möchte, dauert halt doch eine Weile, ebenso wie Verkauf von Dingen bei Ebay. So lang will ich mit dem Buch nicht warten. Singen auf der Straße will ich der Menschheit nicht zumuten und Kredite machen mir Druck.

Also scheint Crowfunding die beste Lösung zu sein. Crowdfunding heißt: Eine Menge Menschen (Crowd) bringt etwas gemeinsam auf die Reihe – indem sie zusammen das Geld für ein Projekt aufbringen (funding).

Ich mag Crowd funding. Da kann jemand sagen: „Das finde ich gut. Da mache ich mit meinem Geld mit – und vielleicht auch mit meiner Zeit, indem ich anderen davon erzähle.“ 

Und wer mitmacht, bekommt am Ende das coole Dankeschön, das er sich für seinen Beitrag auswählt zum Beispiel Ein handsigniertes Buch oder mehrere. Ein Coaching zum Sonderpreis, zwei Tage auf dem Schiff usw. Ihr könnt selbst bei der Plattform Startnext nachsehen, was es alles gibt.

Die Spielregeln: Wenn genug Leute mitmachen, kommt das Ding zustande. Wenn nicht, dann eben nicht. Dann fließt auch kein Geld. Und wenn es klappt, kriegst du ein cooles Dankeschön für deinen Beitrag.

Soweit ist das durchgedacht. Soweit schon halb gemacht.

Jetzt bist du dran.

Du kannst noch mitmachen. Ich bitte dich sogar darum. Denn derzeit ist erst – oder schon – knapp die Hälfte der für das Buch benötigten Summe zusammen gekommen.  Aber wie ich selbst sage:

  • Ob das Glas halb voll oder halb leer ist, ist unwichtig. Wichtig ist, zu wissen, wo der Wasserhahn zum Nachfüllen ist. 

Von daher – herzliche Einladung, das Glas  noch weiter aufzufüllen.

Bei der Crowdfunding Plattform Startnext findest du alle weiteren Details. Und wenn ihr gerade kein Geld erübrigen könnt, ist es auch ein Geschenk, wenn ihr FAN werdet, Kommentare abgebt usw.

Hier noch mal der Link:

https://www.startnext.com/dasguteleben

Ich bin gespannt, ob wir es gemeinsam schaffen, Das gute Leben wahr werden zu lassen. Das wäre ein Traum.  Ich hoffe, er wird Realität. Und ich schreibe jetzt schon mal wie ne Weltmeisterin meine anderen Projekte, damit ich dann, wenn ihr mir hoffentlich in zwei Wochen den Startschuss für mein neues Buch gebt, alle Energie dafür verwenden kann.

Es ist immer noch herausfordernd

Gerade habe ich Erdbeeren, Himbeersträucher und Geranien gepflanzt. Ich habe mich riesig gefreut. Zum einen, weil ich sie geschenkt bekommen habe – und Geschenke sind eine meiner Liebessprachen – ich freue mich immer, wenn ich was geschenkt bekomme – egal ob es ein Schokoriegel oder ein Beitrag zu nem Gästesofa ist – Geschenke tun meiner Seele richtig gut.

Außerdem freue ich mich, dass das Obst meine Haushaltskasse ein bisschen entlasten wird. Das ist auch bitter nötig.

In den letzten Tagen habe ich mal wieder Bilanz gezogen, Die allerschlimmste Krise im Verlag, als wir fast zahlungsunfähig waren, ist vorbei. Doch es ist nach wie vor so, dass Verlag und Schiff mich mehr kosten, als sie einbringen. Das wird abgefangen, indem immer mal wieder das eine oder andere Wunder passiert. Ich fange das zum Teil ab, indem ich recht sparsam lebe … kein Auto, Fernseher… Nur Biogemüse gönne ich mir… hab jetzt ein Abo für eine Gemüsekiste abgeschlossen und freu mich auf 7,5 Kilo Gemüse pro Woche. Das sollte für Smoothies und Kochen reichen. Hoffe ich. Die für dich ich mich entschieden habe, Etepetete, ist genial, weil sie Gemüse versenden, das sonst weggeworfen würde, weil es irgendwelchen Normen nicht entspricht.

Dennoch: Es ist sehr anstrengend! 

Ich habe heute mal durchgerechnet. Wenn ich  in den nächsten Wochen ca. 10.000 Artikel (von Postkarte bis Buch) verkaufen, dann ist die  Lage entschärft.

Wenn mir das gelingen würde, würde das bedeuten

  • Ich kann die vorhandenen Schulden abbauen
  • Ich kann die noch offenen und kommenden Rechnungen zahlen
  • Ich spare im Monat ca. 100 Euro an Überziehungszinsen und Lagerkosten ein.

EinTeil von mir ist müde und entmutigt. Der andere Teil will anpacken und Lösungen suchen. Und ich lade dich ein, Teil der Lösung zu sein.

Was du tun kannst

Einfach

  • Flyer verteilen: Du kannst mir sagen, ob du Flyer, Prospekte, Lesezeichen haben möchtest – zum Verteilen in Cafes, Gemeinde, Freundes-und Kollegenkreis. Und mir sagen,  wie viele. Das würde die Lagerbestände auch reduzieren.
  • Einkaufen für dich…egal ob einen Titel oder viele.
  • Beten…ich weiß nicht, ob das immer und für alle einfach ist, ich packe es einfach mal hier rein. Gebet und Segen ist mir sehr kostbar. Da die bisherigen Maßnahmen noch nicht erfolgreich genug waren, brauche ich neue Lösungen. Die sind immer ein Geschenk.

Mittel 

  • Postkarten und Impulskarten bestellen. Daran verdienen wir fast nichts und die stopfen uns das Lager voll. Schau dich mal bei uns im Shop um.
  • Bei Schnäppchen zuschlagen und schon mal gleich ein paar Geschenke für die nächsten Monate kaufen.
  • Verlagsvorschau weitergeben. Wenn du im Shop bestellt, bitte einen Stapel der Verlagsvorschau mitbestellen – so viele, wie du verteilen magst.

Herausfordernd (vielleicht)

  • Einen Sammelbestelleung in deinem Umfeld organisieren. Oder überlegen, was deine Freunde und Bekannten interessieren könnte und mal eine (kleine) Kiste zum Weiterverkaufen bestellen (Kommission machen wir eher ungern, das kostet mehr Zeit und Energie als die Sache wert ist).
  • Von uns erzählen: Mal in deinem Umfeld (Beruf, Gemeinde, Verein) auf unsere Titel hinweisen
  • Social Media (und sonstige Medien) nutzen: In sozialen Medien unsere Sachen bewerten (z.B. Im Shop, bei Amazon) und deinen Freunden empfehlen.

Impulsheft Krisen10.000 Stück ist herausfordernd.

Aber ich habe absolut keine Lust,  monatelang unter den Engpässen leiden.

Sondern hoffe, bete und arbeite, dass die Krise schnell gemeistert ist.

Ach ja, apropos Krise: Vom Impulsheft „Krisen“ habe ich auch noch mehr als genug auf Lager… das ist richtig gut und zeigt ganz praktische Schritte auf, wie man Krisen meistert. Das könnt ihr auch bestellen. Und ich sollte es vielleicht mal wieder lesen.

Und ja, Beiträge zu Gemüsekisten sind nach wie vor herzlich willkommen, um mich über Wasser zu halten.

 

 

15 Jahre Down to Earth – die schönsten Geschenke

2015-02-15 20.04.28Vor 15 Jahren saß ich an einem trüben Berliner Februartag in einer neobeleuchteten Amtstube im Rathaus Schöneberg -ja, das wo Kennedy  noch vor meiner Geburt sagte „Ich bin ein Berliner!“ Ich unterschrieb auf einem grauen Vordruck: Und sagte damit: „Ick bin och ne Berlinerin – und jründe hier mal n Unternehmen!“ Das war der Beginn von Down to Earth.

15 Jahre später und viele Erfahrungen weiter, schaue ich zurück. Auf dem Blog von Down to Earth habe ich einige unserer Erfolgsgeheimnisse verraten.

Und ich hab sogar ein Video dazu gedreht.

Und ich feiere. 

Zum Geburtstag habe ich ein paar schöne Geschenke bekommen.

 Das Praktischste: Einen Ipad Ständer

Aus Holz vom Schiff. Damit mir der morgendliche Sport leichter fällt. Da gibt´s so n Programm, das ich gern nutze. Ist aber doof, wenn man den Vorturner nicht sieht.

Das Leckerste – eine dunkle Schokolade mit Cranberry Füllung.

Ohne weitere Worte.

Das Überraschendste: Ein Tablett

Aus edlem Holz. Hab ich bei einem Preisausschreiben gewonnen, an das ich mich nicht mal mehr erinnern kann. Richtig schön, weil mein altes neulich mal verbrannt ist. Und ich mein Geld gerade für andere Sachen brauche.

2015-02-15 21.43.06Das Lustigste und Berührendste: Ein Gratulationsschreiben

Meine beste Freundin kam am Down to Earth Geburtstag auf mich zu und sagte strahlend: Ich hab dir was zum 10. Geburtstag geschrieben. Ich sagte: Aber Down to Earth wird doch 15.

Wir lachten schallend – Fehler 2015-02-15 21.43.19sind erlaubt.Und sie las mir erst den berührenden und ermutigenden Text vor.

Und dann ergänzte spontan noch fünf Zeilen.

 

Das Erleichterndst: Eine Spende fürs Schiff

Ein finanzielles Geschenk, das mir bei den nächsten Herausforderungen hilft: Heizung, Böden.

Das Größte: Tun zu können, was ich kann und was andere bereichert.

Bei allen Höhen und Tiefen und Herausforderungen: Es ist unendlich bewegend, Dinge tun zu können, die ich gut kann, die andere bereichern und die mich ahnen lassen: auch dafür wurde ich geschaffen.

Mein Geburtstagswunsch: Das Schiff in den nächsten Monaten fertig bauen zu können, um ein neues Kapitel in der Geschichte von Down to Earth aufzuschlagen…eines, das im Grunde schon längst begonnen hat.

 

Mein Schiff und ich – Beitrag über Verlag und Schiffsprojekt

Kalender2010Vor ein paar Wochen hat der ERF bei mir im Verlag und am Schiff gedreht. Daraus ist für die Sendung „Gott sei Dank“ ein schöner Kurzbeitrag – 5 Minuten – geworden. Es ist der zweite Bericht in der Sendung. Sehen könnt ihr ihn hier. 

Außerdem feiern wir Geburtstag. Als ich vor 15 Jahren in eine neonbeleuchteten Amtsstube in Berlin meine Unterschrift unter einen grauen Zettel setzte, hab ich nicht ahnen können, was daraus werden könnte: Inspiration und Segen für Tausende von Menschen. Rechts z. B. unser Kalender in einem schicken Berliner Beraterbüro!

Im Blog von Down to Earth verrate ich unsere Erfolgsgeheiminsse.

© 2017 Kerstin Pur

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